Nachrichtenarchiv
Burgleben zum Anfassen
Mit einem bunten Programm wartet am Wochenende das Museum Schloss Homburg bei Nümbrecht auf. Anlass sind die Jubiläumsveranstaltungen zum 25-jährigen Bestehen der Stiftungen der Kreissparkasse Köln.
Samstag: Während der Familienführung ?Ritter und Burgen? geht es unter anderem in die Rüstkammer. Anhand wertvoller Exponate erfahren große und kleine Besucher, was den Ritter in den Harnisch brachte. Nachgemachte Rüstungsteile bieten Ritterleben zum Anfassen. Für die jungen Besucher gibt es eine spannende Audio-Führung mit Hofnarr Till. Die einstündige Familienführung startet um 10.30 Uhr.
Von 12 bis 13 Uhr geht es um ?Schottelbank und Kesselhaken? in der historischen Burgküche. Teilnehmer der Führung können beim Buttern aktiv werden und später selber kosten. Für Kinder öffnet das Museum zwischen 11 und 14 Uhr seine Spielkiste mit historischen Spielen aus dem Bergischen Land. Aufregend ist es den ?Dilldopp? zu schlagen, der heute noch als Brummkreisel bekannt ist. Eine Rallye mit Rätselbogen lädt zum Erkunden das großen Geländes ein.
Sonntag: Das Museum öffnet von 14 bis 18 Uhr. Die Führung ?Ritter und Burgen? wird um 14.30 Uhr angeboten, um ?Schottelbank und Kesselhaken? geht es ab 16 Uhr, und die Spielkiste darf von 15 bis 18 Uhr nach Herzenslust genutzt werden. Zusätzlich wird am Sonntag in der historischen Bäckerei Brot gebacken.
MagazinDienstag, den 26. August 2008
Urgesteine und Newcomer geben sich die Klinke
Um die alte Kornbrennerei in Bröleck war es Jahrzente lang still geworden. Am Samstag erstrahlte das Gelände in neuem Glanz, Besitzer Norbert Nettekoven und die Dorfgemeinschaft veranstalteten nach 2007 das zweite große Bluesfestival.
Nettekovens Sohn Fabio war dafür Ideengeber. Er hatte den Wunsch, ein eigenes Blues-Konzert zu geben. Beide teilen seit jeher die Leidenschaft für die Musik, "warum nicht?", dachte man sich. Dieses Jahr stand das Zusammenspiel von Jung und Alt im Vordergrund. "Die Musik soll Generationen verbinden", erklärt Nettekoven. So spielten neben Urgesteinen aus der Bluesszene, darunter Richard Bargel und Ralf Grottian, auch Newcomer auf. 'Bluesclub #1' aus Siegburg zählte dabei zu den Lokalhelden, die mit dem 16-jährigen Fabio Nettekoven auf der Bühne standen. Der Top Act und Shootingstar des Abends war aber wohl die 'Henrik Freischlader Band' mit ihrem namensgebenden Sänger. Zuletzt tourte die Gruppe durch die ganze Welt, im September startet eine neue Tournee samt Albumvorstellung. Umso unfassbarer war es für Fabio, dass er zusammen mit Freischlader spielen konnte. "Vor ein paar Monaten hab ich mir noch die CDs gekauft, jetzt sitzt der Typ bei mir auf'm Sofa!", staunte der 16-Jährige.
Auch im nächsten Jahr soll das Konzept weitergeführt werden. Zwischen den Festivals finden weitere Musikveranstaltungen in der Kornbrennerei statt. So tritt am 18. Oktober der Kanadier David Gogo auf. Nähere Informationen gibt es auf
www.kornbrennerei-broeleck.de.
MagazinDonnerstag, den 21. August 2008
So manche Clownerei
Im letzten Jahr verzauberten die Clowns Peppi & Rita vor allem das junge Publikum beim Sommerfest auf dem Hänscheider Spielplatz. Auch 2008 macht der Heimatverein Hänscheid das Gelände für ein Wochenende zum Dreh- und Angelpunkt des Dorfes.
Den Anfang machen am Samstag all die verkannten Athleten, die nicht mit nach Peking reisen durften. Beim Fußballturnier auf dem Bolzplatz in Hänscheid treten Freizeitmannschaften ab 15 Uhr gegeneinander an. Da nicht der Sieg, sondern die Leidenschaft am Spiel im Vordergrund steht, wird sich den Zuschauern der Fußball wohl von seiner attraktivsten Seite zeigen.
Frühschoppen ab 11 Uhr heißt es am Sonntag. Parallel widmet sich der Kinderflohmarkt ganz den Kleinen, natürlich ohne Standgebühr. Um 14 Uhr nimmt die Kuchentheke ihren Betrieb auf. Zur gleichen Zeit beginnt das Kinderprogramm mit Clown Micky aus Duisburg. Im Ruhrgebiet hat Micky schon Rang und Namen, nun soll ihn auch die Gemeinde Ruppichteroth kennenlernen.
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Verlosung auf dem Feuerwehrfest
Die Gewinnliste der Verlosung des Ruppichterother Feuerwehrfestes steht ab sofort als
PDF zum Download bereit.
Die Gewinne können in der Zeit vom 23. August bis 13. September jeweils Dienstags von 18 bis 20 Uhr und Samstags von 10 bis 12 Uhr im Feuerwehrhaus in Ruppichteroth abgeholt werden.
0 KommentareMagazinDienstag, den 19. August 2008
Schiff ahoi!
Ein Abend, ein Schiff, eine Party!
Das "Sion-Schiff" MS Drachenfels chauffiert Dich und deine Freunde über den Rhein - bei jeder Menge Stimmung und guter Musik!
Am 27. September geht's los, entweder um 17.30 Uhr mit einem eigens dafür eingerichteten Busshuttle von Ruppichteroth aus oder um 19 Uhr an der Deutzer Brücke in Köln. Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Um 24 Uhr muss das Schiff geräumt werden. Wer will, kann natürlich noch die Kölner City unsicher machen!
Karten gibt es im Wirtshaus an Sankt Severin in Ruppichteroth. Die Kosten betragen 24 Euro ohne und 29 Euro mit Bustransfer. Die Plätze für den Bustransfer sind begrenzt, wer zuerst kommt, mahlt zuerst!
Eine Teilnahme erst ab 18 Jahren möglich!
MagazinFreitag, den 15. August 2008
Einfach 1. Klasse
Für genau 100 Kinder in der Gemeinde Ruppichteroth begann am Dienstag der Ernst des Lebens. Für alle begann die Einschulung mit dem obligatorischen Gottesdienst, jeweils in den Krichen in Winterscheid, Ruppichteroth und Schönenberg gehalten. Anschließend ging es in die einzelnen Grundschulen, wo ein buntes Programm auf Eltern und Kinder wartete. Rollenspiele, Gedichte und Lieder nahmen den Kleinen die Berührungsängste. In Ruppichteroth wurde es dann nochmal laut: Die Feuerwehrsirene erklang, wenn auch wegen eines echten Alarms.
Stimmen zum Schulanfang
Annette Schmitt, Mutter aus Schönenberg:
?Eigentlich lief alles ganz normal ab. Um 5.30 Uhr aufgestanden, geduscht, Frühstück gemacht. Dann noch schnell ein bisschen Olympia geguckt und einen Blick in die Zeitung geworfen, man muss ja auf dem neuesten Stand sein.?
Melissa Wambach, Praktikantin an der Grundschule Ruppichteroth:
?Für mich als Praktikantin war das schon recht aufregend. Die Wochen davor haben wir das Programm für die zwei neuen Klassen gestaltet. Pläne gemacht, Bücher beschriftet, Spiele und Unterrichtsstoff vorbereitet. Für die Kleinen darf es ja nicht langweilig werden.?
Michael Schütthof, Polizist für die Gemeinde Ruppichteroth:
?Ich führe das Amt des Bezirksbeamten ja erst seit einem Jahr aus, trotzdem ist schon Routine reingekommen. Am Schulanfang und in den Sommerferien suche ich vor allem den Kontakt mit den Eltern und Kindern, um Gefahrenpunkte anzusprechen und dafür zu sensibilisieren. Gerade der Schulweg birgt immer ein unkalkulierbares Risiko.?
Anna-Karen Hans, Klassenlehrerin der 1. Klasse in Winterscheid:
?Das ist jetzt meine erste 1. Klasse, dementsprechend war ich aufgeregt. Vor den Sommerferien bekam ich den Bescheid. In den Ferien habe ich dann viel gelesen und mich auf die Aufgabe vorbereitet. Kopien machen, allerlei Spiele aussuchen und Materialien sichten ? Das hat ganz schön Zeit in Anspruch genommen.?
Rainer Peters, Schulleiter an der Grundschule in Schönenberg:
?Am Vorabend habe ich wie die Schulkinder meinen Schulranzen gepackt. Jedes Jahr überlege ich mir, was ich denn mitnehmen könnte. Eine Brille zum Lesen, eine Zahnbürste zum Zähne putzen oder eine Banane zum Frühstücken. Als ich den Ranzen dann vor den Eltern und Kindern bei der Begrüßung auspackte und den Inhalt erklärte, lies alle Anspannung nach. Ich bin bei jeder Einschulung nervös, auch wenn ich das nun schon ein paar Jährchen mache.?
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Seit 30 Jahren Rummel-Ikone
Ein Hut, eine dicke Zigarre und ein Stuhl. Um ihn herum lauter Lichter. Im Hintergrund Kuscheltiere. Daneben ein Schild, auf dem in verschnörkelter Handschrift "Spiel ohne Nieten" geschrieben steht.
Die Rede ist von Hans Germann, der 1978 das erste Mal mit seiner Losbude auf der Kirmes in Winterscheid stand. Heute ist er immer noch fester Bestandteil und wurde dieses Jahr vom Winterscheider Karnevalsverein dafür geehrt. Selbst als kein Schausteller dazu bereit war, nach Winterscheid zu kommen, blieb er eisern. Seine Losbude parkte damals einsam auf der Hauptstraße. Vor 110 Jahren gründete sein Großvater Wilhelm Germann den Familienbetrieb. "Der Rummel ist mein Leben, ich bin damit groß geworden", lächelt er während die Schubkarren vom Schörreskarrenrennen an ihm vorbeijagen. "Letztes Jahr haben die mir 'nen Kitschen in die Bude gefahren", fügt er hinzu. Im Juni feierte er seinen 70. Geburtstag und denkt noch lange nicht daran, den Schaustellerberuf an den Nagel zu hängen.
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Parkplatzmangel am St.-Theresien-Gymnasium
Am Sonntag endete im Schönenberger St.-Theresien-Gymnasium 13. Sommerakademie der Studentenbewegung St. Thomas von Aquin. 140 Besucher aus ganz Deutschland nahmen an der Veranstaltung teiI, an kaum einem Straßenrand gab es noch einen freien Parkplatz. Dieses Jahr war die Heilige Messe als 'Göttliche Liturgie' das Leitthema. In Vorträgen und Gesprächen vertieften die Studenten und Jungakademiker ihre Kenntnisse, bei gemütlichem Beisammensein und bunten Abenden kam man sich näher.
Ein Höhepunkt war am Samstag eine Heilige Messe im byzantinischen Ritus in kirchenslawischer Sprache. Der Priester einer russischen Kirche, die mit der katholischen Kirche und dem Papst von Rom in Glaubens-, Gebets- und Sakramentengemeinschaft stehen, zelebrierte das Fest. Die Teilnehmer zeigten sich sehr bewegt. Gesänge und viele symbolhafte Gesten verdeutlichten das Fremde und geheimnisvolle Geschehen.
Besondere Beachtung fand der letzte Vortrag der Sommerakademie: Der bekannte Latinist Prof. Dr. Wilfried Stroh aus München sprach auf unverwechselbare und unvergessliche Weise geist- und kenntnisreich über den Zauber des Lateinischen, unter besonderer Berücksichtigung des christlichen Lateins. Die humorvolle und lockere Vortragsart ließ die Zeit wie im Fluge vergehen.
Foto unten: Joachim Volkmann
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Reibekuchen und Püffert
Der Bürgerverein Schönenberg lädt wieder zum zum Nachbarschaftsfest am Dorfhaus 'Auf der Burghardt' an der Grundschule ein. Kommenden Freitag ab 18 Uhr sind alle Schönenberger herzlich zum gemeinsamen Verzehr von Püffert, Reibekuchen und Getränken eingeladen. Wie immer ist die Ausgabe der Reibekuchen und Getränke umsonst. Umso mehr freut sich der Verein über jede Spende.
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Eine Stadt in Winterscheid
Wer wollte nicht einmal eine Stadt errichten und nach seinen eigenen Regeln Leben? Die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) Winterscheid machte das für eine Woche lang möglich. Knapp 40 Kinder und Jugendliche bauten im Rahmen eines Abenteuerspielplatzes eine Stadt nach ihren Maßstäben auf. Es fehlte an nichts, Casino, Verwaltungsgebäude und Mehrzweckhalle waren in großen Zelten untergebracht. Jeder konnte den Traum vom Eigenheim verwirklichen, wenn auch nur mit Holzbrettern, Hammer und Säge. "Die sind da sehr selbstständig und kreativ", erzählt Leiter Wolfgang Domagalla. Mit selbst gezimmerten Bänken und Tischen wurden die Häuser später möbliert, an der Tür hing natürlich auch ein Briefkasten.
Aber wie das in einer echten Stadt nunmal so ist, gab es auch eine Menge Bürokratie. Es mussten Bauanträge gestellt werden und jeder Bewohner hatte den vorher ausgestellten Personalausweis mit sich zu führen.
Auf dem Marktplatz mit Grillhäuschen, das die Firma Stommel Haus aus Eischeid spendete, steppte immer der Bär. Zusammen wurde dort gespielt und geredet, aber vor allem gegessen. Als die Temperaturen immer weiter stiegen, entschied man sich spontan dazu, noch ein Schwimmbad anzulegen. Die Winterscheider Pfadfinder sind berüchtigt für ihre Geistesblitze. Kurzerhand wurde sich ein Auto-Anhänger ausgeliehen, mit Plane wasserdicht gemacht und auf das Gelände an der Hauptstraße verfrachtet.
Selbst ein Telefonnetz stand den Bürgern zur Verfügung. Mit ausrangierten Kabeln und Telefonen legte das Elektro-Unternehmen CTronix aus Winterscheid Strippen von Haus zu Haus. Wer kurz im echten zu Hause anrufen wollte, um bescheidzusagen, dass man heute etwas später komme, konnte auch aus der Stadt heraustelefonieren.
Autofahrer und Passanten kriegten gar nicht genug von dem Spektakel.
"Ständig wurde eingehalten und geguckt, sogar mehrmals die Straße hoch und runtergefahren", sagt Domagalla. Es sei aber auch ganz gut, dass die 'Pfadfinder-City' Aufmerksamkeit erregt. Momentan leiden die Pfadfinder in Winterscheid unter Betreuermangel. Viele Ältere seien mittlerweile mit der Schule fertig und gehen im Herbst studieren. Wer Interesse hat, bekommt auf www.dpsg-winterscheid.de nähere Informationen. Der Spaßfaktor ist bei den Aktionen immer garantiert - wie sonst kommt man auch auf die Idee zur 'Pfadfinder-City'?
MagazinDonnerstag, den 7. August 2008
Kirmes in Winterscheid
An diesem Wochenende veranstaltet der 1. Wöngteschter Fastelovendverein die alljährliche Winterscheider Kirmes. Los geht's am Samstag um 17 Uhr mit dem traditionellen Fassanstich. Dazu spielt die Band 'Quer Beat' Live-Musik, anschließend legt DJ Fips bei der Aftershow-Party auf.
Musikalisch gestaltet sich der Sonntag nach der Messe in St. Servatius. Der Winterscheider Musikverein und DJ Fips beschallen den Kirmesplatz. Frühaufsteher kommen auch auf ihre Kosten, ab 7 Uhr läd der Flohmarkt zum bummeln ein.
Das 'Duell der Vereine' beginnt am Montag um 19 Uhr. Beim Schörreskarrenrennen gibt es diesmal wohlschmeckende Preise zu gewinnen, mehr sei nicht verraten.
An allen Tagen bieten eine Cocktailbar, Imbissbuden und viele Attraktionen Unterhaltung auf dér Hauptstraße.
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Prinzessin will ich sein
Zehn Kinder inmitten hunderter Bücher. Trotzdem herrschte keine Orientierungslosigkeit beim Vorlesewettbewerb der katholischen öffentlichen Bücherei in Winterscheid. Zwar lasen nur sechs Kinder vor, dafür horchte der Rest aber gebannt. Die siebenjährige Jaqueline schmökerte im Buch ?Prinzessin will ich sein?, selbst die Jungen fanden Gefallen daran, ihr zuzuhören. Jeder bekam am Ende des Lesenachmittages einen Preis überreicht, unabhängig von der Leseleistung. Hier zählte nur das olympische ?dabei sein ist alles?.
Zusammen mit den öffentlichen Büchereien in Schönenberg und Ruppichteroth bildet die Bibliothek im Winterscheider Pfarramt einen Büchereiring. Sie sind Mitglied des Boromäus-Vereins, der die Beschaffung der Lesematerialien organisiert. Über 3000 Medien, darunter CDs, Kassetten, Videos und natürlich Bücher, stehen in Winterscheid zur Verfügung. Der Themenschwerpunkt liegt bei Kinder- und Jugendliteratur. Oft werden ganze Kisten mit Medien zu einem Thema an die benachbarte Grundschule verliehen. Ebenso kommen die Grundschüler klassenweise in die Bücherei ? manche sogar in den Pausen, verrät Leiterin Martina Grönwoldt.
Öffnungszeiten:
Dienstag: 9 bis 11 Uhr
Mittwoch: 18 bis 19.30 Uhr
Sonntag: 10 bis 12 Uhr
MagazinMontag, den 4. August 2008
Eine Legende lebt auf
Es war zu Beginn des 18. Jahrhunderts, als der Komponist und Erfinder Watscheslaw Poweronoff die erste Stromgitarre baute - ohne zu wissen, dass der elektrische Strom noch nicht erfunden war. Er reiste durch die Welt, um seine Werke den großen Musikern seiner Zeit zu präsentieren. Leider Gottes fand er mit den Stücken wenig Anklang, sodass die Legende Poweronoff über Jahrhunderte in der Versenkung verschwand.
Zufällig begegneten sich drei seiner direkten Nachkommen, Wladimir, Alexey und Toscha, bei einem spanischen Frisör. Man mobilisierte diverse Neffen ersten Grades und nahm sich vor, die verschollen Werke Poweronoffs der Öffentlichkeit vorzuführen.
So lautet die Legende der Band "Gebrüder Poweronoff", die sich 2007 formierten. Mit ihrem Programm "Ruhig Blut, Amadeus!" faszinierten sie schon das Publikum der Burgfestspiele in Much, am 27. September spielen sie auch im
Tanzcafé Berghof in Schönenberg auf. Mit fünf E-Gitarren, einem E-Bass und Schlagzeug interpretieren sie klassische Musik von Mozart, E. Elgar oder Rossini modern, zeitgemäß und natürlich rockig.
MagazinSonntag, den 3. August 2008
'We will rob you!'
'We will rob you!' Mit diesem Schlachtruf wird die Robbie-Williams-Cover-Band 'Rob Williams' am 16. August im
Tanzcafé Berghof einfallen.
'Rob Williams' sind Sänger Holger Nowitzki, Background-Sängerinnen Yvonne Karsten, Mirja Krauthoff und Anni Pehl, Charlie Kohlleppel am Keyboard, Schlagzeuger Christoph Klee, Bassist Sebastian Klein und Gitarrist Florian Wind. Letzterer hatte die Idee, die Musik von Robbie Williams so originalgetreu wie nur möglich nachzustellen - und dennoch dem Ganzen eine eigene Note zu geben. So gründete er zusammen mit Bekannten 2007 die Band. Ihr ehrgeiziges Ziel: in drei Monaten bühnenreif sein. Tatsächlich brachten die sieben Musiker aus der Region ein zweistündiges Programm auf die Beine und präsentierten es am 8. Dezember letzten Jahres rund 200 Zuhörern - mit Erfolg.
Seitdem haben sie sich ständig weiterentwickelt und ein vierstündiges Programm ausgearbeitet. Auch wenn Robbie Williams gerade nicht auf Tour ist, nicht verzagen. 'Rob Williams' ist der perfekte Ersatz. Am 16. August um 20 Uhr im Tanzcafé Berghof in Schönenberg.
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Die Hochzeit des Jahres
Die Hochzeit des Jahres 2007 in Winterscheid - so lautet der erste Bericht aus dem neuen Jahrbuch des Winterscheider Heimatvereins. Neben der imposanten Vermählung von Charlotte Gräfin Droste zu Vischering zu Nesselrode und ihrem Gatten Andrzej Jan Bisping werden dem Leser noch sieben weitere interessante Beiträge geboten. Darunter die Historie der Rennenburg, die im 10. bis 12. Jahrhundert auf dem Rennenberg erbaut wurde. Sie diente als Fliehburg für die ansässige Bevölkerung, um sich in kriegerischen Zeiten zurückziehen zu können. Aber auch aus dem Alltag wird erzählt. Karl-Maria-Josef Hallitzky, der Sohn des Gestalters des Ruppichterother Wappens, schildert aus der Sicht vierer Winterscheider "Schanzjungen" die Erlebnisse im 2. Weltkrieg - Als Jugendliche und Soldaten vor der eigenen Haustür.
Das 68 Seiten starke 11. Heimatblatt mit vielen Bildern ist ab sofort in der Raiffeisenbank und Sparkasse in Winterscheid für 7 Euro erhältlich.
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