Nachrichtenarchiv
Das 'Freizeitmagazin' kommt - damit Sie nichts verpassen
Die Septemberausgabe des 'Freizeitmagazins' erscheint wie gewohnt zum Monatsende, damit die Planung für die kommenden Wochen rechtzeitig vorgenommen werden kann. In dieser Jahreszeit finden traditionell Erntedank-Veranstaltungen überall in den Gemeinden statt, die mit bunten Umzügen, Feiern und Märkten das typische Bild bestimmen.
Kulturgenuss mit 'Burgfestspielen' in Much und einer ganzen Woche in Seelscheid sind im Magazin angekündigt und kalendarisch aufgeführt.Erneut haben wir eine Auswahl für Sie vorgenommen mit Familientag in Ruppichteroth, Sport- und Musikveranstaltungen sowie informativer Unterhaltung. Fotos ergänzen den redaktionellen Teil und stimmen auf bevorstehende Ereignisse ein oder lassen zurückliegende Revue passieren.
Damit Sie nichts verpassen, bietet die Redaktion des 'Freizeitmagazins' mit seinen Kooperationspartnern authentische Berichterstattung vor Ort. Haben Sie ein interessantes Thema für uns, wenden Sie sich bitte an die Redaktion unter den im Impressum genannten Kontaktmöglichkeiten. Wir freuen uns auf Anregungen, Informationen oder kreative Beiträge aus der Leserschaft. Gute Unterhaltung im September wünscht die Redaktion des 'Freizeitmagazins'.
Das 'Freizeitmagazin' liegt ab sofort kostenlos in vielen Läden der Gemeinde Ruppichteroth aus!
0 KommentareRegionMontag, den 18. August 2008
Ruhezeit beim Kennzeichenwechsel wird überflüssig
Wer bisher sein Kennzeichen abmelden und auf einem anderen Auto weiterverwenden wollte, musste mit mehrwöchigen Wartezeiten rechnen. Oberbergischer und Rhein-Sieg-Kreis nehmen am 25. August ein neues Kfz-Zulassungsverfahren in Betrieb, dass die Ruhezeit eines Kennzeichens überflüssig macht.
Die Nummernschilder können nach der Abmeldung reserviert und ohne Verzug neu angemeldet werden. Bis Ende 2008 soll auch die schriftliche Versicherungsbestätigung überflüssig sein. ?Wir können die Versicherungsdaten online auf der Datenbank des Gesamtverbandes der Versicherer abrufen?, erklärt der Leiter der Zulassungsstelle im Straßenverkehrsamt Gummersbach, Rolf Medgenberg. Eine eVB-Nummer, die der Fahrzeughalter von seiner Versicherungsagentur erhält, dient dabei als Erkennungsmerkmal. In einer Übergangsphase bis Ende diesen Jahres benötigen die Zulassungsstellen jedoch sowohl die eVB-Nummer, als auch die schriftliche Versicherungsbestätigung.
0 KommentareRegionDonnerstag, den 14. August 2008
Service für Pilzsammler
Vom Frühjahr bis in den Spätherbst geht in unseren Breitengraden die Pilzsaison. Wie in den vergangenen Jahren bietet das Veterinäramt des Oberbergische Kreis während dieser Zeit eine kostenlose Beratung für Pilzsammler an. Klaus Dannenberg, anerkannter Pilzsachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie, nimmt auf Wunsch die Pilzkörbe von Sammlern unter die Lupe und kann fachkundig ungenießbare oder gar giftige Arten aussortieren. Weitere Informationen rund um das Thema Pilze gibt es auf www.obk.de.
RegionSonntag, den 10. August 2008
Nationalpark Siebengebirge in Planung
Das Siebengebirge wird in den letzten Jahren immer intensiver als Erholungsgebiet genutzt. Dem steht die Naturschutzwüdigkeit und die Anweisung, das Areal in einen Nationalpark zu verwandeln, gegenüber. Deshalb wurde es nötig, ein neues Wegekonzept für das Siebengebirge zu entwerfen. Gemeinsam mit den betroffenen Kommunen, den Fachbehörden und zahlreichen Interessenvertretern - darunter Reiter, Radfahrer, Läufer, Waldbesitzer, Naturschutzverbände und interessierte Bürger - wurde ein Vorschlag dafür erarbeitet. Darin werden sowohl die naturschutzfachlichen Ziele einer möglichst ungestörten Flora und Fauna, als auch die Interessen der Bevölkerung an einer wenig eingeschränkten Erholungsnutzung.
Bevor das Verfahren zur Ausweisung des 'Bürgernationalparks Siebengebirge' eingeleitet wird, steht das Konzept der Öffentlichkeit zur Verfügung. Bürger können sich so im Detail mit den geplanten Wander-, Rad- und Reitwegenetz für den beabsichtigten Nationalpark befassen und eigene Ideen vortragen. Die Anregungen werden von der Bezirksregierung Köln ausgewertet und bei der nachfolgenden Erarbeitung der Nationalparkverordnung mit Wegeplan berücksichtigt.
Ab sofort liegt der Entwurf des Wegekonzeptes im Kreishaus in Siegburg aus, sowie in den Rathäusern der Städte Königswinter (Thomasberg) und Bad Honnef, im Stadthaus Bonn, im Rathaus in Beuel und bei der Bezirksregierung in Köln aus. Bis zum 20. Oktober werden die Anregungen entgegengenommen, zu richten in einem formlosen Schreiben per Post an die Bezirksregierung Köln, Dezernat 51, 50606 Köln oder per eMail an
siebengebirge(at)bezreg-koeln.nrw.de. Die Schreiben können auch bei den beteiligten Kreis- und Stadtverwaltungen abgegeben werden. Zur Verdeutlichung wird darum gebeten, den Vorschlägen jeweils den entsprechenden Auszug aus dem Wegeplan beizufügen.
Weitere Informationen zum geplanten Nationalpark, sowie die Karten und die Termine der Ortsbegehungen gibt es auf
www.buergernationalpark-siebengebirge.de.
RegionDonnerstag, den 7. August 2008
Das 'Freizeitmagazin' im August mit vielen Freizeittipps
Mit dem Ende der Sommerferien erscheint diesen Freitag die August-Ausgabe des 'Freizeitmagazins' mit einer Auflage von rund 21.000 Exemplaren. Hinweise zu Veranstaltungen in den Gemeinden Ruppichteroth, Much und Neunkirchen-Seelscheid bieten viele Alternativen für die Freizeitgestaltung.
Ob 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Ruppichteroth, das Streitwagenrennen in Neunkirchen, traditionelle Pfarr-, Erntedank- oder Dorffeste sowie Beach-Soccer für Sportliche, die Auswahl ist vielfältig. Die 200-jährige Geschichte des Hohner Nachbarschaftskreuzes findet Würdigung in einer feierlichen Zeremonie mit Segnung und Interessenten der bildenden Kunst erhalten an einem Tag die Möglichkeit, vier anerkannte Mucher Künstler in ihren Ateliers zu besuchen. Lyrisch geht es zu bei der Sommerwanderung mit Arnold Leifert, begleitet von dem Konzert "Bergische Lieder" mit drei jungen Musikern und Ende des Monats beginnt die Kulturwoche in Seelscheid mit entsprechend vielseitigem Programm. Freuen Sie sich auf gute Unterhaltung in der Region.
Die Redaktion bedankt sich für Ihre Ideen und Anregungen bis zum Redaktions- und Anzeigenschluss am 20. August 2008 zur September-Ausgabe. Sie erreichen uns wie gewohnt unter den Kontaktdaten im Impressum auf Seite 2.
RegionDonnerstag, den 7. August 2008
Schnuppertag bei der VHS
Die Volkshochschule (VHS) Rhein-Sieg besucht die Bürger der Gemeinde Ruppichteroth. In der Grundschule in Schönenberg finden an einem Nachmittag Schnupperkurse in den Fachbereichen Sprache, Gesundheitsbildung, Arbeit und Beruf, EDV, Kunst und Gestalten statt, kostenfrei. Am 22. August um 16 Uhr beginnt der Schnuppertag mit der Begrüßung durch Bürgermeister Hartmut Drawz und Mechthild Tillmann, Direktorin der VHS. Wer Lust auf mehr hat, kann direkt eine Anmeldung ausfüllen, das Herbstsemester beginnt am 1. September. Neben den Kursen steht die Direktorin zusammen mit ihrem Beratungsteam Interessierten Frage und Antwort.
RegionSamstag, den 2. August 2008
Bröltaler Geschichte - Der Juliusstollen
Der Juliusstollen wurde 1868 von der Phoenix AG Duisburg im Zuge des industriellen Bergbaus angelegt. Bis Mitte der 1880er Jahre förderte man aus der Zuckergrube und Frühlingsgrube knapp 20.000 Tonen Eisenstein, davon zeugen heute noch die Kipploren, die am Kreisverkehr in Ruppichteroth postiert sind. Der Stollen reichte 450 Meter von der Brölstraße aus in den Berg hinein und ergänzte den 1832 gebauten Friedrichs-Erbstollen. Bis 1967, als die Trinkwasserversorgung Ruppichteroths dem Wahnbachtalsperrenverband zugesprochen wurde, bezog die Gemeinde ihr Trinkwasser aus den stillgelegten Schächten. Nach 1967 nutzten die Huwil Werke das Wasserreservoir für die Industrie. Der Name geht vermutlich auf den damaligen belgischen Grundstücksteilhaber Julius Gernart zurück, der das Terrain später an die Phoenix AG verkaufte.
RegionFreitag, den 1. August 2008
'Kaufhaus Schuhmacher' soll Besitzer wechseln
Mitten im historischen Ortskern Ruppichteroths steht das ehemalige Kaufhaus Schuhmacher zum Verkauf. Um 1850 an der Burgstraße erbaut, hat es eine bewegte Geschichte hinter sich.
Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete Wilhelm Willach das Haus und lebte dort mit seiner Familie. Unter seinen zwölf Kindern waren Otto und Hugo Willach, die 1889 mit ihrem Industriebetrieb für Beschlagtechnik die Ruppichterother Geschäftswelt prägten. Heute noch existieren die zwei Firmen, Gebrüder Willach GmbH und Huwil-Werke, die aus der Spaltung des Familienunternehmens hervorgingen. Der Bruder Christian Willach übernahm das Haus und die Kolonialwarenhandlung seines Vaters, führte diese bis 1912/1913 fort. Danach trat das erste Mal der Name Schuhmacher auf.
Walter Schuhmacher, eine Neffe Christian Willachs, übernahm Anwesen und Geschäft. Bis 1939 richtete er drei Zimmer für ein kleines Hotel mit Gaststätte ein. Die Gaststätte wurde aufgegeben, als das Haus 1957 zum "Kaufhaus Schuhmacher" umgebaut wurde. Lebensmittel und Textilien gingen seitdem über die Ladentheke. In dieser Form bestand der Betrieb bis 1967, danach versuchte sich eine Bonner Textilkette als Mieterin. Schon 1980 wechselte das Haus sein Gesicht, eine Bonnerin erwarb es. Ihre Tochter eröffnete in der linken Gebäudehälfte die wenig erfolgreiche "Diva-Kneipe", daneben entstand eine Pizzeria, die vor mehr als zehn Jahren auszog. Seither steht das Anwesen leer.
Vor einem Jahr inserierten die Erben das Domizil, seit einem Jahr findet sich kein Interessent. Immobilienmakler Sven Möller wendete sich an den Bürgerverein Ruppichteroth, der Voritzende Wolfgang Steimel und seine Vorstandskolleginnen Sibylle Wieber, Annette Happ und Christiane Cars wiederum an die Ratsfraktionen der Gemeinde. In einem offenen Brief wollen sie "eine Diskussion anregen, wie man das Gebäude in seiner Fachwerksubstanz retten kann, und zudem versuchen, Einfluss zu nehmen, es einer Nutzung zuzuführen, die in Ruppichteroth auch im Hinblick auf einen wünschenswert zunehmenden Tourismus fehlt".
Man würde es gerne sehen, wenn das ehemalige Kaufhaus Schumacher renoviert und dort ein Café, ein kleines Hotel oder etwas ähnliches eingerichtet würde. Nach Wolfgang Steimel wäre die einfachste Lösung, die Gemeinde kaufe das Haus. Aber auch er weiß, dass das den finanziellen Rahmen sprengen würde. Dabei ist der alleinige Kaufpreis von rund 200 000 Euro nicht die einzige Investition, hinzu kämen nach Schätzungen von Professor Dr. Wolfgang Harth noch 600 000 Euro für Sanierungsarbeiten. Die Familie Harth erwarb und restaurierte aufwendig das ehemalige Schullandheim in Ruppichteroth und zuletzt die Traditionsgaststätte Halang, heute unter dem Namen "Gasthaus an St. Severin". Auch an sie wendete sich der Bürgerverein, Dr. Harth schloss den Kauf des Kafhauses Schuhmacher jedoch aus. Von den Ratsfraktionen liegt bisher noch keine schriftliche Antwort vor. Professor Harth glaubt allerdings, dass sich ein Liebhaber finden wird. Vielleicht sogar ein Ruppichterother. Bis dahin geht die Suche nach einem Käufer weiter.
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