Nachrichtenarchiv

RegionMittwoch, den 31. Dezember 2008

Bräuche zum Jahreswechsel - Von Bleigießen bis Glücksklee

Gerade zum Jahreswechsel boomen die Bräuche, die für das neue Jahr das Glück herbeibringen sollen. Das Amt für rheinische Landeskunde (ARL) in Bonn erforscht als Zentrum für regionale Alltagskultur seit Jahren die Entwicklungen der Glück verheißenden Neujahrsbräuche. Glückssymbole wie ein Schwein, der Schornsteinfeger oder Kleeblätter stehen auf den Rängen ganz vorne. Der Schornsteinfeger lässt auf Wohlstand der Besuchten schließen, weil dort der "Schornstein noch raucht". Bei den heutigen Energiepreisen ist dieser Brauchtumsgedanke nicht weit von der Hand zu weisen. Früher war der Schornsteinfeger auch der erste Neujahrsgratulant. Wohl nicht ohne Eigennutz, denn damals kassierten die Schornsteinfegergesellen zu Neujahr ihre Jahresrechnung.

Der Klee gilt als ein Sinnbild der Lebenskraft. Nach christlicher Deutung ist das vierblättrige Kleeblatt ein Zeichen des Kreuzes.

Das beliebteste Orakel in der Silvesternacht ist nach wie vor das Bleigießen. Über einer Kerzenflamme wird Blei in einem Löffel zerschmolzen. Die in kaltem Wasser erstarrten Formen sollen Aufschluss über das zu erwartende Glück im neuen Jahr geben. Bereits in der Antike bei den Griechen soll das Bleigießen verbreitet gewesen sein. Im Mittelalter zählte Kirchenlehrer Thomas von Aquin es allerdings zu abergläubischen, für einen Christen verbotenen Handlungen.

Ebenfalls gilt die Mistel als Glücksbringer. Dem Mistelzweig werden Unheil abwehrende und medizinisch-heilende Eigenschaften zugeschrieben. Diese Überlieferungen von der Heilkraft der Mistel reichen bis in römische und keltische Zeiten zurück. Glück im neuen Jahr verkünden mit der Mistel seit Ende des 19. Jahrhunderts französische oder englische Glückwunschkarten: "No mistletoe, no luck" oder "Pas de gui, pas de chance" oder "Au gui l'an neuf". Auf deutschen Weihnachts- und Neujahrs-Postkarten waren Mistelzweige besonders im Jugendstil beliebte Dekore.

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RegionMittwoch, den 31. Dezember 2008

Sicher ins "Neue Jahr"

Wohl kaum jemand ist nicht fasziniert von einem bunten, funkelnden Silvesterfeuerwerk. Das es jährlich beim Zündeln der Raketen zu lebensgefährlichen Verletzungen kommt ? meist aus Wagemut und Leichtsinnigkeit ? gerät allzu schnell in Vergessenheit. Zumindest von einem Silvesterfeuerwerk zum anderen. Im Umgang mit Silvesterkrachern ist höchste Vorsicht geboten. Wer Alkohol getrunken hat, sollte den pyrotechnischen Teil des Jahreswechsels lieber nüchternen "Feuerwerkern" überlassen. Das Reaktionsvermögen nach dem Genuss hochprozentiger Getränke lässt meist zu wünschen übrig. Oftmals explodieren Feuerwerkskörper in der Hand, da sie nach dem Entzünden nicht schnell genug weggeworfen werden. Wählt man als Abschussrampe für die Raketen Flaschen, so sollte darauf geachtet werden, dass die Flaschenhälse ordnungsgemäß ausgerichtet sind, damit die Raketen nicht in Richtung Mensch oder Tier fliegen. Oberstes Gebot: nach dem Entzünden der Rakete Abstand halten. Schlimmste Augenverletzungen riskiert so der ungeduldige Feuerwerker, der nur mal eben nachsehen will, ob die Rakete wirklich gezündet hat. Achtung: Feuerwerkskörper gehören nicht in Kinderhand!

Aber nicht nur die Feuerwerkskörper bergen ungeahnte Gefahren in sich. Selbst das Öffnen einer Sektflasche endete schon beim Arzt. Profis fassen den Flaschenhals nie mit bloßer Hand an, sondern immer mit einem Tuch. Nicht ohne Grund nutzen professionelle ?Flaschenöffner? ein Tuch beim Öffnen der Sektflasche. Unter dem Druck des Sektes zersplitterte schon mancher Flaschenhals. Auch wer den Korken als Wurfgeschoss nutzen möchte, sollte sich über die möglichen Konsequenzen bewusst sein. Wer möchte schon das neue Jahr mit einem ?Veilchen? beginnen?

Eine der häufigsten Brandgefahren geht vom Silvesterfondue aus. Arbeitet man mit Spiritus, so sollte man den Behälter sorgsam vor der Speisenzubereitung befüllen. Spiritusdämpfe breiten sich unsichtbar aus, beim Entzünden entsteht leicht ein großer Brandherd.

Last but not least sollte jeder, der ausgelassen feiern möchte, auch daran denken, wie er und seine Begleiter sicher nach Hause gelangen. Finger weg vom Steuer bei Alkohol oder sonstigem bewussseinsstörendem Konsum. Man gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Mit Vernunft und Vorsicht steht einem ungetrübten Jahreswechsel nichts im Wege. Am besten, man lässt das Auto an einem solchen Abend einfach stehen, geht zu Fuß oder hält ein paar Euros für Bus, Bahn oder Taxi bereit.

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RegionMittwoch, den 31. Dezember 2008

Die Angst der Tiere

Viele Menschen begrüßen das ?Neue Jahr? mit Böllern, Krachern und Raketen. Dass aber für die meisten Tiere dieser ungewohnte Krach puren Stress bedeutet, das vergessen viele.

Der Veterinärdienst des Amtes für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda weist darauf hin, dass Hunde, Katzen, Vögel und andere Haustiere gerade zu Silvester regelrechte Qualen ausstehen müssen. Durch die Lautstärke können Körperzittern und Jaulen bis hin zu Körperfunktionsstörungen, insbesondere des Magen-Darmtrakts, auftreten. Aber auch der Schwefelgehalt der Knaller macht vielen Haustieren zu schaffen. Im Explosionsfeld der Knallkörper ist die Luft stark schwefelhaltig. Dieser Schwefel kann zu Schleimhautreizung mit Augenbrennen führen. Tiere sollten deshalb an Silvester in der Wohnung bleiben. Fenster und Türen sollten geschlossen werden, damit die Lautstärke möglichst gedämpft wird. Beruhigungsmittel sollten nur mit Vorsicht gegeben werden. In jedem Fall ist vorher der Rat eines Tierarztes einzuholen.

Aber nicht nur an die Tiere im Haus muss gedacht werden. Weidetiere sollten die Silvesternacht nicht im Freien verbringen, sondern im Stall. Insbesondere bei Pferden und jungen Rindern besteht die Gefahr, dass sie in Panik geraten und ausbrechen.

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MagazinDienstag, den 30. Dezember 2008

Nestschaukel wurde eingeweiht

Der ganze Stolz des Katholischen Kindergartens St. Severin ist die jetzt eingeweihte Nestschaukel im Außenbereich. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde übergab der Förderverein des Kindergartens das neue Spielzeug an die Kinder. Zahlreiche Eltern waren erschienen, um das Spielgerät zu bestaunen, welches gleich von den Kleinen in Beschlag genommen wurde. Dabei wäre die Realisierung des Projektes nicht ohne die tatkräftige Unterstützung der Eltern und Erzieherinnen möglich gewesen. ?Bei den Vorbereitungen des Untergrunds für die Schaukel, dem Transport und Einbau der Baustoffe für den Untergrund und dem Aufbau der Schaukel floss so mancher Schweißtropfen, aber es hat sich gelohnt?, so der Vorsitzende Martin Bucksch.

Für den vollständigen Beitrag bitte auf den nachfolgenden Link klicken!

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BlaulichtMontag, den 29. Dezember 2008

Bei Glätte rutschte das Heck weg

Die anhaltenden Temperaturen unter dem Gefrierpunkt haben die Brölstraße (B478) teilweise in eine Eisbahn verwandelt. Das bekam am heutigen Abend, mitten im Feierabendverkehr, ein 68-Jähriger zu spüren, der aus Richtung Hennef mit seinem Mercedes unterwegs war. Zwischen Ingersau und Bröl, nach einer Linkskurve, geriet die E-Klasse bei einem Überholmanöver ins Schleudern. Zunächst rutschte das Fahrzeug über die gegnerische Fahrbahnseite in eine Böschung, ehe es abprallte und an der gegenüberliegenden Leitplanke zum stehen kam.

Der ältere Fahrer klagte lediglich über Rückenschmerzen, das Blech hatte glücklicherweise die größte Wucht abgefangen. Die Stadtwerke Hennef übernahmen die Reinigungsarbeiten am Unfallort, während die Polizei den Verkehr regelte. Der Sachschaden wird auf rund 8000 Euro geschätzt.

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MagazinSonntag, den 28. Dezember 2008

Mannschaften des BSC im neuen Outfit

Der Nikolaus klingelte auch beim Bröltaler Sport Club. Valeri Harder, Inhaber des Reifenservice Harder aus Ruppichteroth, überreichte im Rahmen der Senioren-Weihnachtsfeier zwei Sätze Trainingsanzüge. Freuen durfte sich darüber die 1. und die 2. Mannschaft des BSC.

Bild: Ein Mix beider Teams im neuen Outfit, Sponsor Harder (stehend re.),  2. Vorsitzender Andre Schiefen (kniend re.).

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Wirtschaft/PolitikSonntag, den 28. Dezember 2008

Leserbrief zur Bürgermeisterwahl

Dass sogenannte ?große Politiker? in Berlin nicht gerade zimperlich miteinander umgehen, ist jedem hinlänglich bekannt, dies zieht sich auch durch Land- und Kreistagspolitik. Leider fühlen sich inzwischen auch die ?kleinen Kommunalpolitiker? schon wie die Großen und meinen, man müßte mal so richtig dem politischen Gegner die Meinung sagen bzw. in diesem Falle gegen den neuen parteilosen Bürgermeisterkandidaten ins Feld ziehen.

Ausgerechnet die Partei mit dem ?C? für christlich nutzt dann die Vorweihnachtszeit, um Wahlkampf zu betreiben, als gäbe es nichts wichtigeres auf dieser Welt als in dieser Zeit Unfrieden zu streuen.

Ein Bürgermeister Hartmut Drawz war und ist immer stolz gewesen auf seinen Werdegang von der Schule am Brölbach gleich rüber ins Rathaus. Er hat diesen Weg von der Lehre angefangen, über Weiterbildungen und Fleiß erfolgreich beschritten. Nun steht auf einmal ein Mario Loskill mit ähnlichen, wenn nicht gleichen Fundamenten bereit, um sich zur Wahl als Bürgermeister von Ruppichteroth zu stellen.

Schenkt man nun den Worten der CDU Glauben, dann ist dies auf einmal alles nicht wahr, nicht mehr nötig. Ein Parteibuch ist zunächst einmal das Wichtigste, eine nicht vorhandene Ausbildung in der Verwaltung, warum, wofür, der neue Bürgermeister solle Dienstleister sein und kein Verwaltungsfachmann.

Man fragt sich, warum werden heute überhaupt noch Menschen für Berufe ausgebildet ? in jedem steckt doch sowieso ein ?Frühstücksdirektor?.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU Martin Rösler spricht von ?Verdummung des Wählers?. Er sollte sich vor Augen halten, dass der Wähler nicht dumm ist und sich erinnern, dass die CDU dies vor Jahren bereits schon geglaubt hat ? er sollte einen ehemaligen Bürgermeister aus den eigenen Reihen hierzu einmal genau befragen.

Kommunalpolitik sollte sich sachlich orientieren, insbesondere in einer so kleinen Gemeinde wie Ruppichteroth. Sollen die, die gerne ?große Politik? machen wollen, doch nach Berlin gehen, damit die anderen hier in Ruhe für Ruppichteroth arbeiten können.

Wolfgang Steimel aus Ruppichteroth


Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen oder einzustellen. Die Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder.

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MagazinSonntag, den 28. Dezember 2008

KSK spendete für Bürgerverein

Dass ein neues Kleinod am Burgplatz in Ruppichteroth während der Weihnachtszeit erstrahlen kann, dafür hat die Kreissparkasse Köln gesorgt. Anlässlich des 120-jährigen Bestehens des Bürgervereins Ruppichteroth überreichten Zweigstellenleiter Nikolaos Pangontzikis und Bezirksdirektor Peter Schumacher auf der Döörper Weihnacht einen Scheck über 1.000 EUR. Die Spende wurde für einen schmiedeeisernen Schwibbogen aus dem Erzgebirge verwendet, der das Oberdorf nun um eine weitere Attraktion bereichert. (v.l.n.r.: Nikolaos Pagontzikis, Peter Schumacher, Wolfgang Steimel)

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RegionFreitag, den 26. Dezember 2008

Kurs für werdende Pflegeeltern

Pflegeeltern werden muss gelernt sein. Das Kreisjugendamt des Rhein-Sieg-Kreises bietet in Zusammenarbeit mit den Jugendämtern von Königswinter und Bad Honnef eine Schulung an.  Vom 20. Januar 2009 bis 10. März 2009 wird an sieben Abenden und einem Wochenende (Freitag bis Sonntag) ein Kurs für Interessenten angeboten, die Pflegeeltern werden möchten. Das Haus Bröltal in Ruppichteroth ist Gastgeber für das Wochenende. Die Bewerberpaare können zu diesem Wochenende ihre Kinder mitbringen, die in eigenen Gruppen kindgerecht an das Thema ?Pflegegeschwister? herangeführt werden.

Themenkomplexe sind unter anderem: Vergangenheit und Herkunft von Pflegekindern; rechtliche Rahmenbedingungen; Rechte und Pflichten von Pflegeeltern; was geht in einem Kind vor, dass seine Familie verlassen muss; Verhaltensmuster u.ä.. Referate, Diskussionsrunden und Workshops bieten hier eine Grundlage. Im Bereich des Kreisjugendamtes (Alfter, Swisttal, Wachtberg, Much, Ruppichteroth, Neunkirchen-Seelscheid, Eitorf und Windeck) gibt es derzeit 98 Pflegeelternpaare.

Nähere Informationen: Susanne Gronki, Tel.: 02223 29865317 Jugendamt der Stadt Königswinter); Marion Kramer Tel.: 02224 184271 (Jugendamt der Stadt Bad Honnef); Helma Reifers Tel.: 02241 9581269 (Kreisjugendamt in Siegburg).

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RegionFreitag, den 26. Dezember 2008

Meine Heimat - 40 Jahre Rhein-Sieg-Kreis

Barbara Schaar aus Bornheim kreierte den Sieger-Slogan für das kommende Jubiläumsjahr: ?Meine Heimat - 40 Jahre Rhein-Sieg-Kreis?.

Im Rahmen eines Wettbewerbes gingen 1.236 Vorschläge ein. Einstimmig entschied sich die Jury für Schaar´s Vorschlag. ?Wenn die Bürgerinnen und Bürger sich ein Stück weit mit dem Rhein-Sieg-Kreis identifizieren, dann ist das sicherlich das schönste Geschenk, das man dem Kreis zu seinem 40. Geburtstag machen kann?, so Jury-Mitglied Landrat Frithjof Kühn.

Zu dem Slogan entwickelt wurde auch ein Logo, welches in Publikationen und bei Veranstaltungen des Kreises Verwendung findet. Das mit dem Slogan entworfene Logo ist in Form und Farben an das bisherige Rhein-Sieg-Kreis-Logo angelehnt. Aufgegriffen wurden die Farben rot, grün und blau, die für den Dreiklang Stadt, Land und Fluss stehen. Dieser Dreiklang macht auch das aus, was Heimat ist.

Der Siegerin des Wettbewerbs überreichte der Landrat das Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Barbara Schaar: ?Ich war sehr überrascht und freue mich sehr! Es ist mir eine Ehre, mit meinem Slogan zum Jubiläumsjahr des Rhein-Sieg-Kreises den ersten Preis zu erhalten. Mein Mann und unsere drei Kinder sind ebenfalls begeistert. Das Motto ´Rhein-Sieg-Kreis, meine Heimat´, trifft auf uns alle in vollem Umfang zu.?

Ruppichterother erinnern sich:

Am 1. August 1969 wurde der Rhein-Sieg-Kreis im Rahmen der ersten Phase der kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen gegründet. Der bisherige Siegkreis erweiterte sich um die Kommunen Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg, alle ehemals dem Landkreis Bonn zugehörig, der aufgelöst wurde. Die Reform sollte bereits zum 1. Juli 1969 in Kraft treten. Allerdings verschob eine Klage seitens des Landkreises Bonn, der Städte Beuel und Bad Godesberg, sowie der Gemeinden Uckerath, Wahlscheid, Oberkassel, Oberpleis, Stieldorf, Duisdorf, Lengsdorf und Witterschlick die Neugründung um vier Wochen.

www.broeltal.de sucht Zeitzeugen, die sich an die sicherlich aufregende Zeit der kommunalen Neugliederung und der Gründung des Rhein-Sieg-Kreises erinnern.

Was bedeutete es für die Menschen in Ruppichteroth und im Bröltal aus damaliger Sicht? War man begeistert, verfolgte man es mit Skepsis? Konnte man sich mit dem Gedanken anfreunden, nicht mehr der ?Siegkreis? zu sein, sondern Kreisangehörig mit Menschen, die auf der anderen Seite des Rheines wohnten? Hatte man damals ein Heimatgefühl zum Siegkreis? Welche Vorteile oder Nachteile bedeutete es für den einzelnen Bürger? Diese und viele andere Fragen sind offen.
Beiträge bitte an Opens window for sending emailpresse(at)broeltal.de.

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MagazinDienstag, den 23. Dezember 2008

Viel Lärm zum Abschluss

Schon Wochen vorher kündigte es sich an: Das Jahresabschlusskonzert der Ruppichterother Band ?Kärbholz? würde wohl einmalig werden. 400 Eintrittskarten wechselten im Vorverkauf den Besitzer, mehr Besucher sollten im Saal Thölen nicht Platz haben.

Als die Einheizer ?Wilde Jungs?, die extra aus Fulda angereist waren, die Bühne betraten, kochte die Stimmung bereits ? trotzdem gab es einen kleinen Wehmutstropfen. Zwei Tage zuvor kündigte der Kärbholzer Schlagzeuger Christian Steffens seinen Rücktritt an, private und berufliche Gründe bewegten ihn dazu. Vielleicht machte gerade das den Abend so ?überwältigend?, wie es in den Weihnachts- und Abschiedsgrüßen der Band heißt. Über zwei Stunden lang spielten die Döörper Jungs dann ihre Lieder auf und ab. Das riesige Publikum quetschte sich dabei auf die Tanzfläche und feierte ausgelassen. Den Schlagzeuger buchstäblich auf Händen zu tragen fiel da nicht schwer. Zum Schluss brannte in jeder Hand mindestens eine Wunderkerze, ehe das Konzert zu Ende ging und die Aftershow-Party begann. Steffens blieb es da nicht versagt, Autogramme in rauen Mengen zu geben.

?Es war ein Jahr voller Freude, Party, Überraschungen, Spaß und Trauer. Besser kann ein Jahr voller Erfolge nicht zu Ende gehen?, so die Band. Wer den Rhythmusknecht ersetzen wird, steht allerdings noch nicht fest. Eines ist hingegen klar: Für Kärbholz geht es im neuen Jahr weiter. Und Christian Steffens wird immer ein Teil der Band bleiben.

Kleine Opens external link in current windowBildergalerie von Kärbholz im Kultur- und Tanzcafe Berghof - Saal Thölen

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RegionDienstag, den 23. Dezember 2008

Am Weihnachtsbaume, die Lichter brennen...

Auch in diesem Jahr hält sich der Trend zur 'weichen' Weihnacht. In jedem zweiten deutschen Wohnzimmer wird eine Nordmanntanne festlich geschmückt. Knapp 30 Millionen Weihnachtsbäume lassen das ?Fest der Feste? zu einem ganz besonderen werden. 70% der Bäume stammen aus deutschen Landen, vorwiegend aus NRW, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Hauptimportland ist Dänemark. Die beliebteste Baumart bleibt die Nordmanntanne, gefolgt von der Blaufichte, der Edeltanne und der Fichte, die alle im Alter zwischen 8 und 12 Jahren geschlagen werden.

In diesem Jahr muss allerdings das Portemonaie weiter geöffnet werden. Preissteigerungen bis zu 10% Prozent sind zu verzeichnen. Der Durchschnittspreis der Nordmanntanne liegt zwischen 20 bis 30 Euro pro Meter. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald weist auch in diesem Jahr darauf hin, beim Weihnachtsbaumkauf die ökologischen Aspekte nicht zu vergessen. Nach Möglichkeit sollte der Weihnachtsbaum entweder bei regionalen Waldbauern oder beim nächstgelegenen Forstamt gekauft werden. Meist ist hier gesichert, dass der Baum frisch ist und lange hält. Beim Kauf des Weihnachtsbaumes von Zwischenhändlern sollte sich der umweltbewusste Bürger kritisch über die Herkunft informieren. In fast allen Bundesländern gibt es Herkunftssiegel. Diese garantieren, dass der Baum aus der nahen Umgebung stammt. Unnötiger Schadstoffausstoß durch lange Transportwege wird so vermieden. Auch eine Nachfrage nach der Art der Produktion ist möglich. Ökologisch orientierte Christbaumanbauer pflegen ihre Kulturen per Hand oder durch Schafbeweidung. Hier wird auf Unkrautvernichtungsmittel verzichtet.

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BlaulichtMontag, den 22. Dezember 2008

Mutter verunglückte tödlich - zwei Schwerverletzte

Eine Tragödie hat sich am Samstagabend auf der Bröltalstraße ereignet. aus Richtung Waldbröl kommend, in Höhe der Ortschaft Rossenbach, setzte ein 21-jähriger Windecker im Bereich einer Verkehrsinsel zum Überholmanöver an. Beim Wiedereinscheren nach der Insel verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte in den Gegenverkehr.

Mit der Beifahrerseite, auf der eine 20-jährige Mutter saß, rutschte der Kleinwagen in den PKW eines 45-Jährigen aus Waldbröl. Sofort geriet das Fahrzeug des Windeckers in Brand, jedoch konnten beide Insassen vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem Wrack gerettet werden. Die Fahrer wurden schwerverletzt in umliegende Krankenhäuser transportiert. Ein 42-jähriger Ersthelfer, der sich bei den Rettungsarbeiten verletzte, musste ambulant versorgt werden. Der Sachschaden wird auf etwa 10 000 Euro beziffert.

Die 20 Jahre alte Waldbrölerin erlag schließlich ihren schweren Verletzungen und verstarb noch am Unfallort. Sie hinterlässt eine einjährige Tochter.

Im September letzten Jahres passierte an der selben Stelle ein schwerer Unfall, bei dem ein 18-Jähriger verstarb und drei Personen schwer verletzt wurden. Auf dem Weg zur Berufsschule raste das Fahrzeug mit den vier Insassen in einen haltenden Bus - ebenfalls nach einem Überholmanöver.

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BlaulichtFreitag, den 19. Dezember 2008

Großalarm durch brennenden Kaktus

"Großbrandalarm" hieß es heute Nacht in Marienfeld. Die Löschzüge aus Much und Seelscheid, eine Drehleiter aus Hennef, sowie Rettungsdienst, Notarzt und Polizei wurden zu einem brennenden Wohnhaus gerufen ? Menschenleben hätten in Gefahr sein können.

Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte gaben jedoch Entwarnung: Die Rauchentwicklung ging von einem brennenden Kaktus aus. Auf dem Weg zur Arbeit hatte ein Bäcker den Qualm im Obergeschoss des Hauses bemerkt, das von vielen Personen bewohnt wird. Vermutlich hatte eine glimmende Zigarettenkippe den Blumentopf entzündet.

Auf dem Weg befindliche Wehrleute brachen die Anfahrt ab, während die Mucher Feuerwehr den Rauch mit Hilfe eines Überdrucklüfters aus dem Treppenhaus blies. Nicht zum ersten Mal sorgte eine achtlos ausgedrückte Zigarette für einen Großalarm, der in diesem Falle ein glimpfliches Ende fand. (Fotos: Christof Schmoll)
       

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MagazinFreitag, den 19. Dezember 2008

Die Geschichte des Weihnachtsbaumes

Einen schön geschmückten Christbaum in die Wohnung zu stellen, ist ein beliebter Weihnachtsbrauch.

Die Geschichte des Weihnachtsbaumes hat allerdings keinen eindeutigen Anfang. Sie setzt sich aus Bräuchen verschiedener Kulturen zusammen. Lorbeer- und Tannenzweige wurden schon bei den Römern zum Jahreswechsel angebracht. Man wollte sich hiermit gegen Krankheit oder böse Geister schützen. Auch das Behängen der Bäume mit Äpfeln hat eine lange Tradition, die an den Sündenfall und die Befreiung des Menschen von der Erbsünde erinnern soll.

Der Christbaum ist etwas mehr als 500 Jahre alt. Den Brauch, die düstere Winterzeit mit grünen Pflanzen als Symbol für neues Leben sowie Kerzen als Hoffnung auf mehr Licht zu schmücken, gab es schon immer. Bereits im Mittelalter war es üblich, zu Festlichkeiten ganze Bäume zu schmücken. Die erste Erwähnung eines Weihnachtsbaumes stammt aus dem Jahr 1419. Die Freiburger Bäckerschaft hatte einen Baum mit allerlei Naschwerk, Früchten und Nüssen behängt, den die Kinder nach Abschütteln an Neujahr plündern durften. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts war es im Elsass Brauch, im Wohnzimmer zu den Weihnachtsfeierlichkeiten einen Baum aufzustellen, ihn mit Süßigkeiten, Nüssen und Äpfeln zu schmücken. Ein urkundlicher Beleg aus dem Jahr 1539 zeigt einen Weihnachtsbaum aufgestellt im Straßburger Münster.

Einige Historiker sehen den Beginn der Weihnachtsbaumtradition Mitte des 17. Jahrhunderts, als die Weihnachtsbäume zum ersten Mal neben mit Süßem und Äpfeln auch mit Kerzen geschmückt wurden. 1775 führte Johann Wolfgang von Goethe den Weihnachtsbaum am Hofe zu Weimar ein.

Da der Weihnachtsbaum lange Zeit als heidnischer Brauch von der katholischen Kirche abgelehnt wurde, wurde er erst im 19. Jahrhundert - ausgehend vom Adel- als Mittelpunkt des Weihnachtsfestes zum Volksbrauch. Die katholische Kirche war in früheren Jahren stets gegen Weihnachtsbäume. Sie sah in den Weihnachtskrippen ein genügend aussagekräftiges Symbol für das Weihnachtsfest.

Zum dem gehörten früher der Kirche große Waldgebiete. Diese plünderte das Volk auf der Suche nach Christbäumen. Die ersten mundgeblasenen Christbaumkugeln kamen 1830 auf den Markt. Allerdings waren sie vornehmlich den oberen Schichten vorbehalten. Im Laufe der Zeit gab es immer schönere und buntere Christbaumkugeln, die auch die Weihnachtsbäume des ?gewöhnlichen Volkes? eroberten. Von Nürnberg aus zog im Jahre 1878 das Lametta aus, welches glitzernde Eiszapfen symbolisieren sollte. Die Auswanderer des 18. Jahrhunderts nahmen die Tradition mit nach Amerika. Von dort aus verbreitete sich der Weihnachtsbaum in der ganzen Welt. Als christliche Symbolfarben der Advents- und Weihnachtszeit gelten die Farben Grün und Rot. Grün symbolisiert die Hoffnung auf Leben im dunklen Winter und auch die Treue. Rot erinnert an das Blut Christi, welches er vergossen hat, damit die Welt erlöst werde. Grün und Rot versinnbildlicht Christen die übernatürliche Hoffnung. Diese beiden Farben prägen oft den Christbaum und die gesamte Dekoration.

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RegionFreitag, den 19. Dezember 2008

Traditionelle Weihnachtseinbürgerung

Zur Tradition geworden ist die Einbürgerung zu Weihnachten im Rhein-Sieg-Kreis. In einer Feierstunde erhielten jetzt 81 neue deutsche Staatsangehörige aus 29 Nationen ihre Einbürgerungsurkunden.

Während der Einbürgerungsfeier gaben die neuen deutschen Staatsangehörigen das Bekenntnis auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ab: ?Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetz der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.? 38 Frauen, 33 Männer, sowie 10 Kinder und Jugendliche erhielten die deutsche Staatsbürgerschaft. 27 von ihnen wurden bereits in der neuen Heimat geboren.

Der Neubürgerbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreis, Ludwig Neuber, und Landrat Frithjof Kühn überreichten die Urkunden. Den Abschluss der Feierlichkeiten bildete das gemeinsame Singen der deutschen Nationalhymne.

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RegionFreitag, den 19. Dezember 2008

Impfkampagne im Rhein-Sieg-Kreis erfolgreich

?Ich bin geimpft, und du?? heißt der Titel des Gesundheitsberichtes über die Entwicklung der Impfsituation der Schulneulinge im Rhein-Sieg-Kreis. Der Bericht umfasst den Zeitraum von 2000 bis 2008. Die Impfquoten für die Polio-, Diphtherie- und Tetanusschutzimpfung liegen bei 95% und entsprechen somit der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) angestrebten Quote. 2008 lagen die Impfquoten für die Polioschutzimpfung bei 99,2%, für die Tetanusimpfung bei 97,9% und für Diphtherie-Impfung bei 97,4%. Ein besonderes Augenmerk richtet sich auf die Masern-Impfquote. 96,4% der Schulneulinge sind erstgeimpft. Auf die Aufklärungsaktionen des Kreisgesundheitsamtes führt dies Hermann Allroggen, Gesundheitsdezernent des Rhein-Sieg-Kreises, zurück. Unterstützt wurden die Aktionen insbesondere durch die Ärztekammer Nordrhein, die Apothekerkammer und die Krankenkassen der gesetzlichen Krankenversicherung. Damit in Zukunft rückläufigen Impfquoten frühzeitig entgegengewirkt werden kann, wird der Impfstatus der Schulneulinge auch weiterhin jährlich analysiert. Nähere Informationen unter: Opens external link in new windowwww.rhein-sieg-kreis.de unter Bürgerservice / Dienstleistungen / Gesundheit.

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RegionFreitag, den 19. Dezember 2008

2.500 Euro für Förderschulen

Anlässlich seines 65. Geburtstages hatte Landrat Frithjof Kühn anstatt zugedachter Geschenke um eine Spende gebeten. Stolze 2.500 Euro kamen zusammen. Diese überreichte er jetzt an den Vorsitzenden der Fördervereine der vier Förderschulen des Rhein-Sieg-Kreises mit Schwerpunkt Geistige Entwicklung. Die Spende wird für die Realisierung besonderer Wünsche eingesetzt, die über die übliche Lehrmittel- und Sachausstattung hinausgehen. Kühn: ?Ich danke allen, die gespendet haben, und freue mich, wenn dieses Geld dazu beiträgt, dass die Kinder und Jugendlichen damit ihren Schulalltag angenehmer gestalten können. Wir haben uns bei der Überlegung für die Verwendung der Spenden für die Förderschulen mit Schwerpunkt Geistige Entwicklung entschieden. In diesen Schulen ist die Problematik, die sich aus dem Schulalltag ergibt, am größten. Hier besteht der höchste Bedarf an ergänzenden Leistungen, um den Schulalltag für die Kinder, Lehrkräfte und ergänzenden Pflegekräfte einfacher zu gestalten.?

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RegionDonnerstag, den 18. Dezember 2008

Müllgebühren steigen nicht

Um rund vier Prozent sinken die Müllgebühren im kommenden Jahr. Die Grüne Papiertonne wird kostenlos abgefahren, der Arbeitspreis für die Restmüllabfuhr verringert sich. Der Grundpreis für die Abfallentsorgung wird unverändert bei 123 ? jährlich für private Haushalte liegen. Auch die Preise für die Bioabfallentsorgung bleiben gleich. Die Abfuhr der Grünen Papiertonne ist aufgrund eines neu abgeschlossenen Altpapiervertrags, der Europaweit ausgeschrieben wurde, kostenlos. Den Vertrag für die Verwertung von rund 50.000 Tonnen Papier und Kartonagen hat die RSAG für ein Jahr vergeben. Die Kosten, die für die Bereitstellung der Behälter, das Einsammeln, den Transport und die Verwertung anfallen, können noch durch die zu erzielenden Erlöse kompensiert werden.

Wie sich der Marktpreis in Zukunft entwickeln wird, hängt natürlich von der weltweiten Nachfrage ab. Auch der wirtschaftliche Vorteil von günstigeren Verbrennungspreisen für den Restmüll in 2009 schlägt sich in der Gebührenkalkulation nieder. Die 14-tägliche Abfuhr der 120-Liter-Restmülltonne beträgt in 2009 5,76 ? weniger; bei einer vier-wöchentlichen Abfuhr werden 2,88 ? eingespart. Beispiel: bei einem privaten Haushalt mit Biotonne und Papiertonne ist eine jährliche Ersparnis von 11,52 ?, bei einer vier-wöchentlichen Abfuhr der 120-Liter-Restmülltonne 8,64 ? zu verzeichnen.

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MagazinDonnerstag, den 18. Dezember 2008

"Es geht um Eure Zukunft!" - Jugendliche gegen Armut

Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesentwicklungsministerium (BMZ), Karin Kortmann, stellte jetzt eine neue DVD mit Informations- und Aktionsmaterial zu den UN-Millenniumsentwicklungszielen (MDG) für Jugendliche und junge Erwachsene vor. Das neue Toolkit ist eine Gemeinschaftsproduktion von Jugendlichen für Jugendliche.

Kortmann ruft junge Leute auf, sich politisch zu engagieren. Hierdurch könnten sie ihren Beitrag zur Umsetzung der UN-Millenniumsziele leisten. ?Es geht um Eure Zukunft, macht mit! Beschenkt andere mit eurer Kreativität und euren Ideen zur Umsetzung der MDG!? Lena Lütjens, ehemalige UN-Jugenddelegierte setzt sich verstärkt für das Engagement von Jugendlichen für die Millenniumsziele ein: ?Ob die 8 Millenniumsentwicklungsziele, auf die sich die Staats- und Regierungschefs im Jahr 2000 bei der UN in New York geeinigt haben, bis zum Jahr 2015 wirklich erreicht werden, hat entscheidende Auswirkungen auf das weitere Zusammenleben aller Menschen auf diesem Planeten. Besonders Jugendliche werden diese Zukunft erleben, es ist deshalb wichtig, dass sie von den Entwicklungszielen erfahren und sich aktiv an ihrer Umsetzung beteiligen können?.

Die onlinebasierte interaktive DVD stellt die UN-Millenniumkampagne vor. Sie bietet Hintergrundinformationen zu den MDGs und aufwendig produzierte Materialien wie Videoclips, hilfreiche Anleitungen zur Pressearbeit oder Produktionen von Podcasts.

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SportDonnerstag, den 18. Dezember 2008

Bundespräsident empfing behinderte Spitzenathleten

In der Villa Hammerschmidt (Bonn) empfing jetzt Bundespräsident Horst Köhler das "German Paralympic Top Team" und seine Förderer. Die Initiative hat das Ziel, deutsche Athleten mit Behinderungen professionell auf die Paralympischen Winterspiele 2010 in Kanada vorzubereiten. Auf Anregung des Bundespräsidenten werden seit Ende 2006 Sportler des "German Paralympic Top Team" gefördert. An dem Treffen nahmen auch der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), Karl Hermann Haack, und Miguel Sagarra, Vizepräsident des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), teil. Das IPC hat seinen Sitz in Bonn.

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MagazinMittwoch, den 17. Dezember 2008

Die Turmbläser von Schönenberg

Weit über die Dächer von Schönenberg ertönten weihnachtliche Klänge von der Zinne ?Maria Hilfe der Christen?.  Zum schon zur Tradition gewordenen Turmblasen hatte das St. Theresien-Gymnasium eingeladen und viele folgten diesem Ruf.

1995 wurde diese Idee von Winfried Breidenbach und Joachim Volkmann aufgegriffen und umgesetzt. Breidenbach, aus dem Bergischen Wipperfürth kommend, kannte diese Tradition schon von Kindesbeinen an. Und so sollte sie auch Wurzeln in der ?neuen Heimat? Schönenberg finden. Zunächst war es ein Fest für die Nachbarn des Theresien-Gymnasiums. Mittlerweile wächst die ?Fangemeinde? Jahr um Jahr. So war diesmal wieder ein Rekordgästejahr. Nun schon zum 14. Male - jeweils am dritten Adventssonntag - erklimmen die ?Türmer? den Kirchturm und senden ihre musikalische Botschaft hinaus in den Abendhimmel, heuer vom Vollmond begleitet. Eingeleitet wurde das Turmblasen von einer Andacht. Im Anschluss daran fügte sich ein weihnachtlicher, musikalischer Reigen des St-Theresien-Chores, des MGV Sangeslust Winterscheid, einiger Solisten und des Bläserensembles der Schule unter der Leitung von Uli Kramer.
Festlich geschmückte Stände der Schülerinnen des Gymnasiums mit allerlei Leckereien luden zum Verweilen ein. Ein Basar mit unzähligen künstlerischen Werken der Schülerinnen sollte die Klassenkassen auffüllen. Wochen vorher hatten die Mädchen gebastelt, gemalt, waren rund um die Uhr fleißige Hände am Werk. Das Beste wollten sie ihren Gästen an diesem Adventsabend bieten, der Fleiß und die Mühen haben sich gelohnt!

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RegionMittwoch, den 17. Dezember 2008

Baumfällarbeiten entlang der L333

Zwischen Windeck-Stromberg und Herchen/Bahnhof entlang der L333 werden in der Zeit vom 20. Dezember 2008 bis voraussichtlich 6. Januar 2009 zahlreiche Bäume gefällt. Hierfür wird die Strecke ab der Bahnunterführung bei Stromberg bis Herchen/Bahnhof voll gesperrt.

Aus Sicherheitsgründen müssen rund 300 Bäume in Hanglage entfernt werden. Da die Gefahr besteht, dass die Bäume auf die stark frequentierte Fahrbahn rutschen, können die Arbeiten nur unter Vollsperrung erfolgen. Der Verkehr wird über die L 317 nach Schönenberg, die Bundesstraße 478 (Bröltalstraße) bis Ruppichteroth und die L 312 (Mucher Straße/ Ennenbacher Straße) umgeleitet. Die Umleitung ist ausgeschildert. Der Bahnhof in Herchen ist während der Sperrung lediglich aus Richtung Herchen (Ort) erreichbar. Bahnreisenden aus Richtung Stromberg wird empfohlen auf den Bahnhof nach Eitorf auszuweichen. Die Buslinien 571 und 579 fahren in dieser Zeit die Haltestellen Unkelmühle und Stromberg nicht an.

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RegionDienstag, den 16. Dezember 2008

Geflügelausstellungen abgesagt

Aufgetretene Fälle der Vogelgrippe im Landkreis Cloppenburg (Niedersachsen) hinterlassen auch im Rhein-Sieg-Kreis Spuren. Als Vorsichtsmaßnahme sind im Kreis zunächst bis zum 31. Januar 2009 alle Geflügelmärkte, -börsen und -ausstellungen untersagt. Hiervon betroffen ist als erstes die für Samstag 20. Dezember geplante Rassegeflügelausstellung in Sankt Augustin. Das Kreisveterinäramt weist darauf hin, dass Geflügelhalter, die ihre Tiere in Freilandhaltung haben, für den Notfall Aufstallungen bereithalten müssen. Für Fragen und weitere Informationen steht das Kreisveterinäramt unter den Rufnummern 02241 - 13 2603 oder 2610 zur Verfügung.

Weitere Infos zur Vorgelgrippe: Friedrich-Loeffler-Institut des Bundesforschungsinstitutes für Tiergesundheit auf der Insel Riems, www.fli.bund.de; Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalens www.munlv.nrw.de

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MagazinDienstag, den 16. Dezember 2008

BVR spendet für Lebensmittelausgabe

Der Bürgerverein Ruppichteroth übergab im Rahmen der Eröffnung der Döörper Weihnacht eine Geldspende in Höhe von 200,- EUR an den Leiter der Lebensmittelausgabe, Peter Krill.

v.l.n.r. Wolfgang Steimel, Peter Krill: Übergabe der Geldspende für die Tafel bei der Eröffnung der Döörper Weihnacht (Photo Happ)

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RegionDienstag, den 16. Dezember 2008

Blitzer auf der Jabachtalstraße - Neue Starenkästen in Betrieb

Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der häufigsten Unfallursachen. So auch auf der Jabachtalsstraße (B507) zwischen Lohmar und Neunkirchen-Seelscheid. In Fahrtrichtung Lohmar befindet sich seit vielen Jahren eine stationäre Messanlage. In dieser Woche wird nun eine zweite Anlage in Betrieb genommen. In Höhe der Breidtersteegsmühle werden zukünftig auch die Raser in Fahrtrichtung Neunkirchen geblitzt.

?Die Erkenntnisse der Unfallkommission im Rhein-Sieg-Kreis bestätigen, dass viele Verkehrsteilnehmer die Bedeutung der Geschwindigkeitsbeschränkung und somit die Gefahren die drohen unterschätzen. Dahingegen überschätzen sie meist ihr Fahrkönnen und auch die Fahreigenschaften des Fahrzeugs. Das macht Geschwindigkeitsüberwachungen unentbehrlich?, so Dieter Siegberg, Leiter des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises. Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es 55 Starenkästen, die mit 16 Kameras abwechselnd aufgerüstet werden. Sie liefern jährlich rund 75.000 verwertbare Fotos.

An etwa 300 Standorten im gesamten Kreisgebiet werden mobile Messungen durchgeführt. Zwei mobile Messtrupps sind rund um die Uhr im Einsatz. Sie liefern rund 16.000 verwertbare Fotos pro Jahr. Die mobilen Messungen werden jeweils mit den Einsatzplänen der Polizeibehörden abgestimmt. Die Standorte der stationären Anlagen können unter www.rhein-sieg-kreis.de abgefragt werden.

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MagazinDienstag, den 16. Dezember 2008

Ökumenischer Online-Suchdienst: Bundesweite Gottesdiensttermine

Unter www.weihnachtsgottesdienste.de können bundesweit Gottesdienste, Andachten, Krippenspiele, Christmetten und Messfeiern mit Ort und Zeit abgerufen werden. Die Deutsche Bischofskonferenz mit Sitz in Bonn teilte mit, dass katholische Pfarrgemeinden und evangelische Kirchengemeinden aus ganz Deutschland hier ihre Gottesdienste und Veranstaltungen von Heiligabend bis zum 6. Januar eingetragen haben. Die Datenbank umfasste im vergangenen Jahr mehr als 45 000 Einträge.

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MagazinMontag, den 15. Dezember 2008

Lasst es weihnachtlich rocken... Chrismas Rock mit Bad Gentlemen

Bad Gentlemen ist eine Cover- Rock- und Blues Band mit ausschweifenden Improvisationen. Vom 16-jährigen Youngster bis zum erfahrenen 50-jährigen "Oldie" arbeitet die Band generationenübergreifend. Einflüsse von Blues und anderen Musikrichtungen verschmelzen zu einer Einheit. Das Repertoire von Bad Gentlemen beinhaltet alle Richtungen der Rockmusik, Acdc, David Lee Roth, Jimi Hendrix, Bon Jovi, ZZ Top, Toto u.s.w. Auch eigene Kompositionen ergänzen das Repertoire. Als besonders Special in diesem Jahr: Chrismas Rock mit Bad Gentlemen... Musikalisch Weihnachten feiern auf eine ganz andere Art...

Freitag, 26. Dezember 2008, ab 20.00 Uhr im Opens internal link in current windowKultur- und Tanzcafe Berghof - Saal Thölen Eintritt: 5 ?

Links: LinkHörprobe - LinkBildergalerie

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BlaulichtMontag, den 15. Dezember 2008

Schlauch geplatzt - Hydrauliköl gelang ins Abwasser

Doppelt Pech hatte heute Mittag ein Gaslieferant in Kämerscheid. Bei der Befüllung eines Gastanks platzte eine Hydraulikleitung der Flüßiggas- förderpumpe. Der LKW stand allerdings genau über einem Abwassergully, in dem geringe Mengen Öl hinein flossen.

Zur technischen Unterstützung alarmierte man die Freiwillige Feuerwehr Ruppichteroth. Mit einem Dichtkissen sperrten die Wehrmänner vorsorglich den Abwasserkanal über den in Flussrichtung nächstgelegenen Gully ab. Restliches Hydrauliköl auf der Straße wurde mit Bindemittel aufgenommen. Das Ordnungsamt beauftrage eine Rohrreinigungsfirma zur Spülung des Rohres. Das verunreinigte Abwasser wurde durch die Firma abgesaugt und entsorgt. "Gefahr für die Umwelt bestand nicht", so Unterbrandmeister Ralf Helbing, "die Klärwerke können diese geringe Menge Öl rückstandslos rausfiltern". Insgesamt dauerte der Einsatz über zwei Stunden. Anwohner versorgten die Wehrmänner zwischenzeitlich mit heißem Kaffee.

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RegionMontag, den 15. Dezember 2008

Öffnungszeiten der Kreisverwaltung

Länger erreichbar sind das Straßenverkehrsamt und das Bürgerservicebüro des Rhein-Sieg-Kreises an den Tagen vor Heiligabend und Silvester. Am Dienstag, 23.12.2008 sind die Dienststellen bis 16.00 Uhr, am Dienstag, 30.12.2008 bis 18.00 Uhr geöffnet. An Heiligabend, Silvester, Neujahr und am Freitag, 02.01.2009 ist die Kreisverwaltung geschlossen. Weitere Informationen: www.rhein-sieg-kreis.de

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Wirtschaft/PolitikSonntag, den 14. Dezember 2008

Ortsdurchfahrt Ruppichteroth - Erste Etappe fast geschafft

Rund zehn Monate ist es her, dass die Grundsanierung der Ruppichterother Ortsdurchfahrt begann. Opens external link in current window(wir berichteten) Seit wenigen Tagen ist sie wieder ungehindert passierbar. Fuß- und Radweg, Straßenbelag und -beleuchtung und zwei neue Ampelanlagen stehen von nun an der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Eigentlich war die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes schon im August geplant, ?Zusatzarbeiten und unvorhersehbare Erschwernisse?, so Bürgermeister Drawz, erforderten eine Verlängerung der Bauzeit. Ganz abgeschlossen ist der Abschnitt dennoch nicht, die Bepflanzung und die Montage eines Geländers im Bereich der Huwil-Werke werden voraussichtlich erst im neuen Jahr vorgenommen.

Vergleicht man den Altzustand mit dem aktuellen, hat sich so einiges getan. Ein kombinierter Rad- und Fußweg ziert die neu asphaltierte Fahrbahn auf beiden Seiten, eine Verkehrsinsel am Ortseingang erleichert, zumindest in Gedanken, das Überschreiten der Straße im Schutze der neuen Ampelanlage. Bei der Gestaltung des Buswendeplatzes wirkte maßgeblich der Bürgerverein Ruppichteroth mit, auf das alte Brölbähnchen wird dort bald ein Stück Gleisanlange samt Erinnerungsstein hinweisen. Einen besseren Verkehrsfluss soll eine Linksabbiegespur vor der Apotheke garantieren, auch die Ampelanlage ist wieder in Betrieb. Aus vier alten Bogenleuchten wurden zwölf neue Straßenlaternen, die moderne Gestaltung soll das angestrebte zeitgemäße Ortsbild unterstreichen. Zudem wurden 35 Parkplätze geschaffen, die kostenlos zur Verfügung stehen. Im gleichen Zug ließ die Gemeinde neue Wasser- und Abwasserleitungen verlegen, RWE und Telekom platzierten unterirdische Strom- und Telefonleitungen.

Circa 940 000 Euro werden die Baumaßnahmen in Anspruch nehmen, ein Großteil wird durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW finanziert. Die Neugestaltung des Buswendeplatzes und der Ausbau der Parkplätze neben der ehemaligen Post fallen auf die Gemeinde zurück, die Mittel dazu werden aus dem Topf für die Ortskernsanierung genommen.

Im Frühjar 2009 ist der Beginn des zweiten, 520 Meter langen Bauabschnittes vom jetzigen Ende bis zum Kreisverkehr geplant.

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MagazinSonntag, den 14. Dezember 2008

Ohne Krawatte ins neue Jahr

Jeder hat dieses Jahr bestimmt schon mal so eine Krawatte gehabt - und die soll bei der Krawattenparty abgelegt werden!

Stefan, Jens, Sebi und Jupp laden zur großen Silvesterparty 2008 ein. Gefeiert wird im Sportlerheim in Schönenberg am 31.12. ab 21 Uhr. Kartenvorverkauf findet ab sofort bis zum 24. Dezember statt. Die heißbegehrte Karte für 20 Euro ist auch eine spitzen Geschenkidee für unter den Weihnachtsbaum. Essen, Trinken und alle weiteren Annehmlichkeiten sind natürlich im Preis enthalten!

Also Krawatte aus dem Schrank und an damit. Wie Ihr sie in Szene setzt sei Euch überlassen, ob als Schnürsenkel, Gürtel oder schlicht um den Hals. Karten erhaltet Ihr über www.siedewurst.de oder persönlich bei den Veranstaltern.

Update 28.12.2008: Veranstaltung abgesagt!

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