Nachrichtenarchiv

RegionMittwoch, den 3. Dezember 2008

Run auf die Hochschulen wird anhalten

Zu den vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten neuesten Studienanfängerzahlen erklärte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professorin Dr. Margret Wintermantel, in Bonn: "Dass in diesem Jahr eine Rekordzahl junger Menschen ein Studium aufgenommen hat, ist erfreulich. Wirtschaft und Gesellschaft brauchen hoch qualifizierten Nachwuchs."

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Wirtschaft/PolitikDienstag, den 2. Dezember 2008

SPD Ruppichteroth: Mario Loskill hat alles, was ein Bürgermeister braucht!

Alea iacta est

?Mit der Kandidatur von Mario Loskill als unabhängiger Bürgermeisterkandidat stellt sich für die SPD in Ruppichteroth die Frage nach einem eigenen Kandidaten nicht mehr?, erklärten heute Partei- und Fraktionsvorstand gegenüber broeltal.de.

Loskill habe Verwaltungserfahrung, ist teamfähig und besitzt Führungs- und Sozialkompetenz. Seine Strategien und auch der fachliche Background, diese umzusetzen haben in gemeinsamen Gesprächen die Entscheidung leicht gemacht. Hier präsentierte der parteilose Kandidat überzeugende Konzepte zu den Themen Gewerbe, Finanzen, Jugend- und Seniorenarbeit, die in sehr vielen Punkten mit den Vorstellungen der SPD übereinstimmten.

Über allem steht für die SPD die hohe Fachkompetenz von Mario Loskill. Dies ist nach Ansicht der SPD-Gremien für eine kleine und arme Gemeinde wie Ruppichteroth äußerst wichtig. ?Der Bürgermeister ist nicht nur Repräsentant, sondern vor allem auch Chef der Verwaltung?, erklärte die Führungsspitze. Als solcher müsse er die Verwaltungsabläufe beherrschen, organisieren und politische Entscheidungen vorbereiten und umsetzen. Dabei wäre er auch zwangsläufig ?Edelsachbearbeiter?. Ein wichtiges Kriterium für die Sozialdemokraten, denn damit würde die Gemeinde viel Geld sparen, welches dann für sinnvolle Dinge eingesetzt werden könne.

?Dass er nicht das Parteibuch der SPD hat, spielt für uns keine Rolle. Für uns geht hier das Gemeindewohl über das Parteiwohl.?

Die Entscheidung für Mario Loskill als Bürgermeisterkandidat fiel einstimmig in einer gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Fraktion.

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Wirtschaft/PolitikDienstag, den 2. Dezember 2008

Bündnis 90/Die Grünen: Klares Votum für parteilosen Bürgermeisterkandidaten Mario Loskill

Keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten schicken die Ruppichterother ?Bündnis 90/ Die Grünen? in die kommende Bürgermeisterwahl. Nachdem Partei und Fraktion die beiden bisher für den Wahlkampf 2009 nominierten Kandidaten Michael Stein (CDU) und Mario Loskill (Parteiloser) zu Sondierungsgesprächen geladen hatten, fiel heute das einstimmige Votum. ?Nachdem wir uns bei der letzten Wahl neutral verhalten haben?, so Fraktionsvorsitzende Dr. Rita Tondorf, ? haben wir nach ausgiebigen Gesprächen und Beratungen eine Entscheidung getroffen.? Bündnis 90/ Die Grünen werden Mario Loskill unterstützen.

Zu dem Kriterienkatalog der Partei für die Bewerber gehörten u.a. Fachkompetenz, Verwaltungserfahrung, soziale Kompetenz, Heimatnähe und auch Parteienunabhängigkeit. Im Kandidatenvergleich ging hier Mario Loskill als klarer Favorit hervor. ?Wir haben Mario Loskill schon vor fünf Jahren bei seiner Bewerbung kennengelernt und konnten feststellen, dass er sich sehr gut weiterentwickelt und an Erfahrungen gewonnen hat?, so Dr. Tondorf. Seine Wurzeln hat er in der Gemeindeverwaltung Ruppichteroth, in der er 13 Jahre lang Erfahrungen sammeln konnte. ?Aber?, so war aus Partei und Fraktion zu hören, ?er hat auch die Zeit genutzt, um über den Tellerrand hinauszuschauen.? Sein Erfahrungsschatz als Prüfer und Berater der Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen (GPA NRW) könnte so auch der Gemeinde Ruppichteroth in Zukunft von Nutzen sein und die Möglichkeit neuer Wege eröffnen, argumentierte man. Ganz wichtig war so auch die Parteienunabhängigkeit für die Grünen. Ein zukünftiger Bürgermeister müsse parteiübergreifend Entscheidungen fällen können zum Wohle aller Bürger. Ein allzu straffes Parteihalfter wäre dabei eher kontraproduktiv.

Kommentar der Redaktion:
In Ruppichteroth scheint nun der Wahlkampf für die Bürgermeisterkandidatur eröffnet zu sein. Nachdem Anfang November die CDU-Mitgliederversammlung den von Fraktion- und Parteivorstand aufs Schild gehobenen Michael Stein bestätigte (broeltal.de berichtete), scheint sich das Kandidatenkarussel zu manifestieren. Ein klares Votum fällten  heute SPD und Bündnis 90/ Die Grünen. Der parteilose Mario Loskill, der zunächst ohne jegliche Rückendeckung seinen Hut in den Ring warf, ist hier der eindeutige Favorit. Unabhängig voneinander erklärten beide Parteien, dass sie auf Erfahrung, soziale Kompetenz  und Fachkompetenz setzen würden. Hier ging Loskill als Sieger hervor. Das er kein Parteibuch besitzt und unabhängig ist, wurde ebenfalls von Bündnis 90/Die Grünen und SPD als positiver Pluspunkt gewertet. Man habe die Priorität des Gemeindewohls gesetzt und nicht des Parteienwohls. Bleibt nun offen, ob einer der beiden Kandidaten die Liberalen von seiner Person und seinen Konzepten überzeugen konnte. Eher unwahrscheinlich ist, dass noch ein dritter Kandidat das Rathaus ?erobern? möchte. Die letzte Entscheidung wird allerdings an ganz anderer Stelle getroffen. Nämlich dann, wenn jeder einzelne wahlberechtigte Bürger der Gemeinde Ruppichteroth im kommenden Jahr an der Wahlurne sein Wahlrecht in Anspruch nimmt. Das ist die gelebte, lebendige Demokratie (aus dem Griechischen: demos  -das Volk- und kratia -die Herrschaft-)...

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MagazinMontag, den 1. Dezember 2008

Ruppichterother Seniorennachmittag unter Regie des TV 1888

Unter der Regie des TV 1888 stand in diesem Jahr der Seniorennachmittag der Gemeinde in der Bröltalhalle. Das Organisationsteam um Britta Löbach und Angelika Seifert hatte ein bunt gemischtes Programm auf die Beine gestellt. Mit einem gemütlichen Kaffeetrinken startete der Nachmittag und die geladenen Senioren waren gespannt auf das Nachfolgende. Der 1. Vorsitzende des TV, Harald Schiefen, und Bürgermeister Hartmut Drawz eröffneten den Reigen mit herzlichen Grußworten. Musikalisch untermalt wurde dies von WAMBO, Martin Simon. Akrobatische Leistungen am Barren, Reck und Boden zeigte die Juniorenturnriege von Josef Bestgen. Großen Beifall ernteten die jungen Turnerinnen und Turner dafür. Natürlich durfte an dem Nachmittag der Nikolaus (Albert Brummenbaum) nicht fehlen. Er verteilte keine Ruten, sondern war sehr milde gestimmt. Den ältesten Teilnehmern und dem am längsten verheirateten Ehepaar wurden Ehrungen zuteil: auf Berta Schmidt (97 Jahre), Max Tuschy (92) und das Ehepaar Zanders (61 Jahre verheiratet) richtete der Nikolaus sein Augenmerk. Aber nicht nur Besinnliches war angesagt. Die Blue Girls überraschten die Gäste mit fetzigen Showtänzen. In einer A-Capella-Formation überzeugten ?Mir 2, die 2? mit musikalischem und stimmlichem Können. Ein Hauch der beginnenden Adventszeit wehte in der Halle, als sie ihr Weihnachtslieder-Arrangement den ergriffenen Zuhörern präsentierten.

Last but not least darf nicht vergessen werden: das Ruppichterother Urgestein Inge Steimel, die mit ihrem Allroundtalent und gekonnter Moderation durch das Programm führte, brachte wohl manchen zum schmunzeln, als sie aus ihrem Nähkästchen plauderte. So vergingen die Stunden im Fluge und hie und da hörte man die Gäste tuscheln: ?Der tolle Nachmittag war viel zu kurz...?

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MagazinMontag, den 1. Dezember 2008

Spenden für die Ruppichterother Lebensmittelausgabe

Gleich drei überraschende Spenden konnte in der vergangenen Woche die Lebensmittelausgabe in Ruppichteroth entgegen nehmen.

Im Rahmen des Adventsbasars der Fa. Eymold GmbH in Schönenberg wurden kräftig Kuchen, Glühwein, Getränke und Würstchen verkauft. Inhaber Eckhard Eymold und sein Team haben dies für einen guten Zweck getan. Der Reinerlös fließt in zwei Projekte: 50% erhält die Ruppichterother Lebensmittelausgabe, die andere Hälfte wird dem Förderverein der Grundschule ?Am Brölbach? in Schönenberg für notwendige Anschaffungen in der Schule gespendet.

Auch die Hover Kinder waren in diesem Jahr sehr fleißig. Unter dem Motto ?Kinder helfen Kindern? sammelten die 28 Kleinen während ihres Martinsumzuges über 340 ?. Sie übergaben die Spende gemeinsam mit ihren Eltern dem Vorsitzenden Peter Krill. Als besonderes Zeichen der kindlichen Nächstenliebe wurde ebenfalls ein großer Teil der beim Umzug erhaltenen Süßigkeiten abgegeben.

Jeden Tag eine gute Tat zu vollbringen, dass haben sich auch die Winterscheider Pfadfinder auf die Fahne geschrieben. So besuchten sie überraschend die Lebensmittelausgabe in Ruppichteroth und brachten gleich einen großen Korb Lebensmittel mit. In einer Diskussions- und Vortragsrunde konnten sich die Pfadfinder nochmals von der wichtigen Arbeit der Ausgabe überzeugen.

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MagazinMontag, den 1. Dezember 2008

Zunahme an HIV-Neuinfektionen um vier Prozent

Mit bundesweiten und internationalen Aktionen wird auch in diesem Jahr der Welt-AIDS-Tag begonnen. Zum zwanzigsten Mal jährt sich dieser am 1. Dezember. Seit 2005 steht er unter dem Motto "Gemeinsam gegen AIDS - Wir übernehmen Verantwortung für uns selbst und andere".

Jährlich sterben weltweit über zwei Millionen Menschen an den Folgen der Immunschwächekrankheit. Rund 33 Millionen sind HIV-infiziert. Seit 2006 ist die Zahl der Infizierten zwar um über fünf Millionen zurückgegangen. In Deutschland hat es aber einen Anstieg von vier Prozent gegenüber 2006, von mehr als 80 Prozent gegenüber 2001 gegeben. 2750 Neuansteckungen waren es bundesweit 2007. Weniger als 40 Prozent der Deutschen stufen AIDS als eine gefährliche Krankheit ein. In den Augen vieler Europäer ist AIDS nur noch eine Krankheit der Dritten Welt.

1988 wurde der Welt-AIDS-Tag erstmals von der WHO ausgerufen. Seit 1996 gibt UNAIDS, die AIDS-Organisation der Vereinten Nationen, dem Welt-AIDS-Tag jährlich ein programmatisches Motto, an dem sich die Aktivitäten der AIDS-Organisationen in den verschiedenen Ländern orientieren können. "Lead - Empower - Deliver" lautet es in diesem Jahr. Rund um den Globus fordern am 1. Dezember verschiedenste Organisationen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität zu zeigen. Seit 1991 ist eine rote Schleife international das Symbol für den Kampf gegen AIDS und für Solidarität mit Infizierten und Kranken. Für die Jahre 2005 bis 2010 lautet das internationale Welt-AIDS-Tag-Motto "Stop AIDS: Keep the Promise". Es erinnert Politiker in aller Welt an ihr auf der Sondersitzung der UN in 2001 zu HIV/AIDS gegebenes Versprechen: National wie international soll das Engagement gegen die weltweite HIV-/AIDS-Epidemie wachsen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) und die Deutsche AIDS-Stiftung (DAS) haben im Rahmen ihrer gemeinsamen Welt-AIDS-Tag-Kampagne das internationale Motto in "Gemeinsam gegen AIDS: Wir übernehmen Verantwortung - für uns selbst und andere" übersetzt. Nicht nur die Politik ist gefordert, sondern jeder Einzelne trägt die Verantwortung. Und nur gemeinsam ist man stark, etwas im Kampf gegen HIV und AIDS zu erreichen.

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