Nachrichtenarchiv

MagazinDienstag, den 30. Dezember 2008

Nestschaukel wurde eingeweiht

Der ganze Stolz des Katholischen Kindergartens St. Severin ist die jetzt eingeweihte Nestschaukel im Außenbereich. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde übergab der Förderverein des Kindergartens das neue Spielzeug an die Kinder. Zahlreiche Eltern waren erschienen, um das Spielgerät zu bestaunen, welches gleich von den Kleinen in Beschlag genommen wurde. Dabei wäre die Realisierung des Projektes nicht ohne die tatkräftige Unterstützung der Eltern und Erzieherinnen möglich gewesen. ?Bei den Vorbereitungen des Untergrunds für die Schaukel, dem Transport und Einbau der Baustoffe für den Untergrund und dem Aufbau der Schaukel floss so mancher Schweißtropfen, aber es hat sich gelohnt?, so der Vorsitzende Martin Bucksch.

Für den vollständigen Beitrag bitte auf den nachfolgenden Link klicken!

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MagazinSonntag, den 28. Dezember 2008

Mannschaften des BSC im neuen Outfit

Der Nikolaus klingelte auch beim Bröltaler Sport Club. Valeri Harder, Inhaber des Reifenservice Harder aus Ruppichteroth, überreichte im Rahmen der Senioren-Weihnachtsfeier zwei Sätze Trainingsanzüge. Freuen durfte sich darüber die 1. und die 2. Mannschaft des BSC.

Bild: Ein Mix beider Teams im neuen Outfit, Sponsor Harder (stehend re.),  2. Vorsitzender Andre Schiefen (kniend re.).

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MagazinSonntag, den 28. Dezember 2008

KSK spendete für Bürgerverein

Dass ein neues Kleinod am Burgplatz in Ruppichteroth während der Weihnachtszeit erstrahlen kann, dafür hat die Kreissparkasse Köln gesorgt. Anlässlich des 120-jährigen Bestehens des Bürgervereins Ruppichteroth überreichten Zweigstellenleiter Nikolaos Pangontzikis und Bezirksdirektor Peter Schumacher auf der Döörper Weihnacht einen Scheck über 1.000 EUR. Die Spende wurde für einen schmiedeeisernen Schwibbogen aus dem Erzgebirge verwendet, der das Oberdorf nun um eine weitere Attraktion bereichert. (v.l.n.r.: Nikolaos Pagontzikis, Peter Schumacher, Wolfgang Steimel)

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MagazinDienstag, den 23. Dezember 2008

Viel Lärm zum Abschluss

Schon Wochen vorher kündigte es sich an: Das Jahresabschlusskonzert der Ruppichterother Band ?Kärbholz? würde wohl einmalig werden. 400 Eintrittskarten wechselten im Vorverkauf den Besitzer, mehr Besucher sollten im Saal Thölen nicht Platz haben.

Als die Einheizer ?Wilde Jungs?, die extra aus Fulda angereist waren, die Bühne betraten, kochte die Stimmung bereits ? trotzdem gab es einen kleinen Wehmutstropfen. Zwei Tage zuvor kündigte der Kärbholzer Schlagzeuger Christian Steffens seinen Rücktritt an, private und berufliche Gründe bewegten ihn dazu. Vielleicht machte gerade das den Abend so ?überwältigend?, wie es in den Weihnachts- und Abschiedsgrüßen der Band heißt. Über zwei Stunden lang spielten die Döörper Jungs dann ihre Lieder auf und ab. Das riesige Publikum quetschte sich dabei auf die Tanzfläche und feierte ausgelassen. Den Schlagzeuger buchstäblich auf Händen zu tragen fiel da nicht schwer. Zum Schluss brannte in jeder Hand mindestens eine Wunderkerze, ehe das Konzert zu Ende ging und die Aftershow-Party begann. Steffens blieb es da nicht versagt, Autogramme in rauen Mengen zu geben.

?Es war ein Jahr voller Freude, Party, Überraschungen, Spaß und Trauer. Besser kann ein Jahr voller Erfolge nicht zu Ende gehen?, so die Band. Wer den Rhythmusknecht ersetzen wird, steht allerdings noch nicht fest. Eines ist hingegen klar: Für Kärbholz geht es im neuen Jahr weiter. Und Christian Steffens wird immer ein Teil der Band bleiben.

Kleine Opens external link in current windowBildergalerie von Kärbholz im Kultur- und Tanzcafe Berghof - Saal Thölen

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MagazinFreitag, den 19. Dezember 2008

Die Geschichte des Weihnachtsbaumes

Einen schön geschmückten Christbaum in die Wohnung zu stellen, ist ein beliebter Weihnachtsbrauch.

Die Geschichte des Weihnachtsbaumes hat allerdings keinen eindeutigen Anfang. Sie setzt sich aus Bräuchen verschiedener Kulturen zusammen. Lorbeer- und Tannenzweige wurden schon bei den Römern zum Jahreswechsel angebracht. Man wollte sich hiermit gegen Krankheit oder böse Geister schützen. Auch das Behängen der Bäume mit Äpfeln hat eine lange Tradition, die an den Sündenfall und die Befreiung des Menschen von der Erbsünde erinnern soll.

Der Christbaum ist etwas mehr als 500 Jahre alt. Den Brauch, die düstere Winterzeit mit grünen Pflanzen als Symbol für neues Leben sowie Kerzen als Hoffnung auf mehr Licht zu schmücken, gab es schon immer. Bereits im Mittelalter war es üblich, zu Festlichkeiten ganze Bäume zu schmücken. Die erste Erwähnung eines Weihnachtsbaumes stammt aus dem Jahr 1419. Die Freiburger Bäckerschaft hatte einen Baum mit allerlei Naschwerk, Früchten und Nüssen behängt, den die Kinder nach Abschütteln an Neujahr plündern durften. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts war es im Elsass Brauch, im Wohnzimmer zu den Weihnachtsfeierlichkeiten einen Baum aufzustellen, ihn mit Süßigkeiten, Nüssen und Äpfeln zu schmücken. Ein urkundlicher Beleg aus dem Jahr 1539 zeigt einen Weihnachtsbaum aufgestellt im Straßburger Münster.

Einige Historiker sehen den Beginn der Weihnachtsbaumtradition Mitte des 17. Jahrhunderts, als die Weihnachtsbäume zum ersten Mal neben mit Süßem und Äpfeln auch mit Kerzen geschmückt wurden. 1775 führte Johann Wolfgang von Goethe den Weihnachtsbaum am Hofe zu Weimar ein.

Da der Weihnachtsbaum lange Zeit als heidnischer Brauch von der katholischen Kirche abgelehnt wurde, wurde er erst im 19. Jahrhundert - ausgehend vom Adel- als Mittelpunkt des Weihnachtsfestes zum Volksbrauch. Die katholische Kirche war in früheren Jahren stets gegen Weihnachtsbäume. Sie sah in den Weihnachtskrippen ein genügend aussagekräftiges Symbol für das Weihnachtsfest.

Zum dem gehörten früher der Kirche große Waldgebiete. Diese plünderte das Volk auf der Suche nach Christbäumen. Die ersten mundgeblasenen Christbaumkugeln kamen 1830 auf den Markt. Allerdings waren sie vornehmlich den oberen Schichten vorbehalten. Im Laufe der Zeit gab es immer schönere und buntere Christbaumkugeln, die auch die Weihnachtsbäume des ?gewöhnlichen Volkes? eroberten. Von Nürnberg aus zog im Jahre 1878 das Lametta aus, welches glitzernde Eiszapfen symbolisieren sollte. Die Auswanderer des 18. Jahrhunderts nahmen die Tradition mit nach Amerika. Von dort aus verbreitete sich der Weihnachtsbaum in der ganzen Welt. Als christliche Symbolfarben der Advents- und Weihnachtszeit gelten die Farben Grün und Rot. Grün symbolisiert die Hoffnung auf Leben im dunklen Winter und auch die Treue. Rot erinnert an das Blut Christi, welches er vergossen hat, damit die Welt erlöst werde. Grün und Rot versinnbildlicht Christen die übernatürliche Hoffnung. Diese beiden Farben prägen oft den Christbaum und die gesamte Dekoration.

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MagazinDonnerstag, den 18. Dezember 2008

"Es geht um Eure Zukunft!" - Jugendliche gegen Armut

Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesentwicklungsministerium (BMZ), Karin Kortmann, stellte jetzt eine neue DVD mit Informations- und Aktionsmaterial zu den UN-Millenniumsentwicklungszielen (MDG) für Jugendliche und junge Erwachsene vor. Das neue Toolkit ist eine Gemeinschaftsproduktion von Jugendlichen für Jugendliche.

Kortmann ruft junge Leute auf, sich politisch zu engagieren. Hierdurch könnten sie ihren Beitrag zur Umsetzung der UN-Millenniumsziele leisten. ?Es geht um Eure Zukunft, macht mit! Beschenkt andere mit eurer Kreativität und euren Ideen zur Umsetzung der MDG!? Lena Lütjens, ehemalige UN-Jugenddelegierte setzt sich verstärkt für das Engagement von Jugendlichen für die Millenniumsziele ein: ?Ob die 8 Millenniumsentwicklungsziele, auf die sich die Staats- und Regierungschefs im Jahr 2000 bei der UN in New York geeinigt haben, bis zum Jahr 2015 wirklich erreicht werden, hat entscheidende Auswirkungen auf das weitere Zusammenleben aller Menschen auf diesem Planeten. Besonders Jugendliche werden diese Zukunft erleben, es ist deshalb wichtig, dass sie von den Entwicklungszielen erfahren und sich aktiv an ihrer Umsetzung beteiligen können?.

Die onlinebasierte interaktive DVD stellt die UN-Millenniumkampagne vor. Sie bietet Hintergrundinformationen zu den MDGs und aufwendig produzierte Materialien wie Videoclips, hilfreiche Anleitungen zur Pressearbeit oder Produktionen von Podcasts.

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MagazinMittwoch, den 17. Dezember 2008

Die Turmbläser von Schönenberg

Weit über die Dächer von Schönenberg ertönten weihnachtliche Klänge von der Zinne ?Maria Hilfe der Christen?.  Zum schon zur Tradition gewordenen Turmblasen hatte das St. Theresien-Gymnasium eingeladen und viele folgten diesem Ruf.

1995 wurde diese Idee von Winfried Breidenbach und Joachim Volkmann aufgegriffen und umgesetzt. Breidenbach, aus dem Bergischen Wipperfürth kommend, kannte diese Tradition schon von Kindesbeinen an. Und so sollte sie auch Wurzeln in der ?neuen Heimat? Schönenberg finden. Zunächst war es ein Fest für die Nachbarn des Theresien-Gymnasiums. Mittlerweile wächst die ?Fangemeinde? Jahr um Jahr. So war diesmal wieder ein Rekordgästejahr. Nun schon zum 14. Male - jeweils am dritten Adventssonntag - erklimmen die ?Türmer? den Kirchturm und senden ihre musikalische Botschaft hinaus in den Abendhimmel, heuer vom Vollmond begleitet. Eingeleitet wurde das Turmblasen von einer Andacht. Im Anschluss daran fügte sich ein weihnachtlicher, musikalischer Reigen des St-Theresien-Chores, des MGV Sangeslust Winterscheid, einiger Solisten und des Bläserensembles der Schule unter der Leitung von Uli Kramer.
Festlich geschmückte Stände der Schülerinnen des Gymnasiums mit allerlei Leckereien luden zum Verweilen ein. Ein Basar mit unzähligen künstlerischen Werken der Schülerinnen sollte die Klassenkassen auffüllen. Wochen vorher hatten die Mädchen gebastelt, gemalt, waren rund um die Uhr fleißige Hände am Werk. Das Beste wollten sie ihren Gästen an diesem Adventsabend bieten, der Fleiß und die Mühen haben sich gelohnt!

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MagazinDienstag, den 16. Dezember 2008

BVR spendet für Lebensmittelausgabe

Der Bürgerverein Ruppichteroth übergab im Rahmen der Eröffnung der Döörper Weihnacht eine Geldspende in Höhe von 200,- EUR an den Leiter der Lebensmittelausgabe, Peter Krill.

v.l.n.r. Wolfgang Steimel, Peter Krill: Übergabe der Geldspende für die Tafel bei der Eröffnung der Döörper Weihnacht (Photo Happ)

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MagazinDienstag, den 16. Dezember 2008

Ökumenischer Online-Suchdienst: Bundesweite Gottesdiensttermine

Unter www.weihnachtsgottesdienste.de können bundesweit Gottesdienste, Andachten, Krippenspiele, Christmetten und Messfeiern mit Ort und Zeit abgerufen werden. Die Deutsche Bischofskonferenz mit Sitz in Bonn teilte mit, dass katholische Pfarrgemeinden und evangelische Kirchengemeinden aus ganz Deutschland hier ihre Gottesdienste und Veranstaltungen von Heiligabend bis zum 6. Januar eingetragen haben. Die Datenbank umfasste im vergangenen Jahr mehr als 45 000 Einträge.

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MagazinMontag, den 15. Dezember 2008

Lasst es weihnachtlich rocken... Chrismas Rock mit Bad Gentlemen

Bad Gentlemen ist eine Cover- Rock- und Blues Band mit ausschweifenden Improvisationen. Vom 16-jährigen Youngster bis zum erfahrenen 50-jährigen "Oldie" arbeitet die Band generationenübergreifend. Einflüsse von Blues und anderen Musikrichtungen verschmelzen zu einer Einheit. Das Repertoire von Bad Gentlemen beinhaltet alle Richtungen der Rockmusik, Acdc, David Lee Roth, Jimi Hendrix, Bon Jovi, ZZ Top, Toto u.s.w. Auch eigene Kompositionen ergänzen das Repertoire. Als besonders Special in diesem Jahr: Chrismas Rock mit Bad Gentlemen... Musikalisch Weihnachten feiern auf eine ganz andere Art...

Freitag, 26. Dezember 2008, ab 20.00 Uhr im Opens internal link in current windowKultur- und Tanzcafe Berghof - Saal Thölen Eintritt: 5 ?

Links: LinkHörprobe - LinkBildergalerie

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MagazinSonntag, den 14. Dezember 2008

Ohne Krawatte ins neue Jahr

Jeder hat dieses Jahr bestimmt schon mal so eine Krawatte gehabt - und die soll bei der Krawattenparty abgelegt werden!

Stefan, Jens, Sebi und Jupp laden zur großen Silvesterparty 2008 ein. Gefeiert wird im Sportlerheim in Schönenberg am 31.12. ab 21 Uhr. Kartenvorverkauf findet ab sofort bis zum 24. Dezember statt. Die heißbegehrte Karte für 20 Euro ist auch eine spitzen Geschenkidee für unter den Weihnachtsbaum. Essen, Trinken und alle weiteren Annehmlichkeiten sind natürlich im Preis enthalten!

Also Krawatte aus dem Schrank und an damit. Wie Ihr sie in Szene setzt sei Euch überlassen, ob als Schnürsenkel, Gürtel oder schlicht um den Hals. Karten erhaltet Ihr über www.siedewurst.de oder persönlich bei den Veranstaltern.

Update 28.12.2008: Veranstaltung abgesagt!

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MagazinSamstag, den 13. Dezember 2008

Weihnachtspäckchen für die Menschen von nebenan

Das hektische Treiben zum Jahresende und vor dem bestehenden Weihnachtsfest nimmt täglich zu. Da wird gebastelt, gebacken, vorbereitet und eingekauft, um das Christfest zum schönsten Fest des Jahres zu gestalten. Manchmal vergisst man während dieser Hektik, dass es auch in unserer Mitte Menschen gibt, die nicht die Möglichkeiten haben, ein schönes Weihnachtsfest zu feiern. Es fehlt am Notwendigsten. Sie gehören nicht zu den Glücklichen, die mit prall gefüllten Einkaufstaschen nach Hause eilen können. Vielleicht, braucht man nicht wirklich alles, was sich in den Tüten befindet. Oder, man ist einfach bereit, von dem Vielen auf dem heimischen Tischen ein wenig abzugeben. Es gibt sicher Menschen in unserer Mitte, die sich darüber freuen werden.

Wer die Gelegenheit zu Teilen beim Schopfe packen möchte, kann ein Päckchen mit zum Weihnachtsfest passenden, haltbaren Lebensmitteln packen oder auch mit Spielsachen, einem kleinen Geschenk. Diese Weihnachtspakete nehmen die Mitarbeiter der Ruppichterother Lebensmittelausgabe gerne jeden Dienstag von 9 bis 16 Uhr an der Lebensmittelausgabe, Mucher Straße 13, entgegen.

Sondertermin: Am Mittwoch, 17. Dezember 2008, ist die Lebensmittelausgabe ganztägig für die Weihnachtspäckchenaktion geöffnet.

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MagazinDonnerstag, den 11. Dezember 2008

Regierungspräsident besichtigte Ruppichterother Heimatkrippe

Überraschenden Besuch erhielten Alois Müller und Vera Müller-Symanski am letzten Wochenende. Der Kölner Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar ließ es sich nicht nehmen, die schon oft hochgelobte Heimatkrippe selbst in Augenschein zu nehmen. Regierungspräsident Lindlar war begeistert von der gesamten Krippe und beeindruckt von den vielen historischen Details des bergischen Landes, die Müller den Besuchern mit Leidenschaft erläuterte.

Bild: v.l.n.r. Michael Stein, Vera Symanski-Müller, Alois Müller, Ludwig Neuber, Hans-Peter Lindlar, Hartmut Drawz

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MagazinMittwoch, den 10. Dezember 2008

Kindheitserinnerungen wurden wach - Döörper Weihnacht 2008

Nach dem Spiel, ist vor dem Spiel...und so ist es auch alle Jahre wieder bei der Döörper Weihnacht. Petrus ließ die Ruppichterother auch nach anfänglichen Missstimmungen nicht im Stich. Auch in diesem Jahr konnte der Bürgerverein Ruppichteroth (BVR) einen Besucherrekord erzielen. Von nah und fern reisten die Gäste an, niemand wurde enttäuscht! Unzählige emsige Helfer hatten aus dem Ruppichterother Oberdorf wieder einmal eine perfekte Winterweihnachtstraumlandschaft geschaffen.  

Voll besetzt war der Platz der evangelischen Kirche bei der Eröffnung, die durch den Vorsitzenden des BVR, Wolfgang Steimel und Bürgermeister Hartmut Drawz erfolgte. Mit den Worten ?Wolfgang, Du bist ein Eventmanager 1. Klasse! Ich ziehe die Nikolausmütze vor Dir und der Leistung Deines Teams?, hatte Drawz in wenigen Worten alles auf den Punkt gebracht. Denn solch ein Event auf die Beine zu stellen, auch das allein war märchenhaft. Selbst Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar zeigte sich beeindruckt. ?Ihren Besuch hier bei uns in Ruppichteroth auf der Döörper Weihnacht sehen wir alle als eine besondere Anerkennung für all das, was wir gemeinsam in den letzten Jahren geschaffen haben?, erklärte Steimel. ?Die Döörper Weihnacht hat nicht nur das Gesicht, was heute die Besucher sehen: ein Dorf herausgeputzt im festlichen Lichterglanz?, so Steimel weiter. ?Es hat auch das Gesicht von vielen unermüdlichen Helfern, die basteln, zimmern, Stunden um Stunden tätig sind. Ein Dorf rückt halt zusammen. Dies ist auch eine Art Weihnachtsfreude, sind Geschenke, die man nicht kaufen kann.? Und diese Weihnachtsfreude sah man auf jedem Zentimeter des so besonderen Weihnachtsmarktes. An jedem Stand, an jeder Bude herrschte ein reges Treiben, man nahm sich Zeit - die gerade heute besonders kostbar ist - um einfach zu genießen oder auch ein Schwätzchen zu halten. Nach alter Tradition stimmte Inge Steimel ein besonderes Weihnachtslied an, untermalt von den Klängen des Bröltaler Musikvereines und ?Mir zwei, die zwei? und ein ganzer Kirchplatz voller Menschen sang mit. Schade, dass nur einmal im Jahr Döörper Weihnacht ist...

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MagazinMittwoch, den 10. Dezember 2008

Antoniuskolleg Neunkirchen trauert - Pater Kaczmarek gestorben

Das Antoniuskolleg (AK) in Neunkirchen und die Salesianer Don Boscos trauern um ?ihren? Pater Kaczmarek (81). Am 2. Adventssonntag ist er in einer Bonner Klinik verstorben. Knapp 30 Jahre prägte Pater Kaczmarek das Leben im AK vorrangig mit und war weit über die Grenzen seiner Wahlheimat bekannt und geachtet. Er war Religionslehrer, Seelsorger, Internatsleiter und Hausdirektor. Generationen von Schülerinnen und Schüler nannten ihn liebevoll den ?Tischtennispater?. Mit Leidenschaft und vorbildlichem Einsatz motivierte er sie für seinen Sport. Er lebte die Nachfolge Don Boscos, gab vielen Kindern und Jugendlichen Halt und Selbstvertrauen. Trotz seiner schweren Krankheit, die er seit etwa zwei Jahren mit Würde trug, betreute er bis zuletzt seine Tischtennisgruppen.

Die Beerdigung findet am Freitag, 12. Dezember 2008 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Neunkirchen statt. Anschließend sind die feierlichen Exequien in der Pfarrkirche St. Margareta.

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MagazinDienstag, den 9. Dezember 2008

Haus der Geschichte in Bonn: "man spricht deutsch"

Sprache trennt, Sprache verbindet, Sprache schafft Heimat und Identität?, erläutert der Präsident der Stiftung Haus der Geschichte in Bonn, Prof. Dr. Hans Walter Hütter. Die deutsche Band Tokio Hotel hat 2008 nicht nur den MTV-Europe-Award gewonnen. Sie sorgt auch für einen Run auf Deutschkurse in Frankreich und Japan. 65 % der Deutschen fühlen sich allerdings "gedisst". Laut einer aktuellen Allensbach-Umfrage glauben sie, dass die deutsche Sprache immer mehr verkomme. Die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland dokumentiert die deutsche Sprachentwicklung vom Grimmschen Wörterbuch bis zur SMS. In der aktuellen Ausstellung "man spricht Deutsch" (ab 12. Dezember) wird Bonn den widersprüchlichen Meinungen über die Sprache Deutsch und ihre verschiedene Funktionen nachgegangen.

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MagazinMontag, den 8. Dezember 2008

DRK Ruppichteroth: Albert Kleff spendete 125 Mal

125 Mal hat der Tüschenbonner Albert Kleff geholfen, Leben zu retten oder zu erhalten. Und dies durch seine selbstlose Bereitschaft Blut zu spenden. In einer Feierstunde im Domizil des Ruppichterother DRK in der St. Florian-Straße wurde er im Rahmen der Blutspenderehrung für das Jahr 2008 geehrt.

Der 1. Vorsitzende des DRK Ruppichteroth, Hartmut Drawz, würdigte dies in seiner Rede. Weitere Auszeichnungen überreichte Drawz mit dem Bereitschaftsleiter Karl-Heinz Nagel: für 100-maliges Spenden an Klaus Friedrichs, für 50-maliges Spenden an Ursula Ahr, Bodo Thomas (beide Ruppichteroth) und Edwin Baum aus Winterscheid. Die geehrten Spender erhielten als Erinnerung eine Urkunde und das Ehrenzeichen mit Eichenkranz und Brillanten vom DRK-Blutspendedienst West GmbH Breitscheid, sowie einen Präsentkorb. Hartmut Drawz dankte allen Spendern und unterstrich die Dringlichkeit und Wichtigkeit der Blutspende. ?Die Blutspende ist ein unschätzbarer Dienst, mit dem Spenderinnen und Spender schwerstkranken Patienten zur Gesundung verhelfen oder Leben ermöglichen. Blutspender erbringen freiwillig eine wichtige Leistung für die Gemeinschaft. Die unentgeltliche Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz sichert seit 1952 die Versorgung der Patienten, die auf Transfusionen von Blutpräparaten angewiesen sind?, erklärte das DRK.

Foto: P.Warzecha. v.l.n.r.: Hartmut Drawz, Klaus Friederichs, Ursula Ahr, Albert Kleff, Bodo Thomas

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MagazinSonntag, den 7. Dezember 2008

Großzügige Spende der Party-Rescue-Band

Nicht nur Spaß und Freude mit Musik bringt die Party-Rescue-Band aus Ruppichteroth. Bandleader Hans-Peter Weiß übergab jetzt eine Spende von 400 Euro an Ludwig Neuber, Vorsitzender der Deutsch-Laotischen Freundschafts- gesellschaft (GLFS e.V.). Mit der Spende sollen Hilfsprojekte in Laos unterstützt werden. Die Party-Rescue-Band, bestehend aus den Mitgliedern Simone Heidel (Gesang), Hans-Peter Weiß (Keyboards), Michael Müller (Gesang, Gitarre), Dirk Füsser (Gesang, Percussion) und Helmut Kosziak (Gitarre) spielt schon seit Jahren in gleicher Besetzung. Das Repertoire der Band reicht von bekannten Klassikern bis hin zu aktuellen Hits. (Bild: v.l.n.r.  Hans-Peter Weiß, Ludwig Neuber)

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MagazinSonntag, den 7. Dezember 2008

"Nummer gegen Kummer" für Kinder und Jugendliche

Europaweit werden in Zusammenarbeit mit Child Helpline International (CHI) telefonische Beratungsangebote für Kinder und Jugendliche unter einer einheitlichen Nummer entwickelt und vernetzt. In Deutschland bietet der Verein ?Nummer gegen Kummer" - Mitglied im Deutschen Kinderschutzbund - seit 28 Jahren das Kinder- und Jugendtelefon erfolgreich an: Anonym und kostenfrei erreichen Ratsuchende die Hotline unter (08 00) 111 0 333. Ab heute kommt eine neue Nummer hinzu: die europaweit einheitliche 11 61 11.

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MagazinFreitag, den 5. Dezember 2008

Döörper Weihnacht 2008 - Weihnachtsduft weht durch die Gassen


Es ist wieder soweit! Die Döörper feiern ihr vorgezogenes Weihnachtsfest. Und das nicht alleine, sondern mit tausenden von Besuchern, wenn es zum 14. Male heißt: Auf zur Döörper Weihnacht. Schon seit Wochen hat der Bürgerverein Ruppichteroth (BVR) ersichtlich begonnen, das den wohl beliebtesten Weihnachtsmarkt im Rhein-Sieg-Kreis vorzubereiten. Millionen Lichter wurden installiert, das Oberdorf mit Weihnachtsbäumen dekoriert. ?Liebe zum Detail? lautet hier das Zauberwort der Weihnachtswelt zwischen den beiden Kirchtürmen. Attraktion in diesem Jahr: der schmiedeeiserne Schwibbbogen am Burgplatz. 3 Meter lang, 1.5 Meter hoch und ca. 3 Tonnen wiegt der Koloss, der mit Hilfe eines Krans installiert wurde. Die Kreissparkasse Köln hat dieses Vorhaben mit einer Spende unterstützt.

Von Jahr zu Jahr wird die Döörper Weihnacht größer und schöner, das musikalische Rahmenprogramm, die vielfältigen Angebote für Essen und Trinken und auch die Warenauslagen, die in mehr als 80 geschmückten Holzhäuschen dargeboten werden. Das das Flair über die ganzen Jahre erhalten blieb und nicht zum Rummel verkam, liegt wohl an den strengen Rahmenkriterien, die der BVR an eine Ausstellung auf dem Markt knüpft. Keine Pavillons oder Zelte aus Plastik, keine Marktbuden - wer teilnehmen möchte, muss ein Holzhäuschen vorweisen können. Christbaumschmuck, Krippen, Brüsseler Bandspitzen, Keramik-und Töpferwaren, Gestecke, Schmuckreisig, Holzartikel, erzgebirgische Schnitzereien, Obst und Süßigkeiten, Lebkuchenhäuser, Honig, Marmelade, Spielwaren, Kerzen, gestrickte Handarbeiten, Puppenmoden, Vogelhäuschen alles, was zu einem Weihnachtsmarkt gehört, kann der Suchende finden.

Aber auch die Waldkrippe der Ruppichterother Waldjugend, die Bergische Heimatkrippe von Alois Müller und Vera Symanski in Hambuchen, der Streichelzoo, ein Karussell für die Kleinen - und der Nikolaus mit seinem großen Gabensack laden zum Verweilen ein. Untermalt von weihnachtlicher Musik und natürlich unzähligen Schlemmerdüften, die sicherlich den Appetit anregen. Backwaren, Bratäpfel, Reibekuchen, Püffert, Panhas, Grünkohl, Bratkartoffeln, Döörper Hefeplätzchen, Apfelspieße, Waffeln, Christstollen, Kakao, Kinderpunsch, Zitronen-und Jagertee, Glühwein, Kaffee und vieles mehr bieten ausschließlich Ruppichterother Familien und Vereine als Gaumenschmaus an. Für den Ausschank der Heißgetränke gibt es in diesem Jahr wieder neue Sammlergläser mit einem wunderschönen Motiv aus dem Ortskern von Ruppichteroth. In den gastronomischen Betrieben im historischen Ortskern ist natürlich auch an beiden Tagen der Tisch gedeckt mit heimischen Spezialitäten. Herzlich Willkommen heißt der Bürgerverein Ruppichteroth auch in diesem Jahr seine Gäste aus Nah und Fern.

Regierungspräsident Hans Peter Lindlar hat sein Kommen zugesagt und wird ein Grußwort zur Eröffnung sprechen.

Im Rahmen der Eröffnung wird der Vorsitzende des BVR, Wolfgang Steimel, dem Verantwortlichen der Ruppichterother Lebensmittelausgabe, Peter Krill, einen Spendenbetrag in Höhe von 200 EUR überreichen.

Öffnungszeiten & Termine: Opens external link in current windowDöörper Weihnacht 2008 im Detail

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MagazinFreitag, den 5. Dezember 2008

Döörper Weihnacht 2008 im Detail

14. Döörper Weihnacht im Oberdorf von Ruppichteroth

Öffnungszeiten
Samstag, den 6.12.2008, 15 - 21 Uhr
Sonntag, den 7.12.2008, 11 - 19 Uhr

Samstag, 6. Dezember

16.00 Uhr: Eröffnung
Bürgermeister Hartmut Drawz
BVR-Vorsitzender Wolfgang Steimel
Gruppe des Bröltaler Musikvereins Bühne ev. Kirche

17.00 Uhr: 2. JO Akkordeon-Orchester jmk Bühne ev. Kirche
17.45 Uhr: 1. Akkordeonorchester jmk Bühne ev. Kirche
18.30 Uhr: Mir 2, die 2 Bühne ev. Kirche
19.30 Uhr: Big Band Swing Company Bühne ev. Kirche
20.30 Uhr: Gruppe des Bröltaler Musikvereins Schorns Treppe

Sonntag, 7. Dezember
11.30 Uhr: Oikumena Brass Eitorf Bühne evangelische Kirche
13.30 Uhr: MGV Concordia Rossenbach Bühne ev. Kirche
14.00 Uhr: Musikverein MGV Sangeslust Winterscheid katholische Kirche
15.00 Uhr: Mädchenchor St. Theresien Gymnasium Bühne ev. Kirche
16.30 Uhr: Bröltaler Musikverein Bühne ev. Kirche und Jugendorchester des BMV
18.00 Uhr: ?Evensong? ev. Kirche mit dem Gospelchor der ev. Kirchengemeinde

Opens external link in current windowHeimatkrippe Hambuchen
Abfahrt Pendelbus - sonntags - Ecke Burgstraße/Mucherstraße

Parkplätze
Geschäfte: EDEKA, Plus, Penny, Lidl und Aldi, entlang der Brölstraße, HUWIL-WERK 1 am westlichen Ortseingang, Grundschule, Hauptschule, Bröltalhalle. Die Parkplätze sind gut ausgeschildert. Der Markt ist von allen Plätzen aus fußläufig gut und bequem in wenigen Minuten zu erreichen.

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MagazinDonnerstag, den 4. Dezember 2008

Ruppichterother Heimatkrippe

...und sie zogen nach Hambuchen...

Wenn sich die Türe des kleinen Holzhauses im Junkerweg 3 in Ruppichteroth - Hambuchen öffnet, so betritt der Gast eine andere Welt. Liebevoll und detailgetreu hat hier Alois Müller in knapp 20 Jahren ein besonderes Reich geschaffen: eine bergische Heimatkrippenlandschaft. Auslöser waren sicher seine enge Heimatverbundenheit, sein Faible für den Fachwerkbau und sein handwerkliches und technisches Geschick verbunden mit künstlerischem Talent. Mit wachen Augen zog er durch seine Heimat, skizzierte, plante und zeichnete maßgetreu. Unzählige Stunden verbrachte er, geeignetes Material für sein ?Dorf? zu finden, schnitzte, hämmerte, schliff, baute Stein auf Stein. Entstanden ist ein handwerkliches Kunstwerk, welches seinesgleichen sicher sucht. Zeit muss man haben, wenn man die Heimatkrippe besucht. Denn jedes kleine Detail erwartet Aufmerksamkeit. Ob es ein liebevoll angepflanztes Gemüsebeet ist, oder das Plumpsklo, auf dem sogar die Toilettenrolle nicht fehlt. Da steht die Burgruine von Herrenbröl (selbstverständlich aus Originalsteinen erbaut) und Grundrissen, von denen Müller erhofft, sie eines Tages zum ?Herrenhaus? ausbauen zu können. ?Ich habe alte Skizzen gesehen, aus denen ersichtlich ist, dass dort ein Herrenhaus gestanden haben soll. Wenn irgendwann ein Historiker dies belegen kann, so werde ich an diesem Projekt weiterbauen?, erklärte er. Die Gäste zieht er in seinen Bann, wenn er mit ihnen durch sein Krippendorf zieht. Denn kein Baum, kein Strauch, keine Mauer, kein Weg, nichts steht rein zufällig da.

Müller hat es verstanden, Historie, Heimatgeschichte, wahre Begebenheiten und auch seine Träume und Visionen in diese Landschaft einzubauen. Er erklärt den Interessierten die unterschiedlichen Arten des heimischen Fachwerkbaus ebenso, wie die Epochen, in denen er entstanden ist. Auch die Ruppichterother Synagoge hat er in ihre Urform gebracht, mit dem Rabbi an der Türe. Das kleine Bächlein lässt das Mühlrad klappern, am Dorfbackes herrscht reges Treiben. Dennoch bleiben die aufmerksamen Blicke an einem ungewöhnlichen Objekt kleben: ein altes Stadttor mit zwei Türmen und einer Sturmglocke ? denn Ruppichteroth hat niemals ein Stadttor besessen. ?Als ich ein kleiner Junge war durfte ich oft zu meiner Patentante in die Stadt fahren. Dort haben mich die Stadttore schon fasziniert. Sie waren so groß, so monumental. Und als Junge hatte ich den Traum, wie schön es doch wäre, wenn Ruppichteroth auch so ein Stadttor besitzen würde?, erzählt Alois Müller. Er hat es in seiner Heimatkrippe gebaut. Mit einem kleinen Glöckchen versehen, dass zu damaligen Zeiten der Ruppichterother Glockenbauverein zugunsten einer neuen Glocke an St. Severin verkaufte. ?Die hat mir Emil Lutz vermacht. Er sagte damals: Alois, bei dir ist sie in guten Händen.? Recht hat er gehabt...

Vom 6. Dezember 2008 bis 2. Februar 2009 ist die Heimatkrippe geöffnet. Telefonisch kann man bei Alois Müller und seiner Frau Vera Symanski einen Termin vereinbaren (02295-6575). Während der Döörper Weihnacht, am 7. Dezember, fährt ein kostenloser Pendelbus zwischen dem Weihnachtsmarkt und der Heimatkrippe. Abfahrt: Ecke Mucher Straße / Burgstraße. Der Besuch ist kostenlos. Bescheiden erwähnt Müller, dass er für eine Spende dankbar wäre. Der Erlös fließt in diesem Jahr zugunsten des Hospizvereins in Hennef ?Lebenskreis e.V.?.

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MagazinMittwoch, den 3. Dezember 2008

Historiker Karl Schröder recherchierte über Robert Ley

Buchpräsentation des Bürgervereins Ruppichteroth

Mit einer der umstrittensten Persönlichkeiten unserer engsten Heimat hat sich der Ruppichterother Historiker, Studienrat i.R. Karl Schröder, befasst: Robert Ley.

Robert Ley (* 15. Februar 1890 in Niederbreidenbach bei Nümbrecht, Rheinland; ? 25. Oktober 1945 in Nürnberg) war als Leiter der Massenorganisation Deutsche Arbeitsfront einer der führenden Politiker zur Zeit des Nationalsozialismus. Er gehörte zu den 24 im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof angeklagten Personen und tötete sich vor Prozessbeginn selbst durch Strangulation. Vom armen Bauernsohn - als siebtes von elf Kindern geboren - arbeitete er sich zum Reichsorganisationsleiter und Führer der Deutschen Arbeiterfront empor.

Dieses Phänomen Ley versucht Historiker Schröder in seinem Buch ?Aufstieg und Fall des Robert Ley? zu beleuchten. Wie konnte es gelingen, dass aus einem Menschen mit konservativer, bürgerlicher Basis, ein äußerst fanatischer Nationalsozialist werden konnte? Wie konnte so ein Mensch zum ?Judenhasser? werden? Wie gelang es ihm ? dem auf dem Land in kleindörflichen Verhältnissen Aufgewachsenen ? in die Führungsebene der Nationalsozialisten aufzusteigen?

Durch jahrelange Recherche gelang es Schröder an bisher unveröffentlichte Aufzeichnungen zu gelangen, die eine Säule seines Buches bilden.

?Als ich mit den Recherchen begonnen und versucht habe, die Person Robert Leys vor dem lokalen Hintergrund zu beleuchten, traf ich meist nicht auf Gegenliebe?, so Schröder. ?Selbst das Finden von Sponsoren war unendlich schwer.? Einen ?Robert Ley? mochte wohl niemand wirklich mit seiner engsten Heimat verwurzelt sehen. Und dennoch war er ein Kind des Oberbergischen, hier geboren, hier aufgewachsen, nach Studium und Aufstieg in der NSDAP zurückgekehrt, um auch in seiner Heimat die monumentalen nationalsozialistischen Ideen zu realisieren. Denke man an den Kauf von ?Gut Rottland? oder auch zum Beispiel die irrsinnigen Pläne, ein Volkstraktorenwerk mit einer eigenen Stadt im Gebiet von Waldbröl zu errichten. Dass er damals zahlreiche Ehrenbürgerschaften erhielt - z.B. auch in Ruppichteroth - gehört zu einem Tabuthema der Gegenwart. Karl Schröder hat versucht viele Fragen, die heute den noch lebenden Zeitzeugen der wohl dunkelsten Zeit Deutschlands von der jungen Generation gestellt werden, im Kontext der Vergangenheit zu beleuchten. ?Wie konntet ihr nur in so großer Zahl die NSDAP wählen? Wie konntet ihr auf sie hereinfallen?? ?Nach Chaos und Elend der Weimarer Republik, Millionen von Arbeitslosen, sehnte man sich nach einem ?Retter?, so Schröder. Dem rhetorisch ausgefeilten Robert Ley gelang es, dem Volk Hitler als Retter zu verkaufen. ?Leider waren die demokratischen Parteien nicht in der Lage - oder zu feige - sie eines Besseren zu belehren. Dass Hitler die Juden und die Kirchen vernichten wollte, wurde dem Wählervolk verschwiegen?, erläuterte Historiker Schröder.

Der Bürgerverein Ruppichteroth präsentiert das Buch am Mittwoch, 3. Dezember 2008, ab 19.00 Uhr in einer Lesung in der ?Arche?, Burgstraße 8, in Ruppichteroth.

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MagazinMittwoch, den 3. Dezember 2008

Erzählungen, Märchen und Sagen von Wilhelm Herchenbach

Ururgroßneffe Michael Herchenbach stellt Sammlung vor

Wohl einer der bekanntesten Volks- und Jugendschriftsteller des 19. Jahrhunderts war der im Jahre 1818 in Neunkirchen geborene Wilhelm Herchenbach.

Seinem Ururgroßneffen, Michael Herchenbach aus Schönenberg, gelang es - fast genau zu seinem 190. Geburtstag - eine imposante Sammlung der Schriften zusammenzustellen. Unter dem Titel ?Der Teufel von Köln und Meister Hansen, der Scharfrichter? (ratiobooks) veröffentlichte jetzt Michael Herchenbach ein Buch mit mitreißenden Erzählungen, phantasievollen Märchen und Sagen.

Michael Herchenbach (28) wuchs in Schönenberg auf. Nach seinem Studium der Geschichte und Biologie kehrte er in diesem Jahr für seine Promotion an die Universität zurück.

Den Stein zu seinen Recherchen über den Schriftsteller Herchenbach brachten vor knapp sieben Jahren seine Großeltern Lisbeth und Paul ins Rollen. Schenkten sie doch dem jungen Studenten ein kleines Büchlein des Alten mit dem Titel ?Johannes Ebert?. ?Es war wohl das einzige Büchlein, welches sich noch im Familienbesitz befand?, erklärte er. Dies war der Grundstock für eine Sammlung der Werke Wilhelm Herchenbachs, die wohl längst noch nicht vollständig ist. Michael Herchenbach besitzt weltweit die größte Sammlung seines Ururgroßonkels und gilt als außerordentlicher Kenner des Autors. Spannend, unterhaltsam und auch zum schmunzeln anregend, im Genre der Prosa beheimatet sind die Geschichten Wilhelm Herchenbachs,  dem ?Lüch?, wie er auch genannt wurde.

Zu einer Lesung lädt Michael Herchenbach heute in die Gaststätte Herchenbach in Neunkirchen - Eischeid (ab 20.00 Uhr) ein.

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MagazinMontag, den 1. Dezember 2008

Ruppichterother Seniorennachmittag unter Regie des TV 1888

Unter der Regie des TV 1888 stand in diesem Jahr der Seniorennachmittag der Gemeinde in der Bröltalhalle. Das Organisationsteam um Britta Löbach und Angelika Seifert hatte ein bunt gemischtes Programm auf die Beine gestellt. Mit einem gemütlichen Kaffeetrinken startete der Nachmittag und die geladenen Senioren waren gespannt auf das Nachfolgende. Der 1. Vorsitzende des TV, Harald Schiefen, und Bürgermeister Hartmut Drawz eröffneten den Reigen mit herzlichen Grußworten. Musikalisch untermalt wurde dies von WAMBO, Martin Simon. Akrobatische Leistungen am Barren, Reck und Boden zeigte die Juniorenturnriege von Josef Bestgen. Großen Beifall ernteten die jungen Turnerinnen und Turner dafür. Natürlich durfte an dem Nachmittag der Nikolaus (Albert Brummenbaum) nicht fehlen. Er verteilte keine Ruten, sondern war sehr milde gestimmt. Den ältesten Teilnehmern und dem am längsten verheirateten Ehepaar wurden Ehrungen zuteil: auf Berta Schmidt (97 Jahre), Max Tuschy (92) und das Ehepaar Zanders (61 Jahre verheiratet) richtete der Nikolaus sein Augenmerk. Aber nicht nur Besinnliches war angesagt. Die Blue Girls überraschten die Gäste mit fetzigen Showtänzen. In einer A-Capella-Formation überzeugten ?Mir 2, die 2? mit musikalischem und stimmlichem Können. Ein Hauch der beginnenden Adventszeit wehte in der Halle, als sie ihr Weihnachtslieder-Arrangement den ergriffenen Zuhörern präsentierten.

Last but not least darf nicht vergessen werden: das Ruppichterother Urgestein Inge Steimel, die mit ihrem Allroundtalent und gekonnter Moderation durch das Programm führte, brachte wohl manchen zum schmunzeln, als sie aus ihrem Nähkästchen plauderte. So vergingen die Stunden im Fluge und hie und da hörte man die Gäste tuscheln: ?Der tolle Nachmittag war viel zu kurz...?

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MagazinMontag, den 1. Dezember 2008

Spenden für die Ruppichterother Lebensmittelausgabe

Gleich drei überraschende Spenden konnte in der vergangenen Woche die Lebensmittelausgabe in Ruppichteroth entgegen nehmen.

Im Rahmen des Adventsbasars der Fa. Eymold GmbH in Schönenberg wurden kräftig Kuchen, Glühwein, Getränke und Würstchen verkauft. Inhaber Eckhard Eymold und sein Team haben dies für einen guten Zweck getan. Der Reinerlös fließt in zwei Projekte: 50% erhält die Ruppichterother Lebensmittelausgabe, die andere Hälfte wird dem Förderverein der Grundschule ?Am Brölbach? in Schönenberg für notwendige Anschaffungen in der Schule gespendet.

Auch die Hover Kinder waren in diesem Jahr sehr fleißig. Unter dem Motto ?Kinder helfen Kindern? sammelten die 28 Kleinen während ihres Martinsumzuges über 340 ?. Sie übergaben die Spende gemeinsam mit ihren Eltern dem Vorsitzenden Peter Krill. Als besonderes Zeichen der kindlichen Nächstenliebe wurde ebenfalls ein großer Teil der beim Umzug erhaltenen Süßigkeiten abgegeben.

Jeden Tag eine gute Tat zu vollbringen, dass haben sich auch die Winterscheider Pfadfinder auf die Fahne geschrieben. So besuchten sie überraschend die Lebensmittelausgabe in Ruppichteroth und brachten gleich einen großen Korb Lebensmittel mit. In einer Diskussions- und Vortragsrunde konnten sich die Pfadfinder nochmals von der wichtigen Arbeit der Ausgabe überzeugen.

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MagazinMontag, den 1. Dezember 2008

Zunahme an HIV-Neuinfektionen um vier Prozent

Mit bundesweiten und internationalen Aktionen wird auch in diesem Jahr der Welt-AIDS-Tag begonnen. Zum zwanzigsten Mal jährt sich dieser am 1. Dezember. Seit 2005 steht er unter dem Motto "Gemeinsam gegen AIDS - Wir übernehmen Verantwortung für uns selbst und andere".

Jährlich sterben weltweit über zwei Millionen Menschen an den Folgen der Immunschwächekrankheit. Rund 33 Millionen sind HIV-infiziert. Seit 2006 ist die Zahl der Infizierten zwar um über fünf Millionen zurückgegangen. In Deutschland hat es aber einen Anstieg von vier Prozent gegenüber 2006, von mehr als 80 Prozent gegenüber 2001 gegeben. 2750 Neuansteckungen waren es bundesweit 2007. Weniger als 40 Prozent der Deutschen stufen AIDS als eine gefährliche Krankheit ein. In den Augen vieler Europäer ist AIDS nur noch eine Krankheit der Dritten Welt.

1988 wurde der Welt-AIDS-Tag erstmals von der WHO ausgerufen. Seit 1996 gibt UNAIDS, die AIDS-Organisation der Vereinten Nationen, dem Welt-AIDS-Tag jährlich ein programmatisches Motto, an dem sich die Aktivitäten der AIDS-Organisationen in den verschiedenen Ländern orientieren können. "Lead - Empower - Deliver" lautet es in diesem Jahr. Rund um den Globus fordern am 1. Dezember verschiedenste Organisationen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität zu zeigen. Seit 1991 ist eine rote Schleife international das Symbol für den Kampf gegen AIDS und für Solidarität mit Infizierten und Kranken. Für die Jahre 2005 bis 2010 lautet das internationale Welt-AIDS-Tag-Motto "Stop AIDS: Keep the Promise". Es erinnert Politiker in aller Welt an ihr auf der Sondersitzung der UN in 2001 zu HIV/AIDS gegebenes Versprechen: National wie international soll das Engagement gegen die weltweite HIV-/AIDS-Epidemie wachsen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) und die Deutsche AIDS-Stiftung (DAS) haben im Rahmen ihrer gemeinsamen Welt-AIDS-Tag-Kampagne das internationale Motto in "Gemeinsam gegen AIDS: Wir übernehmen Verantwortung - für uns selbst und andere" übersetzt. Nicht nur die Politik ist gefordert, sondern jeder Einzelne trägt die Verantwortung. Und nur gemeinsam ist man stark, etwas im Kampf gegen HIV und AIDS zu erreichen.

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