Nachrichtenarchiv

RegionMittwoch, den 31. Dezember 2008

Bräuche zum Jahreswechsel - Von Bleigießen bis Glücksklee

Gerade zum Jahreswechsel boomen die Bräuche, die für das neue Jahr das Glück herbeibringen sollen. Das Amt für rheinische Landeskunde (ARL) in Bonn erforscht als Zentrum für regionale Alltagskultur seit Jahren die Entwicklungen der Glück verheißenden Neujahrsbräuche. Glückssymbole wie ein Schwein, der Schornsteinfeger oder Kleeblätter stehen auf den Rängen ganz vorne. Der Schornsteinfeger lässt auf Wohlstand der Besuchten schließen, weil dort der "Schornstein noch raucht". Bei den heutigen Energiepreisen ist dieser Brauchtumsgedanke nicht weit von der Hand zu weisen. Früher war der Schornsteinfeger auch der erste Neujahrsgratulant. Wohl nicht ohne Eigennutz, denn damals kassierten die Schornsteinfegergesellen zu Neujahr ihre Jahresrechnung.

Der Klee gilt als ein Sinnbild der Lebenskraft. Nach christlicher Deutung ist das vierblättrige Kleeblatt ein Zeichen des Kreuzes.

Das beliebteste Orakel in der Silvesternacht ist nach wie vor das Bleigießen. Über einer Kerzenflamme wird Blei in einem Löffel zerschmolzen. Die in kaltem Wasser erstarrten Formen sollen Aufschluss über das zu erwartende Glück im neuen Jahr geben. Bereits in der Antike bei den Griechen soll das Bleigießen verbreitet gewesen sein. Im Mittelalter zählte Kirchenlehrer Thomas von Aquin es allerdings zu abergläubischen, für einen Christen verbotenen Handlungen.

Ebenfalls gilt die Mistel als Glücksbringer. Dem Mistelzweig werden Unheil abwehrende und medizinisch-heilende Eigenschaften zugeschrieben. Diese Überlieferungen von der Heilkraft der Mistel reichen bis in römische und keltische Zeiten zurück. Glück im neuen Jahr verkünden mit der Mistel seit Ende des 19. Jahrhunderts französische oder englische Glückwunschkarten: "No mistletoe, no luck" oder "Pas de gui, pas de chance" oder "Au gui l'an neuf". Auf deutschen Weihnachts- und Neujahrs-Postkarten waren Mistelzweige besonders im Jugendstil beliebte Dekore.

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RegionMittwoch, den 31. Dezember 2008

Sicher ins "Neue Jahr"

Wohl kaum jemand ist nicht fasziniert von einem bunten, funkelnden Silvesterfeuerwerk. Das es jährlich beim Zündeln der Raketen zu lebensgefährlichen Verletzungen kommt ? meist aus Wagemut und Leichtsinnigkeit ? gerät allzu schnell in Vergessenheit. Zumindest von einem Silvesterfeuerwerk zum anderen. Im Umgang mit Silvesterkrachern ist höchste Vorsicht geboten. Wer Alkohol getrunken hat, sollte den pyrotechnischen Teil des Jahreswechsels lieber nüchternen "Feuerwerkern" überlassen. Das Reaktionsvermögen nach dem Genuss hochprozentiger Getränke lässt meist zu wünschen übrig. Oftmals explodieren Feuerwerkskörper in der Hand, da sie nach dem Entzünden nicht schnell genug weggeworfen werden. Wählt man als Abschussrampe für die Raketen Flaschen, so sollte darauf geachtet werden, dass die Flaschenhälse ordnungsgemäß ausgerichtet sind, damit die Raketen nicht in Richtung Mensch oder Tier fliegen. Oberstes Gebot: nach dem Entzünden der Rakete Abstand halten. Schlimmste Augenverletzungen riskiert so der ungeduldige Feuerwerker, der nur mal eben nachsehen will, ob die Rakete wirklich gezündet hat. Achtung: Feuerwerkskörper gehören nicht in Kinderhand!

Aber nicht nur die Feuerwerkskörper bergen ungeahnte Gefahren in sich. Selbst das Öffnen einer Sektflasche endete schon beim Arzt. Profis fassen den Flaschenhals nie mit bloßer Hand an, sondern immer mit einem Tuch. Nicht ohne Grund nutzen professionelle ?Flaschenöffner? ein Tuch beim Öffnen der Sektflasche. Unter dem Druck des Sektes zersplitterte schon mancher Flaschenhals. Auch wer den Korken als Wurfgeschoss nutzen möchte, sollte sich über die möglichen Konsequenzen bewusst sein. Wer möchte schon das neue Jahr mit einem ?Veilchen? beginnen?

Eine der häufigsten Brandgefahren geht vom Silvesterfondue aus. Arbeitet man mit Spiritus, so sollte man den Behälter sorgsam vor der Speisenzubereitung befüllen. Spiritusdämpfe breiten sich unsichtbar aus, beim Entzünden entsteht leicht ein großer Brandherd.

Last but not least sollte jeder, der ausgelassen feiern möchte, auch daran denken, wie er und seine Begleiter sicher nach Hause gelangen. Finger weg vom Steuer bei Alkohol oder sonstigem bewussseinsstörendem Konsum. Man gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Mit Vernunft und Vorsicht steht einem ungetrübten Jahreswechsel nichts im Wege. Am besten, man lässt das Auto an einem solchen Abend einfach stehen, geht zu Fuß oder hält ein paar Euros für Bus, Bahn oder Taxi bereit.

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RegionMittwoch, den 31. Dezember 2008

Die Angst der Tiere

Viele Menschen begrüßen das ?Neue Jahr? mit Böllern, Krachern und Raketen. Dass aber für die meisten Tiere dieser ungewohnte Krach puren Stress bedeutet, das vergessen viele.

Der Veterinärdienst des Amtes für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda weist darauf hin, dass Hunde, Katzen, Vögel und andere Haustiere gerade zu Silvester regelrechte Qualen ausstehen müssen. Durch die Lautstärke können Körperzittern und Jaulen bis hin zu Körperfunktionsstörungen, insbesondere des Magen-Darmtrakts, auftreten. Aber auch der Schwefelgehalt der Knaller macht vielen Haustieren zu schaffen. Im Explosionsfeld der Knallkörper ist die Luft stark schwefelhaltig. Dieser Schwefel kann zu Schleimhautreizung mit Augenbrennen führen. Tiere sollten deshalb an Silvester in der Wohnung bleiben. Fenster und Türen sollten geschlossen werden, damit die Lautstärke möglichst gedämpft wird. Beruhigungsmittel sollten nur mit Vorsicht gegeben werden. In jedem Fall ist vorher der Rat eines Tierarztes einzuholen.

Aber nicht nur an die Tiere im Haus muss gedacht werden. Weidetiere sollten die Silvesternacht nicht im Freien verbringen, sondern im Stall. Insbesondere bei Pferden und jungen Rindern besteht die Gefahr, dass sie in Panik geraten und ausbrechen.

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RegionFreitag, den 26. Dezember 2008

Kurs für werdende Pflegeeltern

Pflegeeltern werden muss gelernt sein. Das Kreisjugendamt des Rhein-Sieg-Kreises bietet in Zusammenarbeit mit den Jugendämtern von Königswinter und Bad Honnef eine Schulung an.  Vom 20. Januar 2009 bis 10. März 2009 wird an sieben Abenden und einem Wochenende (Freitag bis Sonntag) ein Kurs für Interessenten angeboten, die Pflegeeltern werden möchten. Das Haus Bröltal in Ruppichteroth ist Gastgeber für das Wochenende. Die Bewerberpaare können zu diesem Wochenende ihre Kinder mitbringen, die in eigenen Gruppen kindgerecht an das Thema ?Pflegegeschwister? herangeführt werden.

Themenkomplexe sind unter anderem: Vergangenheit und Herkunft von Pflegekindern; rechtliche Rahmenbedingungen; Rechte und Pflichten von Pflegeeltern; was geht in einem Kind vor, dass seine Familie verlassen muss; Verhaltensmuster u.ä.. Referate, Diskussionsrunden und Workshops bieten hier eine Grundlage. Im Bereich des Kreisjugendamtes (Alfter, Swisttal, Wachtberg, Much, Ruppichteroth, Neunkirchen-Seelscheid, Eitorf und Windeck) gibt es derzeit 98 Pflegeelternpaare.

Nähere Informationen: Susanne Gronki, Tel.: 02223 29865317 Jugendamt der Stadt Königswinter); Marion Kramer Tel.: 02224 184271 (Jugendamt der Stadt Bad Honnef); Helma Reifers Tel.: 02241 9581269 (Kreisjugendamt in Siegburg).

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RegionFreitag, den 26. Dezember 2008

Meine Heimat - 40 Jahre Rhein-Sieg-Kreis

Barbara Schaar aus Bornheim kreierte den Sieger-Slogan für das kommende Jubiläumsjahr: ?Meine Heimat - 40 Jahre Rhein-Sieg-Kreis?.

Im Rahmen eines Wettbewerbes gingen 1.236 Vorschläge ein. Einstimmig entschied sich die Jury für Schaar´s Vorschlag. ?Wenn die Bürgerinnen und Bürger sich ein Stück weit mit dem Rhein-Sieg-Kreis identifizieren, dann ist das sicherlich das schönste Geschenk, das man dem Kreis zu seinem 40. Geburtstag machen kann?, so Jury-Mitglied Landrat Frithjof Kühn.

Zu dem Slogan entwickelt wurde auch ein Logo, welches in Publikationen und bei Veranstaltungen des Kreises Verwendung findet. Das mit dem Slogan entworfene Logo ist in Form und Farben an das bisherige Rhein-Sieg-Kreis-Logo angelehnt. Aufgegriffen wurden die Farben rot, grün und blau, die für den Dreiklang Stadt, Land und Fluss stehen. Dieser Dreiklang macht auch das aus, was Heimat ist.

Der Siegerin des Wettbewerbs überreichte der Landrat das Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Barbara Schaar: ?Ich war sehr überrascht und freue mich sehr! Es ist mir eine Ehre, mit meinem Slogan zum Jubiläumsjahr des Rhein-Sieg-Kreises den ersten Preis zu erhalten. Mein Mann und unsere drei Kinder sind ebenfalls begeistert. Das Motto ´Rhein-Sieg-Kreis, meine Heimat´, trifft auf uns alle in vollem Umfang zu.?

Ruppichterother erinnern sich:

Am 1. August 1969 wurde der Rhein-Sieg-Kreis im Rahmen der ersten Phase der kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen gegründet. Der bisherige Siegkreis erweiterte sich um die Kommunen Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg, alle ehemals dem Landkreis Bonn zugehörig, der aufgelöst wurde. Die Reform sollte bereits zum 1. Juli 1969 in Kraft treten. Allerdings verschob eine Klage seitens des Landkreises Bonn, der Städte Beuel und Bad Godesberg, sowie der Gemeinden Uckerath, Wahlscheid, Oberkassel, Oberpleis, Stieldorf, Duisdorf, Lengsdorf und Witterschlick die Neugründung um vier Wochen.

www.broeltal.de sucht Zeitzeugen, die sich an die sicherlich aufregende Zeit der kommunalen Neugliederung und der Gründung des Rhein-Sieg-Kreises erinnern.

Was bedeutete es für die Menschen in Ruppichteroth und im Bröltal aus damaliger Sicht? War man begeistert, verfolgte man es mit Skepsis? Konnte man sich mit dem Gedanken anfreunden, nicht mehr der ?Siegkreis? zu sein, sondern Kreisangehörig mit Menschen, die auf der anderen Seite des Rheines wohnten? Hatte man damals ein Heimatgefühl zum Siegkreis? Welche Vorteile oder Nachteile bedeutete es für den einzelnen Bürger? Diese und viele andere Fragen sind offen.
Beiträge bitte an Opens window for sending emailpresse(at)broeltal.de.

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RegionDienstag, den 23. Dezember 2008

Am Weihnachtsbaume, die Lichter brennen...

Auch in diesem Jahr hält sich der Trend zur 'weichen' Weihnacht. In jedem zweiten deutschen Wohnzimmer wird eine Nordmanntanne festlich geschmückt. Knapp 30 Millionen Weihnachtsbäume lassen das ?Fest der Feste? zu einem ganz besonderen werden. 70% der Bäume stammen aus deutschen Landen, vorwiegend aus NRW, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Hauptimportland ist Dänemark. Die beliebteste Baumart bleibt die Nordmanntanne, gefolgt von der Blaufichte, der Edeltanne und der Fichte, die alle im Alter zwischen 8 und 12 Jahren geschlagen werden.

In diesem Jahr muss allerdings das Portemonaie weiter geöffnet werden. Preissteigerungen bis zu 10% Prozent sind zu verzeichnen. Der Durchschnittspreis der Nordmanntanne liegt zwischen 20 bis 30 Euro pro Meter. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald weist auch in diesem Jahr darauf hin, beim Weihnachtsbaumkauf die ökologischen Aspekte nicht zu vergessen. Nach Möglichkeit sollte der Weihnachtsbaum entweder bei regionalen Waldbauern oder beim nächstgelegenen Forstamt gekauft werden. Meist ist hier gesichert, dass der Baum frisch ist und lange hält. Beim Kauf des Weihnachtsbaumes von Zwischenhändlern sollte sich der umweltbewusste Bürger kritisch über die Herkunft informieren. In fast allen Bundesländern gibt es Herkunftssiegel. Diese garantieren, dass der Baum aus der nahen Umgebung stammt. Unnötiger Schadstoffausstoß durch lange Transportwege wird so vermieden. Auch eine Nachfrage nach der Art der Produktion ist möglich. Ökologisch orientierte Christbaumanbauer pflegen ihre Kulturen per Hand oder durch Schafbeweidung. Hier wird auf Unkrautvernichtungsmittel verzichtet.

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RegionFreitag, den 19. Dezember 2008

Traditionelle Weihnachtseinbürgerung

Zur Tradition geworden ist die Einbürgerung zu Weihnachten im Rhein-Sieg-Kreis. In einer Feierstunde erhielten jetzt 81 neue deutsche Staatsangehörige aus 29 Nationen ihre Einbürgerungsurkunden.

Während der Einbürgerungsfeier gaben die neuen deutschen Staatsangehörigen das Bekenntnis auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ab: ?Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetz der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.? 38 Frauen, 33 Männer, sowie 10 Kinder und Jugendliche erhielten die deutsche Staatsbürgerschaft. 27 von ihnen wurden bereits in der neuen Heimat geboren.

Der Neubürgerbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreis, Ludwig Neuber, und Landrat Frithjof Kühn überreichten die Urkunden. Den Abschluss der Feierlichkeiten bildete das gemeinsame Singen der deutschen Nationalhymne.

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RegionFreitag, den 19. Dezember 2008

Impfkampagne im Rhein-Sieg-Kreis erfolgreich

?Ich bin geimpft, und du?? heißt der Titel des Gesundheitsberichtes über die Entwicklung der Impfsituation der Schulneulinge im Rhein-Sieg-Kreis. Der Bericht umfasst den Zeitraum von 2000 bis 2008. Die Impfquoten für die Polio-, Diphtherie- und Tetanusschutzimpfung liegen bei 95% und entsprechen somit der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) angestrebten Quote. 2008 lagen die Impfquoten für die Polioschutzimpfung bei 99,2%, für die Tetanusimpfung bei 97,9% und für Diphtherie-Impfung bei 97,4%. Ein besonderes Augenmerk richtet sich auf die Masern-Impfquote. 96,4% der Schulneulinge sind erstgeimpft. Auf die Aufklärungsaktionen des Kreisgesundheitsamtes führt dies Hermann Allroggen, Gesundheitsdezernent des Rhein-Sieg-Kreises, zurück. Unterstützt wurden die Aktionen insbesondere durch die Ärztekammer Nordrhein, die Apothekerkammer und die Krankenkassen der gesetzlichen Krankenversicherung. Damit in Zukunft rückläufigen Impfquoten frühzeitig entgegengewirkt werden kann, wird der Impfstatus der Schulneulinge auch weiterhin jährlich analysiert. Nähere Informationen unter: Opens external link in new windowwww.rhein-sieg-kreis.de unter Bürgerservice / Dienstleistungen / Gesundheit.

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RegionFreitag, den 19. Dezember 2008

2.500 Euro für Förderschulen

Anlässlich seines 65. Geburtstages hatte Landrat Frithjof Kühn anstatt zugedachter Geschenke um eine Spende gebeten. Stolze 2.500 Euro kamen zusammen. Diese überreichte er jetzt an den Vorsitzenden der Fördervereine der vier Förderschulen des Rhein-Sieg-Kreises mit Schwerpunkt Geistige Entwicklung. Die Spende wird für die Realisierung besonderer Wünsche eingesetzt, die über die übliche Lehrmittel- und Sachausstattung hinausgehen. Kühn: ?Ich danke allen, die gespendet haben, und freue mich, wenn dieses Geld dazu beiträgt, dass die Kinder und Jugendlichen damit ihren Schulalltag angenehmer gestalten können. Wir haben uns bei der Überlegung für die Verwendung der Spenden für die Förderschulen mit Schwerpunkt Geistige Entwicklung entschieden. In diesen Schulen ist die Problematik, die sich aus dem Schulalltag ergibt, am größten. Hier besteht der höchste Bedarf an ergänzenden Leistungen, um den Schulalltag für die Kinder, Lehrkräfte und ergänzenden Pflegekräfte einfacher zu gestalten.?

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RegionDonnerstag, den 18. Dezember 2008

Müllgebühren steigen nicht

Um rund vier Prozent sinken die Müllgebühren im kommenden Jahr. Die Grüne Papiertonne wird kostenlos abgefahren, der Arbeitspreis für die Restmüllabfuhr verringert sich. Der Grundpreis für die Abfallentsorgung wird unverändert bei 123 ? jährlich für private Haushalte liegen. Auch die Preise für die Bioabfallentsorgung bleiben gleich. Die Abfuhr der Grünen Papiertonne ist aufgrund eines neu abgeschlossenen Altpapiervertrags, der Europaweit ausgeschrieben wurde, kostenlos. Den Vertrag für die Verwertung von rund 50.000 Tonnen Papier und Kartonagen hat die RSAG für ein Jahr vergeben. Die Kosten, die für die Bereitstellung der Behälter, das Einsammeln, den Transport und die Verwertung anfallen, können noch durch die zu erzielenden Erlöse kompensiert werden.

Wie sich der Marktpreis in Zukunft entwickeln wird, hängt natürlich von der weltweiten Nachfrage ab. Auch der wirtschaftliche Vorteil von günstigeren Verbrennungspreisen für den Restmüll in 2009 schlägt sich in der Gebührenkalkulation nieder. Die 14-tägliche Abfuhr der 120-Liter-Restmülltonne beträgt in 2009 5,76 ? weniger; bei einer vier-wöchentlichen Abfuhr werden 2,88 ? eingespart. Beispiel: bei einem privaten Haushalt mit Biotonne und Papiertonne ist eine jährliche Ersparnis von 11,52 ?, bei einer vier-wöchentlichen Abfuhr der 120-Liter-Restmülltonne 8,64 ? zu verzeichnen.

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RegionMittwoch, den 17. Dezember 2008

Baumfällarbeiten entlang der L333

Zwischen Windeck-Stromberg und Herchen/Bahnhof entlang der L333 werden in der Zeit vom 20. Dezember 2008 bis voraussichtlich 6. Januar 2009 zahlreiche Bäume gefällt. Hierfür wird die Strecke ab der Bahnunterführung bei Stromberg bis Herchen/Bahnhof voll gesperrt.

Aus Sicherheitsgründen müssen rund 300 Bäume in Hanglage entfernt werden. Da die Gefahr besteht, dass die Bäume auf die stark frequentierte Fahrbahn rutschen, können die Arbeiten nur unter Vollsperrung erfolgen. Der Verkehr wird über die L 317 nach Schönenberg, die Bundesstraße 478 (Bröltalstraße) bis Ruppichteroth und die L 312 (Mucher Straße/ Ennenbacher Straße) umgeleitet. Die Umleitung ist ausgeschildert. Der Bahnhof in Herchen ist während der Sperrung lediglich aus Richtung Herchen (Ort) erreichbar. Bahnreisenden aus Richtung Stromberg wird empfohlen auf den Bahnhof nach Eitorf auszuweichen. Die Buslinien 571 und 579 fahren in dieser Zeit die Haltestellen Unkelmühle und Stromberg nicht an.

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RegionDienstag, den 16. Dezember 2008

Geflügelausstellungen abgesagt

Aufgetretene Fälle der Vogelgrippe im Landkreis Cloppenburg (Niedersachsen) hinterlassen auch im Rhein-Sieg-Kreis Spuren. Als Vorsichtsmaßnahme sind im Kreis zunächst bis zum 31. Januar 2009 alle Geflügelmärkte, -börsen und -ausstellungen untersagt. Hiervon betroffen ist als erstes die für Samstag 20. Dezember geplante Rassegeflügelausstellung in Sankt Augustin. Das Kreisveterinäramt weist darauf hin, dass Geflügelhalter, die ihre Tiere in Freilandhaltung haben, für den Notfall Aufstallungen bereithalten müssen. Für Fragen und weitere Informationen steht das Kreisveterinäramt unter den Rufnummern 02241 - 13 2603 oder 2610 zur Verfügung.

Weitere Infos zur Vorgelgrippe: Friedrich-Loeffler-Institut des Bundesforschungsinstitutes für Tiergesundheit auf der Insel Riems, www.fli.bund.de; Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalens www.munlv.nrw.de

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RegionDienstag, den 16. Dezember 2008

Blitzer auf der Jabachtalstraße - Neue Starenkästen in Betrieb

Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der häufigsten Unfallursachen. So auch auf der Jabachtalsstraße (B507) zwischen Lohmar und Neunkirchen-Seelscheid. In Fahrtrichtung Lohmar befindet sich seit vielen Jahren eine stationäre Messanlage. In dieser Woche wird nun eine zweite Anlage in Betrieb genommen. In Höhe der Breidtersteegsmühle werden zukünftig auch die Raser in Fahrtrichtung Neunkirchen geblitzt.

?Die Erkenntnisse der Unfallkommission im Rhein-Sieg-Kreis bestätigen, dass viele Verkehrsteilnehmer die Bedeutung der Geschwindigkeitsbeschränkung und somit die Gefahren die drohen unterschätzen. Dahingegen überschätzen sie meist ihr Fahrkönnen und auch die Fahreigenschaften des Fahrzeugs. Das macht Geschwindigkeitsüberwachungen unentbehrlich?, so Dieter Siegberg, Leiter des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises. Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es 55 Starenkästen, die mit 16 Kameras abwechselnd aufgerüstet werden. Sie liefern jährlich rund 75.000 verwertbare Fotos.

An etwa 300 Standorten im gesamten Kreisgebiet werden mobile Messungen durchgeführt. Zwei mobile Messtrupps sind rund um die Uhr im Einsatz. Sie liefern rund 16.000 verwertbare Fotos pro Jahr. Die mobilen Messungen werden jeweils mit den Einsatzplänen der Polizeibehörden abgestimmt. Die Standorte der stationären Anlagen können unter www.rhein-sieg-kreis.de abgefragt werden.

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RegionMontag, den 15. Dezember 2008

Öffnungszeiten der Kreisverwaltung

Länger erreichbar sind das Straßenverkehrsamt und das Bürgerservicebüro des Rhein-Sieg-Kreises an den Tagen vor Heiligabend und Silvester. Am Dienstag, 23.12.2008 sind die Dienststellen bis 16.00 Uhr, am Dienstag, 30.12.2008 bis 18.00 Uhr geöffnet. An Heiligabend, Silvester, Neujahr und am Freitag, 02.01.2009 ist die Kreisverwaltung geschlossen. Weitere Informationen: www.rhein-sieg-kreis.de

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RegionFreitag, den 12. Dezember 2008

Weihnachts- und Januarausgabe des 'Freizeitmagazins'

Auch zum Jahresende geht es bunt zu im 'Freizeitmagazin' mit Hinweisen nicht nur auf Weihnachtsmärkte, -konzerte und Krippenausstellungen. Auch die fünfte Jahreszeit blitzt ein wenig durch das Tannengrün mit der Erneuerung eines Karnevalsvereins in Pohlhausen und weiteren Veranstaltungsterminen.

Redaktionelle Beiträge zu Vereinsjubiläen, der Vereinsgründung 'Essen für Kinder e.V.', der Einführung der 'Kirchencard' in Seelscheid und verschiedenen schulischen Veranstaltungen ergänzen den informativen und unterhaltsamen Teil. Wir stellen einen kostenlosen Bundesliga-Reisekatalog für fußballbegeisterte Menschen mit Behinderung vor und unsere Leser können an einem eigens eingerichteten Gewinnspiel zum Fußball-Bundesligisten 'Bayer 04 Leverkusen' teilnehmen.

Im kommenden Jahr sind wir am 30. Januar mit der ersten Ausgabe 2009 gern wieder für Sie da, freuen uns auf Ihre Anregungen und auf gute Zusammenarbeit mit allen Kooperationspartnern. Ein friedliches Weihnachtsfest und einen zuversichtlichen Start ins neue Jahr wünscht Ihnen das Team vom 'Freizeitmagazin'.

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RegionFreitag, den 12. Dezember 2008

Neue Reitplaketten für 2009

Die für das Jahr 2009 gültigen Reitplaketten sind ab sofort beim Kreis erhältlich. Denn: wer in der freien Landschaft oder im Wald reitet, muss im Besitz eines gültigen Reitkennzeichens (Reitplakette mit Jahresaufklebern) sein. Diese Kennzeichen müssen an beiden Seiten des Zaumzeuges gut sichtbar geführt werden. Der Aufkleber auf dem Kennzeichen gilt für das jeweilige Kalenderjahr. [...]

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RegionFreitag, den 12. Dezember 2008

Dörfer mit Zukunft - Bröleck/Felderhof, Herrenbröl, Oberlückerath Preisträger

Gleich drei Dörfer der Gemeinde Ruppichteroth gehören zu den vom Rhein-Sieg-Kreis ausgezeichneten ?Dörfern mit Zukunft?.

Bröleck/Felderhof und Oberlückerath wurden in der Kategorie ?größere Ortschaften mit heterogenen Strukturen, teilweise noch dörflich geprägt? mit der Silber (Preisgeld 600 Euro)und Bronze (Preisgeld 300 Euro)ausgezeichnet. In der Kategorie ?kleinere /kleine dörflich geprägte Ortschaften? erhielt Herrenbröl den Silberpreis. Hänscheid wurde im gemeindeinternen Wettbewerb prämiert.

Zur Preisverleihung wurden die Vertreterinnen und Vertreter der Ortschaften ins Kreishaus eingeladen. Im Rahmen einer Feierstunde überreichten Landrat Frithjof Kühn, Planungsdezernent Michael Jaeger und Emil Eyermann, Vorsitzender der Bewertungskommission, die Urkunden und Preise.

Emil Eyermann bedankte sich bei den Dorfgemeinschaften für die Gastfreundschaft während der Bereisung. ?Man merkt, dass es den Bürgerinnen und Bürgern richtig Freude macht, in ihren Dörfern zu leben und  ein Wohnklima zu schaffen, das die Lebensqualität fördert?, so Eyermann. Für die ?unvorstellbar große Zahl an Arbeitsstunden?, die dafür erbracht werden, gebühre ihnen zu Recht eine Auszeichnung.

Bereits zum 19. Mal hat wurde der Kreiswettbewerb ausgeschrieben. Zukunftsfähige Ideen im sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und ökologischen Bereich wurden gesucht, die die Lebensqualität und die Zukunftsperspektiven im ländlichen Raum verbessern. Alle räumlich geschlossenen Ortschaften sowie  Stadt- und Gemeindeteile mit bis zu 3.000 Einwohnern konnten sich beteiligen. Alle teilnehmenden Dörfer hatten bei der Bereisung 100 Euro Startgeld erhalten. Zur Verfügung gestellt wurden die Preisgelder vom Kreis und der Städte- und Gemeinde-Stiftung der Kreissparkasse Köln in Siegburg. Bernd Steinbach überreichte einen Scheck über 10.000 Euro an die stellvertretende Landrätin Uta Gräfin Strachwitz. Der nächste Kreiswettbewerb ?Unser Dorf hat Zukunft? wird voraussichtlich im Jahre 2011 ausgetragen.

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RegionFreitag, den 12. Dezember 2008

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers verleiht Staatspreis NRW

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat auf dem Petersberg bei Bonn den Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen an die Regierungschefs der Niederlande, Belgiens und Luxemburgs verliehen. Mit dem Staatspreis würdigt die Landesregierung die besonderen Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und seinen Nachbarn. ?Nordrhein-Westfalen ist nicht mehr denkbar ohne die europäische Zusammenarbeit mit seinen Nachbarn?, sagte Rüttgers. Das sei der Grund für die Auszeichnung. Der niederländische Ministerpräsident Jan Peter Balkenende, der belgische Premierminister Yves Leterme und der Premierminister von Luxemburg, Jean-Claude Juncker, nahmen den Preis stellvertretend für ihre Völker entgegen. Nordrhein-Westfalen arbeitet seit Jahrzehnten eng mit den Niederlanden, Belgien und Luxemburg zusammen. Der Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen wird in diesem Jahr zum 22. Mal verliehen und ist mit 25.000 EUR dotiert. Der Preis wurde zum 40. Geburtstag des Landes Nordrhein-Westfalen im Jahr 1986 gestiftet. Weitere bekannte Preisträger sind unter anderem: Wolf Lepenies (2007), Jürgen Habermas (2006), Marcel Reich-Ranicki (2005), Alice Schwarzer (2004), Paul Spiegel (2003), Hilde Domin (1999) und Hanns Dieter Hüsch (1995).

Bild: v.l.n.r: Yves Leterme, Jan Peter Balkenende, Jürgen Rüttgers, Jean-Claude Juncker.

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RegionDonnerstag, den 11. Dezember 2008

Bahnübergänge in Eitorf gesperrt

Zu Behinderungen wird es in der kommenden Woche aufgrund der Sperrungen von zwei Bahnübergängen kommen. Die Deutsche Bahn muss Gleisbauarbeiten durchführen. Der Bahnübergang Brückenstraße ist ab Montag, 15. Dezember, 21.00 Uhr voraussichtlich bis Dienstag, 16. Dezember, 20.00 Uhr, voll gesperrt. Der Bahnübergang Spinnerweg ist ab Dienstag, 16. Dezember, 21.00 Uhr voraussichtlich bis Mittwoch 17. Dezember, 20.00 Uhr, nicht passierbar. Die Sperrungen gelten in beiden Fällen für Fahrzeuge und Fußgänger. Die Vollsperrung am Bahnübergang Harmoniestraße wird in dieser Zeit aufgehoben. Dienstag ab 6.30 Uhr können lediglich Fußgänger den Bahnübergang Brückenstraße eingeschränkt nutzen. Der Übergang wird durch Mitarbeiter der Bahn gesichert. Umleitungen für den Verkehr werden ausgeschildert. Feuerwehr und Rettungsdienste sind über die Sperrung unterrichtet.

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RegionDonnerstag, den 11. Dezember 2008

Verabschiedung des Haushalts 2009

Die Beschlussfassung über den Haushaltsplan 2009 steht auf der Tagesordnung, wenn sich die Mitglieder des Kreisausschusses und des Kreistags zu ihrer voraussichtlich letzten Sitzung in diesem Jahr treffen. Nach der Beratung in den Fachausschüssen wird der Kreistag unter anderem über die Gründung eines kommunalen Abfallbeirats, die Gebührentarife der RSAG, die Beförderungsentgelte bei Taxifahrten sowie die Senkung der Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen im Bereich des Kreisjugendamtes entscheiden. Die Sitzungen im Kreishaus (Montag, 15.12.2008, ab 14.00 Uhr, Raum B 1.12 Kreisausschuss; 15.12.2008, ab 16.00 Uhr, Großer Sitzungssaal A 1.16, Kreistag) sind öffentlich.

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RegionMittwoch, den 10. Dezember 2008

Neuer Wegweiser durch die Kreisverwaltung

In dritter Auflage ist jetzt das ?BürgerInfo? des Rhein-Sieg-Kreises erschienen. Die Informationsbroschüre über den Rhein-Sieg-Kreis soll den Bürgerinnen und Bürgern den Kreis und seine Verwaltungsarbeit näher bringen, als Wegweiser durch die Dienststellen dienen. Vom Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) über Soziales, Versorgung, Gesundheit bis hin zu Bildung, Jugend, Sicherheit und Wirtschaft werden alle Bereiche beleuchtet. Auf rund 120 Seiten gibt es zahlreiche Informationen und Tipps, wo man was wie am schnellsten und besten erledigt. Mit Informationen zur Regionalen 2010 und dem Kreisentwicklungskonzept 2020 können Interessierte überdies einen Blick in die geplante Zukunft des Kreises werfen.

Das BürgerInfo ist in einer Auflage von 6.000 Stück erschienen und wird ab sofort in den Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises und im Bürger-Service-Büro Kreishauses kostenlos erhältlich sein. Als Novum wird es als Download unter www.rhein-sieg-kreis.de im Bereich Bürgerservice unter den Punkten ?Aktuelles?, ?Dienstleistungen? und im ?Bürgerinformationssystem? zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen gibt es bei Michaela Blatzheim, Tel.: 02241/133127; E-Mail: michaela.blatzheim(at)rhein-sieg-kreis.de

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RegionDienstag, den 9. Dezember 2008

Warnung vor dubiosem Tierhandel im Internet

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) warnt vor dubiosen Tierangeboten im Internet in. ?Aufgrund des bevorstehenden Weihnachtsfestes häufen sich in Deutschland Fälle, bei denen Interessenten im Internet durch überaus preiswerte Angebote zum Kauf lebender exotischer Tiere verführt werden sollen?, erklärte die Präsidentin des BfN, Prof. Dr. Beate Jessel. [...]

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RegionMontag, den 8. Dezember 2008

Neuer Wegweiser des Rhein-Sieg-Kreises für Menschen Behinderungen

In einer aktuellen und komplett überarbeiteten Fassung präsentiert sich jetzt der Wegweiser des Rhein-Sieg-Kreises für Menschen mit Behinderungen. Die Broschüre ist vorwiegend gedacht für Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung, sowie für die im sozialen Bereich tätigen Fachkräfte und ehrenamtlich Mitarbeiter[...] (Foto: RSK)

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RegionSamstag, den 6. Dezember 2008

Willkommen im Rhein-Sieg-Kreis

Nicht mehr unbeachtet werden in Zukunft Grenzgänger die Kreisgrenzen des Rhein-Sieg-Kreises überschreiten. Mit dem neuen Schild ?Herzlich willkommen im Rhein-Sieg-Kreis? steckt der Kreis nun seine Grenzen ab und verabschiedet die Besucher mit einem weiteren Schild ?Auf Wiedersehen im Rhein-Sieg-Kreis? Die ersten Schilder wurden jetzt in Niederkassel aufgestellt. Die Grußtafeln sind die ersten von insgesamt 84 Doppelschildern, die in nächster Zeit an den grenzüberschreitenden 28 Kreis-, 45 Landes- und 11 Bundesstraßen im Kreis zu seinen Nachbarkreisen Ahrweiler, Altenkirchen, Neuwied, Euskirchen, Rhein-Erft-Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis, Oberbergischer Kreis sowie den kreisfreien Nachbarstädten Bonn und Köln durch die jeweils zuständigen Straßenmeistereien aufgestellt werden. Dies geht auf einen Beschluss des Planungs- und Verkehrsausschusses des Kreistages vom März 2007 zurück.

Auf weißem Untergrund mit schwarzer Umrandung zeigen die 90 mal 60 Zentimeter großen Schilder außer der reflektierenden Beschriftung das Wappen des Rhein-Sieg-Kreises. Die Kosten der Beschilderung betragen insgesamt 30.000 Euro. Diese trägt der Kreis. (Foto: RSK)

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RegionFreitag, den 5. Dezember 2008

Rektor Wulf Fischer verabschiedet

An der Fachhochschule Bonn/Rhein-Sieg geht eine Ära zu Ende

Nach neun Jahren an der Spitze der Fachhochschule Bonn/Rhein-Sieg tritt deren Rektor Prof. Wulf Fischer in den Ruhestand tritt. Maßgeblich hat er die Erfolgsgeschichte FH Bonn/Rhein-Sieg mit ihren Standorten in Sankt Augustin, Rheinbach und Hennef geprägt. Seit der Gründung der Fachhochschule 1995 hat sich die Zahl der Studierenden von 2.300 auf knapp 5.000 erhöht. Finanziert wurde die FH mit Mitteln aus dem Bonn-Berlin-Ausgleich. Zielsetzung ist: dringend benötigte Fachkräfte für den Arbeitsmarkt in der Region zu qualifizieren und die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft zu unterstützen.

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RegionDonnerstag, den 4. Dezember 2008

Sirenen heulen

Am Freitag, den 5. Dezember werden im gesamten Rhein-Sieg-Kreis die über 300 Warnsirenen zwischen 11.00 Uhr und 11.30 Uhr heulen. Die Übung dient der technischen Kontrolle. Aber auch die Bevölkerung soll daran erinnert werden, was zu tun ist, wenn der Ernstfall eintritt. Warnsignal Gefahr: Für eine Minute ertönt ein auf- und abschwellender Heulton. Im Ernstfall ist die Bevölkerung aufgerufen geschlossene Räume aufzusuchen, Fenster und Türen zu schließen. Das Radio soll eingeschaltet werden, um Durchsagen zu empfangen (WDR 2 (100.4 MHz); Radio Bonn/Rhein-Sieg (91.2  94.2  98.9  99.9  107.9 MHz). Auf Lautsprecherdurchsagen von Polizei oder Feuerwehr muss der Bürger achten. Die Notrufnummern 110 und 112 dürfen nur bei wirklichen Notfällen angerufen  werden. Zur Entwarnung ertönt ein Dauerton von einer Minute. Dieser signalisiert, dass die Gefahr vorüber ist. Von 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr ist das Bürgertelefon des Rhein-Sieg-Kreises unter der Telefonnummer 02241 / 13 33 33 erreichbar, damit auftretende Fragen beantwortet werden können.

Es sollen im Zeitraum von 11 Uhr bis ca. 11:30 Uhr bei allen Warnsirenen im Rhein-Sieg-Kreis die folgenden Signale laufen:

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RegionMittwoch, den 3. Dezember 2008

Run auf die Hochschulen wird anhalten

Zu den vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten neuesten Studienanfängerzahlen erklärte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professorin Dr. Margret Wintermantel, in Bonn: "Dass in diesem Jahr eine Rekordzahl junger Menschen ein Studium aufgenommen hat, ist erfreulich. Wirtschaft und Gesellschaft brauchen hoch qualifizierten Nachwuchs."

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