Nachrichtenarchiv
Bei Glätte rutschte das Heck weg
Die anhaltenden Temperaturen unter dem Gefrierpunkt haben die Brölstraße (B478) teilweise in eine Eisbahn verwandelt. Das bekam am heutigen Abend, mitten im Feierabendverkehr, ein 68-Jähriger zu spüren, der aus Richtung Hennef mit seinem Mercedes unterwegs war. Zwischen Ingersau und Bröl, nach einer Linkskurve, geriet die E-Klasse bei einem Überholmanöver ins Schleudern. Zunächst rutschte das Fahrzeug über die gegnerische Fahrbahnseite in eine Böschung, ehe es abprallte und an der gegenüberliegenden Leitplanke zum stehen kam.
Der ältere Fahrer klagte lediglich über Rückenschmerzen, das Blech hatte glücklicherweise die größte Wucht abgefangen. Die Stadtwerke Hennef übernahmen die Reinigungsarbeiten am Unfallort, während die Polizei den Verkehr regelte. Der Sachschaden wird auf rund 8000 Euro geschätzt.
0 KommentareBlaulichtMontag, den 22. Dezember 2008
Mutter verunglückte tödlich - zwei Schwerverletzte
Eine Tragödie hat sich am Samstagabend auf der Bröltalstraße ereignet. aus Richtung Waldbröl kommend, in Höhe der Ortschaft Rossenbach, setzte ein 21-jähriger Windecker im Bereich einer Verkehrsinsel zum Überholmanöver an. Beim Wiedereinscheren nach der Insel verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte in den Gegenverkehr.
Mit der Beifahrerseite, auf der eine 20-jährige Mutter saß, rutschte der Kleinwagen in den PKW eines 45-Jährigen aus Waldbröl. Sofort geriet das Fahrzeug des Windeckers in Brand, jedoch konnten beide Insassen vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem Wrack gerettet werden. Die Fahrer wurden schwerverletzt in umliegende Krankenhäuser transportiert. Ein 42-jähriger Ersthelfer, der sich bei den Rettungsarbeiten verletzte, musste ambulant versorgt werden. Der Sachschaden wird auf etwa 10 000 Euro beziffert.
Die 20 Jahre alte Waldbrölerin erlag schließlich ihren schweren Verletzungen und verstarb noch am Unfallort. Sie hinterlässt eine einjährige Tochter.
Im September letzten Jahres passierte an der selben Stelle ein schwerer Unfall, bei dem ein 18-Jähriger verstarb und drei Personen schwer verletzt wurden. Auf dem Weg zur Berufsschule raste das Fahrzeug mit den vier Insassen in einen haltenden Bus - ebenfalls nach einem Überholmanöver.
0 KommentareBlaulichtFreitag, den 19. Dezember 2008
Großalarm durch brennenden Kaktus
"Großbrandalarm" hieß es heute Nacht in Marienfeld. Die Löschzüge aus Much und Seelscheid, eine Drehleiter aus Hennef, sowie Rettungsdienst, Notarzt und Polizei wurden zu einem brennenden Wohnhaus gerufen ? Menschenleben hätten in Gefahr sein können.
Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte gaben jedoch Entwarnung: Die Rauchentwicklung ging von einem brennenden Kaktus aus. Auf dem Weg zur Arbeit hatte ein Bäcker den Qualm im Obergeschoss des Hauses bemerkt, das von vielen Personen bewohnt wird. Vermutlich hatte eine glimmende Zigarettenkippe den Blumentopf entzündet.
Auf dem Weg befindliche Wehrleute brachen die Anfahrt ab, während die Mucher Feuerwehr den Rauch mit Hilfe eines Überdrucklüfters aus dem Treppenhaus blies. Nicht zum ersten Mal sorgte eine achtlos ausgedrückte Zigarette für einen Großalarm, der in diesem Falle ein glimpfliches Ende fand. (Fotos: Christof Schmoll)
BlaulichtMontag, den 15. Dezember 2008
Schlauch geplatzt - Hydrauliköl gelang ins Abwasser
Doppelt Pech hatte heute Mittag ein Gaslieferant in Kämerscheid. Bei der Befüllung eines Gastanks platzte eine Hydraulikleitung der Flüßiggas- förderpumpe. Der LKW stand allerdings genau über einem Abwassergully, in dem geringe Mengen Öl hinein flossen.
Zur technischen Unterstützung alarmierte man die Freiwillige Feuerwehr Ruppichteroth. Mit einem Dichtkissen sperrten die Wehrmänner vorsorglich den Abwasserkanal über den in Flussrichtung nächstgelegenen Gully ab. Restliches Hydrauliköl auf der Straße wurde mit Bindemittel aufgenommen. Das Ordnungsamt beauftrage eine Rohrreinigungsfirma zur Spülung des Rohres. Das verunreinigte Abwasser wurde durch die Firma abgesaugt und entsorgt. "Gefahr für die Umwelt bestand nicht", so Unterbrandmeister Ralf Helbing, "die Klärwerke können diese geringe Menge Öl rückstandslos rausfiltern". Insgesamt dauerte der Einsatz über zwei Stunden. Anwohner versorgten die Wehrmänner zwischenzeitlich mit heißem Kaffee.





