Nachrichtenarchiv

BlaulichtDonnerstag, den 13. November 2008

Alkoholisierter Fahrer verursachte Unfall

Alkohol am Steuer und überhöhte Geschwindigkeit waren die Ursache eines Unfalls am späten Abend. Der Fahrer eines Mercedes verlor auf der B478 in Höhe der Einfahrt Beiert in einer Kurve die Gewalt über sein Fahrzeug. Der 33-Jährige Ruppichterother - aus Richtung Herrenstein kommend - geriet auf die Gegenfahrbahn. Er stürzte die Böschung an der Bröltalstraße hinab und nahm einen Telefonmast mit. Polizei und Feuerwehr waren im Einsatz. Wie durch ein Wunder blieb der Fahrer unverletzt. Für sein Auto allerdings gab es keine Chance: Totalschaden. Der Unfallverursacher wurde für eine Blutprobe mitgenommen. Übrig blieb eine 110 Meter lange Bremsspur.

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MagazinDonnerstag, den 13. November 2008

'Meine Kinder - Deine Kinder - unsere Kinder'

Die Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises lädt zu einem Informationsabend zum Thema Patchworkfamilien am Donnerstag, 27. November 2008, ab 20.00 Uhr in die Erziehungs- und Familienberatungsstelle Eitorf, Brückenstraße 25, ein. Da jede dritte Ehe in Deutschland geschieden wird, leben etwa die Hälfte aller Kinder nicht mehr in ihrer Ursprungsfamilie, sondern bei der alleinerziehenden Mutter, dem alleinerziehenden Vater oder in einer neu zusammengesetzten Familie. Nach einer gescheiterten Beziehung knüpfen sich viele Hoffnungen an einen Neuanfang. Um aufkommende Probleme allerdings zu bewältigen, fehlt es oft an Vorbildern oder Modellen. Diplom-Psychologin Anni Michelmann wird im Anschluss an einen kurzen Vortrag die Diskussionsrunde eröffnen und die Gelegenheit bieten, Erfahrungen auszutauschen. Aus organisatorischen Gründen wird um eine vorherige telefonische Anmeldung bis zum 22.11.2008 unter 02243/92200 gebeten. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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BlaulichtDonnerstag, den 13. November 2008

Lkw-Fahrer flüchtete nach Unfall bei Schönenberg

Lkw-Fahrer verursachte auf der L86 einen Verkehrsunfall und flüchtete. Am Nachmittag des 11. November fuhren zwei Fahrzeuge gegen 13:30 Uhr von Schönenberg in Richtung Hänscheid. An einer unübersichtlichen Kurve kam ihnen plötzlich ein Lkw entgegen, der die Kurve schnitt und sich zur Hälfte auf Gegenfahrbahn befand. Beide Pkw-Führer mussten zur Vermeidung eines Frontalzusammenstoßes nach rechts ausweichen und stark abbremsen. Hierbei kam es zu einem Auffahrunfall der Pkws. Beide Fahrzeugführer, ein 64-Jähriger und eine 48-Jährige aus Ruppichteroth, wurden nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf 4.000 EUR.

Der Fahrer des Lkw setzte seine Fahrt unbeirrt fort. Bei dem Lkw soll es sich um einen gelben Müllwagen handeln. An der Front soll eine Hebevorrichtung für Rollcontainer montiert sein. Die Polizei bittet Zeugen, sich beim Verkehrskommissariat unter der Tel.-Nr.: 02241-5413421 zu melden.

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RegionMittwoch, den 12. November 2008

Kreis beteiligt sich an Studie 'Wohnen und Arbeiten im Alter'

An einer bundesweiten Studie unter dem Aspekt des demographischen Wandels beteiligt sich der Rhein-Sieg-Kreis. Das Thema ist ?Wohnen und Arbeiten im Alter?. Was für Erwartungen und Ansprüche stellt die ältere Bevölkerungsgruppe insbesondere an Ihre Wohnsituation, wie hoch ist die Bereitschaft auch nach dem aktiven Berufsleben weiterhin einer Arbeitsbeschäftigung nachzugehen? Dies sind nur einige Punkte, die die Studie beleuchten soll. Die demographische Entwicklung fordert die Gesellschaft auf umzudenken. Zum Einen müssen die Bedürfnisse der älteren Generation berücksichtigt werden. Zum Anderen werden Chancen aufgetan, da große Potentiale gerade hier schlummern: z.B. im wirtschaftlichen Bereich wie auch im sozialen und gesellschaftlichen Engagement. Denn Seniorinnen und Senioren sind in immer stärkerem Maße auch im Alter noch gesund leistungsfähig, motiviert und lernbereit.

Die Fragebögen stehen ab sofort unter Opens external link in new windowwww.Rhein-Sieg-Kreis.de zur Verfügung. Erste Ergebnisse werden im Frühjahr 2009 vorliegen.

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MagazinMittwoch, den 12. November 2008

GHS Ruppichteroth lief für den guten Zweck

Dass die Jugend nicht nur ?herumhängt?, sondern sich auch für den guten Zweck engagiert, zeigte jetzt das Ergebnis des Sponsorenlaufes der Gemeinschafts- hauptschule Ruppichteroth. Mit einem Betrag von 2320 ? wurde der sportliche Einsatz der Schülerinnen und Schüler königlich entlohnt. Beste Läuferin mit 32 Runden war Denise Münster (Klasse 7a). Bei der männlichen Jugend toppte Tim Malenke (Klasse 8) mit gelaufenen 14 Kilometern (35 Runden) alles. Spitzenreiter der Klassen im Geldeinsammeln wurde die Klasse 7 mit einem Betrag von 700 ? gefolgt von der Klasse 6 mit 540 ?. (Bild: Die drei besten Läufer: Denise Münster, Tim Malenke und Ruben Schüman)

Schulleiter Josef Lukas - Initiator des Sponsorenlaufes - zeigte sich mächtig stolz über die Leistungen seiner Schüler. Profitieren von dem Engagement wird zum einen die ?Laoshilfe?, an die 1300 ? übergeben wurde. Der Rest kommt für wichtige Investitionen, die die öffentliche Hand nicht übernimmt, den Schülern selbst zugute. So wird es wahrscheinlich auch im kommenden Jahr wieder heißen: Die Schülerinnen und Schüler der GHS Ruppichteroth laufen für den guten Zweck. (Bild: die Klasse 7 mit Ludwig Neuber von der Laoshilfe (li.), Konrektorin Hüppelshäuser (Bildmitte) und Schulleiter Lukas (re.))

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MagazinMittwoch, den 12. November 2008

Mit 'Klaro' gesund Leben

Schlaksig wie ein Strichmännchen und ein knallgelben Kopf zeichnen 'Klaro' aus, das Maskottchen des Gesundheits- förderprogramms 'Klasse2000'. Jüngst hat die Raiffeisenbank Much-Ruppichteroth 800 Euro an die Grundschule Winterscheid gespendet, um das Projekt lokal zu unterstützen. Deutschlandweit nehmen rund 90 Schulen daran teil, in Winterscheid sind es seit Schuljahresbeginn zwei Klassen mit insgesamt 53 Kindern. Unter der Leitung von Beate Bögel, selber Mutter und Diplom-Ökotrophologin, werden die Lehrer eingewiesen. Zusammen gestaltete man dann die Unterrichtsstunden, die zwei- bis dreimal in der Woche stattfinden. ?Die Kinder lernen spielerisch, den eigenen Körper besser wahrzunehmen - wie Forscher?, erklärt Bögel.

Themen sind erwartungsgemäß gesunde Ernährung und der kritischen Umgang mit Genussmitteln, aber auch Suchtprävention. Eben ein Wohlfühlprogramm für den Alltag. Dabei wird nicht mit dem erhobenen Zeigefinger gearbeitet, sondern mit der Stärkung sozialer Kompetenzen und des Selbstbewusstseins. ?Einfach 'nein' sagen ist immer noch die beste Vorbeugung gegen eine Sucht?, so die Mutter. Zwei Jahre lang läuft das Projekt in Winterscheid vorerst. Der finanzielle Beitrag liegt bei 5 Euro pro Kind und Monat, teilweise werden die Kosten durch Spenden gedeckt.

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SportMittwoch, den 12. November 2008

Fußballkrimi in Winterscheid

Nichts für schwache Nerven und für zu 'Alte Herren' war das Kreismeisterschaftsspiel des TuS Winterscheid gegen den SV Allner. 4:2 hieß der Endstand für die Winterscheider Gastgeber, im Hinspiel fuhr man eine 0:1 Niederlage ein. Bei regnerisch-windigem Wetter startete das Derby recht nervös. Für den TuS musste ein Zwei-Tore-Vorsprung her, die Angst vor einem Gegentreffer saß tief. Nach verhaltener Anfangsphase drehten die Sportkameraden von der Sieg kräftig auf und erspielten sich einige Torchancen. Zum Glück stand mit Markus Hauf ein gut aufgelegter Keeper zwischen den Pfosten, der souverän einige Großchancen des Gegners entschärfte. Mitten in der Drangperiode sorgte Guido Lomberg für einen Befreiungsschlag. Nach einer schönen Kombination über die rechte Seite schob er den Ball über die die Linie. Kurz darauf folgte das 2:0 durch Manfred Hupperich, man schien in Sicherheit. Doch durch fehlende Ruhe im Winterscheider Spiel netzte Allner in einer unübersichtlichen Situation zum Anschlusstreffer ein. Damit hatte Allner wieder die Nase vorn. Kaum war die Halbzeitpause vorbei, ging die Achterbahn der Gefühle weiter. Ein unerlaubter Rückpass verschaffte den Gästen eine astreine Freistoßposition, die man jedoch zu lasch ausführte. Uwe Ennenbach leitete blitzschnell einen Konter über die berüchtigte rechte Seite ein, Pfosten, Nachschuss von Erich Domagala, Tor!

Nun überschlugen sich die Ereignisse: Zunächst verwies der Schiri einen Spieler des SV wegen Meckerns des Platzes. ?Jetzt kann eigentlich nichts mehr schief gehen, jetzt haben wir Platz, um den Gegner auszuknocken?, dachten wohl alle. Pustekuchen! Allner traf in Unterzahl zum zweiten Mal und durfte sich auf das Weiterkommen freuen. Die Uhr tickte, die Minuten verronnen, das (Spiel)Ende nahte. Da setzt sich Erich Domagala links durch, wird von den Beinen geholt: Strafstoß, die vielleicht letzte Chance zum Weiterkommen. Guido Lomberg übernimmt die Verantwortung - der Torwart pariert - kann die Kugel aber nur abklatschen - im Nachsetzen erzielt der Schütze doch noch den 4:2-Siegteffer. Die Zitterpartie war zu Ende. Nach einigen hektischen und unnötigen Auseinandersetzungen zwischen dem Torhüter aus Allner und einem Winterscheider Betreuer beruhigten sich die Gemüter aber wieder schnell, sodass man die dritte Halbzeit ausgiebig zum Umtrunk im Vereinsheim nutzen konnte. In der zweiten Runde der Kreismeisterschaften warten nun hochkarätige Gegner, im März geht es gegen den Vize-Kreismeister und amtierenden Westdeutschen Meister aus Hennef. Es Spielten: Markus Hauf, Uwe Ennenbach, Stefan Ruhl, Stephan Löffelbein, Guido Lomberg, Erich Domagala, Hanno Müller, Thomas Becker, Michael Madel, Georg Partenheimer, Achim Krebs, Manfred Hupperich, Rüdiger Heydler.

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MagazinDienstag, den 11. November 2008

Geldspenden für Ruppichterother Lebensmittelausgabe

Eine positive Bilanz konnte jetzt Opens external link in current windowdie Ruppichterother Lebensmittelausgabe ziehen: Die Mitarbeiter der Kreissparkasse hatten anlässlich des Familiensonntages einen Waffelstand aufgebaut. Die Einnahmen in Höhe von 335,12 ? wurden von der KSK auf 500 ? aufgestockt und der Lebensmittelausgabe überreicht. Die Kollekte des Ökumenischen Zeltgottesdienstes des Erntefestes in Bruchhausen-Röttgen wurde anteilig an die AWO-TAFEL Much und die SKM-Lebensmittelausgabe (305 ?) gespendet. Ein Reinerlös in Höhe von 3.208,74 ? zugunsten der Ruppichterother Ausgabe erbrachte Opens external link in current windowdas Ökumenische Kirchfest. Auch die zahlreichen Sachspenden aus der Bevölkerung, die wöchentlich überreicht werden, helfen dort, wo die Not am größten ist. Doch die Zahl der Bedürftigen wächst, somit sind Spenden jeglicher Art weiterhin dringend notwendig.

So wird in diesem Jahr auch eine Weihnachtspaket-Aktion für die Bedürftigen in der Gemeinde durchgeführt. Gefüllt werden sollten die Pakete mit allen Lebensmitteln, die man für ein Weihnachtsessen benötigt. Walburga Fuchs, Sprecherin der Lebensmittelausgabe, unterstrich, dass sichergestellt wird, dass die Pakete die Bedürftigen erreichen. Nähere Informationen hierzu sind über die Lebensmittelausgabe zu erhalten. Zur Zeit betreut der SKM 85 Familien (250 Kinder und Erwachsene) in der Gemeinde. Die Ausgabe der Lebensmittel erfolgt jeden Dienstag von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr am Gertrudisstift Ruppichteroth, Mucher Straße 13. SKM-Spendenkonto Nr. 506 541 026; BLZ 370 695 24 bei der Raiffeisenbank Much-Ruppichteroth; Kennwort: Ruppichterother Lebensmittelausgabe.

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MagazinDienstag, den 11. November 2008

Poor Sinners: Rock in Schönenberg

Hoch hergehen wird es am Samstag, 22. November 2008 im Opens internal link in current windowKultur- und Tanzcafé Berghof - Saal Thölen in Ruppichteroth- Schönenberg, wenn die ?Poor Sinners? im kultigen Saal des 200 Jahre alten Traditionshauses ihre musikalische Visitenkarte abgeben. Lokalbetreiber Heiner Thölen war auf die Band aufmerksam geworden, als sie im Frühjahr 2008 in Bröl vor 250 begeisterten Zuschauern ihr Benefizkonzert zugunsten der Kinderkrebsstation in St. Augustin gab. Die Band passt mit ihrem Programm aus gecoverten Juwelen der Rockmusik hervorragend in das Konzept, lokale Bands im eigenen Haus spielen zu lassen. Nach den ?Bad Gentlemen?, den ?Gebrüdern Poweronoff? und der ?Southern Wheels Band? dürfen sich Stammgäste und Besucher nun auf die Musiker aus Hennef freuen.

Die ?Poor Sinners? haben sich in Hennef-Happerschoß zusammengeschlossen. Ihre musikalischen Wurzeln stecken im Chor ?Arche Noah?, als ?arme Sünder? spielen sie jedoch bevorzugt die Hits, mit denen sie in den 60er, 70er und 80er Jahren groß wurden. In ihrer eigenen Art interpretieren sie u.a. Songs der Rolling Stones, von Neil Young und R.E.M, aber auch lokale Heroen dieser Zeit wie BAP kommen zu Wort. Der Eintritt beträgt 6 ?. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Opens external link in new windowKartenreservierung. Das Konzert startet um 20 Uhr. Für die Bewirtung sorgt das Team des Kultur- und Tanzcafe Berghof - Saal Thölen.

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RegionSonntag, den 9. November 2008

Kreisumlage wird nicht erhöht

Aufatmen können die 19 Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis. Landrat Frithjof Kühn verkündete, dass der Kreis im kommenden Jahr einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen kann. Die Kreisumlage wird nicht erhöht. Das sind zwei zentrale Botschaften, die vom Entwurf des Kreishaushaltes für 2009, der kürzlich im Kreistag zur politischen Beratung eingebracht wurde.

Allerdings kann der Haushaltsausgleich nur durch einen Zugriff auf das Eigenkapital des Kreises in Höhe von rund 14 Millionen Euro gesichert werden, erklärte Kreiskämmerer Ganseuer. Trotz der angespannten Finanzlage sollen auch weiterhin sinnvolle und notwendige Investitionen vorgenommen werden.

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MagazinSonntag, den 9. November 2008

Zur Reichskristallnacht 1938: Erinnerungen des Ruppichterothers Hans Ottersbach

?Gedenken - Lernen - Wachsamsein?, so der Leitgedanke, unter dem Bürgermeister Drawz, der Bürgerverein Ruppichteroth, der Kameradschaftliche Verein Ruppichteroth, die katholische und evangelische Kirchengemeinde zum heutigen, traditionellen Schweigemarsch einlädt.

Broeltal.de hat mit dem Zeitzeugen Hans Ottersbach (geb.1922) aus Schönenberg gesprochen, um Eindrücke zu sammeln, was wohl ein Ruppichterother damals empfunden hat.

Ottersbach erzählt: Ich komme aus einer gläubigen Familie. In meinem Elternhaus war es an der Tagesordnung, dass jeder Mensch, woher er auch kam, welchen Glauben er auch hatte, mit Respekt behandelt wurde. Das erste Mal, dass ich bewusst damit konfrontiert wurde, dass irgendetwas mit den jüdischen Mitbürgern ?im Gange? war im Januar 1935. Ich reiste mit meiner Mutter - gebürtige Saarländerin - zur Saarabstimmung. Die jüdische Familie Gärtner, die im heutigen Haus von Dr. Pach wohnte, bat uns, ein Paket nach Lothringen zu Verwandten mitzunehmen, um ein paar Dinge in Sicherheit zu bringen. Meine Mutter und ich wussten nicht, was in dem Paket war. Es war selbstverständlich, dass wir diese Bitte erfüllten. Wir kannten die Gärtners gut und lebten mit ihnen in freundschaftlicher Gemeinschaft zusammen, wie viele Ruppichterother auch. Dass sie jüdischen Glaubens waren interessierte die meisten damals nicht...

Die komplette Geschichte lesen Sie auf der separaten Artikelansicht, Link am Ende des Beitrages!

Die Erinnerungen von Hans Ottersbach zeigen, auch in Ruppichteroth gab es solche und solche. Die Reichskristallnacht 1938 war der sichtbare Beginn des wohl schwärzesten Kapitels der deutschen Geschichte. Mit dem zur Tradition gewordenen Schweigemarsch wollen die Ruppichterother in starker Gemeinschaft ein Mahnmal setzen, dass so etwas nie wieder in unserer Heimat passiert: die Vernichtung und Vertreibung einer Minderheit. Heute um 19.30 Uhr ist der Treffpunkt in der katholischen Kirche in Ruppichteroth. Von dort aus startet der Schweigemarsch.

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Wirtschaft/PolitikSonntag, den 9. November 2008

Erneuerung der Wasserleitung zwischen Schönenberg und Rose

Seit Anfang letzter Woche laufen die Arbeiten für die Erneuerung der Wasserleitung zwischen Schönenberg und Rose auf Hochtouren. Hierbei wird in der Gemeinde erstmalig das Spülbohrverfahren angewandt. Mit dem Spülbohrverfahren können Versorgungsleitungen kostensparend ohne aufwändiges Ausschachten von Gräben in die Erde gebracht werden. Lediglich eine Startgrube ist vonnöten, dann ist ein unterirdischer Vorschub der Leitung auf einer Länge von von etwa 100 bis 200 Metern möglich. So muss nicht mehr die komplette Fahrbahn, sondern nur punktuell ein Schacht geöffnet werden.

Ein Hauptmerkmal des Verfahrens liegt darin, dass man beim Spülbohren die horizontale und vertikale Richtung der Bohrung jederzeit ändern kann. Mit einem speziellem Meßgerät wird die Position des Bohrkopfes genau ermittelt und dokumentiert. Hat der Bohrkopf die Zielgrube erreicht, ersetzt man den Bohrkopf am Bohrgestänge durch ein Aufweitwerkzeug, um im Rückwärtsgang den Bohrlochquerschnitt zu vergrößern. Gleichzeitig wird das Rohr an dem Gestänge befestigt und von der Zielgrube ausgehend zur Startgrube hin eingezogen.  

Bevor die neue Transportleitung aus Polyethylen mit 200mm Durchmesser die marode Gußleitung ersetzt, findet eine Wasserspühlung zur Reinigung statt. Verläuft die anschließende Prüfung einer Wasserprobe auf Keime und Bakterien negativ, kann das neue Rohr durch die Mitarbeiter des Gemeindewasserwerks umgeklemmt und in Betrieb genommen werden.

Die Bauarbeiten und Strassensperrungen dauern noch bis Ende dieser Woche an. Entsprechende Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.

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Wirtschaft/PolitikSamstag, den 8. November 2008

CDU Mitgliederversammlung bestätigte Bürgermeisterkandidat der Führungsriege

Michael Stein geht für die Christdemokraten ins Rennen
 
Schon im September stellte die Führungsriege der Ruppichterother CDU  der Öffentlichkeit ihren Kandidaten für das Bürgermeisteramt vor  (broeltal.de Opens external link in current windowberichtete). Jetzt wurde der Schönenberger Michael Stein (38) auch von der Mitgliederversammlung im Saal der Gaststätte ?An Sankt Serverin? bestätigt.

Von 149 Mitgliedern des CDU-Gemeindeverbandes waren 53 erschienen, um ihr Votum für Stein, die Crew der Ratskandidaten und deren Vertreter für die 15 Wahlkreise der Gemeinde abzugeben. Auch die 54 Kandidaten der christdemokratischen Reserveliste standen zur Wahl. Nicht überraschend war das Wahlergebnis für Stein: bei einer Nein-Stimme und drei Enthaltungen konnte der Newcomer der CDU eine überwältigende Mehrheit der Anwesenden auf sich vereinigen, die mit stehenden Ovationen bestätigt wurde.

Hohen Besuch in seinen Reihen durfte der Parteivorsitzende Martin Rösler begrüßen. Eigens aus Düsseldorf angereist war der Europa-Landesminister Andreas Krautscheid in seiner Funktion als Vorsitzender der Kreisunion. In seiner Rede hob Krautscheid die hervorragenden Verdienste des scheidenden Bürgermeisters Hartmut Drawz für die Gemeinde Ruppichteroth hervor und beglückwünschte den Gemeindeverband zu dem neuen Kandidaten Michael Stein. Mit mahnenden Worten schwor Krautscheid die Mitglieder auf den kommenden Kommunalwahlkampf ein: ?Die CDU hier in Ruppichteroth muss nach außen hin  wie eine Mauer stehen. Bei keiner anderen Partei reagieren die Wähler so empfindlich wie bei uns Christdemokraten, warum auch immer?, so Krautscheid. So erinnerte er auch an das Ruppichterother Wahldebakel der CDU vor 14 Jahren. ?Mit Michael Stein habt ihr den Mut gehabt neue Wege zu gehen, so muss auch die CDU geschlossen in den Wahlkampf ziehen, dann werden wir erfolgreich sein.? Krautscheid betonte, dass durch die Wahl im kommenden Jahr ein Vertrauensvorschuss der Bürger für die nächsten sechs Jahre für die Zukunft der Gemeinde abgegeben wird. Und diesen Vertrauensvorschuss muss man sich hart erarbeiten.

Etwas wehmütig und doch voller Tatendrang klangen die Worte von Hartmut Drawz, der aus Altersgründen keine weitere Wahlperiode antreten wird. Seine Karriere begann vor über 50 Jahren im Ruppichterother Rathaus, in dem er wohl jeden Stein und jede Ritze kennt, wie kein anderer. So sei er an die CDU Führungsriege herangetreten mit den Worten ?Wir müssen einen Nachfolger suchen für mein Rathaus und meine Mitarbeiter, der auch menschlich gut ist?, erklärte Drawz. Mit Michael Stein habe man ihn gefunden. ?Viele kennen ihn nicht?, so Drawz, ?aber ich werde mit ihm von Dorf zu Dorf ziehen, damit sich dies ändert!? So hat der Ruppichterother Verwaltungsboss sein Erbe zur Chefsache gemacht. ?Zwischen meine CDU Ratsfraktion, meine Partei und mich passt kein Blatt Papier?, betonte Drawz. Er weitete dies schließlich mit den Worten aus: ?Zwischen mich und Michael Stein passt auch kein Blatt Papier?. So wurde dann auch die einzige aus der Mitgliederversammlung gestellte Frage zum Kandidaten, ob denn Stein, der keinerlei Erfahrung mit der öffentlichen Verwaltung habe, ein Erster Beigeordneter zur Seite gestellt würde, direkt und konkret von Drawz beantwortet: ?Wir brauchen keinen Beigeordneten, da Michael Stein die Arbeit mit der Verwaltung qualifiziert leisten kann.?

So oder so werden die Uhren im Ruppichterother Rathaus ab 2009 anders zu ticken beginnen. Neben dem Wechsel an der Führungsspitze werden einige verdiente Verwaltungsfachleute in den Ruhestand gehen und die junge Generation wird das Ruder übernehmen.

Bild: v.l.n.r.: Bürgermeister Hartmut Drawz, CDU-Kreisgeschäftsführer Hans-Joachim Henke, CDU-Bürgermeisterkandidat Michael Stein, Parteivorsitzender Martin Rösler, Fraktionsvorsitzende Rita Winkler, Europaminister Andreas Krautscheid, Kreistagsabgeordneter Ludwig Neuber.

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Wirtschaft/PolitikFreitag, den 7. November 2008

Mario Schmidt (Loskill) zieht als parteiloser Bürgermeisterkandidat in den Kommunalwahlkampf 2009

Das Kandidatenkarussel beginnt sich zu drehen

Mutig genug war Mario Schmidt (Loskill) im Jahre 2004, als er als junger parteiloser Kandidat gegen den Lokalpatrioten und damaligen Verwaltungschef Hartmut Drawz als Gegenkandidat für das Bürgermeisteramt ins Rennen zog. Und die Bürger der Gemeinde Ruppichteroth zollten diesem Mut mit gut 36% - mehr als ein Drittel der abgegebenen Wählerstimmen - ein gewisses Maß an Achtung und Respekt.

Dabei war es auch schon damals nicht allein der Mut, der Schmidt zu diesem Schritt bewogen hatte. Es war auch die Überzeugung, für seine Heimatgemeinde etwas bewegen zu können. Vielleicht auch, um zum Wohle der Bürger etwas frischen Wind durch die manchmal ein wenig verträumten Gassen Ruppichteroths, über Wiesen und Wälder blasen zu lassen. Nicht aber um alles Althergebrachte umzustürzen, sondern um Bewahrenswertes und Bewertes zu erhalten, gepaart mit einem Quantum moderner Dynamik, junger Menpower dieses weiterzuentwickeln und auch neue Wege zu gehen, eine sich stets transformierende Gemeinde ins 21. Jahrhundert zu führen.

?Ich habe die letzten vier Jahre nutzen können, mich selbst weiterzuentwickeln und weitreichende berufliche Erfahrungen machen dürfen, die ich gerne in die Entwicklung meiner Heimatgemeinde einbringen möchte?, so Schmidt, der seit seiner Hochzeit im Sommer 2008 den Namen Loskill trägt. ?Auch aus diesem Grunde trete ich erneut als Kandidat für das Bürgermeisteramt an.? Und dabei nimmt er das Wort ?Bürger?meister sehr ernst. Als parteiloser Kandidat hat er sich vorgenommen, um die Wählerstimmen aller Bürger, jedwelcher Coleur zu werben. Es gehört aus seiner Überzeugung heraus zu einem Muss, für ein Bürgermeisteramt neutral und unabhängig zu sein. Deshalb bewirbt er sich als Einzelbewerber ohne Parteizugehörigkeit und ist somit kein ?Partei?meister. ?Für mich steht nicht eine Partei, sondern das Wohl der Gemeinde und jedes einzelnen Bürgers im Vordergrund?.

Seine beruflichen Wurzeln hat Loskill - wie der amtierende Bürgermeister Drawz - im Rathaus der Gemeinde Ruppichteroth, in dem auch er seine erste Ausbildung absolvierte. 13 Jahre lang war das Ruppichterother Rathaus seine berufliche Wirkungsstätte, bis er sich als junger Dynamiker entschied, Erfahrungen auch über den Tellerrand hinaus zu sammeln. Zunächst arbeitete er in Stadtverwaltung Hennef und war dort im Jugendamt mit leitenden Aufgaben der wirtschaftlichen Erziehungshilfe beauftragt. Berufsbegleitend absolvierte er ein Fachhochschulstudium zum Diplom-Verwaltungswirt und legte später auch sein Diplom zum Verwaltungsbetriebswirt an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie in Köln ab. Seit 2005 ist Loskill bei der Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen (GPA NRW) als Prüfer und Berater tätig. Sein Aufgabenfeld hier umfasst unter anderem die Prüfung der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit der Städte und Kommunen in NRW. Die GPA NRW versteht sich als Partner der Kommunen, um ihnen den Weg zu einer wirtschaftlichen Haushaltsführung und spürbaren Entschuldung zu ebnen. Nicht nur aus seiner Sicht ist dies und seine 20-jährige Berufserfahrung im öffentlichen Dienst eine stabile Grundlage, den anspruchsvollen Aufgaben eines Bürgermeisters gerecht zu werden, denn zahlreiche Bürger der Gemeinde Ruppichteroth haben ihn motiviert erneut zu kandidieren. Wahrscheinlich geht es auch deshalb derzeit in dem beschaulichen, alten Fachwerkhaus in Ennenbach - welches Loskill mit seiner Frau liebevoll restauriert hat - wie in einem Taubenschlag zu. Denn der ?Ruppichterother Jong? ist auch so kein unbeschriebenes Blatt im Gefüge seiner Heimatgemeinde unter anderem auch durch seine langjährige Vorstands- und Jugendarbeit in der Spielvereinigung Ruppichteroth. Ganz profan bringt dies Mario Loskill auf einen Nenner ?Ich bin einer von Euch, ich war es und ich werde es auch bleiben...?

In den kommenden Tagen will Loskill zahlreiche Gespräche führen, auch mit den Oppositionsparteien im Rat.

Die wichtigsten Kernaufgaben, die Mario Loskill als Bürgermeister umsetzen möchte, können Sie auf der separaten Seite lesen.

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RegionDonnerstag, den 6. November 2008

Ein ?Herz? für Kinder: Ruppichterother Helbing GmbH spendet für Echokardiographiegerät

Der Ruppichterother Unternehmer Ralf Helbing (Helbing GmbH Junkersaurenbach) zeigte wieder einmal ein ?Herz für Kinder?. Er übergab jetzt an den Geschäftsführer der Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e. V., Wolfgang Herr, einen Scheck und füllte damit den  Finanzierungstopf für die Anschaffung eines mobilen Echokardiographiegerätes für die Universitätsklinik Bonn.

Helbing setzte damit den Spendenmarathon fort und ließ die ?rote Quecksilbersäule? des Spendenbarometers der Fördergemeinschaft weiter in die Höhe schnellen. ?Mit der heutigen Scheckübergabe haben wir nun bereits über zehn Prozent der Anschaffungskosten für das mobile Echogerät zusammen?, freute sich Heer. In den kommenden Wochen sollen weitere Spenden von regionalen Unternehmen in fünfstelliger Höhe folgen, damit die Finanzierung des knapp 70.000 Euro teuren Herzfehler-Diagnosegerätes Schritt für Schritt realisiert werden kann.  ?Mit der Spende der Firma Helbing und den uns für die nächsten Wochen angekündigten weiteren Zuwendungen von Unternehmen aus der Region rückt der Zeitpunkt, zu dem wir das Gerät kaufen können, deutlich näher. Und das ist auch gut so, denn die Bonner Kinderkardiologen benötigen das mobile Echo dringend für die präzise und ortsunabhängige Diagnostik angeborener Herzfehler?, erläuterte Herr.

?Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Spende dazu beitragen können, ein im wahrsten Sinne des Wortes lebensrettendes Gerät anzuschaffen?, so Helbing. ?Als Vater zweier gesunder Kinder wie auch als erfolgreicher Unternehmer sehe ich mich regelmäßig in der Pflicht, zur Verbesserung des Gemeinwohls in der Region beizutragen.? Seit zehn Jahren verzichtet die Helbing GmbH darauf ihren Kunden in der Vorweihnachtszeit Geschenke zukommen zu lassen. ?Das eingesparte Geld geht regelmäßig an einen guten Zweck?, erklärte Helbing.

Mit den mobilen Echokardiographiegeräten in der Größe eines Notebooks können unabhängig vom Standort der Neugeborenen unmittelbar nach der Geburt absolut genaue Diagnosen hinsichtlich angeborener Herzfehler gestellt werden. Der Herzspezialist kann somit im Verdachtsfall den kleinen Patienten aufsuchen, belastende Transporte lassen sich auf diese Weise vermeiden. Gerade für die Bonner Kinderkardiologen, die nicht nur auf dem weitläufigen Gelände der Uni-Klinik, sondern auch im weiten Umkreis im Einsatz sind, ist die Mobilität des Gerätes ein enormer Vorteil. Im Notfall kann die Vorbereitung einer Operation unmittelbar eingeleitet werden, da die Daten der Diagnostik auf einem mobilen Datenträger gespeichert werden und der operierenden Klinik direkt zur Verfügung gestellt werden können.

Die in Bonn ansässige Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e. V. unterstützt seit 1989 die Verbesserung von Diagnostik- und Behandlungsmethoden sowie die Forschung im Bereich angeborener Herzfehler. Jedes 100. Neugeborene,zwischen 6.000 und 7.000 Kinder jährlich allein in Deutschland, kommt mit dieser häufigsten Organfehlbildung zur Welt. Ohne adäquate ärztliche Versorgung würden viele von ihnen die ersten Lebenstage nicht überstehen. Mit fachkompetenter Behandlung und optimaler medizinisch-technischer Ausstattung haben heute jedoch über 95 Prozent der Betroffenen die Chance aufzuwachsen wie andere - herzgesunde - Kinder auch.

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BlaulichtMittwoch, den 5. November 2008

Aufmerksamer Bürger entdeckt Feuerschein

Eine aufmerksamer Bürger entdeckte am heutigen Morgen in einem Hof einen Feuerschein und verständigte den Notruf. Die Leitstelle entsandte umgehend den Löschzug aus Ruppichteroth nach Stranzenbach in die Straße "Zum Weiherbusch". Der zuerst eintreffende Einsatzleitwagen konnte Entwarnung geben, ein Anwohner hatte lediglich ein wenig Holzunrat verbannt. Die noch auf der Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte konnten den Einsatz abbrechen. Trotz des falschen Alarms sind die Feuerwehrmänner froh um jede Alamierung. Die Bürger sollen keine Scheu haben, den Notruf zu wählen. Besonders bei Wohnungsbränden mit Menschenleben in Gefahr zählt jede Minute.

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SportDienstag, den 4. November 2008

siedewurst.de für die Kids

Im Verlauf des letzten Heimspieltags überreichte Florian ?Jupp? Ehm in Vertretung des Internetportals
Opens external link in new windowwww.siedewurst.de dem Bröltaler SC die Einnahmen aus dem Benefizspiel. 756,24 EUR lautete der Gewinnbetrag! Dieser soll zur Erweiterung des Spielplatzes verwendet werden, die im neuen Jahr mit Beginn der Rückrunde abgeschlossen sein soll. Der BSC sagt DANKESCHÖN!!!

Das Photo zeigt von rechts Florian ?Jupp? Ehm, den 1. Vorsitzenden Jürgen Schrewe und das BSC-ORGA-Team Spielplatz mit Heike Schrewe, Annette Schmitt und Rita Keuenhof bei der Übergabe. (Foto: BSC)

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BlaulichtSonntag, den 2. November 2008

Sporthalle in Meckenheim durch Brand zerstört

Gegen 21:30 Uhr bemerkten mehrere Passanten einen Brand in der Sporthalle an der Königsberger Straße in Meckenheim. Die nach nur wenigen Minuten eintreffenden Löschkräfte stellten fest, dass die Turnhalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums bereits in voller Ausdehnung brannte. Mit rund 150 Einsatzkräften konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindert werden. Durch die extreme Hitze brach die Turnhalle während der Löscharbeiten in sich zusammen. Trotz starker Rauchentwickelung bestand nach den ersten Messungen für die umliegende Bevölkerung keine akute Gefahr.

Ersten Schätzungen der Stadt Meckenheim zu Folge liegt der entstandene Sachschaden bei 750.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch das zuständige Kriminalkommissariat 11 der Bonner Polizei übernommen, die auch Spezialisten des Erkennungsdienstes hinzuzogen. Da am Sonntag Mittag die Nachlöscharbeiten derzeit noch andauern, können die abschließenden Untersuchungen zur Brandursache noch nicht durchgeführt werden. Daher wurde der Brandort durch die Kriminalpolizei beschlagnahmt und abgesperrt.

Update 03.11.2008
Deutlich nach oben korrigiert hat die Meckenheimer Stadtverwaltung nun die Höhe des Schadens. Sie schätzt den Sachschaden an Gebäude und Inventar zwischenzeitlich auf etwa 2.500.000 EUR. Bislang kann das zuständige Kriminalkommissariat keine konkreten Angaben zu der Ursache des Brandes machen. Die Polizei bittet um Mithilfe. Bürger, die vor Entdeckung des Brandes verdächtige Wahrnehmungen im Bereich des Schul- und Sportzentrums Meckenheim gemacht haben, möchten sich unter Telefon 0228 / 15-0 melden.

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BlaulichtSamstag, den 1. November 2008

Kleiner Unfall zieht Winterlandschaft nach sich

Es hatte Züge einer Winterlandschaft, als Die Freiwillige Feuerwehr Winterscheid am Samstag Nachmittag Bindemittel im Derenbachtal verstreute. Zuvor wollte ein junger Winterscheider auf die K17 auffahren und übersah ein vorfahrtsberechtigtes Fahrzeug. Durch die Kollision entstand bei beiden Fahrzeugen wirtschaftlicher Totalschaden, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Das Auto des Winterscheiders konnte mit eigenen Mitteln zum nur einen Kilometer entferntem Wohnhaus geschleppt werden, dabei verlor der Wagen allerdings Unmassen an Sprit. Die K17 war für die Dauer der Arbeiten für den Verkehr gesperrt.

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