Nachrichtenarchiv

RegionMittwoch, den 26. November 2008

Auftakt Schools Cup im Rhein-Sieg-Kreis: Nikoläuse seilen sich vom Kreishaus ab

Ob es regnet oder schneit, oder gar die Sonne scheint: Am Samstag, 6. Dezember 2008, um 9.30 Uhr wird am Siegburger Kreishaus der Startschuss für den ?Schools Cup 2009? im Rhein-Sieg-Kreis gegeben.

Diesmal werden die Nikoläuse nicht durch den Kamin kommen: Sie seilen sich vom Dach des Kreishauses ab und enthüllen auf diesem Weg das 32 Quadratmeter große Banner mit dem offiziellen Logo des Schools Cup. Der Schirmherr des Schools Cup, Landrat Frithjof Kühn, wird die himmlischen Gäste in Empfang nehmen.

Erstmalig wird 2009 der Schools Cup NRW  im Rhein-Sieg-Kreis durchgeführt. Teilnehmen können alle weiterführenden Schulen. Teamgeist, soziale Kompetenz, Bewegung und Naturwissen der Schülerinnen und Schüler sind bei dem Wettbewerb gefordert. Initiator und Koordinator des Schools Cup ist der gemeinnützige Verein Schools Cup Deutschland e.V.

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RegionMontag, den 24. November 2008

Artenschutz im Rhein-Sieg-Kreis - Der Mäusebussard

Artenschutz fängt vor der Haustür an. Fast die Hälfte der ca. 76.000 Tier- und Pflanzenarten in Deutschland sind in ihrem Bestand gefährdet. Dazu gehört auch der Mäusebussard. Er hat eine Größe von bis zu 57 cm. Sein Gefieder ist sehr variabel, im Allgemeinen jedoch ist der Rücken dunkelbraun, die Unterseite gestreift und gefleckt. Die Flügelspitzen sind dabei deutlich dunkler gefärbt. Im Flugbild fallen seine breiten, stark abgerundeten Flügel und der kurze, oft breit gefächerte Schwanz auf. Beim ?segeln? lässt er oft ein fast miauendes ?hiiää? erschallen.

Mäusebussarde nisten im Wald und in Feldgehölzen. Ihre Beute suchen sie sich meist über offenem Gelände. Gern sitzen sie aber auch auf Pfosten oder Ästen. Von dort erspähen sie ihre Beute. Gerade in der Winterzeit ist dies gut zu beobachten. Wichtigstes Beutetier ist die Feldmaus, doch fressen Mäusebussarde auch Jungvögel, Reptilien, Amphibien, Insekten und sonstige Wirbellose wie Regenwürmer sowie Aas.

Die aus Reisig erbauten Horste werden in 15 bis 25 Meter Höhe auf Bäumen oder in größeren Feldgehölzen errichtet. Diese werden jedes Jahr aufs Neue aufgesucht und ausgebessert. Das Gelege besteht meist aus zwei bis vier braun gefleckten Eiern. Mäusebussarde sind monogam und werden bis zu 20 Jahre alt. Häufig sieht man die Paare gemeinsam jagen. In unserer Region gibt es etwa 800 Brutpaare.

Naturfreunde unterstützen den Mäusebussard, indem sie ihm Nahrungsflächen wie Hecken, Säume, Feldraine oder Brachland schaffen, erhalten oder weiter entwickeln. Man sollte es vermeiden, die Tiere in den Horsten während der Brutzeit (April bis Juli) zu stören. Obwohl Mäusebussarde das ganze Jahr unter Jagd- und Naturschutz stehen, werden sie immer noch illegal geschossen, vergiftet, in Fallen gefangen. Häufig unterliegen auch ihre Nester der Zerstörungswut.

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RegionSamstag, den 22. November 2008

'Freizeitmagazin' informiert über Termine und Publikationen

Nach den zahlreichen Martinsumzügen mit Hunderten von Laternenlichtern beginnt nun die Advents- und Weihnachtszeit mit den traditionellen Märkten. Für die stärkste Einkaufszeit des Jahres sind Eröffnungs- oder Weihnachtsrabatte des örtlichen Handels sicherlich willkommen. Im chronologischen Veranstaltungskalender des 'Freizeitmagazins' sind Ankündigungen zu Feierlichkeiten von Vereinen und anderen Einrichtungen nachzulesen. Redaktionell wird das Thema Heimat in mehrfacher Hinsicht beschrieben, Buchempfehlungen und Vorstellung einer DVD gehören dazu. Wohnformen für mehrere Generationen oder neuer Lebensraum für Pflegebedürftige stellen einen weiteren Teil der diesmaligen Berichte. Auch das Wahljahr 2009 ist mit der Bestimmung der Bürgermeister-Kandidaten in den Gemeinden eingeläutet und die Jugend präsentiert sich zur Fünften Jahreszeit im Ornat der Karnevalsprinzessin oder in der Teilnahme an einem Tanzprojekt. Die letzte Ausgabe vor Weihnachten und dem Jahreswechsel erscheint bereits am 12. Dezember als "Weihnachtsmagazin", Anzeigen- und Redaktionsschluss dazu ist am 3. Dezember. Viel Spaß bei Ihren "Entdeckungen" in der Dezember-Ausgabe des 'Freizeitmagazins' wünscht Ihnen das ganze Team!

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RegionFreitag, den 21. November 2008

Meteorologen warnen vor blitzartigem Wintereinbruch

Der Deutsche Wetterdienst sagt einen drastischen Wintereinbruch und Verkehrschaos voraus. Am Freitagmorgen beginnen an der Ostsee die Schneeschauer, die zum Nachmittag bis ins Mittelgebirge ziehen. Stellenweise kann es auch Gewitter geben.

Im Bröltal und der Umgebung könnten sich so in kürzester Zeit schneebedeckte und vereiste Fahrbahnen auftun. In dieser Region, vor allem auch im Bergischen Land, sollte man laut Warnung der Fachleute möglichst auf Autofahrten verzichten. Gegen Abend erreicht der Winter dann auch Süddeutschland. Am Alpenrand kann bis zum Samstagmorgen ein halber Meter Schnee fallen. Das gesamte Wochenende soll unbeständig und winterlich bleiben. Es könnte das spektakulärste Wetterereignis seit Orkan "Kyrill" Anfang 2007 werden, so die Meteorologen.

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RegionFreitag, den 21. November 2008

Statusbericht "Vögel in Deutschland 2008"

Vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG-VSW) wurde jetzt der Statusbericht ?Vögel in Deutschland 2008? veröffentlicht. In dem Bericht wird die Situation gefährdeter Vogelarten eingehend analysiert und den Ursachen der Bestandsveränderungen nachgegangen. ?Jede dritte häufige Vogelart nahm zwischen 1990 und 2006 im Bestand ab. Ein alarmierendes Zeichen ist, dass viele bislang häufige Arten wie Kiebitz, Bluthänfling und Star rückläufig sind. Von den 100 häufigsten Arten werden 20 als gefährdet eingestuft oder stehen auf der Vorwarnliste?, erklärte Prof. Dr. Beate Jessel (Präsidentin Bundesamtes für Naturschutz).

Dr. Stefan Jaehne (Geschäftsführer der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten) verglich den Zustand der Vogelwelt mit der aktuellen Finanzmarktkrise: ?Unsere heimischen Brutvögel benötigen ebenfalls einen staatlichen Rettungsschirm. Anders lässt sich der freie Fall einiger unserer ehemals häufigsten Arten, vor allem in der intensiv genutzten Kulturlandschaft, nicht mehr stoppen?. ?Der in den kommenden Jahren zunehmende Anbau nachwachsender Rohstoffe wird die Situation für Feldlerche, Grauammer und Stieglitz weiter verschärfen?, fürchtet Stefan Fischer, Vorsitzender des DDA. Die Herausgeber des neuen Statusberichtes sind sich einig: Es besteht dringender Handlungsbedarf, um den Auswirkungen des vielerorts gravierenden Landschaftswandels zu begegnen. Die vorgestellte Studie ?Vögel in Deutschland 2008? fasst die aktuelle Lage der Vögel in Deutschland zusammen.

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RegionFreitag, den 21. November 2008

Neue Fenster für Förderschule in Windeck

In der Sitzung des Kreisausschusses wurde jetzt die Sanierung der Fenster der Förderschule des Rhein-Sieg-Kreises in Windeck - Rossel beschlossen. Rund 161.000 Euro fließen in die Modernisierung der bestehenden Fensteranlagen. Geplant ist zukünftig weiterhin auch das Dach und die Außenwände zu isolieren. Zur Zeit werden in der Förderschule in Rossel 55 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Den Schulbetrieb nahm die Schule 1980/81 auf. Gefördert werden hier Kinder und Jugendliche unter dem Aspekt der geistigen Entwicklung.

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RegionMittwoch, den 19. November 2008

Regionale 2010: Landschaftsbeirat stimmt Lückenschluss im Siegtalradweg zu

Seitens des Landschaftsbeirates wurde jetzt die Zustimmung zum Lückenschluss des Siegtalradweges bei Eitorf-Kelters erteilt. Der Radweg entlang der Sieg ist ein wesentlicher Bestandteil des Regionale 2010 Projektes ?Gesamtperspektive Kultur und Natur quer zur Sieg?. Er wird nunmehr von Siegburg bis Windeck durchgängig familiengerecht ausgebaut werden. Die bestehenden Lücken des Siegtalradweges sollen geschlossen, Engpässe und Gefahrenbereiche behoben werden. Bisher müssen die Radfahrer im Bereich Eitorf-Kelters die L78 und den stark befahrenen Knotenpunkt der Brückenstraße überqueren. In Zukunft soll der Radweg unterhalb der Brücke durchgeführt werden. Die bestehenden Wege beiderseits der Brücke werden verbunden. Zum Ausgleich für diesen Eingriff in die Natur wird entsprechendes Teilstück des asphaltierten Siegunterhaltungsweges im Bereich Eitorf-Lützgenauel zurückgebaut werden.

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RegionMittwoch, den 12. November 2008

Kreis beteiligt sich an Studie 'Wohnen und Arbeiten im Alter'

An einer bundesweiten Studie unter dem Aspekt des demographischen Wandels beteiligt sich der Rhein-Sieg-Kreis. Das Thema ist ?Wohnen und Arbeiten im Alter?. Was für Erwartungen und Ansprüche stellt die ältere Bevölkerungsgruppe insbesondere an Ihre Wohnsituation, wie hoch ist die Bereitschaft auch nach dem aktiven Berufsleben weiterhin einer Arbeitsbeschäftigung nachzugehen? Dies sind nur einige Punkte, die die Studie beleuchten soll. Die demographische Entwicklung fordert die Gesellschaft auf umzudenken. Zum Einen müssen die Bedürfnisse der älteren Generation berücksichtigt werden. Zum Anderen werden Chancen aufgetan, da große Potentiale gerade hier schlummern: z.B. im wirtschaftlichen Bereich wie auch im sozialen und gesellschaftlichen Engagement. Denn Seniorinnen und Senioren sind in immer stärkerem Maße auch im Alter noch gesund leistungsfähig, motiviert und lernbereit.

Die Fragebögen stehen ab sofort unter Opens external link in new windowwww.Rhein-Sieg-Kreis.de zur Verfügung. Erste Ergebnisse werden im Frühjahr 2009 vorliegen.

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RegionSonntag, den 9. November 2008

Kreisumlage wird nicht erhöht

Aufatmen können die 19 Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis. Landrat Frithjof Kühn verkündete, dass der Kreis im kommenden Jahr einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen kann. Die Kreisumlage wird nicht erhöht. Das sind zwei zentrale Botschaften, die vom Entwurf des Kreishaushaltes für 2009, der kürzlich im Kreistag zur politischen Beratung eingebracht wurde.

Allerdings kann der Haushaltsausgleich nur durch einen Zugriff auf das Eigenkapital des Kreises in Höhe von rund 14 Millionen Euro gesichert werden, erklärte Kreiskämmerer Ganseuer. Trotz der angespannten Finanzlage sollen auch weiterhin sinnvolle und notwendige Investitionen vorgenommen werden.

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RegionDonnerstag, den 6. November 2008

Ein ?Herz? für Kinder: Ruppichterother Helbing GmbH spendet für Echokardiographiegerät

Der Ruppichterother Unternehmer Ralf Helbing (Helbing GmbH Junkersaurenbach) zeigte wieder einmal ein ?Herz für Kinder?. Er übergab jetzt an den Geschäftsführer der Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e. V., Wolfgang Herr, einen Scheck und füllte damit den  Finanzierungstopf für die Anschaffung eines mobilen Echokardiographiegerätes für die Universitätsklinik Bonn.

Helbing setzte damit den Spendenmarathon fort und ließ die ?rote Quecksilbersäule? des Spendenbarometers der Fördergemeinschaft weiter in die Höhe schnellen. ?Mit der heutigen Scheckübergabe haben wir nun bereits über zehn Prozent der Anschaffungskosten für das mobile Echogerät zusammen?, freute sich Heer. In den kommenden Wochen sollen weitere Spenden von regionalen Unternehmen in fünfstelliger Höhe folgen, damit die Finanzierung des knapp 70.000 Euro teuren Herzfehler-Diagnosegerätes Schritt für Schritt realisiert werden kann.  ?Mit der Spende der Firma Helbing und den uns für die nächsten Wochen angekündigten weiteren Zuwendungen von Unternehmen aus der Region rückt der Zeitpunkt, zu dem wir das Gerät kaufen können, deutlich näher. Und das ist auch gut so, denn die Bonner Kinderkardiologen benötigen das mobile Echo dringend für die präzise und ortsunabhängige Diagnostik angeborener Herzfehler?, erläuterte Herr.

?Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Spende dazu beitragen können, ein im wahrsten Sinne des Wortes lebensrettendes Gerät anzuschaffen?, so Helbing. ?Als Vater zweier gesunder Kinder wie auch als erfolgreicher Unternehmer sehe ich mich regelmäßig in der Pflicht, zur Verbesserung des Gemeinwohls in der Region beizutragen.? Seit zehn Jahren verzichtet die Helbing GmbH darauf ihren Kunden in der Vorweihnachtszeit Geschenke zukommen zu lassen. ?Das eingesparte Geld geht regelmäßig an einen guten Zweck?, erklärte Helbing.

Mit den mobilen Echokardiographiegeräten in der Größe eines Notebooks können unabhängig vom Standort der Neugeborenen unmittelbar nach der Geburt absolut genaue Diagnosen hinsichtlich angeborener Herzfehler gestellt werden. Der Herzspezialist kann somit im Verdachtsfall den kleinen Patienten aufsuchen, belastende Transporte lassen sich auf diese Weise vermeiden. Gerade für die Bonner Kinderkardiologen, die nicht nur auf dem weitläufigen Gelände der Uni-Klinik, sondern auch im weiten Umkreis im Einsatz sind, ist die Mobilität des Gerätes ein enormer Vorteil. Im Notfall kann die Vorbereitung einer Operation unmittelbar eingeleitet werden, da die Daten der Diagnostik auf einem mobilen Datenträger gespeichert werden und der operierenden Klinik direkt zur Verfügung gestellt werden können.

Die in Bonn ansässige Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e. V. unterstützt seit 1989 die Verbesserung von Diagnostik- und Behandlungsmethoden sowie die Forschung im Bereich angeborener Herzfehler. Jedes 100. Neugeborene,zwischen 6.000 und 7.000 Kinder jährlich allein in Deutschland, kommt mit dieser häufigsten Organfehlbildung zur Welt. Ohne adäquate ärztliche Versorgung würden viele von ihnen die ersten Lebenstage nicht überstehen. Mit fachkompetenter Behandlung und optimaler medizinisch-technischer Ausstattung haben heute jedoch über 95 Prozent der Betroffenen die Chance aufzuwachsen wie andere - herzgesunde - Kinder auch.

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