Nachrichtenarchiv
Rauchmelder retten Leben
Ein Wohnungsbrand kann jeden treffen. Häufig entsteht er unbemerkt. In Sekundenschnelle breitet sich dann heimtückischer Brandrauch aus und wird zur tödlichen Gefahr, weil er Schlafende in kürzester Zeit betäubt und Fluchtwege vernebelt. Für Menschen ist Rauch gefährlicher als Feuer. Denn das hochgiftige Kohlenmonoxid führt schon in wenigen Minuten zum Tod.
Heute Morgen wurde einem 60-Jährigen ein Wohnungsbrand zum Verhängnis. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses in Eitorf bemerkten eine starke Rauchentwicklung in der Wohnung des 60-Jährigen. Die nur einige Minuten nach der Alarmierung anrückenden Einsatzkräfte trafen den Bewohner schlafend an. Die Feuerwehrmänner brachten den Mann mit einer Rauchvergiftung aus dem Gebäude. Der 60-Jährige wurde mit einem RTW ins Krankenhaus gebracht, wo er gegen Mittag verstarb.
Soweit muss es nicht kommen. Mit dem Einbau von Rauchmeldern kann und sollte man effektiv vorbeugen. Denn Rauchmelder wecken aus dem tiefsten Schlaf und verschaffen einem die lebenswichtigen Sekunden, die man braucht, um sich und andere rechtzeitig in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.
Weitere Informationen über Rauchmelder, deren Funktionsweise und Tipps zum Kauf gibt es unter
www.rauchmelder-lebensretter.de
BlaulichtDienstag, den 25. November 2008
Kripo gelang großer Schlag gegen die Rauschgiftkriminalität
Auch Ruppichteroth im Fokus
Ein Großeinsatz war angesagt, als es hieß einen umfassenden Drogenring in Nordrhein-Westfalen zu zerschlagen. Dem bandenmäßigen Anbau und Vertrieb von Cannabis war die Staatsanwaltschaft Bonn unter der Führung des Polizeipräsidiums Oberhausen in einem Sonderverfahren auf die Schliche gekommen. Auch der Rhein-Sieg-Kreis und der Oberbergische Kreis waren von der Razzia betroffen. Insgesamt 24 Objekte, unter anderem in Much, Ruppichteroth, Lohmar, Morsbach und Weyerbusch wurden von mehr als 200 Polizeibeamten, Sondereinsatzkräften und der Bereitschaftspolizei gleichzeitig durchsucht.
Entdeckt wurden dabei neun Indoor-Plantagen mit insgesamt 7500 Cannabis-Pflanzen, die jährlich mindestens drei Mal hätten abgeerntet werden können. Der Ertrag im Straßenverkauf wäre in Millionenhöhe gewesen, so die Drogenspezialisten.
Hand in Hand arbeiteten Staatsanwaltschaft und Polizei. Nur so war der Coup erfolgreich. Dass sich die Drogenmafia gerade den ländlichen Raum für ihre Plantagen ausgesucht hatte, gehört zu einem neuen Arbeitsmuster.
In Ruppichteroth und Much wurden nach Informationen der Kripo fünf der Plantagen entdeckt. So zum Beispiel in einer ehemaligen Gastwirtschaft im Ruppichterother Ortsteil Bornscheid. Nachdem die Polizei dort die Pflanzen abgeschnitten, die Wuchstöpfe gesichert und in die Müllverbrennungsanlage der RSAG geschafft hatte, konnte die Arbeit des THW beginnen. Das Haus war im Prinzip für die Bewohnbarkeit entkernt. Mit Elektroinstallationen für Beleuchtung, Belüftung und Beheizung der Cannabis-Plantage waren die Zimmer ausstaffiert. Große Aluminiumrohre mit speziellen Kohlefiltern sollten dafür sorgen, dass kein ?Duft? nach außen dringt. Nur die Spezialisten des THW waren in der Lage in einer stundenlangen Räumungsaktion die Installationen fachgerecht zu entsorgen. Gespräche mit der Nachbarschaft zeigten, dass eigentlich niemandem etwas aufgefallen war. Und das, obwohl hunderte von Umzugskartons im Eingangsbereich lagen. Man hätte immer nur einen Mann kommen und fahren sehen in einem Renault mit Gummersbacher Kennzeichen, erklärte ein Anwohner, der selbst sehr erschrocken über den Polizeieinsatz war. ?Damit haben wir nicht gerechnet. Wir sind schockiert darüber, dass dies vor unserer eigenen Haustür passiert ist und wir haben nichts bemerkt. In Zukunft werden wir unsere Augen und Ohren offener halten?, so eine Nachbarin.
Zwei Autos und 17.000 Euro Bargeld stellte die Polizei bei der Großrazzia sicher. Rund 10 Tonnen Material (Pflanzen und Erde) gelangten in den Müllofen. Von den 15 festgenommenen Personen wurden 11 dem Haftrichter vorgeführt.
BlaulichtDienstag, den 25. November 2008
Schwere Unfälle durch Straßenglätte am Abend
Am frühen Montag Abend wurden vielerorts Autofahrer von spiegelglatten Straßen überrascht. Insgesamt registrierte die Polizei im Laufe des Tages 27 Unfälle aufgrund der Straßenglätte. Bei zwei Unfällen erlitten die Verkehrsteilnehmer schwere Verletzungen. In Hennef ereignete sich ein Auffahrunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen. Ein 69 Jahre alter Fahrzeugführer fuhr einer 45-Jährigen in das Heck des Pkws. Sie wurde hierbei schwer verletzt und musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden.
Zu einem spektakulären Unfall kam es auf der Schnellstraße B56n zwischen Franzhäuschen und Sankt Augustin. Ein 18-Jähriger verlor auf einer Brücke aufgrund der Vereisung die Kontrolle über seinen Pkw und geriet in den Gegenverkehr. Hier kollidierte er mit einem Fahrzeug eines 54-jährigen Muchers. Dabei überschlug sich der Pkw, wurde in zwei Teile gerissen und blieb auf der Leitplanke liegen. Der Mucher und dessen Beifahrerin wurden schwer, der 18-Jährige lediglich leicht verletzt.
Das Wetter mit tückischer Straßenglätte durch überfrierende Nässe soll auch in den nächsten Tagen weiter anhalten. Fahren Sie deshalb morgens und abends sowie in der Nacht besonders vorsichtig. (Bild: Symbolbild)
BlaulichtFreitag, den 21. November 2008
Sturmtief Irmela sorgt für Verkehrschaos
Das Tief Irmela hat im Rhein-Sieg-Kreis mit orkanartigen Böen für chaotische Verhältnisse und Sturmschäden gesorgt. Die Feuerwehren rund ums Bröltal waren am Nachmittag im Dauereinsatz. Zwischen 12 und 15 Uhr registrierte die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis 34 witterungsbedingte Einsätze. Hauptsächlich mussten die Fahrbahnen von umgestürzten Bäumen befreit werden. In Hennef verdrehte der starke Wind eine Ampelanlage der Autobahnanschlusstelle B478. In Troisdorf wurde eine Frau leicht verletzt, als neben ihr ein Bauzaun umfiel.
Das Sturmtief hat heute vor allem im Großraum Düsseldorf schwere Schäden angerichtet. Hier gab es in einer Stunde fast 200 Einsätze. Bäume und Ampelmasten stürzten um, Stromleitungen wurden abgerissen, Dächer abgedeckt. Vermutlich hatte das Wetter für einen schweren Unfall auf der Bonner Nordbrücke (A565) gesorgt. Dort ist am Mittag ein Lastwagen umgestürzt. Die Aufräumarbeiten machten eine Sperrung der Autobahn erforderlich. Auch am Samstag könnte es wieder chaotisch werden, warnen die Meteorologen.
BlaulichtFreitag, den 14. November 2008
Vorfahrt missachtet - Zusammenstoß ohne Verletzte
Mit dem Schrecken davon gekommen sind heute Mittag zwei Verkehrsteilnehmer auf der L86 nähe Kuchem. Ein 57-Jähriger Fahrzeugführer fuhr von der Winterscheider Hauptstrasse aus kommend auf die Landstrasse 86 und übersah dabei einen Vorfahrtsberechtigen Audi 80. Trotz Vollbremsung des 69-Jährigen Audifahrers kam es zu einem leichten Zusammenstoß. Durch den Aufprall wurde der Audi in die Böschung geschleudert. Verletzt wurde keiner. Ein Abschleppunternehmen wurde zur Bergung des Fahrzeugs gerufen.
BlaulichtDonnerstag, den 13. November 2008
Alkoholisierter Fahrer verursachte Unfall
Alkohol am Steuer und überhöhte Geschwindigkeit waren die Ursache eines Unfalls am späten Abend. Der Fahrer eines Mercedes verlor auf der B478 in Höhe der Einfahrt Beiert in einer Kurve die Gewalt über sein Fahrzeug. Der 33-Jährige Ruppichterother - aus Richtung Herrenstein kommend - geriet auf die Gegenfahrbahn. Er stürzte die Böschung an der Bröltalstraße hinab und nahm einen Telefonmast mit. Polizei und Feuerwehr waren im Einsatz. Wie durch ein Wunder blieb der Fahrer unverletzt. Für sein Auto allerdings gab es keine Chance: Totalschaden. Der Unfallverursacher wurde für eine Blutprobe mitgenommen. Übrig blieb eine 110 Meter lange Bremsspur.
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Lkw-Fahrer flüchtete nach Unfall bei Schönenberg
Lkw-Fahrer verursachte auf der L86 einen Verkehrsunfall und flüchtete. Am Nachmittag des 11. November fuhren zwei Fahrzeuge gegen 13:30 Uhr von Schönenberg in Richtung Hänscheid. An einer unübersichtlichen Kurve kam ihnen plötzlich ein Lkw entgegen, der die Kurve schnitt und sich zur Hälfte auf Gegenfahrbahn befand. Beide Pkw-Führer mussten zur Vermeidung eines Frontalzusammenstoßes nach rechts ausweichen und stark abbremsen. Hierbei kam es zu einem Auffahrunfall der Pkws. Beide Fahrzeugführer, ein 64-Jähriger und eine 48-Jährige aus Ruppichteroth, wurden nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf 4.000 EUR.
Der Fahrer des Lkw setzte seine Fahrt unbeirrt fort. Bei dem Lkw soll es sich um einen gelben Müllwagen handeln. An der Front soll eine Hebevorrichtung für Rollcontainer montiert sein. Die Polizei bittet Zeugen, sich beim Verkehrskommissariat unter der Tel.-Nr.: 02241-5413421 zu melden.
BlaulichtMittwoch, den 5. November 2008
Aufmerksamer Bürger entdeckt Feuerschein
Eine aufmerksamer Bürger entdeckte am heutigen Morgen in einem Hof einen Feuerschein und verständigte den Notruf. Die Leitstelle entsandte umgehend den Löschzug aus Ruppichteroth nach Stranzenbach in die Straße "Zum Weiherbusch". Der zuerst eintreffende Einsatzleitwagen konnte Entwarnung geben, ein Anwohner hatte lediglich ein wenig Holzunrat verbannt. Die noch auf der Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte konnten den Einsatz abbrechen. Trotz des falschen Alarms sind die Feuerwehrmänner froh um jede Alamierung. Die Bürger sollen keine Scheu haben, den Notruf zu wählen. Besonders bei Wohnungsbränden mit Menschenleben in Gefahr zählt jede Minute.
0 KommentareBlaulichtSonntag, den 2. November 2008
Sporthalle in Meckenheim durch Brand zerstört
Gegen 21:30 Uhr bemerkten mehrere Passanten einen Brand in der Sporthalle an der Königsberger Straße in Meckenheim. Die nach nur wenigen Minuten eintreffenden Löschkräfte stellten fest, dass die Turnhalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums bereits in voller Ausdehnung brannte. Mit rund 150 Einsatzkräften konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindert werden. Durch die extreme Hitze brach die Turnhalle während der Löscharbeiten in sich zusammen. Trotz starker Rauchentwickelung bestand nach den ersten Messungen für die umliegende Bevölkerung keine akute Gefahr.
Ersten Schätzungen der Stadt Meckenheim zu Folge liegt der entstandene Sachschaden bei 750.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch das zuständige Kriminalkommissariat 11 der Bonner Polizei übernommen, die auch Spezialisten des Erkennungsdienstes hinzuzogen. Da am Sonntag Mittag die Nachlöscharbeiten derzeit noch andauern, können die abschließenden Untersuchungen zur Brandursache noch nicht durchgeführt werden. Daher wurde der Brandort durch die Kriminalpolizei beschlagnahmt und abgesperrt.
Update 03.11.2008
Deutlich nach oben korrigiert hat die Meckenheimer Stadtverwaltung nun die Höhe des Schadens. Sie schätzt den Sachschaden an Gebäude und Inventar zwischenzeitlich auf etwa 2.500.000 EUR. Bislang kann das zuständige Kriminalkommissariat keine konkreten Angaben zu der Ursache des Brandes machen. Die Polizei bittet um Mithilfe. Bürger, die vor Entdeckung des Brandes verdächtige Wahrnehmungen im Bereich des Schul- und Sportzentrums Meckenheim gemacht haben, möchten sich unter Telefon 0228 / 15-0 melden.
BlaulichtSamstag, den 1. November 2008
Kleiner Unfall zieht Winterlandschaft nach sich
Es hatte Züge einer Winterlandschaft, als Die Freiwillige Feuerwehr Winterscheid am Samstag Nachmittag Bindemittel im Derenbachtal verstreute. Zuvor wollte ein junger Winterscheider auf die K17 auffahren und übersah ein vorfahrtsberechtigtes Fahrzeug. Durch die Kollision entstand bei beiden Fahrzeugen wirtschaftlicher Totalschaden, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Das Auto des Winterscheiders konnte mit eigenen Mitteln zum nur einen Kilometer entferntem Wohnhaus geschleppt werden, dabei verlor der Wagen allerdings Unmassen an Sprit. Die K17 war für die Dauer der Arbeiten für den Verkehr gesperrt.







