Nachrichtenarchiv

SportFreitag, den 31. Oktober 2008

Investitionen in die Zukunft

Es ist noch nicht lange her, da war beim TuS Winterscheid an Sport in der Halle nicht zu denken. Nach zweijähriger Bauzeit konnte das neue Gebäude im Juni 2007 eingeweiht werden. Nun spendete die Städte- und Gemeindestiftung der Kreissparkasse rund 2500 Euro für Spiel- und Sportgräte. Am meisten freute sich wohl die Tischtennisabteilung, die von nun an zwei weitere moderne Platten bespielen kann.

Bereits letztes Jahr schickte der Vereinsvorsitzende Hermann Aholt die Bewerbung für das Förderprojekt, das soziale und sportliche Vorhaben im Rhein-Sieg-Kreis finanziell unterstützt, raus. ?Der enorme Mitgliederzuwachs und die vielen Pläne für die Zukunft haben wohl den Ausschlag gegeben?, erklärt Aholt. Denn mittlerweile hat der TuS Winterscheid rund 800 Mitglieder, von denen allein ein Drittel Jugendliche sind. ?Als sich die Halle noch im Bau befand, verloren wir zwölf Prozent der Mitglieder?, erklärt Aholt.

Davon ist heute nichts mehr zu spüren. Vor kurzem wurden zwei neue Räume eingerichtet, um den Sportlern ausreichend Platz zu bieten. Dort wird neben Mutter-Kind-Turnen auch Jiu Jitsu ausgeübt, eine asiatische Kampfsportart. Die Abteilung erfreut sich großer Beliebtheit, die ganze Woche über wird unter Leitung eines Trainers aus Sankt Augustin auf den Matten gekämpft. 

?Das nächste große Ziel ist ein Kunstrasenplatz?, fügt Aholt noch hinzu. Die Gelder dafür müssen allerdings aus eigener Kraft aufgebracht werden, denn die Kasse der Gemeinde ist leer. Spenden und Veranstaltungen sollen das Projekt stemmen. So findet am 30. November ein Weihnachtsbaumverkauf statt.

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BlaulichtDonnerstag, den 30. Oktober 2008

78-Jähriger geriet in den Gegenverkehr

Einen schweren Verkehrsunfall hat es am Mittwoch Abend auf der Bröltalstraße bei Müschmühle gegeben. Aus bisher ungeklärten Gründen fuhr ein 78-jähriger Winterscheider in einer starken Rechtskurve auf die gegnerische Fahrbahnseite und kollidierte mit einem Lieferwagen.

Der Versuch des Fahrers aus Mönchen-Gladbach, der entgegenkommenden Limousine auszuweichen blieb erfolglos. Nach dem Aufprall schleuderte der Jaguar in den Seitengraben und kam an einer Böschung zum stehen. Herumfliegende Trümmerteile trafen den PKW eines Dritten, der hinter dem Lieferwagen Richtung Hennef unterwegs war.

Zunächst schien der Fahrer des Jaguar eingeklemmt, die eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten ihn jedoch ohne schweres Gerät befreien. Lediglich die Türen waren versperrt. Beide Verunfallten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, der Winterscheider schwer-, der Fahrer des Lieferwagens leichtverletzt. Die freiweilligen Feuerwehren aus Hennef und Happerschoß säuberten anschließend die Straße von Trümmern und Betriebsstoffen. Bis 21:45 Uhr blieb die B478 vollgesperrt.

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BlaulichtMittwoch, den 29. Oktober 2008

Einsatzübung der Feuerwehr Much am Eichhof

Zur Verbesserung von Ablauf und Koordination halten die Freiwilligen Feuerwehren in regelmäßigen Abständen Alarmübungen ab. Am vergangenen Samstag Mittag wurden die Mucher Wehrmänner zur Lebensgemeinschaft Eichhof bei Bröleck gerufen. Übungsobjekt war ein dreistöckiges Haus, zu dem unter anderem Löschwasserverbindungen gelegt und Menschen gerettet werden sollten. Die Anfahrt dauert ungefähr zehn Minuten, im Ernstfall würde die etwas näher gelegene Löschgruppe aus der Nachbargemeinde Ruppichteroth ebenfalls ausrücken.

Schon vor dem Eintreffen der 25 Einsatzkräfte ist ein Bewohner, gespielt von Wehrleiter Markus Büscher, über ein Dachfenster vor dem lebensgefährlichem Qualm auf das Dach geflüchtet. Nach Ankunft des Löschzuges wurden sofort Leitern und Sprungpolster aufgebaut. Ein Großteil der Feuerwehrleute kümmerte sich zuerst um die Befreiung der im Haus eingeschlossenen Personen. Zeitgleich stellten die Wehrmänner die Löschwasserversorgung über einen Hydranten, sowie mittels mobiler Saugpumpe über den nahegelegenen Bach sicher. Um die Truppe auf möglichst viele Situationen vorzubereiten, spielte Markus Büscher einige Szenarien ohne Vorankündigung durch. Unter anderem kletterte er in einem unbeobachteten Moment eine Leiter hinauf, rief "ich will meine Kuscheldecke" und stieg durch ein Fenster in den verrauchten Raum. Insgesamt war Büscher mit gesamten Ablauf zufrieden, Verbesserungsvorschläge und Kritikpunkte wurden in der anschließenden Mannschaftbesprechung erörtert.

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Wirtschaft/PolitikDienstag, den 28. Oktober 2008

Mutwillige Zerstörungen in Schönenberg nehmen kein Ende

Am vergangenem Wochenende haben in Schönenberg wieder mutwillige Zerstörungen stattgefunden. In der Nacht zum Sonntag wurde in Höhe des Friedhofs ein Verkehrsspiegel eingeworfen und ein Hydrantenschild abgerissen. In letzter Zeit hat die blinde Zerstörungswut in Schönenberg unverhältnismäßig zugenommen. Vor etwa zwei Wochen wurden am Umkleidetrakt der Turnhalle sowie am Gebäude der ortsansässigen Grundschule mehrere Fensterscheiben durch Steinwürfe gezielt zerstört (Opens external link in current windowwir berichteten). Die Fensterscheiben der Schönenberger Telefonzelle werden schon fast regelmäßig aus deren Fassung geschlagen.

Die Gemeinde bittet in diesem Zusammenhang die Bürger um sachdienliche Hinweise auf den oder die Täter. Hinweise nimmt die Polizeistelle in Ruppichteroth unter 02295 - 54 25, die Polizeiwache Eitorf unter 02243 - 940 oder die Gemeinde unter 02295 - 49-0 entgegen.

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BlaulichtDienstag, den 28. Oktober 2008

Mit 1,22 Promille zwei Mal in Alkoholkontrolle geraten

Gleich doppelt Pech hatte ein Mofarollerfahrer aus Ruppichteroth am Montag Abend. Ein Polizeibeamter fuhr, außerhalb seines Dienstes, gegen 22 Uhr die Bröltalstrasse entlang, als er in Ruppichteroth einen gestürzten Rollerfahrer entdeckte. Als er diesen pflichbewusst beim Aufstehen helfen wollte, fiel ihm bei dem 48-Jährigen eine starke Alkoholfahne auf. Eine hinzugezogene Streifenwagenbesatzung brachte den Rollerfahrer für eine Blutentnahme zur Eitorfer Wache. Da der Mofafahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, die er zum Führen seines Fahrzeugs auch nicht braucht, konnte ihm auch kein Führerschein abgenommen werden. Nach einer Belehrung konnte der Ruppichterother die Heimreise in einem Taxi antreten.

Auf dieser Fahrt übermannte den Ruppichterrother offensichtlich die Sorge um seinen Roller und er ließ sich kurzerhand zum Abstellort des Rollers fahren und entschloss sich von dort mit dem Mofa nach Hause zu fahren. Auf dem Weg zu seinem Wohnort begegnete ihm jedoch eine weitere Streifenwagenbesatzung, deren sofort der unsichere Fahrstil des Ruppichterothers auffiel. Nach einer erneuten Kontrolle und Blutentnahme auf der Wache wurde der 48-jährigen Ruppichterother jedoch in die Obhut seiner Lebensgefährtin übergeben, die zusicherte, weitere Dummheiten zu verhindern.

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BlaulichtMontag, den 27. Oktober 2008

Betrunken nach Unfall geflüchtet

Ohne Personenschaden, wohl aber mit rechtlichen Folgen, blieb ein Unfall in der Nacht zum Sonntag in Winterscheid. Betrunken fuhr ein 34-Jähriger aus Ruppichteroth in eine Fahrbahnverengung und flüchtete.

Ein Bürger informierte am nächsten Morgen die Polizei darüber, dass die Beschilderung der Fahrbahnverengung am Ortseingang von Winterscheid beschädigt sei. Die daraufhin entsandte Streife der Wache Eitorf stellte fest, dass eine einbetonierte Warnbake herausgerissen und auch ein Baum beschädigt wurde. Zusammen mit entsprechenden Spuren auf der Fahrbahn vermuteten die Beamten, dass es hier zu einem Unfall gekommen sein musste.

Offensichtlich kam das Fahrzeug aus Richtung der L86 und kam in einer Rechtskurve nach links von der Straße ab, wo es gegen die Verengung prallte. Die Kratzspuren einer Felge führten von der Unfallstelle zu einem 50 Meter entfernten Zufahrtsweg des Sportlerheimes. Dort fand man auch den stark beschädigten PKW eines 34-jährigen Ruppichterothers. Spuren im Fahrzeuginneren wiesen darauf hin, dass der Fahrer sich verletzt haben könnte. Zu Hause wurde der Halter des Wagens angetroffen, ein Alkoholtest ergab den Wert von 1,02 Promille, am Kopf stellte man eine frische Prellung fest.

Trotz der vielen Hinweise bestritt der Ruppichterother seine Beteiligung an dem Geschehen und behauptete, dass sein Wagen gestohlen worden sei. Aufgrund der Verdachtsmomente gegen den Halter und des zeitlichen Verzuges wurden zur Beweissicherung mehrere Blutproben entnommen, ebenso wurde sein Führerschein beschlagnahmt. Im Zuge weiterer Ermittlungen konnten Zeugen festgestellt werden, die bestätigten, dass der Halter als Fahrer unterwegs war. Er hatte nämlich noch gegen 4 Uhr in der Nacht versucht, Hilfe zu bekommen, um den Wagen von der Unfallstelle zu beseitigen. Erst dadurch konnte er seinen PKW dann zum Sportlerheim schleppen. Ein Verfahren wegen Verkehrsunfallflucht unter Alkoholeinwirkung wurde eingeleitet.

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BlaulichtMontag, den 27. Oktober 2008

In die Winterscheider Mühle eingebrochen

Unbekannte haben am Samstag Morgen einen Einbruch in die Winterscheider Mühle verübt. An der Gebäuderückseite hebelten die Täter eine Tür auf und stiegen in den Gasthof ein. Neben technischen Geräten, darunter auch vier Computer, drei Flachbildschirme und ein Aktenvernichter, entwendeten sie auch zehn Flaschen Spirituosen. Zeugen, die verdächtige Personen beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 02241 - 5 41 34 21 in Verbindung zu setzen.

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RegionSamstag, den 25. Oktober 2008

Knigge im Straßenverkehr zum Thema: Das Blinken

Das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises, bei dem die Unfallkommission des Kreises angesiedelt ist, registriert immer wieder, dass vorfahrtsberechtigte Straßen mit abknickender Vorfahrt auch zu den Unfallhäufungsstellen zählen.

Dieter Siegberg, Leiter des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises, weist darauf hin, dass Kraftfahrer zunehmend das Blinken vergessen oder in eigener Interpretation der Verkehrsregeln sogar für überflüssig halten. Auch Radfahrer wechselten oftmals die Richtung, ohne dies den übrigen Verkehrsteilnehmern durch Handzeichen anzuzeigen.

"Doch die Grundregel des Straßenverkehrs, die Straßenverkehrsordnung, hat eine einfache und praktische Einrichtung an Fahrzeugen vorgeschrieben, die allen anderen Verkehrsteilnehmern zeigen soll, dass man beabsichtigt, seine Fahrtrichtung zu ändern: das ist der Blinker. Fahrräder haben so etwas nicht, dafür kann der Fahrer Handzeichen geben", erinnert Siegberg.

Wer aber das Blinken vergesse, so Siegberg weiter, mache die Vorteile des Blinkens und Zeichengebens, den Verkehr sicherer und flüssiger zu machen, unwirksam. Vielmehr gefährde der Verkehrsteilnehmer mit diesem Verhalten nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Oftmals kommt es zu Unfällen mit erheblichen Personen- und Sachschäden. Daneben darf der zusätzliche Schadstoffausstoß, der durch das verursachte "Stopp and Go" entsteht, auch nicht unbeachtet bleiben. "Die Ursachen des vergessenen Blinkens sind Disziplin- und Gedankenlosigkeit sowie Unwissen", vermutet Siegberg.

Grundsätzlich ist jeder Fahrtrichtungswechsel, jeder Wechsel der Fahrspur oder des Fahrstreifens rechtzeitig und deutlich anzuzeigen. Dies gilt sowohl beim Überholen, Abbiegen, beim Vorbeifahren an einem Hindernis,  beim Weiterfahren auf der abknickenden Vorfahrtsstraße, beim Verlassen der Vorfahrtsstraße und beim Herausfahren aus dem Kreisverkehr. (Rhein-Sieg-Kreis, hei)

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Wirtschaft/PolitikSamstag, den 25. Oktober 2008

Arbeit für den Frieden

Unzählige deutsche Kriegsgräber in nahezu 100 Ländern der Welt betreut der Volkbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Auftrag der Bundesrepublik. Vom 1. bis 13. November sammelt der gemeinnützige Verein Spendengelder in Ruppichteroth. Der Erlös wird in die Pflege und Instandsetzung deutscher Kriegsgräberstätten im belgischen Flandern und für die Unterstützung von Projekten der Friedenserziehung im Ramen der Jugend- und Schularbeit des Volksbundes investiert.

Seine Arbeit sieht der Verein jedoch nicht nur als selbstverständliche völkerrechtliche Verpflichtung, sondern als unverzichtbaren Beitrag gegen das Vergessen und als Mahnung zum Frieden. Dabei werden vielfältige Möglichkeiten geboten, für ein friedvolleres Miteinander aktiv zu sein. Ausgehend von den Gräbern der Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft und Terror betreibt der Volksbund als weltweit einzige mit der Kriegsgräberfürsorge beauftragte Organisation eine eigenständige international ausgerichtete Jugend- und Schularbeit. Über 200.000 Jugendliche aus unzähligen Ländern haben bis heute dabei mitgewirkt.

Vor 90 Jahren - am 11.11.1918 - endete der Erste Weltkrieg, den der amerikanische Historiker und Diplomat George F. Kennan ?als Urkatstrophe des 20. Jahrhunderts? be- zeichnete. 10 Millionen Menschen haben diese Katastrophe mit dem Leben bezahlt. Auf den Schlachtfeldern Flanderns starben allein ca. 215.000 deutsche und über 290.000 britische Soldaten. Die Spuren des Krieges sind vielerorts noch sichtbar. Kriegsgräberstätten prägen das Land; zusammen mit Denkmälern, Museen und kriegs- belassenen Geländeteilen halten sie die Erinnerung wach. Auf vier großen deutschen Kriegsgräberstätten, die in der Obhut des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge stehen, haben mehr als 126.000 Gefallene ihre letzte Ruhestätte bekommen: in Langemark, Menen, Vladslo und Hooglede. Der Volksbund beteiligt viele junge Menschen an seine Aktivitäten, sei es durch Work- camps in den Sommermonaten oder in Seminaren und Projektwochen in seinen Jugend- begegnungsstätten in den Niederlanden, in Belgien, Frankreich und Deutschland, die stets unmittelbar an Kriegsgräberanlagen errichtet worden sind. Dort erfahren vor allem Schülerinnen und Schüler aller Schulformen hautnah, welche Auswirkungen Krieg und Gewalt haben und dass nur Verständigung und Toleranz eine friedvollere Zukunft sichern können.

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Wirtschaft/PolitikFreitag, den 24. Oktober 2008

Bauarbeiten in Ruppichteroth zwischen der Wilhelmstraße und der Burgstraße fast abgeschlossen

Die Bauarbeiten der B478 in Ruppichteroth zwischen der Wilhelmstraße und der Burgstraße sind fast abgeschlossen. Die Verkehrsbehinderungen haben vorerst ein Ende, nachdem die Straße eine neue Deckenschicht bekommen hat. Dazu wird am 29. Oktober die Straßendecke etwa 12 Zentimeter abgefräßt um am Folgetag eine Asphaltbinderschicht aufbringen zu können. Im Laufe der Arbeiten ist die B478 über die komplette Ausbaulänge halbseitig gesperrt.

Die Zufahrten zu den Privatbereichen sind wegen der 12cm hohen Kante nicht befahrbar. Die Parkplätze vor den Banken, dem Postgebäude und dem Fitnessstudio sind gesperrt. Sämtliche Fahrzeuge müssen am Mittwoch, den 29.10.2008 bis 7 Uhr aus dem Ausbaubereich herausgefahren werden. Provisorisch wird eine Zufahrt zu dem neuen Parkplatz zwischen Huwil und der Praxis Pach hergestellt. Die Ausfahrt der Wilhelmstraße wird ebenfalls über ein Provisorium aufrechterhalten. Nach dem Einbau der Asphaltbinderschicht am Donnerstag sind alle Zufahrten und Parkplätze wieder befahrbar.

Für Montag, den 3. November, ist der Einbau der Deckschicht geplant. An diesem Tag ist die Fahrbahn ebenfalls halbseitig gesperrt. Die jeweiligen Zufahrten werden nach Möglichkeit offen gehalten. Es kann jedoch zu kurzfristigen punktuellen Sperrungen kommen. Ortskundigen ist zu empfehlen, den Ausbaubereich weiträumig zu umfahren.

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MagazinFreitag, den 24. Oktober 2008

Zwölfter Martinsmarkt in Fußhollen

Auch in diesem Jahr veranstalten die Pfadfinder aus Winterscheid (DPSG) ihren traditionellen Martinsmarkt in Fußhollen. So wird auch in diesem Jahr am 9. November ab 11 Uhr zu einer vorweihnachtlichen Stimmung um das alte Sängerheim so mancher Schmaus geboten. Mit Kaffee und Kuchen, Glühwein für die Großen und Kakao für die Kleinen, sowie allerlei Herzhaften ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Insbesondere für die Kinder gibt es jede Menge tolle Sachen zum Entdecken und selber machen. In der Schminkecke werden die Kinder in einen Tiger, einen Elephanten oder eine Fee verwandelt. Erstmals in diesem Jahr im Angebot sind Ponyreiten und eine Rollenrutsche. Ab 18 Uhr startet der Martinszug durch Fußhollen zum großen Martinsfeuer. Der Erlös des Tages kommt der Jugendarbeit der Winterscheider Pfadfinder zu Gute.

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RegionMittwoch, den 22. Oktober 2008

Jahrbuch des Kreises informiert über Kirchen und Kapellen

In Siegburg wurde am Montag das diesjährige Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises vorgestellt. Es befaßt sich vorrangig mit Sakralbauten von Kapellen über Kirchen und Klöstern, Spuren jüdischen Lebens bis hin zu Moscheen im Kreisgebiet. Mit 36 Beiträgen auf 248 Seiten ist es das bislang umfangreichste Buch seiner Art. Speziell aus dem Bereich des 'Bergischen Rhein-Sieg-Kreises' behandelt es eine Wanderung entlang von Kirchen, Kapellen und Wegekreuzen in Much, zeigt Gotteshäuser im Bröltal auf alten Ansichtskarten und stellt die 'Bergische Heimatkrippe' in Ruppichteroth vor. Dazu gesellen sich zahlreiche Themen von Windeck bis Swisttal, darunter über die Abtei Michaelsberg, die Probstei in Oberpleis sowie die Klöster in Geistingen und Walberberg.

Weiterhin bietet der Band eine Chronik der Ereignisse des Zeitraums von Mitte 2007 bis Mitte 2008 und einen Ausblick auf das Programm des Jubiläumsjahres 2009, in dem der Rhein-Sieg-Kreis sein 40-jähriges Bestehen feiert. Dazu beleuchtet ein Artikel die Entstehungsgeschichte des heutigen Kreisgebietes im Vorfeld der Gebietsreform 1969, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung war. Eine weitere Vorschau stellt den 'Natursteig Sieg' vor, der im nächsten Jahr eröffnet werden soll. Erhältlich ist das in einer Auflage von 7.300 Exemplaren erschienene Jahrbuch ab sofort im Buchhandel, der Verkaufspreis beträgt 12 Euro.

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BlaulichtDienstag, den 21. Oktober 2008

Mit gestohlenem VW Golf vor der Polizei geflüchtet

Kurios hat ein 31-Jähriger am vergangenen Sonntag sein zwei Tage zuvor gestohlenes Auto wiedergefunden. Auf der B8 bei Hennef  war er unterwegs und entdeckte seinen entwendeten VW Golf vor sich fahrend. Umgehend informierte er die Polizei per Notruf. Ein Streifenwagen passte den Golf beim Übergang zur Autobahn 560 ab, allerdings missachtete der Fahrzeugführer jegliche Anhaltezeichen der Beamten und fuhr mit Vollgas davon. Erst mehrere Streifenwagen konnten der Verfolgungsjagd ein Ende bereiten, nach verlassen der A3 an der Anschlusstelle Siebengebirge konnte der Wagen gefahrlos gestoppt und die fünf Insassen festgenommen werden.

Bei den Personen handelte es sich um einen 18-jährigen Eitorfer, drei 16, 19 und 22 Jahre alte Sankt Augustiner und eine 18-jährige Overatherin. Der 18-jährige Fahrzeugführer aus Eitorf war nicht im Besitz eines Führerscheins. Zusammen mit dem 19-jährigen Sankt Augustiner ist er wegen Diebstahls und Betrügereien bereits einschlägig bekannt. Das Duo wurde nun dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.

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Wirtschaft/PolitikDienstag, den 21. Oktober 2008

'Die Linke' stellt sich zur Wahl

Auch die Partei 'die Linke' will in das Schönenberger Rathaus einziehen. Nach zahlreichen Beratschlagungen von Parteimitgliedern auf Kreis- und Gemeindeebene hat man sich auf eine Teilnahme an der Kommunalwahl 2009 verständigt.

"Die Linke in Ruppichteroth formiert sich, weil eine größer werdende Anzahl von Menschen gibt, die mit der derzeitigen politischen Situation nicht zufrieden sind", erklärt Mitglied Frank Kemper. Damit sei auch ausdrücklich die Situation in den Kommunen gemeint. Vor Ort stünden Themen wie der Erhalt einer weiterführenden Schule in Ruppichteroth, Essen in der Schule, Kosten von Schulbüchern oder die Begrenzung bei der Ausweitung der Baugebiete auf dem Plan, so Kemper. Genaueres wurde jedoch noch nicht verraten.

Für Interessierte findet am 29. Oktober um 19 Uhr in der Dorfschänke in Ruppichteroth ein offenes Treffen statt, bei dem auch konkrete Vorbereitungen für die Aufstellung von Kandidaten des Gemeinderates getroffen werden sollen.

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BlaulichtSamstag, den 18. Oktober 2008

Polizei stoppte betrunkenen Autofahrer

Deutliche Schwierigkeiten, auf der richtigen Fahrbahn zu fahren, hatte ein Autofahrer in der Nacht zum Samstag auf der Kreisstraße 55 zwischen Ruppichteroth und Oberelben. Er fuhr Schlangenlinien und geriet mehrfach auf die Gegenfahrbahn. Einer Streifenwagenbesatzung aus Eitorf fiel diese Fahrweise auf und stoppte umgehend das Fahrzeug. Bei der nachfolgenden Kontrolle ergab der Alkohol-Vortest einen Wert von 1.64 Promille. Die Beamten nahmen den Fahrzeugführer für eine Blutprobe mit zur Wache und beschlagnahmten seinen Führerschein.

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BlaulichtFreitag, den 17. Oktober 2008

Erneuter Vandalismus an der Grundschule

Die Beschädigungen an der Telefonzelle und den Bänken der Grundschule sind erst wenige Wochen alt und schon wieder schlugen Unbekannte im Schutze der Nacht zu. Im Zeitraum vom 08. bis 12. Oktober hat es mehrere Zwischenfällen auf dem Schulgelände der Schönenberger Grundschule gegeben.

Am Umkleidetrakt der Turnhalle sowie am Schulgebäude wurden mehrere Fensterscheiben durch Steinwürfe gezielt zerstört. Auch der Bürgerverein musste über wiederholten Vandalismus berichten, zahlreiche Glasscheiben am Dorfhaus, welches sich im hinteren Bereich des Geländes befindet, wurden eingeworfen.

Die Gemeinde bittet in diesem Zusammenhang um sachdienliche Hinweise auf den oder die Täter, um weitere Schäden, Behinderungen des Schul- und Vereinssportsbetriebs und entstehenden Kosten begegnen zu können. Hinweise nimmt die Polizeistelle in Ruppichteroth unter 02295 - 54 25, die Polizeiwache Eitorf unter 02243 - 940 oder das Schulamt der Gemeinde unter 02295 - 49 43 oder 49-0 entgegen.

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RegionDonnerstag, den 16. Oktober 2008

Herbstwetter - Unfallwetter

Herbstwetter ist Unfallwetter. Das haben die zahlreichen witterungsbedingten Verkehrsunfälle der letzten Wochen gezeigt. Dabei hat jeder irgendwann einmal gelernt, wie man sich am besten gegen solche Pannen und Unfälle schützt. Vorsichtig und vorausschauend Fahren lautet die Devise, um die Gefahren zu minimieren.

Grundsätzlich ist der Straßenbelag bei Temperaturen unter 10°C nicht mehr so griffig, wie im Sommer. Hinzu kommt gefallenes Laub zu Hauf und Dreck von schweren landwirtschaftlichen Geräten. In Verbindung mit Feuchtigkeit, vor allem in den Waldpassagen des Bröltales, verwandelt sich die Fahrbahn schnell zur Rutschbahn. Ab November ist dort dann, wie auf Brücken, mit Frost zu rechnen. Spurrillen, ungenügende Querneigung der Straße oder zu glatter Belag sind schlecht zu erkennen, rechtzeitig reagieren kann der Fahrer nur bei angemessener Geschwindigkeit

Wildwechsel stellt in jeder Jahreszeit ein Risiko dar, jedoch muss im Herbst verstärkt damit gerechnet werden. Wildschweine sind zu dieser Jahreszeit überaus aktiv. Besonders in der Dämmerung sollte man vorausschauend fahren und unbedingt auf die entsprechenden Warnschilder achten. Wenn Wild auftaucht, langsam fahren, Fernlicht abschalten, langsam weiterfahren, mehrmals hupen. Achtung, ein Reh kommt selten allein! Wenn es zu einem Unfall mit einem Tier gekommen ist: Unfallstelle absichern und auf jeden Fall die Polizei über 110 verständigen.

Auch schlechte Sichtverhältnisse machen es dem Autofahrer schwer. Deshalb empfiehlt der ADAC, auch tagsüber mit Abblendlicht zu fahren, um frühzeitig erkannt zu werden. Bei Motorradfahrern ist dies schon lange Vorschrift. Wenn am 26. Oktober die Uhren eine Stunde zurückgestellt werden, begleiten frühe Dunkelheit und Nebel den Feierabendverkehr.

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BlaulichtDienstag, den 14. Oktober 2008

Womöglich Brandstiftung als Ursache

Starker Rauch hat die Bewohner eines Hochhauses in Eitorf-Königssiefen am späten Donnerstag Abend aus den Wohnungen getrieben. Im Abstellraum des Kellergeschosses brannte ein Sessel, der giftige Rauch zog wie bei einem Kamin durch das gesamte Treppenhaus. Die 16 Parteien klingelten sich gegenseitig aus dem Schlaf und den Wohnungen, selbstständig verließen alle Bewohner das Gebäude.

Der Löscheinsatz der Eitorfer Feuerwehr dauerte nur wenige Minuten, Einsatzleiter Jürgen Bensberg ordnete an, unter Atemschutz mit zwei Trupps in Keller und Treppenhaus vorzudringen. Insgesamt waren 24 Mann vor Ort, der aufgrund der prekären Lage zur Absicherung alarmierte Rettungswagen blieb glücklicherweise ohne Arbeit. Der entstandene Sachschaden blieb gering. Nach ersten Einschätzungen der Polizei ist die Brandursache auf Fremdverschulden festzusetzen, aller Wahrscheinlichkeit nach sogar Brandstiftung.

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BlaulichtSonntag, den 12. Oktober 2008

Küchenbrand macht Wohnung unbewohnbar

Die Freiwillige Feuerwehr Eitorf wurde am Sonntag Abend zu einem Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Siegstraße gerufen. Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits die Flammen aus dem Fenster im ersten Obergeschoss. Unklar war zu diesem Zeitpunkt, ob das Feuer bereits auf die Nachbarräume übergegriffen hatte. Vorsichtshalber wurden weitere Wehrmänner nachalamiert. Das Feuer konnte durch einen Trupp unter Atemschutz und samt Innenangriff schnell gelöscht werden. Die Dunstabzugshaube und ein komplett verbrannter Schrank wurden nach draußen gebracht. Die Zimmertüren innerhalb der Wohnung waren größtenteils geöffnet, die sich dadurch verbreitenden Verrußungen machten die Räume unbewohnbar. Die Feuerwehr war mit insgesamt 46 Helfern im Einsatz, zusätzlich stand ein Rettungswagen mit Notarzt für den Notfall bereit, verletzt wurde jedoch niemand.

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BlaulichtFreitag, den 10. Oktober 2008

Die Polizei warnt: Einbrecher kommen auch am Tage!

In der Nacht vom vergangenem Mittwoch auf Donnerstag verschafften sich Einbrecher durch das Badezimmerfenster eines Reihenhauses in Troisdorf gewaltsam Zutritt zu den Wohnräumen. Die Täter durchsuchten die Räumlichkeiten nach Wertgegenständen und entwendeten Bargeld und einige technische Gegenstände. Nach einem Hinweis eines Zeugen konnte die Polizei in der vergangenen Nacht vier Tatverdächtige an einem Hotel in Troisdorf-Spich festnehmen. Bei der Durchsuchung des angemieteten Hotelzimmers fanden die Beamten große Teile der Beute.

Dieser Sachverhalt zeigt, dass die Polizei bei der Bekämpfung der Einbruchskriminalität auf die Mithilfe von Zeugen angewiesen ist und möchte die Bevölkerung nochmals sensibilisieren und bitten alle verdächtigen Wahrnehmungen unverzüglich der Polizei über der Rufnummer 110 zu melden. Die Polizei prüft dann sofort ihre Hinweise.

So können Sie helfen:

  • Informieren Sie die Polizei über verdächtige Beobachtungen.
  • Notieren Sie sich Kennzeichen verdächtiger Autos und Beschreibungen verdächtiger Personen.
  • Alarmieren Sie bei Gefahr und Verdachtsfällen sofort die Polizei über den Notruf 110.
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BlaulichtDonnerstag, den 9. Oktober 2008

Vier Verletzte nach Unfall auf der B478

Zwei Schwerverletzte, zwei Leichtverletzte und großer Blechschaden. So lautet die Bilanz des Verkehrsunfalls am frühen Morgen auf der Bröltalstraße. Alkoholisiert war die 22-jährige Verursacherin aus Rosbach nach einem Discobesuch in Siegburg unterwegs, zwischen Büchel und Herrenstein fuhr sie um etwa 5:30 Uhr auf die gegnerische Fahrbahn - einige Meter zuvor striff ihr Opel Astra schon die Leitplanke. Bei voller Geschwindigkeit kollidierte der PKW mit einem entgegenkommenden Kombi, die 23-jährige Fahrerin aus Rossel und ihr Beifahrer hatten keine Chance mehr auszuweichen. Mehrmals schleuderte das Fahrzeug mit den zwei Insassen um die eigene Achse, ehe es erneut mit einem Lastwagen zusammenstieß.

Beim zweiten Aufprall bekam das Pärchen die volle Wucht zu spüren, denn die Airbags waren schon ausgelöst. Schwerverletzt mussten sie von der Ruppichterother Feuerwehr aus dem Wrack geborgen werden, die Fahrerin war eingeklemmt. "Reibungslos verliefen die Bergungsarbeiten", erklären Löschzugführer Claus Müller und der stellvertretende Wehrführer Klaus-Friedrich Seuthe, die gemeinsam die Rettungsmaßnahmen koordinierten.

Der Fahrer des Lastwagens war auf dem Weg zum Wochenmarkt in Waldbröl, sein Anhänger mit Kleidung beladen. Da er nicht angeschnallt war, schleuderten ihn die wirkenden Kräfte trotz Airbag gegen die Windschutzscheibe. Alle vier Personen mussten mit Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 13 000 Euro geschätzt. Mehrere Stunden blieb die B478 für den Berufsverkehr gesperrt.

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BlaulichtDonnerstag, den 9. Oktober 2008

Zusammenstoß auf Bundestraße 507

Wieder hat es auf der B507 zwischen Neunkirchen und Ingersau einen Verkehrsunfall gegeben. Auf der regenassen Fahrbahn geriet eine 43-jährigen Neunkirchenerin mit ihrem Golf in einer Kurve in den Gegenverkehr. Der Versuch rechtzeitig abzubremsen und auszuweichen gelang der entgegenkommenden 44 Jahre alten Frau aus Ruppichteroth nur teilweise, schräg stießen die beiden Fahrzeuge mit der Front zusammen. Der Golf kam mit ausgelösten Airbags auf der Straße zum erliegen, der rote Kleintransporter der Ruppichterotherin rutschte noch weiter auf den Grünstreifen und touchierte leicht ein Verkehrsschild, bevor er dort endgültig gebremst wurde.

Die beiden Fahrerinnen wurden trotz des heftigen Aufpralls nur leicht verletzt, zwei Rettungswagen versorgten sie noch vor Ort. Aufgrund von Aufräumarbeiten blieb die Straße für rund 90 Minuten gesperrt, der Neunkirchener Löschzug befreite die Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsmitteln.

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RegionDonnerstag, den 9. Oktober 2008

Keine Nadel des Teufels

Auch wer in seinem Garten keinen Teich hat, kann jetzt noch von einem großen Insekt Besuch bekommen. Ein blau-grün gemusterter Körper und glänzende, faltenreiche Flügel, die ein knatterndes Geräusch verursachen: Gemeint ist die Edellibelle, die so genannte blau-grüne Mosaikjungfer. Sie ist zurzeit auf der Jagd nach den letzten Insekten des Jahres, die sie im Flug fangen kann. Ihre drei Beinpaare bilden dabei einen reusenartigen Fangkorb.

Den Germanen waren die Libellen heilig, sie waren Freia, der Gemahlin Wotans geweiht. Erst später kam die Angst auf, Libellen könnten stechen, und sie erhielten Namen wie 'Teufelsnadeln' oder 'Augenstecher'. Völlig zu unrecht, Libellen haben garkeinen Stachel. Der englische Name trifft es da schon besser, Dragonfly - die Drachenfliege. Denn ihren Beutetieren müssten sie wie wahre Drachen vorkommen, wenn sie mit teilweise über 50 Stundenkilometern heranrauschen, elegant die engsten Kurven nehmen, ja sogar rückwärts fliegen oder wie Hubschrauber in der Luft stehen bleiben.

Libellen sind geschaffen für ein Leben im Flug, so fressen und paaren sie sich auch in der Luft. Forscher in den USA haben erst kürzlich entdeckt, dass zahlreiche Falten in den Flügeln Luftwirbel entstehen lassen, die das Insekt besser tragen können als stromlinienförmige Flügel - bis zu 30 Sekunden Segelflug mit nur einem Schlag sind möglich.

Hingegen sind ihre Larven reine Wassertiere. Aber auch dort präsentieren sie sich als Räuber mit einer speziellen Fangtechnik: einer zusammengefalteten Unterlippe, die plötzlich nach vorne schnellt und die Beute festhält. Dieses Larvenstadium kann ein Jahr, bei den Großlibellen auch bis zu vier Jahre dauern. Dann kriechen sie aus dem Wasser und das fertige Insekt schlüpft. Es fliegt nur einen Sommer, in dem es sich fortpflanzen muss. Die Eier werden je nach Art in Pflanzen eingebohrt oder einfach ins Wasser fallen gelassen. Die meisten Libellen sind jedoch auf bestimmte Gewässer spezialisiert, so gibt es Moor-, Teich-, See-, Fluss- und Sumpflibellen.

Gewässerverschmutzung und vor allem das Verschwinden von Gewässern haben diesen Tieren, die alle unter Artenschutz stehen, in der Vergangenheit sehr geschadet, manche Arten sind bereits ausgestorben. Daher geben die Fachleute des Kreises auch bei den Libellen gerne ein paar Artenschutztipps. So sollte man, wenn möglich, einen Gartenteich anlegen. Dieser muss nicht unbedingt üppig bepflanzt werden. Ganz im Gegenteil: Rohböden und nackte Ufer locken Pionierarten wie den Plattbauch und die Pechlibelle an. Im Laufe der Zeit kommen automatisch die passenden Pflanzen dazu und dann finden sich auch andere Arten ein. Nachteilig für die Lebellen ist das Einsetzen von Fischen, denn diese haben die Larven zum Fressen gern.

Nähere Auskünfte zum Thema Libellen erteilt gerne das Umwelttelefon des Rhein-Sieg-Kreises unter 02241 - 13 22 00.

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BlaulichtMittwoch, den 8. Oktober 2008

Unfallstrecke B507 zeigt erneut ihre Tücken

Schon viele Verkehrsunfälle hat es auf der B507 zwischen Ingersau und Neunkirchen gegeben, einer der wohl spektakulärsten ereignete sich am vergangenen Abend. Auf der feuchten und rutschigen Fahrbahn schlitterte eine 28-jährige Schönenbergerin mit ihrem Opel Corsa in den 1,50 Meter tiefen Straßengraben - und hatte viel Glück.

Nachdem in einer Kurve zunächst das Heck und anschließend der gesamte PKW ins Schleudern geriet, drehte sich das Fahrzeug um 180 Grad, fuhr rückwärts in den Graben mit Bachlauf und blieb auf der Fahrerseite liegen - eine Handbreit vor einer massiven Brücke mit Mauer. Durch das Schiebedach befreite sich die unverletzte Fahrerin, verständigte Bekannte und Polizei. Das Warten auf den Abschlepper überbrückte man kurzerhand mit Nahrungsaufnahme, die 28-Jährige war auf der Heimfahrt von der Pizzeria, hatte das Abendessen auf der Rückbank. Mit einem Kran des ADAC musste das Wrack geborgen werden, eine Schätzung des entstandenen Sachschadens war noch nicht möglich.

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RegionMittwoch, den 8. Oktober 2008

Noro-Viren im Schullandheim

Die höchst ansteckenden Noro-Viren sind aller Wahrscheinlichkeit nach verantwortlich für eine ganze Kette von Erkrankungen, die im Schullandheim  Gemünd in den vergangenen Wochen auftraten.

Dieses Fazit zieht jetzt das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises, nachdem in Gemünd keine weiteren Fälle von Brechdurchfallerkrankungen bekannt geworden sind. ?Nach unseren Erkenntnissen?, erklärt der Leiter des Kreisgesundheitsamtes Erich Klemme, ?wies ein Kind schon während der Anreise im Bus Krankheitssymptome auf und hat dort erbrochen. Die Übertragung auf die anderen Schüler, wie sie bei engen Wohnverhältnissen, die in einem Landschulheim anzunehmen sind, war beinahe unvermeidlich.?

Auszuschließen ist, dass Speisen oder hygienische Verhältnisse im Landschulheim die Erkrankungen verursachten. ?Im Gegenteil?, so Klemme, das Schullandheim des Rhein-Sieg-Kreises sei eine hervorragend geführte Einrichtung, in die jährlich viele Schulklassen aus der ganzen Region führen und bei Schülern sowie Lehrern sehr beliebt sei. Beim Heimpersonal zeigten sich keine Krankheitssymptome, sämtliche Kontrolluntersuchungen waren unauffällig, auch alle Proben der ausgegebenen Speisen waren einwandfrei.

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BlaulichtDienstag, den 7. Oktober 2008

Den Ernstfall gemeinsam proben

Übung macht den Meister ? das gilt auch für die Feuerwehr. Mit 60 Mann rückte man aus, um einen Brand in der Lagerhalle der Firma Happ in Oeleroth zu bekämpfen.

Giftiger Rauch stieg aus dem Kunstoff verarbeitenden Betrieb an der Brölstraße, innerhalb von fünf Minuten trafen die ersten Einsatzkräfte aus Ruppichteroth ein. Nach und nach rückten die Löschgruppen aus Geilenkausen und Oberelben an. Um das fiktive Feuer zu bekämpfen, ging ein Trupp mit Schlauch und Atemschutzgeräten in den Innenangriff. Zudem waren drei vermisste Arbeiter gemeldet worden, eine schnelle Bergung musste erfolgen. Dann die Horrormeldung: ?Löschtrupp bewusstlos im Gebäude!? Weitere Wehrleute eilten zur Hilfe in die völlig verrauchte Halle. Währenddessen sicherte der Großteil der Männer die Wasserversorgung. Zwar zapfte man zu Anfang die umliegenden Hydranten an, der Wasserdruck hätte im Ernstfall jedoch nicht ausgereicht. Kurzerhand bediente man sich an Brettern, die in einem Container lagerten. Am Bachlauf wurde damit Wasser gestaut und in den Versorgungskreislauf gepumpt.

?Die Übung ist Teil eines 1999 erarbeiteteten Konzeptes?, erklärt Brandinspektor Claus Müller. Darin arbeiten die Feuerwehren der angrenzenden Ortschaften eng zusammen und unterstützen sich, sollten die eigenen Einsatzkräfte im Notfall nicht ausreichen. Jedes Jahr findet das Training statt, jedes Jahr wechseln sich die drei Wehren als Gastgeber ab. Die gewählten Einsatzorte sind dabei Gefahrenschwerpunkte in der Nähe von Wohngebieten, meist Landwirtschafts- und Industriebetriebe, aber auch Schulen. Die Zusammenarbeit und Koordination steht dabei im Vordergrund, ?man muss sich kennenlernen, bevor man sich gegenseitig vertrauen kann und die Einheiten nahtlos ineinandergreifen?, so Müller. Denn die Arbeitsabläufe dürfen auch bei einer großen Gruppe von 60 Mann nicht langsamer werden. Zum Abschluss gab es dann noch eine Manöverkritik, in der penibel alles besprochen wurde, was hätte besser vonstatten gehen können.

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RegionMontag, den 6. Oktober 2008

Kostenlose Kleinanzeigen und Stellenangebote

Wir haben unser Opens internal link in current windowServiceangebot um zwei nützliche Funktionen erweitert. Ab sofort können völlig kostenlos private Angebote und Gesuche von Gegenständen sowie Dienstleistungen als Kleinanzeige in unsere Datenbank eingetragen werden. Desweiteren besteht die Möglichkeit für Gewerbetreibende, ihre Stellenausschreibungen - ebenfalls kostenlos - auf broeltal.de zu veröffentlichen. Die Einträge werden vor Aktivierung redaktionell überprüft, damit die Qualität des Anzeigenmarktes gewährleistet ist.

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MagazinSamstag, den 4. Oktober 2008

Lernen Sie das Leben anderer Menschen zu retten

DRKJeder Besitzer eines PKW-Führerscheins musste vor Erteilung der Fahrerlaubnis den Lehrgang ?Lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort? absolvieren. In diesem Lehrgang werden grundlegende Maßnahmen aus der Ersten Hilfe vermittelt. Bus und LKW-Fahrer hingegen müssen einen zweitägigen Erste-Hilfe-Lehrgang besuchen. Zusätzlich schreiben die Berufsgenossenschaften eine Wiederholung des Lehrgangs alle zwei Jahre vor. Mit dem erworbenen Wissen ist man für nahezu alle Notfälle, die sich im privaten und beruflichen Umfeld ereignen können, gut gerüstet. Es geht in dem Kurs zu einem großen Teil um Notfälle bezüglich Atmung und Kreislauf. Auch die Versorgung von Verbrennungen sowie Vergiftungen wird gelehrt.

Am Samstag und Sonntag dem 11. & 12. Oktober 2008 findet in der Zeit von 9 bis 17 Uhr der nächste Erste-Hilfe-Lehrgang in der DRK Unterkunft Ruppichteroth (Rettungswache), St. Florian-Strasse 8 statt. Der Lehrgang ist gebührenpflichtig und bedarf einer Voranmeldung. Anmelden kann man sich unter der DRK-Homepage www.drk-rhein-sieg.de oder telefonisch unter 02208-500152.

Bei Fragen stehen folgende Personen für eine telefonische Beratung zur Verfügung: Karl-Heinz Nagel (Bereitschaftsleiter) unter 02295-1209, Peter Warzecha unter 02247-3565 und Ralf Heinrich (EH Ausbilder) unter 02295-2839.

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BlaulichtFreitag, den 3. Oktober 2008

Frontalzusammenstoß im letzten Moment verhindert

Es hätte am Abend des 1. Oktobers auf der B478 viel schlimmer ausgehen können. Als eine 21-Jährige Golffahrerin aus Waldbröl in Richtung Rossenbach fuhr, kam ihr in Höhe der Ortschaft Ruh ein PKW auf ihrer Fahrbahn entgegen. Der Geisterfahrer überholte in dem Moment zwei Fahrzeuge derart riskant, dass er erst kurz vor der Kurve den Überholvorgang abschließen konnte, nachdem er sogar an einer Verkehrsinsel links vorbeigefahren ist. Die 21-Jährige konnte im letzten Moment ihr Fahrzeug auf den Grünstreifen lenken und hat damit einen folgenschweren Verkehrsunfall verhindert. Sie prallte dabei gegen einen Leitpfosten und fuhr über eine Bordsteinkante. Der Golf erlitt dabei leichten Schaden.

Der entgegenkommende PKW-Fahrer setzte, ohne seiner Pflicht als Unfallbeteiligter nachzukommen, seine Fahrt fort. Erst vor etwa zwei Wochen kam es nur zwei Kilometer weiter wegen eines Überholmanövers zu einem Unfall mit einer Schwerverletzten (Opens external link in current windowwir berichteten). Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Fluchtfahrzeug machen können, sich unter der Telefonnummer 02261-8199-0 mit dem Verkehrskommissariat in Gummersbach in Verbindung zu setzen.

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