Nachrichtenarchiv
Munition und Gasflaschen explodierten
90 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und Polizei hat am Samstag Mittag ein Garagenbrand auf den Plan gerufen, mitten in Dattenfeld drohte das Feuer auf anliegende Gebäude überzugreifen.
Als mittlerer Brand alarmiert, war nach Eintreffen der ersten Wehrleute klar, dass es sich um einen Großbrand handelte. Das Löschen gestaltete sich auch mit vier Löschgruppen aus Dattenfeld, Herchen, Rosbach und Eitorf schwierig, da Wohnhäuser die Garage umringten. Zudem befand sich eine unbekannte Menge an scharfer Munition, Lacken und Gasflaschen im Anbau, immer wieder explodierte das Material und entfachte weitere Flammen. Weiträumig wurde das Gebeit abgesperrt, um Schaulustige vor herumfliegenden Trümmerteilen und giftigem Qualm zu schützen.
Einsatzleiter Hardy Hasenbach ordnete an, den Brand aus sicherer Entfernung von allen Seiten zu bekämpfen und gleichzeitg die Fassaden der umliegenden Bauten mit Wasser zu kühlen. Ein Übergreifen des Feuers wurde so erfolgreich verhindert. Über die Drehleiter aus Eitorf erstickte man die letzten Flammen mit Schaum. Gegen 17 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden, das Inferno war gebändigt. Jedoch dauerte es noch bis 20 Uhr, ehe alle Glutnester gelöscht waren. Verletzt wurde niemand.
Warum sich die Garage entzündete, ist noch nicht geklärt. Ebenso können bisher keine Angaben zu Schadenshöhe gemacht werden, das völlig ausgebrannte Gebäude dürfte aber nur noch ein Fall für die Abrissbirne sein.
0 KommentareBlaulichtFreitag, den 26. September 2008
18-Jährige auf B478 tödlich verunglückt
Ein tragischer Unfall mit tödlichem Ausgang hat sich am frühen Morgen auf der Bröltalstraße vor der Ortschaft Bröl ereignet. Eine 18-jährige Mucherin verlor nach einer Kurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug, prallte gegen einen Baum und durchbrach linksseitig die Leitplanke. Dabei wurde das eigentlich schützende Metall zur Todesfalle: Ein ein sechs Meter langes Fragment der Leitplanke bohrte sich durch Beifahrertür und Fahrerin, noch vor Eintreffen des Notarztes erlag sie den schweren Verletzungen. (Foto: Thomas Heinemann)
Die Gründe für das Unglück sind noch unklar. Nach Angaben eines vorausfahrenden Verkehrsteilnehmers, der aus Richtung Waldbröl kommend die junge Frau zuvor überholt hatte, geriet ihr Mercedes plötzlich auf gerader und trockener Strecke ins Schleudern. Frontal fuhr die Mucherin gegen einen Pfosten der Leitplanke, genau an der Stelle, an der zwei Teilstücke aneinander montiert waren. Das Metall barstete vermutlich auseinander und stach regelrecht durch den Wagen, mehrere Meter ragte es aus dem Fahrgastraum heraus. Eine solche Verkettung unglücklicher Umstände hatten selbst die erfahrensten Helfer von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei noch nicht erlebt. Ein Ersthelfer brach aufgrund der grausamen Szenerie zusammen. Ein Sachverständiger wurde zur Rekonstruktion hinzugezogen, bis 9 Uhr blieb die B478 voll gesperrt.
0 KommentareBlaulichtMittwoch, den 24. September 2008
PKW geriet ins Schleudern
Glück im Unglück hatte ein 50-jähriger Waldbröler auf der Heimfahrt von der Arbeit. In einer Kurve verlor er auf regenasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen Kleinwagen und fuhr in eine Leitplanke. Im Anschluss drehte sich das Auto und geriet auf die gegnerische Fahrbahn, entgegenkommende Fahrzeuge konnten jedoch rechtzeitig bremsen. "Ich fahre die Strecke nun schon seit vielen Jahren, die Wetterlage habe ich dennoch völlig unterschätzt", erklärte der Waldbröler.
Erst vor kurzem wurde die Leitplanke an der selben Stelle der Bröltalstraße zwischen Bröleck und Schönenberg erneuert, wenige Wochen zuvor verunfallte ein PKW ebenfalls auf nasser Straße.
0 KommentareBlaulichtMontag, den 22. September 2008
Bänke landeten im Bach
Nach zahlreichen Schmierereien in der letzten Woche (
wir berichteten) haben erneut Unbekannte ihr Unwesen getrieben. In der Nacht zum Samstag wurden mit erheblichem Aufwand mehrere Bänke an der Schönenberger Grundschule in den Brölbach geschmissen. Größtenteils müssen die Sitzgelegenheiten grundsaniert werden, Betonfüße und Bretter sind gebrochen. Zudem fiel die rote Telefonzelle am Longdendale Platz der sinnlosen Zerstörung zum Opfer. Erst vor kurzem wurde diese wieder instandgesetzt - und wieder wurden Fensterscheiben herausgeschlagen. Zeugen und vor allem Anwohner, die Hinweise über die Täter nennen können, werden gebeten, sich unter 02295 - 6772 bei Peter Krill, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Bürgervereins Schönenberg, zu melden.
BlaulichtFreitag, den 19. September 2008
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm - das musste in der Nacht zum Freitag auch die Ruppichterother Feuerwehr mehr oder weniger leidig erfahren. In der Wilhelmstraße stürzte unter der Last zahlreicher reifer Früchte der Ast eines Apfelbaumes auf die Fahrbahn und blockierte diese vollständig. Mit Schippen und Mund trat man der Herausforderung entgegen, in den angrenzenden Garten und den Magen beförderte die vier Mann starke Besatzung das wohlschmeckende Stürz-Obst.
BlaulichtMittwoch, den 17. September 2008
Unfall ging glimpflich aus
Den Feierabendverkehr auf der Brölstraße hat am Mittowoch ein Unfall ins Stocken gebracht. Laut Zeugenaussagen fuhr ein 37-jähriger Rollerfahrer aus Neunkirchen-Seelscheid aus Wolperath kommend auf die B478 auf, brach sein Abbiegemanöver aufgrund des dichten Verkehrs jedoch immer wieder ab. Sein letzter Versuch wurde ihm zum Verhängnis. Mit einer Gefahrenbremsung verhinderte der Fahrer eines Opel Corsa Schlimmeres, touchierte lediglich den Roller des Abbiegenden. Dieser stürzte, ein Rettungswagen transportierte ihn mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Der 37-Jährige stand wohl so stark unter Schock, dass er nicht einmal mehr sein Alter angeben konnte. Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 1000 Euro geschätzt.
BlaulichtDienstag, den 16. September 2008
22-Jährige lebensgefährlich verletzt
Schwer verletzt wurde am Montag eine 22-jährige Waldbrölerin. Bei dem Versuch, ein Fahrschulauto auf der langen Geraden der Bröltalstraße bei Ziegenhardt zu überholen, verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum.
Während sie überholte, bog ein 21-Jähriger mit seinem PKW aus der Ortschaft Bech kommend auf die B478 ab. Als er den Überholvorgang der Waldbrölerin bemerkte, brach er sein Abbiegemanöver jedoch sofort ab. Die 22-Jährige scherte abrupt vor dem Fahrschulwagen ein, um einen Zusammenprall zu vermeiden. Dabei geriet sie ins Schleudern und fuhr gegen den am Straßenrand stehenden Baum.
Die im Wrack Eingeklemmte erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und musste von der Feuerwehr befreit werden. Ein Rettungshubschrauber flog sie anschließend in eine Spezialklinik. Mit Totalschaden wurde ihr PKW abgeschleppt, die Straße blieb für etwa eine Stunde gesperrt.
0 KommentareBlaulichtMontag, den 15. September 2008
Große Schäden durch Graffiti
Zahlreiche Graffitischmierereien haben bislang Unbekannte in der Nacht zum Samstag gesprüht. Mit hellblauer und silberner Farbe wurden Gebäudeteile in neun Ortschaften verunreinigt. Entlang der Brölstraße waren Bushäuschen die Ziele der Täter, in Ruppichteroth wurden an der Wilhelmstraße, Burgstraße, Marktstraße und am Sonnenhang Mauern und Garagentore bemalt. Ebenso der Anbau und die Fluchttüre der Hauptschule. Der entstandene Sachschaden wird insgesamt auf mehrere tausend Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter 02241 - 5 41 34 21 zu melden.
BlaulichtSonntag, den 14. September 2008
Auto brannte nach Unfall aus
Ein 20-Jähriger Winterscheider steht unter Tatverdacht, in der gestrigen Nacht nach einem Unfall geflüchtet zu sein. Wegen überhöhter Geschwindigket kam er von der Schmelztalstraße bei Kuchem ab und raste in ein zwei Meter langes Mauerstück. Jäger Helmut Franken konnte das Unglück vom Hochsitz aus beobachten. "Ich hörte schon beim Anfahren quietschende Reifen, dann krachte es plötzlich", erzählt er. Im Graben kam das Fahrzeug zum stehen, entzündete sich und brannte bis zum Eintreffen des Löschzuges aus Winterscheid völlig aus. Der Fahrer befreite sich selbstständig, irrte aber zunächst auf der Fahrbahn herum. "Ich fragte ob alles in Ordnung sei, da rannte er in den Wald", berichtet Gabi Cosenco, die als erste Verkehrsteilnehmerin die Unfallstelle vorfand.
Da man die Verletzungen des Verunfallten nicht einschätzen konnte und jede Spur von ihm fehlte, wurden die Hundestaffeln der Johanniter und des Roten Kreuzes hinzugezogen. Mit Flächenhunden, die im Allgemeinen nach Verletzten suchen, und so genannten 'Mantrailern', die beispielsweise durch Kleidungsstücke eine bestimmte Fährte aufnehmen, durchkämmten die Spezialkräfte das Gelände. Zusätzlich überwachte ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera die Umgebung. Nach drei Stunden wurden die Suchmaßnahmen vorübergehend eingestellt.
Am Sonntag Morgen meldete sich der mutmaßliche Fahrer aus dem Eitorfer Krankenhaus. Gegenüber der Polizei gab er an, das Krankenhaus lediglich wegen schmerzender Füße aufgesucht zu haben, weil er die ganze Nacht unterwegs gewesen sei. Zum Unfall selbst machte er keine Angaben, Alkohol- und Drogentest verliefen negativ.
0 KommentareBlaulichtSonntag, den 14. September 2008
Betrunkene Frau fährt in Garagentor
Die Anwohner eines Einfamilienhauses in Ruppichteroth wurden in der Nacht zum Sonntag unsanft aus den Schlaf geweckt. Eine volltrunkene Fahranfängerin aus Neunkirchen-Seelscheid fuhr mit ihrem VW in die Einfahrt des Hauses und rammte anschließend das Garagentor. Beim vergeblichen Versuch, im Vorwärtsgang zurückzusetzen, drückte sie das Tor weiter ein und beschädigte dabei das dahinter stehende Fahrzeug leicht. Kurze zeit später stellte sich heraus, dass die junge Dame zuvor mit einer Freundin, nur ein paar Häuser weiter, gefeiert hatte. Die dazugerufenen Polizisten brachten sie zur Blutentnahme und Ausnüchterung auf die Wache.
BlaulichtSamstag, den 6. September 2008
Feuerwehr im Dauereinsatz
Das Unwetter der letzten Nacht hinterließ Spuren in der Region. Während Ruppichteroth und die Berggemeinden von Schäden größtenteils verschont blieben, waren die Feuerwehren der umliegenden Orte im Dauereinsatz. Lediglich eine Tanne geriet durch einen Blitz in Remschoß in Brand. Das kleine Feuer war durch die Einsatzkräfte aus Neunkirchen-Seelscheid jedoch schnell gelöscht.
Am laufenden Band musste die Hennefer Feuerwehr ausrücken, umgestürzte Bäume blockierten die Verkehrswege. Gegen 22.30 Uhr schlug ein Blitz in den Dachstuhl eines Reihenhauses ein. Der sich daraus entwickelnde Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden, der Löschzug war ohnehin in Alarmbereitschaft. Über Bad Honnef zog eine Art Windhose hinweg, ein Baum begrub ein vorbeifahrendes Auto unter sich. Der Fahrer wurde leicht verletzt.
Für die nächsten Tage liegen keine Unwetterwarnungen vor, trotzdem bleibt es am Wochenende regnerisch und windig.
0 KommentareBlaulichtMontag, den 1. September 2008
Fahrradfahrer gestürzt
Leicht verletzt wurde ein 74-Jähriger Fahrradfahrer, der den Radweg der Bröltalstraße in Ruppichteroth befuhr. An der Abzweigung zur Mucher Straße stieß der Waldbröler mit einem PKW zusammen. Ob die 76 Jahre alte Fahrerin aus Siegburg die Vorfahrt des Radlers missachtete oder dieser vor dem abbiegenden Opel hätte halten müssen, wird die Staatsanwaltschaft klären. Durch die geringe Geschwindigkeit blieb größerer Sachschaden aus. Ein Rettungswagen beförderte den Gestürzten zur Beobachtung in das Kreiskrankenhaus Waldbröl.






