Nachrichtenarchiv

BlaulichtFreitag, den 28. August 2009

Fahrradfahrer auf der B478 von Pkw angefahren

Lebensgefährliche Verletzungen erlitt ein 19-jähriger Ruppichterother, als er heute Nachmittag von einem Pkw erfasst wurde. Der 55 Jahre alte Fahrer aus Windeck war auf der Brölstraße Richtung Ruppichteroth unterwegs. An der Querungshilfe der Aher Bushaltestelle wechselte der 19-Jährige auf seinem Fahrrad unvermittelt die Straßenseite, das nahende Auto übersah er. In voller Fahrt schlug der Ruppichterother gegen Motorhaube und Windschutzscheibe und blieb schwerverletzt auf der Fahrbahn liegen.

Ein Rettungssanitäter, der zufällig am Unfallort vorbeifuhr, leistete zusammen mit Passanten Erste Hilfe, ehe der Notarzt eintraf. Trotz Helm zog sich der 19-Jährige starke Kopfverletzungen zu. Nachdem sein Zustand im Rettungswagen stabilisiert worden war, flog ihn ein Rettungshubschrauber in die Klinik nach Köln-Merheim. Der Fahrer des Pkw musste ebenfalls wegen eines Schocks ins Krankenhaus transporiert werden.

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BlaulichtMittwoch, den 26. August 2009

Küche komplett ausgebrannt

Dunkler Rauch stieg heute gegen 13:20 Uhr aus den Fenstern eines Wohnhauses in Köttingen. In der Küche war ein Feuer ausgebrochen. Die Bewohner bemerkten die Flammen nicht, bis das Telefon klingelte. Ein aufmerksamer Nachbar informierte sie, schnell war die Feuerwehr alarmiert.

In Eigenregie versuchte eine Bewohnerin den Brand zu löschen und Gegenstände zu retten, vergebens. Türen schloss sie richtigerweise noch, ehe sie über den Balkon mit einer Leiter in den Garten flüchtete. Der Ruppichterother Löschzug rückte an und ging sofort unter Atemschutz in den Innenangriff. Nach kurzer Zeit waren die Flammen mit Wasser gelöscht, nun galt es, Glutnester ausfindig zu machen und brennbares Material aus der Küche zu räumen. Zur Verstärkung wurde auch die Feuerwehr Winterscheid alarmiert, ebenso wie der Rettungsdienst konnten die Wehrleute den Brandort ohne Einsatz wieder verlassen.

"Das Feuer entstand wahrscheinlich in der Nähe der Dunstabzugshaube", so Unterbrandmeister Ralf Helbing. Woher es genau rührte, konnte auch die Polizei noch nicht klären. Ein mögliches Szenario wäre, dass sich mit Fett zugesetzte Filter in der Dunstabzugshaube entzündet haben. "Sie sollten eigentlich jährlich gewechselt werden", erklärt Helbing.

"Es grenzt an ein Wunder, dass nicht mehr in Mitleidenschaft gezogen wurde", erläutert Einsatzleiter Alexander Franken. Von der Küche zum Wohnzimmer war während des Feuers eine Durchreiche geöffnet, die Flammen griffen jedoch nicht über. Allerdings breiteten sich Rauchgase im gesamten Haus aus, starke Verrußungen waren die Folge. Der Brandort wurde für die weiteren Ermittlungen von der Polizei beschlagnahmt.

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BlaulichtDonnerstag, den 20. August 2009

Bankräuber bei Schusswechsel tödlich verletzt

Ein dramatisches Ende nahm ein erneuter Überfall auf die Raiffeisenbank in Ruppichteroth. Auf der Flucht schoss der 47 Jahre alte mutmaßliche Räuber aus Bonn einen Polizisten nieder, danach richtete er die Pistole gegen sich selbst. Indes äußerten die Behörden die Vermutung, dass der Bonner nicht der Täter ist, der Öffnet externen Link in neuem Fensterdie Bank im März diesen Jahres überfiel. Damals wurde der immer noch Unbekannte von Zeugen als klein und dick beschrieben. Merkmale, die nun nicht zutreffend sind.

Gegen 16 Uhr stürmte der Maskierte die Bank, über zehn Minuten lang forderte er Bargeld und hielt die Kunden und Angestellten mit einer Waffe in Schach. Vor der Raiffeisenbank befand sich ein Informationsstand der FDP, eine Kundin teilte den dort stehenden Personen mit, dass es sich um einen Banküberfall handelte. Dr. Klaus Floto erkannte sofort, dass Kunden auf dem Boden lagen und der 47-Jährige bewaffnet war. Daraufhin lief sein Sohn Henning zur benachbarten Kreissparkasse und löste dort den Alarm aus, während Karl-Josef Ahr und andere die Menschen in der Umgebung warnten. Mit einer Aldi-Einkaufstüte, in der die rund 20.000 Euro Beute verpackt waren, flüchtete der Räuber zunächst zu Fuß und dann auf einem Mofa. Dabei feuerte er noch einen Schuss in Richtung des Filialleiters Markus Neuber ab, der ihm aus der Bank folgte. In Sicherheit gebracht gab man der Polizei per Telefon genaue Angaben über die Fluchtrichtung, nachdem Klaus Floto schon erste Informationen über den Täter durchgegeben hatte.

Nach Zeugenaussagen lief er über den Heidesteg auf der anderen Straßenseite über einen Pfad, an dessen Ende er ein Mofa postiert hatte. Der weitere Fluchtweg ist noch nicht gänzlich geklärt, vermutlich nutzte der Bonner die unübersichtlichen Wald- und Feldwege der Nebenorte.

Zwischen Kämerscheid und Wingenbach konnte ihn jedoch ein 51 Jahre alter Polizist der Eitorfer Wache stellen, er war als Dienstgruppenleiter alleine unterwegs und koordinierte die Einsatzkräfte. Anwohner fragte er noch nach dem genauen Straßennamen. Ob er die Verfolgung mit seinem Streifenwagen aufgenommen hatte oder sie nur zufällig an der Abzweigung eines Waldweges aufeinander trafen, ist unklar. Es kam zu einem Feuergefecht, mehrfach schossen die beiden aufeinander. Maximal vier Schüsse setzte der Polizist ab, dabei wurde der Räuber auch getroffen. Ein Kugel traf dann den Beamten in die linke Brust. Durch einen Kopfschuss richtete sich der Täter im Anschluss selbst, sofort sackte sein Körper vor dem Polizeiauto zusammen.



Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde der 51-Jährige per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Im künstlichen Koma ist er dort operiert worden. Die Staatsanwaltschaft Bonn hat die Leitung der Ermittlungen übernommen, die Bonner Mordkommission untersucht das Geschehen. Vernehmungsfähig ist der Polizist noch nicht. Er befinde sich jedoch nicht mehr in Lebensgefahr, sein Zustand sei stabil, so der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft, Fred Apostel.

Weitere Informationen folgen... (Stand: 21. August, 23:47 Uhr)

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dp/jno/co kompletter BeitragBeitrag & Kommentare auf separater Seite anzeigen



BlaulichtSamstag, den 15. August 2009

Dunstabzugshaube fing Feuer

Dichter schwarzer Rauch drang heute gegen 11 Uhr aus einem Wohnhaus in Ruppichteroth-Ort. Der durchgebrannte Lüfter einer Dunstabzugshaube hatte ein Feuer entfacht.

Schon vor Eintreffen der Rettungskräfte hatten die unverletzten Bewohner Vorsorge geleistet, die Türen waren geschlossen, das Küchenfenster geöffnet und sogar die Sicherungen für den betroffenen Raum herausgedreht. Sofort konnte der Ruppichterother Löschzug unter Einsatzleiter Karl-Friedrich Seuthe zur Brandbekämpfung schreiten, unter Atemschutz löschte man das Feuer mit Wasser. Schnell war die Lage unter Kontrolle, beim Aufbau des Feuerwehrfestes wurden die rund 20 Einsatzkräfte überrascht. In nur drei Minuten war man vor Ort. Zur Nachsorge inspizierten die Wehrleute auch die Wände des Fertighauses, um auszuschließen, dass sich in der Isolierung Glutnester gebildet hatten. Ein Hochleistungslüfter wurde eingesetzt, um den giftigen Qualm aus dem Haus zu entfernen.

Durch die starke Verrußung ist die komplette Küche unbrauchbar geworden, die geschlossenen Türen verhinderten, dass auch angrenzende Räume in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens konnte noch nicht beziffert werden, die Versicherung dürfte die Regulierung aufgrund eines technischen Defektes übernehmen. Traurig aber wahr: Die Erfahrung der Bewohner verhinderte wohl Schlimmeres. Schon in Dezember 2007 brannte es im Kinderzimmer des Wohnhauses.

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BlaulichtMontag, den 10. August 2009

Von Winterscheid nach Neuhofen

Eine Abwrackprämie gibt es bei Feuerwehrfahrzeugen nicht, sonst wäre das alte Tanklöschfahrzeug der Winterscheider Feuerwehr wohl schon längst auf dem Schrottplatz gelandet. Stattdessen tut es auch noch nach 28 Jahren seinen Dienst - als Leihfahrzeug im entfernten Neuhofen.

Vor kurzem wurde das alte TLF durch ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, kurz HLF, ersetzt. Bestens ausgestattet für den Erstangriff ist der 290 PS starke Wagen, egal ob Brand, Verkehrsunfall oder technische Hilfeleistung. Denn mit an Bord ist unter anderem ein 2400 Liter großer Wassertank, hydraulisches Schneidgerät und ein pneumatischer Lichtmast, ebenso finden 9 Feuerwehrleute darin Platz. Bilder: Feuerwehr Winterscheid und Feuerwehr Neuhofen

Gemeinsam reisten die Winterscheider Wehrmänner und -frauen zur Firma Ziegler nach Giengen an der Brenz in Baden-Württemberg, um den feuerwehrtechnischen Aufbau für den 12-Tonner zu inspizieren und ihn abzuholen. Dort erhielt man auch direkt eine Einweisung in das neue Spezialgerät, schon seit 1890 stellt das Traditionsunternehmen Ziegler Feuerwehrautos her. Wieder in Winterscheid angekommen mussten die vorhandenen Ausrüstungsgegenstände eingebaut werden, für die bevorstehende Einweihungszeremonie wurde gleichzeitig ein Kranz geschmückt. Mit einem Gedenkgottesdienst an die verstorbenen Kameraden und einer Segnung gab man dem HLF den kirchlichen Segen, ein Festzug begleitete das Fahrzeug von Sankt Servatius in das Feuerwehrhaus.

Das alte Fahrzeug wurde derweil wieder in den Bestand der Firma Ziegler aufgenommen. Nach Neuhofen in der Pfalz geriet es als Leihgabe. Dort fiel ein Feuerwehrauto durch einen Defekt an der Bremsanlage mehrere Wochen aus, Ersatz musste her. Kurzerhand klebte man über den alten Schriftzug "Freiwillige Feuerwehr Neuhofen", darunter zu sehen ist noch immer das Ruppichterother Wappen. "Bei uns wird das TLF nur wenige Wochen Dienst tun, danach wird es durch eine Handelsvertretung wahrscheinlich weiterverkauft", so Brandmeister Florian Graf aus Neuhofen.

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BlaulichtSamstag, den 8. August 2009

Feuerwehrfest in Ruppichteroth

An zwei Tagen präsentiert sich die Freiwillige Feuerwehr Ruppichteroth wieder von ihrer besten Seite, wenn am 15. und 16. August die Pforten für das Feuerwehrfest geöffnet werden.

Am Samstagsabend geht es mit der Coverband 'Indigocream' los, in neuer Besetzung und mit neuem Namen. Als 'Party Rescue Band' zog die Combo bisher über Feste und sorgte für Stimmung. Von Bryan Adamy bis Robbie Williams ist nahezu alles dabei, was die Popgeschichte zu bieten hat.

Traditionell wird der Sonntag mit einem Frühschoppen begonnen, ab 11 Uhr unterhält der Windecker-Musikanten-Express. Den ganzen Tag über können Fahrzeuge bestaunt und Rundfahrten gemacht werden, am Nachmittag findet eine feuerwehrtechnische Übung statt. Neben Kinderunterhaltung gibt es natürlich Mittagessen und eine Cafeteria, zum Schluss werden die Gewinner der Verlosung gezogen. (Bild: Feuerwehrfest 2008)

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BlaulichtDonnerstag, den 6. August 2009

Rollerfahrer schwer verletzt

Fast ungebremst kollidierte heute gegen 14 Uhr ein 16-Jähriger Rollerfahrer aus Ruppichteroth mit einem Pkw. Auf einer schmalen Straße zwischen Bölkum und Stranzenbach waren die Fahrzeuge unterwegs, beide gerieten in einer uneinsichtigen Kurve auf die Fahrbahnmitte. Ein Brems- und Ausweichmanöver der 42 Jahre alten Pkw-Fahrerin war erfolglos. Der 16-Jährige fuhr in die Front des Geländewagens und blieb schwer verletzt am Boden liegen.

Nachdem die Insassen des Unfallwagens erste Hilfe bei dem Jugendlichen leisteten und Sanitäter ihn stabilisierten, wurde er per Rettungswagen in das Waldbröler Krankenhaus transportiert. Dort wird er über Nacht stationär behandelt. Die Polizei geht von einer Mitschuld beider Verkehrsteilnehmer aus, da sowohl der Roller, als auch der Pkw, zu weit mittig fuhren. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 5.500 Euro geschätzt.

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BlaulichtMontag, den 3. August 2009

Pkw überschlug sich auf nasser Straße

Erneut geriet am gestrigen Abend gegen 19:10 Uhr auf der regennassen Bröltalstraße ein Pkw ins Schleudern. In Richtung Schönenberg war ein 35-Jähriger aus dem Oberbergischen Kreis unterwegs, als er kurz hinter Bröleck in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Nachdem der Ford Fiesta zunächst die rechtsseitige Leitplanke touchierte, fuhr er über die Gegenfahrbahn in den Straßengraben und überschlug sich. Auf dem Dach blieb der Kleinwagen liegen, der Fahrer konnte sich und seine zwei Kleinkinder selbstständig befreien.

Vermutlich blieben alle drei Insassen unverletzt. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort gegen der 35 Jahre alten Mann ein, kurz nach dem Unfall ließ er sich und die Kinder von Bekannten abholen, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 6500 Euro geschätzt, das Fahrzeug hat Totalschaden.

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