Nachrichtenarchiv

Wirtschaft/PolitikDonnerstag, den 31. Dezember 2009

Grußwort zum Neuen Jahr

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Jahreswechsel bietet für viele die Gelegenheit, ein klein wenig inne zu halten und zu schauen ?wo stehe ich, wo will ich hin?. Ich wünsche Ihnen sehr, dass Sie die Zeit dazu finden. Auch für mich und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus ist das wichtig ? wir wollen mit einem klaren Blick ins Neue Jahr gehen. Mein persönlicher Rückblick auf 2009 ? das können Sie sich sicher vorstellen ? ist stark geprägt vom Wahlkampf um das Bürgermeisteramt in Ruppichteroth. Das liegt hinter mir, liegt hinter uns, und seit September steht die konkrete Arbeit im Rathaus im Mittelpunkt. Die ersten drei Monate, die ersten hundert Tage sind geprägt von vielen Antrittsbesuchen bei verschiedenen Institutionen und Vereinen sowie von vielen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern in meinen Sprechstunden, bei Terminen vor Ort und bei den zahlreichen Veranstaltungen in unserer Gemeinde. Das Einleben im Rathaus, das Kennenlernen und das Angehen von wichtigen und neuen Aufgaben haben ebenfalls die ersten Wochen nach meinem Amtsantritt geprägt. Die Ziele, die ich mir selbst gesteckt hatte, sind erreicht. Bildmontage: KühnMedienkonzept@Design GmbH / Franz Schoys

Gemeinde ? das sind wir alle

Auf Ihrer Stärke und derjenigen von allen anderen Bürgerinnen und Bürgern fußt der Erfolg der Gemeinde Ruppichteroth. Dies beruht vor allem auf der Tatkraft und Kreativität, der Initiative und dem Einfallsreichtum aller, die ein Amt bekleiden, ein Unternehmen führen, ihren Job ausfüllen oder sich in Initiativen und Vereinen für ihr Umfeld engagieren: Unternehmer, die ihrem Standort die Treue halten; Geldinstitute, die Kulturevents unterstützen; die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr, die gleich da sind, wenn es irgendwo brennt; die Bürgerinnen und Bürger, die Kranke besuchen oder Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren organisieren ? sie alle tun etwas für ihre Mitmenschen und für unsere Gemeinde Ruppichteroth. Sie alle machen vielleicht keine Schlagzeilen, aber sie bewegen viel für ihren Ort, für unsere Gemeinde. Dafür danke ich Ihnen herzlich stellvertretend für viele andere.

Ich möchte Sie alle auch ermuntern ? engagieren Sie sich in der Gemeinde, wir brauchen Sie. Menschen, die Verantwortung übernehmen, die sich für allgemeine Ziele einsetzen, die etwas für ihre Mitmenschen machen, gestalten die Gemeinde wärmer und freundlicher. Sie stehen für Werte, die nicht nur zukunftsfähig, sondern auch für unsere Zukunft nötig sind: für Solidarität und Verantwortungsbewusstsein, für Mitmenschlichkeit und Engagement. Sie stehen für Werte, die wir seit je mit Weihnachten verbinden und die heute so aktuell sind wie eh und je.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen für das Neue Jahr 2010 viel Glück und Gesundheit.

Ihr Bürgermeister
Mario Loskill

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Wirtschaft/PolitikMittwoch, den 30. Dezember 2009

Flughafen Köln/Bonn im Aufwind

Der Flughafen Köln/Bonn kann auf ein positives viertes Quartal 2009 zurückblicken und befindet sich wieder auf Wachstumskurs. In 2009 sind rund 9,7 Millionen Menschen von oder nach Köln/Bonn geflogen, 6 Prozent weniger als 2008 (10,35 Millionen). Die jährliche Luftfrachtmenge liegt mit etwa 560.000 Tonnen 5% Prozent unter Vorjahresniveau. "Unter den gegebenen Rahmenbedingungen muss man damit mehr als zufrieden sein", erklärt Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

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Wirtschaft/PolitikSonntag, den 27. Dezember 2009

Kreishaushalt bleibt in der Schieflage

523 Millionen Euro umfasst der Haushalt Rhein-Sieg-Kreises für 2010. Die Schulden wachsen auf 134,4 Millionen Euro an. Landrat Frithjof Kühn und Kreiskämmerer Karl-Hans Ganseuer legten das Zahlenwerk den Kreistagspolitikern vor. "Ich mache mir ernste Sorgen um die Stabilität der staatlichen und kommunalen Finanzsysteme", so Ganseuer.

"Egal wie verteilt, die kommunalen Finanzen reichen insgesamt nicht aus", sagt Landrat Kühn. Für die kommenden drei Jahre zeigten sich in der Haushaltsplanung die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise. So muss die Kreisumlage um drei Prozent auf 37,03 Prozent angehoben werden, um die Belastungen aus den steigenden sozialen Leistungen und sinkenden Zuwendungen des Landes zu mindern. 57 Millionen Euro erhält der Kreis aus der Landeskasse. Trotzdem bleibt ein Minus von 14,16 Millionen Euro, das durch die Ausgleichsrücklage ausgeglichen werden soll. Der Schein trügt: Die Ausgleichsrücklage existiert nur in den Büchern und tilgt keine Schulden.

Die Kreisumlage wird von den 19 kreisangehörigen Städten und Gemeinden an den Kreis abgeführt und beträgt in 2010 rund 225 Millionen Euro. Davon gehen rund 105,5 Millionen Euro an den Landschaftsverband Rheinland, der übergeordnete Aufgaben im Bereich der Kulturpflege, im Gesundheits-, Schul-, Jugend- und Sozialwesen übernimmt. Bei den sozialen Leistungen werden Mehraufwendungen in Höhe von 4,5 Millionen Euro erwartet, hier insbesondere bei der Grundsicherung im Alter, dem Pflegewohngeld und bei den Eingliederungshilfen. Die Gesamtbelastung aus der Grundsicherung für Arbeitssuchende steigt um rund 13,1 Millionen Euro. Die Kosten der Unterkunft werden auf 84,8 Millionen Euro prognostiziert, das sind 8,3 Millionen mehr als im Vorjahr. Zudem sinken die Zuweisungen des Landes aus der Wohngeldersparnis. Der Kreis rechnet hier mit rund 18,5 Millionen Euro Einnahmen, das sind 3,9 Millionen Euro weniger als in 2009. Für die Personal- und Versorgungsaufwendungen wurden rund 69 Millionen Euro veranschlagt. Hierbei wurde die Besoldung bei den Beamten um 1,2 Prozent und der Tarif bei den Angestellten um zwei Prozent erhöht.

In die Infrastruktur solle aber auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten investiert werden, so Kämmerer Ganseuer. Für die Sanierung kreiseigener Gebäude wie Berufskollegs, Kreishaus und Schulen, Straßenbauprojekte und Ausbau der Kindertageseinrichtungen für die U3-Betreuung plant Ganseuer rund 30,4 Millionen Euro ein. 6,4 Millionen davon werden aus dem Konjunkturpaket finanziert.

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Wirtschaft/PolitikDienstag, den 22. Dezember 2009

Interkommunale Zusammenarbeit ist das Zauberwort

Seit dem 30. August ist Bürgermeister Mario Loskill im Amt. Hundert Tage nach der Wahl referierte er über die bisherigen Ergebnisse seiner Arbeit. Angesprochen wurden auch die brisanten Punkte DSL-Versorgung, weiterführende Schule und hausärztliche Versorgung. Das Stichwort lautet interkommunale Zusammenarbeit.

Mit den Gemeinden Windeck, Eitorf und Much soll eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden, die die Breitbandversorgung in den ländlichen Gegenden genau unter die Lupe nimmt. Umfragen unter den Bürgerinnen und Bürgern mit eingeschränkter oder keiner DSL-Anbindung sollen das Interesse an derselben erfassen. Danach werden Angebote von Anbietern eingeholt, die das Breitbandnetz auszubauen. Eine Finanzierung durch das Konjunkturpaket II wäre möglich gewesen, das Geld floss jedoch komplett in die drei neuen Kunstrasenplätze. In Windeck wurden für DSL bereits 150.000 Euro aus dem Konjunkturpaket genehmigt. "Um ganz Ruppichteroth mit DSL-Anschlüssen auszustatten müssten etwa sechs bis sieben Millionen Euro in die Hand genommen werden", so Loskill. "Derzeit bearbeiten wir deutschlandweit rund 8000 solchen Anfragen", sagt Telekom-Sprecher Steve George McKinley. In den nächsten Wochen untersuchen auch Telekom-Techniker Ruppichteroth hinsichtlich des DSL-Ausbaus.

Seit Jahren hat die Hauptschule mit sinkenden Anmeldezahlen zu kämpfen. Auch hier wird mit den Gemeinden Windeck, Eitorf und Much nach Lösungen gesucht, eine 'Gesamtschule Obere Sieg - Bröltal' oder eine Verbundschule sind im Gespräch. Bei den U3-Gruppen will man auch im Ort bleiben. Zur Zeit sind alle Plätze für die unter 3-Jährigen belegt. Der Kindergarten Wirbelwinde in Winterscheid wird demnächst erweitert, finanziert durch Landes- und Kreismittel. 2011 folgen Gruppen in den drei Hauptorten. An den Grundschulen in Schönenberg und Winterscheid soll die Ganztagsbetreuung etabliert werden. "Unsere Standorte sind hier gefährdet, die Eltern melden ihre Kinder in Eitorf und Neunkirchen an", so Loskill.

In Sachen hausärztlicher Versorgung stehe es nicht gut, wie die Journalisten Julia Hohenadel vom Rhein-Sieg-Anzeiger anhand ihrer Recherchen vorstellte. Demnach habe man sogar mit die schlechteste Prognose in ganz Nordrhein-Westfalen. Schon vor Loskills Amtsantritt beschloss der Gemeinderat eine Resolution zur Erhaltung und Sicherung der hausärztlichen Versorgung. Die maximale Förderung von Bund und Land für ländliche Regionen wie Ruppichteroth beträgt 50.000 Euro. Eine Finanzierung aus Eigenmitteln der Gemeinde ist nicht möglich. "Es ist einfach kein Geld da", so Loskill. Im Januar lädt er die ortsansässigen Hausärzte zu einem runden Tisch, an dem der Ärztenachwuchs und Werbemaßnahmen dafür zur Diskussion stehen.

Mario Loskills komplette Vorstellung steht als Leitet Herunterladen der Datei einPDF zum Download bereit.

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Wirtschaft/PolitikMittwoch, den 16. Dezember 2009

Antrittsbesuch von Bürgermeister Loskill bei Landrat Kühn

Seinen offiziellen Antrittsbesuch im Kreishaus und bei Landrat Frithjof  Kühn absolvierte jetzt Bürgermeister Mario Loskill. Im Mittelpunkt des Gespräches standen die allgemeine Finanznot der Kommunen, die Arbeit des Jugendamtes und die Zukunft der so genannten ARGE-Center. Die wesentlichen gemeinsamen Themen wurden angesprochen, die Grundlage für die zukünftige Kooperation sind. Bild: Bürgermeister Loskill (l.) und Landrat Kühn

Einigkeit bestand darin, dass die unzureichende finanzielle Ausstattung der Kommunen alle Ebenen in gleicher Weise trifft. Kreis und Gemeinden sitzen hier in einem Boot sitzen. Weder die Gemeinden, die sich zum großen Teil im Nothaushalt befinden, noch der Kreis, dessen Haushalt fast vollständig durch gesetzliche Aufgaben im sozialen Bereich geprägt ist, verfügen über nennenswerte finanzielle Spielräume. Hinsichtlich der Neuregelung der Unterstützung und Betreuung von Langzeitarbeitslosen teilte man die Auffassung, dass Kreis und Gemeinden diese Aufgabe selbst besser leisten können. Voraussetzung hier: eine gesicherte Finanzierung durch den Bund nach dem Vorbild  ?Hilfe zur Arbeit? durch Kreis und Gemeinden.

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Wirtschaft/PolitikMontag, den 14. Dezember 2009

Müll-Millionen für den Kreis

Hellmut Trienekens und weitere Beklagte im Müll-Skandal müssen nun insgesamt 26 Millionen Euro Schadensersatz leisten, davon 19 Millionen noch in diesem Jahr. Die Rhein-Sieg-Abfallwirtschaftsgesellschaft (RSAG) hatte bereits im November erklärt, dass sie sich außergerichtlich auf Zahlung eines Schadensersatzes geeinigt habe. Hierdurch konnten die anhängigen Gerichtsverfahren beendet werden.

Die Schadensersatzleistungen, die die RSAG aufgrund verschiedener Anspruchsgrundlagen erhalten hat, sollen dem Gebührenzahler zugute kommen. Die Mitglieder des Kreistages stimmten mehrheitlich dem Antrag von CDU und Grünen zu, wonach aus dem im Kreishaushalt bereits gebildeten Sonderposten für den Gebührenausgleich in den kommenden Jahren Ausgleichszahlungen an den Gebührenhaushalt geleistet werden, um die Abfallgebühren für die Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Sieg-Kreises zumindest bis 2015 stabil zu halten. Über die Anlage der bisher gezahlten 19 Millionen entscheidet der Kreistag im kommenden Jahr.

Die wirtschaftlichen Schäden, die der RSAG in der Vergangenheit zugefügt wurden und zu Lasten der Gebührenzahler gingen, sollen nun ausgeglichen werden. Die RSAG hat die inzwischen gezahlten 19 Millionen Euro auf entsprechende Forderungen des Rhein-Sieg-Kreises hin an den Kreis abgetreten.

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Wirtschaft/PolitikSonntag, den 13. Dezember 2009

Die kleinen Brölbäche im Visier

Die Missstände an den kleinen Bröl-Nebenbächen standen im Mittelpunkt eines Ortstermins in Nümbrecht, zu dem der Öffnet externen Link in neuem FensterFischschutzverein Bröltal Politiker und Vertreter der Fachbehörden, des Nabu-Oberberg, der Landwirtschaft und des Aggerverbandes eingeladen hatte. Bilder: Horst Stolzenburg

Zentrales Anliegen der Angler waren die Belastungen der Bäche durch die ufernahe Nutzung der angrenzenden Wiesen und die Folgen auf das Ökosystem. Der  Vorsitzende des Vereins, Horst Stolzenburg, referierte über Situation, die er aufgrund umfangreicher Bachkontrollen am Oelsbach wie Harscheider Bach vorgefunden hatte. Über 30 Mal hatte er die Bäche 2008 kontrolliert und einen umfassenden Überblick gewonnen. Auffällig waren die vielen Viehtränken, Furtpassagen und nicht abgezäunten Bereiche an den Bächen. Dadurch, dass das Vieh ungehindert an die Bäche gelangen kann, werde die Grasnarbe aufgebrochen und das Erdreich im großen Stil in die Bäche getreten. Bei der Vielzahl der Viehtränken summierten sich die einzelnen Belastungen dramatisch auf und regelrechte Schlammwellen rauschten dann die Bäche hinunter. "Das hat schlimme Folgen", so Stolzenburg.

Die Bröl gilt als das Vorzeigegewässer im Land, was die Wiederansiedelung von Lachs und Meerforelle angeht. Beide Arten sind sehr empfindlich und zur Vermehrung auf saubere und von sauerstoffreichem Wasser durchströmte Kiesbänke angewiesen. Die Elterntiere schlagen Laichgruben im Untergrund der Bröl und legen dort ihre Eier ab. Durch den Schlamm wird das Lückensystem dieser Kiesbänke verstopft. Forelle und Äsche sind von diesem Missstand ebenfalls betroffen. Auf diese biologischen Zusammenhänge wies auch einer der führenden Lachsforscher, Dr. Detlev Ingendahl vom Landesamt für Natur und Umwelt, hin.

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Wirtschaft/PolitikDonnerstag, den 10. Dezember 2009

Regierungspräsident machte Halt in der Hauptschule

Hohen Besuch empfing die Gemeinschaftshauptschule Ruppichteroth. Regierungspräsident Hans Peter Lindlar legte im Rahmen seiner jährlichen Schulbesuche auch Station in Ruppichteroth ein. In Gesprächen mit Bürgermeister Mario Loskill, der Schulleitung, dem Lehrerkollegium und Vertretern der Elternschaft unterstrich Lindlar, dass er ? ebenso wie die Düsseldorfer Landesregierung - die Schulform Hauptschule nachhaltig unterstützt. Bild: Schulleiter Josef Lukas (l.) mit RP Lindlar

In der Ruppichterother Schule konnte sich Lindlar davon überzeugen, dass die Förderung vom Übergang der Schule in die Berufswelt einen besonders hohen Stellenwert hat. Lindlar ? selbst ehemaliger Lehrer ? nahm auch am Unterricht teil. Live erlebte er die Klasse sieben im Computerraum bei der Arbeit mit einem Mathematikprogramm.

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Wirtschaft/PolitikMittwoch, den 9. Dezember 2009

KiJuP nimmt an Fahrt auf

Nachdem das Kinder- und Jugendparlament in den letzten Jahren eher auf dem Abstellgleis stand, wird nun nach der Kommunalwahl angepackt. Prall gefüllt war die Tagesordnung auf der letzten Sitzung. In den Ratsausschuss Planung und Umwelt entsandten die Kinder und Jugendlichen den Vorsitzenden Sascha Sandvoss.

Ganz oben stand das Schulwegprojekt, bei dem die Schulwege in der Gemeinde sicherer gemacht werden sollen. Zwar verzeichnete man in Ruppichteroth im Gegensatz zu anderen Kommunen bisher keine Verkehrsunfälle auf dem Weg zur Schule, dennoch müsse man darauf nicht warten, sagte der Leiter des Ordnungsamtes, Jochen Breuer. Sascha Sandvoss forderte dazu auf, in den nächsten Wochen Gefahren auf den Schulwegen im Rathaus und dem Jugendzentrum zu melden. Zusammen mit Gemeinde, Straßenverkehrsamt und Polizei müssten die Stellen dann begutachtet werden, um zu klären, wie man sie sicherer machen kann.

Auch über die Freizeitaktivitäten wurde diskutiert. So soll in Zukunft eine Spielplatz-Hotline eingerichtet werden, über die Anrufer Beschädigungen oder Mängel an den Ruppichterother Spielstätten melden können. Ein klares Nein gab es für einen Skaterpark. "Die Kosten sind einfach zu hoch", erläutert Bürgermeister Loskill. Durchaus möglich ist hingegen eine Halfpipe, darüber wird auch in der Projektgruppe 'Nein zur Gewalt' beraten. Betreuer Frank Halberstadt sah allerdings Probleme beim Eigenbau, denn es müssten penible Auflagen erfüllt werden. Alles ist besser als Nichts, lautete der einstimmige Tenor. Eine Absage gab es auch für Spraywände. "Sie sorgen sogar dafür, dass die Umgebung nachher noch mehr besprüht wird", so Halberstadt.

Bald soll eine Homepage für das Kinder- und Jugendparlament entstehen, die Domain www.kijup.com ist schon registriert. Zusammen mit Programmier Daniel Prior von broeltal.de erarbeiten die Parlamentsmitglieder ein eigenes Layout. Die Website soll Termine für Freizeitaktivitäten, allgemeine Informationen über das KiJuP und das Jugendzentrum und ein Forum enthalten. In einem öffentlichen Wettbewerb soll dann auch ein Logo für das Parlament gefunden werden. 

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Wirtschaft/PolitikMontag, den 7. Dezember 2009

100 Tage Bürgermeister

Hundert Tage im Amt ist Bürgermeister Mario Loskill. In einem Bürgergespräch informiert er am Donnerstag, 10. Dezember 2009, ab 15 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses in Schönenberg über seine Arbeit in den ersten hundert Tagen. Seine Ziele habe er erreicht. "Und wie im Wahlkampf versprochen werde ich dazu Rede und Antwort stehen", sagt Loskill.

Zu drängenden Themen wie Sicherheit, Ganztagsbetreuung, Weiterführende Schule, DSL, Chancen für Seniorinnen und Senioren, Verbesserung der Angebote für junge Menschen, Unterstützung für Unternehmerinnen und Unternehmer waren erste Schritte angekündigt. Diese sind gemacht ? was dabei heraus gekommen ist und welche Erfahrungen er gemacht hat, stellt Loskill in den Fokus des ersten Zwischenberichtes. "Eine Anmeldung zur Teilnahme am Gespräch ist keine Voraussetzung ? sie würde aber die Vorbereitung erleichtern", so Loskill weiter. Wer sich anmelden möchte, kann dies unter 02295 ? 4921 oder per Mail unter Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailbuergermeister(at)ruppichteroth.de tun.

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Wirtschaft/PolitikDonnerstag, den 3. Dezember 2009

Grüne begrüßen interkommunales Klimaschutzkonzept

Die Grünen in Ruppichteroth begrüßen den Vorschlag von Bürgermeister Mario Loskill, mit den Nachbarkommunen eine integriertes Klimaschutzkonzept zu erstellen. In der kommenden Ausschusssitzung für Planung und Umwelt soll dies beraten werden. Bis zu 80 Prozent der Kosten werden seit 2008 für solche Konzepte vom Bund gefördert. "Da unklar ist, ob die neue Bundesregierung die Förderungen reduziert, soll der Antrag noch in diesem Jahr gestellt werden", so Fraktionsvorsitzende Dr. Rita Tondorf.

Das Klimaschutzkonzept soll die verschiedenen Sektoren Haushalte, Gewerbe und Verkehr einbeziehen, umsetzungsorientiert sein und konkrete Maßnahmen enthalten. Für drei Jahre solle dann auch eine Fachkraft eingestellt werden, die ebenfalls aus Fördermitteln finanziert wird. Damit würde der Bevölkerung konkrete Hilfe bei der Umsetzung von Maßnahmen gegeben.

Wirksamer Klimaschutz sei nach Auffassung der Grünen nur mit mehrere Rahmenbedingungen möglich. Eine gute Basiskonzeption mit konkreten Maßnahmenvorschlägen und einem realistischen Zeitrahmen, eine intensive Öffentlichkeitsarbeit, individuelle Beratung für die Bürgerinnen und Bürger, konkrete finanzielle Hilfen über günstige Kredite oder Zuschüsse, einen direkt spürbaren Anreiz für den Einzelnen, sein Verhalten im Alltag zu ändern, aber auch eine gesellschaftliche Wertschätzung umweltschonenden Verhaltens sollten in diesen Rahmenplan gehören.

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Wirtschaft/PolitikDonnerstag, den 3. Dezember 2009

CDU drängt auf schnelle Lösung bei der DSL-Versorgung

In einem aktuellen Antrag hat die CDU Ruppichteroth Bürgermeister Mario Loskill gebeten, auf der nächsten Sitzung des Ausschusses für Planung und Umweltschutz über den aktuellen Stand der DSL-Versorgung zu berichten. Die Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises und der Kreistag beschäftigen sich seit längerem mit dem Problem der mangelnden Breitbandanbindung auf dem Land.

Schnelle Internetzugänge sind ein wichtiger Standortfaktor, gerade für ländliche Gemeinden. Nicht nur Firmen sind darauf angewiesen, sondern auch Schulen, Ärzte und junge Familien. Gerade für diese ist die Qualität des Internetzugangs ein wichtiger Faktor bei der Wohnortentscheidung. 

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Wirtschaft/PolitikDienstag, den 1. Dezember 2009

SPD-Fraktionssitzung

Die Ruppichterother Sozialdemokraten laden am Montag, 7. Dezember 2009, 19 Uhr, zur Fraktionssitzung in die Dorfschänke in Ruppichteroth ein. Zu Gast ist Bürgermeister Mario Loskill. Bereits um 18 Uhr treffen sich alle interessierten neuen Fraktionsmitglieder zur Einführungsschulung "Kommunalpolitik, wie geht das?".

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Wirtschaft/PolitikDienstag, den 1. Dezember 2009

Stein für Stein

"Ich baue selbst und jeder kann mir helfen!", lautete die ehrgeizige Aussage von Hausmeister Pierre Seiberts. Ansonsten kann das geplante 'Minihaus' im Haus Bröltal nicht fertiggestellt werden. Das Fundament ist schon gegossen, es fehlt aber das Geld für die weiteren Baumaßnahmen.

Das 'Minihaus' soll gerade für die kleinen Rollstuhlfahrer zugänglich sein. Im Jahr 2009 wurde viel im Treffpunkt für Ferienaktionen, Weiterbildung und Zusammenkünfte umgebaut, die Kosten waren jedoch höher als zuerst angenommen. Die fertige Bodenplatte liegt deshalb brach. Seiberts bat in den Baumärkten um Unterstützung. So entstand das Projekt 'Schenken Sie uns einen Stein'. Im Baumarkt Mies-Höfer in Ruppichteroth traf er auf Gehör. Für je 2,50 Euro können dort Steine erworben werden, die Stück für Stück eine symbolische Mauer ergeben. 600 Steine fehlen noch für die Grundmauern des Minihauses. Der Holzhandel Langen in Schladern verkauft Balken für den Dachstuhl. Auch die Mithilfe von Handerwerkern ist willkommen.

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