Nachrichtenarchiv
Der tasmanische "Bluesteufel" Rob Tognoni in der Kornbrennerei
Einen außergewöhnlichen Bluesgitarristen präsentiert die Bröleckerei Kornbrennerei: am Samstag, 7. März 2009, ab 20.00 Uhr gastiert Rob Tognoni aus ?Down under?. Robert "Rob" John Tognoni wurde 1960 in in Ulverstone / Tasmanien geboren. Mit 22 Jahren gründete er seine erste Band. "Blues trifft Rock" ist das Motto seiner Musik. Musik von Jimi Hendrix und AC/DC hat ihn ebenso inspiriert, wie die von B.B. King. Das Ergebnis: dynamischer Bluesrock.
Rob ist ein kraftvoller Gitarrist und zeigt andererseits in seinem Spiel aber auch seine feinfühlige, subtile Seite. Mit seiner Band "Outlaws", die später in "Dessert Cats" umbenannt wurde, holte Rob 1986 den Queensland Rock Award gleich in drei Kategorien: bester Gitarrist, bester Schlagzeuger und beste Band. 1994 kam er erstmals nach Europa, wo er die CD "Stones and Colours" aufnahm. Seinen bisher größten Auftritt hat Rob Tognoni 2004 vor 45.000 Zuschauern im Stadion und 2,5 Millionen Fernsehzuschauern allein in Dänemark anlässlich der Hochzeit des dänischen Kronprinzen Frederik und der Australierin Mary Donaldson auf dem Rock ?n? Royal Festival in Kopenhagen. Rob spielte dort die australische Nationalhymne im "Gitarren-Duell" mit Jacob Binzer, der die dänische Hymne interpretierte. Tognoni wurde 1994 in die europäische Musikszene von Slide-Guitar-Meister Dave Hole eingeführt. Mehr als 30 Jahre Bühnenerfahrung und die Unverwechselbarkeit seines Stils machen Rob zu einem viel beachteten, fest etablierten Künstler in der Musikszene - und zu Recht wird er mit den Größten seines Genres in einem Atemzug genannt. Nähere Informationen unter:
www.kornbrennerei-broeleck.de. Eintritt wie immer ?frei-willig?.
BlaulichtFreitag, den 27. Februar 2009
Nach Schmierereien gefasst
Auf frischer Tat ertappt hat die Polizei zwei Graffiti-Sprayer vergangenen Mittwoch. Zuvor wurden Wartehäuschen der Bushaltestellen in Ahe und Herrenbröl beschmiert. Die Farbe war frisch auf den Plexiglasscheiben aufgetragen und ließ sich noch verwischen.
Ein aufmerksamer Bürger meldete der Leitstelle, unabhängig von den Sachbeschädigungen, am Abend zwei verdächtige Jugendliche, die sich an seinem Grundstück an der Rathausstraße aufhielten. Als er die Beamten zu den Tatverdächtigen führte, ließen diese eine Plastiktüte fallen, gefüllt mit Spraydosen und Sprühköpfen. In einem mitgeführten Rucksack befand sich zudem eine schwarze Gesichtsmaske und eine Sturmhaube.
Trotz der erdrückenden Beweislage bestritten die beiden 15 und 16 Jahre alten Ruppichterother die Tat vehement. Die Polizei brachte die Jugendlichen nach Hause und übergab sie den Erziehungsberechtigten. Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung dauern an.
0 KommentareWirtschaft/PolitikDonnerstag, den 26. Februar 2009
Michael Stein vor Ort
Einen ?politischen Frühschoppen? bietet die CDU Ruppichteroth nächsten Sonntag, den 1. März von 11 bis 13 Uhr im Wirtshaus an St. Severin.
?Michael Stein vor Ort? heißt das regelmäßig stattfindende Projekt, bei dem der Bürgermeisterkandidat Interessierten Rede und Antwort steht. ?Ideen und Probleme können so direkt diskutiert werden, bürgernah und kompetent?, erklärt Stein.
Nähere Informationen gibt es auf
www.michael-stein-cdu.de
Wirtschaft/PolitikDonnerstag, den 26. Februar 2009
Bündnis90/Die Grünen: Ermittlung gefährdeter Bäume
Auf der Sitzung des Ausschusses für Planung und Umwelt wurde vor kurzem ein Gutachten über den Zustand der beiden Kastanien im Bereich Burgstraße/Wilhelmstraße vorgelegt (broeltal.de
berichtete). Diese beiden ortsbildprägenden alten Bäume sind aufgrund ihres Lebensraumes so geschädigt, dass ein Erhalt nicht ratsam ist. Als Ursache für die massiven Schäden wurde eindeutig die Asphaltierung bis fast an den Stamm heran genannt. ?Leider ist dies erst jetzt erkannt worden, nachdem die Schädigung irreparabel ist?, erklärte Fraktionsvorsitzende Dr. Rita Tondorf. ?Mit der Fällung verliert Ruppichteroth zwei markante, das Dorfbild prägende Bäume, was wir sehr bedauern.? (Bild: Gerd Biallas)
Um ähnliche Fälle in Zukunft zu vermeiden, plädieren die Grünen für Prävention. Sie formulierten jetzt einen Antrag, der auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Ausschusses für Planung und Umwelt gesetzt werden soll. Die Verwaltung wird hierin mit der Überprüfung beauftragt, ob und wo in der Gemeinde weitere Bäume sind, die durch ihre Umgebung und Lebensbedingungen beeinträchtigt sind oder geschädigt werden können. Für diese Bäume sollen Sanierungsmaßnahmen dargestellt und so schnell wie möglich durchgeführt werden. ?Dies gilt nicht nur für alte, ortsbildprägende Bäume, sondern auch für junge? so Dr. Tondorf.
RegionDonnerstag, den 26. Februar 2009
Aktionswochen "Betrifft: Frauen"
Der Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten im Rhein-Sieg-Kreis hat erneut ein Programm für die kreisweiten Aktionswochen ?Betrifft: Frauen? arrangiert. Das diesjährige Motto: ?Frauen verändern Europa verändert Frauen?. Auf dem Programm stehen unter anderem Veranstaltungen zum Erlernen von PC-Techniken, Coaching-Angebote, Deutschsprachkurse, Informationen zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz, zum Minijob und zur Kinderbetreuung. Ein reichhaltiges Kulturangebot mit Lesungen, Kabarett und Kinovorstellungen ergänzen das Programm.
Eine Übersicht über das 1. Halbjahr 2009 mit ausführlichen Informationen gibt eine kleine Broschüre. Diese ist kostenfrei in den Rathäusern der Städte und Gemeinden sowie im Kreishaus in Siegburg erhältlich. Die Broschüre kann im Internet unter www.rhein-sieg-kreis.de über den Pfad Bürgerservice/Dienstleistungen/Gleichstellung abgerufen werden. Nähere Informationen: Gleichstellungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises, Telefon: 02241 / 13 2172 oder 13 2524. ?Veränderungen werden positiv erlebt, wenn sie aktiv mitgestaltet werden können. Die Frauenbildung ist daher von großer Bedeutung?, erklärte Irmgard Schillo, Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreises. ?Wir unterstützen dies, indem wir bei den kreisweiten Aktionswochen hier einen Schwerpunkt setzen.?
BlaulichtDonnerstag, den 26. Februar 2009
1106 Rettungsdiensteinsätze
Im Zeitraum von Weiberfastnacht bis zum Morgen des Aschermittwochs um 08.00 Uhr wurden bei der Rettungsleitstelle des Rhein-Sieg-Kreises 1106 Rettungsdiensteinsätze registriert. Davon war bei 283 Einsätzen auch die Versorgung durch einen Notarzt notwendig.
Damit ging während der Karnevalstage, im Vergleich mit einem alltäglichen Zeitraum, um das Doppelte an Anrufen ein. In der Regel kommen so rund 540 Rettungsdiensteinsätze 240 Notarzteinsätzen zusammen.
Etwa die Hälfte der 1106 Rettungsdiensteinsätze in diesem Jahr dienten der Erstversorgung, beispielsweise bei Herzinfarkt oder Kreislaufkollaps. Der übrige Anteil stand im Zusammenhang mit karnevalistischen Auswüchsen: übermäßiger Alkoholkonsum, kleinere Schürfwunden, Verletzungen, Schlägereien. Im letzten Jahr sah die Statistik in etwa gleich aus.
MagazinMittwoch, den 25. Februar 2009
Am Aschermittwoch, ist alles vorbei...
?So sei die Zeit mit Fröhlichkeit vertan! Und ganz erwünscht kommt Aschermittwoch an. Indessen feiern wir, auf jeden Fall, nur lustiger das wilde Karneval.? (Faust I)
Mit dem Aschermittwoch beginnt für die Christen die Fastenzeit und das schon seit dem 6. Jahrhundert. 40 Fastentage stehen nun bevor (ausgeschlossen die Sonntage) bis zum höchsten christlichen Feiertag: der Auferstehung des Herrn, Ostern. Weil die Büßer an diesem Tag in der Kirche mit Asche bestreut wurden, erhielt der Tag den Namen Aschermittwoch. Seit dem 10. Jahrhundert ist die Austeilung des Aschenkreuzes geschichtlich nachzuweisen. Das Aschenkreuz auf der Stirn der Gläubigen versinnbildlicht den Anbruch der Bußzeit und des Fastens. Bei der Austeilung spricht der Priester traditionell die Worte: ?Bedenke, Mensch, dass Du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst? (Gen 3,19) und erinnert damit an Jesus Sirach 17,32, wo die Menschen als ?nur Staub und Asche? definiert werden. Die Asche des Aschermittwochs wird seit dem 12. Jahrhundert aus den am Palmsonntag übriggebliebenen Palmzweigen des Vorjahres gewonnen.
MagazinDienstag, den 24. Februar 2009
Spende wurde großzügig aufgerundet
Nicht nur musikalisch war das Adventskonzert des Bröltaler Musikvereins im Dezember letzten Jahres ein voller Erfolg. Dank der Spendenfreudigkeit aller Besucher kam ein beachtlicher Betrag zusammen, um musikfördernde Projekte an der Ruppichterother Grundschule zu unterstützen.
Da man unter Musikern nicht geizig ist und krumme Zahlen auf Schecks ohnehin nicht gut wirken, wurde der Erlös von der Organisatoren ganz einfach aufgerundet. So lautete der Betrag, über den die kommissarische Schulleiterin Cornelia Crone sichtlich begeistert war, am Ende 1.000 Euro.
2. v. l. Cornelia Crone, 3. v. r. Beate Hasselmann, 1. Vorsitzende des Bröltaler Musikvereines (Bild: Bröltaler Musikverein)
MagazinDienstag, den 24. Februar 2009
Et woren noch mehr wie vier dabei...
Zur Sardinenbüchse wurde die Dorfschänke in Ruppichteroth beim diesjährigen Karnevalsausklang. Jeck an Jeck drängelte sich im übervoll besetzten Saal und in der Schänke. Nur noch das kühle Blonde konnte helfen, die Tropenhitze auszuhalten. Die Stimmung: bombastisch! Das Essen: super! Die Gastgeber: emsig! Die Musik: ? Was für eine Frage! Die, die meistens mindestens 2 x 2 sind und noch mehr, waren diesmal hunderte. Zur fetzigen Musik schmetterten die jecken ?Hilfssänger? im Saal aus voller Kehle mit.
Der Stimmungspegel hielt sich von der ersten Minute an im Höchstlevel. Mit einer Träne im Auge müssen nun die Döörper Jecken wieder rückwärts zählen...bis zum 11.11.2009, dann ist es wieder soweit, da sin mer dabei, dat is prima, viva die 2 mal 2...oder wie war das noch gleich?
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MagazinDienstag, den 24. Februar 2009
Aus Lindwurm wurde "Regen"-Wurm
Pünktlich zum Zugbeginn riss der Himmel auf: es schüttete wie aus Regenfässern! Aber die Wöngteschter blieben standhaft, säumten die Straßen begrüßten den zum ?Regen?-Wurm gewordenen Jeckenzug. Die bunte Narrenschar ließ sich durch nichts abbringen, dreifach Wöngtersch Alaaf hallte es aus aller Munde.
Viel zu sagen hatten die Winterscheider Narren auch in diesem Jahr. Die TUS Tussen bekundeten ihr JA zum Kunstrasenplatz, denn: ?Die Schönsten fallen gerne weich?. ?Asche Ade, Rasen juchee? lautete das Motto des TUS Alte Herren Wagens. Mit dabei auch die Holenfelder, die nicht nur dem Wetter, sondern auch jedem Bankencrash trotzen. Auch die Senioren hatten keine Finanzkrise zu verzeichnen.
Den krönenden Abschluss bildete der Wagen des Kinderprinzenpaares, Amy I. und John Leon I.. Hoch über den Straßen und Gassen von Winterscheid gaben sie im Prinzenwagen ihr Bestes zum Ende der Session: Kamelle, Strüssjer, Leckereien. Es kam von Herzen, das zeigten die strahlenden Gesichter der kleinen Hoheiten.
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MagazinMontag, den 23. Februar 2009
Rathaus erstürmt, Film im Kasten, Füße nass
Gleich zwei Prinzenpaare nahmen in dieser Session das Rathaus in Beschlag. Begeistert zogen die Bröltaler Jecken nach Schönenberg, um Louis I. und Anne I., John Leon I. und Amy I. entgegenzujubeln. Dem Wetter entsprechend bot man den neuen Machthabern ein karnevalistisch-buntes Meer aus Regenschirmen.
Dass es sich dabei nicht nur um ein unbedeutende Randerscheinung abseits des großen Kölner Klüngel handelte, machte ein Kamerateam des Fernsehsenders Sat.1 deutlich: Jedes Detail hielt man auf Band fest, um es noch am selben Abend der gesamten Republik präsentieren zu können.
Angesichts dessen stand dem Kämmerer Heribert Schwamborn der Schweiß, oder auch das Regenwasser, im Gesicht, denn er hatte den erkrankten Bürgermeister Hartmut Drawz zu vertreten. Die Chance, sich zur Legende zu machen und das Stadtsäckel ohne Murren herauszurücken, nutzte Schwamborn nicht, zu groß waren die Schnitte vor dem Vorgesetzten. Dennoch sah man ihm an, dass er die Taler mit Freude in die Menge warf, schließlich waren die Kassen durch das Konjunkturpaket II prall gefüllt.
Im Treppenlift glitt er engelsgleich vom Balkon des Rathauses zu den Erstürmenden hinab, bewacht von den Lift-Musketieren der Firma Hawle. Ob das eine Anspielung auf den Altersdurchschnitt im Verwaltungssitz war, blieb ungeklärt. Die Prinzenpaare empfingen ihn mehr oder weniger herzlich, entrissen ihm den Rathausschlüssel und traten den Weg nach oben durch das Treppenhaus an. Auf dem Lift war einfach nicht genug Platz für vier Personen.
Die Tanzeinlage der Bluegirls musste leider ausbleiben, die Bühne war einfach zu rutschig, lediglich die Hänscheider Tanzgruppe konnte auf dem Pflaster improvisieren. Am Ende gab man sich dann trotzdem versöhnlich und schunkelte zu den Karnevals-Covern von Clown Bruce.
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BlaulichtMontag, den 23. Februar 2009
Überschlag auf nasser Fahrbahn
Kein Karnevalszug hat am Rosenmontag die B478 versperrt. Bei leichtem Regen geriet ein Kleinwagen zwischen Bröl und Allner ins Schleudern. Die Fahrerin konnte den Renault nicht mehr abfangen und fuhr gegen den rechten Bordstein. Darauffolgend rutschte der PKW über die gegnerische Fahrbahnseite, überschlug sich und blieb auf dem Dach im Wassergraben liegen.
Dem Rettungsdienst gab die Fahrerin unter Schock an, sich nicht verletzt zu haben, ein Schleudertrauma ist nicht auszuschließen. Zur Bergung und Absicherung wurde die Hennefer Feuerwehr alarmiert. Das Unfallauto musste mit Totalschaden abgeschleppt werden.
MagazinMontag, den 23. Februar 2009
Is dat Wedder noch su mies, die Hänscheider Jecken woren vor nix fies
Auch wenn Petrus in diesem Jahr kein rechtes Einsehen mit den Hänscheider Jecken hatte, die Narren ließen sich nicht erschüttern. Trotz ständigem Nieselregen war die Stimmung ungebrochen! Die Bröltaler, ?Mir Zwei, die zwei? und auch die Mukke aus der Konserve heizte den Jecken so richtig ein, mer woren alle dabei, dat wor prima. Unter dem Motto: ?Is der Crash och noch so jroß, in Hänscheid is der Deuvel los?, reihten sich Wagen und Fußgruppen hintereinander, treuten neben Strüssjer und Kamelle reichliche jecke Töne ins Publikum. Wohl alles das, was die Ruppichterother in diesem Jahr so erwarten mag.
Die Holenfelder hatten ihre Notreserve ausgepackt und trotzten der Bankenkrise ?Janz Holefeld schlöf widder jot, mit Bankenkrise han mer nix am Hot?. Ins Ruppichterother Parlament könnte eine neue Partei einziehen, mutmaßte der Bürgerverein Schönenberg. ?Die Bunte? wird?s wohl bringen, mit Saunaclub am Brölbach und einem Hänscheider Boulevard als Ortsdurchfahrt. Das die Pflege der neuen Kunstrasenplätze in der Gemeinde gesichert ist, zeigten die BSC Fußballdamen: mit Ucki an der Spitze hatten sie sich in ihre zukünftige ?Arbeitskleidung? geschmissen: fröhlich bunte Gärtnerinnen und zwei Obergärtner hüten dann das kostbare Grün.
Und selbst außerordentliche Exoten hatten hier ihren Platz gefunden: Mit Obama auf dem spuckenden Lama orakelten die Obersaurenbacher: Sollte wohl ein ?Schwarzer? zukünftig ins Rathaus einziehen? Alles im Griff hatten die Hänscheider Piraten der Tanzgruppe HVH, verstärkt vom ?Auge des Gesetzes? der BSC Fußballer-Police. Da werden wohl auch die Promillesünder der ?Kleinen Kneipe? der Alten Herren des BSC bald nichts mehr zu lachen haben. Alles, was ?Rang und Namen? hatte, reihte sich in den bunten karnevalistischen Lindwurm ein: die Lebensgemeinschaft Eichhof (Teufel), die von der Blauzungenkrankheit verschonten Schafe der Aqua-Aerobicgruppe, die Bürgergemeinschaft Bröleck mit bombastischer Haarpracht, die Piraten des DLRG, die Ahrtaler Weinteufel, die Kuchenladies des BSC, Bröltalpänz, die Berliner Preussengarde, Blue Girls, die bunten Clowns der Hausfrauenriege, heißblütige Tänzerinnen und Tänzer der Tanzsportgruppe Rot Silber, die Tanzgruppe Benroth und unzählige Einzelkämpfer - wie auch die Ruppichterother Kärbhölzer.
Last but not least: der Prinzessinnen- und Prinzenwagen von Anna I. und Louis I., die nun eine Session die Närrinnen und Narren von Hänscheid aus regiert haben. Einen feuchtfröhlichen Ausklang bis in die frühen Morgenstunden gab es natürlich im ?Schöötzhuus? bei Georgia. Viel Mühe, unzählige Arbeitsstunden und sicherlich mancher Euro steckte in den liebevoll gestalteten Wagen, Kostümen und Handwagen der Jecken. Dass der hausgemachte Karneval noch immer der Beste ist, ist unbestritten. Aus aller Munde klang es stets: ?Rut und wiess, wie lieb ich Dich?... Wir alle lieben die Rot-Weißen aus Hänscheid und deren Narrenfreunde aus Nah und Fern. Macht weiter so, denn auch im nächsten Jahr wollen mer alle wieder dabei sein, wenn es heißt: Der Zoch kütt...
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MagazinMontag, den 23. Februar 2009
Narren eroberten "Berghof"
?Ich möht ze Fos no Schümerich jon? war wohl das Motto der bunten Jeckenschar, die bis in die frühen Morgenstunden den Schönenberger ?Berghof? erobert hatten.
Wie in alten Zeiten feierten die Narren beim Thölen, dass die Balken krachten. Jung und Alt tanzten ab bei kölschen Tön von DJ Markus.
Die JU Ruppichteroth hatte mit ihrer Karnevalsparty wieder einen Volltreffer gelandet. Im Schönenberger Gürzenich - diesmal festlich närrisch geschmückt - lässt sich halt gut feiern.
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MagazinMontag, den 23. Februar 2009
Ob´s stürmt oder schneit: Gegrillt wird immer!
Ein verlockender Grillwürstchenduft wehte über die Scheider Höhe. Wurst-Pirat Andy (Schrewe) hatte zusammen mit seiner Crew auf Löbach´s Anwesen den Grill angeschmissen, ein Fässchen wurde angestochen und ab ging die Post bei den Alten Herren des BSC 03. Die Fertigstellung des ?BSC-Alte Herren-Karnvalswagens? und dessen Taufe musste schließlich angemessen gefeiert werden. Und so hatten für einen Nachmittag die Jecken die Herrschaft bei Löbach´s Heidi und Toni übernommen. ?Wirtschaftskrise und Börsencrash, unserer Wirtschafts geht?s niemals schlecht?, die alten Fußballhaudegen hatten schnell eine kleine Kneipe auf ihrem Wagen installiert. Mögen wohl manchem aufmerksamen Zuschauer irgendwo die zwei Zunft-Gläser am Heck des Wagens Erinnerungen hervorrufen. Waren sie vielleicht als fette Beute aus dem ?Feindesland honger Kuchem? bei Nacht und Nebel über die grüne Grenze gelangt? Der Narr sieht zu, genießt und schweigt...
Hochherrschaftlicher Besuch kündigte sich dann auch an: das Hänscheider Kinderprinzenpaar Anna I. und Louis I. schauten bei ihrem Karnevalssamstag-Marathon mit Gefolge und den Hänscheider Tanzmäusen natürlich vorbei. Als Präsent hatten sie fetzige Reden und schwungvolle Tänze bei klirrender Kälte mit im Gepäck. Und auch das Navi des Busses mit den quietschenden Bremsen war auf Scheider Höhe gepolt: da waren sie wieder: der Ruppichterother Elferrat und die, die keiner zählen kann, denn diesmal waren es auf alle Fälle mehr als zwei!
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MagazinMontag, den 23. Februar 2009
Oberdoll Rosi hatte Holenfeld im Griff
Ja, wo ist denn eigentlich Holenfeld? Neben Schmitzdörfgen! Holenfeld: 10 Häuser am Rande des Ruppichterother Universums und dennoch Narrenhochburg im Derenbachtal, mit jecker Stimmung und jeilen Tönen. Rosemarie Schneider, Präsidentin des Holenfelder Karnevals Verein (HKV), hatte zur Wagenvorstellung geladen, karnevalistische Hoheiten, der Ruppichterother Elferrat und alle die, die der rheinischen fünften Jahreszeit huldigen, waren gekommen.
Selbst das Bröler Prinzenpaar hatte die närrische Landesgrenze überschritten, um den Holenfeldern ihre Aufwartung zu machen. Gutes Essen, reichlich Flüssiges und Super Musik von KoKaRaMa (Markus Kolf und Ralf Kaletta) heizten den Jecken so richtig ein. Krönender Höhepunkt war sicherlich die Audienz der Ruppichterother Kinderprinzenpaare, Anna I. und Louis I. (Hänscheid) und Amy I. und John Leon I. (Winterscheid). Aber auch die Ruppichterother Minifunken und die Rot-Weissen aus Hänscheid zeigten erneut ihr tänzerisches Können.
Und wie sollte es anders sein: auch die, die immer mindestens zwei dabei haben, und eigentlich selbst nie wissen, ob sie zwei, vier oder sieben sind, stimmten in diesem Jahr ein neues Holenfeld-Lied an: ?Holenfelder sin verrückt, wenn d´r Fastelovend kütt. Holenfelder sin dabei, bei der jruußen Narretei...?
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MagazinMontag, den 23. Februar 2009
Einmol Prinz / Prinzessin zu sin
Anna I. erwählte ihn als ?ihren? Prinzen. Denn in Hänscheid haben wohl die Frauen die Hosen an, die ihren Prinzen erwählen dürfen. Und so blieb Louis I. zumindest für eine Session als Prinz an ihrer Seite. Seit dem 11.11. liegen hinter dem Hänscheider Kinderprinzenpaar anstrengende Tage, Wochen und Monate. Der elfjährige Louis Schrewe und die 13-jährige Anna Krischker hielten zusammen, wie echte Fründe und zogen ihr ?Ding? tapfer und mutig durch. Unterstützt natürlich durch die Elternpaare Schrewe und Krischker, die ihre Sprösslinge von Ort zu Ort kutschierten. Überall dort, wo sie mit ihrem Gefolge, der Hänscheider Tanzgruppe Rot-Weiss auftauchten, heizten sie die Stimmung ein, brachten einfach den Spaß an der Freude mit.
Alles ?nebenberuflich?, alles ehrenamtlich. Zeit für Hobbies gab es kaum, denn wenn keine Schule war, rasten die beiden Hoheiten von Termin zu Termin, um Jecke zu beglücken. Seniorentreffen, Kinderfeiern, Pfarrkarneval, große närrische Sitzungen gehörten ebenso zu ihrem Programm, wie Rathauserstürmung, Besuche in Schulen, Kindergärten, im Kreishaus oder halt der heißgeliebte Hänscheider Zoch. Das natürlich auch Schulaufgaben und Klassenarbeiten neben dem Karneval oberste Priorität hatten und die Ausrede: ?Gestern war ich Prinz/Prinzessin und konnte nicht lernen? nicht wirklich half, wenn es um Noten ging, dass haben die Beiden sicher oft erfahren müssen.
Dennoch, strahlende Kinderaugen, inbrünstig geschmetterte Lieder zeigten jedem Bewunderer der Hoheiten, es war ihre Session. Sie haben gerne regiert! Den Jecken in Ruppichteroth, ob groß, ob klein, haben sie so manche Minute Freude bereitet. Dafür gilt ihnen vor allem Respekt, Anerkennung und sicher ein herzliches Dankeschön. Zum letzten Mal an die Raketen: Ein dreifach Rupp Rupp Alaaf, Hänscheid Alaaf, Anna und Louis Alaaf! Ihr wart einfach Spitze!
SportSamstag, den 21. Februar 2009
Kasse klingelt für das Grün - Spendenkonten eröffnet
Der BSC 03 / Bröltaler Sportverein / hat nun zwei Spendenkonten für die geplanten Kunstrasenplätze in Ruppichteroth und Schönenberg eröffnet. Patenschaften für den Rasen (ab 25,00 Euro/qm) können ab sofort übernommen werden. Derjenige, der selbst genügend "Grün" besitzt und nur so etwas Gutes tun möchte, ist ebenfalls zur Spende herzlich eingeladen. Jeder einzelne Euro und Cent ist willkommen!
Spendenkonten:
Raiffeisenbank Much-Ruppichteroth, Konto 600385046, BLZ 37069524
Kreissparkasse Köln, Konto 9000344, BLZ 37050299
SportSamstag, den 21. Februar 2009
Grünes Licht für Kunstrasenplätze
?Blau-Weiß wird Grün? prangt seit kurzem auf der Internetseite des Bröltaler SC. Der Grund: Laut der Gemeinde und des ?Projektteams Kunstrasenplätze? des BSC sollen alle drei Sportstätten in Ruppichteroth, Schönenberg und Winterscheid mit Kunstrasenplätzen ausgestattet werden. Sperrungen wegen gefrorenem Boden dürften dann der Vergangenheit angehören. Nach dem jetzigen Stand der Dinge würde das Plastikgrün in Schönenberg noch dieses Jahr realisiert, auf dem Wasserberg im nächsten. Zusätzlich soll dort die Laufbahn aus Asche einer modernen Tartanbahn weichen.
[Update 21.02.2009] Auch in Winterscheid soll noch in diesem Jahr das strahlende Immergrün realisiert werden.
Die Vereine TuS Winterscheid und Bröltaler SC stehen nun vor einer enormen finanziellen Belastung. Ein Eigenanteil von 100.000 Euro pro Verein muss aufgebracht werden, die restlichen Kosten würden durch die Gemeinde aus den Zuschüssen des Konjunkturpaketes II (
wir berichteten) gedeckt, so Hans-Peter Hohn vom Projektteam. Zur Tartanbahn müssen seitens des TV Ruppichteroth 30.000 Euro beigesteuert werden.
Damit sich die Vereine nicht in Unkosten stürzen, seien Spenden unbedingt vonnöten. In Winterscheid sammelt man dafür schon länger, dort geben die Sportler ?ihr letztes Hemd? und lassen sich für einen Kalender ablichten. (
wir berichteten) Kunstrasen-Patenschaften, bei denen die Käufer für mindestens 25 Euro pro Quadratmeter Kunstrasen-Pate werden können, gibt es beim TuS schon, auch der BSC wird diese Einnahmequelle auf den Weg bringen.
Genauere Informationen werden nach den Karnevalstagen auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben.
0 KommentareMagazinSamstag, den 21. Februar 2009
Ruppichterother Weiber regierten...
Tatort: Ein Donnerstagnachmittag in der Gemeinde Ruppichteroth. Nicht etwa ein gewöhnlicher Donnerstagnachmittag, nein, die dollen Weiber hatten das Regiment übernommen, um ?Wieverfasteloovend? zu feiern. Straßen und Gassen waren wie leergefegt. Hier und da sah man vereinzelt einen Indianerhäuptling durch den Ort streifen, wohl seine Squaw suchend.
broeltal.de war auf Spurensuche im Terrain und wurde fündig: In Junkersaurenbach stand in einer verwegenen Seitengasse Müller´s großer Reisebus. Leer! Dennoch, man hörte Musik und jecke Töne hinter den Mauern einer Lagerhalle. Versteckte sich dort doch der Ruppichterother Elferrat nebst Blue Girls, Mir zwei, die zwei, hück zwei mie und vielleicht noch einer dabie? Und Gefolge, um dem diesjährigen Ordenssponsor, Ralf Helbing, die Aufwartung zu machen. Weiter ging´s ins Dorp. Hell leuchtete die Reklame von Edeka Jung. Ein Abstecher zeigte, nicht alle konnten feiern.
Narren und Nicht-Narren hungerten und dürsteten. Familie Jung stand mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen bereit, um die Bevölkerung auch an diesem Festtag zu versorgen. Auch auf Brötchen mussten die Döörper am Nachmittag nicht verzichten: Der ?Okka?, Schmitzens Ernst-Willi, hatte reichlich Knuspriges auf Lager.
Weiter ging die Reise, vorbei am katholischen Pfarrheim. Dort trafen sich Seniorinnen und Senioren beim ökumenischen Treff, um auf ihre Art und Weise die Weiberfastnacht zu verbringen. In gemütlicher Runde hielt man Kaffeeklatsch, spielte Skat, Mensch ärgere Dich nicht und MauMau.
Ein tösendes Alaaf erschallte aus dem Wirtshaus An St. Severin. Christian und Katja Eggert hatten die ?Moppen los?. Bis zum letzten Platz besetzt war der Saal mit Nixen, Katzen, Teufeln...eine Moppenstimmung rundum. Dass es allerdings doch nicht ganz ohne das männliche Geschlecht ging, verrieten die Moppen klammheimlich: Frauenbeglücker Werner Schär sorgte für den Stimmungssound, Andreas Mommers ließ à la Elvis die Moppenherzen schmelzen! Natürlich stellten die Moppen selbst (Resi, Susi, Hanne, Ilona, Marlies, Eva, und Tina) und Moderatorin Inge Steimel auch in diesem Jahr ein brillantes und wohl einzigartiges Programm auf die Beine.
Weiter ging die Tour, vorbei an Schildern ?Heute geschlossen?. Da alle Wege irgendwann ?honger Kuchem? enden, so endete auch die Tour von broeltal.de in Halbers Saal in Wongtersch. Das köstliche und wohl einzigartige Winterscheider Dreigestirn, Elfie Mengede, Billa Sterzenbach und Schwester Käthe, als Sitzungspräsidentin nebst Damenkomitee hatte gemeinsam mit dem 1. WFV zur Weibersitzung geladen. Nicht nur die hongerkuchemer Weiber folgten dem Ruf, sondern auch die vorkuchemer Närrinnen. Der Saal kochte, Raketen stiegen, ein dreifach Wongtersch Alaaf! Mit von der Partei waren Patrick Mengede, der MGV, die Altseucher, et Billa, die Siegburger Husaren Schwarz-Weiss, Harry und Achim. Natürlich durften ihre Lieblichkeiten, Prinzessin Amy I. und Prinz John Leon I., im Gefolge die schottische Antwort auf Mir zwei, die zwei - ein original Dudelsackpiper - nicht fehlen. Begleitet wurde der Abend musikalisch von Music Factory (Ralf Hossbach und Axel Friedrich).
Und irgendwann zu später Stund´quietschten erneut die Bremsen eines riesigen Reisebusses. Da waren sie wieder: der Ruppichterother Elferrat, die Showtanzsternchen der Blue Girls nebst Tanzmajoren, und natürlich Mir zwei, die zwei, die dann auch noch mindestens zwei dabei hatten! Mit einem glanzvollen, närrischen Feuerwerk endete hier auch die Weiberfastnacht von broeltal.de.
Unsere große Bildergalerie zu
Karneval 2009
BlaulichtSamstag, den 21. Februar 2009
Einsatzbilanz zu Weiberfastnacht
Am gestrigen Donnerstag luden traditionell kreisweit große Weiberfastnachtsevents auf den Marktplätzen zum mitfeiern ein.
Siegburg hatte den größten Jeckenansturm: über 4000 Narren trafen sich dort. Im Polizeieinsatz waren dort 31 Beamte. Die Stadt Siegburg hatte 47 Ordnungshüter eingesetzt. Erfreulicherweise gab es keine Probleme mit alkoholisierten Kindern. 12 Schlägereien mussten geschlichtet werden. 135 Personen erhielten Platzverweise, 9 Narren mussten in Gewahrsam genommen werden, davon ein Minderjähriger. Seitens der Polizei wurden 15 Strafanzeigen erstattet. Die Ordnungskräfte ahndeten 59 Ordnungswidrigkeiten. Das DRK half 69 Jecken wieder auf die Beine.
Auf dem Sankt Augustiner Marktplateau feierten rund 3000 Besucher, hauptsächlich Jugendliche. Die Veranstaltung verlief problemlos. Die Rettungskräfte behandelten 20 Personen aufgrund von Alkohol und kleinen Schnittverletzungen. 9 Polizeibeamte sowie eine große Zahl von Ordnungskräften waren hier im Einsatz.
In Hennef stimmten sich rund 600 Jecken auf den kommenden Straßenkarneval auf dem Marktplatz ein. Die Veranstaltung verlief friedlich und ohne größere Störungen. 12 Polizeibeamte und 18 städtische Kräfte waren im Einsatz. Der Bahnhof wurde von 3 Beamten der Bundespolizei überwacht. An der ?Unfallhilfestelle? mussten 22 Personen, hauptsächlich wegen Schnittverletzungen, behandelt werden. Alkoholisierte Kinder wurden nicht gesichtet. Vier Erwachsene wurden in Gewahrsam genommen werden. Die Polizei erstattete 6 Strafanzeigen.
MagazinFreitag, den 20. Februar 2009
Karnevalszug in Hänscheid
Endlich geschafft, das lange Warten hat ein Ende! Am Sonntag, 22. Februar 2009, startet der diesjährige Karnevalszug, unter dem Motto ?Is der Crash och noch so jroß, in Hänscheid is der Deuvel los?, um 14.00 Uhr von der Grundschule in Schönenberg. Von dort aus zieht er durch die Straßen über die Lange Gasse nach Hänscheid. Alle teilnehmenden Gruppen treffen sich schon um 13.00 Uhr zur Aufstellung auf dem Schulhof. Also ihr Jecken, ...macht Euch auf zum Hänscheider Karnevalszoch. Alaaf! Julia Hochschulz
0 KommentareRegionFreitag, den 20. Februar 2009
Energieberatungsstützpunkt Windeck-Rosbach
Im neu eingerichteten Energieberatungsstützpunkt der Verbraucherzentrale NRW und des Rhein-Sieg-Kreises können sich Interessierte jeden zweiten Freitag zwischen 14 Uhr und 18 Uhr über alle Energiethemen beraten lassen. In einem individuellen, persönlichen Gespräch erläutert ein Energieberater alle offenen Fragen rund ums Thema ?Energie sparen?. Der Service wird vom Bundesministerium für Wirtschaft bezuschusst. Ein Kostenbeitrag von 5 Euro ist zu entrichten.
Interessierte Baufamilien, Althausbesitzer, Mieter und alle, die ihren Energieverbrauch reduzieren wollen, können über das Umwelttelefon des Rhein-Sieg-Kreises unter der Rufnummer 02241/13-2200 einen Termin vereinbaren. Energieberatungsstützpunkt (im Elterntreff Windeck), Grüner Weg 12, 51570 Windeck-Rosbach. Termine sind ab dem 20. Februar möglich.
RegionFreitag, den 20. Februar 2009
Flughafen Köln/Bonn - Neues Anflugverfahren senkt Lärmpegel
Nach dem Frankfurter Flughafen ist es jetzt auch in Köln/Bonn verbindlich: Piloten müssen nachts (zwischen 22 Uhr und 6 Uhr) das neue Anflugverfahren ?CDA? anwenden. Durch das neue System CDA (Continuous Descent Approach) sollen sich in einer Entfernung zwischen 20 und 50 Kilometern vom Flughafen die maximalen Geräuschpegel am Boden um 4 bis 6 Dezibel verringern. Wie bisher auch werden die Flugzeuge ab etwa 18 Kilometer vor der Landebahn mit Hilfe des Instrumentenlandesystems zum Boden geführt. CDA sorgt allerdings dafür, dass sie länger in größeren Höhen gehalten werden.
Die Deutsche Flugsicherung (DFS) führt die Maschinen bis in einer Entfernung von 46 Kilometern zur Landebahn zunächst in Höhen oberhalb von 7000 Fuß (etwa 2130 Meter). Von dort aus sinken die Flugzeuge bei minimaler Triebwerksleistung kontinuierlich ab. Durch den gleichmäßigen Sinkflug werden im Gegensatz zum normalen Anflug, unterhalb von 7000 Fuß relativ lärmintensive Horizontalflugphasen vermieden. Ebenso sollen die ?Störklappen? (speedbrakes) von den Piloten seltener eingesetzt werden. Das Ausfahren von Landeklappen und Fahrwerk soll in Zukunft so spät wie möglich erfolgen. Neben dieser zusätzlichen Lärmminderung gibt es noch einen Umweltvorteil: Kerosin wird eingespart.
RegionDonnerstag, den 19. Februar 2009
Kastanien haben ausgelebt
Im Zuge der Sanierung der ?Oberen Wilhelmstraße? in Ruppichteroth werden auch die vor dem Anwesen der Familie Kaltenbach stehenden Kastanienbäume gefällt. Ein Gutachten hatte ergeben, dass die uralten Kastanienbäume eine Standfestigkeit von höchstens zehn Jahren haben würden. Schon jetzt aber bergen sie eine erhebliche Gefahr in stürmischen Zeiten. Nach dem Motto ?Mein Freund der Baum ist tot...? haben zwei alte Bäume, die das Ortsbild seit Generationen geprägt haben, ausgelebt. (Bild: Gerd Biallas)
MagazinDonnerstag, den 19. Februar 2009
Wiege der Weiberfastnacht ist in Bonn-Beuel
Es ist wieder soweit: Das Rheinland steht Kopf am Wieverfaasteloovend, dann, wenn die ?Weiber? losgelassen werden. Wohl kaum ein Mann weiß sich diesem zu erwehren, es sei denn, er verschanzt sich sicher in seinem Kämmerchen. Denn die Damen übernehmen landein, landaus an diesem Tage das Regiment. Was kaum einer ahnt: die Wiege der Weiberfastnacht steht in Beuel. Und eigentlich sind die Wurzeln des heutigen Kulttages in einer Frauenbewegung.
Die Beueler Wäscherinnen wehrten sich gegen das Patriarchat, die Dominanz der Männer und die damit verbundene Ausbeutung der Frauen. Vor 185 Jahren entstand der Brauch der Wäscherinnen, sich einmal im Jahr - nämlich am Donnerstag vor Karneval - zusammen zu rotten, um sich gegen ihre Männer aufzulehnen. 1824 gründete sich das erste Beueler Damenkomitee. Was heute in karnevalistischer Art mit Umzug und Sitzungen gefeiert wird, hat einen ernsten Hintergrund.
Die Beueler Wäscher- und Bleicherinnen wehrten sich gegen die unzumutbaren physischen und psychischen Belastungen, die ihnen aufgebürdet wurden. Sie trafen sich zum Kaffeeklatsch. Hier galt ein festes Reglement. Die Frauen hatten die Pflicht, über die groben Verstöße ihrer Männer gegen den Hausfrieden und die eheliche Treue oder über deren Alkoholexzesse zu berichten. Die Übeltäter waren selbstverständlich ausgeschlossen. Ihre Probleme wollten die Damen unter sich besprechen. So konnten sie sich ihren ganzen Frust von der Seele reden.
Der Brauch der Wäscherinnen überstand die unterschiedlichen politischen Epochen von der preußischen Besatzung über das Bismarck-Reich, die Monarchie, die erste Demokratie und die Nazi-Zeit bis hin zur heutigen Demokratie, die untrennbar mit dem Namen Bonn verbunden ist. Seit 1958 benennen die Beueler Weiber alljährlich eine Repräsentantin aus ihren eigenen Reihen, die Wäscherinnenprinzessin, die mit ihrem Gefolge an Weiberfastnacht das Beueler Rathaus erstürmt.
Wirtschaft/PolitikMittwoch, den 18. Februar 2009
Neuer Kommunalwahltermin 30. August 2009
Rund zweieinhalb Monate länger dauert nun der Kommunalwahlkampf in Nordrhein-Westfalen. Der bisher angestrebte Termin - die Zusammenlegung mit der Europawahl am 7. Juni 2009 - ist durch den heutigen Entscheid des nordrhein-westfälischen Verfassungsgerichtshofes nicht möglich.
Begründung: Für das Wahljahr 2009 müsse eine Zusammenlegung von Europa- und Kommunalwahl unterbleiben, da der Zeitabstand zwischen der Kommunalwahl und dem ersten Zusammentritt der neu gewählten Kommunalvertretungen zu lang sei. Der nordrhein-westfälische Verfassungsgerichtshof hat mit seiner heutigen Entscheidung allerdings bestätigt, dass es verfassungsrechtlich zulässig ist, beide Wahltermine in Zukunft zusammenzulegen. ?Wir hatten für die Zusammenlegung von Kommunal- und Europawahl bereits in 2009 gute Gründe, die von namhaften Verfassungsrechtlern und nun auch im Wesentlichen vom Verfassungsgerichtshof bestätigt worden sind?, erklärte Innenminister Dr. Ingo Wolf. ?Wir werden die Entscheidung des Gerichts respektieren und die rechtlich notwendigen Schritte zur Festlegung des Wahltermins unverzüglich einleiten?.
Der 30. August 2009 soll nun als Wahltermin für die Kommunalwahlen festgelegt werden. Unter Berücksichtigung der Ferientermine soll so auch eine gute Wahlbeteiligung möglich sein. ?Wir nähern uns mit der Festlegung des Wahltermins im August dem künftig in der Jahresmitte gelegenen gemeinsamen Wahltermin von Kommunal- und Europawahl. Ab 2014 wird in dann in Nordrhein-Westfalen die Kommunalwahl zusammen mit der Europawahl durchgeführt werden?, so der Innenminister.
RegionMittwoch, den 18. Februar 2009
Führungen auf Schloss Homburg in die neue Saison
Am kommenden Sonntag, 22. Februar 2009, starten in diesem Jahr öffentlichen Führungen im Museum Schloss Homburg. Jeden Sonntag führt fachkundiges Museumspersonal von 14 Uhr bis 15 Uhr interessierte Gäste durch die Sammlungen des Museums ausgehend von der Rüstkammer sowie den prunkvollen Jagdgegenständen der adeligen Welt bis hin zu den bürgerlichen Lebens- und Wohnwelten des 19. Jahrhunderts. Von 15:30 Uhr bis 16:30 Uhr finden dann die Familienführungen statt. Vor allem die kleinen Gäste und ihre Familien sind eingeladen, sich zum Thema ?Ritter und Burgen? das Schloss anzuschauen. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos, Museumseintritt wird erhoben.
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'Bergische Heimatkrippe' spendete an Hospizverein
In aller Munde - ob nah ob fern - ist mittlerweile die ?Bergische Heimatkrippe? von Alois Müller und Vera Symanski-Müller aus Hambuchen, die in langjähriger, liebevoller Detailarbeit entstanden ist. (broeltal.de
berichtete). Ab der Döörper Weihnacht (Siegfried Klucke chauffierte mit dem vom BVR organisierten und von der Gemeinde kostenfrei zur Verfügung gestellten Pendelbus die Neugierigen) bis Anfang Februar 2009 besuchten wieder unzählige Interessierte das Krippenhaus, welches die Tore für die Besucher geöffnet hielt. Kostenlos war der Eintritt, aber das Ehepaar Müller hatte auch in diesem Jahr erneut die Spendentrommel gerührt. Den stolzen Betrag von 900,00 Euro sammelten sie, den sie jetzt dem Hospizverein LEBENSKREIS e.V. übergeben konnten. Der Verein wurde vor acht Jahren in Hennef gegründet. Hauptaufgaben sind Unterstützung, Beratung und Begleitung von Schwerstkranken, deren Angehörige und trauernder Menschen. Mehr als zwanzig ehrenamtliche, ausgebildete Helferinnen und Helfer sind mittlerweile tätig. Nähere Informationen: www.hospizverein-hennef.de
v.l.n.re.: Ursula Pützstück, Regine Bartholdi, Vera Symanski, Alois Müller
RegionDienstag, den 17. Februar 2009
Louis I. und Anne I., John Leon I. und Amy I. eroberten das Kreishaus
Ein dreimal ?Siegkreis Alaaf? stimmten auch die Ruppichterother Kinderprinzenpaare Louis I. (Schrewe) und Anne I. (Krischker beide Hänscheid) und John Leon I. (Schulz) und Amy I. (Wohlgemuth, beide Winterscheid) im Siegburger Kreishaus an. Auf Einladung von Landrat Frithjof Kühn waren alle Kindertollitäten aus dem Kreisgebiet und der näheren Nachbarschaft zum närrischen Empfang angereist. Rund 250 große und kleine Narren tummelten sich im bunt geschmückten Kasino des Kreishauses. Mit karnevalistischen Klängen sorgte Simone Mück bei Gästen und Gastgebern für närrisch-fröhliche Stimmung. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Landrat Kühn, Kreisdirektorin Annerose Heinze und Vizelandrätin Uta Gräfin Strachwitz begrüßten 16 Prinzenpaare, sechs Prinzessinnen und 2 Dreigestirne aus dem Rhein-Sieg-Kreis sowie das Kinderprinzenpaar aus Bonn und die Kinderwäscherinprinzessin aus Beuel mit ihrem Gefolge. Als Präsent wurde den Tollitäten der Orden des Rhein-Sieg-Kreises ?..Nä, wat sin mer schön!?, anlässlich des 40jährigen Bestehens des Kreises kreiert, überreicht. Ein flottes und abwechslungsreiches Programm mit Gesang und Tänzen, moderiert von Hans-Hermann Klein (KG ?Für uns Pänz?, Neunkirchen-Seelscheid), stimmte die jungen ?Hoheiten? und ihr Gefolge auf die kommenden tollen Tage ein.
Bild: ganz links vorne: das Hänscheider Kinderprinzenpaar Louis I. und Anna I.,
letzte Reihe rechts: das Winterscheider Kinderprinzenpaar John Leon I. und Amy I.
RegionDienstag, den 17. Februar 2009
Kreisarchiv verpackt
Umfangreiche Brandschutzsanierungsarbeiten im Magazin des Kreisarchivs verhindern wahrscheinlich bis Sommer 2009 die Nutzung und Ausleihe der historischen Akten. Zum Schutz der Dokumente wurde die Rollregalanlage verkleidet und staubdicht verpackt. Das Archiv des Rhein-Sieg-Kreises beherbergt Urkunden, Akten und Historisches. Die Bestände geben eine Dokumentation der verwaltungsgeschichtlichen und politischen Entwicklung vom Alten Reich bis zum heutigen Rhein-Sieg-Kreis. Der zeitliche Schwerpunkt liegt somit im 19. und 20. Jahrhundert. Das Archivgut ist für jeden, der ein berechtigtes Interesse nachweisen kann, nutzbar.
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Öffnungszeiten des Rathauses über Karneval
Die Gemeindeverwaltung in Ruppichteroth ist während der Karnevalstage nur begrenzt erreichbar. Das Rathaus bleibt an Weiberfastnacht (Donnerstag, 19. Februar) ab 12.00 Uhr, am Karnevalsfreitag, 20. Februar (Rathauserstürmung) ab 11.00 Uhr und am Rosenmontag, 23. Februar, ganztägig geschlossen.
Das Hallenbad in Ruppichteroth ist an Weiberfastnacht, dem 19.02.2009, bis 12.00 Uhr geöffnet. Aus Energieeinsparungsgründen ist kein Warmbadetag.






