Nachrichtenarchiv
Der tasmanische "Bluesteufel" Rob Tognoni in der Kornbrennerei
Einen außergewöhnlichen Bluesgitarristen präsentiert die Bröleckerei Kornbrennerei: am Samstag, 7. März 2009, ab 20.00 Uhr gastiert Rob Tognoni aus ?Down under?. Robert "Rob" John Tognoni wurde 1960 in in Ulverstone / Tasmanien geboren. Mit 22 Jahren gründete er seine erste Band. "Blues trifft Rock" ist das Motto seiner Musik. Musik von Jimi Hendrix und AC/DC hat ihn ebenso inspiriert, wie die von B.B. King. Das Ergebnis: dynamischer Bluesrock.
Rob ist ein kraftvoller Gitarrist und zeigt andererseits in seinem Spiel aber auch seine feinfühlige, subtile Seite. Mit seiner Band "Outlaws", die später in "Dessert Cats" umbenannt wurde, holte Rob 1986 den Queensland Rock Award gleich in drei Kategorien: bester Gitarrist, bester Schlagzeuger und beste Band. 1994 kam er erstmals nach Europa, wo er die CD "Stones and Colours" aufnahm. Seinen bisher größten Auftritt hat Rob Tognoni 2004 vor 45.000 Zuschauern im Stadion und 2,5 Millionen Fernsehzuschauern allein in Dänemark anlässlich der Hochzeit des dänischen Kronprinzen Frederik und der Australierin Mary Donaldson auf dem Rock ?n? Royal Festival in Kopenhagen. Rob spielte dort die australische Nationalhymne im "Gitarren-Duell" mit Jacob Binzer, der die dänische Hymne interpretierte. Tognoni wurde 1994 in die europäische Musikszene von Slide-Guitar-Meister Dave Hole eingeführt. Mehr als 30 Jahre Bühnenerfahrung und die Unverwechselbarkeit seines Stils machen Rob zu einem viel beachteten, fest etablierten Künstler in der Musikszene - und zu Recht wird er mit den Größten seines Genres in einem Atemzug genannt. Nähere Informationen unter:
www.kornbrennerei-broeleck.de. Eintritt wie immer ?frei-willig?.
MagazinMittwoch, den 25. Februar 2009
Am Aschermittwoch, ist alles vorbei...
?So sei die Zeit mit Fröhlichkeit vertan! Und ganz erwünscht kommt Aschermittwoch an. Indessen feiern wir, auf jeden Fall, nur lustiger das wilde Karneval.? (Faust I)
Mit dem Aschermittwoch beginnt für die Christen die Fastenzeit und das schon seit dem 6. Jahrhundert. 40 Fastentage stehen nun bevor (ausgeschlossen die Sonntage) bis zum höchsten christlichen Feiertag: der Auferstehung des Herrn, Ostern. Weil die Büßer an diesem Tag in der Kirche mit Asche bestreut wurden, erhielt der Tag den Namen Aschermittwoch. Seit dem 10. Jahrhundert ist die Austeilung des Aschenkreuzes geschichtlich nachzuweisen. Das Aschenkreuz auf der Stirn der Gläubigen versinnbildlicht den Anbruch der Bußzeit und des Fastens. Bei der Austeilung spricht der Priester traditionell die Worte: ?Bedenke, Mensch, dass Du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst? (Gen 3,19) und erinnert damit an Jesus Sirach 17,32, wo die Menschen als ?nur Staub und Asche? definiert werden. Die Asche des Aschermittwochs wird seit dem 12. Jahrhundert aus den am Palmsonntag übriggebliebenen Palmzweigen des Vorjahres gewonnen.
MagazinDienstag, den 24. Februar 2009
Spende wurde großzügig aufgerundet
Nicht nur musikalisch war das Adventskonzert des Bröltaler Musikvereins im Dezember letzten Jahres ein voller Erfolg. Dank der Spendenfreudigkeit aller Besucher kam ein beachtlicher Betrag zusammen, um musikfördernde Projekte an der Ruppichterother Grundschule zu unterstützen.
Da man unter Musikern nicht geizig ist und krumme Zahlen auf Schecks ohnehin nicht gut wirken, wurde der Erlös von der Organisatoren ganz einfach aufgerundet. So lautete der Betrag, über den die kommissarische Schulleiterin Cornelia Crone sichtlich begeistert war, am Ende 1.000 Euro.
2. v. l. Cornelia Crone, 3. v. r. Beate Hasselmann, 1. Vorsitzende des Bröltaler Musikvereines (Bild: Bröltaler Musikverein)
MagazinDienstag, den 24. Februar 2009
Et woren noch mehr wie vier dabei...
Zur Sardinenbüchse wurde die Dorfschänke in Ruppichteroth beim diesjährigen Karnevalsausklang. Jeck an Jeck drängelte sich im übervoll besetzten Saal und in der Schänke. Nur noch das kühle Blonde konnte helfen, die Tropenhitze auszuhalten. Die Stimmung: bombastisch! Das Essen: super! Die Gastgeber: emsig! Die Musik: ? Was für eine Frage! Die, die meistens mindestens 2 x 2 sind und noch mehr, waren diesmal hunderte. Zur fetzigen Musik schmetterten die jecken ?Hilfssänger? im Saal aus voller Kehle mit.
Der Stimmungspegel hielt sich von der ersten Minute an im Höchstlevel. Mit einer Träne im Auge müssen nun die Döörper Jecken wieder rückwärts zählen...bis zum 11.11.2009, dann ist es wieder soweit, da sin mer dabei, dat is prima, viva die 2 mal 2...oder wie war das noch gleich?
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MagazinDienstag, den 24. Februar 2009
Aus Lindwurm wurde "Regen"-Wurm
Pünktlich zum Zugbeginn riss der Himmel auf: es schüttete wie aus Regenfässern! Aber die Wöngteschter blieben standhaft, säumten die Straßen begrüßten den zum ?Regen?-Wurm gewordenen Jeckenzug. Die bunte Narrenschar ließ sich durch nichts abbringen, dreifach Wöngtersch Alaaf hallte es aus aller Munde.
Viel zu sagen hatten die Winterscheider Narren auch in diesem Jahr. Die TUS Tussen bekundeten ihr JA zum Kunstrasenplatz, denn: ?Die Schönsten fallen gerne weich?. ?Asche Ade, Rasen juchee? lautete das Motto des TUS Alte Herren Wagens. Mit dabei auch die Holenfelder, die nicht nur dem Wetter, sondern auch jedem Bankencrash trotzen. Auch die Senioren hatten keine Finanzkrise zu verzeichnen.
Den krönenden Abschluss bildete der Wagen des Kinderprinzenpaares, Amy I. und John Leon I.. Hoch über den Straßen und Gassen von Winterscheid gaben sie im Prinzenwagen ihr Bestes zum Ende der Session: Kamelle, Strüssjer, Leckereien. Es kam von Herzen, das zeigten die strahlenden Gesichter der kleinen Hoheiten.
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MagazinMontag, den 23. Februar 2009
Rathaus erstürmt, Film im Kasten, Füße nass
Gleich zwei Prinzenpaare nahmen in dieser Session das Rathaus in Beschlag. Begeistert zogen die Bröltaler Jecken nach Schönenberg, um Louis I. und Anne I., John Leon I. und Amy I. entgegenzujubeln. Dem Wetter entsprechend bot man den neuen Machthabern ein karnevalistisch-buntes Meer aus Regenschirmen.
Dass es sich dabei nicht nur um ein unbedeutende Randerscheinung abseits des großen Kölner Klüngel handelte, machte ein Kamerateam des Fernsehsenders Sat.1 deutlich: Jedes Detail hielt man auf Band fest, um es noch am selben Abend der gesamten Republik präsentieren zu können.
Angesichts dessen stand dem Kämmerer Heribert Schwamborn der Schweiß, oder auch das Regenwasser, im Gesicht, denn er hatte den erkrankten Bürgermeister Hartmut Drawz zu vertreten. Die Chance, sich zur Legende zu machen und das Stadtsäckel ohne Murren herauszurücken, nutzte Schwamborn nicht, zu groß waren die Schnitte vor dem Vorgesetzten. Dennoch sah man ihm an, dass er die Taler mit Freude in die Menge warf, schließlich waren die Kassen durch das Konjunkturpaket II prall gefüllt.
Im Treppenlift glitt er engelsgleich vom Balkon des Rathauses zu den Erstürmenden hinab, bewacht von den Lift-Musketieren der Firma Hawle. Ob das eine Anspielung auf den Altersdurchschnitt im Verwaltungssitz war, blieb ungeklärt. Die Prinzenpaare empfingen ihn mehr oder weniger herzlich, entrissen ihm den Rathausschlüssel und traten den Weg nach oben durch das Treppenhaus an. Auf dem Lift war einfach nicht genug Platz für vier Personen.
Die Tanzeinlage der Bluegirls musste leider ausbleiben, die Bühne war einfach zu rutschig, lediglich die Hänscheider Tanzgruppe konnte auf dem Pflaster improvisieren. Am Ende gab man sich dann trotzdem versöhnlich und schunkelte zu den Karnevals-Covern von Clown Bruce.
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MagazinMontag, den 23. Februar 2009
Is dat Wedder noch su mies, die Hänscheider Jecken woren vor nix fies
Auch wenn Petrus in diesem Jahr kein rechtes Einsehen mit den Hänscheider Jecken hatte, die Narren ließen sich nicht erschüttern. Trotz ständigem Nieselregen war die Stimmung ungebrochen! Die Bröltaler, ?Mir Zwei, die zwei? und auch die Mukke aus der Konserve heizte den Jecken so richtig ein, mer woren alle dabei, dat wor prima. Unter dem Motto: ?Is der Crash och noch so jroß, in Hänscheid is der Deuvel los?, reihten sich Wagen und Fußgruppen hintereinander, treuten neben Strüssjer und Kamelle reichliche jecke Töne ins Publikum. Wohl alles das, was die Ruppichterother in diesem Jahr so erwarten mag.
Die Holenfelder hatten ihre Notreserve ausgepackt und trotzten der Bankenkrise ?Janz Holefeld schlöf widder jot, mit Bankenkrise han mer nix am Hot?. Ins Ruppichterother Parlament könnte eine neue Partei einziehen, mutmaßte der Bürgerverein Schönenberg. ?Die Bunte? wird?s wohl bringen, mit Saunaclub am Brölbach und einem Hänscheider Boulevard als Ortsdurchfahrt. Das die Pflege der neuen Kunstrasenplätze in der Gemeinde gesichert ist, zeigten die BSC Fußballdamen: mit Ucki an der Spitze hatten sie sich in ihre zukünftige ?Arbeitskleidung? geschmissen: fröhlich bunte Gärtnerinnen und zwei Obergärtner hüten dann das kostbare Grün.
Und selbst außerordentliche Exoten hatten hier ihren Platz gefunden: Mit Obama auf dem spuckenden Lama orakelten die Obersaurenbacher: Sollte wohl ein ?Schwarzer? zukünftig ins Rathaus einziehen? Alles im Griff hatten die Hänscheider Piraten der Tanzgruppe HVH, verstärkt vom ?Auge des Gesetzes? der BSC Fußballer-Police. Da werden wohl auch die Promillesünder der ?Kleinen Kneipe? der Alten Herren des BSC bald nichts mehr zu lachen haben. Alles, was ?Rang und Namen? hatte, reihte sich in den bunten karnevalistischen Lindwurm ein: die Lebensgemeinschaft Eichhof (Teufel), die von der Blauzungenkrankheit verschonten Schafe der Aqua-Aerobicgruppe, die Bürgergemeinschaft Bröleck mit bombastischer Haarpracht, die Piraten des DLRG, die Ahrtaler Weinteufel, die Kuchenladies des BSC, Bröltalpänz, die Berliner Preussengarde, Blue Girls, die bunten Clowns der Hausfrauenriege, heißblütige Tänzerinnen und Tänzer der Tanzsportgruppe Rot Silber, die Tanzgruppe Benroth und unzählige Einzelkämpfer - wie auch die Ruppichterother Kärbhölzer.
Last but not least: der Prinzessinnen- und Prinzenwagen von Anna I. und Louis I., die nun eine Session die Närrinnen und Narren von Hänscheid aus regiert haben. Einen feuchtfröhlichen Ausklang bis in die frühen Morgenstunden gab es natürlich im ?Schöötzhuus? bei Georgia. Viel Mühe, unzählige Arbeitsstunden und sicherlich mancher Euro steckte in den liebevoll gestalteten Wagen, Kostümen und Handwagen der Jecken. Dass der hausgemachte Karneval noch immer der Beste ist, ist unbestritten. Aus aller Munde klang es stets: ?Rut und wiess, wie lieb ich Dich?... Wir alle lieben die Rot-Weißen aus Hänscheid und deren Narrenfreunde aus Nah und Fern. Macht weiter so, denn auch im nächsten Jahr wollen mer alle wieder dabei sein, wenn es heißt: Der Zoch kütt...
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MagazinMontag, den 23. Februar 2009
Narren eroberten "Berghof"
?Ich möht ze Fos no Schümerich jon? war wohl das Motto der bunten Jeckenschar, die bis in die frühen Morgenstunden den Schönenberger ?Berghof? erobert hatten.
Wie in alten Zeiten feierten die Narren beim Thölen, dass die Balken krachten. Jung und Alt tanzten ab bei kölschen Tön von DJ Markus.
Die JU Ruppichteroth hatte mit ihrer Karnevalsparty wieder einen Volltreffer gelandet. Im Schönenberger Gürzenich - diesmal festlich närrisch geschmückt - lässt sich halt gut feiern.
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MagazinMontag, den 23. Februar 2009
Ob´s stürmt oder schneit: Gegrillt wird immer!
Ein verlockender Grillwürstchenduft wehte über die Scheider Höhe. Wurst-Pirat Andy (Schrewe) hatte zusammen mit seiner Crew auf Löbach´s Anwesen den Grill angeschmissen, ein Fässchen wurde angestochen und ab ging die Post bei den Alten Herren des BSC 03. Die Fertigstellung des ?BSC-Alte Herren-Karnvalswagens? und dessen Taufe musste schließlich angemessen gefeiert werden. Und so hatten für einen Nachmittag die Jecken die Herrschaft bei Löbach´s Heidi und Toni übernommen. ?Wirtschaftskrise und Börsencrash, unserer Wirtschafts geht?s niemals schlecht?, die alten Fußballhaudegen hatten schnell eine kleine Kneipe auf ihrem Wagen installiert. Mögen wohl manchem aufmerksamen Zuschauer irgendwo die zwei Zunft-Gläser am Heck des Wagens Erinnerungen hervorrufen. Waren sie vielleicht als fette Beute aus dem ?Feindesland honger Kuchem? bei Nacht und Nebel über die grüne Grenze gelangt? Der Narr sieht zu, genießt und schweigt...
Hochherrschaftlicher Besuch kündigte sich dann auch an: das Hänscheider Kinderprinzenpaar Anna I. und Louis I. schauten bei ihrem Karnevalssamstag-Marathon mit Gefolge und den Hänscheider Tanzmäusen natürlich vorbei. Als Präsent hatten sie fetzige Reden und schwungvolle Tänze bei klirrender Kälte mit im Gepäck. Und auch das Navi des Busses mit den quietschenden Bremsen war auf Scheider Höhe gepolt: da waren sie wieder: der Ruppichterother Elferrat und die, die keiner zählen kann, denn diesmal waren es auf alle Fälle mehr als zwei!
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MagazinMontag, den 23. Februar 2009
Oberdoll Rosi hatte Holenfeld im Griff
Ja, wo ist denn eigentlich Holenfeld? Neben Schmitzdörfgen! Holenfeld: 10 Häuser am Rande des Ruppichterother Universums und dennoch Narrenhochburg im Derenbachtal, mit jecker Stimmung und jeilen Tönen. Rosemarie Schneider, Präsidentin des Holenfelder Karnevals Verein (HKV), hatte zur Wagenvorstellung geladen, karnevalistische Hoheiten, der Ruppichterother Elferrat und alle die, die der rheinischen fünften Jahreszeit huldigen, waren gekommen.
Selbst das Bröler Prinzenpaar hatte die närrische Landesgrenze überschritten, um den Holenfeldern ihre Aufwartung zu machen. Gutes Essen, reichlich Flüssiges und Super Musik von KoKaRaMa (Markus Kolf und Ralf Kaletta) heizten den Jecken so richtig ein. Krönender Höhepunkt war sicherlich die Audienz der Ruppichterother Kinderprinzenpaare, Anna I. und Louis I. (Hänscheid) und Amy I. und John Leon I. (Winterscheid). Aber auch die Ruppichterother Minifunken und die Rot-Weissen aus Hänscheid zeigten erneut ihr tänzerisches Können.
Und wie sollte es anders sein: auch die, die immer mindestens zwei dabei haben, und eigentlich selbst nie wissen, ob sie zwei, vier oder sieben sind, stimmten in diesem Jahr ein neues Holenfeld-Lied an: ?Holenfelder sin verrückt, wenn d´r Fastelovend kütt. Holenfelder sin dabei, bei der jruußen Narretei...?
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MagazinMontag, den 23. Februar 2009
Einmol Prinz / Prinzessin zu sin
Anna I. erwählte ihn als ?ihren? Prinzen. Denn in Hänscheid haben wohl die Frauen die Hosen an, die ihren Prinzen erwählen dürfen. Und so blieb Louis I. zumindest für eine Session als Prinz an ihrer Seite. Seit dem 11.11. liegen hinter dem Hänscheider Kinderprinzenpaar anstrengende Tage, Wochen und Monate. Der elfjährige Louis Schrewe und die 13-jährige Anna Krischker hielten zusammen, wie echte Fründe und zogen ihr ?Ding? tapfer und mutig durch. Unterstützt natürlich durch die Elternpaare Schrewe und Krischker, die ihre Sprösslinge von Ort zu Ort kutschierten. Überall dort, wo sie mit ihrem Gefolge, der Hänscheider Tanzgruppe Rot-Weiss auftauchten, heizten sie die Stimmung ein, brachten einfach den Spaß an der Freude mit.
Alles ?nebenberuflich?, alles ehrenamtlich. Zeit für Hobbies gab es kaum, denn wenn keine Schule war, rasten die beiden Hoheiten von Termin zu Termin, um Jecke zu beglücken. Seniorentreffen, Kinderfeiern, Pfarrkarneval, große närrische Sitzungen gehörten ebenso zu ihrem Programm, wie Rathauserstürmung, Besuche in Schulen, Kindergärten, im Kreishaus oder halt der heißgeliebte Hänscheider Zoch. Das natürlich auch Schulaufgaben und Klassenarbeiten neben dem Karneval oberste Priorität hatten und die Ausrede: ?Gestern war ich Prinz/Prinzessin und konnte nicht lernen? nicht wirklich half, wenn es um Noten ging, dass haben die Beiden sicher oft erfahren müssen.
Dennoch, strahlende Kinderaugen, inbrünstig geschmetterte Lieder zeigten jedem Bewunderer der Hoheiten, es war ihre Session. Sie haben gerne regiert! Den Jecken in Ruppichteroth, ob groß, ob klein, haben sie so manche Minute Freude bereitet. Dafür gilt ihnen vor allem Respekt, Anerkennung und sicher ein herzliches Dankeschön. Zum letzten Mal an die Raketen: Ein dreifach Rupp Rupp Alaaf, Hänscheid Alaaf, Anna und Louis Alaaf! Ihr wart einfach Spitze!
MagazinSamstag, den 21. Februar 2009
Ruppichterother Weiber regierten...
Tatort: Ein Donnerstagnachmittag in der Gemeinde Ruppichteroth. Nicht etwa ein gewöhnlicher Donnerstagnachmittag, nein, die dollen Weiber hatten das Regiment übernommen, um ?Wieverfasteloovend? zu feiern. Straßen und Gassen waren wie leergefegt. Hier und da sah man vereinzelt einen Indianerhäuptling durch den Ort streifen, wohl seine Squaw suchend.
broeltal.de war auf Spurensuche im Terrain und wurde fündig: In Junkersaurenbach stand in einer verwegenen Seitengasse Müller´s großer Reisebus. Leer! Dennoch, man hörte Musik und jecke Töne hinter den Mauern einer Lagerhalle. Versteckte sich dort doch der Ruppichterother Elferrat nebst Blue Girls, Mir zwei, die zwei, hück zwei mie und vielleicht noch einer dabie? Und Gefolge, um dem diesjährigen Ordenssponsor, Ralf Helbing, die Aufwartung zu machen. Weiter ging´s ins Dorp. Hell leuchtete die Reklame von Edeka Jung. Ein Abstecher zeigte, nicht alle konnten feiern.
Narren und Nicht-Narren hungerten und dürsteten. Familie Jung stand mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen bereit, um die Bevölkerung auch an diesem Festtag zu versorgen. Auch auf Brötchen mussten die Döörper am Nachmittag nicht verzichten: Der ?Okka?, Schmitzens Ernst-Willi, hatte reichlich Knuspriges auf Lager.
Weiter ging die Reise, vorbei am katholischen Pfarrheim. Dort trafen sich Seniorinnen und Senioren beim ökumenischen Treff, um auf ihre Art und Weise die Weiberfastnacht zu verbringen. In gemütlicher Runde hielt man Kaffeeklatsch, spielte Skat, Mensch ärgere Dich nicht und MauMau.
Ein tösendes Alaaf erschallte aus dem Wirtshaus An St. Severin. Christian und Katja Eggert hatten die ?Moppen los?. Bis zum letzten Platz besetzt war der Saal mit Nixen, Katzen, Teufeln...eine Moppenstimmung rundum. Dass es allerdings doch nicht ganz ohne das männliche Geschlecht ging, verrieten die Moppen klammheimlich: Frauenbeglücker Werner Schär sorgte für den Stimmungssound, Andreas Mommers ließ à la Elvis die Moppenherzen schmelzen! Natürlich stellten die Moppen selbst (Resi, Susi, Hanne, Ilona, Marlies, Eva, und Tina) und Moderatorin Inge Steimel auch in diesem Jahr ein brillantes und wohl einzigartiges Programm auf die Beine.
Weiter ging die Tour, vorbei an Schildern ?Heute geschlossen?. Da alle Wege irgendwann ?honger Kuchem? enden, so endete auch die Tour von broeltal.de in Halbers Saal in Wongtersch. Das köstliche und wohl einzigartige Winterscheider Dreigestirn, Elfie Mengede, Billa Sterzenbach und Schwester Käthe, als Sitzungspräsidentin nebst Damenkomitee hatte gemeinsam mit dem 1. WFV zur Weibersitzung geladen. Nicht nur die hongerkuchemer Weiber folgten dem Ruf, sondern auch die vorkuchemer Närrinnen. Der Saal kochte, Raketen stiegen, ein dreifach Wongtersch Alaaf! Mit von der Partei waren Patrick Mengede, der MGV, die Altseucher, et Billa, die Siegburger Husaren Schwarz-Weiss, Harry und Achim. Natürlich durften ihre Lieblichkeiten, Prinzessin Amy I. und Prinz John Leon I., im Gefolge die schottische Antwort auf Mir zwei, die zwei - ein original Dudelsackpiper - nicht fehlen. Begleitet wurde der Abend musikalisch von Music Factory (Ralf Hossbach und Axel Friedrich).
Und irgendwann zu später Stund´quietschten erneut die Bremsen eines riesigen Reisebusses. Da waren sie wieder: der Ruppichterother Elferrat, die Showtanzsternchen der Blue Girls nebst Tanzmajoren, und natürlich Mir zwei, die zwei, die dann auch noch mindestens zwei dabei hatten! Mit einem glanzvollen, närrischen Feuerwerk endete hier auch die Weiberfastnacht von broeltal.de.
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MagazinFreitag, den 20. Februar 2009
Karnevalszug in Hänscheid
Endlich geschafft, das lange Warten hat ein Ende! Am Sonntag, 22. Februar 2009, startet der diesjährige Karnevalszug, unter dem Motto ?Is der Crash och noch so jroß, in Hänscheid is der Deuvel los?, um 14.00 Uhr von der Grundschule in Schönenberg. Von dort aus zieht er durch die Straßen über die Lange Gasse nach Hänscheid. Alle teilnehmenden Gruppen treffen sich schon um 13.00 Uhr zur Aufstellung auf dem Schulhof. Also ihr Jecken, ...macht Euch auf zum Hänscheider Karnevalszoch. Alaaf! Julia Hochschulz
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Wiege der Weiberfastnacht ist in Bonn-Beuel
Es ist wieder soweit: Das Rheinland steht Kopf am Wieverfaasteloovend, dann, wenn die ?Weiber? losgelassen werden. Wohl kaum ein Mann weiß sich diesem zu erwehren, es sei denn, er verschanzt sich sicher in seinem Kämmerchen. Denn die Damen übernehmen landein, landaus an diesem Tage das Regiment. Was kaum einer ahnt: die Wiege der Weiberfastnacht steht in Beuel. Und eigentlich sind die Wurzeln des heutigen Kulttages in einer Frauenbewegung.
Die Beueler Wäscherinnen wehrten sich gegen das Patriarchat, die Dominanz der Männer und die damit verbundene Ausbeutung der Frauen. Vor 185 Jahren entstand der Brauch der Wäscherinnen, sich einmal im Jahr - nämlich am Donnerstag vor Karneval - zusammen zu rotten, um sich gegen ihre Männer aufzulehnen. 1824 gründete sich das erste Beueler Damenkomitee. Was heute in karnevalistischer Art mit Umzug und Sitzungen gefeiert wird, hat einen ernsten Hintergrund.
Die Beueler Wäscher- und Bleicherinnen wehrten sich gegen die unzumutbaren physischen und psychischen Belastungen, die ihnen aufgebürdet wurden. Sie trafen sich zum Kaffeeklatsch. Hier galt ein festes Reglement. Die Frauen hatten die Pflicht, über die groben Verstöße ihrer Männer gegen den Hausfrieden und die eheliche Treue oder über deren Alkoholexzesse zu berichten. Die Übeltäter waren selbstverständlich ausgeschlossen. Ihre Probleme wollten die Damen unter sich besprechen. So konnten sie sich ihren ganzen Frust von der Seele reden.
Der Brauch der Wäscherinnen überstand die unterschiedlichen politischen Epochen von der preußischen Besatzung über das Bismarck-Reich, die Monarchie, die erste Demokratie und die Nazi-Zeit bis hin zur heutigen Demokratie, die untrennbar mit dem Namen Bonn verbunden ist. Seit 1958 benennen die Beueler Weiber alljährlich eine Repräsentantin aus ihren eigenen Reihen, die Wäscherinnenprinzessin, die mit ihrem Gefolge an Weiberfastnacht das Beueler Rathaus erstürmt.
MagazinMittwoch, den 18. Februar 2009
'Bergische Heimatkrippe' spendete an Hospizverein
In aller Munde - ob nah ob fern - ist mittlerweile die ?Bergische Heimatkrippe? von Alois Müller und Vera Symanski-Müller aus Hambuchen, die in langjähriger, liebevoller Detailarbeit entstanden ist. (broeltal.de
berichtete). Ab der Döörper Weihnacht (Siegfried Klucke chauffierte mit dem vom BVR organisierten und von der Gemeinde kostenfrei zur Verfügung gestellten Pendelbus die Neugierigen) bis Anfang Februar 2009 besuchten wieder unzählige Interessierte das Krippenhaus, welches die Tore für die Besucher geöffnet hielt. Kostenlos war der Eintritt, aber das Ehepaar Müller hatte auch in diesem Jahr erneut die Spendentrommel gerührt. Den stolzen Betrag von 900,00 Euro sammelten sie, den sie jetzt dem Hospizverein LEBENSKREIS e.V. übergeben konnten. Der Verein wurde vor acht Jahren in Hennef gegründet. Hauptaufgaben sind Unterstützung, Beratung und Begleitung von Schwerstkranken, deren Angehörige und trauernder Menschen. Mehr als zwanzig ehrenamtliche, ausgebildete Helferinnen und Helfer sind mittlerweile tätig. Nähere Informationen: www.hospizverein-hennef.de
v.l.n.re.: Ursula Pützstück, Regine Bartholdi, Vera Symanski, Alois Müller
MagazinFreitag, den 13. Februar 2009
Ruppichteroth: Eine heile Welt?
Nach Ansicht der Ruppichterother Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen steht die Sozialraumanalyse für Ruppichteroth auf sehr wackeligen Beinen. Dieses Fazit zogen die Grünen nach der Ausschusssitzung für Jugend, Familie und Soziales, deren Ergebnisse für sie nicht befriedigend waren. Fraktionsvorsitzende Dr. Rita Tondorf brachte es auf einen Punkt: ?Thema verfehlt!?
Die Grünen bemängeln, dass die betroffene Zielgruppe nicht befragt worden sei. Es sollte untersucht werden, wo es in der Gemeinde Konfliktpotentiale bei Jugendlichen gibt, wo möglicherweise Drogenprobleme auftreten, wo Gewaltgefahr bestünde, inwieweit Jugendliche aus der Gemeinde "fliehen", weil Angebote fehlen. ?Und dann befragt man Kinder der 4. Klassen und teilweise noch jüngere. Das maximale Befragungsalter lag bei 10 Jahren?, so Dr. Tondorf weiter. ?Und kommt dann zu dem Ergebnis, dass in Ruppichteroth keine Probleme bestehen.?
Bereits im Sommer letzten Jahres hatte der Arbeitskreis Jugend bemängelt, dass die Zielgruppe, um die es geht, nicht genügend befragt worden sei. Eine Einbeziehung der Streetworker, der Vereine und der höheren Klassen der Hauptschule wurde mit auf den Weg gegeben. Das Jugendhilfezentrum sollte sich eine Erhebung überlegen, die Doppelbefragungen vermeidet, gleichzeitig aber die Jugendlichen berücksichtigen, die außerhalb der Gemeinde Schulen besuchen. Dr. Tondorf: ?Wir fragen uns nun: Was soll das? Darf nicht sein, was nicht sein soll? Darf das Bild der heilen Welt nicht in Frage gestellt werden? Wenn wir die Kinder und Jugendlichen in Ruppichteroth ernst nehmen wollen, dann müssen wir uns auch der Realität stellen.?
So müsse man ernsthaft hinsehen, wo Angebote fehlen, wo insbesondere ältere Jugendliche mit ihrem größeren Lebensradius Defizite verspüren, wo Konfliktpotentiale liegen, wo Jugendliche durch mögliche Gewalt, Drogen oder radikales Gedankengut gefährdet seien. ?Erst dann können wir Verbesserungen schaffen, Maßnahmen ergreifen. Wegsehen hat noch nie geholfen?, erklärt die Fraktionsvorsitzende weiter. Möglicherweise könne es hier Berührungsängste geben oder schlichtweg eine Angst vor den Ergebnissen.
Gibt es in Ruppichteroth wirklich noch eine ?heile Welt?? Um dies umfassend zu klären haben Bündnis 90/Die Grünen nun einen erneuten Antrag gestellt: Die Sozialraumanalyse soll erweitert und auf die Zielgruppe der Jugendlichen bis 20 Jahre erweitert werden. ?Dies muss schnell angegangen werden. Es kann nicht sein, dass wir mit den Ergebnissen wieder monatelang vertröstet werden. Die Leidtragenden sind nämlich die Jugendlichen und deren Familien?, so Dr. Tondorf.
MagazinDonnerstag, den 12. Februar 2009
Stehende Ovationen bei der Theatertournee des St.-Theresien-Gymnmasiums
Die Theatergruppe des St-Theresien-Gymnasiums Schönenberg war erneut auf einer Theatertournee. Mit stehenden Ovationen wurde das Können der jungen Schauspielerinnen belohnt, die diesmal ?Der Lügner? zur Aufführung brachten.
Aus der Feder des italienischen Komödiendichters und Librettisten Carlo Goldoni (1707-1793) stammt die Komödie in drei Akten ?Der Lügner? (Il bugiardo). Sie erzählt die Geschichte von Lelio, der andere ausnützt und ein sehr selbstsicheres Auftraten hat. Mit vielen Lügen versucht er sich einer Frau anzunähern. Da Lügen bekanntlich immer kurze Beine haben, verstrickt Lelio sich in seinen Unwahrheiten. Diejenige, die er wirklich liebt, wird deshalb am Ende mit Florindo, einem schüchternen, aber ehrlichen Medizinstudenten, verheiratet.
Zum Abschluss der Tournee lädt das St-Theresien-Gymnasium alle Ruppichterother, Freunde und Nachbarn zu einer Aufführung am Sonntag, 15. Februar 2009, ab 15.30 Uhr in das Gymnasium, St.-Vinzenz-Straße 2, Schönenberg ein.
MagazinDonnerstag, den 12. Februar 2009
Närrisches Pfarrheim
Wo die Ursprünge des Fastens liegen, muss naturgemäß der Karneval zelebriert werden. Was für die Kölner Jecken in dieser Zeit der Dom ist, ist die Kirche St. Maria Magdalena für die Schönenberger. Im ausverkauften Pfarrheim gaben sich Büttenlegenden und allerei Prominenz die Ehre. Marschierte das Bläsercorps aus Much samt Prinzenpaar mit kölscher Blasmusik ein und zeigte sich die Kindertanzgruppe des Rot-Weiß Hänscheid mit dem Kinderprinzenpaar Anne I. Krischker und Luis I. Schrewe, hatte der ?Döörper Prätscher? eine Gasmaske auf und erklomm zu ?Smoke on the water? die Bühne - schließlich war die Umsetzung des Raucherschutzgesetzes in den hiesigen Kneipen sein erstes Ziel.
Ein besonderes hor d'ouevre waren die ?Sexy Ratatouilles? des Ruppichterother Elferrates. Der Saal stand Kopf, als die fünf Herren in Rüschenkleidchen anfingen das Tanzbein zu schwingen. Dazu besangen Weltstars m Wechsel all die Dinge, die die Bröltalgemeinde im Laufe des Jahres bewegten. So war ?I will survive? von Gloria Gaynor dem perspektivlosen Kaufhaus Schuhmacher gewidmet. Oder Tina Turners Ode an den scheidenden Bürgermeister Hartmut Drawz, die da lautete: ?Simply the best?.
Aber auch deutsche Künstler, um genau zu sein die ?Jakob Sisters?, waren dabei. Sogar zu Viert standen die Damen samt Hund unterm Arm auf den Brettern und trällerten Schlager in die Menge. Übertroffen wurde diese musikalische Höchstleistung nur, von wem auch sonst, ?Mir Zwei, die Zwei?, die ausnahmsweise noch ?hück zwei mir? waren.
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Närrisches Pfarrheim
MagazinSonntag, den 8. Februar 2009
Alaaf im kleinen Kreise
Fast schon familiär feiert man Karneval in Hänscheid. Denn neben dem Zug, zu dem am Karnevalssonntag die gesamte Gemeinde Ruppichteroth pilgert, findet auch jede Session eine Sitzung im ?Schötzhuus? statt. So sang und schunkelte man dicht gedrängt im kleinen Saal, der trotzdem noch Platz für Bühne und den Elferrat der ?Naahtsühlen? bot.
Auftritte präsentierten Jung und Alt gleichermaßen. Fachsimpelte das ältere Semester über die Probleme des Rentnerdaseins, sprangen die Minifunken über das Parkett - natürlich unter Aufsicht des Kinderprinzenpaares. Selbst von ?honger Kuchem? hielten die Tollitäten ein. Elfi Mengede als Putzfrau Billa Sterzenbach und das Kinderprinzenpaar des Wöngteschter Fastelovendvereins amüsierten das Publikum.
Gefährlich wurde es bei der großen Piratenshow der Tanzgruppe Rot-Weiß Hänscheid. Aber nicht wegen der messerscharfen Plastiksäbel der Piratinnen, sondern der halsbrecherischen Akrobatik inmitten der Zuschauer. Der vorhandene Platz wurde ausgenutzt, bis zur Decke reichten die Formen der Augenklappenträgerinnen. Sichtlich erleichtert gab man sich, als dann auch noch die geforderte Zugabe über die Bühne gebracht war.
Viel Spaß hatten die Hänscheider den ganzen Abend über, bis tief in die Nacht hielten die Festivitäten an. Zum Karneval reicht eben auch ein kleiner Raum voller Jecke, um für ordentlich Stimmung zu sorgen.
MagazinSonntag, den 8. Februar 2009
Schule "Am Brölbach" sagt danke
Einen unerwarteten Geldsegen konnte jetzt der Förderverein der Grundschule ?Am Brölbach? in Schönenberg verzeichnen. Die Fa. Eymold Deko und mehr (Schönenberg) überreichte dem Vorsitzenden des Fördervereins, Knut Rulke, und Schulleiter Rainer Peters eine Spende in Höhe von 300,00 Euro. Ausgestattet werden soll damit der ?Antolin-Raum? mit Büchern und Software für die dort installierten 11 Schulcomputer. Peters und Rulke dankten dem Ehepaar Eymold. Nur durch solche Spenden könne man auch weiterhin das Schulangebot attraktiver gestalten. ?Die schulische Förderung von Kindern und Jugendlichen ist und bleibt eine Investition für die Zukunft, von der wir alle einmal profitieren können,? so die Schulvertreter einhellig.
(Bild: v.l.n.r.: Knut Rulke, Rainer Peters, Petra Hupperich, Gabi und Eckhard Eymold)
MagazinDonnerstag, den 5. Februar 2009
Rupp Rupp Alaaf bei den Senioren
Herausgeschmückt mit fetzigen Hüten und Stolas waren die Ruppichterother Seniorinnen und Senioren bei ihrem bunten Karnevalsnachmittag im Forum der Grundschule Ruppichteroth. Zum Kaffeeklatsch spielte Paul Hänscheid aus Schönenberg auf. Bei Orgel, Akkordeon und Gesang schwang die rheinische, musikalische Fröhlichkeit durchs Forum, es wurde geschunkelt, getanzt und mitgesungen. Ebenso faszinierend war der stimmungsreiche Reigen der ?Lollipops? unter der Leitung von Vanessa Neumann und Nathalie Widmann. Spaß an der Freude und strahlende Gesichter hatten die Bambinis bei ihren Tänzen. ?Ein Häufchen Elend wie der Mann? brachte Schwester Käthe (Elvira Mengede) zum Besten. Mit Komik und Satire berichtete sie von ihrem harten Arbeitsalltag auf der Männerstation. Gedankt wurde es mit einem heftigen Rupp Rupp Alaaf! Akrobatische und tänzerische Leistungen vollbrachten die Minifunken des TV 1888 Ruppichteroth (Leitung Elli Jedig).
Natürlich warteten alle gespannt darauf, mit welchen Neuigkeiten wohl der ?Döörper Prätscher? (Hans-Peter Hohn) in diesem Jahr aufwartete. Die Auswirkungen der Finanzkrise auf das Dorp thematisierte er ebenso, wie die anstehende Bürgermeisterwahl, die Betonbauten in der Schulstraße oder auch den Wegzug einiger Bürger aus der Straße ?Zum Sperber?. Aber man hatte ?ihn? ja vorher nicht gefragt... So blieb kein Auge trocken bei diesem brillanten Vortrag, der sich nicht nur mit Politspitzen, Baumogulen, ehrenwerten Verdienstkreuzträgern und ?Wirtschaftsbossen? aus der Gemeinde beschäftigte, sondern auch mit allbekannten Bürgerinnen und Bürgern, die ja schon eh´ im Dorfgeflüster ihr Fett weg bekamen. Alles in allem war es ein gelungener Nachmittag, bei dem die CDU-Frauen und zahlreiche Helferinnen wie immer für das leibliche Wohl bestens sorgten.
MagazinDonnerstag, den 5. Februar 2009
Countdown für Hänscheider Karnevalszug
Der Countdown läuft! Nur noch wenige Tage, nämlich am Sonntag, 22. Februar startet der diesjährige Karnevalszug um 14.00 Uhr von der Grundschule in Schönenberg. Alle teilnehmenden Gruppen treffen sich schon um 13.00 Uhr zur Aufstellung auf dem Schulhof. Abholtermin des Wurfmaterials für alle Gruppen ist Samstag, 14.02.2009 von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Zur Ley 6 in Hänscheid. Der Plan für die Zugaufstellung liegt an diesem Tag ebenfalls bereit. Julia Hochschulz
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Fußballer geben das letzte Hemd
Einmal wieder hockten Denis R., Markus J. und Petty F. an einem lausigen Novemberabend im Sportlerheim des TUS Winterscheid beieinander, sehnten sich nach dem Sommer, erfolgreichen Fußballspielen und träumten davon, eines Tages den schmuddeligen, harten Aschenplatz gegen einen strahlend grünen Kunstrasenplatz austauschen zu können. Aber da die drei Spieler der ersten Herrenmannschaft eigentlich keine Träumer sind, sondern Männer, die ?Dinge anpacken?, packten sie auch diesen Traum einfach an, begannen ihn zu realisieren. Kapital musste her, und dafür wären sie bereit, ihr letztes Hemd zu geben. Im Zeitalter der Modells und Shooting Stars blühte die Idee doch einen Kalender auf den Markt zu bringen. Aber nicht die wunderschöne Landschaft rund um Winterscheid sollte diesen prägen, sondern: sie selbst. Natürlich fand dies regen Zuspruch, nicht zuletzt in der Damenwelt. Und so posierten die jungen Sportler vor der Kamera, um ihrem Ziel, dem Kunstrasenplatz, ein Stück näher zu kommen. Ästhetisch und schön anzusehen ist nun das Endprodukt: ein Kalender für 2009, den jeden Monat ein anderer Spieler ziert und der seinesgleichen sucht. 
Dem Verein und allen Spielern in Winterscheid ist der Kunstrasen, welcher den maroden Tennenplatz ersetzten soll, so wichtig, dass sich die Spieler kostenlos von einem Fotografen ablichten ließen. Es ist ein Obolus der Spieler, damit permanente Platzsperren ein Ende haben und die Vorteile eines Kunstrasens den Winterscheidern zugute kommen. Der Erlös des "oben ohne" Kalenders geht in voller Höhe in den Spendentopf des TuS Winterscheid. Für die intensive Jugendarbeit des TUS soll der Rasenplatz weitere Vorteile bringen. Derzeit wird jeder Cent für das neue Grün gespart. Auch die Prämie des Rhein-Sieg-Sportförderpreises der Kreissparkassenstiftung in der Kategorie "herausragendes soziales Engagement" geht in dieses Vorhaben. Natürlich werden Sponsoren und Spender weiterhin emsig gesucht. Nähere Informationen gibt es unter www.tus-winterscheid.de. Der Kalender wurde durch eine Druckerei erstellt: Format A3 / 12 Seiten / Preis: 17,50 Euro und ist beim TUS und seinen Spielern erhältlich.
MagazinMittwoch, den 4. Februar 2009
Das Publikum stand Kopf
Genauso wie die Großen haben die Kleinen beim TV 1888 Ruppichteroth ihre eigene Karnevalssitzung. Dort gibt es zwar keine Büttenredner, aber ?Kinderstars?, die sich dem kritischen Publikum stellen. Viel Kreativität zeigten die jungen Talente, ob an der altmodischen Geige, die dem Höhner-Hit ?Wenn nicht jetzt, wann dann? ein neues Gesicht gibt, als Band mit eigenem Gesang begleitet von akrobatischen Einlagen auf Inlinern und Einrad oder Wicki dem Wickinger. Zwischendurch brachten Bühnenspiele zum Mitmachen wie Zeitungstanzen und Eierlaufen Abwechselung.
Natürlich durften auf einer echten Karnevalssitzung die Funkemariechen nicht fehlen. Dem kamen die Roten Funken aus Schladern und die Bröltaler Minifunken bei. Das junge Publikum entschied neben dem besten Kostüm auch darüber, wer denn nun der Kinderstar 2009 werden sollte. Das Rennen machten die sechs Akrobaten um die Sänger Phillip und Robin, die, vielleicht nicht ganz regelkonform mit Unterstützung von Albert Brummenbaum, Kölsche Klänge in das Mikrofon trällerten. Zum Abschluss gewann dann doch jeder, denn von der Bühne regnete es Kamelle.










