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Kasse klingelt für das Grün - Spendenkonten eröffnet
Der BSC 03 / Bröltaler Sportverein / hat nun zwei Spendenkonten für die geplanten Kunstrasenplätze in Ruppichteroth und Schönenberg eröffnet. Patenschaften für den Rasen (ab 25,00 Euro/qm) können ab sofort übernommen werden. Derjenige, der selbst genügend "Grün" besitzt und nur so etwas Gutes tun möchte, ist ebenfalls zur Spende herzlich eingeladen. Jeder einzelne Euro und Cent ist willkommen!
Spendenkonten:
Raiffeisenbank Much-Ruppichteroth, Konto 600385046, BLZ 37069524
Kreissparkasse Köln, Konto 9000344, BLZ 37050299
SportSamstag, den 21. Februar 2009
Grünes Licht für Kunstrasenplätze
?Blau-Weiß wird Grün? prangt seit kurzem auf der Internetseite des Bröltaler SC. Der Grund: Laut der Gemeinde und des ?Projektteams Kunstrasenplätze? des BSC sollen alle drei Sportstätten in Ruppichteroth, Schönenberg und Winterscheid mit Kunstrasenplätzen ausgestattet werden. Sperrungen wegen gefrorenem Boden dürften dann der Vergangenheit angehören. Nach dem jetzigen Stand der Dinge würde das Plastikgrün in Schönenberg noch dieses Jahr realisiert, auf dem Wasserberg im nächsten. Zusätzlich soll dort die Laufbahn aus Asche einer modernen Tartanbahn weichen.
[Update 21.02.2009] Auch in Winterscheid soll noch in diesem Jahr das strahlende Immergrün realisiert werden.
Die Vereine TuS Winterscheid und Bröltaler SC stehen nun vor einer enormen finanziellen Belastung. Ein Eigenanteil von 100.000 Euro pro Verein muss aufgebracht werden, die restlichen Kosten würden durch die Gemeinde aus den Zuschüssen des Konjunkturpaketes II (
wir berichteten) gedeckt, so Hans-Peter Hohn vom Projektteam. Zur Tartanbahn müssen seitens des TV Ruppichteroth 30.000 Euro beigesteuert werden.
Damit sich die Vereine nicht in Unkosten stürzen, seien Spenden unbedingt vonnöten. In Winterscheid sammelt man dafür schon länger, dort geben die Sportler ?ihr letztes Hemd? und lassen sich für einen Kalender ablichten. (
wir berichteten) Kunstrasen-Patenschaften, bei denen die Käufer für mindestens 25 Euro pro Quadratmeter Kunstrasen-Pate werden können, gibt es beim TuS schon, auch der BSC wird diese Einnahmequelle auf den Weg bringen.
Genauere Informationen werden nach den Karnevalstagen auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben.
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Korea zu Gast
Sport verbindet Nationen. Unter diesem Motto war jetzt eine Delegation koreanischer Taekwondo-Kämpfer (14 Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren, sechs Erwachsene, davon 4 Großmeister im Taekwondo) zu Gast in Ruppichteroth. Eine Woche lang hielten sich die Junior-Sportlerinnen und -Sportler nebst Trainern in Gastfamilien auf, lernten Schule, Kultur und das Leben der heimischen Kinder und Jugendlichen kennen. Sie folgten der Einladung von Padith Phongpachith, der 1981 über Irrwege mit seiner Familie nach Ruppichteroth kam. Phongpachith - aus Laos stammend, aber mittlerweile selbst deutscher Staatsbürger - führt seit mehr als 20 Jahren eine eigene Taekwondo-Schule. Sein Ziel war und ist es durch den Sport Nationen zu verbinden. Dafür wurde er 2002 mit dem nationalen ?Georg von Opel-Preis? ausgezeichnet.
Über 400 Schüler betreut Lyong Ho. Regelmäßig nehmen diese an nationalen und internationalen Wettkämpfen teil und haben bisher unzählige Weltmeister, Vize-Weltmeister, Europameister und andere Titel abgeräumt. Ihr nächstes Ziel ist die Kinderweltmeisterschaft in Sindelfingen am kommenden Wochenende, zu der auch die heute von Bürgermeister Hartmut Drawz offiziell verabschiedete Gruppe aus Korea reisen wird. Im April stehen dann die Championships in Davos /Schweiz an, bei denen man sich ebenfalls gute Chancen errechnet.
Sollten die Ruppichterother Sportlerinnen und Sportler die Qualifikationen erreichen, so ist geplant im Herbst die Meisterschaften im Heimatland des Taekwondo - Korea - zu besuchen. Ruppichteroth drückt allen Teilnehmern auf alle Fälle die Daumen, damit das harte Training vielleicht auch durch Preise belohnt wird.
SportMontag, den 2. Februar 2009
Sport mit Vernunft verhindert Verletzungen
Zu einem Informationsabend ?Sportverletzungen - Vorbeugung und Behandlung? hatte jetzt der TUS Winterscheid geladen. Sportmediziner Dr. Herbert Broich und Sportphysiotherapeut Christian Müller referierten vor Trainern, Betreuern, Spielerinnen und Spielern. Wie funktioniert der menschliche Körper unter sportlicher Belastung, was sind Bänder und Sehnen, wie kann ich Verletzungen vorbeugen und was kann ich tun, wenn der Ernstfall eines Schadens eingetreten ist. Diese und viele andere Fragen wurden durch die beiden Spezialisten Dr. Broich und Müller eindrucksvoll auch dem medizinischen Laien erklärt.
Regelmäßig Sport treiben ist gesund. Allerdings birgt ?unvernünftig? getriebener Sport auch ein erhebliches Verletzungsrisiko. Bedingt durch eine Zunahme sportlicher Aktivitäten und einem schlechten Trainingszustand stieg die Anzahl der Sportverletzungen und Überlastungsschäden in den letzten Jahren deutlich. So sind 20% aller Unfälle in Deutschland Sportunfälle (etwa zwei Millionen Fälle). Ursachen hierfür sind die wachsende Zahl an Freizeitsportlern, der Trend zu Modesportarten mit erhöhtem Verletzungsrisiko und eine vermehrte Risikobereitschaft der Sportler. Oftmals sind die Bewegungsabläufe ungenügend erlernt und Vorsichtsmaßnahmen werden nicht beachtet. Je nach Belastung und Risiko sind bestimmte Verletzungen für bestimmte Sportarten typisch. Unfälle kommen im Vereins- und im Freizeitsport etwa gleich oft vor. Am häufigsten wohl bei Fußball und anderen Ballsportarten. In der Regel spielen bei Sportverletzungen verschiedene Faktoren eine Rolle: innere Faktoren: unzureichender Trainingszustand, Ermüdung, mangelhafte Ernährung, nicht ausgeheilte Verletzungen; äußere Faktoren: ungenügende Sportausrüstung, Fremdeinwirkungen (Foul) und ungünstige Rahmenbedingungen (Bodenbelag, Sportgeräte, Witterung).
Das berühmte ?No sports? ist wohl jedermann bekannt, welches angeblich von Winston Churchill geprägt wurde, als er auf sein hohes Alter und seinen ungesunden Lebenswandel angesprochen wurde. Dabei war er in jungen Jahren ambitionierter Fechter, Schütze, Reiter und Polospieler, was ihm vielleicht sein Leben verlängert hat. Der Informationsabend hat das Churchill-Zitat entkräftet: Sport und Bewegung sind äußerst wichtig. Alle Anwesenden waren sich darüber einig, dass der gesundheitliche Nutzen des Sports die Risiken um ein Vielfaches überwiegt. Man muss nur mit Vernunft an die Sache herangehen...
Bild: Bruno Hanke, Dieter Schmitz, Dr. Herbert Broich, Christian Müller





