Nachrichtenarchiv
Finnland - Blues
Blues assoziiert der Musikfreund mit den Baumwollfeldern Mississippis, dem schwarzen Süden der USA. Selten aber mit Skandinavien oder gar Finnland. Passend zum Wetter ist in der Kornbrennerei Bröleck eine dieser ?Exoten-Bands?, die über 20 Jahre Bühnenvergangenheit zurückschauen kann. Mit über 100 Konzerten im Jahr in der ganzen Welt zählen die Wentus Blues Band zu der hart arbeitenden ?on the road fraktion? des Genres. Zum 20 jährigen Bühnenjubiläum lud man zum ?Family Meeting? nach Helsinki und Freunde aus aller Welt kamen. Der Film zum Konzert wurde mehrfach ausgezeichnet. Hinter ?Wentus Blues Band? verbergen sich: Robban Hagnäs (Bass, Backing Vocals), Niko Riippa (Gitarre), Mikael "Axeli" Axelqvist (Schlagzeug), Kim "Hiding" Vikman (Gitarre), Juho Kinaret (Lead Vocals + Percussion), Pekka Gröhn (Orgel/Piano).
Bei der Deutschland-Tour begleitet sie Eddie Kirkland, ein ?Bluesman? der alten Schule. Der 1928 geborene Sänger/Gitarrist stammt aus Jamaika und wuchs in Alabama auf. Nach dem 2. Weltkrieg kam er nach Detroit und lernte dort John Lee Hooker kennen, den lange begleitete. In den sechziger Jahren spielte Kirkland mit dem Saxofonisten King Curtis das hervorragende Album "It's A Bluesman" ein und wurde Gitarrist in der Band von Otis Redding.
Konzert: Donnerstag, 5. Februar 2009, ab 20.00 Uhr in der Kornbrennerei Bröleck. Eintritt: Freiwillig.
RegionFreitag, den 30. Januar 2009
Verkehrssünder müssen tiefer in den Geldbeutel greifen
Ab dem 1. Februar werden Verkehrssünder verschärft zur Kasse gebeten. Denn dann tritt ein neuer Bußgeldkatalog für Verkehrsordnungswidrigkeiten in Kraft. ?Besonders zu schnelles Fahren, Drogen- und Alkoholmissbrauch am Steuer werden zukünftig mit deutlich höherem Bußgeld belegt?, erläuterte der Leiter des Straßenverkehrsamtes in Siegburg, Dieter Siegberg. ?Der Höchstsatz bei Trunkenheit und bei der Einnahme von berauschenden Mitteln am Steuer wurde so von 1.500 Euro auf 3.000 Euro angehoben?. Alkoholmissbrauch und Geschwindigkeitsüberschreitungen gelten immer noch als die Hauptunfallursachen.
Oft wird allerdings vergessen, dass die Bußgelder nicht nur für Autofahrer, sondern auch für Radfahrer und Fußgänger gelten. Weiterhin bestehen bleiben die die Punkte in Flensburg und auch Fahrverbote. So heißt es in Euro bei Geschwindigkeitsüberschreitung innerhalb geschlossener Ortschaft: 21 - 25 km/h: bisher 50 Euro, neu 80 Euro; 41 - 50 km/h bisher 125 Euro, neu 200 Euro. Das Überfahren einer roten Ampel: bisher 50 Euro, neu 90 Euro. Bei Alkoholmissbrauch beim 1. Verstoß wird das Bußgeld von 250 Euro verdoppelt auf 500 Euro. Wer den Mindestabstand bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h nicht einhält: bisher 60 Euro, neu 100 Euro. Die Missachtung der Vorfahrt mit Unfallfolge: bisher 60 Euro, neu 120 Euro. Das Überqueren eines Bahnübergangs mit PKW bei geschlossener (Halb-) Schranke: bisher 450 Euro und Fahrverbot für drei Monate, neu 700 Euro und Fahrverbot für drei Monate. Als Fußgänger kostet dieser Verstoß jetzt 350 Euro (bisher 250 Euro).
Informationen zum neuen Bußgeldkatalog gibt es unter www.kba.de (Kraftfahrt-Bundesamt) oder www.verkehrsportal.de unter der Rubrik Bußgeldrechner.
SportFreitag, den 30. Januar 2009
Jahresabschlussturnen war der Hit
Ihr Können bewiesen die jungen Nachwuchssportlerinnen und -sportler der Turnabteilung des TV 1888 Ruppichteroth beim Jahresabschlussturnen. 50 Kinder und Jugendliche zeigten in ihrer Show, dass Sport nicht Quälerei ist, sondern Freude und Spaß bedeutet. Akrobatische Leistungen wurden am Reck, Boden, Sprung und Balken in drei verschiedenen Gruppen vorgeführt. Einen besonderen Augenschmaus boten sicherlich die kleinsten Turner vom Mutter- und Kindturnen mit Nadja Georgi. Die ?Minis? waren in diesem Jahr das erste Mal mit dabei und überraschten durch kreative Bewegungszirkel. Die zweite Gruppe - Kinderturnen Mädchen und Jungen - überzeugten im breitensportlichen Turnbereich mit sehr guten Leistungen an den Geräten. Turnvater Jahn hätte sicherlich seine Freude an den Übungen der Leistungsgruppe gehabt, Ruppichteroths Turnvater Josef Bestgen hatte sie an diesem Nachmittag! Durch kontinuierliches Training hat sich die dritte Turngruppe im Bunde bereits einen festen Platz im Turnverband Rhein-Sieg erturnt.
0 KommentareWirtschaft/PolitikDonnerstag, den 29. Januar 2009
Attraktivitätssteigerung des Hallenbades
Zu der kommenden Hauptausschusssitzung hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag auf Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des Ruppichterother Hallenbades gestellt. Fraktionsvorsitzende Dr. Rita Tondorf:? Im Rahmen der anstehenden Sanierungsarbeiten soll geprüft werden, inwieweit das Hallenbad attraktiver zu gestalten wäre. Vor diesem Hintergrund haben Vertreterinnen und Vertreter des Kinder- und Jugendparlamentes Vorschläge entwickelt, die den Besuch des Bades gerade für die jungen Bürgerinnen und Bürger interessant machen würde.?
So könnte die Möglichkeit geschaffen werden, die Fensterfront zur Liegewiese hin in größerem Maße zu öffnen, so dass in den Sommermonaten eine Freibadatmosphäre geschaffen würde. Im Übergang vom Gebäude zur Außenfläche könnte nach Ansicht der Jugendlichen eine Terrasse mit Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Die Nutzung des Beachvolleyballfeldes sollte allen Schwimmbadbesucherinnen - und besuchern ermöglicht werden. Dr. Tondorf: ?Das Hallenbad in Ruppichteroth hat eine wichtige Funktion als Sportstätte vor Ort. Leider mangelt es ihm - wie vergleichbaren Bädern aus dieser Zeit - im Vergleich zu großen Schwimm- oder Fun-Bädern an Attraktivität. Ein guter Schritt wurde gemacht, als für die Sommermonate eine Liegewiese geschaffen und ein Beachvolleyballfeld angelegt wurde.?
Die Grünen sind der Ansicht, dass insbesondere für die Kinder und Jugendlichen aus der Gemeinde es wünschenswert wäre, ein Schwimmbad vor Ort zu haben, das einen Besuch reizvoll macht. Es erspare lange Fahrtzeiten nach Much, Eitorf oder gar Siegburg. Damit würden durch vertretbare Investitionen Strukturänderungen geschaffen, die die Attraktivität des Schwimmbades für unsere jungen Bürgerinnen und Bürger - aber nicht nur für die - deutlich erhöhen würden. ?Die anstehenden Bautätigkeiten bieten sich dafür an, diese kleinen Ergänzungen mit durchzuführen?, erklärte die Fraktionsvorsitzende.
MagazinDonnerstag, den 29. Januar 2009
Fidel Castro und seine Volldampfpolitikerinnen
Heiß her ging es auf der Karnevalssitzung des TV Ruppichteroth - und das nicht nur weil der Elferrat die Bröltalhalle mit einer musikalischen Travestie-Show ins 'Bröltal-Lido' verwandelte. Der Döörper Prätscher, Hans-Peter Hohn, feierte sein 15. Büttenjubiläum und zog die Ruppichterother Kommunalpolitik gewohnt gekonnt durch den Kakao. Da wurde Bürgermeister Drawz aufgrund seiner 50 Jahre Amtstätigkeit kurzerhand zum Fidel Castro, BVR-Vorsitzender Wolfgang Steimel zum Baumogul der neuen Ortsdurchfahrt und die CDU-Gemeinderatskanditaninnen Rita Winkler, Ulrike Mroz, Susanne Schrewe und Karin Fischer, die trotz Nichtraucherschutzgesetz weiterhin Kette rauchen, zu wahren 'Volldampfpolitikerinnen' ernannt. Auch die beiden Bürgermeisterkandidaten bekamen ihr Fett weg. Mario Loskill hätte sich besser gleich in Mario Obama umbenennen lassen sollen, während Michael Stein durch lichtes Haar und Brille Gerüchten zufolge von Ludwig Neuber mit seinem eigenen Sohne verwechselt wurde.
Gleichermaßen tobte der Saal, als Ralf Löbach und Markus Neuber als das Präsidentenpaar 'die Brummenbaums' die Bühne betraten. Elferrats-Vorsitz Brummenbaum musste kurzfristig ein Loch in seinem Programm stopfen, hielt dies aber vor der Öffentlichkeit geheim. Seine mit Gesichtscreme verzierte Frau hingegen posaunte es fröhlich in der Welt herum, von der Presse bis zur Fastelovends-Konkrurrenz honger Kuchem, dass organisatorisch so einiges im Argen lag. Die Lösung des Problemes konnte nur einer bringen: Schlagerguru Heino, dargestellt von Arno Schiefen. Putzfrau Billa Sterzenbach, gespielt von Elvira Mengede, rundete das Büttenambiente ab, schließlich war sie schon zum neunten Mal vertreten.
Mit neuem Zugang von drei Tanzmajoren brachten die mehrmaligen NRW-Meister, die Blue Girls, die Stimmung zum Kochen. Zuvor zeigten schon Minifunken und Bröltalpänz ihr tänzerisches Können im Rampenlicht. Auch musikalisch überzeugten die fast schon zur Traditionsband gewordenen 'Mir zwei, die zwei' und zum großen Finale das Trompeterkorps der KG Eefelkank aus Eschweiler. Nach so einer Sitzung der Superlative verabschiedete man sich zurecht mit Pauken und Trompeten!
Bildergalerie Winterfest 2009
Wirtschaft/PolitikDonnerstag, den 29. Januar 2009
Kinder- und Jugendparlament: Super Ideen, konkrete Vorschläge, realistische Umsetzungsgedanken
Vertreterinnen und Vertreter des Kinder- und Jugendparlamentes (KiJuPa) Ruppichteroth waren jetzt zu Gast bei der öffentlichen Sitzung von Bündnis 90/Die Grünen in der Dorfschänke, zu der auch Bürgermeisterkandidat Mario Loskill erschien. Detailliert vorbereitet waren die Nachwuchsparlamentarier, Sascha Sandvoss, Frederieke Altwicker und Kristina Räder, die den Grünen-Politkern und den Gästen ihre Wünsche, Ziele und Vorhaben in der Legislaturperiode bis 2010 vorstellten. Verbesserungsnotwendigkeiten im Jugendzentrum Ruppichteroth, Jugendpartys in der Gemeinde, Ferienpaßaktivitäten für ältere Kinder und Jugendliche, der Kinder- und Jugendtag waren einige Themenbereiche des Abends.
Darüberhinaus diskutierten die Anwesenden aber auch über neue Themenfelder, bei denen die Mitsprache und Vorschläge der Jugendlichen wichtig sind. Das die jungen Parlamentarier bei ihren Ideen nicht nach den Sternen griffen, die nie erreichbar wären, oder sich nicht an sogenannten ?Eintagsfliegen-Vorhaben? festklammerten war bemerkenswert. Einmütig erklärten sie: ?Wir sind gewählt worden und haben damit ein Stück Verantwortung übernommen. Und dieser möchten wir gerecht werden.? Als junger Mensch sich für das politische Geschehen in der Heimatgemeinde zu interessieren und sich für die Belange der jungen Generation einzusetzen, haben sie sich auf die Fahne geschrieben.
So waren die Vorschläge der Youngsters sehr konkret, umsetzungsbezogen und vor allem auch finanzierbar. Ihre Gedanken über eine Verbesserung des Angebotes und der Lebenssituation der jungen Menschen in Ruppichteroth zeugten davon, dass sie ihr ?Amt? nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern auch etwas bewegen möchten. Gegenüber den Grünen erklärten sie auch, dass es außerordentlich wichtig sei, dass Kinder- und Jugendparlament und seine Aufgaben, Arbeit und Ziele noch populärer zu machen. Ein erster Schritt ist hierfür getan: Jugendparlamentarier Sascha Sandvoss entwickelte einen Informations-Flyer, der in den kommenden Wochen an den Schulen, in den Vereinen und überall dort, wo Kinder und Jugendliche anzutreffen sind, verteilt wird. ?Uns ist wichtig, dass auch Kinder und Jugendliche angesprochen und informiert werden, die zwar in unserer Gemeinde wohnen, aber hier nicht zur Schule gehen und in keinem heimischen Verein sind. Denn wir sind für alle da?, so Sandvoss. (Bild v.l.n.r. Frederieke Altwicker, Kristina Räder und Sascha Sandvoss)
So soll das KiJuPa nicht nur eine ins Leben gerufene Institution auf dem Papier sein. Es soll ein Kinder- und Jugendparlament werden, das bei den ?Alten? Gehör und Unterstützung findet und bei den ?Jungen? ein kompetenter Ansprechpartner, wenn es um deren Belange geht.
Volle Unterstützung sagten Bündnis 90/Die Grünen den Jungparlamentariern zu. Fraktionsvorsitzende Dr. Rita Tondorf: ? Wir werden die Jugendlichen künftig stärker bei allen Themen, die sie betreffen könnten, beteiligen. Je mehr Jugendliche sich mit ihren Wünschen, Vorschlägen aber auch Kritik an Missständen an das Parlament wenden, umso vielfältiger werden die Informationen und um so eher können sich die Parlamentarierinnen und Parlamentarier darum kümmern.?
MagazinMittwoch, den 28. Januar 2009
Voller Einsatz für die Bergische Fauna und Flora
Viel geleistet hat der Bergische Naturschutzverein in den vergangenen zwölf Monaten. Deutlich wurde das beim letzten Jahrestreff, zu dem fast alle 70 Mitglieder im Schönenberger Rathaus Platz nahmen. Bei Kaffee und Kuchen verfolgten die Anwesenden Vorträge über die Arbeitseinsätze, Wanderungen und Aktionen. Besonders beeindruckend waren die Bilder seltener Tierarten, die reihenweise einen ?Ooh wie süß-Effekt? auslösten. Als bestes Beispiel dafür gilt der junge Schleiereulennachwuchs, der durch mühsamen Bau von Nistkästen in die hiesigen Gefilde gelockt wurde.
Ein großer Aufwand wird regelmäßig für die Pflege der artenreichen Mager- und Feuchtwiesen betrieben, die durch den kalkhaltigen Boden der Region begünstigt werden. Rund 45 Aktive sind in den warmen Monaten mit der Mahd dieser Biotope beschäftigt. Auch Kinder sind dann mit von der Partie, wenn es heißt, die Natur zu erkunden.
Der Ausblick auf 2009 fiel dementsprechend umfangreich aus. Neben ?Naturschutz erfordert Einsatz?, den Pflegemaßnahmen, steht im Mai eine Wanderung unter dem Motto ?Kleinode unserer Gemeinde? auf dem Plan. Dabei lernen die Teilnehmer viele Gebiete kennen, die der Naturschutzverein über Jahre hinweg zu wertvollen Lebensräumen entwickelt hat. Wie im Vorjahr findet im Juni der ?offene Privatgarten? statt, der die Besichtigung von Schönenberger Gärten erlaubt.
Viele Bilder und Informationen über das Thema gibt es auf
www.rbn-ruppichteroth.de zu sehen. Die Termine der Veranstaltungen können dem
broeltal.de Kalender entnommen werden.
MagazinMittwoch, den 28. Januar 2009
Zivildienst und Freiwilliges Soziales Jahr an Förderschulen
Freie Zivildienststellen bietet der Rhein-Sieg-Kreis an seinen Förderschulen. An den Förderschulen mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Alfter (Vorgebirgsschule), Sankt Augustin (Heinrich-Hanselmann-Schule), Königswinter (Paul-Moor-Schule) und Windeck-Rossel sowie an den Förderschulen mit Förderschwerpunk Emotionale soziale und Entwicklung in Hennef-Bröl (Richard-Schirrmann-Schule), Troisdorf und Alfter (Waldschule) werden diese Stellen nach den Sommerferien neu besetzt. Diese Schulen sind seit vielen Jahren anerkannte Beschäftigungsstellen des Zivildienstes.
Der Kreis bietet jungen Erwachsenen auch die Möglichkeit, Wartezeiten auf einen Studien- oder Ausbildungsplatz sinnvoll zu nutzen und an den vorgenannten Schulen ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) zu leisten. Das FSJ wird im Allgemeinen als Vorpraktikum für eine Ausbildung in einem sozialen Beruf anerkannt. Dazu ist eine Verpflichtung von mindestens sechs Monaten notwendig. Die Höchstdauer des FSJ beträgt 18 Monate. Bewerber und Bewerberinnen sollten die Vollzeitschulpflicht erfüllt und das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Für die Dauer des freiwilligen sozialen Jahres zahlt der Kreis ein monatliches Taschengeld in Höhe von 180 Euro. Kosten für Arbeitslosen-, Kranken-, Pflege und Rentenversicherung werden ebenfalls übernommen sowie ein Job-Ticket.
Interessierte können ihre Bewerbung an den Rhein-Sieg-Kreis - Der Landrat -, Schulverwaltung, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg, richten oder vereinbaren einen Hospitations- oder Vorstellungstermin direkt mit der jeweiligen Förderschule. Weitere Informationen: Christine Steimel, Schulamt des Rhein-Sieg-Kreises, Telefon: 02241/ 13 3073 oder per Mail: christine.steimel(at)rhein-sieg-kreis.de
RegionMittwoch, den 28. Januar 2009
10.000 neue Führerscheine im letzten Jahr
Die Straßen im Rhein-Sieg-Kreis werden immer belebter. Mehr als 10.000 neue Führerscheine verzeichnete das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises im vergangenen Jahr. Dazu gehörten die zum ersten Mal erteilten, erweiterten und umgeschrieben Fahrgenehmigungen. Immer beliebter wird dabei der Modellversuch ?Begleitendes Fahren ab 17?, an dem rund 2600 Bewerber teilnahmen. Damit ist es möglich, nach bestandener theoretischer und praktischer Führerscheinprüfung in Begleitung eines namentlich benannten Erwachsenen einen Auto im öffentlichen Straßenverkehr zu führen. Die 17-Jährigen sollen dadurch mehr Fahrpraxis und Fahrkompetenz erwerben, bevor sie mit Erreichen des 18. Lebensjahres - ohne eine neue Prüfung ablegen zu müssen - alleine fahren dürfen.
Für den vollständigen Beitrag bitte auf den nachfolgenden Link klicken!
MagazinMittwoch, den 28. Januar 2009
Coaching für Unternehmerinnen
Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr bietet das Projekt ?Mit ICE (Intelligenz, Charisma und Elan) zur Unternehmerinnen-Region Bonn/Rhein-Sieg? auch im Jahr 2009 ein individuelles Beratungsangebot für Unternehmerinnen an. Neben einer kompetenten Unterstützung bei betriebswirtschaftlichen Themen, Marketing, Vertrieb und der persönlichen Entwicklung als Unternehmerin haben die Teilnehmerinnen bei dem Coaching Gelegenheit, sich mit professioneller Begleitung kritisch mit ihren unternehmerischen Entscheidungen auseinanderzusetzen. Das Angebot richtet sich an Frauen, die mindestens schon ein halbes Jahr Unternehmerinnen sind.
Für den vollständigen Beitrag bitte auf den nachfolgenden Link klicken!
Wirtschaft/PolitikDienstag, den 27. Januar 2009
CDU stellt Antrag zum Konjunkturprogramm II
Neue Förderungsmöglichkeiten bietet das Konjunkturprogramm II der Bundesregierung auch für die Gemeinde Ruppichteroth. Die CDU-Fraktion stellte jetzt diesbezüglich einen Antrag an die Verwaltung.
Fraktionsvorsitzende Rita Winkler: "Jetzt müssen wir eine Förderung der für Ruppichteroth so wichtigen Projekte mit aller Nachhaltigkeit einfordern. Zwar gibt es in anderen Städten und Gemeinden auch dringende Sanierungsfälle. Nach unser Meinung kann es aber nicht Sinn und Zweck des Förderprogramms sein, die Gemeinden jetzt zu benachteiligen, die schon in schweren Zeiten die wichtigsten Projekte umgesetzt haben.? So habe Ruppichteroth in den vergangenen Jahren trotz einer sehr schwierigen Haushaltslage alle Schulen modernisiert, ein Feuerwehrhaus in Ruppichteroth und eine Turnhalle in Winterscheid gebaut. ?Jetzt dürfen die dringenden Projekte in Ruppichteroth nicht hinten angestellt werden, nur weil andere Kommunen in der Vergangenheit notwenige Maßnahmen nicht realisiert haben?, so Winkler. In der Vergangenheit habe die CDU die Sanierung der Sportstätten in der Gemeinde zur Prüfung beantragt. Ebenso stünden seit längerem Energieeinsparmaßnahmen sowie Brücken- und Straßendeckensanierung zur Prüfung an. Winkler: ?So kann sichergestellt werden, dass schon im kommenden Haushalt die ersten Projekte aufgenommen werden.?
SportDienstag, den 27. Januar 2009
Turnier mit Leuchtbällen der Cross-Golfer
Passanten trauten ihren Augen nicht, als sie in der Dunkelheit das Waldbröler Industriegebiet durchstreiften. Zu ungewöhnlicher Zeit, am ungewöhnlichen Ort richteten die Waldbröler Crossgolfer ihr Nachtturnier aus. Um in der Dunkelheit Golf spielen zu können, wurden die Ziele mit großen Knicklichtern markiert. Man spielte mit Leuchtbällen, in denen ein Knicklicht steckte, so dass die Bälle auch auf 100m Entfernung trotz Dunkelheit gut zu erkennen waren. Mit Holzofen, Glühwein und heißem Tee war gegen die Kälte vorgesorgt. Für mögliche Regenschauer stand den Sportlern ein Zelt zur Verfügung.
Zu den Waldbröler Spielern gesellten sich wiederum Neugierige aus Nah und Fern. Die Anzahl derer, die an Crossgolf Interesse zeigen, wird immer größer. Nach dem Spiel trafen sich die Crossgolfer im Vereinsheim, wo auch die Sieger des Turniers gekürt wurden. Den 1. Platz belegte Wolfgang Gokus, auf den 2. Platz kamen mit Punktegleichstand Marcus Ring und Frank Kremer. Auch an diesem Turnierabend wurde noch über die bundesweite Crossgolfliga diskutiert und ein kurzer Überblick über den Stand der Dinge gegeben. Turniertermine unter www.crossgolf-germany.de
RegionDienstag, den 27. Januar 2009
Wildschweinpest auch im Rhein-Sieg-Kreis
Am Montag wurde in Hennef-Rott ein 20 Kilogramm schwerer Frischling tot aufgefunden. Abschließende Untersuchungen des Friedrich-Löffler-Instituts auf der Insel Riems (Ostsee) ergaben, dass bei dem Kadaver die Erreger der Wildschweinepest vorhanden sind. Das für die Pest verantwortliche Virus ist für den Menschen ungefährlich, ist aber von Schwein zu Schwein hoch ansteckend. ?Wichtigstes Ziel ist es nun?, so der Leiter des Kreisveterinäramtes in Siegburg, Dr. Hanns von den Driesch, ?die Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Insbesondere das Übergreifen auf Hausschweine?. Deshalb werden große Teile des rechtsrheinischen Kreisgebietes bis auf Windeck und kleine Teilegebiete von Much und Ruppichteroth zum ?Gefährdeten Bezirk? erklärt, in dem bestimmte Verhaltensregeln einzuhalten sind. Alle Schweinehalter im gefährdeten Bezirk werden aufgefordert, auf strengste Hygienemaßnahmen zu achten.
Erst vor kurzem hatte es ein auf Wildschweinepest positiv getestetes Tier im benachbarten Rheinisch-Bergischen-Kreis gegeben, woraufhin auch im Rhein-Sieg-Kreis Vorsichtsmaßnahmen ergriffen wurden. (broeltal.de berichtete) Seitdem wurden 309 Hausschweine in verschiedenen Betrieben mit negativem Ergebnis untersucht. Von 18 in den vergangenen Tagen geschossenen Wildschweinen werden Proben im Veterinäruntersuchungsamt in Krefeld getestet. 165 Quadratkilometer des Gefährdungsbezirks ist Waldgebiet, also rund 26 Prozent der Gesamtfläche. Hier wird Ende Februar eine Impfaktion erfolgen. Für Fragen steht das Kreisveterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises unter den Rufnummern 02241/ 13 2603 und 02241/ 13 2610 zur Verfügung.
MagazinMontag, den 26. Januar 2009
"Mit dem Fahrrad durch Afrika" - Live Reportage in der Kornbrennerei
Premiere in der ?Kornbrennerei? in Bröleck: am Freitag, 30. Januar 2009, ab 20.00 Uhr ist Hartmut Fiebig zu Gast mit seiner Live-Reportage ?Mit dem Fahrrad durch Afrika? (live in HDAV-Qualität auf Großleinwand in 16:9). Wo hört eigentlich die Straße auf, die hinter dem Haus vorbeiführt? Diese Frage führte Hartmut Fiebig auf eine Tour mit seinem Fahrrad Filfilla von Deutschland durch 21 Länder bis hin zur Südspitze Afrikas. Ein unbändig spannender, zeitloser Vortrag, der manch anderem den Kick gab, einfach mal nachzusehen, wo sie aufhört, die Straße, die hinterm Haus vorbeiführt. Die mehrfach prämierten Vorträge von Hartmut Fiebig sind für Humor, sprühende Rhetorik und sensible Fotografie bekannt. Für die Reportage ?Tief in Afrika?, welche auf der Photokina internationale Premiere feierte, und seinen Kenia-Reiseführer wurde er zum Ehrenbotschafter Kenias ernannt. Hartmut Fiebig ist berufenes Mitglied der Gesellschaft für Bild und Vortrag (GBV) und Initiator der Long Distance Bikers, einem jährlichen Treffen von Reise- und Extremradlern. Infos unter: www.kornbrennerei-broeleck.de. Eintritt: 8?.
RegionMontag, den 26. Januar 2009
Regionale 2010 - Zukunft in der Tasche
Zusammen mit den Halbjahreszeugnissen erhielten alle Neunt- und Zehntklässler in der Region Köln/Bonn eine CD des Regionale 2010 Projektes ?Zukunft in der Tasche?. Umfassende Informationen über die Ausbildungs- und Wissenschaftslandschaft der Region Köln/Bonn beinhaltet die CD und dient als Online-?Eintrittskarte? in die Datenbank ?Wissensland Rheinland?. Mit der CD können die Schüler einige der interessanten Projekte der Regionale 2010 entdecken. Spielerisch sollen ihnen unterschiedliche Berufe und Branchen näher gebracht werden, ein Einstieg vielleicht ins kommende Berufsleben. Auch ein Gewinnspiel winkt mit einem interessanten Preis: ein Chefsesselpraktikum in einem Unternehmen der Region. Mehr über Studien-, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten erfahren die Schüler auf der Internetseite www.zukunftindertasche.de, die eine umfassende Datenbank enthält.
Hauptanliegen des Regionale 2010 Projektes ist es, unkompliziert einen Überblick über die Institutionen, Lehr- und Lerneinrichtungen in der Region zu geben. Auch in diesem Jahr wurden wieder insgesamt 160.000 CDs in der Region verteilt. Das Projekt ?Zukunft in der Tasche? ist ein Kooperationsprojekt der Kölner Wissenschaftsrunde, der Wissenschaftsregion Bonn und der Regionale 2010 Agentur. Unterstützende Kooperationspartner sind die Sparkassen der Region Köln / Bonn - Sparkasse KölnBonn, Kreissparkasse Köln und Sparkasse Leverkusen.
MagazinMontag, den 26. Januar 2009
Internationales Deutsches Turnfest 2009
Vom 30. Mai bis 5. Juni 2009 findet das Deutsche Turnfest in Frankfurt am Main statt. Die Turnabteilung des TV 1888 Ruppichteroth e.V. lädt alle Interessierten ein, sich für dieses Turnfest anzumelden. Anmeldeschluss ist Mitte Februar. Neben dem Wahlvierkampf können auch Fachwettkämpfe absolviert werden. Orientierungsläufe, Ballspiele, Wandern, Halbtages- oder Ganztagstouren, Trimmspiele, aber auch Festveranstaltungen und ein touristischen Rahmenprogramm werden angeboten. Der Deutsche Turnerbund ist Veranstalter dieses Festivals, welches weltweit das größte Breitensportfest ist.
Für den vollständigen Beitrag bitte auf den nachfolgenden Link klicken!
Wirtschaft/PolitikSonntag, den 25. Januar 2009
Die Linke gegründet
In Ruppichteroth hat sich die Parteienlandschaft erweitert. Der Ortsverband ?Die Linke? wurde jetzt gegründet. Unter der Leitung von Uwe Groeneveld (Sprecher des Kreisverbandes) wählte die Linkspartei einen Vorstand. Sprecher des Ortsverbandes wurde Ralf Voigt aus Schönenberg. Voigt war in der Vergangenheit Vorsitzender der SPD in Ruppichteroth und kooptiertes Mitglied der SPD-Kreistagsfraktion. Bis zu seinem Austritt war er in mehreren Ausschüssen der Gemeinde Ruppichteroth tätig. Er ist Mitglied der Gewerkschaft der Polizei, dort im Vorstand der Kreisgruppe tätig. Als stellvertretenden Sprecher wählten die Anwesenden Frank Kemper aus Hänscheid, zum Geschäftsführer Dieter Rosen aus Schönenberg. Auf Beschluss der Mitgliederversammlung wird Die Linke auch an der Kommunalwahl im Juni teilnehmen.
RegionSamstag, den 24. Januar 2009
Naturdetektive ermitteln
Die ?Naturdetektive? des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) sind mit ihrer Staffel 2009 unter www.naturdetektive.de wieder online. Ganz neu in der Staffel 2009 ist das Angebot für Lehrer und Erzieher. Besondere Arbeitsmaterialien bieten die Möglichkeit, die Themen der Naturdetektive ohne großen Arbeitsaufwand in den Unterricht oder die Arbeit mit Jugendgruppen zu integrieren.
Für den vollständigen Beitrag bitte auf den nachfolgenden Link klicken!
Wirtschaft/PolitikSamstag, den 24. Januar 2009
Konjunkturpaket II - FDP für Prioritätenliste
?Wir sollten gut vorbereitet sein, wenn die konkreten Bedingungen für die angekündigten Förderungen durch Bund und Land feststehen?, so der Ruppichterother FDP-Fraktionsvorsitzende Klaus-Peter Smielick. Die FDP-Fraktion stellte deshalb eine Anfrage an Bürgermeister Hartmut Drawz. Nach Ansicht der Liberalen müsse eine Prioritätenliste für dringend erforderliche Investitionen erarbeitet und ein Bericht vor der kommenden Hauptausschusssitzung vorgelegt werden. Smielick appelliert im Zusammenhang mit dem geplanten Konjunkturpaket des Bundes an die Verwaltung und alle Fraktionen, nur die wirklich nötigen Maßnahmen in eine solche Liste aufzunehmen. ?Wir sollten genau abwägen, welche Maßnahmen unaufschiebbar sind. Denn die Schulden von heute sind die Steuern von morgen?, betont der Liberale.
Im Fokus der FDP-Fraktion stehen Projekte, die vor allem Kindern und Jugendlichen zugute kommen. Ruppichterother Kindergärten und Schulen sind in einem vergleichsweise guten Zustand. Dennoch gäbe es Einrichtungen in der Gemeinde, die dringend eine Sanierung und Modernisierung benötigen würden. Dazu zählt nach Auffassung der FDP die Sanierung der Turnhalle an der Grundschule in Schönenberg. Die Liberalen beantragen, die Verwaltung solle ein Sanierungs- und Modernisierungskonzept für die Grundschulturnhalle erarbeiten. Eine Liste dringender Ersatzbeschaffungen von Einrichtungsgegenständen, Sportgeräten und zum Beispiel Ausbildungszubehör solle zudem erstellt werden.
Von Seiten der Liberalen hofft man, dass dieses Sanierungskonzept zügig erarbeitet wird. ?Unser Antrag vom Juni 2008 hinsichtlich der Erstellung eines Sanierungskonzeptes für die Sportanlagen in Ruppichteroth ist bis heute noch nicht vorgelegt?, so Smielick. Nach Ansicht der Liberalen sollten weiterhin auf der Prioritätenliste Maßnahmen zur Sicherheit im Straßenverkehr und Projekte zur Energieeinsparung ganz oben stehen.
RegionFreitag, den 23. Januar 2009
Kurze Schulwege für das Kind
Ab Dienstag, 26. Januar 2009, nimmt die Gemeinschaftshauptschule in Ruppichteroth Anmeldungen für Kinder nach dem vierten Grundschuljahr an (Telefon: 02295-902310).
Wie in jedem Jahr stehen die Eltern der Viertklässler der Grundschulen vor der großen Frage, auf welche weiterführende Schule schicke ich mein Kind. Die Gemeinschaftshauptschule in Ruppichteroth bietet hier mit ihrer pädagogischen Konzeption eine gute Alternative, den schulischen Werdegang der Kinder bis hin zur Fachoberschulreife zu fördern. Differenzierter Unterricht in Mathematik und Englisch in zwei Qualifikationsstufen (Grundkurs/Aufbaukurs) sowie ein umfassendes Angebot an Wahlpflichtfächern bieten eine solide Lehrgrundlage, den individuellen Fähigkeiten der Kinder angepasst. Zukunftsorientierte neue Medien (z.B. Computer oder Informatik als Unterrichtsfach) stehen seit Jahren im Lehrplan. Auf das Fach ?Arbeitslehre? - inklusive eines Schülerpraktikums in den Klassen 8,9 und 10 - wird ein Hauptaugenmerk gerichtet und in den Bereichen Wirtschaftslehre, Technik und Hauswirtschaft unterrichtet. Eine Differenzierung erfolgt hier in Klasse 7. Die Schule verfügt über moderne Klassenräume, Fachräume für Physik/Chemie, Biologie, Technisches Werken, sowie eine Aula. Dies sind Grundvoraussetzungen für optimale Lern- und Arbeitsbedingungen. Vielfältige Sportmöglichkeiten auf dem Sportplatz, in der Bröltalhalle und im Hallenbad bieten den Ausgleich vom Schulalltag. Für musikalisch interessierte Schülerinnen und Schüler besteht die Möglichkeit in die Schulband einzutreten. Eine persönliche Rücksprache mit der Schulleitung ist jederzeit möglich (täglich von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr nach Voranmeldung).
RegionFreitag, den 23. Januar 2009
Altenpflege - Auszubildende gesucht
Das Fachseminar Pflegeberufe des Oberbergischen Kreises startet zum 1. März 2009 mit einem neuen Ausbildungslehrgang für Altenpflegefachkräfte. Noch sind Ausbildungsplätze frei. In der dreijährigen Ausbildung, die bundesweit einheitlich ist, werden Auszubildende im Blockunterricht über 2100 Stunden in Theorie und Praxis geschult. Die Ausbildung erfolgt in Kooperation mit stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen. Der Arbeitsmarkt bietet Altenpflegefachkräften beste Chancen. Der Lehrgang ist nach AZWV zertifiziert, so dass eine Förderung nach Bildungsgutschein über die Agentur für Arbeit oder die ARGEN möglich sein kann.
Zugangsvoraussetzungen sind Fachoberschulreife oder Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene mindestens zweijährige Berufsausbildung. Informationen unter www.fachseminar-pflegeberufe.de; Bewerbungen an: Fachseminar Pflegeberufe, Ursula Kriesten, Mühlenbergweg 3, 51645 Gummersbach.
RegionDonnerstag, den 22. Januar 2009
Handys im Straßenverkehr - nein danke!
Im Zeitalter der ?Telefonitis? ist es zum täglichen Bild geworden: Mobiltelefone am Ohr, egal wann und wo. Dass dies manchmal sehr teuer zu stehen kommen kann, vergessen die meisten Telefonierer. Der Drang, immer und überall erreichbar zu sein, macht vor Restaurants, Kinos, Theatervorstellungen oder Kirchen keinen Stopp. Hier belästigt man zwar ?nur? seine Mitmenschen, aber es droht insoweit keine Gefahr. Ganz anders sieht dies bei der Handynutzung im Straßenverkehr aus. Es wird verdrängt, dass die Straßenverkehrsordnung dies seit vielen Jahren verbietet. Aus gutem Grund, denn jeder Fahrzeugführer wird durch die Nutzung abgelenkt, richtet seine Aufmerksamkeit nicht auf den Straßenverkehr. Der Gebrauch des Mobiltelefons ist lediglich erlaubt, wenn das Fahrzeug steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgeschaltet ist. Dies gilt für PKW- und LKW-Fahrer genaus so wie für Baggerführer, Motorrad-, Moped-, Mofa- und Fahrradfahrer. Straßenverkehrsamtsleiter Dieter Siegberg: ?Die Hände gehören ans Steuer oder ans Lenkrad und sonst nirgendwo hin!?
Natürlich gilt das für jegliche Nutzung des heute nicht mehr nur ausschließlich zum telefonieren gedachten Handys. Wird man erwischt, so muss man je nach Lage mindestens mit einem Bußgeld in Höhe von 40 Euro sowie einem Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg rechnen. Fahrradfahrer dürfen 25 Euro zahlen. Überfährt man zum Beispiel eine rote Ampel, kann ein Fahrverbot ausgesprochen werden. Viele Nutzer vergessen, dass wenn es zu einem Schaden kommt, meist der Versicherungsschutz aufgrund einer ?vorsätzlichen Pflichtverletzung im Straßenverkehr? verloren geht. Das kann richtig teuer werden. Wer während einer Fahrt auf das Telefonieren nicht verzichten möchte, sollte eine Freisprecheinrichtung installieren oder halt für ein Gespräch einfach parken.
RegionDonnerstag, den 22. Januar 2009
"und Tschüss": Straßenschilder ein "Schildastreich"?
?und Tschüss? auf gelben Folienbeuteln wird in den nächsten Jahren die Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Sieg-Kreises verfolgen. Zunächst in den Gemeinden Eitorf und Windeck. Aber wer sich fragt, ob hier wohl Künstler Christo tätig war, der Straßenschilder mit gelben Beuteln verhängt, liegt falsch. Der Rhein-Sieg-Kreis lichtet den Schilderwald im Straßenverkehr und markiert damit Schilder, die in Zukunft verschwinden sollen. Das Straßenverkehrsamt in Siegburg in Kooperation mit der Kreispolizeibehörde, den zuständigen Baulastträgern und der Unterstützung des ADAC Nordrhein wird diese Aktion durchführen.
Für den vollständigen Beitrag bitte auf den nachfolgenden Link klicken!
RegionMittwoch, den 21. Januar 2009
Vollsperrung: Bahnübergang "Spinnerweg" in Eitorf
Der Bahnübergang ?Spinnerweg? in Eitorf wird aufgrund dringender Instandsetzungsarbeiten in der Zeit vom 26. Januar 2009 bis voraussichtlich 13. Februar 2009 für Fahrzeugverkehr und Fußgänger voll gesperrt. Das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises bittet die Verkehrsteilnehmer, den Bereich um den Bahnübergang zu meiden und den ausgeschilderten Umleitungen zu folgen.
0 KommentareBlaulichtMittwoch, den 21. Januar 2009
Projekt für Jugendfeuerwehren: Rettet das Kreisarchiv
?Rettet das Kreisarchiv? heißt der Aufruf an alle Jugendfeuerwehren im Rhein-Sieg-Kreis. Die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen hat im Rahmen des Landeswettbewerbes ?Blick zurück nach vorn? zu diesem ungewöhnlichen Projekt aufgerufen. Eines Herausforderung für alle Jugendfeuerwehren, einen Notfallplan für das heimische Kreisarchiv zu entwickeln. Mit der Auswahl ist eine Förderung von 8.000 Euro verbunden. Ziel des Wettbewerbs ist, Jugendliche durch innovative Ideen an die Kulturinstitution ?Archiv?, an deren Auftrag und Funktion, heranzuführen. Das vom Archiv des Rhein-Sieg-Kreises eingereichte und geförderte Projekt zeigt einen neuen Weg der Annäherung an die archivarischen Aufgaben. Das Knowhow der jungen Feuerwehrleute soll hierbei unter der Thematik ?Kulturgutschutz? genutzt und erweitert werden. (Bild: Jugendfeuerwehr beim Feuerwehrfest Ruppichteroth)
Gesucht werden Mitglieder der Jugendfeuerwehr ab 14 Jahre und junge Feuerwehrleute bis 20 Jahre. Die Teilnehmer sollen zunächst die Räumlichkeiten und die im Kreisarchiv lagernden Materialien kennen lernen. Später wird eine klassische inhaltliche Recherche durchgeführt. Weiterhin sollen Notfallszenarien entwickelt, bestehende Notfallpläne für Archive und andere Kultureinrichtungen regional und überregional recherchiert und auf die Situation in Siegburg angepasst werden. Ziel wird sein, den Entwurf eines Notfallplans für das Archiv des Rhein-Sieg-Kreises, der als Grundlage für einen Notfallverbund auf Kreisebene dient, zu entwickeln. Damit die Praxis nicht zu kurz kommt, werden die jungen Feuerwehrleute mit den Archivmitarbeitern das richtige Verhalten im Katastrophenfall einüben oder auch eine Bergungsübung planen und durchführen.
Die Bewerbungsfrist endet am 18. März 2009. Weitere Informationen und Anmeldungen gibt es bei der Projektleiterin im Archiv des Rhein-Sieg-Kreises, Monika Marner, Telefon 02241 / 13-2883 oder E-Mail: monika.marner(at)rhein-sieg-kreis.de. Aktuelle Infos unter www.rhein-sieg-kreis.de
RegionMittwoch, den 21. Januar 2009
NRW auf Platz 1
In ihrer aktuellen Bewilligungsrunde hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) drei von insgesamt zehn neuen Sonderforschungsbereichen an die RWTH Aachen, die Universität Bonn sowie die Universität Köln vergeben. Damit belegt Nordrhein-Westfalen im Ländervergleich den ersten Platz. Ein Viertel aller Sonderforschungsbereiche bundesweit ( 59 von 250) sind nun an Universitäten des Landes Nordrhein-Westfalen eingerichtet - auf Platz zwei folgt Bayern (42) vor Baden-Württemberg (37).
0 KommentareMagazinDienstag, den 20. Januar 2009
Karnevalskonzert auf Schloss Homburg
In den altehrwürdigen Mauern des oberbergischen Schloss Homburg zieht der rheinische Karneval ein. ?Karneval einmal klassisch? Opus 1709 steht auf dem Programm der Konzert-Matinee im Jagdsaal am Sonntag, 8. Februar, ab 11.11 Uhr. Burkard Sondermeier und sein renommiertes Ensemble ?Camarata Carnaval? präsentieren ein Karnevalskonzert der besonderen Art. Für die Session 2009 ließ sich Sondermeier von einem speziellen Duft, dem Eau de Cologne aus dem Hause Farina, inspirieren. Das Jubiläum des Kölner Unternehmens nimmt der Autor und Sänger mit seinem Ensemble zum Anlass, um sein neues Programm mit dem betörenden ?Duft des Humors? vorzustellen. ?La Jolie Parfumeuse?, ?Oh du cologne! Komposition nach den Regeln der Duftklaviatur?, ?Die Tugend parfümiert sich nich? oder das ?Amourellchen, Du rüchs e su jod? sind nur einige seiner Titel. Eingebettet sind die ?Verzällcher? in Musikstücke von Jacques Offenbach und Luigi Boccherini.
Schon zum siebten Male präsentiert Sondermeier den Quantensprung vom ?kölschem Jemööt? zum cosmopolitischen Esprit. So darf bei Sondermeier und der sechsköpfigen ?Camarata Carnaval? gelacht, zugehört, mitgesungen, nachgedacht und auch ?jekriescht? werden. Kartenvorverkauf unter: Telefon 02293/9101-16, Fax 02293/9101-40 oder schloss-homburg(at)obk.de
MagazinDienstag, den 20. Januar 2009
Ein Korb voller Glück
Gleich einen ganzen Korb voller Glück brachte die Schornsteinfegerin Nadine Schmitt zum Neujahrsempfang mit. Bis zum letzten Platz besetzt war das Foyer der Hauptschule. Hatte doch der Bürgerverein Ruppichteroth zu seinem traditionellen Neujahrsempfang alle Helfer, Freunde und Förderer eingeladen.
Vorsitzender Wolfgang Steimel dankte in seiner Rede allen Unterstützern und konnte in seinem Jahresrückblick auf viele kleine und große Erfolge des Bürgervereins zurückschauen. Auch Bürgermeister Hartmut Drawz richtete lobende Worte an den BVR und seine tatkräftigen Helfer. Ein besonderes Bonbon war sicherlich die Präsentation des Veranstaltungskalenders für die Gemeinde Ruppichteroth. Ein Ausblick auf das Jahr 2009 und auch die vielen Ereignisse, die es in der Gemeinde zu feiern gibt. Ein gelungenes musikalisches Rahmenprogramm mit dem Akkordeon Ensemble des jmk e.V., viele leckere Gaumenfreuden und ein reger Gedankenaustausch luden die Gäste zu einem langen Verweilen ein. (Bild: v.l.n.r. Vorsitzender Wolfgang Steimel, Glücksbringer Nadine Schmitt, stv. Vorsitzende Sibylle Wieber, Bürgermeister Hartmut Drawz)
MagazinDienstag, den 20. Januar 2009
Winterscheider geselliges "Neujährchen"
Mindestens einmal im Jahr treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der Winterscheider Vereine und Institutionen, der Kirche, der Freunde, Förderer und Sponsoren des Wöngtescher Lebensraumes, um miteinander ein paar gesellige Stunden zu verbringen. Das alte Jahr lässt man Revue passieren, die zahlreichen Vorhaben des neuen Jahres werden in Angriff genommen. So war es auch beim Neujahrsempfang im Pfarrheim, zu dem in diesem Jahr der Kirchenchor St. Cäcilia Winterscheid und die DPSG Winterscheid eingeladen hatten. Gefüllt bis zum letzten Platz war der Saal, dass erfreute nicht nur Pfarrer Karl-Josef Nies, wie er in seiner launigen Rede betonte, sondern auch Bürgermeister Hartmut Drawz, der sich im Namen der Gemeinde bei den vielen ehrenamtlichen Helfern und Förderern für das außerordentliche Engagement bedankte. ?Erst diese?, so Drawz, ?machen das Leben in unserer Gemeinde so lebens- und liebenswert.? (Bild: v.l.n.r.: Bürgermeister Hartmut Drawz, Pfadfinder, Pfarrer Karl-Josef Nies, DPSG Vorstand Guido Mengede, Kirchenchorsprecher Wilfried Löbach)
MagazinMontag, den 19. Januar 2009
Letzte Anmeldung zum Hänscheider Karnevalszug möglich
?Is der Crash och noch so jroß, in Hänscheid is der Deuvel los?! Denn auch die Hänscheider geben, wie alle Rheinländer, ihr letztes Hemd für die fünfte Jahreszeit. Die Vorbereitungen für den Karnevalszug gehen in die Zielgerade. Am Sonntag, 22. Februar 2009, startet der Zug um 14:00 Uhr von der Grundschule in Schönenberg. Alle Mitwirkenden treffen sich um 13:00 Uhr zur Aufstellung auf dem Schulhof. Für ?Last Minute Gruppen? besteht die letzte Möglichkeit sich für die Teilnahme am Zug anzumelden. Ansprechpartner: Ralf Langel Tel. 0173/9738567 und Siegfried Selbach Tel. 02295/5743. Gesucht werden noch Gönner und Sponsoren, da der Karnevalszug wie jedes Jahr hierdurch finanziert wird. (Bild: Karnevalszug in Hänscheid 2008)
MagazinMontag, den 19. Januar 2009
Hänscheider Naatsühlen fiere
Im Hänscheider Schötzhus ist wieder die Hölle los, denn ?Et jeht at widder los?! Raketen dürfen starten, wenn die Naatsühlen zum traditionellen Alaaf einladen. Eine Höhepunkt des Abends wird sicherlich der Besuch des Kinderprinzenpaares sein: Anna I (Krischker) & Luis I (Schrewe). Tanzgruppen, Sketche, Büttenreden und zahlreiche Überraschungen erwarten die Jecken aus Nah und Fern am Samstag, 31. Januar 2009 (Einlass 18.11 Uhr; Beginn 19.11 Uhr). Kartenvorverkauf (10,00 Euro) bei Inge Knecht, Tel. 02295/901229.
0 KommentareBlaulichtMontag, den 19. Januar 2009
Feucht-fröhlich in den Graben
Für die Handballer und Fans der HSG Rheinbach-Wormersdorf war dieser Samstag eine Achterbahn der Gefühle. Die Deutsche Handballnationalmannschaft erzielt bei der Weltmeisterschaft nur ein Unentschieden gegen Russland. Die HSG hingegen siegt über den TuS Derschlag mit 36:24 und sichert sich weiterhin ungeschlagen die Tabellenspitze in der Oberliga. Und auf der Rückfahrt des Spieles passiert es dann: Der vollbesetzte Mannschaftsbus rutscht gegen 22 Uhr bei Retscheroth von der eisglatten Straße in den Graben. Erst die Böschung kann den 13-Tonner bremsen, der sich mehrere Meter ins Erdreich frisst.
Die wetterbedingt erst nach einiger Zeit eintreffende Polizei sicherte den Unfallort ab, wenig später folgte der Löschzug aus Ruppichteroth, um auszuschließen, dass Betriebsstoffe in die Umwelt gelangen könnten. Da sich niemand verletzt hatte, trat der Rettungsdienst schnell wieder den Heimweg an, ebenso wie die Feuerwehr.
Fast drei Stunden vergingen, bis der angeforderte Abschlepper samt Ersatzbus aus Euskirchen ankam. Die rund 50 Insassen machten es sich derweil draußen und drinnen bequem, die Kälte störte dabei niemanden. Vielleicht lag es am Alkoholpegel der Feiernden, genug ?Kölsch an Bord? gab es jedenfalls, wie schon eine Aufschrift an der Front des Busses verriet. Selbst für den vorbeifahrenden Winterdienst, der die L312 leider zu spät streute, machte man noch gut gelaunt eine Laola-Welle.
Der entstandene Sachschaden fiel gering aus, lediglich die Stoßstange war demoliert. Trotz der geringen Geschwindigkeit war der Bus nicht mehr zu kontrollieren, als er ins Rutschen geriet. Wie so oft wurde wohl die überfrierende Nässe unterschätzt, die gerade in der bergischen Region urplötzlich auftreten kann.








