Nachrichtenarchiv

MagazinSonntag, den 18. Januar 2009

Multiple Sklerose (MS) - Ehrenamtliche Berater vor Ort

Multiple Sklerose bedeutet für viele Erkrankte eine tiefgreifende Veränderung ihres Lebens. Die Betroffenen und ihre Familien brauchen zur Bewältigung ihrer besonderen Situation Beratung und Betreuung. Hier setzt die Arbeit von Uwe Stommel aus Schönenberg und Michael Wendel aus Herchen ein. Beide sind selbst an Multiple Sklerose erkrankt. Sie wurden von der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) Landesverband NRW e.V. zum zertifizierten Betroffene-Berater weitergebildet.

Für den vollständigen Beitrag bitte auf den nachfolgenden Link klicken!

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MagazinSonntag, den 18. Januar 2009

TV 1888 Ruppichteroth - Turnabteilung

Die Turnabteilung des TV 1888 Ruppichteroth plant eine neue Turngruppe ?Breitensport und Spielturnen? für Kinder einzurichten. Aufgrund der wachsenden Mobilitäts- und Entwicklungsstörungen wächst der Bewegungsbedarf bei Kindern ständig. Spaß und Freude an der Bewegung unter fachlicher Anleitung einer Lizenztrainerin soll hier Abhilfe schaffen. Nähere Informationen bei Marion Kremers (02295-6453) oder Josef Bestgen (02295-6362).

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Wirtschaft/PolitikSamstag, den 17. Januar 2009

Telefonische Sprechstunde für Bürgerinnen und Bürger mit Mario Loskill

Zu einer telefonischen Sprechstunde für Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ruppichteroth lädt Bürgermeisterkandidat Mario Loskill ein. ?Es können Fragen und Anregungen zu allen kommunalpolitischen Themen, die den Bürgerinnen und Bürgern am Herzen liegen, mit mir besprochen werden?, so Loskill.

Termin: Sonntag, 18. Januar 2009, zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr. ?Alle Interessierten können mich in dieser Zeit unter der Telefonnummer: 02295-908917 kontaktieren. Darüber hinaus bin ich unter www.marioloskill.de erreichbar.?


Mario Loskill tritt als unabhängiger Bürgermeisterkandidat neben dem Christdemokraten Michael Stein als Nachfolger für den scheidenden Hartmut Drawz an. (broeltal.de berichtete)

Update 27.01.2009:
Weitere Termine der Telefon-Sprechstunde gibt es im Opens internal link in current windowTerminkalender und in der Opens internal link in current windowBürgermeisterwahl-Rubrik.

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RegionSamstag, den 17. Januar 2009

Bezirksregierung zu Gast in der GGS Ruppichteroth

Im Oktober letzen Jahres führte die Bezirksregierung eine Überprüfung der Gemeinschaftsgrundschule in Ruppichteroth durch. Eine Qualitätsanalyse wurde über den Schulablauf erstellt. Über die Ergebnisse der Analyse wird am Dienstag, 20. Januar 2009, ab 19.30 Uhr im Forum der Grundschule Ruppichteroth referiert.

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MagazinFreitag, den 16. Januar 2009

JU Ski-Tour 2009 - Anmeldung JETZT!

Der Berg ruft! Wie jedes Jahr lädt die JU Ruppichteroth zum Skifahren nach Ischgl ein ...und Spaß ist natürlich garantiert! Start ist am 06.02.09 um 22.00 Uhr in Oberlückerath, der Heimweg wird am 08.02.09 gegen 00.30 Uhr angetreten. Da der Andrang immer sehr groß ist und nur 50 Personen mitfahren können, wird die Reise schnell ausgebucht sein. Nähere Informationen unter www.ju-ruppichteroth.de oder 0172/8055446. Anmeldeschluss ist der 26.01.2009.

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MagazinDonnerstag, den 15. Januar 2009

Das Gespann Herchenbach/Benz faszinierte Zuhörer

Ein volles Haus mit mehr als 70 Besuchern hatte die Ökumenische Öffentlichen Bücherei Ruppichteroth bei der Autorenlesung von Michael Herchenbach aus Schönenberg  und dem Historiker Hartmut Benz. Herchenbach las aus seinen Sammlungen von Wilhelm Herchenbach ?Der Teufel von Köln und Meister Hansen, der Scharfrichter von Siegburg? (broeltal.de berichtete). Um Dichtung und Wahrheit zu beleuchten, wurde er unterstützt von dem Historiker Benz. Dieser berichtete nicht nur über das Leben des Autors, der vom einfachen Bauernsohn zum Bestsellerautor wurde. Benz präsentierte auch geschichtliche Fakten und Anekdoten.

Das Buch ist erhältlich in Buchhandlungen und kann in der Ökumenischen  öffentlichen Bücherei Ruppichteroth ausgeliehen werden. (Bild: v.l.n.r. Michael Herchenbach, Sigrid Altwicker, Hartmut Benz, Anneliese Neuber)

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RegionDonnerstag, den 15. Januar 2009

Influenza: "Brisbane-Virus" breitet sich aus

In den letzten beiden Wochen ist die Zahl der gemeldeten Grippefälle in Deutschland stark angestiegen. Deutschland steht am Beginn einer frühen Grippewelle. Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) am Robert Koch-Institut (RKI) erkranken immer mehr Menschen an Influenza - der echten Grippe. Betroffen sind insbesondere die nördlichen und westlichen Bundesländer (Niedersachen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen). Vor allem ein Erreger wurde in den untersuchten Proben sehr häufig gefunden: Das Influenza-A-Virus H3N2/Brisbane, der  2007 in Australien eine schwere Grippeepidemie ausgelöst hat. Mit einer Ausbreitung der Virusgrippe von West nach Ost wird in den nächsten Wochen gerechnet.

Nach Angaben des europäischen Influenza-Melderegisters (www.eiss.org) handelt es sich bei etwa 80% aller in Europa bekannten Fälle um das Brisbane Virus. Der diesjährige Impfstoff enthält den Impfstamm Influenza A/H3N2/Brisbane/10/2007. Vor allem in Familien, in denen ältere Personen und Kinder gemeinsam leben, sollten sich die Großeltern unbedingt gegen Grippe impfen lassen, um die Kinder nicht anzustecken. Die Ständige Impfkommission STIKO empfiehlt die jährliche Impfung für alle Personen ab 60 Jahren sowie Menschen mit einer chronischen Erkrankung, wie z.B. Diabetes, Asthma oder einer Herzerkrankung. Aber die Grippeimpfung ist nicht nur für die klassischen Risikogruppen sinnvoll. Auch jüngere Menschen sollten sich schützen, besonders dann, wenn sie sich zum Beispiel an Orten mit hohem Publikumsverkehr aufhalten.

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RegionDonnerstag, den 15. Januar 2009

Auszeichnung der Hauptschule Ruppichteroth

Eine hohe Auszeichnung des Schulministeriums von Nordrhein-Westfalen flatterte jetzt der Gemeinschaftshauptschule Ruppichteroth ins Haus. Bei den zentralen Lernstandserhebungen im Schuljahr 2007/2008 hatte die achte Jahrgangsstufe im Fach Mathematik hervorragende Ergebnisse erzielt. Die Schule zählt damit im Land Nordrhein-Westfalen zu den zwei Prozent der erfolgreichsten Hauptschulen. Das Thema der Vergleichsarbeit im Mathematik war ?Werkzeuggebrauch? (Geodreieck, Zirkel, Taschenrechner, Tabellenkalkulation (Excel) und dynamische Geometriesoftware). Die Arbeit bestand aus 15 Aufgabe mit über 30 Einzelaufgaben. Der Zeitrahmen für diese Arbeit war auf 90 Minuten beschränkt.

Lernstandserhebungen sind ?Vergleichsarbeiten?. Sie werden in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik in ganz Nordrhein-Westfalen am gleichen Tag, zur gleichen Zeit von allen 8. Schuljahren aller Schulen geschrieben. Dabei soll festgestellt werden, wie hoch der Wissenstand der Schülerinnen und Schüler ist. Schulleiter Lukas: ? Die Fachlehrer an unserer Schule bilden sich kontinuierlich fort, so dass der Mathematik-Unterricht auch in einem gut ausgestatteten Computerraum mit modernen Medien stattfindet. Herr Kranz und Frau Wind unterrichten diesen Jahrgang (30 SchülerInnen) seit der 5. Klasse.?

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RegionMittwoch, den 14. Januar 2009

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Bundesweit wird am 27. Januar der Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Anlässlich des Gedenktages ist die Gedenkstätte ?Landjuden an der Sieg? in der Zeit von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr für einen Besuch der Dauerausstellung für Gruppen und Einzelbesucher geöffnet. Filmvorführungen ergänzen das Programm. Der Besuch der Gedenkstätte an der Bergstraße 9, in 51570 Windeck-Rosbach, ist an diesem Tag  kostenfrei.

Am 27. Januar 1945 wurden die Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz von russischen Soldaten befreit. Auschwitz steht wie kein anderes Konzentrationslager als Symbol für den millionenfachen Mord des NS-Regimes. Seit 1996 erinnert man jährlich an diesen Befreiungstag. Der 27. Januar soll, so der damalige Bundespräsident Roman Herzog, als zentraler Gedenktag aus der Erinnerung immer wieder lebendige Zukunft werden lassen. Am 1. November 2005 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den Tag in einer Resolution offiziell zum internationalen Holocaustgedenktag.

Weitere Informationen oder Anmeldungen für Führungen: Kreisarchiv des Rhein-Sieg-Kreises-, Telefon: 02241/13-2567, Telefax: 02241/13-3271 oder E-Mail: gedenkstaette(at)rhein-sieg-kreis.de.

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Wirtschaft/PolitikMittwoch, den 14. Januar 2009

CDU benennt Wahlkampfleiter

Die CDU Ruppichteroth hat am vergangenen Wochenende am Rande ihrer Beratungen zum Zukunftsprogramm Björn Franken zum Wahlkampfleiter benannt. Er wird ab sofort alle Aktivitäten der CDU für die Kommunalwahl 2009 in Ruppichteroth koordinieren.

?Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, da wir all unsere Anstrengungen, auch speziell auf dem Feld der neuen Medien, noch besser als bisher abstimmen und vorantreiben müssen. Hierfür sehen wir in ihm die ideale Besetzung.? sagte Martin Rösler, Vorsitzender des Gemeindeverbandes.

Björn Franken hat nach seiner Ausbildung und Arbeit bei der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Wirtschaft mit den Schwerpunkten Marketing und Personal studiert. Er war 7 Jahre lang der Chef der Jungen Union in Ruppichteroth und sitzt seit 5 Jahren für die CDU im Rat der Gemeinde.

?Zwar liegt eine Menge Arbeit vor mir, dennoch freue ich mich unheimlich auf die kommenden Monate. Wir haben uns in diesem Jahr viel vorgenommen und sind sehr zuversichtlich, dass wir die Bürgerinnen und Bürger mit unseren Vorhaben, unserem Bürgermeisterkandidaten Michael Stein sowie unseren Kandidaten für den Rat überzeugen können.? so Franken.

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RegionDienstag, den 13. Januar 2009

Ehrenamtliche Richter gesucht

Ehrenamtliche Richter für das Verwaltungsgericht Köln und das Oberverwaltungsgericht Münster werden für die Legislaturperiode (5 Jahre) ab 2010 gesucht. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Voraussetzungen für das Amt sind Lebenserfahrung, allgemeines Urteilsvermögen und eine verantwortungsbewusste Teilnahme an verwaltungsgerichtlichen Entscheidungen. Bewerberinnen und Bewerber müssen die deutsche  Staatsangehörigkeit besitzen, sollten das 25. Lebensjahr vollendet und seit mindestens einem Jahr ihren Wohnsitz im Kreisgebiet haben. Ausgenommen von der Bewerbung sind Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst, Soldaten und Rechtsanwälte. Die ehrenamtlichen Richterinnen und Richter erhalten für ihre Tätigkeit eine Entschädigung sowie Fahrtkostenerstattung.

Wer sich für das Ehrenamt interessiert und die Voraussetzungen erfüllt, kann sich formlos unter Angabe seines Namens, Geburtsdatums und Geburtsortes,  Anschrift, Telefonnummer und der genauen Berufsbezeichnung bewerben. Weitere Angaben sind nicht erforderlich. Die Bewerbung ist bis zum  31. März 2009 zu richten an: Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Kreistagsbüro, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg. Weitere Informationen: Kreistagsbüro des Rhein-Sieg-Kreises, Tel. 02241 / 13 2964, 13 2965 und 13 3007.

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MagazinMontag, den 12. Januar 2009

BV Ruppichteroth e.V. lädt zum Neujahrsempfang ein

Der Bürgerverein Ruppichteroth e.V. lädt alle Helfer, Freunde und Förderer des Bürgervereins Ruppichteroth am Sonntag, 18. Januar 2009, ab 11:00 Uhr zum Neujahrsempfang 2009 ein. Die Veranstaltung findet im Foyer der Hauptschule Ruppichteroth - St. Florianstraße statt.

Agenda

  • Begrüßung und Jahresbericht: Wolfgang Steimel
  • Grußwort: Bürgermeister Hartmut Drawz
  • Vorstellung Veranstaltungskalender 2009
  • Musikalisches Rahmenprogramm
  • Gemütliches Beisammensein


Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

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RegionMontag, den 12. Januar 2009

Ehe- und Altersjubiläen mit steigender Tendenz

Mit 1501 besonderen Ehejubiläen im Jahr 2008 wartete der Rhein-Sieg-Kreis auf. Allein 1215 Paare feierten im vergangenen Jahr ihre Goldene Hochzeit und damit 50 Ehejahre. 241 Jubelpaare brachten es auf 60 gemeinsame Jahre (Diamantenen Hochzeit). Einen Rekord an ?Eiserenen Hochzeiten? (65 Ehejahre) im Vergleich zu den Vorjahren gab es mit 42 Paaren. Drei Paare im Rhein-Sieg-Kreis feierten ihre ?Gnadenhochzeit? (70 Ehejahre). Ebenfalls hoch war die Zahl der ?Hundertjährigen?. 29 Jubilare feierten diesen runden Geburtstag. Bei elf Bürgerinnen und Bürgern des Kreises jährte sich das Wiegenfest zum 102. Mal, bei fünf zum 103. Mal, ein 104. und ein 105. Geburtstag wurden ebenfalls gefeiert. Die älteste Bürgerin des Kreises wurde 2008 stolze 106 Jahre alt.

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RegionMontag, den 12. Januar 2009

Berufskolleg in Troisdorf erweitert Ausbildungsangebot

Auf Initiative des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW hat auch das Berufskolleg in Troisdorf sein Ausbildungsangebot erweitert. An neun Standorten in Nordrhein-Westfalen werden Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt.

Das Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Troisdorf-Sieglar bietet ab dem Schuljahr 2009/2010 für Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger sowie andere Ergänzungskräfte eine dreijährige berufsbegleitende Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an.

Das neue Kinderbildungsgesetz in NRW (Kibiz) fordert eine nachhaltige Qualifizierung für diese Berufsgruppe. In den Betreuungsgruppenformen I (Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren) und II (Kinder unter drei Jahren) dürfen ab 2011 nur noch staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher oder Ergänzungskräfte, die mit der entsprechenden Ausbildung begonnen haben, eingesetzt werden.

Mit diesem Bildungsangebot sollen Ergänzungskräfte mit langjähriger Berufserfahrung die Chance haben, ihre Arbeitsplätze zu erhalten. Eine Informationsveranstaltung wird am Montag, 19. Januar 2009, ab 14.00 Uhr, im Theatersaal des Berufskollegs in Troisdorf-Sieglar, Kerschensteinerstraße 4, durchgeführt.

 

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MagazinSamstag, den 10. Januar 2009

Hänscheider Karnevalszug in den Startlöchern

Die Zeit rennt! Schon am 22. Februar um 14 Uhr startet der Hänscheider Karnevalszug unter dem Motto ?Is der Crash och noch so jroß, in Hänscheid is der Deuvel los?.

Damit alles reibungslos von der Bühne geht, muss schon jetzt der Papierkram und das organisatorische Drumherum erledigt werden. Ansprechpartner dafür sind Ralf Langel unter 0173 - 973 85 61 und Siegfried Selbach unter 02295 - 57 43. Wer noch einmal alle Bestimmungen auf einen Blick haben will, kann nach telefonischer Vereinbarung ein Merkblatt abholen.

Außerdem sollten die Ausnahmebescheinigungen für die mitfahrenden Fahrzeuge so schnell wie möglich bei den Versicherungen angefordert und umgehend bei den Ansprechpartnern abgegeben werden. (Bild: Karnevalszug in Hänscheid 2008)

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Rot-Weiß Hänscheid kompletter BeitragBeitrag & Kommentare auf separater Seite anzeigen



RegionFreitag, den 9. Januar 2009

Ausbruch der Schweinepest - Vorsichtsmaßnahmen im Rhein-Sieg-Kreis

Im Rheinisch-Bergischen Kreis ist bei der Untersuchung eines kranken Wildschweines die Schweinepest festgestellt worden. Ein Teil des angrenzenden Rhein-Sieg-Kreises wird damit zum "Gefährdeten Bezirk" für den eine Tierseuchen-Allgemeinverfügung erlassen wurde. Der gefährdete Bezirk wird nördlich begrenzt durch die Kreisgrenze zum Rheinisch-Bergischen-Kreis von der A 59 bis Much-Springen, westlich durch die A59 ab der Kreisgrenze zum Rheinisch-Bergischen-Kreis bis zum Autobahndreieck Sankt Augustin, südlich durch die A560 vom Autobahndreieck Sankt Augustin bis Anschlussstelle Hennef-Ost, südöstlich folgend der B478 bis Ruppichteroth-Bröleck, ab Bröleck  der L224 folgend bis Much-Wohlfahrt, östlich von Much-Wohlfahrt über Much der L312 folgend bis Much-Springen. In dem 250 Quadratkilometer großen Gefahrenbezirk des rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreises sind 24 Betriebe mit rund 500 Schweinen von der Verfügung betroffen, darunter ein größerer Betrieb mit etwa 418 Tieren. Die Jagdinhaber von Troisdorf, Lohmar und Neunkirchen-Seelscheid wurden auf den Ausbruch der Tierseuche hingewiesen. "Wir raten den Jägern dringend, das Schwarzwild intensiver zu jagen, um eine Ausbreitung des Erregers in den Rhein-Sieg-Kreis zu verhindern", so Kreisveterinär Dr. von den Driesch. Hygienemaßnahmen bei der Jagd sind streng einzuhalten. Tierkörperteile von erlegtem Wild sind zu sammeln und Innereien zu beseitigen.

Die Wildschweinepest ist für den Menschen ungefährlich. Sie birgt aber für Hausschweine ein Infektionsrisiko. Jeder Kontakt zwischen Haus- und Wildschweinen muss vermieden werden. Das Virus überträgt sich nicht nur von Tier zu Tier, sondern auch über indirekte Wege. So kann der Erreger zum Beispiel durch schmutzige Kleidung oder Schuhe in einen Schweinebestand eingeschleppt werden. Auch Waldspaziergänge von Personen mit einem landwirtschaftlichen Bezug  können eine Gefahr sein. Alle Schweinehalter im gefährdeten Bezirk werden aufgefordert, auf strengste Hygienemaßnahmen zu achten und den Personenzugang zu ihren Tieren auf das Notwendigste einzuschränken. Das Veterinäramt weist darauf hin, dass jeder Schweinehalter (auch "Hobbytieren" wie Minipigs und Hängebauchschweinen) verpflichtet ist, die Tiere zu melden.

Für Fragen steht das Kreisveterinäramt unter den Rufnummern 02241/ 13 2603 und 02241/ 13 2610 zur Verfügung.

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BlaulichtDonnerstag, den 8. Januar 2009

Hoher Schaden durch Kaminbrand

Heute Vormittag sorgte ein verschlossener Schornstein für mächtig Ärger. Erst gestern hatte der Löschzug Ruppichteroth mit einem Kellerbrand in Oberlückerath zu kämpfen, nun ging es für die Einsatzkräfte nach Kammerich.

Die Bewohner des Hauses stochten den offenen Ofen mit etwas Holz an, allerdings verhinderte vermutlich ein Defekt an der Drosselklappe den Abzug der Rauchgase. Diese verteilten sich blitzschnell in den benachbarten Räumen. Man versuchte noch vor eintreffen der Feuerwehr die Flammen mit einem Pulverlöscher zu ersticken, was jedoch die gesamte Einrichtung in Mitleidenschaft zog. So lagerte sich neben Ruß auch der feine Pulverstaub ab.

Die rund zehn Wehrmänner kontrollierten den Kamin und sorgten mit Hilfe des Überdrucklüters für rauchgasfreie Räume. Nach ersten Angaben ist der Sachschaden ist beachtlich. Mindestens ein Raum muss komplett neu renoviert werden.

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BlaulichtDonnerstag, den 8. Januar 2009

Einbruch ins Jugendzentrum Winterscheid

Am 18. Dezember 2008 bemerkten Zeugen, dass in die Räume des Jugendzentrums Winterscheid am Feuerwehrhaus eingebrochen wurde. Die Tatzeit kann auf die drei Vortage begrenzt werden. Die Einbrecher entwendeten verschiedene Elektrogeräte und beschädigten einige Einrichtungsgegenstände. Die Gemeinde Ruppichteroth hat Anzeige gegen unbekannt erstattet. Für Hinweise, die zur Überführung des oder der Täter führen, wird von der Gemeinde eine Belohnung in Höhe von 100 ? ausgesetzt. Sachdienliche Hinweise nehmen Herr Breuer von der Gemeindeverwaltung (02295/4925) oder Herr Schütthof von der Polizei (02295/5425) entgegen.

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BlaulichtMittwoch, den 7. Januar 2009

Eisige Temperaturen erschwerten Löscharbeiten

Große Rauchschwaden stiegen am heutigen Nachmittag aus einem Wohnhaus in Oberlückerath, im Kellergeschoss sengten Einrichtungsgegenstände einer Küche. Zunächst ging die Ruppichterother Feuerwehr von einem kleinen Zimmerbrand aus, aufgrund der zunehmenden Qualmentwicklung musste man jedoch mit einem eventuell größeren Feuer rechnen. Vor Ort wurden weitere Einsatzkräfte aus Winterscheid nachalarmiert.

Sowie sich das zuerst größer eingeschätzte Ausmaß der Flammen eröffnete, konnten die Winterscheider die Anfahrt abbrechen - die Löscharbeiten wurden dennoch nicht erleichtert. Schnelle Reaktionen der 15 Mann starken Truppe waren gefragt, als sich herausstellte, dass durch die anhaltende Kälte ein Hydrant zugefroren war. Mit dem Wasser aus den Tanks des Löschfahrzeuges rückte man dem Brand zu Leibe, der dann schnell unter Kontrolle war. Ein Überdrucklüfter befreite die Räumlichkeiten vom restlichen Rauch.

Ermittlungen ergaben, dass ein Kurzschluss einer Steckdose in der Küche die Ursache für das Feuer war. Da der Rauch das gesamte Wohnhaus durchzog, sind nahezu alle Räume verrußt. Die Höhe des Sachschadens konnte noch nicht geschätzt werden.

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MagazinMittwoch, den 7. Januar 2009

Zahlreiche Spenden versüßten die Festtage

Zwischen den Jahren hatte die Lebensmittelausgabe Ruppichteroth noch einmal viel zutun. Nachdem die CDU Kleiderstube ankündigte, eine Zweigstelle im Kellergeschoss des Gebäudes an der Mucher Straße zu eröffnen und 500 Euro spendete, stand Weihnachten vor der Tür. Man rief zur "Weihnachtspäckchenaktion" auf, bei der Privatleute 95 liebevoll gefüllte und verpackte Kisten ablieferten, die den Bedürftigen übergeben wurden.

Viele glasige Kinderaugen gab es, als nach Weihnachten im Wirtshaus an St. Severin eine zweite Bescherung stattfand. Über 1.000 Euro hatten die Inhaber beim alljährlichen Glühweintrinken nach der Christmette eingenommen. In den letzten Jahren profitierte die Kinderstation des Krankenhauses Waldbröl von dem Erlös, diesmal wurden Geschenke für bedürftige Kinder gekauft.

Im großen Kreis feierten die Familien zusammen, vorher hatten die Jungen und Mädchen die Möglichkeit, einen Wunschzettel zu schreiben. So lagen dann rund 70 Geschenke unter dem Baum. Zur Krönung betrat noch der Weihnachtsmann den Saal und verteilte die Überraschungen. Mit einer Spende der Firma Eymold aus Schönenberg startet die Lebensmittelausgabe in das neue Jahr, in der Hoffnung, auch weiterhin den Menschen in der Gemeinde Hilfe zukommen lassen zu können.

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Wirtschaft/PolitikDienstag, den 6. Januar 2009

SPD beschließt Strategie zum Konjunkturprogramm II

Die Sozialdemokraten gehen auf Bundesebene mit der Forderung nach einem 40-Milliarden-Programm in das Koalitionstreffen zum zweiten Konjunkturpaket. Der Vorschlag der SPD-Spitze sieht kommunale Bauvorhaben, Entlastungen für Arbeitnehmer und Familien, eine Verschrottungsprämie für alte Autos sowie eine höhere Spitzensteuer vor.

Nach Ansicht der SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde soll sich auch Ruppichteroth einen Teil des Kuchens sichern, wenn die Verhandlungen in Berlin abgeschlossen sind. Fraktionsvorsitzender Horst Alenfelder fordert auf bereits jetzt zu prüfen, inwieweit wichtige Projekte und Planungen ?in der Schublade liegen?, die in einem knappen Zeitrahmen umsetzbar wären. Falls nicht müsste geklärt werden, ob kurzfristig derartige Pläne erstellt werden könnten. Nur wer schnell reagiere würde Chancen haben, Mittel aus den eventuellen Förderprogrammen zu bekommen, so Alenfelder. So könne nach Einschätzung der SPD-Fraktion das Konjunkturpaket II auch ein Vorziehen von öffentlichen Infrastrukturmaßnahmen beinhalten. Vorrangig denkt die SPD hier an z.B. Sportprojekte, wie den Bau von Rasenplätzen in Schönenberg und Winterscheid oder die Sanierung des Hallenbades unter dem Aspekt von Energieeinsparungen. Aber auch die Sanierung des gemeindlichen Wegenetzes incl. Brückenbauwerke könnte realisiert werden, erläuterte der Fraktionschef. Im Vordergrund allerdings stehe für die SPD-Fraktion - im Hinblick auf die hohe Verschuldung der Gemeinde -  dass auf diesem Weg nur Investitionen getätigt würden, die in den nächsten Jahren ohnehin anstünden. Eine Förderung aus einem Konjunkturpaket würde sich dann mittelfristig entlastend für die Gemeinde darstellen.

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Wirtschaft/PolitikDienstag, den 6. Januar 2009

2009 steht im Zeichen der Bundestagswahl

Am Sonntag, 27. September 2009, ist großer Wahltag in der Bundesrepublik Deutschland. Festgelegt wurde jetzt der Termin für die Wahlen zum Deutschen Bundestag. Rund 62 Millionen Wahlberechtigte (deutsche Staatsbürger ab 18 Jahre) können an die Wahlurne treten, über die Zusammensetzung des 17. Deutschen Bundestages bestimmen. Im Turnus von vier Jahren wird in der Regel der Deutsche Bundestag gewählt. Aufgrund der vorzeitigen Auflösung des Parlaments war die letzte Bundestagswahl knapp ein Jahr früher (18. September 2005).

Das Wahlrecht ist im Grundgesetz verankert. "Alle Macht geht vom Volke aus?, steht es geschrieben. Gemäß Artikel 38 müssen die Wahlen "allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim" sein.

Mit zwei Kreuzen auf dem Stimmzettel können die Wähler zwei wichtige Entscheidungen treffen, die über die Zukunft der kommenden Wahlperiode entscheiden. Gewählt wird in Deutschland nach dem Verhältniswahlrecht, in das Elemente des Mehrheitswahlrechts integriert sind. Mit der "Erststimme? wird der Wahlkreiskandidaten bestimmt. Wer hier die meisten Stimmen erhält ist als Direktkandidat gewählt. Unabhängig davon ist das Gesamtergebnis seiner Partei. Durch dieses Direktmandat wird gewährleistet, dass jeder Wahlkreis Deutschlands im Bundestag vertreten ist. Der Wähler entscheidet mit der "Zweitstimme" über das Sitzverhältnis der Parteien im Deutschen Bundestag. Diese Zweitstimme legt fest, welche Fraktion oder Koalition die Mehrheit im Parlament bekommt und entscheidet somit indirekt, wer Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin wird. Für die Parteien bedeutet die ?Fünf-Prozent-Hürde? eine Sperrklausel. Die Parteien, die bundesweit weniger als fünf Prozent aller abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen, können nicht ohne weiteres in den Bundestag einziehen. Erringen sie allerdings drei Direktmandate, so werden sie bei der Verteilung der Sitze auf die Landeslisten berücksichtigt. Die Hälfte der 598 Abgeordneten sind Direktkandidaten, die andere Hälfte zieht über die Landeslisten ein. Die Landeslisten werden von den Parteien aufgestellt. Die ersten Listenplätze gelten in der Regel als "sichere Plätze?. Wenn allerdings die Zahl der gewonnenen Direktmandate gleich der der Listenplätze eines Landesverbandes ist, so ist es möglich, dass der Spitzenkandidat der Liste nur ins Parlament kommt, wenn er ein Direktmandat gewonnen hat.

Derzeit hat der Deutsche Bundestag 613 Abgeordnete. Das sind 15 Sitze mehr, als eigentlich möglich. Zustande kam dies bei der letzten Wahl durch die Überhangmandate. Erhält eine Partei mehr Direktmandate als ihr laut Verteilung der Zweitstimmen zustehen, bleiben ihr diese Mandate erhalten. Das Bundesverfassungsgericht hat dies teilweise als verfassungswidrig angesehen. Bis 2011 muss hier eine neue Regelung erfolgen. Spätestens 30 Tage nach der Bundestagswahl, so Artikel 39 des Grundgesetzes, muss die konstituierende Sitzung des Parlaments mit der Wahl des Bundestagspräsidenten erfolgen.

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MagazinSonntag, den 4. Januar 2009

DRK Ruppichteroth - Winterscheid 2009

Helfen Sie mit Leben zu Retten - lautet der Slogan des DRK Ruppichteroth - Winterscheid für das kommende Jahr. Zwar hat wohl jeder, der irgendwann einmal seinen Führerschein abgelegt hat, einen Erste Hilfe Kurs absolviert, allerdings geraten viele lebensrettende Maßnahmen oft in Vergessenheit.

Das DRK in Ruppichteroth bietet deshalb Kurse für  ?Erste Hilfe- und Lebensrettende Sofortmaßnahmen? im ersten Halbjahr 2009 an. Die Lehrgänge werden in der DRK Unterkunft (Rettungswache) St. Florian-Straße 8, in Ruppichteroth abgehalten. Nach erfolgreichem Abschluss erhält jeder Teilnehmer eine Bescheinigung, die zum Beispiel zum Erwerb aller Führerscheine und zur Vorlage bei den Berufsgenossenschaften dient. Der Die Bescheinigung des Kurs ?LSM? ist nur für den Erwerb der Führerscheinklassen  A-A1-B-BE-M-L-T. Die Lehrgänge sind gebührenpflichtig. Um  Voranmeldung wird gebeten. Sie finden jeweils in der Zeit von 9:00 bis 17:00 Uhr statt. Anmelden kann man sich unter der DRK-Homepage (www.drk-rhein-sieg.de) oder unter 02208-500152.

Termine der EH Lehrgänge im 1. Halbjahr 2009: 17. und 18.1.2009, 11. und 12. 2. 2009, 21. und 22.3.2009, 28. und 29.3.2009, 4. und 5.4.2009, 21. und 22.4.2009, 16. und 17.5.2009, 30. und 31.5.2009, 17. und 18.6. 2009.

LSM Kurse finden statt am: Samstag, 24.1.2009 und Samstag, 6.6.2009.

Nähere Informationen: DRK-Ausbilder Ralf Heinrich (Tel. 02295-2839) oder Bereitschaftsleiter Karl-Heinz Nagel (Tel. 02295-1209).

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MagazinSonntag, den 4. Januar 2009

JazzKonzert im Eichhof

Zum Auftakt ihres Tour-Programms 2009 spielt das Trio ?engelberth - simon - körner? mit dem Ruppichterother Pianisten Volker Engelberth am Samstag den 17.01.2009, ab 20.30 Uhr im ?Haus der Begegnung? der Lebensgemeinschaft Eichhof (bei Ruppichteroth-Bröleck).

Das Mannheimer Klaviertrio wurde im Sommer 2008 gegründet. Volker Engelberth (Piano), Martin Simon (Kontrabass) und Kristof Körner (Schlagzeug) haben sich der Interpretation des zeitgenössischen Jazz verschrieben. Fast ausschließlich stammt ihre Musik Trios aus eigener Feder,  ein Großteil davon sind Eigenkompositionen von Volker Engelberth. Modernen europäischen Jazz, beeinflusst und inspiriert von Pianisten wie John Taylor, präsentiert das Trio. Die drei Musiker, die sich in den letzten Jahren deutschlandweit einen Namen gemacht haben, bilden ein pulsierendes, stets interagierendes Gefüge. Mal lyrisch verspielt, mal energetisch groovend entsteht die abwechslungsreiche, individuelle Sprache dieser Band.

Kartenvorverkauf (8 Euro) unter: esk-jazz(at)gmx.de oder in der Gaststätte "Dorfschänke" (Tel. 02295-6229).

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RegionSamstag, den 3. Januar 2009

Neue Tarife für Taxifahrten

Neue Tarife gelten ab dem 1. Februar 2009 für Taxifahrten im Rhein-Sieg-Kreis. Die neue Tarifordnung sieht eine Erhöhung von 10 Cent bei der Grundgebühr und des gefahrenen Kilometers beim Tag- und Nachttarif vor. Ein Zuschlag von einem Euro wird bei der Zahlung durch Kreditkarten fällig. Ab der elften Minute ?Wartezeit? wird ein höheres Wartezeitentgelt angesetzt.

Die Grundgebühr wird in Zukunft 2,80 Euro betragen. Der Tagtarif (6.00 Uhr bis 22.00 Uhr) kostet je gefahrenem Kilometer 1,55 Euro. Der Nachttarif (22.00 Uhr bis 6.00 Uhr) und der Sonn- und Feiertagstarif liegen bei 1,65 Euro. Ein bestelltes Taxi, was bis zu zehn Minuten warten muss, hat Anspruch auf das Wartezeitentgelt von 26 Euro je Stunde. Ab der elften Minute kostet dies 30 Euro je Stunde. Der Zuschlag für ein Großraumtaxi ab vier Fahrgäste aufwärts beträgt - wie bisher - 5,50 Euro. Die ständig steigenden Unterhaltungs- und Wartungskosten für Kraftfahrzeuge bilden die Basis der Tariferhöhung. Die letzte Anpassung der Tarifordnung trat am 1. Juni 2007 in Kraft. Die ständig steigenden Ausgaben deckten die bisherigen Tarifeinnahmen nicht mehr. Dadurch entstand bei den Taxiunternehmen ein nicht mehr ausgleichbares Defizit.

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BlaulichtDonnerstag, den 1. Januar 2009

Eine Bilanz zu Silvester

Fast schon traditionell werfen die faszinierenden Lichtspiele zu Silvester ihre Schatten in das neue Jahr. So fallen vielerorts die mit Flaschen, Karton und Böllern verschmutzten Straßen und Plätze auf, für die sich anscheinend niemand verantwortlich fühlt. Am wenigsten diejenigen, die dort den Jahreswechsel feierten.

Nicht direkt sichtbar für die breite Masse waren die Einsätze, die Feuerwehr und Polizei in der Nacht auf den Plan riefen. Den Anfang machte schon am Nachmittag ein brennendes Gewächshaus in Eitorf. Mit 30 Wehrleuten und sechs Fahrzeugen rückten die Eitorfer aus, um das Feuer zu löschen. Zeugen gaben der Polizei zu Protokoll, Jugendliche beobachtet zu haben, die vor den mit Folie bespannten Häuschen Feuerwerkskörper zündeten. Nach 0 Uhr gingen Büsche, Mülleimer und Hecken in Flammen auf. Meist hatte die Feuerwehr die Lage jedoch schnell im Griff. Eine brennende Hecke in Ruppichteroth konnte schon durch Anwohner gelöscht werden, bevor der Löschzug eintraf. In Eitorf fiel ein Hasenstall dem Feuer zum Opfer, Einsatzkräfte schäumten die Hütte komplett ein.

Die Polizei registrierte im gesamten Kreisgebiet in der Zeit von 17 bis 7 Uhr 17 Körperverletzungen und Schlägereien, hinzu kamen noch sechs Sachbeschädigungen und fünf zu stark alkoholisierte Personen. Dennoch fällt, im Verlgeich zu den Vorjahren, die Bilanz an Notfällen äußerst positiv aus.

Letztendlich trüben all diese negativen Eindrücke die Neujahrsstimmung nicht. Es wurde viel gefeiert, manche Zeitung spricht sogar von ?in Rekordzahl? abgeschossenen Raketen. Vielleicht ein gutes Zeichen, um die Herausforderungen in 2009 zu meistern.

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