Nachrichtenarchiv

RegionFreitag, den 30. Januar 2009

Verkehrssünder müssen tiefer in den Geldbeutel greifen

Ab dem 1. Februar werden Verkehrssünder verschärft zur Kasse gebeten. Denn dann tritt ein neuer Bußgeldkatalog für Verkehrsordnungswidrigkeiten in Kraft. ?Besonders zu schnelles Fahren, Drogen- und Alkoholmissbrauch am Steuer werden zukünftig mit deutlich höherem Bußgeld belegt?, erläuterte der Leiter des Straßenverkehrsamtes in Siegburg, Dieter Siegberg. ?Der Höchstsatz bei Trunkenheit und bei der Einnahme von berauschenden Mitteln am Steuer wurde so von 1.500 Euro auf 3.000 Euro angehoben?. Alkoholmissbrauch und Geschwindigkeitsüberschreitungen gelten immer noch als die Hauptunfallursachen.

Oft wird allerdings vergessen, dass die Bußgelder nicht nur für Autofahrer, sondern auch für Radfahrer und Fußgänger gelten. Weiterhin bestehen bleiben die die Punkte in Flensburg und auch Fahrverbote. So heißt es in Euro bei Geschwindigkeitsüberschreitung innerhalb geschlossener Ortschaft: 21 - 25 km/h: bisher 50 Euro, neu 80 Euro; 41 - 50 km/h bisher 125 Euro, neu 200 Euro. Das Überfahren einer roten Ampel: bisher 50 Euro, neu 90 Euro. Bei Alkoholmissbrauch beim 1. Verstoß wird das Bußgeld von 250 Euro verdoppelt auf 500 Euro. Wer den Mindestabstand bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h nicht einhält: bisher 60 Euro, neu 100 Euro. Die Missachtung der Vorfahrt mit Unfallfolge: bisher 60 Euro, neu 120 Euro. Das Überqueren eines Bahnübergangs mit PKW bei geschlossener (Halb-) Schranke: bisher 450 Euro und Fahrverbot für drei Monate, neu 700 Euro und Fahrverbot für drei Monate. Als Fußgänger kostet dieser Verstoß jetzt 350 Euro (bisher 250 Euro).

Informationen zum neuen Bußgeldkatalog gibt es unter www.kba.de (Kraftfahrt-Bundesamt) oder www.verkehrsportal.de unter der Rubrik Bußgeldrechner.

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RegionMittwoch, den 28. Januar 2009

10.000 neue Führerscheine im letzten Jahr

Die Straßen im Rhein-Sieg-Kreis werden immer belebter. Mehr als 10.000 neue Führerscheine verzeichnete das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises im vergangenen Jahr. Dazu gehörten die zum ersten Mal erteilten, erweiterten und umgeschrieben Fahrgenehmigungen. Immer beliebter wird dabei der Modellversuch ?Begleitendes Fahren ab 17?, an dem rund 2600 Bewerber teilnahmen. Damit ist es möglich, nach bestandener theoretischer und praktischer Führerscheinprüfung in Begleitung eines namentlich benannten Erwachsenen einen Auto im öffentlichen Straßenverkehr zu führen. Die 17-Jährigen sollen dadurch mehr Fahrpraxis und Fahrkompetenz erwerben, bevor sie mit Erreichen des 18. Lebensjahres - ohne eine neue Prüfung ablegen zu müssen - alleine fahren dürfen.

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RegionDienstag, den 27. Januar 2009

Wildschweinpest auch im Rhein-Sieg-Kreis

Am Montag wurde in Hennef-Rott ein 20 Kilogramm schwerer Frischling tot aufgefunden. Abschließende Untersuchungen des Friedrich-Löffler-Instituts auf der Insel Riems (Ostsee) ergaben, dass bei dem Kadaver die Erreger der Wildschweinepest vorhanden sind. Das für die Pest verantwortliche Virus ist für den Menschen ungefährlich, ist aber von Schwein zu Schwein hoch ansteckend. ?Wichtigstes Ziel ist es nun?, so der Leiter des Kreisveterinäramtes in Siegburg, Dr. Hanns von den Driesch, ?die Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Insbesondere das Übergreifen auf Hausschweine?. Deshalb werden große Teile des rechtsrheinischen Kreisgebietes bis auf Windeck und kleine Teilegebiete von Much und Ruppichteroth zum ?Gefährdeten Bezirk? erklärt, in dem bestimmte Verhaltensregeln einzuhalten sind. Alle Schweinehalter im gefährdeten Bezirk werden aufgefordert, auf strengste Hygienemaßnahmen zu achten.

Erst vor kurzem hatte es ein auf Wildschweinepest positiv getestetes Tier im benachbarten Rheinisch-Bergischen-Kreis gegeben, woraufhin auch im Rhein-Sieg-Kreis Vorsichtsmaßnahmen ergriffen wurden. (broeltal.de berichtete) Seitdem wurden 309 Hausschweine in verschiedenen Betrieben mit negativem Ergebnis untersucht. Von 18 in den vergangenen Tagen geschossenen Wildschweinen werden Proben im Veterinäruntersuchungsamt in Krefeld getestet. 165 Quadratkilometer des Gefährdungsbezirks ist Waldgebiet, also rund 26 Prozent der Gesamtfläche. Hier wird Ende Februar eine Impfaktion erfolgen. Für Fragen steht das Kreisveterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises unter den Rufnummern 02241/ 13 2603 und 02241/ 13 2610 zur Verfügung.

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RegionMontag, den 26. Januar 2009

Regionale 2010 - Zukunft in der Tasche

Zusammen mit den Halbjahreszeugnissen erhielten alle Neunt- und Zehntklässler in der Region Köln/Bonn eine CD des Regionale 2010 Projektes ?Zukunft in der Tasche?. Umfassende Informationen über die Ausbildungs- und Wissenschaftslandschaft der Region Köln/Bonn beinhaltet die CD und dient als Online-?Eintrittskarte? in die Datenbank ?Wissensland Rheinland?. Mit der CD können die Schüler einige der interessanten Projekte der Regionale 2010 entdecken. Spielerisch sollen ihnen unterschiedliche Berufe und Branchen näher gebracht werden, ein Einstieg vielleicht ins kommende Berufsleben. Auch ein Gewinnspiel winkt mit einem interessanten Preis: ein Chefsesselpraktikum in einem Unternehmen der Region. Mehr über Studien-, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten erfahren die Schüler auf der Internetseite www.zukunftindertasche.de, die eine umfassende Datenbank enthält.

Hauptanliegen des Regionale 2010 Projektes ist es, unkompliziert einen Überblick über die Institutionen, Lehr- und Lerneinrichtungen in der Region zu geben. Auch in diesem Jahr wurden wieder insgesamt 160.000 CDs in der Region verteilt. Das Projekt ?Zukunft in der Tasche? ist ein Kooperationsprojekt der Kölner Wissenschaftsrunde, der Wissenschaftsregion Bonn und der Regionale 2010 Agentur. Unterstützende Kooperationspartner sind die Sparkassen der Region Köln / Bonn - Sparkasse KölnBonn, Kreissparkasse Köln und Sparkasse Leverkusen.

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RegionSamstag, den 24. Januar 2009

Naturdetektive ermitteln

Die ?Naturdetektive? des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) sind mit ihrer Staffel 2009 unter www.naturdetektive.de wieder online. Ganz neu in der Staffel 2009 ist das Angebot für Lehrer und Erzieher. Besondere Arbeitsmaterialien bieten die Möglichkeit, die Themen der Naturdetektive ohne großen Arbeitsaufwand in den Unterricht oder die Arbeit mit Jugendgruppen zu integrieren.

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RegionFreitag, den 23. Januar 2009

Kurze Schulwege für das Kind

Ab Dienstag, 26. Januar 2009, nimmt die Gemeinschaftshauptschule in Ruppichteroth Anmeldungen für Kinder nach dem vierten Grundschuljahr an (Telefon: 02295-902310).

Wie in jedem Jahr stehen die Eltern der Viertklässler der Grundschulen vor der großen Frage, auf welche weiterführende Schule schicke ich mein Kind. Die Gemeinschaftshauptschule in Ruppichteroth bietet hier mit ihrer pädagogischen Konzeption eine gute Alternative, den schulischen Werdegang der Kinder bis hin zur Fachoberschulreife zu fördern. Differenzierter Unterricht in Mathematik und Englisch in zwei Qualifikationsstufen (Grundkurs/Aufbaukurs) sowie ein umfassendes Angebot an Wahlpflichtfächern bieten eine solide Lehrgrundlage, den individuellen Fähigkeiten der Kinder angepasst. Zukunftsorientierte neue Medien (z.B. Computer oder Informatik als Unterrichtsfach) stehen seit Jahren im Lehrplan. Auf das Fach ?Arbeitslehre? - inklusive eines Schülerpraktikums in den Klassen 8,9 und 10 - wird ein Hauptaugenmerk gerichtet und in den Bereichen Wirtschaftslehre, Technik und Hauswirtschaft unterrichtet. Eine Differenzierung erfolgt hier in Klasse 7. Die Schule verfügt über moderne Klassenräume, Fachräume für Physik/Chemie, Biologie, Technisches Werken, sowie eine Aula. Dies sind Grundvoraussetzungen für optimale Lern- und Arbeitsbedingungen. Vielfältige Sportmöglichkeiten auf dem Sportplatz, in der Bröltalhalle und im Hallenbad bieten den Ausgleich vom Schulalltag. Für musikalisch interessierte Schülerinnen und Schüler besteht die Möglichkeit in die Schulband einzutreten. Eine persönliche Rücksprache mit der Schulleitung ist jederzeit möglich (täglich von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr nach Voranmeldung).

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RegionFreitag, den 23. Januar 2009

Altenpflege - Auszubildende gesucht

Das Fachseminar Pflegeberufe des Oberbergischen Kreises startet zum 1. März 2009 mit einem neuen Ausbildungslehrgang für Altenpflegefachkräfte. Noch sind Ausbildungsplätze frei. In der dreijährigen Ausbildung, die bundesweit einheitlich ist, werden Auszubildende im Blockunterricht über 2100 Stunden in Theorie und Praxis geschult. Die Ausbildung erfolgt in Kooperation mit stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen. Der Arbeitsmarkt bietet Altenpflegefachkräften beste Chancen. Der Lehrgang ist nach AZWV zertifiziert, so dass eine Förderung nach Bildungsgutschein über die Agentur für Arbeit oder die ARGEN möglich sein kann.

Zugangsvoraussetzungen sind Fachoberschulreife oder  Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene mindestens zweijährige Berufsausbildung. Informationen unter www.fachseminar-pflegeberufe.de; Bewerbungen an: Fachseminar Pflegeberufe, Ursula Kriesten, Mühlenbergweg 3, 51645 Gummersbach.

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RegionDonnerstag, den 22. Januar 2009

Handys im Straßenverkehr - nein danke!

Im Zeitalter der ?Telefonitis? ist es zum täglichen Bild geworden: Mobiltelefone am Ohr, egal wann und wo. Dass dies manchmal sehr teuer zu stehen kommen kann, vergessen die meisten Telefonierer. Der Drang, immer und überall erreichbar zu sein, macht vor Restaurants, Kinos, Theatervorstellungen oder Kirchen keinen Stopp. Hier belästigt man zwar ?nur? seine Mitmenschen, aber es droht insoweit keine Gefahr. Ganz anders sieht dies bei der Handynutzung im Straßenverkehr aus. Es wird verdrängt, dass die Straßenverkehrsordnung dies seit vielen Jahren verbietet. Aus gutem Grund, denn jeder Fahrzeugführer wird durch die Nutzung abgelenkt, richtet seine Aufmerksamkeit nicht auf den Straßenverkehr. Der Gebrauch des Mobiltelefons ist lediglich erlaubt, wenn das Fahrzeug steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgeschaltet ist. Dies gilt für PKW- und LKW-Fahrer genaus so wie für Baggerführer, Motorrad-, Moped-, Mofa- und Fahrradfahrer. Straßenverkehrsamtsleiter Dieter Siegberg: ?Die Hände gehören ans Steuer oder ans Lenkrad und sonst nirgendwo hin!?

Natürlich gilt das für jegliche Nutzung des heute nicht mehr nur ausschließlich zum telefonieren gedachten Handys. Wird man erwischt, so muss man je nach Lage mindestens mit einem Bußgeld in Höhe von 40 Euro sowie einem Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg rechnen. Fahrradfahrer dürfen 25 Euro zahlen. Überfährt man zum Beispiel eine rote Ampel, kann ein Fahrverbot ausgesprochen werden. Viele Nutzer vergessen, dass wenn es zu einem Schaden kommt, meist der Versicherungsschutz aufgrund einer ?vorsätzlichen Pflichtverletzung im Straßenverkehr? verloren geht. Das kann richtig teuer werden. Wer während einer Fahrt auf das Telefonieren nicht verzichten möchte, sollte eine Freisprecheinrichtung installieren oder halt für ein Gespräch einfach parken.

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RegionDonnerstag, den 22. Januar 2009

"und Tschüss": Straßenschilder ein "Schildastreich"?

?und Tschüss? auf gelben Folienbeuteln wird in den nächsten Jahren die Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Sieg-Kreises verfolgen. Zunächst in den Gemeinden Eitorf und Windeck. Aber wer sich fragt, ob hier wohl Künstler Christo tätig war, der Straßenschilder mit gelben Beuteln verhängt, liegt falsch. Der Rhein-Sieg-Kreis lichtet den Schilderwald im Straßenverkehr und markiert damit Schilder, die in Zukunft verschwinden sollen. Das Straßenverkehrsamt in Siegburg in Kooperation mit der Kreispolizeibehörde, den zuständigen Baulastträgern und der Unterstützung des ADAC Nordrhein wird diese Aktion durchführen.

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RegionMittwoch, den 21. Januar 2009

Vollsperrung: Bahnübergang "Spinnerweg" in Eitorf

Der Bahnübergang ?Spinnerweg? in Eitorf wird aufgrund dringender Instandsetzungsarbeiten in der Zeit vom 26. Januar 2009 bis voraussichtlich 13. Februar 2009 für Fahrzeugverkehr und Fußgänger voll gesperrt. Das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises bittet die Verkehrsteilnehmer, den Bereich um den Bahnübergang zu meiden und den ausgeschilderten Umleitungen zu folgen.

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RegionMittwoch, den 21. Januar 2009

NRW auf Platz 1

In ihrer aktuellen Bewilligungsrunde hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) drei von insgesamt zehn neuen Sonderforschungsbereichen an die RWTH Aachen, die Universität Bonn sowie die Universität Köln vergeben. Damit belegt Nordrhein-Westfalen im Ländervergleich den ersten Platz. Ein Viertel aller Sonderforschungsbereiche bundesweit ( 59 von 250) sind nun an Universitäten des Landes Nordrhein-Westfalen eingerichtet - auf Platz zwei folgt Bayern (42) vor Baden-Württemberg (37).

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RegionSamstag, den 17. Januar 2009

Bezirksregierung zu Gast in der GGS Ruppichteroth

Im Oktober letzen Jahres führte die Bezirksregierung eine Überprüfung der Gemeinschaftsgrundschule in Ruppichteroth durch. Eine Qualitätsanalyse wurde über den Schulablauf erstellt. Über die Ergebnisse der Analyse wird am Dienstag, 20. Januar 2009, ab 19.30 Uhr im Forum der Grundschule Ruppichteroth referiert.

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RegionDonnerstag, den 15. Januar 2009

Influenza: "Brisbane-Virus" breitet sich aus

In den letzten beiden Wochen ist die Zahl der gemeldeten Grippefälle in Deutschland stark angestiegen. Deutschland steht am Beginn einer frühen Grippewelle. Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) am Robert Koch-Institut (RKI) erkranken immer mehr Menschen an Influenza - der echten Grippe. Betroffen sind insbesondere die nördlichen und westlichen Bundesländer (Niedersachen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen). Vor allem ein Erreger wurde in den untersuchten Proben sehr häufig gefunden: Das Influenza-A-Virus H3N2/Brisbane, der  2007 in Australien eine schwere Grippeepidemie ausgelöst hat. Mit einer Ausbreitung der Virusgrippe von West nach Ost wird in den nächsten Wochen gerechnet.

Nach Angaben des europäischen Influenza-Melderegisters (www.eiss.org) handelt es sich bei etwa 80% aller in Europa bekannten Fälle um das Brisbane Virus. Der diesjährige Impfstoff enthält den Impfstamm Influenza A/H3N2/Brisbane/10/2007. Vor allem in Familien, in denen ältere Personen und Kinder gemeinsam leben, sollten sich die Großeltern unbedingt gegen Grippe impfen lassen, um die Kinder nicht anzustecken. Die Ständige Impfkommission STIKO empfiehlt die jährliche Impfung für alle Personen ab 60 Jahren sowie Menschen mit einer chronischen Erkrankung, wie z.B. Diabetes, Asthma oder einer Herzerkrankung. Aber die Grippeimpfung ist nicht nur für die klassischen Risikogruppen sinnvoll. Auch jüngere Menschen sollten sich schützen, besonders dann, wenn sie sich zum Beispiel an Orten mit hohem Publikumsverkehr aufhalten.

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RegionDonnerstag, den 15. Januar 2009

Auszeichnung der Hauptschule Ruppichteroth

Eine hohe Auszeichnung des Schulministeriums von Nordrhein-Westfalen flatterte jetzt der Gemeinschaftshauptschule Ruppichteroth ins Haus. Bei den zentralen Lernstandserhebungen im Schuljahr 2007/2008 hatte die achte Jahrgangsstufe im Fach Mathematik hervorragende Ergebnisse erzielt. Die Schule zählt damit im Land Nordrhein-Westfalen zu den zwei Prozent der erfolgreichsten Hauptschulen. Das Thema der Vergleichsarbeit im Mathematik war ?Werkzeuggebrauch? (Geodreieck, Zirkel, Taschenrechner, Tabellenkalkulation (Excel) und dynamische Geometriesoftware). Die Arbeit bestand aus 15 Aufgabe mit über 30 Einzelaufgaben. Der Zeitrahmen für diese Arbeit war auf 90 Minuten beschränkt.

Lernstandserhebungen sind ?Vergleichsarbeiten?. Sie werden in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik in ganz Nordrhein-Westfalen am gleichen Tag, zur gleichen Zeit von allen 8. Schuljahren aller Schulen geschrieben. Dabei soll festgestellt werden, wie hoch der Wissenstand der Schülerinnen und Schüler ist. Schulleiter Lukas: ? Die Fachlehrer an unserer Schule bilden sich kontinuierlich fort, so dass der Mathematik-Unterricht auch in einem gut ausgestatteten Computerraum mit modernen Medien stattfindet. Herr Kranz und Frau Wind unterrichten diesen Jahrgang (30 SchülerInnen) seit der 5. Klasse.?

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RegionMittwoch, den 14. Januar 2009

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Bundesweit wird am 27. Januar der Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Anlässlich des Gedenktages ist die Gedenkstätte ?Landjuden an der Sieg? in der Zeit von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr für einen Besuch der Dauerausstellung für Gruppen und Einzelbesucher geöffnet. Filmvorführungen ergänzen das Programm. Der Besuch der Gedenkstätte an der Bergstraße 9, in 51570 Windeck-Rosbach, ist an diesem Tag  kostenfrei.

Am 27. Januar 1945 wurden die Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz von russischen Soldaten befreit. Auschwitz steht wie kein anderes Konzentrationslager als Symbol für den millionenfachen Mord des NS-Regimes. Seit 1996 erinnert man jährlich an diesen Befreiungstag. Der 27. Januar soll, so der damalige Bundespräsident Roman Herzog, als zentraler Gedenktag aus der Erinnerung immer wieder lebendige Zukunft werden lassen. Am 1. November 2005 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den Tag in einer Resolution offiziell zum internationalen Holocaustgedenktag.

Weitere Informationen oder Anmeldungen für Führungen: Kreisarchiv des Rhein-Sieg-Kreises-, Telefon: 02241/13-2567, Telefax: 02241/13-3271 oder E-Mail: gedenkstaette(at)rhein-sieg-kreis.de.

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RegionDienstag, den 13. Januar 2009

Ehrenamtliche Richter gesucht

Ehrenamtliche Richter für das Verwaltungsgericht Köln und das Oberverwaltungsgericht Münster werden für die Legislaturperiode (5 Jahre) ab 2010 gesucht. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Voraussetzungen für das Amt sind Lebenserfahrung, allgemeines Urteilsvermögen und eine verantwortungsbewusste Teilnahme an verwaltungsgerichtlichen Entscheidungen. Bewerberinnen und Bewerber müssen die deutsche  Staatsangehörigkeit besitzen, sollten das 25. Lebensjahr vollendet und seit mindestens einem Jahr ihren Wohnsitz im Kreisgebiet haben. Ausgenommen von der Bewerbung sind Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst, Soldaten und Rechtsanwälte. Die ehrenamtlichen Richterinnen und Richter erhalten für ihre Tätigkeit eine Entschädigung sowie Fahrtkostenerstattung.

Wer sich für das Ehrenamt interessiert und die Voraussetzungen erfüllt, kann sich formlos unter Angabe seines Namens, Geburtsdatums und Geburtsortes,  Anschrift, Telefonnummer und der genauen Berufsbezeichnung bewerben. Weitere Angaben sind nicht erforderlich. Die Bewerbung ist bis zum  31. März 2009 zu richten an: Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Kreistagsbüro, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg. Weitere Informationen: Kreistagsbüro des Rhein-Sieg-Kreises, Tel. 02241 / 13 2964, 13 2965 und 13 3007.

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RegionMontag, den 12. Januar 2009

Ehe- und Altersjubiläen mit steigender Tendenz

Mit 1501 besonderen Ehejubiläen im Jahr 2008 wartete der Rhein-Sieg-Kreis auf. Allein 1215 Paare feierten im vergangenen Jahr ihre Goldene Hochzeit und damit 50 Ehejahre. 241 Jubelpaare brachten es auf 60 gemeinsame Jahre (Diamantenen Hochzeit). Einen Rekord an ?Eiserenen Hochzeiten? (65 Ehejahre) im Vergleich zu den Vorjahren gab es mit 42 Paaren. Drei Paare im Rhein-Sieg-Kreis feierten ihre ?Gnadenhochzeit? (70 Ehejahre). Ebenfalls hoch war die Zahl der ?Hundertjährigen?. 29 Jubilare feierten diesen runden Geburtstag. Bei elf Bürgerinnen und Bürgern des Kreises jährte sich das Wiegenfest zum 102. Mal, bei fünf zum 103. Mal, ein 104. und ein 105. Geburtstag wurden ebenfalls gefeiert. Die älteste Bürgerin des Kreises wurde 2008 stolze 106 Jahre alt.

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RegionMontag, den 12. Januar 2009

Berufskolleg in Troisdorf erweitert Ausbildungsangebot

Auf Initiative des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW hat auch das Berufskolleg in Troisdorf sein Ausbildungsangebot erweitert. An neun Standorten in Nordrhein-Westfalen werden Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt.

Das Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Troisdorf-Sieglar bietet ab dem Schuljahr 2009/2010 für Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger sowie andere Ergänzungskräfte eine dreijährige berufsbegleitende Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an.

Das neue Kinderbildungsgesetz in NRW (Kibiz) fordert eine nachhaltige Qualifizierung für diese Berufsgruppe. In den Betreuungsgruppenformen I (Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren) und II (Kinder unter drei Jahren) dürfen ab 2011 nur noch staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher oder Ergänzungskräfte, die mit der entsprechenden Ausbildung begonnen haben, eingesetzt werden.

Mit diesem Bildungsangebot sollen Ergänzungskräfte mit langjähriger Berufserfahrung die Chance haben, ihre Arbeitsplätze zu erhalten. Eine Informationsveranstaltung wird am Montag, 19. Januar 2009, ab 14.00 Uhr, im Theatersaal des Berufskollegs in Troisdorf-Sieglar, Kerschensteinerstraße 4, durchgeführt.

 

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RegionFreitag, den 9. Januar 2009

Ausbruch der Schweinepest - Vorsichtsmaßnahmen im Rhein-Sieg-Kreis

Im Rheinisch-Bergischen Kreis ist bei der Untersuchung eines kranken Wildschweines die Schweinepest festgestellt worden. Ein Teil des angrenzenden Rhein-Sieg-Kreises wird damit zum "Gefährdeten Bezirk" für den eine Tierseuchen-Allgemeinverfügung erlassen wurde. Der gefährdete Bezirk wird nördlich begrenzt durch die Kreisgrenze zum Rheinisch-Bergischen-Kreis von der A 59 bis Much-Springen, westlich durch die A59 ab der Kreisgrenze zum Rheinisch-Bergischen-Kreis bis zum Autobahndreieck Sankt Augustin, südlich durch die A560 vom Autobahndreieck Sankt Augustin bis Anschlussstelle Hennef-Ost, südöstlich folgend der B478 bis Ruppichteroth-Bröleck, ab Bröleck  der L224 folgend bis Much-Wohlfahrt, östlich von Much-Wohlfahrt über Much der L312 folgend bis Much-Springen. In dem 250 Quadratkilometer großen Gefahrenbezirk des rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreises sind 24 Betriebe mit rund 500 Schweinen von der Verfügung betroffen, darunter ein größerer Betrieb mit etwa 418 Tieren. Die Jagdinhaber von Troisdorf, Lohmar und Neunkirchen-Seelscheid wurden auf den Ausbruch der Tierseuche hingewiesen. "Wir raten den Jägern dringend, das Schwarzwild intensiver zu jagen, um eine Ausbreitung des Erregers in den Rhein-Sieg-Kreis zu verhindern", so Kreisveterinär Dr. von den Driesch. Hygienemaßnahmen bei der Jagd sind streng einzuhalten. Tierkörperteile von erlegtem Wild sind zu sammeln und Innereien zu beseitigen.

Die Wildschweinepest ist für den Menschen ungefährlich. Sie birgt aber für Hausschweine ein Infektionsrisiko. Jeder Kontakt zwischen Haus- und Wildschweinen muss vermieden werden. Das Virus überträgt sich nicht nur von Tier zu Tier, sondern auch über indirekte Wege. So kann der Erreger zum Beispiel durch schmutzige Kleidung oder Schuhe in einen Schweinebestand eingeschleppt werden. Auch Waldspaziergänge von Personen mit einem landwirtschaftlichen Bezug  können eine Gefahr sein. Alle Schweinehalter im gefährdeten Bezirk werden aufgefordert, auf strengste Hygienemaßnahmen zu achten und den Personenzugang zu ihren Tieren auf das Notwendigste einzuschränken. Das Veterinäramt weist darauf hin, dass jeder Schweinehalter (auch "Hobbytieren" wie Minipigs und Hängebauchschweinen) verpflichtet ist, die Tiere zu melden.

Für Fragen steht das Kreisveterinäramt unter den Rufnummern 02241/ 13 2603 und 02241/ 13 2610 zur Verfügung.

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RegionSamstag, den 3. Januar 2009

Neue Tarife für Taxifahrten

Neue Tarife gelten ab dem 1. Februar 2009 für Taxifahrten im Rhein-Sieg-Kreis. Die neue Tarifordnung sieht eine Erhöhung von 10 Cent bei der Grundgebühr und des gefahrenen Kilometers beim Tag- und Nachttarif vor. Ein Zuschlag von einem Euro wird bei der Zahlung durch Kreditkarten fällig. Ab der elften Minute ?Wartezeit? wird ein höheres Wartezeitentgelt angesetzt.

Die Grundgebühr wird in Zukunft 2,80 Euro betragen. Der Tagtarif (6.00 Uhr bis 22.00 Uhr) kostet je gefahrenem Kilometer 1,55 Euro. Der Nachttarif (22.00 Uhr bis 6.00 Uhr) und der Sonn- und Feiertagstarif liegen bei 1,65 Euro. Ein bestelltes Taxi, was bis zu zehn Minuten warten muss, hat Anspruch auf das Wartezeitentgelt von 26 Euro je Stunde. Ab der elften Minute kostet dies 30 Euro je Stunde. Der Zuschlag für ein Großraumtaxi ab vier Fahrgäste aufwärts beträgt - wie bisher - 5,50 Euro. Die ständig steigenden Unterhaltungs- und Wartungskosten für Kraftfahrzeuge bilden die Basis der Tariferhöhung. Die letzte Anpassung der Tarifordnung trat am 1. Juni 2007 in Kraft. Die ständig steigenden Ausgaben deckten die bisherigen Tarifeinnahmen nicht mehr. Dadurch entstand bei den Taxiunternehmen ein nicht mehr ausgleichbares Defizit.

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