Nachrichtenarchiv
KiJuPa - Treffen mit Michael Stein
Rede und Antwort stand jetzt Bürgermeisterkandidat Michael Stein (CDU) den Mitgliedern des Kinder- und Jugend-Parlamentes (KiJuPa) Ruppichteroth. In ungezwungener Atmosphäre trafen sich die ?Jung-Parlamentarier? mit Stein im Gasthaus An St. Severin. Dort fühlten sie dem potentiellen, zukünftigen Bürgermeister ?auf den Zahn? um zu erfahren, welche Gedanken er sich über die Position der Kinder und Jugendlichen in der Gemeinde Ruppichteroth gemacht habe. ?Es gibt nichts wichtigeres für die Zukunft einer Gemeinde als die junge Generation?, sagte Stein in seinen Ausführungen. ?Für diese muss man arbeiten und die habe ich in meinen Konzepten nicht vergessen.?
Lang war die Wunschliste, die die Youngsters dem Bürgermeisterkandidaten präsentierten. Sie wünschten sich vor allem mehr Gehör und eine Lobby, sich zu den Themen äußern zu dürfen, die die Kinder und Jugendlichen in der Gemeinde beträfen. ?Denn dafür sind wir gewählt worden, wir vertreten die junge Generation?, erklärten sie einmütig. Erwachsene sähen die Probleme der Kinder und Jugendlichen manchmal aus einer anderen Perspektive, manchmal auch nicht immer richtig. Hier aktiver in die politische Arbeit einbezogen zu werden und nicht nur als Gremium auf dem Papier stehen zu dürfen, dass ist das große Anliegen des KiJuPa´s. ?Gerne hätten wir auch eine Räumlichkeit zur Verfügung gestellt, in der wir unsere regelmäßigen Sitzungen abhalten könnten, die nicht eine Kneipe oder Gaststätte sind. Denn da gehören wir eigentlich gar nicht hin!? erläuterten die Jugendlichen. ?Der Rat und die Ausschüsse der Gemeinde sind das Erwachsenen-Parlament und werden im Rathaus zu den Sitzungen beherbergt. Das möchten wir auch.? Die Periode zwischen den Sitzungen, zweimal im halben Jahr, halten sie ebenfalls für viel zu lang. ?Da können wir keine effektive Arbeit leisten.?
Kritisiert haben sie auch die letzte Umfrage, in der nicht die repräsentative Altersgruppe gefragt wurde. Sie, die Jugendlichen, seien bei der Befragung vollkommen außer Acht gelassen worden. Aber gerade hier gäbe es die Probleme, die Grundschüler zum Beispiel nicht hätten. Das Leben in ihrer Freizeit spiele sich meist in Vereinen ab, die eine sehr gute Jugendarbeit leisten würden. ?Wenn wir mal tanzen gehen möchten, so können wir das allerdings lediglich in Hennef oder Waldbröl.? Auch bei der Jugendschutzparty am 8. Mai fallen sie aus dem Rahmen. 10 bis 15-jährige sind dort angesprochen, sie selbst sind ja schon älter.
?Angst? ist bei den Jugendlichen ebenfalls zu einem Thema geworden. Alleine durch Ruppichteroth zu gehen, oder nach dem Sport in der Bröltalhalle nach Hause zu gelangen, spielt eine wichtige Rolle für sie. ?Meist holt mich meine Mutter ab, das ist sicherer.? Eine kleine Verfolgungsjagd von unbekannten Jugendlichen hatte es bei einer Parlamentarierin gegeben, als sie mit dem Roller nach Hause fahren wollte. Sie fühlte sich in die Enge gedrängt. ?Mein Glück war, dass ein Bekannter mit dem Auto kam und mir half.?
Als aufmerksamer Zuhörer zeigte sich Michael Stein, dem manche Belange nicht unbekannt waren. ?Was erwartet ihr denn von dem neuen Bürgermeister?? Einmütig erklärten die jungen Leute ?Frischen Wind?. ?Generationen sind mit Hartmut Drawz groß geworden, der eine sehr gute Arbeit für Ruppichteroth und uns geleistet hat.? Ein neuer, jüngerer Bürgermeister könne allerdings eine andere Dynamik mit sich bringen und darauf sind die Jugendlichen sehr gespannt.
RegionSamstag, den 14. März 2009
Kurse für Jugendgruppenleiter
?Gruppen leiten mit Spaß, Mut und Methode? - das lernen angehende, ehrenamtliche Jugendgruppenleiter in einem Grundkurs, der während der Osterferien angeboten wird. Das Kreisjugendamt, das Amt für Kinder und Jugendliche der Stadt Lohmar und das Jugendamt der Stadt Sankt Augustin zeichnen sich für die Organisation verantwortlich. Anmelden kann sich jeder Interessierte, der mindestens 16 Jahre alt ist und im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes (Alfter, Eitorf, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth, Swisttal, Wachtberg, Windeck) oder in Sankt Augustin oder Lohmar wohnt.
Der Kurs findet von Samstag, 04.04.2009 bis Mittwoch, 08.04.2009, in der Jugendakademie in Bornheim-Walberberg statt. Eine Gebühr von 60,00 Euro inklusive Unterkunft und Verpflegung wird erhoben. Themen sind unter anderem Gruppenstunden zur Feriennaherholung, Ferienfreizeit, Aufsichtspflicht, Organisation und Planung von Events. Spiele, Spaß und Aktion stehen hier im Mittelpunkt.
Anmeldungen können erfolgen beim Kreisjugendamt des Rhein-Sieg-Kreises, Jugendhilfezentrum Neunkirchen-Seelscheid, Much, Ruppichteroth, Hauptstraße 78, 53819 Neunkirchen, Rüdiger Hötger, Telefon 02247 9215-5539, Telefax 02241 13-45539, Mail:
ruediger.hoetger(at)rhein-sieg-kreis.de.
RegionFreitag, den 13. März 2009
Wetter behindert Ausbau
Nicht nur Mensch und Tier warten sehnlichst auf ?besser Wetter?. Denn durch die derzeit miserable Witterungslage gehen auch die Sanierungsarbeiten in der Burgstraße und der Wilhelmstraße schleppend voran. Obwohl die Bauarbeiter Überstunden leisten, behindern die starken Regenfälle der letzten Tage die Tiefbauarbeiten erheblich. Das schlägt natürlich auch auf die Gemüter der Anwohner, die seit knapp sechs Monaten mit täglichem Schmutz und Belästigungen und auch geschäftlichen Einbußen leben müssen. Hoffen darf man nur, dass es nicht heißen wird ?alles neu, macht der Mai?... (Bilder: Gerd Biallas)
0 KommentareMagazinDonnerstag, den 12. März 2009
Bürgerinfo zum Niederspannungsnetz in Litterscheid
Für Mittwoch, 25. März 2009 ab 19.00 Uhr werden nun die Litterscheider zu einer Bürgerinformation zum Thema ?Niederspannungsnetz? ins Rathaus eingeladen. ?Aufgrund des Protestes in der Hauptausschusssitzung am 4. Februar über die mangelnde Einbeziehung der Litterscheider Bürgerinnen und Bürger in die Planung dieses Projektes, wird eine umfassende Information jetzt nachgeholt?, so Fraktionsvorsitzende Dr. Rita Tondorf (Bündnis 90/Die Grünen). Die Litterscheider sollen an diesem Abend detailliert über das Vorgehen des RWE in ihrem Dorf und ihre Entscheidungsmöglichkeiten informiert werden. Denn das hatte der Energiekonzern im Vorlauf der heissen Diskussion nicht getan.Kritisiert wurde, dass die Betroffenen lediglich aus dritter Hand erfuhren, welche Planungen das RWE hinsichtlich der Verlegung des Mittelspannungsnetzes unter die Erde als sogenanntes ?Pilotprojekt? und der Verlegung des Niederspannungsnetzes in den Boden habe. Auch ein Schreiben des RWE im Nachgang der Sitzung an die Litterscheider sorgte für Unmut. Hierin war eine Freiwilligkeit an der Teilnahme der Umsetzung des RWE-Planes nicht mehr erkennbar. Denn die Bürger sollten "mit der Ausführung der erforderlichen Anpassung ihres Hausanschlusses einen Installateur beauftragen". Auch die Litterscheider Dorfinitiative nahm daraufhin Kontakt mit Bürgermeister Drawz auf, der eine Stellungnahme vom RWE hierzu einforderte.
Ob man das Niederspannungsnetz in die Erde verlegt, dazu gibt es Für und Wider. Dr. Tondorf: ?Dafür sprechen, dass die Leitungen verschwinden und mögliche Schäden bei Sturm vermieden werden. Dagegen spricht, dass auf die Litterscheider Kosten für die Verlegung der Kabel, des Sicherungskastens im Haus und die Wiederherstellung der Vorgärten zukommen.? Das bei dieser Diskussion, bei denen die Bürger zur Kasse gebeten werden, sie von Anfang an hätten einbezogen werden müssen und dies nicht geschehen ist, wird kritisiert. Denn das RWE übernimmt die Kosten nur bis zu den Hausanschlüssen. ?Bei den betroffenen Bürgern liegt ja schließlich auch die Entscheidung der Umsetzung des Vorhabens.? Jeder Hausbesitzer in Litterscheid wurde zwischenzeitlich im Nachgang persönlich über die Planungen durch ein beauftragtes Ingenieurbüro informiert.
Für den Fall, dass die Litterscheider sich mehrheitlich für eine Verlegung der Kabel in die Erde votieren, solle auch mit anderen Leitungsträgern (z.B. Telekom) verhandelt werden, damit auch deren Kabel in Zukunft unterirdisch verlaufen und nur einmal ?gegraben? werden muss, erklärte Dr. Tondorf.
RegionDonnerstag, den 12. März 2009
Kreis unterstützt 'Frauen gegen sexualisierte Gewalt e.V.'
Seit 1991 wird der Verein ?Frauen gegen sexualisierte Gewalt e.V.? jährlich vom Rhein-Sieg-Kreis unterstützt. Geplant sind rund 20.000 Euro Zuschuss zu den Personalkosten. Das kostenlose Angebot der Beratungsstelle richtet sich an betroffene Frauen, Jugendliche und Kinder, an Angehörige und an Fachkräfte, die hier ebenfalls eine Beratung einholen können. Neben der Einzelfallhilfe durch Beratung, Krisenintervention, Betreuung und Begleitung umfasst das Aufgabenspektrum auch Prävention, Multiplikatorenschulungen, Öffentlichkeitsarbeit, Prozessbegleitung, Opferschutz sowie Netzwerks- und Koordinierungsaufgaben. In Kooperation mit der Gleichstellungsstelle des Kreises, dem Kreisjugendamt und den örtlichen Jugendämtern werden auch unterschiedliche Projekte zum Thema sexueller Missbrauch und Internet / Chatroom durchgeführt.
Die Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt ist unter Telefon 0228/63 55 24, Telefax 0228 / 69 78 05 oder per Mail
Frauen-gegen-Gewalte.V.Bonn(at)t-online.de zu erreichen. Die telefonischen Sprechzeiten sind montags bis freitags von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und mittwochs von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Informationen unter
www.beratung-bonn.de
RegionDonnerstag, den 12. März 2009
Zivi im Umweltschutz
Der Rhein-Sieg-Kreis bietet Stellen als Zivildienstleistender im Umweltschutz an. Das Referat ?Allgemeine Umweltfragen? spricht alle jungen Männer an, die sich für die vielfältigen Aufgaben im Bereich des Umweltschutzes interessieren und ihren neunmonatigen Zivildienst hier abzuleisten. Dienstbeginn ist der 1. September 2009. Interessenten sollten möglichst den Führerschein der Klasse B besitzen und sich bis zum 24. April 2009 schriftlich bewerben. Die Kontaktdaten lauten: Rhein-Sieg-Kreis - Der Landrat - Amt 11 - Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg.
Auskünfte über die Aufgaben erteilt das Fachreferat unter der Rufnummer 02241 / 13-2200 oder auch per E-Mail unter
umwelttelefon(at)rhein-sieg-kreis.de.
MagazinMittwoch, den 11. März 2009
Hausmusikabend des St.-Theresien-Gymnasiums
Zum traditionellen Hausmusikabend laden die Schülerinnen des St.-Theresien Gymnasiums in Schönenberg ein. Am Dienstag, 17. März 2009, ab 17.00 Uhr präsentieren die jungen Künstlerinnen allen Musikfreunden ihr Können an den unterschiedlichsten Instrumenten.
0 KommentareRegionMittwoch, den 11. März 2009
Zum 40-Jährigen ins Museum
Diejenigen, die ihren Wohnsitz im Rhein-Sieg-Kreis haben und in diesem Jahr ? wie der Kreis - 40 Jahre alt werden, erhalten als besonderes Geburtstagsgeschenk verbilligten Eintritt in Freilichtmuseum Lindlar. Erwachsene aus dem Rhein-Sieg-Kreis zahlen nur noch 3,00 (früher 4,50), Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr haben freien Eintritt, die Familienkarte kostet in 2009 6,00 Euro (früher 9,00). Auch Gruppen erhalten auf Anfrage Vergünstigungen.
Für den vollständigen Beitrag bitte auf den nachfolgenden Link klicken!
BlaulichtDienstag, den 10. März 2009
Ruppichterother Feuerwehr sucht Nachwuchs
Die Jugendfeuerwehr - das ist die Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr - sucht Nachwuchs.
Interessierte Mädels und Jungs zwischen 10 und 17 Jahren sind zu einem ?Schnupper-Übungsabend? am Dienstag, 31. März 2009, ab 18.00 Uhr ins Feuerwehrhaus in Ruppichteroth eingeladen. Hier kann man die Feuerwehr hautnah erleben. Technische Geräte der Feuerwehr werden erläutert, aber auch die vielen verschiedenen Fahrzeuge, auf denen sie mitgeführt werden. Der praktische Umgang mit Strahlrohr und Kübelspritze, Schläuchen und Hydranten ist spannend und interessant zu gleich. (Bild: Ein Teil der Jugendfeuerwehr beim Feuerwehrfest 2008)
Seid Ihr fit für den Alltag? Bei der Jugendfeuerwehr kann man alles über Erste Hilfe lernen und durch diese Erfahrung einem Menschen in Not schnell und sinnvoll Hilfe leisten. Aber die Jugendfeuerwehr ist nicht nur ?Technik?. Sie ist gemeinschaftlich, lustig, engagiert, international und jung. Gemeinsame Aktivitäten wie Zeltlager und Ausflüge werden neben Sport und Spiel geboten.
Über 250.000 Kinder und Jugendliche sind Mitglied in der Deutschen Jugendfeuerwehr, darunter über 60.000 Mädchen. Nähere Infos unter
www.feuerwehr-ruppichteroth.de oder direkt bei den Jugendfeuerwehrwarten: Löschzug Ruppichteroth - HBM Siegmar Bröhl - Tel. 02295 902058 oder 0151 149 77 056; Löschzug Winterscheid - HBM Rene Lückerath - Tel. 02247 2892.
Kommt - macht mit! Team, Action, Technik, Toleranz - bei der Jugendfeuerwehr macht helfen Spaß!
BlaulichtMontag, den 9. März 2009
Freitag der 13. - Rauchmeldertag
Rauchmelder retten Leben. Mit dieser Kampagne erinnern die Feuerwehren daran, dass privater Brandschutz keine Glückssache, sondern die verantwortungsvolle Aufgabe aller Bürger ist. So hat auch die Feuerwehr Ruppichteroth kurzerhand den gefürchteten ?Freitag, den 13.? zum Glückstag ernannt - wenn man denn einen Rauchmelder kauft und zugleich installiert.
Laut geltender Norm sind Rauchmelder in den Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren, die als Rettungswege dienen, zu installieren. Die Wartung, unter anderem der Batteriewechsel, sollte mindestens einmal jährlich wahrgenommen werden, empfiehlt die Feuerwehr.
Wer dem Glück die Tür öffnen möchte, sollte dies spätestens am ?Freitag dem 13.? tun und Rauchmelder installieren. Wertvolle Tipps gibt hier die Feuerwehr Ruppichteroth auf ihrer Homepage:
www.feuerwehr-ruppichteroth.de oder unter
www.rauchmelder-lebensretter.de
MagazinSonntag, den 8. März 2009
Ruppichteroth rüstet sich für Frühjahrsputz
In einer groß angelegten Säuberungsaktion wird die Gemeinde auf Hochglanz gebracht! Ortsvereine, Dorfgemeinschaften und die Gemeindeverwaltung führen gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern den jährlichen Frühjahrsputz durch. Am Samstag, 28. März 2009, ab 9.00 Uhr startet die Aktion für eine saubere Landschaft in den Orten, an den Wegesrändern und entlang der Bröl.
Freiwillige Helfer können sich anschließen beim: Bürgerverein Ruppichteroth (Treffpunkt: Gemeinschaftshauptschule in Ruppichteroth; Ansprechpartner: Uli Seuthe, 02295/5293); Bürgerverein Schönenberg (Treffpunkt: Longdendale Platz in Schönenberg um 14.00 Uhr; Ansprechpartner: Fritz Pütz, 02295/901780); Bürgerverein Bröleck (Treffpunkt: vor der Kirche um 10.00 Uhr; Ansprechpartner: Martha Peters, 02295/5461); Dorfgemeinschaft Bölkum (Ansprechpartner: Harry Böttger, 02295/2419); Dorfgemeinschaft Hodgeroth (Treffpunkt: Kinderspielplatz in Hodgeroth; Ansprechpartner: Klaus Mühlpforth, 02295/6612); Dorfgemeinschaft Herrenbröl (Treffpunkt: Dorfplatz in Herrenbröl; Ansprechpartner: Dieter Keuenhof, 02295/1546); Dorfgemeinschaft Büchel (Ansprechpartner: Michael Rösing, 02295/1639); Angelsportverein Ruppichteroth (Treffpunkt: Longdendale Platz in Schönenberg; Ansprechpartner: Ralf Schrewe, 02295/5603).
Flyer Dorfsäuberung 2009
MagazinSonntag, den 8. März 2009
Muk Phongpachiths Traum wurde Wirklichkeit
?Was schaffen, was die Welt bewegt?, der erste Schritt ist dafür getan. Der Ruppichterother Youngster Mukdanin Phongpachith, sicherlich besser bekannt als ?Muk?, hat mit seinen 20 Jahren das geschafft, wovon viele träumen. Ab April 2009 nimmt er das Studium ?Physical Theatre? an der international renommierten Folkwang Hochschule in Essen auf. Pro Semester werden dort maximal vier Studenten angenommen, in diesem Semester haben sogar nur zwei von hunderten die Aufnahmeprüfung bestanden. Einer davon ist Muk. Nach einer harten, dreitägigen Prüfung hält er den Bescheid in der Hand: schwarz auf weiß steht dort geschrieben, dass er sich nun zum elitären Kreis der Studenten zählen darf. ?Ich habe es wirklich zuerst nicht glauben wollen, so sehr habe ich mich gefreut?, erklärt Phongpachith.
Darstellerische Begabung, körperliche Ausdrucksfähigkeit, szenische Phantasie und inhaltliche Kreativität gehörten zu den Bewertungskriterien der Aufnahmeprüfung. Die Prüfung selbst besteht aus dem Vorspiel von drei mimischen Themen, die selbstständig erarbeitet werden müssen, szenisch-darstellerischen Improvisationen, der Teilnahme an einer Gruppenstunde, Körpertraining und dramaturgischen Aufgaben.
Acht Semester liegen jetzt von Muk Phongpachith, bis er das ersehnte ?Artist Diploma? in der Hand halten kann. ?Um die Grundlagen zu erlernen, ist das erste Studienjahr bis zur letzten Minute vollgepackt?, erklärt er. So stehen unter anderem Körpertraining, Akrobatik, Bühnenfechten, Kampfszenen, Bewegungslehre, Atemtraining, Stimmbildung, Improvisation, Schauspielunterricht, Maskenbau, Mimenregie und Theatergeschichte auf dem Stundenplan.
Seine ersten professionellen schauspielerischen Sporen konnte er sich nach dem Abitur beim Theaterprojekt ?Theater Total? in Bochum (Leitung Barbara Wollrath-Kramer) verdienen. Allerdings war dies nicht der Einstieg in die ?Schauspielerei?. Schon als kleiner Steppke faszinierte ihn die Improvisation. Mit dem Taekwondo-Sport wurde er groß, aber Muk kämpfte nicht nur, sein Faible waren die Demonstrationen der Formen des Kampfsports. So wurde er 2000 Europameister in der Kampfchoreographie. Seit 2004 ist er Mitglied des semi- professionellen Taekwondo Demonstrationsteams ?Taepoong?. Er errang im Jahr 2006 den Weltmeistertitel Taekwondo in der Kategorie ?Musik und Formen?.
Seit 2007 ist Muk Schauspieler im semi- professionellen Schauspiel-Studio Oberberg e.V. und seit vergangenem Jahr ebenfalls Regieassistent. Eigentlich viel zu viel für seine 20 jungen Jahre. Aber Muk ist voller Elan und Energie um etwas zu schaffen, was die Welt bewegt. Bei diesem Gedanken huscht ein verschmitztes Lachen über sein Gesicht. ?Ich möchte Brücken zwischen den Kulturen bauen, keine Mauern errichten.? In fließendem Deutsch, ohne jeglichen Akzent und vor allem voller Inbrunst sagt er dies. Und das, obwohl sein Äußeres so gar nichts ?deutsches? hat. Er selbst ist Deutscher, wurde hier geboren, aber seine Eltern kamen 1981 als Flüchtlinge aus Laos nach Ruppichteroth. ?Ich bin ein laotischer Deutscher?, lacht er. ?Aufgewachsen mit zwei Kulturen, einer asiatischen und einer europäischen und sogar mit zwei Religionen, der buddhistischen und der christlich-katholischen. So kann ich allem etwas Positives abgewinnen und möchte dies auch anderen Menschen weitergeben.? In der Schauspielerei sieht er die große Chance, unterschiedliche Kulturen miteinander zu verknüpfen.
Der Studiengang Physical Theatre bietet ein breites Berufsfeld für die Absolventen, je nach persönlicher Neigung und Richtungsentscheidung. 1965 wurde er von Bettina Falkenberg und Günter Titt gegründet und ist die einzige staatliche Ausbildungsstätte Deutschlands für Spieler des Physical Theatre. Aus der Tradition des Mimischen Theaters wird hier schwerpunktmäßig Wert auf die Vermittlung von Spielformen wie Maskentheater, Commedia dell?Arte, Modern Clowning und Storytelling gelegt. Zu finden sind die ?Physical?s? unter anderem in der Internationalen freien Theaterszene als Maskenspieler, Regisseure, Choreografen, Bewegungstrainer oder Schauspieler.
MagazinSonntag, den 8. März 2009
Musikalisches Frühlingserwachen
Die ersten Knospen und Blumen beginnen in der Natur zu spießen. Gleich mit zwei Frühlingskonzerten wird der Musikverein Winterscheid 1895 e.V., Dirigent Gerd Firnbach, die kommende Jahreszeit begrüßen. Am Samstag, 21.03.2009, ab 19 Uhr und am Sonntag, 22.03.2009, ab 17 Uhr laden die Winterscheider Musiker in den Saal Halber zu einem bunten, musikalischen Reigen ein. Auch das Jugendorchester unter der Leitung von Caroline Neußer wird sich auf den Konzerten präsentieren. Wie schon in den vergangenen Jahren fährt der Musikverein vorab ins ?Trainingslager?, um sich optimal auf die Konzertabende vorbereiten zu können. Karten gibt es bei allen Vereinsmitgliedern sowie in den Vorverkaufsstellen Schnittpunkt Derenbach und Blumenhaus Walterscheid in Winterscheid.
Nähere Informationen unter:
www.musikverein-winterscheid.de.
Wirtschaft/PolitikSamstag, den 7. März 2009
Verbesserung der Trinkwasserversorgung
Mit der Problematik der Trinkwasserversorgung im Raum Winterscheid hat sich jetzt die Ruppichterother FDP-Ratsfraktion auseinandergesetzt. In einem Schreiben an Bürgermeister Hartmut Drawz weist die FDP darauf hin, dass der Raum Winterscheid immer noch über eine Trinkwasserleitung versorgt wird, die als ?provisorisch? bezeichnet werden müsste. Der Mangel sei der Verwaltung schon seit langem bekannt. Das Risiko, dass die Bürger über einem längeren Zeitraum nicht mit Trinkwasser versorgt werden könnten, sei hier besonders hoch. Die FDP beantragt daher, die Sanierungskosten hierfür zu ermitteln und verweist auch auf die Liste der Investitionsschwerpunkte.
?Im Bereich 'Allgemeine Infrastrukturmaßnahmen' sollen auch Projekte für den ländlichen Raum gefördert werden?, erklärte Fraktionsvorsitzender Klaus-Peter Smielick. ?Hiervon ausgenommen sind Maßnahmen im Abwasserbereich.? Nach Ansicht der FDP würde dies im Umkehrschluss bedeuten, dass Baumaßnahmen im Trinkwasserbereich durchaus eingeplant werden könnten. ?Das Beispiel zeigt, dass im Zusammenhang mit dem Konjunkturpaket noch vieles zu klären ist,? betont Smielick. Er fordert die Verwaltung auf zu hinterfragen, ob diese Maßnahme im Zusammenhang mit dem beschlossenen Investitionsprogramm von Bund und Land somit gefördert werden könne. Die Thematik der Verbesserung der Trinkwasserversorgung im Raum Winterscheid solle auf der kommenden Sitzung des Betriebsauschusses diskutiert werden. ?Unabhängig davon, ob diese Maßnahme aus dem Konjunkturpaket finanziert werden kann oder nicht, Handlungsbedarf besteht auf jeden Fall? erläuterte Smielick weiter.
MagazinDonnerstag, den 5. März 2009
Jahrestagung der DLRG - Ruppichteroth
Am Freitag, 13. März 2009, 19.30 Uhr, ist die Ortsgruppenjahrestagung der DLRG im Wirtshaus ?An St. Severin? in Ruppichteroth. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Berichte der unterschiedlichen Bereichsleiter, die Genehmigung des Haushaltsplanes 2009, verschiedene Ehrungen und die 1. Abstimmung über die überarbeitete Satzung der DLRG OG Ruppichteroth e. V.. Die überarbeitete Satzung kann bei Uwe Stommel, Bergstr. 11, 53809 Ruppichteroth-Schönenberg, Tel.-Nr.: 02295-902118 oder per Mail angefordert werden (
Uwe.Stommel(at)t-online.de). Die überarbeitete Satzung kann auch im Hallenbad Ruppichteroth eingesehen werden und ist als Download im Internet abrufbar (
www.dlrg-ruppichteroth.de - Downloads ?Überarbeitete Satzung?).
MagazinDonnerstag, den 5. März 2009
"May-Day" am 8. Mai
Unter dem Motto ?May-Day? wird am Freitag, 8. Mai 2009, eine Jugendschutzparty in der Bröltalhalle in Ruppichteroth steigen. Organisatoren der Veranstaltung sind das Kinder- und Jugendparlament der Gemeinde, der Arbeitskreis Jugend Ruppichteroth und die Polizei. Partygäste sind Schüler der Klassen 5 - 8 (Höchstalter 15 Jahre). Beginn ist um 17.30 Uhr, um 22.00 Uhr endet die Party.
0 KommentareMagazinDonnerstag, den 5. März 2009
Kinder- und Jugendtag 2009
Auch in diesem Jahr wird in der Gemeinde Ruppichteroth ein Kinder- und Jugendtag mit unterschiedlichen Aktivitäten durchgeführt. Organisatoren der Veranstaltung sind der Arbeitskreis Jugend Ruppichteroth (AKJR) und das Kinder- und Jugendparlament. Auf dem Gelände der Hauptschule in Ruppichteroth werden sich am Sonntag, 30. August 2009, neben einem attraktiven Bühnenprogramm für Groß und Klein, auch die Vereine aus der Gemeinde präsentieren können.
0 KommentareWirtschaft/PolitikDienstag, den 3. März 2009
Stein´s Bürgersprechstunde wird fortgesetzt
Zahlreiche Gäste besuchten am vergangenen Sonntag den Frühschoppen mit Bürgersprechstunde von Bürgermeisterkandidat Michael Stein (CDU). Im Gasthaus an St. Severin in Ruppichteroth wurden aktuelle Themen mit Michael Stein und den Ratskandidaten der CDU diskutiert.
?Ich bin sehr zufrieden, wie viele Anregungen die Ruppichterother mitbringen. Ebenso freue ich mich über den Zuspruch, den ich erfahren habe. Viele Anrufe bei mir zu Hause und persönliche Gespräche bei den Veranstaltungen in den letzten Wochen bestätigen dies?, kommentierte Stein den zweistündigen Bürgertermin. Der Frühschoppen wird in den nächsten Wochen und Monaten abwechselnd in allen Gemeindeteilen Ruppichteroths wiederholt. Nähere Informationen hierzu unter
www.michael-stein-cdu.de. (Bild: Privat)
RegionDienstag, den 3. März 2009
Neustrukturierung des Bürger-Service-Büros im Kreishaus
Der ?Bürger Service? der Kreisverwaltung wird derzeit neu strukturiert. Auch einige Aufgaben der Ausländerbehörde (z.B. Bearbeitung von Verpflichtungserklärungen, Visumsverlängerungen), die bisher im Bürger-Service-Büro erledigt wurden, werden jetzt wieder von der zuständigen Fachabteilung wahrgenommen. Diese Dienstleistungen werden ab sofort in der 10. Etage des Kreishauses montags bis donnerstags (von 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr) und freitags (von 08.30 Uhr bis 12.30 Uhr) angeboten oder aber unter der Hotline: 02241-13 35 00. Die Sprechstunden der Ausländerbehörde bleiben unverändert.
Allgemeine Auskünfte, Verkauf von Reitplaketten, Beglaubigungen aller Art, usw. werden - wie gehabt vom Bürger-Service-Büro angeboten (montags bis donnerstags von 06.45 Uhr bis 18.00 Uhr und freitags von 06.45 Uhr bis 12.30 Uhr) und am Empfangsbereich des Kreishauses bereit gehalten.
RegionDienstag, den 3. März 2009
Stopp für Wahlcomputer
Das Urteil ist gefällt. Das Bundesverfassungsgericht hat den Einsatz der in Deutschland verwendeten Wahlcomputer gestoppt. Seit zehn Jahren werden diese Computer bereits eingesetzt. Die Stimmabgabe an den 1800 Geräten, zuletzt genutzt von rund zwei Millionen Bundesbürgern bei der Bundestagswahl 2005, widerspreche dem Grundsatz der Öffentlichkeit der Wahl.
0 KommentareMagazinDienstag, den 3. März 2009
Ein Wiehern zog durchs Dorf
Der kleine Ort Bölkum platzte am Wochenende im wahrsten Sinne des Wortes aus allen Nähten. Pferdefreunde, genauer gesagt Haflinger-Fans aus Nah und Fern trafen sich zur großen EU-Haflinger-Hengstschau auf dem Kiefferhof. Seit 1979 wird hier eine Haflingerzucht betrieben, die mittlerweile national und international einen hervorragenden Ruf genießt. Der Kiefferhof ist der größte Reinzuchtbetrieb in Deutschland. Er umfasst mehr als 100 ha großzügige Weidefläche, unzählige Stallungen und Reithallen. Ideale Basis, damit sich die hochwertigen Zuchthengste - elf an der Zahl - prächtig entfalten können. Neben zahlreichen Neugierigen, die sich durch die unterschiedlichsten Darbietungen von Pferd und Reiter begeistern ließen, fanden sich natürlich auch Besitzer von ?deckungswilligen? Stuten ein. Diese suchten den passenden Zeugungspartner für ihren Liebling und wollten ihn auch hier finden. Zwischen 200 und 300 Stuten werden jährlich auf dem Kiefferhof gedeckt, auf natürliche oder aber auch künstliche Weise.
Diejenigen, für die Haflinger letztendlich erst einmal ?nur? ein Pferd war, waren sicherlich überrascht über die Vielfältigkeit der Rasse. Mit detaillierten Informationen gespickte kleine Vorträge ließen die Zuhörer in die Haflinger-Welt eindringen. Durch Worte, aber auch verschiedene technische und akrobatische Leistungen wurde gezeigt, was in dem Vierbeiner so alles steckt. Ob grazile Kür, Dressur oder burschikoses Westernreiten, die Haflinger zeigten überall ihr Bestes. Nicht umsonst ist diese Rasse des Deutschen liebstes Freizeitpferd.
RegionMontag, den 2. März 2009
"Villa Daheim" hat neue Mitbewohner
Luzia und Leon Söntjens sind mit ihrer Praxis in die ?Villa Daheim? eingezogen. Die Räume der Jugendstilvilla an der Bröltalstraße erstrahlen in neuem, bisher noch ungewohntem Glanz. Seit neun Jahren praktiziert das Ehepaar Söntjes mittlerweile in Ruppichteroth. Mit seinen drei Mitarbeitern haben sie sich vorwiegend auf Kinderbehandlungen und die Osteopathie spezialisiert. Aber auch traditionelle physiotherapeutische Anwendungen stehen auf dem Programm.
Im gemütlichen Wohlfühlambiente in stimulierenden Wellnessfarben werden hier vom Säugling bis zum Senior alle Patienten betreut, speziell nach individuellen Bedürfnissen und Anliegen. Sehr erfreut über die neuen Bewohner zeigten sich auch Horst Willach - dessen Großvater die Villa erbaute - und sein Sohn Christian, der im gleichen Anwesen die ?Schülerhilfe? eingerichtet hat.
MagazinSonntag, den 1. März 2009
www.kunstrasen-in-winterscheid.de
Der Starschuss der neuen Webside des TUS Winterscheid für den geplanten Kunstrasen ist gegeben. Unter
www.kunstrasen-in-winterscheid.de können Interessierte alle News rund um den Kunstrasenplatz erhalten. Technik und Nutzen, Planung, Bau, Finanzierung, Sponsoring sind nur einige Themen, über die informiert wird. Online können nun die User auch Pate für ein Stück des wertvollen Grüns werden, damit das erforderliche Eigenkapital in Höhe von 100.000 Euro alsbald vorhanden ist.
MagazinSonntag, den 1. März 2009
Ruppichterotherin unter Sprengstoffverdacht
Es war ein Geschenk, für jemanden den man lieb hat: eine Flugreise in die Hauptstadt Berlin mit zahlreichen Überraschungen. Das Valentinsgeschenk endete zwar mit einem Happy-End, allerdings gespickt mit zahlreichen Verwirrungen.
Von ihrer Tochter, die in Berlin wohnt, erhielt sie diesen Gutschein und natürlich hatte sich Muttern sehr darüber gefreut. So wurde gepackt. Nützliches und Unnützes, etwas zum ausgehen und auch etwas, um im fernen Berlin Karneval zu feiern, den ?Preußen? zu zeigen, was der Rheinländer in der fünften Jahreszeit so alles anstellt. Und wie das so bei Frauen ist, der Koffer war voll bis zum letzten Millimeter.
Der treusorgende Gatte fuhr zum Flughafen. Es wurde eingecheckt und in der Wartehalle Platz genommen, neben anderen Hunderten, die auch nach Berlin wollten. Auf einmal kam ungewohnte Unruhe auf. Sicherheitskräfte in gelben Westen beobachteten den Wartesaal. Dann ein Ausruf über Mikrophon: ?Frau Sonja Kaltenbach, bitte zum Check-In.? Das war ich doch, schoss es durch den Kopf von Sonja K.. Sie stand auf, dachte eigentlich nur an eines und begab sich zum Check-In. Die Sicherheitskräfte überprüften die Personalien. ?Und dann ging es ab in die Katakomben des Flughafens Köln/Bonn?, erzählte Sonja Kaltenbach. ?Ich dachte mit schon, was das Problem sei, sicher war ich mir nicht?. Sie frug die Beamten, ob es denn um den ?Panhas? ginge, doch mit ?Panhas? wussten diese gar nichts anzufangen. ?Ist dies ihr Koffer? Würden Sie ihn bitte öffnen?, baten die Sicherheitskräfte. ?Es musste sicher um den Panhas gehen.
Unsere Tochter Sandy hatte gebeten, doch von Vaters leckeren Blut- und Leberwürsten, der Mettwurst und auch dem heißgeliebten Panhas mitzubringen?, so Sonja Kaltenbach. ?Mein Mann und ich hatten alles sorgfältig eingepackt, den Panhas in Alufolie - mit der matten Seite nach oben wegen der Durchleuchtung.? Ein Päckchen von 30cm x 15cm war es geworden, feinsäuberlich eingeschlagen in Alu. Sonja Kaltenbach öffnete ihren Koffer. Zum Vorschein kam neben den vielen Würsten, den Karnevalskostümen und den Ausgehsachen dieser silberne Barren, der für Verwirrung sorgte. ?Das ist Panhas?, erklärte sie. Lediglich ein älterer Beamter wusste, was dies war. Nämlich keine Stange Sprengstoff, sondern eine rheinische Delikatesse.
Nachdem alles sorgfältig kontrolliert worden war und man sich von der Existenz des ?Panhas? überzeugt hatte, durfte Sonja Kaltenbach wieder zurück in die Halle. ?Der Flug nach Berlin wurde mit 20 Minuten Verspätung aufgerufen. Der Unmut der übrigen Passagiere war mir sicher. Alle schauten mich misstrauisch an?, so Kaltenbach. Der Enkel wartete schon ungeduldig in Berlin, als Oma endlich eintrudelte. ?Als ich ihm die Geschichte erzählte, warum ich so spät sei, schüttelte er natürlich lachend den Kopf?. Und die Geschichte mag wohl in die Karnevalsanalen von Berlin eingehen. ?Über eines bin ich froh, es wird kontrolliert in Köln/Bonn und das gibt doch jedem Reisenden Sicherheit?, so Sonja Kaltenbach. Tja, der Panhas selbst hat nicht lange überlebt: die Berliner stürzten sich auf die Delikatesse, die im Übrigen in der Berliner Gegend ?Tote Oma? genannt wird.
RegionSonntag, den 1. März 2009
Veranstaltungshinweise und Themen im 'Freizeitmagazin'
Die Märzausgabe des 'Freizeitmagazins' weist redaktionell auf zurückliegende und anstehende Veranstaltungen in der Region hin. Mit den 'Bergischen Gesundheits- und Wohlfühltagen' in Much wird diese Messe Anfang März bereits zum dritten Mal durchgeführt. Demonstrationen, Aktionen und Vorträge werden familienfreundlich an zwei Tagen vorgestellt.
Verschiedene Konzerte, Oldtimer-Treffen, Nachtwächter-Führung für Kinder, Garagen-Flohmarkt und Second-Hand-Basare, Beschreibung zweier Familienzentren, des Comenius-Projektes in einer Grundschule sowie das Fazit einer Besucherin der Studienmesse in Köln bestimmen das unterhaltsame und informative Angebot für die kommenden Wochen.
Die Karnevalszeit ist in einigen Bildern und Berichten zusammengefasst. Wer sich für bundesdeutsche Geschichte interessiert, wird diesmal an drei unserer Bundespräsidenten erinnert, die vor 60, 40 und 20 Jahren im Amt waren.








