Nachrichtenarchiv

MagazinDienstag, den 31. März 2009

Mit der AWO nach Eckenhagen

Die Osterferien stehen vor der Tür. Im Rahmen des Ferienprogrammes bietet die Arbeiterwohlfahrt - AWO (Ortsverein Ruppichteroth - Much - Neunkirchen-Seelscheid) für Kinder bis 12 Jahren am Freitag, 17. April 2009, eine Fahrt in den Affen- und Vogelpark Eckenhagen an. Auskünfte erteilt Heike Müller, Telefon: 02295/30000.

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MagazinMontag, den 30. März 2009

Musikalischer Frühlingsauftakt des jmk Ruppichteroth

Mit dem traditionellen Frühlingskonzert startet das Akkordeon Orchester jmk Ruppichteroth die Saison 2009. Am Samstag, 25.April, ab 20.00 Uhr, wird die Bröltalhalle in Ruppichteroth in eine musikalische Frühlingswiese verwandelt. 120 Musiker - Youngsters und Oldies - die bereits jetzt das neue Programm einstudieren, präsentieren ihre Musik mit Leidenschaft und Können.

Das 1. Akkordeon Orchester (Leitung Ulrich Stommel) hat seine Akzente auf ?Kölsche Tön? (Black Föös) in Klassik und die 80er mit ?ABBA? gesetzt. Die Zuhörer dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit bekannten Evergreens und schönen Melodien freuen. Als Gastensemble hat der jmk das ?Blue Velvet? gewinnen können.

Neben berühmten klassischen Meisterwerken haben sich die vier Musiker auch an eigene Arrangements bekannter Pop- und Rockmusik gewagt. Die studierten Musiker haben in zahlreichen namhaften Ensembles und Produktionen mitgewirkt, so unter anderem im Philharmonischen Orchester Dortmund, im Symphonieorchester der Stadt Münster sowie bei Tourneen der ?Fantastischen Vier?. In der Pause und im Anschluss an das Konzert wird für das leibliche Wohl gesorgt. Der Vorverkauf hat begonnen.

Karten sind zum Preis von 10,00 Euro (Kinder bis 16 Jahre: 5,00 Euro) bei der Raiffeisenbank Ruppichteroth, der Kreissparkasse Ruppichteroth und allen Vereinsmitgliedern erhältlich. Telefonische Reservierungen unter 0177/5812229. Weitere Informationen: Opens external link in new windowwww.ao-ruppichteroth.de.

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MagazinFreitag, den 27. März 2009

Kenny Neal Band in der Kornbrennerei

Am Montag, 30. März, ab 20.00 Uhr ist es wieder soweit: Die Kornbrennerei Bröleck präsentiert einen Vertreter der jungen Generation des Blues: den amerikanischen Blues- und Swamp-Blues Gitarristen Kenny Neal. Sein Markenzeichen: eine Mischung aus Louisiana swamp blues, funky rhythms und souligen Vocals, unterstützt von seinem "slashing guitar playing" sowie den auf seinen Soloalben immer wiederkehrenden Mundharmonika-Sounds. Diese außergewöhnliche Art den Blues zu spielen verschaffte ihm international einen bemerkenswerten Ruf.

Neal (Jahrgang 1957) ist in Baton Rouge /Louisiana aufgewachsen. Das Musizieren lernte er von seinem Vater Raful Neal und spielte bereits als 13-jähriger als Bassist in dessen Band. Mit 17 Jahren begleitete er Buddy Guy auf Tournee. Buddy war es dann auch, der ihm riet, sich auf die Gitarre zu konzentrieren. Die Kritiker bezeichnen Ihn als eine der besten jungen Blues-Spieler Mit steigender Popularität erweiterte er auch seinen musikalischen Horizont. 1991 wurde er der Star im Broadway Musical "Mule Bone" (Musik von Taj Mahal) und erhielt dafür den Theatre World Award. Auf der Bühne stand er mit Blues-Legenden wie B.B. King, Bonnie Raitt, Muddy Waters, Aaron Neville, John Lee Hooker, Lucky Peterson und Lazy Lester. Er war Frontman bei der Canada's Downchild Blues Band. Kenny Neal hat es nach unzähligen internationalen Tourneen auf die aktuelle Liste der "Greats of Blues" geschafft. Eintritt: FreiWillig.

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MagazinMontag, den 23. März 2009

Hakuna Matata bei den Frühlingskonzerten

Unter dem Motto ?Afrika? lud der Musikverein Winterscheid zu seinen beiden Frühlingskonzert-Abenden in den bunt geschmückten Saal Halber ein. Durch das Programm führte Wilfried Löbach. Hakuna Matata - keine Sorgen zu haben - vermittelten die phantastischen Musiker bei ihrer musikalischen Reise vor ausverkauftem Saal. Mit ?African Inspiration? und ?African Wildlife? verzauberten die Orchester (Dirigent Gerd Firnbach) das Publikum, bevor die Rhythmiker - mit Gastmusikerin Annette Krill - den Gästen gewaltig einheizten, die Stimmung einem afrikanischen Buschfeuer glich. Ein absolutes Highlight beider Konzertabende war der Auftritt der jungen Flötistin Alina Domagala mit dem Solo für Querflöte ?Concertino?. Sie bot den Zuhörern in beeindruckender Manier, was sie auf der Querflöte zu leisten vermag. In der der zweiten Konzerthälfte schlug die Stunde des Jugendorchesters. Unter der Leitung von Caroline Neußer spielte der Nachwuchs unter anderem ?YMCA? und ?High School Musical?. Neben der hervorragenden musikalischen Leistung präsentierten sich die Jugendlichen sehr professionell, indem sie Werbung in eigener Sache aber auch Informationen zu den aufgeführten Stücken gaben.

Neben dem musikalischen Genuss wartete der Musikverein auch mit einigen Ehrungen auf. Geschäftsführer Ingenbleek, Volksmusikerbund Rhein-Sieg, übernahm diesen Part. Sandra Limbach und Kerstin Mengede wurden für 20 Jahre aktive musikalische Tätigkeit geehrt, Markus Trost und Daniel Krill für 25 Jahre und Reiner Hupperich für 30 Jahre aktive Tätigkeit. Eine seltene Ehrung für 50 Jahre aktive musikalische Tätigkeit erhielt Waldhornist Helmut Zimmermann.

Eine besondere Überraschung wartete allerdings auf die Nachwuchsmusiker Alina und Antonia Domagala und Kenny Janke. Sie wurden offiziell vom Vorsitzenden Wolfgang Domagala mit Urkunde in das ?Altorchester? aufgenommen.

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MagazinSonntag, den 22. März 2009

Mnozil Brass bei den Bröltalern

Der Countdown läuft: am kommenden Freitag, 27. März, hat der Bröltaler Musikverein e.V. besondere Gäste: eines der bekanntesten Ensembles im Bereich der professionellen Blasmusik, die österreichische Gruppe Mnozil Brass, spielt ab 20.00 Uhr in der Bröltalhalle auf.



Kenner der Blasmusik-Szene wissen, dass es sich bei den sieben Musikern aus Wien um hochkarätige Profis handelt, die einen kurzweiligen Abend mit Unterhaltung auf hohem Niveau garantieren. Das siebenköpfige Ensemble wurde 1992 im Wiener Gasthof Josef Mnozil gegründet und hat sich seitdem weltweit einen Ruf als renommierte Blechbläserbesetzung geschaffen. Karten bei der Raiffeisenbank Ruppichteroth, der Dorfschänke in Ruppichteroth oder unter Opens external link in new windowwww.broeltaler-musikverein.de.

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MagazinSamstag, den 21. März 2009

Hannah M.: Musik ist mein Leben

Auf ihrer Deutschlandtour macht Hannah M. aus Waldbröl Station im Kultur- und Tanzcafe Berghof - Saal Thölen in Ruppichteroth-Schönenberg. Am Ostersamstag, 11. April 2009, ab 20.00 Uhr präsentiert sie dort ihr Bühnenprogramm. Hannah M., eine junge, energiegeladene Frau, die nach einem schweren Schicksalsschlag ihr Leben meisterte. Seit 15 Jahren steht sie auf der Bühne. Angefangen hat alles mit 6 Jahren in einem Kinderchor. Mit 15 wünschte sie sich zu Weihnachten Gesangsstunden. Aus einem Gutschein von 5 Gesangsstunden wurden 4 1/2 Jahre Gesangsunterricht. 2004 hat sie im Tonstudio ein Album von 8 gecoverten Songs aufgenommen. 2005 organisierte sie 3 Konzerte, davon 1 Weihnachtskonzert mit einem Bühnenprogramm von 2 1/2 Stunden. 2006 erfüllte sie sich ihren Traum von einer eigenen Karaokebar. In ihrer Freizeit schrieb sie Texte und begann Ende 2006 ihre eigenen Songs zu produzieren. Allerdings änderte sich von einer Sekunde zur anderen alles in ihrem Leben...

Für den vollständigen Beitrag bitte auf den nachfolgenden Link klicken!

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MagazinMontag, den 16. März 2009

Affenstarke Geschichten

In einem ganz kleinen Dorf in Afrika lebte Nesenas Großmutter. Sie war die Älteste des Dorfes. Jedes Jahr, kurz bevor die Regenzeit anfing, setzte sie sich Abend für Abend mit ihrem kleinen Ofen vor die Lehmhütte und alle Kinder des Dorfes schlichen zu ihr, weil sie so herrliche Geschichten erzählen konnte. Eine dieser Geschichten handelte von Oropoi, dem Pavian.

So lautet die Vorgeschichte zu dem Buch ?Oropoi ? Wie die Paviane zu ihrem roten Hintern kamen?. Autor Simak Büchel las daraus den Erst- und Zweitklässlern der Grundschule Ruppichteroth vor, arrangiert wurde die Lesung von der Ökumenischen Bücherei. Begeistert lauschten die Kinder der Erzählkunst Büchels, mit Händen und Füßen wurde das Rätsel um die roten Hintern gelüftet. Das junge Publikum spielte von der eifrigen Morgengymnastik der Erdmännchen bis zum hochnäsigen Gang der ?Etepetete Vögeln? alles nach, was Büchel bei vollem Körpereinsatz vormachte. Mit lautem Lachen und Applaus wurde ihm dafür gedankt.

Die Ökumenische Bücherei signalisierte bereits, im nächsten Jahr eine Fortsetzung stattfinden zu lassen. Simak Büchel dürfte das sehr gelegen kommen: Vor einem Jahr zog er aus Bonn in das Haus seiner Groß- und Urgroßeltern in der Mucher Straße.

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MagazinSonntag, den 15. März 2009

Archäologisches Gut unter Schloss Homburgs Orangerie

Die Orangerie von Schloss Homburg ist abgerissen. Seit über 35 Jahren beheimatete sie Ausstellungen, Konzerte und Empfänge. Sie macht nun dem Erweiterungsbau für das Museum Schloss Homburg Platz. Bevor mit dem Bau des Eingangs- und Ausstellungs-Pavillon begonnen wird, startet morgen das Rheinische Landesamt für Bodendenkmalpflege Ausgrabungen. ?Unter der Orangerie vermute ich einen alten Barockkeller, der mit Abbruchschutt des 19. Jahrhunderts gefüllt ist?, so der leitende Archäologe Dr. Michael Gechter. ?Zusätzlich hoffe ich, dass wir auch Abfallschichten der frühen Burg erwischen, um damit die Erstdatierung von Homburg in das 11. Jahrhundert genauer fassen zu können?.

Die Skulpturen, die bislang im Barockgarten standen, sind während der Bauphase eingelagert worden. Die Sandsteinfiguren stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und werden während der Bauphase restauriert.  Trotz der Bauarbeiten bleibt das Museum geöffnet. So findet jeden Sonntag von 14 bis 15 Uhr eine Führung durch die Sammlungen des Museums und von 15.30 bis 16.30 Uhr die Familienführung zum Thema ?Ritter und Burgen? statt. Das Jahresprogramm ist im Internet unter Opens external link in new windowwww.schloss-homburg.de abrufbar.

Bild: Blick vom Turm auf die Baustelle

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MagazinDonnerstag, den 12. März 2009

Bürgerinfo zum Niederspannungsnetz in Litterscheid

Für Mittwoch, 25. März 2009 ab 19.00 Uhr werden nun die Litterscheider zu einer Bürgerinformation zum Thema ?Niederspannungsnetz? ins Rathaus eingeladen. ?Aufgrund des Protestes in der Hauptausschusssitzung am 4. Februar über die mangelnde Einbeziehung der Litterscheider Bürgerinnen und Bürger in die Planung dieses Projektes, wird eine umfassende Information jetzt nachgeholt?, so Fraktionsvorsitzende Dr. Rita Tondorf (Bündnis 90/Die Grünen). Die Litterscheider sollen an diesem Abend detailliert über das Vorgehen des RWE in ihrem Dorf und ihre Entscheidungsmöglichkeiten informiert werden. Denn das hatte der Energiekonzern im Vorlauf der heissen Diskussion nicht getan.Kritisiert wurde, dass die Betroffenen lediglich aus dritter Hand erfuhren, welche Planungen das RWE hinsichtlich der Verlegung des Mittelspannungsnetzes unter die Erde als sogenanntes ?Pilotprojekt? und der Verlegung des Niederspannungsnetzes in den Boden habe. Auch ein Schreiben des RWE im Nachgang der Sitzung an die Litterscheider sorgte für Unmut. Hierin war eine Freiwilligkeit an der Teilnahme der Umsetzung des RWE-Planes nicht mehr erkennbar. Denn die Bürger sollten "mit der Ausführung der erforderlichen Anpassung ihres Hausanschlusses einen Installateur beauftragen". Auch die Litterscheider Dorfinitiative nahm daraufhin Kontakt mit Bürgermeister Drawz auf, der eine Stellungnahme vom RWE hierzu einforderte.

Ob man das Niederspannungsnetz in die Erde verlegt, dazu gibt es Für und Wider. Dr. Tondorf: ?Dafür sprechen, dass die Leitungen verschwinden und mögliche Schäden bei Sturm vermieden werden. Dagegen spricht, dass auf die Litterscheider Kosten für die Verlegung der Kabel, des Sicherungskastens im Haus und die Wiederherstellung der Vorgärten zukommen.? Das bei dieser Diskussion, bei denen die Bürger zur Kasse gebeten werden, sie von Anfang an hätten einbezogen werden müssen und dies nicht geschehen ist, wird kritisiert. Denn das RWE übernimmt die Kosten nur bis zu den Hausanschlüssen. ?Bei den betroffenen Bürgern liegt ja schließlich auch die Entscheidung der Umsetzung des Vorhabens.? Jeder Hausbesitzer in Litterscheid wurde zwischenzeitlich im Nachgang persönlich über die Planungen durch ein beauftragtes Ingenieurbüro informiert.

Für den Fall, dass die Litterscheider sich mehrheitlich für eine Verlegung der Kabel in die Erde votieren, solle auch mit anderen Leitungsträgern (z.B. Telekom) verhandelt werden, damit auch deren Kabel in Zukunft unterirdisch verlaufen und nur einmal ?gegraben? werden muss, erklärte Dr. Tondorf.

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MagazinMittwoch, den 11. März 2009

Hausmusikabend des St.-Theresien-Gymnasiums

Zum traditionellen Hausmusikabend laden die Schülerinnen des St.-Theresien Gymnasiums in Schönenberg ein. Am Dienstag, 17. März 2009, ab 17.00 Uhr präsentieren die jungen Künstlerinnen allen Musikfreunden ihr Können an den unterschiedlichsten Instrumenten.

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MagazinSonntag, den 8. März 2009

Ruppichteroth rüstet sich für Frühjahrsputz

In einer groß angelegten Säuberungsaktion wird die Gemeinde auf Hochglanz gebracht! Ortsvereine, Dorfgemeinschaften und die Gemeindeverwaltung führen gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern den jährlichen Frühjahrsputz durch. Am Samstag, 28. März 2009, ab 9.00 Uhr startet die Aktion für eine saubere Landschaft in den Orten, an den Wegesrändern und entlang der Bröl.

Freiwillige Helfer können sich anschließen beim: Bürgerverein Ruppichteroth (Treffpunkt: Gemeinschaftshauptschule in Ruppichteroth; Ansprechpartner: Uli Seuthe, 02295/5293); Bürgerverein Schönenberg (Treffpunkt: Longdendale Platz in Schönenberg um 14.00 Uhr; Ansprechpartner: Fritz Pütz, 02295/901780); Bürgerverein Bröleck (Treffpunkt: vor der Kirche um 10.00 Uhr; Ansprechpartner: Martha Peters, 02295/5461); Dorfgemeinschaft Bölkum (Ansprechpartner: Harry Böttger, 02295/2419); Dorfgemeinschaft Hodgeroth (Treffpunkt: Kinderspielplatz in Hodgeroth; Ansprechpartner: Klaus Mühlpforth, 02295/6612); Dorfgemeinschaft Herrenbröl (Treffpunkt: Dorfplatz in Herrenbröl; Ansprechpartner: Dieter Keuenhof, 02295/1546); Dorfgemeinschaft Büchel (Ansprechpartner: Michael Rösing, 02295/1639); Angelsportverein Ruppichteroth (Treffpunkt: Longdendale Platz in Schönenberg; Ansprechpartner: Ralf Schrewe, 02295/5603).

Initiates file downloadFlyer Dorfsäuberung 2009

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MagazinSonntag, den 8. März 2009

Muk Phongpachiths Traum wurde Wirklichkeit

?Was schaffen, was die Welt bewegt?, der erste Schritt ist dafür getan. Der Ruppichterother Youngster Mukdanin Phongpachith, sicherlich besser bekannt als ?Muk?, hat mit seinen 20 Jahren das geschafft, wovon viele träumen. Ab April 2009 nimmt er das Studium ?Physical Theatre? an der international renommierten Folkwang Hochschule in Essen auf. Pro Semester werden dort maximal vier Studenten angenommen, in diesem Semester haben sogar nur zwei von hunderten die Aufnahmeprüfung bestanden. Einer davon ist Muk. Nach einer harten, dreitägigen Prüfung hält er den Bescheid in der Hand: schwarz auf weiß steht dort geschrieben, dass er sich nun zum elitären Kreis der Studenten zählen darf. ?Ich habe es wirklich zuerst nicht glauben wollen, so sehr habe ich mich gefreut?, erklärt Phongpachith.

Darstellerische Begabung, körperliche Ausdrucksfähigkeit, szenische Phantasie und inhaltliche Kreativität gehörten zu den Bewertungskriterien der Aufnahmeprüfung. Die Prüfung selbst besteht aus dem Vorspiel von drei mimischen Themen, die selbstständig erarbeitet werden müssen, szenisch-darstellerischen Improvisationen, der Teilnahme an einer Gruppenstunde, Körpertraining und dramaturgischen Aufgaben.

Acht Semester liegen jetzt von Muk Phongpachith, bis er das ersehnte ?Artist Diploma? in der Hand halten kann. ?Um die Grundlagen zu erlernen, ist das erste Studienjahr bis zur letzten Minute vollgepackt?, erklärt er. So stehen unter anderem Körpertraining, Akrobatik, Bühnenfechten, Kampfszenen, Bewegungslehre, Atemtraining, Stimmbildung, Improvisation, Schauspielunterricht, Maskenbau, Mimenregie und Theatergeschichte auf dem Stundenplan.

Seine ersten professionellen schauspielerischen Sporen konnte er sich nach dem Abitur beim Theaterprojekt ?Theater Total? in Bochum (Leitung Barbara Wollrath-Kramer) verdienen. Allerdings war dies nicht der Einstieg in die ?Schauspielerei?. Schon als kleiner Steppke faszinierte ihn die Improvisation. Mit dem Taekwondo-Sport wurde er groß, aber Muk kämpfte nicht nur, sein Faible waren die Demonstrationen der Formen des Kampfsports. So wurde er 2000 Europameister in der Kampfchoreographie. Seit 2004 ist er Mitglied des semi- professionellen Taekwondo Demonstrationsteams ?Taepoong?. Er errang im Jahr 2006 den Weltmeistertitel Taekwondo in der Kategorie ?Musik und Formen?.

Seit 2007 ist Muk Schauspieler im semi- professionellen Schauspiel-Studio Oberberg e.V. und seit vergangenem Jahr ebenfalls Regieassistent. Eigentlich viel zu viel für seine 20 jungen Jahre. Aber Muk ist voller Elan und Energie um etwas zu schaffen, was die Welt bewegt. Bei diesem Gedanken huscht ein verschmitztes Lachen über sein Gesicht. ?Ich möchte Brücken zwischen den Kulturen bauen, keine Mauern errichten.? In fließendem Deutsch, ohne jeglichen Akzent und vor allem voller Inbrunst sagt er dies. Und das, obwohl sein Äußeres so gar nichts ?deutsches? hat. Er selbst ist Deutscher, wurde hier geboren, aber seine Eltern kamen 1981 als Flüchtlinge aus Laos nach Ruppichteroth. ?Ich bin ein laotischer Deutscher?, lacht er. ?Aufgewachsen mit zwei Kulturen, einer asiatischen und einer europäischen und sogar mit zwei Religionen, der buddhistischen und der christlich-katholischen. So kann ich allem etwas Positives abgewinnen und möchte dies auch anderen Menschen weitergeben.? In der Schauspielerei sieht er die große Chance, unterschiedliche Kulturen miteinander zu verknüpfen.

Der Studiengang Physical Theatre bietet ein breites Berufsfeld für die Absolventen, je nach persönlicher Neigung und Richtungsentscheidung. 1965 wurde er von Bettina Falkenberg und Günter Titt gegründet und ist die einzige staatliche Ausbildungsstätte Deutschlands für Spieler des Physical Theatre. Aus der Tradition des Mimischen Theaters wird hier schwerpunktmäßig Wert auf die Vermittlung von Spielformen wie Maskentheater, Commedia dell?Arte, Modern Clowning und Storytelling gelegt. Zu finden sind die ?Physical?s? unter anderem in der Internationalen freien Theaterszene als Maskenspieler, Regisseure, Choreografen, Bewegungstrainer oder Schauspieler.

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MagazinSonntag, den 8. März 2009

Musikalisches Frühlingserwachen

Die ersten Knospen und Blumen beginnen in der Natur zu spießen. Gleich mit zwei Frühlingskonzerten  wird der Musikverein Winterscheid 1895 e.V., Dirigent Gerd Firnbach, die kommende Jahreszeit begrüßen. Am Samstag, 21.03.2009, ab 19 Uhr und am Sonntag, 22.03.2009, ab 17 Uhr laden die Winterscheider Musiker in den Saal Halber zu einem bunten, musikalischen Reigen ein. Auch das Jugendorchester unter der Leitung von Caroline Neußer wird sich auf den Konzerten präsentieren. Wie schon in den vergangenen Jahren fährt der Musikverein vorab ins ?Trainingslager?, um sich optimal auf die Konzertabende vorbereiten zu können. Karten gibt es bei allen Vereinsmitgliedern sowie in den Vorverkaufsstellen Schnittpunkt Derenbach und Blumenhaus Walterscheid in Winterscheid.

Nähere Informationen unter: Opens external link in new windowwww.musikverein-winterscheid.de.

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MagazinDonnerstag, den 5. März 2009

Jahrestagung der DLRG - Ruppichteroth

Am Freitag, 13. März 2009, 19.30 Uhr, ist die Ortsgruppenjahrestagung der DLRG im Wirtshaus ?An St. Severin? in Ruppichteroth. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Berichte der unterschiedlichen Bereichsleiter, die Genehmigung des Haushaltsplanes 2009, verschiedene Ehrungen  und die 1. Abstimmung über die überarbeitete Satzung der DLRG OG Ruppichteroth e. V.. Die überarbeitete Satzung kann bei Uwe Stommel, Bergstr. 11, 53809 Ruppichteroth-Schönenberg, Tel.-Nr.: 02295-902118 oder per Mail angefordert werden (Opens window for sending emailUwe.Stommel(at)t-online.de). Die überarbeitete Satzung kann auch im Hallenbad Ruppichteroth eingesehen werden und ist als Download im Internet abrufbar (Opens external link in new windowwww.dlrg-ruppichteroth.de - Downloads ?Überarbeitete Satzung?).

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MagazinDonnerstag, den 5. März 2009

"May-Day" am 8. Mai

Unter dem Motto ?May-Day? wird am Freitag, 8. Mai 2009, eine Jugendschutzparty in der Bröltalhalle in Ruppichteroth steigen. Organisatoren der Veranstaltung sind das Kinder- und Jugendparlament der Gemeinde, der Arbeitskreis Jugend Ruppichteroth und die Polizei. Partygäste sind Schüler der Klassen 5 - 8 (Höchstalter 15 Jahre). Beginn ist um 17.30 Uhr, um 22.00 Uhr endet die Party.

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MagazinDonnerstag, den 5. März 2009

Kinder- und Jugendtag 2009

Auch in diesem Jahr wird in der Gemeinde Ruppichteroth ein Kinder- und Jugendtag mit unterschiedlichen Aktivitäten durchgeführt. Organisatoren der Veranstaltung sind der Arbeitskreis Jugend Ruppichteroth (AKJR) und das Kinder- und Jugendparlament. Auf dem Gelände der Hauptschule in Ruppichteroth werden sich am Sonntag, 30. August 2009, neben einem attraktiven Bühnenprogramm für Groß und Klein, auch die Vereine aus der Gemeinde präsentieren können.

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MagazinDienstag, den 3. März 2009

Ein Wiehern zog durchs Dorf

Der kleine Ort Bölkum platzte am Wochenende im wahrsten Sinne des Wortes aus allen Nähten. Pferdefreunde, genauer gesagt Haflinger-Fans aus Nah und Fern trafen sich zur großen EU-Haflinger-Hengstschau auf dem Kiefferhof. Seit 1979 wird hier eine Haflingerzucht betrieben, die mittlerweile national und international einen hervorragenden Ruf genießt. Der Kiefferhof ist der größte Reinzuchtbetrieb in Deutschland. Er umfasst mehr als 100 ha großzügige Weidefläche, unzählige Stallungen und Reithallen. Ideale Basis, damit sich die hochwertigen Zuchthengste - elf an der Zahl - prächtig entfalten können. Neben zahlreichen Neugierigen, die sich durch die unterschiedlichsten Darbietungen von Pferd und Reiter begeistern ließen, fanden sich natürlich auch Besitzer von ?deckungswilligen? Stuten ein. Diese suchten den passenden Zeugungspartner für ihren Liebling und wollten ihn auch hier finden. Zwischen 200 und 300 Stuten werden jährlich auf dem Kiefferhof gedeckt, auf natürliche oder aber auch künstliche Weise.

Diejenigen, für die Haflinger letztendlich erst einmal ?nur? ein Pferd war, waren sicherlich überrascht über die Vielfältigkeit der Rasse. Mit detaillierten Informationen gespickte kleine Vorträge ließen die Zuhörer in die Haflinger-Welt eindringen. Durch Worte, aber auch verschiedene technische und akrobatische Leistungen wurde gezeigt, was in dem Vierbeiner so alles steckt. Ob grazile Kür, Dressur oder burschikoses Westernreiten, die Haflinger zeigten überall ihr Bestes. Nicht umsonst ist diese Rasse des Deutschen liebstes Freizeitpferd.

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MagazinSonntag, den 1. März 2009

www.kunstrasen-in-winterscheid.de

Der Starschuss der neuen Webside des TUS Winterscheid für den geplanten Kunstrasen ist gegeben. Unter Opens external link in new windowwww.kunstrasen-in-winterscheid.de können Interessierte alle News rund um den Kunstrasenplatz erhalten. Technik und Nutzen, Planung, Bau, Finanzierung, Sponsoring sind nur einige Themen, über die informiert wird. Online können nun die User auch Pate für ein Stück des wertvollen Grüns werden, damit das erforderliche Eigenkapital in Höhe von 100.000 Euro alsbald vorhanden ist.

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MagazinSonntag, den 1. März 2009

Ruppichterotherin unter Sprengstoffverdacht

Es war ein Geschenk, für jemanden den man lieb hat: eine Flugreise in die Hauptstadt Berlin mit zahlreichen Überraschungen. Das Valentinsgeschenk endete zwar mit einem Happy-End, allerdings gespickt mit zahlreichen Verwirrungen.

Von ihrer Tochter, die in Berlin wohnt, erhielt sie diesen Gutschein und natürlich hatte sich Muttern sehr darüber gefreut. So wurde gepackt. Nützliches und Unnützes, etwas zum ausgehen und auch etwas, um im fernen Berlin Karneval zu feiern, den ?Preußen? zu zeigen, was der Rheinländer in der fünften Jahreszeit so alles anstellt. Und wie das so bei Frauen ist, der Koffer war voll bis zum letzten Millimeter.

Der treusorgende Gatte fuhr zum Flughafen. Es wurde eingecheckt und in der Wartehalle Platz genommen, neben anderen Hunderten, die auch nach Berlin wollten. Auf einmal kam ungewohnte Unruhe auf. Sicherheitskräfte in gelben Westen beobachteten den Wartesaal. Dann ein Ausruf über Mikrophon: ?Frau Sonja Kaltenbach, bitte zum Check-In.? Das war ich doch, schoss es durch den Kopf von Sonja K.. Sie stand auf, dachte eigentlich nur an eines und begab sich zum Check-In. Die Sicherheitskräfte überprüften die Personalien. ?Und dann ging es ab in die Katakomben des Flughafens Köln/Bonn?, erzählte Sonja Kaltenbach. ?Ich dachte mit schon, was das Problem sei, sicher war ich mir nicht?. Sie frug die Beamten, ob es denn um den ?Panhas? ginge, doch mit ?Panhas? wussten diese gar nichts anzufangen. ?Ist dies ihr Koffer? Würden Sie ihn bitte öffnen?, baten die Sicherheitskräfte. ?Es musste sicher um den Panhas gehen.

Unsere Tochter Sandy hatte gebeten, doch von Vaters leckeren Blut- und Leberwürsten, der Mettwurst und auch dem heißgeliebten Panhas mitzubringen?, so Sonja Kaltenbach. ?Mein Mann und ich hatten alles sorgfältig eingepackt, den Panhas in Alufolie - mit der matten Seite nach oben wegen der Durchleuchtung.? Ein Päckchen von 30cm x 15cm war es geworden, feinsäuberlich eingeschlagen in Alu. Sonja Kaltenbach öffnete ihren Koffer. Zum Vorschein kam neben den vielen Würsten, den Karnevalskostümen und den Ausgehsachen dieser silberne Barren, der für Verwirrung sorgte. ?Das ist Panhas?, erklärte sie. Lediglich ein älterer Beamter wusste, was dies war. Nämlich keine Stange Sprengstoff, sondern eine rheinische Delikatesse.

Nachdem alles sorgfältig kontrolliert worden war und man sich von der Existenz des ?Panhas? überzeugt hatte, durfte Sonja Kaltenbach wieder zurück in die Halle. ?Der Flug nach Berlin wurde mit 20 Minuten Verspätung aufgerufen. Der Unmut der übrigen Passagiere war mir sicher. Alle schauten mich misstrauisch an?, so Kaltenbach. Der Enkel wartete schon ungeduldig in Berlin, als Oma endlich eintrudelte. ?Als ich ihm die Geschichte erzählte, warum ich so spät sei, schüttelte er natürlich lachend den Kopf?. Und die Geschichte mag wohl in die Karnevalsanalen von Berlin eingehen. ?Über eines bin ich froh, es wird kontrolliert in Köln/Bonn und das gibt doch jedem Reisenden Sicherheit?, so Sonja Kaltenbach. Tja, der Panhas selbst hat nicht lange überlebt: die Berliner stürzten sich auf die Delikatesse, die im Übrigen in der Berliner Gegend ?Tote Oma? genannt wird.

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