Nachrichtenarchiv

BlaulichtDienstag, den 31. März 2009

Motorradfahrer beim Abbiegen übersehen

Schwer gestürzt ist heute Mittag ein Motorradfahrer in Ruppichteroth. Der 55 Jahre alte Kölner war in Richtung Hennef unterwegs, als aus der Pfarrgasse eine Ruppicherotherin auf die Brölstraße abbog. Die 26-Jährige übersah den Kölner, der in einer Motorradgruppe unterwegs war und vorausfuhr. Trotz Vollbremsung konnte er den Zusammenstoß mit dem Kleinwagen nicht mehr verhindern. Die nachfolgenden Fahrer wichen rechtzeitig aus. Bilder: Björn Hoppstein

Neben einem Rettungswagen wurde auch ein Notarzt alarmiert. Nachdem der Verletzte von Rettungssanitätern versorgt wurde, konnte er jedoch nach einer ambulanten Behandlung im Krankenhaus wieder entlassen werden. Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 5 000 Euro geschätzt. 

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BlaulichtMontag, den 30. März 2009

Feuerwehren aus dem Kreis bergen historisches Kulturgut in Köln

Auch die Feuerwehrleute aus dem Rhein-Sieg-Kreis unterstützen die Rettung der Materialen aus dem historischen Kölner Stadtarchiv. Dies wurde bei der jüngsten Dienstbesprechung beschlossen. Der Einsatz der Feuerwehren ist freiwillig und geschieht im Rahmen der so genannten überörtlichen Hilfe (§25 Feuerschutz und die Hilfeleistung). Während des täglich zwölfstündigen Einsatzes von 07.00 Uhr bis 19.00 Uhr, wechseln sich die örtlichen Feuerwehren einsatzmäßig ab. Die Leitung und Koordinierung obliegt Kreisbrandmeister Walter Jonas in Zusammenarbeit mit der Einsatzleitung der Feuerwehr Köln.

Am 3. März kam es zu dem tragischen Unglücksfall, bei dem auch zwei junge Männer ihr Leben ließen. Nach wie vor liegen große Teile der Archivbestände unter dem Trümmerberg und im Schutt des U-Bahn-Schachtest. Die Feuerwehrleute bergen das Archivgut in Kartons. In Containern wird es zum ?Erstversorgungszentrum? verbracht. Dort werden die Dokumente vorsichtig von Archivaren, Restaurateuren und ehrenamtlichen Helfern von Unrat befreit und in einem Lager aufbewahrt. Durchnässte Funde werden tiefgefroren, damit das Wasser keinen Schaden anrichtet.

Etwa 60 Feuerwehrleute aus dem Rhein-Sieg-Kreis werden direkt vor Ort im Einsatz sein, weitere 60 sind in Bereitschaft und können für den Schichtbetrieb angefordert werden.

Opens external link in new windowBildergalerie Kölner Stadtarchiv

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BlaulichtSamstag, den 28. März 2009

Kinder kippten Öl in den Wald

Ölalarm hieß es am Samstagabend für die Ruppichterother Feuerwehr. In Schönenberg schütteten Kinder mehrere Kanister Öl und Treibstoff aus. Der Eigentümer hortete die Behälter in einer Lagerhalle. Nachbarn hatten am Nachmittag drei dort spielende Kinder beobachtet.

Der starke Benzingeruch verriet den Streich, ein Anlieger rief die Feuerwehr zur Hilfe. Die Einsatzkräfte leuchteten das seit Jahren verlassene Grundstück aus, während das Ordnungsamt sowie die Wasserbehörde die Verunreinigung des Bodens inspizierte. Ein Teil der Flüssigkeiten wurde mit Bindemittel aufgenommen. Die übrigen Kanister und Fässer wurden zum Bauhof verfrachtet. Am Montag wird geprüft, wieviel verseuchtes Erdreich abgetragen werden muss. Ob auch das Grundwasser in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist noch unklar. Die Polizei erstattete Anzeige.

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BlaulichtFreitag, den 20. März 2009

Roller mit falschem Kennzeichen

Ohne Fahrerlaubnis, dafür aber mit falschem Kennzeichen war in der Nacht zum Freitag ein 17-Jähriger in Ruppichteroth unterwegs. Einer Polizeistreife fiel der Jugendliche auf, der auf einem fahrerlaubnispflichtigen Kleinkraftrad durch die Ortschaft fuhr ? angemeldet war es auf seine Mutter.

Lediglich im Besitz einer Mofa-Prüfbescheinigung war der Ruppichterother. Nun muss er sich des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Urkundenfälschung und des Verstoßes gegen das Pflichversicherungsgesetzes verantworten. Gegen die 38-Jährige Halterin wurde ebenfalls ein Verfahren eingeleitet, da sie es zuließ, dass der Jugendliche den Roller nutzte, obwohl er nicht versichert war.

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BlaulichtMittwoch, den 18. März 2009

Täter nach Banküberfall weiterhin auf der Flucht

Kurz nach acht Uhr war es, als Markus Neuber auf dem Weg zur Arbeit war. Der Filialleiter der Raiffeisenbank in Ruppichteroth wollte gerade das Geschäft betreten, da gab ihm eine Angestellte Handzeichen, nicht hereinzukommen. Ein mit Sturmhaube vermummter Mann hatte die Bank überfallen.

Drei Mitarbeiter waren an diesem Morgen im Gebäude. Nachdem der Unbekannte mit einer Schusswaffe hineinstürmte, schlossen sie sich in einer Wohnung des Obergeschosses ein. Zuvor hatte man den Überfall der Polizei gemeldet.

Sofort wurde ein Großaufgebot an Beamten in das Bröltal geschickt. Der Ort wurde großräumig abgesperrt. Man ging zunächst von einem Überfall mit Geiselnahme aus, die Einsatzleitung wusste nicht, ob der Täter sich im Gebäude verschanzt hatte. Durch die geschlossenen Vorhänge, die Filiale hatte noch nicht geöffnet, blieb das Geschehen im Innern verborgen.

Aus Düren rief die Polizei deshalb besonders ausgebildete Verstärkung, kurze Zeit später traf das Sondereinsatzkommando in zwei Hubschraubern und Lastwagen ein. Mit schusssicherer Kleidung in schwarz und schweren Waffen ausgerüstet umzingelte das SEK die Filiale und griff ein. Scharfschützen lauerten in den benachbarten Gebäuden. Parallel wurde eine Fahndung in der Umgebung eingeleitet. Schnell wwaren alle Räume durchkämmt und gesichert, die Angestellten unverletzt aus ihrem Versteck befreit - vom Täter fehlte jedoch jede Spur.

Unerkannt konnte er zuvor flüchten. Ohne Beute, da der Tresor zu diesem Zeitpunkt noch verschlossen war, wie der Rhein-Sieg-Anzeiger berichtet. Die Fahndung läuft derweil auf Hochtouren, bei einer Vernehmung auf der Eitorfer Polizeiwache beschrieben die Angestellten den Täter als etwa 1,60 Meter groß und korpulent. Er Sprach flüssig deutsch, ohne erkennbaren Akzent. Bekleidet war er mit einer grauen Wollmaske, einem grünen Sweatshirt und führte einen grünen verwaschenen Rucksack mit sich. Sachdienliche Hinweise erbittet an das Kriminalkommissariat 31 unter der Rufnummer 02241 - 54 13 421.

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BlaulichtDienstag, den 17. März 2009

Graffiti-Serie reißt nicht ab

Erst drei Wochen ist das Ergreifen der Graffiti-Sprayer her, die nachts an Ruppichterother Bushäuschen ihr Unwesen getrieben haben. Nun tauchten erneut Farbschmierereien in der Gemeinde auf.

In der Nacht zum 7. März besprühten Unbekannte die Fassade eines Fachwerkhauses, in der Burgstraße die Wand einer Leichenhalle. An der evangelischen Kirche wurde der Glasschirm einer Außenleuchte abgerissen und auf den gegenüberliegenden Gehweg geworfen. Am vergangenen Wochenende hinterließen die Täter ihre Zeichen an Häusern, Baumaschinen und Autos in der Wilhelmstraße. (Bild: Gerd Biallas)

Bisher ist unklar, ob die neuesten Beschädigungen in Verbindung miteinander stehen. Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu den Vorfällen machen können, sich unter der Rufnummer 02243 - 940 zu melden.

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BlaulichtDienstag, den 10. März 2009

Ruppichterother Feuerwehr sucht Nachwuchs

Die Jugendfeuerwehr - das ist die Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr - sucht Nachwuchs.

Interessierte Mädels und Jungs zwischen 10 und 17 Jahren sind zu einem ?Schnupper-Übungsabend? am Dienstag, 31. März 2009, ab 18.00 Uhr ins Feuerwehrhaus in Ruppichteroth eingeladen. Hier kann man die Feuerwehr hautnah erleben. Technische Geräte der Feuerwehr werden erläutert, aber auch die vielen verschiedenen Fahrzeuge, auf denen sie mitgeführt werden. Der praktische Umgang mit Strahlrohr und Kübelspritze, Schläuchen und Hydranten ist spannend und interessant zu gleich. (Bild: Ein Teil der Jugendfeuerwehr beim Feuerwehrfest 2008)

Seid Ihr fit für den Alltag? Bei der Jugendfeuerwehr kann man alles über Erste Hilfe lernen und durch diese Erfahrung einem Menschen in Not schnell und sinnvoll Hilfe leisten. Aber die Jugendfeuerwehr ist nicht nur ?Technik?. Sie ist gemeinschaftlich, lustig, engagiert, international und jung. Gemeinsame Aktivitäten wie Zeltlager und Ausflüge werden neben Sport und Spiel geboten.

Über 250.000 Kinder und Jugendliche sind Mitglied in der Deutschen Jugendfeuerwehr, darunter über 60.000 Mädchen. Nähere Infos unter Opens external link in new windowwww.feuerwehr-ruppichteroth.de oder direkt bei den Jugendfeuerwehrwarten: Löschzug Ruppichteroth - HBM Siegmar Bröhl - Tel. 02295 902058 oder 0151 149 77 056; Löschzug Winterscheid - HBM Rene Lückerath - Tel. 02247 2892.

Kommt - macht mit! Team, Action, Technik, Toleranz - bei der Jugendfeuerwehr macht helfen Spaß!

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BlaulichtMontag, den 9. März 2009

Freitag der 13. - Rauchmeldertag

Rauchmelder retten Leben. Mit dieser Kampagne erinnern die Feuerwehren daran, dass privater Brandschutz keine Glückssache, sondern die verantwortungsvolle Aufgabe aller Bürger ist. So hat auch die Feuerwehr Ruppichteroth kurzerhand den gefürchteten ?Freitag, den 13.? zum Glückstag ernannt - wenn man denn einen Rauchmelder kauft und zugleich installiert.

Laut geltender Norm sind Rauchmelder in den Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren, die als Rettungswege dienen, zu installieren. Die Wartung, unter anderem der Batteriewechsel, sollte mindestens einmal jährlich wahrgenommen werden, empfiehlt die Feuerwehr.

Wer dem Glück die Tür öffnen möchte, sollte dies spätestens am ?Freitag dem 13.? tun und Rauchmelder installieren. Wertvolle Tipps gibt hier die Feuerwehr Ruppichteroth auf ihrer Homepage: Opens external link in new windowwww.feuerwehr-ruppichteroth.de oder unter Opens external link in new windowwww.rauchmelder-lebensretter.de

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