Nachrichtenarchiv

Wirtschaft/PolitikSamstag, den 21. November 2009

Ehrung bei der SPD

Ein Vierteljahrhundert bei den Ruppichterother Sozialdemokraten sind Lotti Krey aus Niederlückerath und Gerd Biallas aus Ruppichteroth. Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Ortsverbandes in der Gaststätte Dorfschänke ehrte Vorsitzender Dieter Keuenhof die beiden Jubilare.

Frischer Wind wehte auch durch die ?sozialdemokratischen Gassen?. Sieben neue Mitglieder konnte Keuenhof an diesem Abend begrüßen.

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Wirtschaft/PolitikDienstag, den 17. November 2009

Profi-Software für die Hauptschule

'Solid Edge' heißt das neue Computerprogramm, dass die Schüler der Hauptschule Ruppichteroth zukünftig im Technikunterricht nutzen können. Möglich wurde die Anschaffung durch eine Sepnde Raiffeisenbank Much-Ruppichteroth, 500 Euro überreichte Marktbereichsleiter Markus Neuber an die Vorsitzende des Fördervereins, Anette Thurn.

Technische Zeichnungen werden mit dem 3D-CAD-System 'Solid Edge' gemacht. Einzelne Bauteile aus Holz, Metall oder Kunststoff können zu komplexen Baugruppen konstruiert und modelliert werden. Lehrer Manfred Kranz bieten sich so ganz neue Möglichkeiten, den Technikunterricht modern zu gestalten. "Die Schule ist hier vorbildlich unterwegs, die Kinder werden optimal auf den späteren Berufseinstieg vorbereitet", sind sich Schulleiter Josef Lukas und Markus Neuber einig.

 
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Wirtschaft/PolitikMontag, den 16. November 2009

Tourismusförderung nimmt Formen an

Nach vier Jahren Planungsphase hat sich jetzt der 'Touristikverein Bergischer Rhein-Sieg-Kreis' gegründet. Der Verein ist Teil des integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes, kurz ILEK. Erklärtes Ziel ist es, die Region um die Gemeinden Ruppichteroth, Much, Neunkirchen-Seelscheid und Lohmar als Tourismus- und Gesundheitsstandort zu etablieren. Ein Vorschlag, den Namen in 'Süd-Berg-Touristik' zu ändern, wurde wegen mangelndem lokalen Bezugs fallen gelassen. Bild und Informationen: www.much-heute.de

Mit 30 Gründungsmitgliedern startet der Verein in die Geschäfte. Vertreter von Vereinen, der Gastronomie, Dienstleistern, aber auch Privatpersonen versammelten sich im 'Landgasthaus Herchenbach' in Eischeid zu den Vorstandswahlen. Einstimmig einigte man sich auf die Vorsitzende Helga Trimborn aus Lohmar, sie betreibt die Gastronomie 'Bauerngut Schiefelbusch'. Ihre Stellvertreter sind Rolf Herchenbach vom 'Landgasthaus Herchenbach' in Eischeid und Elke Zäschke, Direktorin des Linder HOtels in Much. Der Bezirksdirektor der Keissparkasse Köln, Peter Schuhmacher aus Ruppichteroth, ist zukünftig als Schatzmeister auch für die Finanzen des Vereins zuständig. Schriftführerin ist Anna-Karina Deckert, die im Lohmarer 'Schloss Auel' Empfangsleiterin ist. Steuerberater Horst-Jürgen Neumann aus Much wurde zusammen mit Nils Bräm aus Neunkirchen-Seelscheid zum Kassenprüfer gewählt. Die Bürgermeister der vier Gemeinden fungieren als Beisitzer.

Aus der 'Tourististischen Arbeitsgemeinschaft' des ILEK-Prozesses, der neben der Wirtschaft, der Land- und Forstwirtschaft und Erneuerbaren Energien auch Lebensqualität in den Orten thematisierte, geht der neue Verein hervor. Bisherige Projekte waren die 'Bergischen Gesundheitstage', das Radrennen 'Lohmar Challenge' das 'Bergische Wanderfest'. Zudem werden derzeit überregionale Wanderwege geplant. Die vier Kommunen wollen jährlich jeweils 15.000 Euro für die Aktivitäten des Touristikvereins investieren. Zusätzlich werden Mitgliedsbeiträge erhoben, 50 Euro für Privatpersonen, 100 Euro für Vereine und 100 bis 300 Euro für Unternehmen.

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Wirtschaft/PolitikDienstag, den 10. November 2009

3. Bildungsmesse - Anmeldung für Aussteller

Die 3. Bildungsmesse des Kreises ist am 11. März 2010. Das Motto: "Mach was, lern was! Chance durch Wissen". Gerade in Zeiten von Wirtschafts- und Finanzkrise sind eine fundierte Ausbildung und die Möglichkeit zu fachlicher Weiterbildung von größter Bedeutung. Zwar hat man damit leider immer noch keine Garantie, seinen Arbeitsplatz zu behalten, aber im Falle eines Arbeitsplatzverlustes können so neue berufliche Perspektiven entwickelt werden.

Aussteller können sich bereits jetzt anmelden. Denn das Anliegen der Veranstalter ist, dass interessierte Aussteller genügend Zeit haben, ihr Angebot und dessen Präsentation in Ruhe vorzubereiten. In den Wochen vor dem 11. März werden sie dann über Zeitrahmen, Vorträge und Workshops detailliert informieren. Bereits jetzt haben viele Weiterbildungsträger ihre Teilnahme zugesagt. Wer darüber hinaus daran interessiert ist, sein Bildungsangebot zu präsentieren, kann sich bei Anita Halft (Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises) unter Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailanita.halft(at)rhein-sieg-kreis.de melden.

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Wirtschaft/PolitikMontag, den 9. November 2009

Gedenken - Lernen - Wachsam sein

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!  

Immer wieder neu wollen wir lernen, dass sich das, was sich am 9. November 1938 ereignete, nicht wiederholen darf. Wie in vielen anderen Orten Deutschlands wurde auch in Ruppichteroth die Synagoge in der Wilhelmstraße in Brand gesteckt. Dies war der sichtbare Auftakt zur fürchterlichen Vertreibung und Vernichtung der jüdischen Minderheit in Deutschland und so auch in Ruppichteroth. Dabei handelte es sich bei dieser Minderheit um Deutsche, die ihr Deutschland und auch ihr Ruppichteroth liebten, nur dass sie etwas anderes glaubten als die Mehrheit.

In jeder Gesellschaft gibt es Menschen, die etwas anders sind als die Mehrheit. Aus unserer Geschichte wollen wir lernen - und dabei können die neu in unser Land kommenden Flüchtlinge helfen - auf Minderheiten und Andersdenkende zu achten und sie zu schützen. Sie können unser Leben und unsere Gemeinschaft um vieles bereichern, auch wenn sie etwas anders denken, etwas anders leben und etwas anders glauben als wir. Wir wollen gemeinsam versuchen, ihnen in unserer Mitte eine Heimat zu geben. Außerdem können wir für den Frieden in der ganzen Welt beten.

Uns allen diese Aufgabe bewusst zu machen, laden Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ruppichteroth ein zu einem Schweigemarsch am Montag, 9. November 2009. Wir treffen uns um 19.30 Uhr in der evangelischen Kirche in Ruppichteroth zu einer kurzen Einführung. Anschließend gehen wir vorbei an der ehemaligen Synagoge in der Wilhelmstraße zum Judenfriedhof an der Herchener Straße. Mit einer Kranzniederlegung und einem Gebet werden wir dort den Schweigemarsch beenden.

Der Bürgermeister
Der Bürgerverein Ruppichteroth
Die Evangelische und die Katholische Kirchengemeinde

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Mario Loskil kompletter BeitragBeitrag & Kommentare auf separater Seite anzeigen



Wirtschaft/PolitikDienstag, den 3. November 2009

Keine Gebote für die Winterscheider Mühle

Bei rund 2,2 Millionen Euro lag der Preis, um den Zuschlag erhalten. Doch die Handvoll Interessenten, die sich heute um 10 Uhr zur Zwangsversteigerung der Winterscheider Mühle (Öffnet externen Link in neuem Fensterwir berichteten) im Amtsgericht Siegburg traf, hielt sich zurück. Vorschriftsmäßig 30 Minuten lang dauerte die Bieterrunde, ehe Rechtspfleger Peter Broja die Sitzung ohne ein Gebot schloss. Die Auftraggeberin Kreissparkasse Köln kündigte bereits an, in sechs Monaten in einer zweiten Versteigerung die Immobilie zu veräußern. Für die potentiellen Käufer ist das der bestmögliche Fall. Denn nun können sie mit einer Herabsetzung des Zuschlags rechnen.

Nicht nur bei der Hauptgläubigerin KSK, sondern auch der Gemeinde Ruppichteroth ist die Gesellschaft bürgerlichen Rechts aus zwei Geschäftsmännern verschuldet, die das Hotel in den letzten Jahren leiteten. Die Mühle kam nun allerdings ohne Schuldenlast unter den Hammer. Auch das Inventar wurde bereits entfernt.

Auf 3,16 Millionen Euro schätzt ein Gutachter den Verkehrswert des 76.290 Quadratmeter großen Areals samt Gebäuden. In gutem Zustand befänden sich demnach nur das 2001 erbaute Schwimmbad und der Seminartrakt, der 2006 angebaut wurde. Den Hotelbereich stufte man als zufriedenstellend ein, es seien vor allem Schönheitsreparaturen fällig. Das zweigeschössige Restaurant, dessen Baujahr nicht bekannt ist, müsste dringend renoviert werden. Historisch belegt ist, dass das Gebäude nach dem zweiten Weltkrieg aus einer wasserbetriebenen Mühle entstanden ist. Erste Erwähnungen der Mühle gehen bis auf das Jahr 1840 zurück.

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Wirtschaft/PolitikMontag, den 2. November 2009

Neue Ortsdurchfahrt erst 2010

Voraussichtlich erst im neuen Jahr wird die Ortsdurchfahrt Hänscheid saniert. Der Landesbetrieb Straßen.NRW wollte schon zum 26. Oktober mit den Bauarbeiten am maroden Streckenabschnitt der L86 beginnen, zum Grund der Terminverschiebung wurden bisher keine Angaben gemacht. 

Stattdessen wird vom 6. bis 8. November die Fahrbahndecke vom Abzweig Winterscheid bis zum Ortseingang Hänscheid erneuert. Am Freitag, 6. November, ist das Stück deshalb voll gesperrt. Der Verkehr wird über die B478 und Winterscheiderbröl nach Winterscheid umgeleitet, nach Eitorf gelangt man durch das Ottersbacher Tal.

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