Nachrichtenarchiv
Frontalzusammenstoß auf der B478
Hoher Sachschaden entstand bei einem Unfall am Sonntagmittag auf der gerade erst wieder freigegebenen Brölstraße bei Ingersau. In Richtung Hennef war ein 63-Jähriger Siegener unterwegs, ihm kam eine 51 Jahre alte Troisdorferin entgegen. Wahrscheinlich wegen einer Unachtsamkeit gerieten beide Fahrzeuge in die Fahrbahnmitte und stießen frontal zusammen. Der Mann aus Siegen und die Beifahrerin des zweiten Autos, eine 71-Jährige Waldbrölerin, mussten mit leichten Verletzungen in das Krankenhaus in Siegburg gefahren werden. Bilder: www.neunkirchen-seelscheid.info
Mit 25.000 Euro beziffert die Polizei den entstandenen Schaden an der Fahrzeugen. Die linken Kotflügel beider Pkw waren demoliert, die linken Vorderräder umgeknickt. Beide mussten abgeschleppt werden, der Opel Tigra des Siegeners mit Totalschaden. Der Neunkirchener Löschzug befreite die Fahrbahn von Verunreinigungen. Über eine Stunde blieb die Straße gesperrt.
0 KommentareBlaulichtMontag, den 26. Oktober 2009
Leserkommentar: 'Unsicherheit in der Bevölkerung'
Broeltal.de-Leser Gerd Biallas aus Ruppichteroth bezieht Stellung zu dem Feuerwehrdiebstahl und einem Bericht darüber im Rhein-Sieg Anzeiger,
Unsicherheit in der Bevölkerung.
Zunächst möchte ich mal konkret wissen, was der Herr Polizeipressesprecher Rick mit den Worten, so Kölner Stadt-Anzeiger, die Zahl der Straftaten in Ruppichteroth liegt ?hinter dem Unsicherheitsgefühl der Bevölkerung zurück? zum Ausdruck bringen möchte? Ist es so zu verstehen, dass etwa Attacken auf Personen beziehungsweise auf fremdes Eigentum so hingenommen, oder wie der Feuerwehrmann Claus Müller schon sagte, totgeschwiegen werden sollen, obwohl die Probleme bei den Einwohnern und der Polizei bekannt sind?
Es geht um den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Ruppichteroth in der Nacht vom 16. zum 17. Oktober 2009. Wie kann man auch mitten in der Nacht, bei einem Brandeinsatz wo Menschenleben in Gefahr sind und höchste Eile geboten ist, vergessen sein Auto auf dem Feuerwehrgelände abzuschließen. Mit anderen Worten: Seid ihr selbst Schuld. Also liebe Feuerwehrkameraden, wenn Ihr demnächst auf einer Einsatzfahrt seid, kehrt lieber noch mal um und prüft, ob Ihr euer Auto auch verschlossen habt.
Es war zwar am Wochenende Kirmes in Ruppichteroth, jedoch hat in dieser Nacht nirgends eine öffentliche Veranstaltung stattgefunden. Hier kann man den Grund nicht suchen! Durch Präsenz der Polizei und des Ordnungsamts an den Kirmestagen ist es ruhig geblieben. Hier möchte ich den Sicherheitskräften, für Ihren Einsatz, ein Lob und Dank aussprechen.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Leserkommentar. Der Inhalt des Beitrages gibt nicht die Meinung der Redaktion wieder. Für den Inhalt ist der Inserent verantwortlich.
0 KommentareBlaulichtSamstag, den 24. Oktober 2009
Schwerer Unfall bei Much
In Lebensgefahr schwebt derzeit noch der 21-jährige Ruppichterother, der gestern gegen 21:50 Uhr bei einem Unfall schwer verletzt wurde. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Seelscheid und Neunkirchen mussten ihn aus dem Wrack befreien, er war eingeklemmt.
In Richtung Overath war der 21-Jährige auf der L318 unterwegs. Bei Much-Növerhof kam er in einer langgezogenen Rechtskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, rammte ein Verkehrsschild und schlug mit der Fahrerseite in einen Baum. Der Aufprall war so heftig, dass sich der Stamm in Höhe der B-Säule des Kleinwagens bis zur Mittelkonsole eindrückte und der Baum entwurzelt wurde. Auf dem Dach blieb der Pkw liegen. Bilder: www.neunkirchen-seelscheid.info
Ohne Bewusstsein war der Fahrer, als die Seelscheider Feuerwehr begann ihn aus dem völlig zerstörten Auto zu befreien. Dabei hatten die Freiwilligen massive Probleme, zu stark verformt war das Fahrzeug, zu schlecht der Zustand des jungen Mannes. Die Helfer entschieden sich für eine 'Crashrettung'. Man gehe dabei nicht vorranig patientenschonend vor, sondern versuche den Verletzten so schnell wie möglich zu befreien, erklärt Pressesprecher Alexander Gehlen. Unter Anleitung eines Notarztes kippten die Wehrleute dabei den Wagen an, bis der Ruppichterother aus der Beifahrerseite herausrutschte. Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon viel Blut verloren. Erst nach über einer Stunde war sein Zustand soweit stabilisiert, dass ihn die Rettungskräfte mit schweren Kopfverletzungen in die Klinik nach Köln-Merheim transportieren konnten.
Ob es überhöhte Geschwindigkeit, ein Ausweichmanöver oder Unachtsamkeit war, die das Unglück herbeiführte, ist noch nicht geklärt. Die Polizei konnte Drogen- und Alkoholkonsum ausschließen.
BlaulichtDonnerstag, den 22. Oktober 2009
250 Euro Belohnung ausgesetzt
Keine neuen Erkenntnisse gibt es zum Feuerwehr-Diebstahl in der Nacht von Freitag auf Samstag.
Wir berichteten Unbekannte brachen in zwei Autos der Einsatzkräfte ein, als diese einen Brand in einem Wohnhaus bekämpften. In der Hektik vergaßen die Helfer, ihre vor der Bröltalhalle stehenden Fahrzeuge abzuschließen. "Wir wurden auch angepöbelt", erzählt Feuerwehrmann Thorsten Biallas. Ein Handy, eine Freisprecheinrichtung und weitere Gegenstände entwendeten die Täter. Ein Teil der Beute lag verstreut im umliegenden Gebüsch. Auch ein Schlüsselbund wurde geklaut. Die Schlösser des Feuerwehrhauses müssen deshalb ausgetauscht werden, die Kosten dafür belaufen sich auf rund 2.000 Euro.
Bisher sind bei der Polizei noch keine Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Deswegen hat die Gemeinde Ruppichteroth nun eine Belohnung in Höhe von 250 Euro auf sachdienliche Hinweise ausgesetzt. "Eine solche Tat kann unter keinen Umständen geduldet werden", so Bürgermeister Mario Loskill. Brandinspektor Claus Müller sieht in den Diebstählen eine neue Grenze der Kriminalität überschritten. "Wie geht es weiter, wenn selbst diejenigen, die die Bürger schützen, nicht mehr sicher sind?" Die Feuerwehr der Gemeinde ist ausschließich aus Freiwilligen Helfern aufgebaut. Es bestünde die Gefahr, dass Kameraden einfach nicht mehr zu Notfällen erscheinen. "Der Unmut ist groß", sagt Müller.
Hoffnung, die Täter zu schnappen, gibt das Bildmaterial der Überwachungskameras an der Bröltalhalle. "Die Auswertung läuft noch", so Polizeisprecher Burkhard Rick. Hinweise zum Diebstahl nimmt das Ruppichterother Ordnungsamt (02295-4925) oder die Polizeiwache Eitorf (02243-9430) entgegen.
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Verstärkte Verkehrskontrollen im Herbst
Witterung und früh einsetzende Dunkelheit machen den Herbst zur gefährlichsten Jahreszeit auf Deutschlands Straßen. Gefallene Blätter und Nässe ververlängern den Bremsweg und lassen die Fahr- zur Rutschbahn werden, Wildwechsel findet verstärkt zu den Hauptverkehrszeiten statt, Nebel, beschlagene Scheiben und Dunkelheit beeinträchtigen die Sicht. So kann auch das eingehaltene Tempolimit manchmal zu schnell sein.
"Aber auch Fußgänger sind im Herbst besonders gefährdet", erklärt Markus Grommes, Pressesprecher der Polizei Rhein-Sieg. 49 Fußgänger waren zwischen Oktober und Dezember 2008 in Unfälle verwickelt, das seien 29 Prozent der überhaupt verunglückten Fußgänger des vergangenen Jahres im Rhein-Sieg-Kreis. "Viele dieser Unfälle hätten durch reflektierende Kleidung vermieden werden können."
"In den kommenden Wochen werden wir verstärkte Verkehrskontrollen durchführen", so Grommes weiter. Für Autofahrer ist neben der richtigen Bereifung von mindestens 1,6 Millimetern Profiltiefe auch die Beleuchtung wichtig. Kostenlose Kontrollen der Scheinwerfer bietet die Kfz-Innung im Oktober an. "In den kommenden Wochen werden wir verstärkte Verkehrskontrollen durchführen", so Grommes weiter. Fahrradfahrer sollten ihre Leuchten selbständig warten. Zahlreiche Fahrradhändler in der Region erklären sich bereit, Beleuchtungsmängel bis Mitte Dezember kostenlos zu reparieren. Nähere Informationen gibt es auf der
Internetseite der Polizeibehörde Rhein-Sieg.
BlaulichtSamstag, den 17. Oktober 2009
Obergeschoss brannte völlig aus
In Flammen stand diese Nacht ein Wohnhaus in Ennenbach. Im Schlafzimmer des Obergeschosses brach das Feuer aus. Die Hauseigentümerin flüchtete durch das Fenster und sprang vier Meter in die Tiefe. Wegen Verbrennungen und einer Rauchvergiftung transportierte der Rettungsdienst die ältere Dame sofort ins Krankenhaus. Ihre Tochter wurde durch Klopfen an der Haustüre geweckt, sie konnte das Haus unverletzt verlassen.
45 Einsatzkräfte aus Ruppichteroth und Winterscheid wurden gegen 1:15 Uhr durch Nachbarn zu dem Brand gerufen. Mit zwei Trupps gingen die Wehrmänner in den Innenangriff, "um die Wasserschäden im Gebäude so gering wie möglich zu halten", erklärt Einsatzleiter Claus Müller. Durch die enorme Hitze schmolz die Dachrinne des Hauses. Eine Drehleiter aus Waldbröl unterstützte die beiden Löschzüge bei den Nachlöscharbeiten, um den Dachstuhl nach versteckten Glutnestern abzusuchen. Die komplette Einrichtung des Schlafzimmers verbrannte, teilweise schmissen die Wehrleute Bücher und Möbel noch glühend aus dem Fenster. Das Wasserwerk der Gemeinde Ruppichteroth musste wegen des hohen Verbrauchs den Wasserdruck kurzzeitig erhöhen. Die RWE kappte die Stromversorgung.
Die Kriminalpolizei beschlagnahmte den Brandort für weitere Ermittlungen. Warum das Feuer ausbrauch ist noch nicht geklärt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich bisher auf etwa 30.000 Euro. Das Obergeschoss des Wohnhauses wurde durch den Brand komplett unbewohnbar.
Abseits des Feuers nutzten Unbekannte den Einsatz der Ruppichterother Feuerwehr aus. Auf dem Parkplatz des Feuerwehrhauses an der Dr.-Herzfeld-Straße stahlen sie aus den Autos der Freiwilligen Gegenstände im Wert von über 800 Euro. Hinweise zur Tat nimmt die Polizei Eitorf unter der Rufnummer 02243-940 entgegen.
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Vier Verletzte bei Unfall in der Nacht
Es krachte heute heftig gegen 1:55 Uhr auf der L350 zwischen Alefeld und Bruchhausen. Vier Jugendliche waren auf der Heimfahrt von einer Feier in Richtung Bröltal, als der 19-jährige Fahrer aus Ruppichteroth, der keinen Führerschein besaß, in einer Linkskurve von der Fahrbahn abkam. Ungebremst lenkte er den Pkw der Eltern in den rechten Graben. Der durchbrach dann einen Weidenzaun, überschug sich auf dem Feld und blieb auf dem Dach liegen. Nur knapp verfehlte das Fahrzeug mehrere am Straßenrand stehende Bäume, über 40 Meter rutschte es noch über die Wiese.
Der Fahrer, sein ebenfalls 19-jähriger Beifahrer aus Ruppichteroth und zwei 16 und 17 Jahre alten Henneferinnen konnten sich mit leichten bis schweren Verletzungen selbst aus dem Fahrzeug befreien, bis auf den Fahrer waren alle alkoholisiert. Zum Unfallhergang wollten sie keine Angaben machen. Die Insassen wurden in die Krankenhäuser nach Siegburg und Waldbröl transportiert. Die völlig zerstörte Limousine hatte nur noch Schrottwert. Für Aufräumarbeiten wurde die Mucher Feuerwehr hinzugezogen.
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Mit der Teleskopleiter hoch hinaus
Mit der Teleskopleiter eines Hubrettungsfahrzeuges einmal die Welt von oben betrachten ? diesen Traum konnten sich die Gewinner der Kreishausrallye erfüllen. Der 10-jährige Jakob Molinski aus Much, die 9-jährige Svenja Planck aus Wachtberg-Arzdorf und die 7-jährige Leonie Gerwing aus Troisdorf haben ihre Preise eingelöst und in Begleitung ihrer Eltern die Kreisfeuerwehr in Siegburg besucht.
Dort besichtigten sie das Kreisfeuerwehrhaus und erfuhren von Harald Pohlentz, Leiter des Kreisfeuerwehrhauses, viel über die Aufgaben der Feuerwehr. Zum Abschluss ging es für die drei Gewinner gut gesichert im Korb des Teleskopmastes auf luftige Fahrt bis in 35 Meter Höhe. Begleitet wurden sie von Hauptbrandmeister Dieter Wasser der Siegburger Feuerwehr, die auch das Fahrzeug zur Verfügung gestellt hatte.
Zum Tag der Offenen Tür der Siegburger Kreisverwaltung im August 2009 anlässlich des Jubiläumsjahres ?40 Jahre Rhein-Sieg-Kreis? hatte das Kreisjugendamt Kinder und Jugendliche zu einer Kreishausrallye eingeladen und Fragebögen zum Kennenlernen der verschiedenen Aufgabenbereiche verteilt. Aus den abgegebenen Fragebögen mit den richtigen Antworten wurden die drei Gewinner ausgelost.
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Pkw überschlug sich auf L86
Mit seinem VW Golf kam in der Nacht zum Donnerstag ein 18-Jähriger Ruppichterother von der Straße ab und überschlug sich. In einer Rechtskurve auf der L86 aus Richtung Eitorf kommend geriet der Wagen aus ungeklärten Gründen ins Schleudern, fuhr in den Straßengraben und prallte gegen einen Baum.
Mit viel Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 0,4 Promille, auf der Wache wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Am Pkw entstand Totalschaden, er musste abgeschleppt werden.
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