Nachrichtenarchiv

BlaulichtMittwoch, den 30. September 2009

Brand auf dem Eitorfer Rathausdach nach Feuerwerk

Nach dem Feuerwerk kam die Feuerwehr. Beim Abbau der Eitorfer Kirmes stand gestern Abend plötzlich ein Teil des Rathausdaches in Flammen. Vermutlich geriet eine Holzpalette in Brand. Als wahrscheinlicher Auslöser gilt das vom Dach aus abgeschossene Abschlussfeuerwerk.

Die Besucher schauten gebannt in den Himmel, als das Feuerwerk um 21 Uhr den Abschluss der Eitorfer Kirmes 2009 einläutete. Gegen 23:40 Uhr rauchte es plötzlich vom Dach des Rathauses, ein Feuerschein war zu erkennen, sofort rückte die Eitorfer Feuerwehr samt Drehleiter aus. Die hatte jedoch "massivste Probleme" den Brandort zu erreichen, wie Einsatzleiter Joachim Pohl berichtet. Durch den Abbau der vielen Fahrgeschäfte waren die Rettungswege völlig blockiert, keine Chance für die großen Fahrzeuge der Feuerwehr. Betrunkene Kirmesgänger pöbelten die Wehrleute an. Lediglich 500 Meter ist das Rathaus von der Wache entfernt, dennoch dauerte es Minuten, bis die Wehrleute eintrafen. Zwei Fahrzeuge wurden dabei beschädigt, nur mit Gewalt konnte man sich Platz verschaffen.

Ersthelfer Jürgen Bensberg handelte schnell, mit drei Feuerlöschern erstickte die Flammen. An diesem Abend war der Gemeindebrandinspektor nicht für den Dienst in der Feuerwehr abgestellt und wurde nicht zum Brand alarmiert. In Zivil war er deshalb unterwegs, trug keinen Atemschutz, keine Schutzkleidung - ein gefährliches Unterfangen. 

Später rissen die 32 angerückten Einsatzkräfte einen Teil des Daches auf und untersuchten die Zwischendecke, um eventuelle Glutnester mit der Wärmebildkamera ausfindig zu machen. Erst ein Jahr ist die Dachkonstruktion alt, aus Aluminiumträgern, zwei 20 Zentimeter dicken Schichten aus Styropor und Teerpappe besteht sie.

Nun muss von der Kriminalpolizei ermittelt werden, wie es zu dem Brand kam. Der Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro beziffert. Der Auslöser war wahrscheinlich das Feuerwerk, wie jedoch eine Holzpalette über zwei Stunden später anfing zu brennen und das Dach entzündete ist unklar. Seit Jahren findet das Abschlussfeuerwerk auf dem Rathausdach statt, die erfahrenen Pyrotechniker der Firma Weco hatten immer sehr sorgsam gearbeitet. Das Dach war nach dem Feuerwerk auf Brandgefahren hin inspiziert worden.

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BlaulichtDienstag, den 29. September 2009

Fahrrad ohne Licht - Nein danke!

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Radfahrern ist bedenklich. 2008 wurden 358 Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Radfahrern mit 30 Schwer- und 253 Leichtverletzten aufgezeichnet. 2009 ereigneten sich bisher 249 Unfälle mit Radfahrern. Dabei wurde ein Mensch getötet und 195 verletzt. Rund 20 Prozent dieser Unfälle ereignen sich bei Dämmerung oder Dunkelheit. Die Ursache der Unfälle sind hauptsächlich eine mangelhafte Beleuchtung der Fahrräder und die damit verbundene schlechte Erkennbarkeit. Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis wird in den kommenden Wochen verstärkt Kontrollen durchführen.

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BlaulichtMontag, den 28. September 2009

Volltrunken in den Graben

In der Nacht zum Sonntag bemerkte eine Polizeistreife auf der L86 in Ruppichteroth einen Pkw, der im Straßengraben stand. Der 26-jährige Fahrer aus Neunkirchen-Seelscheid gab an, dass er aus Richtung gekommen sei und dem Verlauf der Kurve nicht mehr folgen konnte, geradeaus fuhr er in den Graben. Bild: Archiv

Im Gespräch stellten die Beamten fest, dass der Mann offensichtlich Alkohol getrunken hatte. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 1,2 Promille. Nach einer Blutprobenentnahme wurde sein Führerschein sichergestellt. Lediglich an seinem eigenen Wagen entstand Sachschaden. Nicht auszumalen wäre der Ausgang gewesen, wenn ihm ein Fahrzeug entgegenkommen wäre.

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BlaulichtDonnerstag, den 24. September 2009

Treffpunkt für die Jugendfeuerwehr

Die Jugendfeuerwehr im Rhein-Sieg-Kreis hat ein neues Projekt gestartet:   'JF-Community' - Der Treffpunkt für die Jugendfeuerwehr im Internet.

Ganz nach dem Vorbild der Großen im Geschäft, wie 'Wer kennt wen' oder 'Schüler-VZ', können die Jugendlichen ihre Freunde im Jugendfeuerwehr-Netzwerk treffen, Profile ansehen und neue Kameraden finden, Fotos mit der JF-Community teilen und auch eigene Gruppen erstellen. Aber auch aktive Wehrleute können mitmachen und sich so über die Jugendfeuerwehr auf dem Laufenden halten. "Nicht zuletzt wollen wir natürlich die Jugendlichen die noch nicht in der Jugendfeuerwehr sind auf diese Art und Weise für die Jugendfeuerwehr begeistern", erklärt der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Sigmar Bröhl.

Ab sofort kann man sich unter www.jf-community.de anmelden.

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BlaulichtMontag, den 21. September 2009

Zusammenstoß mit Wildschwein

"Gerade in den Abendstunden und an Waldsäumen lassen sich Wildschweine blicken", erklärt Jagdberechtigter Theo Lercher. So geschah es auch am Sonntagabend, als ein ausgewachsener Keiler auf der L312 zwischen Hambuchen und Ruppichteroth umherlief. Ungebremst fuhr ihn ein Nümbrechter auf dem Heimweg mit seinem Pkw an.

Quer über die Fahrbahn schleuderte das rund 150 Kilogramm schwere Tier, an der Leitplanke verendete es schließlich. Der Mann aus Nümbrecht und seine Beifahrerin spürten nur einen massiven Schlag, noch bis in Höhe des Feuerwehrhauses fuhren sie und stellten den Wagen auf dem Fahrradweg ab. Dort offenbarte sich erst das Ausmaß der Beschädigungen: Die komplette Front des Kleinwagens war demoliert. Außerdem hatte sich während der Fahrt auf über 500 Metern Straße Kühlmittel verteilt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 6000 Euro, ein Abschleppdienst brachte den Unfallwagen in die nächstgelegene Werkstatt.

Die Feuerwehr Ruppichteroth rückte aus, um die ausgelaufenen Betriebsmittel abzustreuen. Anpacken mussten sie auch beim Einladen des Tieres. "Den Keiler fahren wir nun in das Kreisveterinäramt nach Eitorf, dort wird er auf Krankheiten wie die Schweinepest untersucht", erläutert Lercher, zusammen mit Jagdleiter Joseph Schumacher ist er für das Jagdrevier in Hambuchen zuständig.

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BlaulichtSonntag, den 20. September 2009

Pkw rast auf B478 in Verkehrsinsel

Vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit ist am Sonntagmorgen gegen 8 Uhr ein 22-Jähriger aus Sankt Augustin in die Verkehrsinsel auf der Brölstraße am Ortsausgang Ruppichteroth gefahren.

Aus Richtung Waldbröl kommend verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Nach eigenen Angaben wich er einem Fuchs aus, die Polizei vermutet allerdings, dass er auf der nassen Fahrbahn schon in der vorherigen Kurve ins Schleudern geriet. Rund zehn Meter fuhr er über die Bepflanzung der Insel, nachdem er ein Verkehrsschild umgerammt hatte. Erst weitere siebzig Meter später brachte der Sankt Augustiner den Alfa Romeo auf der Straße zum stehen. Wie die Beamten feststellten, war die Bereifung des Unfallwagens mangelhaft, alle vier Reifen waren völlig heruntergefahren. Ebenso war der TÜV seit zwei Monaten abgelaufen. Fahruntüchtig wurde der Pkw abgeschleppt.

Die Ruppichterother Feuerwehr wurde zu Aufräumarbeiten herangezogen. Für die Entfernung des zähflüssigen Motorenöls, dass der Wagen auf der Strecke verlor, musste eine Spezialreinigungsfirma aus Bad Honnef gerufen werden. Für die Dauer der Arbeiten war die B478 in Höhe des Huwil-Werkes nur einspurig befahrbar.

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BlaulichtDonnerstag, den 17. September 2009

Betrunkener Fahrer griff Polizisten an

Aufmerksam rief am Dienstagabend ein Autofahrer die Polizei an: Im Schmelztal zwischen Schönenberg und Eitorf schlich vor ihm ein Pkw in Schlangenlinien. Er hegte den Verdacht, dass der Fahrer betrunken sein könnte.

In der Eitorfer Harmoniestraße hielten die ausgerückten Beamten das besagte Fahrzeug an. Sofort bemerkten sie den starken Alkoholgerucht des 67 Jahre alten Eitorfers. Gegen eine Ausweiskontrolle wehrte sich der Senior wehement, auch einen Atemalkoholtest verweigerte er. Auf die Androhung, ihn auf die Eitorfer Wache mitzunehmen, leistete er derart Widerstand, dass die Polizisten gezwungen waren, ihm Handschellen anzulegen. Dabei verletzte er einen Beamten leicht. Der dort durchgeführte Alkoholtest ergab 1,4 Promille.

Nach der Abgabe einer Blutprobe und der Beschlagnahmung seines Führerscheind wurde der 67-Jährige wieder entlassen. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstand gegen Polizeibeamte.

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BlaulichtDienstag, den 15. September 2009

1596 Gurtsünder in 14 Tagen

Im Rahmen des Projektes "Geschnallt? - Der Gurt rettet Leben!" führte die Polizei des Rhein-Sieg-Kreises in den vergangenen zwei Wochen intensive Verkehrskontrollen durch. Rund 1600 Verstöße stellten die Beamten fest.

"Ich wollte nur mal kurz..." war wohl die meistgehörte Antwort auf die Frage, warum die Insassen nicht angeschnallt seien. Denn gerade bei Kurzstrecken und niedrigen Geschwindigkeiten fühlten sich viele Fahrer sicher und es nicht für nötig, sich anzuschnallen - dabei ist der Gurt immer wirksam. Als "Nebenfolge" wurden auch 14 Strafanzeigen, meist wegen Fahrens ohne Führerschein unter Alkohol oder Drogen erstattet. Im Rahmen des Projektes "Geschnallt? - Der Gurt rettet Leben!" führte die Polizei des Rhein-Sieg-Kreises in den vergangenen zwei Wochen intensive Verkehrskontrollen durch. Insgesamt 1596 Verstöße stellten die Beamten fest.

Verkehrskontrollen gab es auch an allen 64 Grundschulen um die richtige Sicherung von insgesamt 2135 Kindern im Alter zwischen sechs und elf Jahren zu überprüfen. Davon waren 220 Kinder nicht vorschriftsmäßig angeschnallt. 85 Kinder waren gar nicht gesichert, 34 Kinder saßen in ungeeigneten Kindersitzen. 101 Kinder trugen nur den Erwachsenengurt, der für ihre Körpergröße nicht ausreichend ist. Meist waren es die eigenen Eltern, die am Steuer saßen.

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BlaulichtSamstag, den 5. September 2009

Geldwechselbetrüger unterwegs

Im Rhein-Sieg-Kreis sind Geldwechselbetrüger unterwegs. Die Kreispolizeibehörde nimmt die aktuellen Fälle zum Anlass, vor dem so genannten ?Geldwechsel-Trick? zu warnen. Fremde bitten das Opfer meist eine Münze zu wechseln, weil man nichts ?klein? hat. Wenn das Opfer das Portemonnaie nimmt und das Münzfach öffnet, wird es vom Täter abgelenkt. Der Täter wirft seine Münze in die Börse und entwendet unbemerkt Scheingeld.

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BlaulichtDonnerstag, den 3. September 2009

'Geschnallt? Der Gurt rettet Leben!'

Die Kreispolizeibehörde führt derzeit im Rhein-Sieg-Kreis Gurtkontrollen durch. Kreisweit wurden vom 31.08.2009 bis 02.09.2009 633 Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren als Mitfahrer überprüft. Davon waren 31 Kinder nicht, 11 waren nicht vorschriftsmäßig und 37 mit dem Erwachsenengurt gesichert.

Das Zwischenergebnis für die Gemeinde Ruppichteroth lautet bis jetzt positiv: überprüfte Kinder: 36; nicht gesichert: 0; sonstige falsche Sicherung: 0; mit Erwachsenengurt gesicherte Kinder: 0.

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BlaulichtMittwoch, den 2. September 2009

Polizei im Rhein-Sieg-Kreis erhält Verstärkung

Vier Polizeibeamte wurden zum 01.09.2009 in die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg versetzt. Drei von ihnen haben bereits einige Jahre in benachbarten Polizeibehörden Dienst versehen und sind jetzt im Rhein-Sieg-Kreis auf Patrouille. Der Vierte qualifizierte sich vor zwei Jahren zum Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und kommt nun nach erfolgreichem Abschluss als Polizeikommissar zurück in die Behörde.

Alle vier werden im Wach - und Wechseldienst eingesetzt, sie werden die Polizeiwachen in Siegburg und Troisdorf verstärken. Weitere Verstärkung erhielt die Polizeibehörde durch einen Tarifbeschäftigten, der im Kriminalkommissariat 41 auf der Datenstation und in der Kriminalaktenhaltung eingesetzt wird.

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