Nachrichtenarchiv
EnW-Deal zwischen Kreis und Rheinenergie geplatzt
Der Verkauf der Anteile des Rhein-Sieg-Kreises an der Tochtergesellschaft der Bonner Stadtwerke Energie und Wasser (EnW) kommt nicht zustande. RheinEnergie ist von den Verträgen zurückgetreten.Der Kreis und die TroiKomm GmbH hatten bereits im Jahr 2008 beschlossen, ihre Anteile an der EnW auf die RheinEnergie AG zu übertragen. Das Kartellamt hatte dem Vorhaben damals nicht zugestimmt.
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Der letzte Atemzug von Huwil
Vor 30 Jahren hatte das Traditionsunternehmen noch 1200 Mitarbeiter, jetzt sind es gerade einmal 22. Bis zum 30. Juni soll auch der letzte Angestellte gehen. Der einstig renommierte Hersteller für Schlösser und Beschläge stellt seinen Betrieb nach einem Insolvenzverfahren 2006 und mehreren Entlassungswellen komplett ein. Ein Sozialplan soll die Beschäftigten nach ihrer Entlassung finanziell unterstützen. Die Politik berät derweil über die weitere Verwendung des rund 70.000 Quadratmeter großen Firmengeländes.
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Diakonieverein übernimmt den Kindergarten Schönenberg
Viele Gerüchte gab es um die Zukunft des katholischen Kindergartens in Schönenberg, dementsprechend hoch war der Zuhörerandrang auf der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Familie und Senioren. Gemeinde, Kreis und Kirche klärten über die Umstrukturierungen des Kindergartens auf. Die katholische Kirchengmeinde gibt die Trägerschaft in Schönenberg zum 1. August ab, der Ökumenische Diakonieverein übernimmt. Ähnliches wird jetzt auch für den kommunalen Kindergarten Büchel angedacht.
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Start der Gründungsakademie Rhein-Sieg 2010
Die Gründungsakademie Rhein-Sieg startet mit ihrem Programm im 1. Halbjahr 2010. Auftakt des Gesamtprogramms bildet der dreistündige Workshop 'Von der Idee zum Konzept' am Mittwoch, 20. Januar 2010, 17.00 Uhr (BusinessCampus der Hochschule Bonn/Rhein-Sieg, Sankt Augustin, Grantham-Allee 20). Hier werden Fragen zur Tragfähigkeit einer Idee und die Möglichkeit, ob sich daraus eine erfolgreiche Selbstständigkeit entwickeln kann, beleuchtet. Infos und Tipps zur Unternehmensgründung gibt es ebenfalls.
Themenschwerpunkt des ersten Halbjahres ist die Kommunikation. Aber auch Zeitmanagement, die Zusammenarbeit von Selbstständigen in der Kreativwirtschaft und die unterschiedlichen Facetten des Marketings stehen im Focus. Nähere Informationen unter
info(at)gruendungsakademie-rhein-sieg.de.
Wirtschaft/PolitikDonnerstag, den 7. Januar 2010
Schulzweckverband mit Much wieder aktuell
Frischer Wind ist nach der letzten Sitzung des Mucher Gemeinderates in die Schuldiskussion gekommen. Die Gespräche über einen Schulzweckverband mit Ruppichteroth sollen nun wieder aufgenommen werden. Bürgermeister Alfred Haas brachte den Tagesordnungspunkt überraschend ein. Das kritisierten die Grünen. So habe man keine Möglichkeit gehabt sich auf das Thema vorzubereiten, lautete der Tonus aus der Fraktion. Haas begründete die Spontanität damit, dass Ruppichteroth kurzfristig entschied, die schulische Zusammenarbeit auch auf Much auszuweiten.
Den zweigeteilten Beschluss dazu fasste der Ruppichterother Rat auf seiner Sitzung Mitte Dezember. Bürgermeister Mario Loskill solle die gemeinsame Schulentwicklungsplanung mit Windeck und Eitorf auf der einen, mit Much auf der anderen Seite vorantreiben. "Beide Varianten umzusetzen steht allerdings nicht zur Debatte", so Loskill. In der Bröltalgemeinde könne man sich eine Hauptschule mit einer Zweigstelle der Realschule Much als Verbundschule vorstellen. Mit Windeck und Eitorf wäre eine gemeinsame Gesamtschule denkbar.
Bisher ist alles offen. Nur die Ruppichterother Fraktionen von den Grünen und der Linken sprachen sich ausschließlich für eine Gesamtschule und damit für ein Modell mit Windeck und Eitorf aus. Einig ist man sich jedoch in allen Fraktionen des Rates von Ruppichteroth, dass ein neues Konzept für eine weiterführende Schule her muss. Denn voraussichtlich nur bis 2011 sind die Schülerzahlen in der Hauptschule hoch genug, um das Weiterbestehen zu sichern.
Ein Unternehmen wird nun damit beauftragt, Bedarf und Schülerzahlen in den vier Kommunen bis Mitte des Jahres zu analysieren. Die Daten sind dann Grundlage für die weitere Schulentwicklungsplanung. "Die Fehler von vor zwei Jahren dürfen wir nicht wiederholen, die Schulstandorte bleiben auf jedenfall", sagt Loskill. Damals mangelte es an der Zusammenarbeit mit den Eltern, die Politik bezog sie in die Planungen nicht mit ein. Als öffentlich wurde, dass Standorte wegfallen könnten, platzten die Verhandlungen.
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