Nachrichtenarchiv
Auszeichnung für Eichhof-Mitbegründer
Seit 20 Jahren ist Lambert Dick Kassenwart des Eichhofs, zwischenzeitlich war er auch ehrenamtlicher Geschäftsführer. Dafür erhielt der Eichhof-Mitbegründer den Ehrenpreis für soziales Engagement des Landschaftsverbandes Rheinland. Bis zu seiner Pensionierung leistete er diese Arbeit nebenberuflich, mittlerweile sei sein ehrenamtliches Engagement für den Eichhof zum "Full-Time-Job" geworden. Dr. Jürgen Wilhelm, Vorsitzender der Landschaftsversammlung, betonte bei der Preisverleihung die hohe Bedeutung des Ehrenamtes für die Demokratie. Seit 2006 wird der Preis verliehen, in diesem Jahr bekamen ihn neun Personen überreicht. Foto: Dr. Jürgen Wilhelm und Lambert Dick (Lebensgemeinschaft Eichhof)
MagazinMittwoch, den 24. November 2010
Botschafter des "Neuen Blues"
Texas öffnet seine gewaltige musikalische Schatzkiste und schickt wieder einen Botschafter des "Neuen Blues" über den Teich nach Bröleck in die Kornbrennerei am Freitag, 26. November, um 20 Uhr. Hamilton Loomis, im Spannungsfeld zwischen Soul, Blues und Rock, definiert den amerikanischen Blues für das 21. Jahrhundert mit jugendlicher Power und gestandenem Traditionsbewusstsein. Der Eintritt ist frei. Foto: Hamilton Loomis
MagazinDienstag, den 23. November 2010
Französische Schülerin gewinnt deutschen Literaturwettbewerb
Dass eine Schülerin einen Literaturwettbewerb gewinnt, ist schon bemerkenswert. Noch bemerkenswerter ist es, wenn sie zudem Französin ist. Juliette Frelon heißt die Zweitplazierte des Schülerschreibwettbewerbs des Verbandes evangelischer Bekenntnisschulen und der evangelischen Nachrichtenagentur idea. Deutsch lernte sie am Sankt-Theresien-Gymnasium in Schönenberg. Dort besucht sie zur Zeit die zehnte Klasse. Foto: Juliette Frelon (St. Theresien-Gymnasium)
MagazinFreitag, den 19. November 2010
Über "Tasti" zu den Großen
Viele Vereine klagen über mangelnden Nachwuchs und Überalterung. Der Jugendmusikkreis (jmk) Ruppichteroth kann darüber lächeln, aber auch da fällt der Nachwuchs nicht einfach vom Himmel. Er muss hart erarbeitet werden, in mühevoller Kleinarbeit mit einem sich beständig weiterentwickelnden Konzept. Selten findet man drei Nachwuchsorchester in einem Verein. Wenn man die Proben belauscht, hört man nicht nur trockenes Musikstücke-Pauken.
0 KommentareMagazinMontag, den 15. November 2010
Cantz, Colör und Kölschrock
Es war ein Stelldicheinein der rheinischen Stars. Und mittendrin der Wöngterschter Fastelovendsverein (1. WFV). Mit der großen Jubiläums-Prunksitzung zum zehnjährigen Bestehen des Vereins begann die Session am Samstag in der Bröltalgemeinde. Im Kostüm mischte sich sogar der ein oder andere Döörper unters Volk und fiel im feiernden Publikum gar nicht auf.
0 KommentareMagazinSamstag, den 13. November 2010
Zum Glück kam Sankt Martin
Ein Pfefferminzbonbon, Traubenzucker und zwanzig Cent - das war die Ausbeute des Bettlers. Zum Glück schaute beim Martinsmarkt in Fußhollen auch Sankt Martin vorbei, sonst wäre es dem armen Mann in der nachgespielten Bettlerszene bei Temperaturen unter 10 Grad Celsius wohl schlecht ergangen. Mit dem Plastikschwert teilte der Heilige seinen Klettverschluss-Mantel. Für die Kinder eine wahre Erleichterung, auch wenn sie vorher wussten, dass die dramatische Geschichte gut ausgehen würde.
0 KommentareMagazinMittwoch, den 10. November 2010
Ruppichterother Gewerbe im Wandel
Ein Jahr lang hat sich Wolfgang Eilmes die Gewerbeentwicklung in Ruppichteroth von 1950 bis 2010 untersucht. Am Samstag, 13. November, stellt er im Forum der Hauptschule Ruppichteroth seine Ergebnisse vor. Durch die Unterstützung von alteingesessenen Unternehmern und deren Nachfahren konnte Eilmes mehr als 200 Bilder aus den 1950er Jahren zusammentragen, die teilweise noch nie öffentlich gezeigt wurden. Der Eintritt ist frei.
0 KommentareMagazinDienstag, den 9. November 2010
Bunte Federkleider auf der Bühne
Über 40 Kinder und Jugendliche führen am Samstag und Sonntag, 13. und 14. November, jeweils um 16 Uhr in der Aula des Hollenberg-Gymnasiums Waldbröl das Theaterstück "Die Konferenz der Vögel auf". Das Stück steht am Ende eines Ingrations- und Förderprojektes der Bürgergemeinschaft "Wir in Eichen". Alle Schauspieler haben einen Migrationshintergrund. Ein Jahr lang dauerte die Vorbereitung. Foto: Bunte Federkleider (Privat)
MagazinDienstag, den 9. November 2010
Rassiges Geflügel
Es gibt einen in Neunkirchen-Seelscheid. Es gibt auch einen in Much. Und demnächst soll es einen Rassegeflügelzuchtverein in Ruppichteroth geben. Rund um Züchter Klaus Weimer hat sich eine kleine Schar Döörper zusammengefunden, um den Verein "Freunde der Rassegeflügelzucht Ruppichteroth e.V." zu gründen. Wer die Begeisterung für das gefiederte Hobby teilt, bekommt nähere Informationen bei Klaus Weimer unter der Rufnummer 02295/90 29 68.
MagazinDienstag, den 9. November 2010
Auf das kollegiale Gedächtnis angewiesen
"Wir stoßen an unsere Grenzen", sagt Hans-Joachim Schneppel von der Arbeitsgemeinschaft Winterscheider Heimatjahrbuch. Bei den vielen Fotos, die von den Bürgern immer wieder für die Ausgaben zur Verfügung gestellt werden, sei es immer schwerer, die abgebildeten Personen und Jahreszahlen zu ermitteln. Repro: Welcher Festzug, welche Personen? (Heimatverein Winterscheid)
MagazinDonnerstag, den 4. November 2010
Fahrräder kostenlos reparieren lassen
243 Radfahrer verunglückten im vergangenen Jahr verunglückten im Gebiet der Polizei Rhein-Sieg. Zwei kamen dabei zu Tode. Sorge bereitet auch die Zahl der mit dem Rad verunglückten Kinder: 2009 waren es 45. Ursachen sind nicht nur Verstöße gegen die Verkehrsregelen, sondern auch Sicherheitsmängel an den Fahrrädern und schlechte Erkennbarkeit im Verkehr. Wer die Mängel im November bei zehn ausgewählten Fahrradfachbetrieben reparieren lässt, muss dank der Aktion "sicheres Fahrrad" der Polizei nur die Materialkosten zahlen. Grafik: Polizei Rhein-Sieg
MagazinDonnerstag, den 4. November 2010
Auch die Ruppichterother Synagoge brannte
Immer wieder neu wollen wir lernen, dass sich das, was sich am 9. November 1938 ereignete, nicht wiederholen darf. Wie in vielen anderen Orten Deutschlands wurde auch in Ruppichteroth die Synagoge in der Wilhelmstraße in Brand gesteckt. Dies war der sichtbare Auftakt zur fürchterlichen Vertreibung und Vernichtung der jüdischen Minderheit in Deutschland und so auch in Ruppichteroth. Dabei handelte es sich bei dieser Minderheit um Deutsche, die ihr Deutschland und auch ihr Ruppichteroth liebten, nur dass sie etwas anderes glaubten als die Mehrheit. Foto: Früher Synagoge, heute Wohnhaus an der Wilhelmstraße.
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