Nachrichtenarchiv
'Freizeitmagazin' informiert über Termine und Publikationen
Nach den zahlreichen Martinsumzügen mit Hunderten von Laternenlichtern beginnt nun die Advents- und Weihnachtszeit mit den traditionellen Märkten. Für die stärkste Einkaufszeit des Jahres sind Eröffnungs- oder Weihnachtsrabatte des örtlichen Handels sicherlich willkommen. Im chronologischen Veranstaltungskalender des 'Freizeitmagazins' sind Ankündigungen zu Feierlichkeiten von Vereinen und anderen Einrichtungen nachzulesen. Redaktionell wird das Thema Heimat in mehrfacher Hinsicht beschrieben, Buchempfehlungen und Vorstellung einer DVD gehören dazu. Wohnformen für mehrere Generationen oder neuer Lebensraum für Pflegebedürftige stellen einen weiteren Teil der diesmaligen Berichte. Auch das Wahljahr 2009 ist mit der Bestimmung der Bürgermeister-Kandidaten in den Gemeinden eingeläutet und die Jugend präsentiert sich zur Fünften Jahreszeit im Ornat der Karnevalsprinzessin oder in der Teilnahme an einem Tanzprojekt. Die letzte Ausgabe vor Weihnachten und dem Jahreswechsel erscheint bereits am 12. Dezember als "Weihnachtsmagazin", Anzeigen- und Redaktionsschluss dazu ist am 3. Dezember. Viel Spaß bei Ihren "Entdeckungen" in der Dezember-Ausgabe des 'Freizeitmagazins' wünscht Ihnen das ganze Team!
RegionFreitag, den 21. November 2008
Meteorologen warnen vor blitzartigem Wintereinbruch
Der Deutsche Wetterdienst sagt einen drastischen Wintereinbruch und Verkehrschaos voraus. Am Freitagmorgen beginnen an der Ostsee die Schneeschauer, die zum Nachmittag bis ins Mittelgebirge ziehen. Stellenweise kann es auch Gewitter geben.
Im Bröltal und der Umgebung könnten sich so in kürzester Zeit schneebedeckte und vereiste Fahrbahnen auftun. In dieser Region, vor allem auch im Bergischen Land, sollte man laut Warnung der Fachleute möglichst auf Autofahrten verzichten. Gegen Abend erreicht der Winter dann auch Süddeutschland. Am Alpenrand kann bis zum Samstagmorgen ein halber Meter Schnee fallen. Das gesamte Wochenende soll unbeständig und winterlich bleiben. Es könnte das spektakulärste Wetterereignis seit Orkan "Kyrill" Anfang 2007 werden, so die Meteorologen.
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Statusbericht "Vögel in Deutschland 2008"
Vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG-VSW) wurde jetzt der Statusbericht ?Vögel in Deutschland 2008? veröffentlicht. In dem Bericht wird die Situation gefährdeter Vogelarten eingehend analysiert und den Ursachen der Bestandsveränderungen nachgegangen. ?Jede dritte häufige Vogelart nahm zwischen 1990 und 2006 im Bestand ab. Ein alarmierendes Zeichen ist, dass viele bislang häufige Arten wie Kiebitz, Bluthänfling und Star rückläufig sind. Von den 100 häufigsten Arten werden 20 als gefährdet eingestuft oder stehen auf der Vorwarnliste?, erklärte Prof. Dr. Beate Jessel (Präsidentin Bundesamtes für Naturschutz).
Dr. Stefan Jaehne (Geschäftsführer der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten) verglich den Zustand der Vogelwelt mit der aktuellen Finanzmarktkrise: ?Unsere heimischen Brutvögel benötigen ebenfalls einen staatlichen Rettungsschirm. Anders lässt sich der freie Fall einiger unserer ehemals häufigsten Arten, vor allem in der intensiv genutzten Kulturlandschaft, nicht mehr stoppen?. ?Der in den kommenden Jahren zunehmende Anbau nachwachsender Rohstoffe wird die Situation für Feldlerche, Grauammer und Stieglitz weiter verschärfen?, fürchtet Stefan Fischer, Vorsitzender des DDA. Die Herausgeber des neuen Statusberichtes sind sich einig: Es besteht dringender Handlungsbedarf, um den Auswirkungen des vielerorts gravierenden Landschaftswandels zu begegnen. Die vorgestellte Studie ?Vögel in Deutschland 2008? fasst die aktuelle Lage der Vögel in Deutschland zusammen.
RegionFreitag, den 21. November 2008
Neue Fenster für Förderschule in Windeck
In der Sitzung des Kreisausschusses wurde jetzt die Sanierung der Fenster der Förderschule des Rhein-Sieg-Kreises in Windeck - Rossel beschlossen. Rund 161.000 Euro fließen in die Modernisierung der bestehenden Fensteranlagen. Geplant ist zukünftig weiterhin auch das Dach und die Außenwände zu isolieren. Zur Zeit werden in der Förderschule in Rossel 55 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Den Schulbetrieb nahm die Schule 1980/81 auf. Gefördert werden hier Kinder und Jugendliche unter dem Aspekt der geistigen Entwicklung.
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Regionale 2010: Landschaftsbeirat stimmt Lückenschluss im Siegtalradweg zu
Seitens des Landschaftsbeirates wurde jetzt die Zustimmung zum Lückenschluss des Siegtalradweges bei Eitorf-Kelters erteilt. Der Radweg entlang der Sieg ist ein wesentlicher Bestandteil des Regionale 2010 Projektes ?Gesamtperspektive Kultur und Natur quer zur Sieg?. Er wird nunmehr von Siegburg bis Windeck durchgängig familiengerecht ausgebaut werden. Die bestehenden Lücken des Siegtalradweges sollen geschlossen, Engpässe und Gefahrenbereiche behoben werden. Bisher müssen die Radfahrer im Bereich Eitorf-Kelters die L78 und den stark befahrenen Knotenpunkt der Brückenstraße überqueren. In Zukunft soll der Radweg unterhalb der Brücke durchgeführt werden. Die bestehenden Wege beiderseits der Brücke werden verbunden. Zum Ausgleich für diesen Eingriff in die Natur wird entsprechendes Teilstück des asphaltierten Siegunterhaltungsweges im Bereich Eitorf-Lützgenauel zurückgebaut werden.
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Kreis beteiligt sich an Studie 'Wohnen und Arbeiten im Alter'
An einer bundesweiten Studie unter dem Aspekt des demographischen Wandels beteiligt sich der Rhein-Sieg-Kreis. Das Thema ist ?Wohnen und Arbeiten im Alter?. Was für Erwartungen und Ansprüche stellt die ältere Bevölkerungsgruppe insbesondere an Ihre Wohnsituation, wie hoch ist die Bereitschaft auch nach dem aktiven Berufsleben weiterhin einer Arbeitsbeschäftigung nachzugehen? Dies sind nur einige Punkte, die die Studie beleuchten soll. Die demographische Entwicklung fordert die Gesellschaft auf umzudenken. Zum Einen müssen die Bedürfnisse der älteren Generation berücksichtigt werden. Zum Anderen werden Chancen aufgetan, da große Potentiale gerade hier schlummern: z.B. im wirtschaftlichen Bereich wie auch im sozialen und gesellschaftlichen Engagement. Denn Seniorinnen und Senioren sind in immer stärkerem Maße auch im Alter noch gesund leistungsfähig, motiviert und lernbereit.
Die Fragebögen stehen ab sofort unter
www.Rhein-Sieg-Kreis.de zur Verfügung. Erste Ergebnisse werden im Frühjahr 2009 vorliegen.
RegionSonntag, den 9. November 2008
Kreisumlage wird nicht erhöht
Aufatmen können die 19 Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis. Landrat Frithjof Kühn verkündete, dass der Kreis im kommenden Jahr einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen kann. Die Kreisumlage wird nicht erhöht. Das sind zwei zentrale Botschaften, die vom Entwurf des Kreishaushaltes für 2009, der kürzlich im Kreistag zur politischen Beratung eingebracht wurde.
Allerdings kann der Haushaltsausgleich nur durch einen Zugriff auf das Eigenkapital des Kreises in Höhe von rund 14 Millionen Euro gesichert werden, erklärte Kreiskämmerer Ganseuer. Trotz der angespannten Finanzlage sollen auch weiterhin sinnvolle und notwendige Investitionen vorgenommen werden.
RegionDonnerstag, den 6. November 2008
Ein ?Herz? für Kinder: Ruppichterother Helbing GmbH spendet für Echokardiographiegerät
Der Ruppichterother Unternehmer Ralf Helbing (Helbing GmbH Junkersaurenbach) zeigte wieder einmal ein ?Herz für Kinder?. Er übergab jetzt an den Geschäftsführer der Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e. V., Wolfgang Herr, einen Scheck und füllte damit den Finanzierungstopf für die Anschaffung eines mobilen Echokardiographiegerätes für die Universitätsklinik Bonn.
Helbing setzte damit den Spendenmarathon fort und ließ die ?rote Quecksilbersäule? des Spendenbarometers der Fördergemeinschaft weiter in die Höhe schnellen. ?Mit der heutigen Scheckübergabe haben wir nun bereits über zehn Prozent der Anschaffungskosten für das mobile Echogerät zusammen?, freute sich Heer. In den kommenden Wochen sollen weitere Spenden von regionalen Unternehmen in fünfstelliger Höhe folgen, damit die Finanzierung des knapp 70.000 Euro teuren Herzfehler-Diagnosegerätes Schritt für Schritt realisiert werden kann. ?Mit der Spende der Firma Helbing und den uns für die nächsten Wochen angekündigten weiteren Zuwendungen von Unternehmen aus der Region rückt der Zeitpunkt, zu dem wir das Gerät kaufen können, deutlich näher. Und das ist auch gut so, denn die Bonner Kinderkardiologen benötigen das mobile Echo dringend für die präzise und ortsunabhängige Diagnostik angeborener Herzfehler?, erläuterte Herr.
?Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Spende dazu beitragen können, ein im wahrsten Sinne des Wortes lebensrettendes Gerät anzuschaffen?, so Helbing. ?Als Vater zweier gesunder Kinder wie auch als erfolgreicher Unternehmer sehe ich mich regelmäßig in der Pflicht, zur Verbesserung des Gemeinwohls in der Region beizutragen.? Seit zehn Jahren verzichtet die Helbing GmbH darauf ihren Kunden in der Vorweihnachtszeit Geschenke zukommen zu lassen. ?Das eingesparte Geld geht regelmäßig an einen guten Zweck?, erklärte Helbing.
Mit den mobilen Echokardiographiegeräten in der Größe eines Notebooks können unabhängig vom Standort der Neugeborenen unmittelbar nach der Geburt absolut genaue Diagnosen hinsichtlich angeborener Herzfehler gestellt werden. Der Herzspezialist kann somit im Verdachtsfall den kleinen Patienten aufsuchen, belastende Transporte lassen sich auf diese Weise vermeiden. Gerade für die Bonner Kinderkardiologen, die nicht nur auf dem weitläufigen Gelände der Uni-Klinik, sondern auch im weiten Umkreis im Einsatz sind, ist die Mobilität des Gerätes ein enormer Vorteil. Im Notfall kann die Vorbereitung einer Operation unmittelbar eingeleitet werden, da die Daten der Diagnostik auf einem mobilen Datenträger gespeichert werden und der operierenden Klinik direkt zur Verfügung gestellt werden können.
Die in Bonn ansässige Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e. V. unterstützt seit 1989 die Verbesserung von Diagnostik- und Behandlungsmethoden sowie die Forschung im Bereich angeborener Herzfehler. Jedes 100. Neugeborene,zwischen 6.000 und 7.000 Kinder jährlich allein in Deutschland, kommt mit dieser häufigsten Organfehlbildung zur Welt. Ohne adäquate ärztliche Versorgung würden viele von ihnen die ersten Lebenstage nicht überstehen. Mit fachkompetenter Behandlung und optimaler medizinisch-technischer Ausstattung haben heute jedoch über 95 Prozent der Betroffenen die Chance aufzuwachsen wie andere - herzgesunde - Kinder auch.
RegionSamstag, den 25. Oktober 2008
Knigge im Straßenverkehr zum Thema: Das Blinken
Das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises, bei dem die Unfallkommission des Kreises angesiedelt ist, registriert immer wieder, dass vorfahrtsberechtigte Straßen mit abknickender Vorfahrt auch zu den Unfallhäufungsstellen zählen.
Dieter Siegberg, Leiter des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises, weist darauf hin, dass Kraftfahrer zunehmend das Blinken vergessen oder in eigener Interpretation der Verkehrsregeln sogar für überflüssig halten. Auch Radfahrer wechselten oftmals die Richtung, ohne dies den übrigen Verkehrsteilnehmern durch Handzeichen anzuzeigen.
"Doch die Grundregel des Straßenverkehrs, die Straßenverkehrsordnung, hat eine einfache und praktische Einrichtung an Fahrzeugen vorgeschrieben, die allen anderen Verkehrsteilnehmern zeigen soll, dass man beabsichtigt, seine Fahrtrichtung zu ändern: das ist der Blinker. Fahrräder haben so etwas nicht, dafür kann der Fahrer Handzeichen geben", erinnert Siegberg.
Wer aber das Blinken vergesse, so Siegberg weiter, mache die Vorteile des Blinkens und Zeichengebens, den Verkehr sicherer und flüssiger zu machen, unwirksam. Vielmehr gefährde der Verkehrsteilnehmer mit diesem Verhalten nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Oftmals kommt es zu Unfällen mit erheblichen Personen- und Sachschäden. Daneben darf der zusätzliche Schadstoffausstoß, der durch das verursachte "Stopp and Go" entsteht, auch nicht unbeachtet bleiben. "Die Ursachen des vergessenen Blinkens sind Disziplin- und Gedankenlosigkeit sowie Unwissen", vermutet Siegberg.
Grundsätzlich ist jeder Fahrtrichtungswechsel, jeder Wechsel der Fahrspur oder des Fahrstreifens rechtzeitig und deutlich anzuzeigen. Dies gilt sowohl beim Überholen, Abbiegen, beim Vorbeifahren an einem Hindernis, beim Weiterfahren auf der abknickenden Vorfahrtsstraße, beim Verlassen der Vorfahrtsstraße und beim Herausfahren aus dem Kreisverkehr. (Rhein-Sieg-Kreis, hei)
RegionMittwoch, den 22. Oktober 2008
Jahrbuch des Kreises informiert über Kirchen und Kapellen
In Siegburg wurde am Montag das diesjährige Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises vorgestellt. Es befaßt sich vorrangig mit Sakralbauten von Kapellen über Kirchen und Klöstern, Spuren jüdischen Lebens bis hin zu Moscheen im Kreisgebiet. Mit 36 Beiträgen auf 248 Seiten ist es das bislang umfangreichste Buch seiner Art. Speziell aus dem Bereich des 'Bergischen Rhein-Sieg-Kreises' behandelt es eine Wanderung entlang von Kirchen, Kapellen und Wegekreuzen in Much, zeigt Gotteshäuser im Bröltal auf alten Ansichtskarten und stellt die 'Bergische Heimatkrippe' in Ruppichteroth vor. Dazu gesellen sich zahlreiche Themen von Windeck bis Swisttal, darunter über die Abtei Michaelsberg, die Probstei in Oberpleis sowie die Klöster in Geistingen und Walberberg.
Weiterhin bietet der Band eine Chronik der Ereignisse des Zeitraums von Mitte 2007 bis Mitte 2008 und einen Ausblick auf das Programm des Jubiläumsjahres 2009, in dem der Rhein-Sieg-Kreis sein 40-jähriges Bestehen feiert. Dazu beleuchtet ein Artikel die Entstehungsgeschichte des heutigen Kreisgebietes im Vorfeld der Gebietsreform 1969, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung war. Eine weitere Vorschau stellt den 'Natursteig Sieg' vor, der im nächsten Jahr eröffnet werden soll. Erhältlich ist das in einer Auflage von 7.300 Exemplaren erschienene Jahrbuch ab sofort im Buchhandel, der Verkaufspreis beträgt 12 Euro.
RegionDonnerstag, den 16. Oktober 2008
Herbstwetter - Unfallwetter
Herbstwetter ist Unfallwetter. Das haben die zahlreichen witterungsbedingten Verkehrsunfälle der letzten Wochen gezeigt. Dabei hat jeder irgendwann einmal gelernt, wie man sich am besten gegen solche Pannen und Unfälle schützt. Vorsichtig und vorausschauend Fahren lautet die Devise, um die Gefahren zu minimieren.
Grundsätzlich ist der Straßenbelag bei Temperaturen unter 10°C nicht mehr so griffig, wie im Sommer. Hinzu kommt gefallenes Laub zu Hauf und Dreck von schweren landwirtschaftlichen Geräten. In Verbindung mit Feuchtigkeit, vor allem in den Waldpassagen des Bröltales, verwandelt sich die Fahrbahn schnell zur Rutschbahn. Ab November ist dort dann, wie auf Brücken, mit Frost zu rechnen. Spurrillen, ungenügende Querneigung der Straße oder zu glatter Belag sind schlecht zu erkennen, rechtzeitig reagieren kann der Fahrer nur bei angemessener Geschwindigkeit
Wildwechsel stellt in jeder Jahreszeit ein Risiko dar, jedoch muss im Herbst verstärkt damit gerechnet werden. Wildschweine sind zu dieser Jahreszeit überaus aktiv. Besonders in der Dämmerung sollte man vorausschauend fahren und unbedingt auf die entsprechenden Warnschilder achten. Wenn Wild auftaucht, langsam fahren, Fernlicht abschalten, langsam weiterfahren, mehrmals hupen. Achtung, ein Reh kommt selten allein! Wenn es zu einem Unfall mit einem Tier gekommen ist: Unfallstelle absichern und auf jeden Fall die Polizei über 110 verständigen.
Auch schlechte Sichtverhältnisse machen es dem Autofahrer schwer. Deshalb empfiehlt der ADAC, auch tagsüber mit Abblendlicht zu fahren, um frühzeitig erkannt zu werden. Bei Motorradfahrern ist dies schon lange Vorschrift. Wenn am 26. Oktober die Uhren eine Stunde zurückgestellt werden, begleiten frühe Dunkelheit und Nebel den Feierabendverkehr.
0 KommentareRegionDonnerstag, den 9. Oktober 2008
Keine Nadel des Teufels
Auch wer in seinem Garten keinen Teich hat, kann jetzt noch von einem großen Insekt Besuch bekommen. Ein blau-grün gemusterter Körper und glänzende, faltenreiche Flügel, die ein knatterndes Geräusch verursachen: Gemeint ist die Edellibelle, die so genannte blau-grüne Mosaikjungfer. Sie ist zurzeit auf der Jagd nach den letzten Insekten des Jahres, die sie im Flug fangen kann. Ihre drei Beinpaare bilden dabei einen reusenartigen Fangkorb.
Den Germanen waren die Libellen heilig, sie waren Freia, der Gemahlin Wotans geweiht. Erst später kam die Angst auf, Libellen könnten stechen, und sie erhielten Namen wie 'Teufelsnadeln' oder 'Augenstecher'. Völlig zu unrecht, Libellen haben garkeinen Stachel. Der englische Name trifft es da schon besser, Dragonfly - die Drachenfliege. Denn ihren Beutetieren müssten sie wie wahre Drachen vorkommen, wenn sie mit teilweise über 50 Stundenkilometern heranrauschen, elegant die engsten Kurven nehmen, ja sogar rückwärts fliegen oder wie Hubschrauber in der Luft stehen bleiben.
Libellen sind geschaffen für ein Leben im Flug, so fressen und paaren sie sich auch in der Luft. Forscher in den USA haben erst kürzlich entdeckt, dass zahlreiche Falten in den Flügeln Luftwirbel entstehen lassen, die das Insekt besser tragen können als stromlinienförmige Flügel - bis zu 30 Sekunden Segelflug mit nur einem Schlag sind möglich.
Hingegen sind ihre Larven reine Wassertiere. Aber auch dort präsentieren sie sich als Räuber mit einer speziellen Fangtechnik: einer zusammengefalteten Unterlippe, die plötzlich nach vorne schnellt und die Beute festhält. Dieses Larvenstadium kann ein Jahr, bei den Großlibellen auch bis zu vier Jahre dauern. Dann kriechen sie aus dem Wasser und das fertige Insekt schlüpft. Es fliegt nur einen Sommer, in dem es sich fortpflanzen muss. Die Eier werden je nach Art in Pflanzen eingebohrt oder einfach ins Wasser fallen gelassen. Die meisten Libellen sind jedoch auf bestimmte Gewässer spezialisiert, so gibt es Moor-, Teich-, See-, Fluss- und Sumpflibellen.
Gewässerverschmutzung und vor allem das Verschwinden von Gewässern haben diesen Tieren, die alle unter Artenschutz stehen, in der Vergangenheit sehr geschadet, manche Arten sind bereits ausgestorben. Daher geben die Fachleute des Kreises auch bei den Libellen gerne ein paar Artenschutztipps. So sollte man, wenn möglich, einen Gartenteich anlegen. Dieser muss nicht unbedingt üppig bepflanzt werden. Ganz im Gegenteil: Rohböden und nackte Ufer locken Pionierarten wie den Plattbauch und die Pechlibelle an. Im Laufe der Zeit kommen automatisch die passenden Pflanzen dazu und dann finden sich auch andere Arten ein. Nachteilig für die Lebellen ist das Einsetzen von Fischen, denn diese haben die Larven zum Fressen gern.
Nähere Auskünfte zum Thema Libellen erteilt gerne das Umwelttelefon des Rhein-Sieg-Kreises unter 02241 - 13 22 00.
0 KommentareRegionMittwoch, den 8. Oktober 2008
Noro-Viren im Schullandheim
Die höchst ansteckenden Noro-Viren sind aller Wahrscheinlichkeit nach verantwortlich für eine ganze Kette von Erkrankungen, die im Schullandheim Gemünd in den vergangenen Wochen auftraten.
Dieses Fazit zieht jetzt das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises, nachdem in Gemünd keine weiteren Fälle von Brechdurchfallerkrankungen bekannt geworden sind. ?Nach unseren Erkenntnissen?, erklärt der Leiter des Kreisgesundheitsamtes Erich Klemme, ?wies ein Kind schon während der Anreise im Bus Krankheitssymptome auf und hat dort erbrochen. Die Übertragung auf die anderen Schüler, wie sie bei engen Wohnverhältnissen, die in einem Landschulheim anzunehmen sind, war beinahe unvermeidlich.?
Auszuschließen ist, dass Speisen oder hygienische Verhältnisse im Landschulheim die Erkrankungen verursachten. ?Im Gegenteil?, so Klemme, das Schullandheim des Rhein-Sieg-Kreises sei eine hervorragend geführte Einrichtung, in die jährlich viele Schulklassen aus der ganzen Region führen und bei Schülern sowie Lehrern sehr beliebt sei. Beim Heimpersonal zeigten sich keine Krankheitssymptome, sämtliche Kontrolluntersuchungen waren unauffällig, auch alle Proben der ausgegebenen Speisen waren einwandfrei.
0 KommentareRegionMontag, den 6. Oktober 2008
Kostenlose Kleinanzeigen und Stellenangebote
Wir haben unser
Serviceangebot um zwei nützliche Funktionen erweitert. Ab sofort können völlig kostenlos private Angebote und Gesuche von Gegenständen sowie Dienstleistungen als Kleinanzeige in unsere Datenbank eingetragen werden. Desweiteren besteht die Möglichkeit für Gewerbetreibende, ihre Stellenausschreibungen - ebenfalls kostenlos - auf broeltal.de zu veröffentlichen. Die Einträge werden vor Aktivierung redaktionell überprüft, damit die Qualität des Anzeigenmarktes gewährleistet ist.
RegionDienstag, den 30. September 2008
Kreise fördern Integration - Landrat spricht vor Deutschem Landkreistag
Zuwanderung, Einwanderung, Migration, Integration - das seien Stichworte, die seit vielen Jahren immer wieder die politische und gesellschaftliche Diskussion bestimmen, erklärt Landrat Frithjof Kühn vor dem Deutschen Landkreistag in Radebeul. Bei knapp 7 Millionen Menschen deutschlandweit ohne deutschen Pass und mit insgesamt rund 15 Millionen Menschen, die einen Migrationshintergrund haben, sei Integration eine Schlüsselaufgabe der gesamten Gesellschaft.
Kühn führte aus, dass natürlich sehr viele Menschen aus Zuwandererfamilien bereits ihren Platz in der deutschen Gesellschaft gefunden hätten, es aber dennoch unübersehbare Integrationsprobleme gebe. Diese äußerten sich in Form von mangelhaften Deutschkenntnissen, die wiederum zu schlechten Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten führten, damit ein Grund für höhere Arbeitslosigkeit seien und teilweise sogar verantwortlich seien für eine höhere Kriminalitätsrate im Vergleich zur Gesamtbevölkerung. Dem Zufall dürfe man das Zusammenleben in unserem Land daher keinesfalls überlassen. Ebenso wenig ausschließlich der Gesetzgebung: ?Wir alle müssen an der gesellschaftlichen Integration von Zuwanderern arbeiten.?
Eine bedeutsame Rolle spielten dabei laut Kühn die Kommunen. Denn die Auswirkungen jeglicher Integrationsbemühungen seien unmittelbar vor Ort in den Städten und Gemeinden spürbar. Integration müsse vor Ort gelebt werden. Und es sei Aufgabe des Bundes und der Länder, den Kommunen die rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen dafür zu schaffen.
Im Rhein-Sieg-Kreis, so fbeschrieb der Landrat in seiner Rede, gebe es schon seit 20 Jahren einen Neubürgerbeauftragten, der als Ansprechpartner und Vermittler für Zuwanderer da sei. Einbürgerungen würden feierlich begangen, damit sich eingebürgerte Menschen willkommen geheißen und als deutsche Staatsbürger fühlten. Das vorhandene Angebot an Integrationsinitiativen müsse koordiniert und Neues angestoßen werden. Zu diesem Zweck wurde beim Kreis eine 'Fachstelle Integration' eingerichtet, die als Koordinationspunkt sowohl innerhalb der Kreisverwaltung, als auch mit den kreisangehörigen Kommunen, Verbänden, Organisationen und politischen Gremien zusammenarbeitet.
Weiterhin sei von großer Bedeutung, Integration und bürgerschaftliches Engagement miteinander zu verbinden - im Rhein-Sieg-Kreis bemühe sich die Freiwilligenagentur erfolgreich darum. Dazu kämen Sportvereine, für die ein zusätzlicher Anreiz, aktiv Integration voranzubringen, eine Auszeichnung der Sportstiftung der Kreissparkasse darstelle. Nicht zuletzt sei Sprache der Dreh- und Angelpunkt aller Integrationsinitiativen. Ohne sie könne Integration nicht gelingen. Daher müssten sowohl Angebote zur Sprachförderung vorhanden sein, als auch die Bereitschaft zur Spracherlernung gefordert werden.
0 KommentareRegionMontag, den 29. September 2008
Neue Leiterin der 'Psychologischen Beratungsdienste'
Nachdem die Mitglieder des Kreisausschusses zuletzt Maria Buchholz-Engels als Amtsleiterin einstimmig bestätigt haben, führt sie die Psychologischen Beratungsdienste des Kreises nicht mehr nur kommissarisch, sondern auch offiziell. Zuvor leitete sie die Abteilung des Schulpsychologischen Dienstes.
Die Psychologischen Beratungsdienste des Rhein-Sieg-Kreises umfassen den Schulpsychologischen Dienst in Siegburg, sowie die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern, Erziehungs- und Familienberatung in Siegburg mit Nebenstellen in Eitorf, Rheinbach und Bornheim. Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer 02241 - 13 27 10 oder auf
www.rhein-sieg-kreis.de. Öffnungszeiten der Beratungsstelle in der Mühlenstraße 49 in Siegburg sind montags bis donnerstags von 8.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 16.30 Uhr sowie freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr; darüber hinaus gibt es auch Termine nach Vereinbarung.
RegionSamstag, den 27. September 2008
Das 'Freizeitmagazin' - auch im Oktober für Sie da
Ab heute informiert Sie das 'Freizeitmagazin' wieder in Wort und Bild über Veranstaltungen im September und Ankündigungen zum Oktober. Entdecken Sie interessante Rückblicke in der Region und nehmen Sie teil am bevorstehenden, bunten Programm zum Herbst. Für die Herbstferien finden beispielsweise Jugend-Workshops statt und das Finale des Bandcontests in Much. Konzerte, Kunstausstellung, Oldieabend und Pflanzen-Tauschbörse finden sicherlich Zuspruch bei vielen Interessierten. Dies vorab, als Ausschnitt der unterhaltsamen Möglichkeiten im kommenden Monat. Die Redaktion nimmt Hinweise zu Kultur, Sport, Kitas, Schulen, Vereinen und weiteren Institutionen gerne entgegen. Auch Ihre Beiträge sind willkommen und bieten Gelegenheit, sich einer großen Leserschaft mitzuteilen. Viel Spaß mit dem Oktober-Angebot für Ihre Freizeit wünscht das Team des 'Freizeitmagazins'.
RegionFreitag, den 12. September 2008
Neuer Rettungswagen für Ruppichteroth
Rund 110 000 Euro hat der neue Rettungswagen für die Ruppichterother Wache der Johanniter und des Roten Kreuzes gekostet. Nachdem sich die Reparatur des alten Mercedes Sprinter nicht mehr rentierte, wurde die vom Kreis schon lange geplante Neuanschaffung vorangetrieben.
Das 150 PS starke, 120km/h schnelle und über 2 Tonnen schwere Fahrzeug auf der Basis des neuen Mercedes Sprinter bietet neben einer moderneren medizinischen Ausrüstung vor allem mehr Platz im Patientenraum. Möglich wird dies durch einen Aluminium-Gerippeaufbau, der so konzipiert ist, dass ein kompletter Austausch des Fahrgestelles nach Unfall oder hoher Laufleistung möglich ist. Eine Rückfahrkamera wirkt da zwar eher wie technische Spielerei, dennoch bietet sie vor allem bei Großveranstaltungen Sicherheit im Rückwärtsgang.
Insgesamt 650 000 Euro investierte der Rhein-Sieg-Kreis in neue Rettungsfahrzeuge. Drei neue Rettungswagen für die Wachen Ruppichteroth, Neunkirchen-Seelscheid und Rheinbach, zwei Notarztwagen für Eitorf und Rheinbach, sowie ein Logistik-LKW und ein Gerätewagen Atemschutz für das Kreisfeuerwehrhaus in Siegburg wurden angeschafft.
0 KommentareRegionMittwoch, den 10. September 2008
Teilweise freie Fahrt für Mofas
Ab sofort dürfen Mofa-Fahrer generell alle ausgewiesenen Radwege außerhalb geschlossener Ortschaften benutzen. Dies sieht eine aktuelle Änderung der Straßenverkehrsordnung vor. Bisher konnten nur solche Radwege befahren werden, die durch eine entsprechende zusätzliche Hinweis-Beschilderung für Mofas freigegeben waren.
?Durch die generelle Freigabe der Radwege außerorts entfällt die Anordnung der Zusatzzeichen. Damit wird ein weiterer Beitrag zum Abbau des Schilderwaldes geleistet?, erläutert Dieter Siegberg, Leiter des Straßenverkehrsamtes. Innerhalb geschlossener Ortschaften bleibt es bei der bisherigen Regelung. Das heißt, hier dürfen Mofas auch weiterhin nur auf Radwegen fahren, wenn dies mit dem Zusatzzeichen 'Mofas frei' erlaubt wird. Schieben darf man natürlich immer.
0 KommentareRegionFreitag, den 5. September 2008
Schwarzgelber Ritter
Der Schwalbenschwanz (lat. Papilio machaon) ist eine Wärme liebende Schmetterlingsart. Obwohl er unter das Artenschutzegesetz fällt, gilt er in Nordrhein-Westfalen als gefährdet. Oft fällt die überwinternde Generation kalten und nassen Sommern zum Opfer. Ebenso hemmen intensive Weidewirtschaft und das Abschneiden von Puppen tragenden Stängeln das Wachstum.
Wer jetzt im Garten nach seinen Möhren oder dem Fenchel schaut, kann dort vereinzelt die bis zu fünf Zentimeter großen Raupen entdecken. Sie sind grün oder weiß, schwarz geringelt und rot gepunktet. Aktuell fressen die Raupen an den Blättern und Blüten von Doldenblütlern, bevor sie einen geschützten Ort zum Verpuppen und Überwintern aufsuchen.
Im nächsten Mai schlüpft der Falter, der seinen Namen den ausgezogenen Hinterflügeln verdankt, die an die Schwanzgabeln der Schwalbe erinnern. Die Namensgeber
sahen in den Fortsätzen eher ein Messerchen. Und da Messer gemeinhin von Kämpfern oder Rittern getragen werden, bekam die ganze Schmetterlingsfamilie den Namen 'Ritterfalter'. Doch tatsächlich ist der Falter wehr- und harmlos. Nur wenn die Raupe gereizt wird, stülpt sie eine grelle orangefarbene Nackengabel aus. Diese, mit stinkendem Sekret gefüllten, Drüsenschläuche sollen vor allem Ameisen vertreiben.
Das Umweltamt des Rhein-Sieg-Kreises gibt folgende Tipps zum Artenschutz des Schwalbenschwanzes:
Pflanzen Sie für den Falter einheimische blau- oder violettblühende Blumen und Stauden an. Typisch sind Dost, Flockenblumen, Disteln und der nicht einheimische Sommerflieder. Sie eignen sich auch als Farbtupfer in einer unaufgeräumten Ecke des Gartens.
Da die Eier an Doldenblütlern wie Möhre, Fenchel, Dill oder Petersilie abgelegt werden und die Raupen niemals die Pflanze kahl fressen, sollte man auch diese Pflanzen blühen lassen und die Raupen nicht absammeln.
Reduzieren Sie den Pflegeaufwand im Garten und lassen Sie die Stängel der Pflanzen, die Puppen tragen, über den Winter stehen.
Weitere Fragen beantwortet das Umwelttelefon unter 02241 - 13 22 00.
0 KommentareRegionFreitag, den 29. August 2008
Das 'Freizeitmagazin' kommt - damit Sie nichts verpassen
Die Septemberausgabe des 'Freizeitmagazins' erscheint wie gewohnt zum Monatsende, damit die Planung für die kommenden Wochen rechtzeitig vorgenommen werden kann. In dieser Jahreszeit finden traditionell Erntedank-Veranstaltungen überall in den Gemeinden statt, die mit bunten Umzügen, Feiern und Märkten das typische Bild bestimmen.
Kulturgenuss mit 'Burgfestspielen' in Much und einer ganzen Woche in Seelscheid sind im Magazin angekündigt und kalendarisch aufgeführt.Erneut haben wir eine Auswahl für Sie vorgenommen mit Familientag in Ruppichteroth, Sport- und Musikveranstaltungen sowie informativer Unterhaltung. Fotos ergänzen den redaktionellen Teil und stimmen auf bevorstehende Ereignisse ein oder lassen zurückliegende Revue passieren.
Damit Sie nichts verpassen, bietet die Redaktion des 'Freizeitmagazins' mit seinen Kooperationspartnern authentische Berichterstattung vor Ort. Haben Sie ein interessantes Thema für uns, wenden Sie sich bitte an die Redaktion unter den im Impressum genannten Kontaktmöglichkeiten. Wir freuen uns auf Anregungen, Informationen oder kreative Beiträge aus der Leserschaft. Gute Unterhaltung im September wünscht die Redaktion des 'Freizeitmagazins'.
Das 'Freizeitmagazin' liegt ab sofort kostenlos in vielen Läden der Gemeinde Ruppichteroth aus!
0 KommentareRegionMontag, den 18. August 2008
Ruhezeit beim Kennzeichenwechsel wird überflüssig
Wer bisher sein Kennzeichen abmelden und auf einem anderen Auto weiterverwenden wollte, musste mit mehrwöchigen Wartezeiten rechnen. Oberbergischer und Rhein-Sieg-Kreis nehmen am 25. August ein neues Kfz-Zulassungsverfahren in Betrieb, dass die Ruhezeit eines Kennzeichens überflüssig macht.
Die Nummernschilder können nach der Abmeldung reserviert und ohne Verzug neu angemeldet werden. Bis Ende 2008 soll auch die schriftliche Versicherungsbestätigung überflüssig sein. ?Wir können die Versicherungsdaten online auf der Datenbank des Gesamtverbandes der Versicherer abrufen?, erklärt der Leiter der Zulassungsstelle im Straßenverkehrsamt Gummersbach, Rolf Medgenberg. Eine eVB-Nummer, die der Fahrzeughalter von seiner Versicherungsagentur erhält, dient dabei als Erkennungsmerkmal. In einer Übergangsphase bis Ende diesen Jahres benötigen die Zulassungsstellen jedoch sowohl die eVB-Nummer, als auch die schriftliche Versicherungsbestätigung.
0 KommentareRegionDonnerstag, den 14. August 2008
Service für Pilzsammler
Vom Frühjahr bis in den Spätherbst geht in unseren Breitengraden die Pilzsaison. Wie in den vergangenen Jahren bietet das Veterinäramt des Oberbergische Kreis während dieser Zeit eine kostenlose Beratung für Pilzsammler an. Klaus Dannenberg, anerkannter Pilzsachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie, nimmt auf Wunsch die Pilzkörbe von Sammlern unter die Lupe und kann fachkundig ungenießbare oder gar giftige Arten aussortieren. Weitere Informationen rund um das Thema Pilze gibt es auf www.obk.de.
RegionSonntag, den 10. August 2008
Nationalpark Siebengebirge in Planung
Das Siebengebirge wird in den letzten Jahren immer intensiver als Erholungsgebiet genutzt. Dem steht die Naturschutzwüdigkeit und die Anweisung, das Areal in einen Nationalpark zu verwandeln, gegenüber. Deshalb wurde es nötig, ein neues Wegekonzept für das Siebengebirge zu entwerfen. Gemeinsam mit den betroffenen Kommunen, den Fachbehörden und zahlreichen Interessenvertretern - darunter Reiter, Radfahrer, Läufer, Waldbesitzer, Naturschutzverbände und interessierte Bürger - wurde ein Vorschlag dafür erarbeitet. Darin werden sowohl die naturschutzfachlichen Ziele einer möglichst ungestörten Flora und Fauna, als auch die Interessen der Bevölkerung an einer wenig eingeschränkten Erholungsnutzung.
Bevor das Verfahren zur Ausweisung des 'Bürgernationalparks Siebengebirge' eingeleitet wird, steht das Konzept der Öffentlichkeit zur Verfügung. Bürger können sich so im Detail mit den geplanten Wander-, Rad- und Reitwegenetz für den beabsichtigten Nationalpark befassen und eigene Ideen vortragen. Die Anregungen werden von der Bezirksregierung Köln ausgewertet und bei der nachfolgenden Erarbeitung der Nationalparkverordnung mit Wegeplan berücksichtigt.
Ab sofort liegt der Entwurf des Wegekonzeptes im Kreishaus in Siegburg aus, sowie in den Rathäusern der Städte Königswinter (Thomasberg) und Bad Honnef, im Stadthaus Bonn, im Rathaus in Beuel und bei der Bezirksregierung in Köln aus. Bis zum 20. Oktober werden die Anregungen entgegengenommen, zu richten in einem formlosen Schreiben per Post an die Bezirksregierung Köln, Dezernat 51, 50606 Köln oder per eMail an
siebengebirge(at)bezreg-koeln.nrw.de. Die Schreiben können auch bei den beteiligten Kreis- und Stadtverwaltungen abgegeben werden. Zur Verdeutlichung wird darum gebeten, den Vorschlägen jeweils den entsprechenden Auszug aus dem Wegeplan beizufügen.
Weitere Informationen zum geplanten Nationalpark, sowie die Karten und die Termine der Ortsbegehungen gibt es auf
www.buergernationalpark-siebengebirge.de.
RegionDonnerstag, den 7. August 2008
Das 'Freizeitmagazin' im August mit vielen Freizeittipps
Mit dem Ende der Sommerferien erscheint diesen Freitag die August-Ausgabe des 'Freizeitmagazins' mit einer Auflage von rund 21.000 Exemplaren. Hinweise zu Veranstaltungen in den Gemeinden Ruppichteroth, Much und Neunkirchen-Seelscheid bieten viele Alternativen für die Freizeitgestaltung.
Ob 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Ruppichteroth, das Streitwagenrennen in Neunkirchen, traditionelle Pfarr-, Erntedank- oder Dorffeste sowie Beach-Soccer für Sportliche, die Auswahl ist vielfältig. Die 200-jährige Geschichte des Hohner Nachbarschaftskreuzes findet Würdigung in einer feierlichen Zeremonie mit Segnung und Interessenten der bildenden Kunst erhalten an einem Tag die Möglichkeit, vier anerkannte Mucher Künstler in ihren Ateliers zu besuchen. Lyrisch geht es zu bei der Sommerwanderung mit Arnold Leifert, begleitet von dem Konzert "Bergische Lieder" mit drei jungen Musikern und Ende des Monats beginnt die Kulturwoche in Seelscheid mit entsprechend vielseitigem Programm. Freuen Sie sich auf gute Unterhaltung in der Region.
Die Redaktion bedankt sich für Ihre Ideen und Anregungen bis zum Redaktions- und Anzeigenschluss am 20. August 2008 zur September-Ausgabe. Sie erreichen uns wie gewohnt unter den Kontaktdaten im Impressum auf Seite 2.
RegionDonnerstag, den 7. August 2008
Schnuppertag bei der VHS
Die Volkshochschule (VHS) Rhein-Sieg besucht die Bürger der Gemeinde Ruppichteroth. In der Grundschule in Schönenberg finden an einem Nachmittag Schnupperkurse in den Fachbereichen Sprache, Gesundheitsbildung, Arbeit und Beruf, EDV, Kunst und Gestalten statt, kostenfrei. Am 22. August um 16 Uhr beginnt der Schnuppertag mit der Begrüßung durch Bürgermeister Hartmut Drawz und Mechthild Tillmann, Direktorin der VHS. Wer Lust auf mehr hat, kann direkt eine Anmeldung ausfüllen, das Herbstsemester beginnt am 1. September. Neben den Kursen steht die Direktorin zusammen mit ihrem Beratungsteam Interessierten Frage und Antwort.
RegionSamstag, den 2. August 2008
Bröltaler Geschichte - Der Juliusstollen
Der Juliusstollen wurde 1868 von der Phoenix AG Duisburg im Zuge des industriellen Bergbaus angelegt. Bis Mitte der 1880er Jahre förderte man aus der Zuckergrube und Frühlingsgrube knapp 20.000 Tonen Eisenstein, davon zeugen heute noch die Kipploren, die am Kreisverkehr in Ruppichteroth postiert sind. Der Stollen reichte 450 Meter von der Brölstraße aus in den Berg hinein und ergänzte den 1832 gebauten Friedrichs-Erbstollen. Bis 1967, als die Trinkwasserversorgung Ruppichteroths dem Wahnbachtalsperrenverband zugesprochen wurde, bezog die Gemeinde ihr Trinkwasser aus den stillgelegten Schächten. Nach 1967 nutzten die Huwil Werke das Wasserreservoir für die Industrie. Der Name geht vermutlich auf den damaligen belgischen Grundstücksteilhaber Julius Gernart zurück, der das Terrain später an die Phoenix AG verkaufte.
RegionFreitag, den 1. August 2008
'Kaufhaus Schuhmacher' soll Besitzer wechseln
Mitten im historischen Ortskern Ruppichteroths steht das ehemalige Kaufhaus Schuhmacher zum Verkauf. Um 1850 an der Burgstraße erbaut, hat es eine bewegte Geschichte hinter sich.
Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete Wilhelm Willach das Haus und lebte dort mit seiner Familie. Unter seinen zwölf Kindern waren Otto und Hugo Willach, die 1889 mit ihrem Industriebetrieb für Beschlagtechnik die Ruppichterother Geschäftswelt prägten. Heute noch existieren die zwei Firmen, Gebrüder Willach GmbH und Huwil-Werke, die aus der Spaltung des Familienunternehmens hervorgingen. Der Bruder Christian Willach übernahm das Haus und die Kolonialwarenhandlung seines Vaters, führte diese bis 1912/1913 fort. Danach trat das erste Mal der Name Schuhmacher auf.
Walter Schuhmacher, eine Neffe Christian Willachs, übernahm Anwesen und Geschäft. Bis 1939 richtete er drei Zimmer für ein kleines Hotel mit Gaststätte ein. Die Gaststätte wurde aufgegeben, als das Haus 1957 zum "Kaufhaus Schuhmacher" umgebaut wurde. Lebensmittel und Textilien gingen seitdem über die Ladentheke. In dieser Form bestand der Betrieb bis 1967, danach versuchte sich eine Bonner Textilkette als Mieterin. Schon 1980 wechselte das Haus sein Gesicht, eine Bonnerin erwarb es. Ihre Tochter eröffnete in der linken Gebäudehälfte die wenig erfolgreiche "Diva-Kneipe", daneben entstand eine Pizzeria, die vor mehr als zehn Jahren auszog. Seither steht das Anwesen leer.
Vor einem Jahr inserierten die Erben das Domizil, seit einem Jahr findet sich kein Interessent. Immobilienmakler Sven Möller wendete sich an den Bürgerverein Ruppichteroth, der Voritzende Wolfgang Steimel und seine Vorstandskolleginnen Sibylle Wieber, Annette Happ und Christiane Cars wiederum an die Ratsfraktionen der Gemeinde. In einem offenen Brief wollen sie "eine Diskussion anregen, wie man das Gebäude in seiner Fachwerksubstanz retten kann, und zudem versuchen, Einfluss zu nehmen, es einer Nutzung zuzuführen, die in Ruppichteroth auch im Hinblick auf einen wünschenswert zunehmenden Tourismus fehlt".
Man würde es gerne sehen, wenn das ehemalige Kaufhaus Schumacher renoviert und dort ein Café, ein kleines Hotel oder etwas ähnliches eingerichtet würde. Nach Wolfgang Steimel wäre die einfachste Lösung, die Gemeinde kaufe das Haus. Aber auch er weiß, dass das den finanziellen Rahmen sprengen würde. Dabei ist der alleinige Kaufpreis von rund 200 000 Euro nicht die einzige Investition, hinzu kämen nach Schätzungen von Professor Dr. Wolfgang Harth noch 600 000 Euro für Sanierungsarbeiten. Die Familie Harth erwarb und restaurierte aufwendig das ehemalige Schullandheim in Ruppichteroth und zuletzt die Traditionsgaststätte Halang, heute unter dem Namen "Gasthaus an St. Severin". Auch an sie wendete sich der Bürgerverein, Dr. Harth schloss den Kauf des Kafhauses Schuhmacher jedoch aus. Von den Ratsfraktionen liegt bisher noch keine schriftliche Antwort vor. Professor Harth glaubt allerdings, dass sich ein Liebhaber finden wird. Vielleicht sogar ein Ruppichterother. Bis dahin geht die Suche nach einem Käufer weiter.
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Kindergartenkinder machten Bibliotheksführerschein
10.07.08 - (Eine Information der Öffentlichen Bücherei Ruppichteroth) Die Öffentliche Bücherei Ruppichteroth hat es schon immer als ihre besondere Aufgabe betrachtet, das Lesen zu fördern. Nicht von ungefähr sind viele Familien mit Kindern und die Grundschule Ruppichteroth ihre Hauptnutzer. Mit der Initiative 'Bib-fit in die Schule' möchte die Bücherei Ruppichteroth schon Vorschulkinder für das Lesen und das Ausleihen von Büchern motivieren.
Mit ihrer Idee und Aktion 'Bib-fit' bzw. 'Bibliotheksführerschein für Kindergartenkinder' stießen die Leiterinnen Anneliese Neuber und Sigrid Altwicker sowohl beim Kindergarten der kath. Kirchengemeinde als auch beim ökumenischen Kindergarten 'Unter'm Regenbogen' auf gute Resonanz. So besuchten alle Vorschulkinder der beiden Kindergärten in Ruppichteroth mit ihren Betreuerinnen die Bücherei.
Schon an der Tür wurden sie persönlich begrüßt und versammelten sich dann auf der Lesetreppe im Kinderbuchraum. Hier erzählte ihnen Frau Neuber etwas über die Geschichte, die Bedeutung und Aufgaben der Bücherei. Besonders aufmerksam hörten alle zu, wenn Frau Altwicker aus lustigen Bilderbüchern vorgelesen hat. Die Büchereileiterinnen waren überrascht und erfreut, wie gut alle Kinder das Büchereilied singen konnten. Gut aufgepasst wurde auch, als der Ausleihvorgang und die Ordnung in der Bücherei erklärt wurden. Mit Begeisterung wurde in den Bilderbuchtrögen ein Buch ihrer Wahl ausgesucht. Die Mitarbeiterinnen Frau Anni Weiand und Frau Alexandra Adolphs erklärten dann noch einmal den Buchungsvorgang.
Zum Ende der Veranstaltung waren die Kinder stolz, als sie den 'Bibliotheksführerschein' und einen kleinen Rucksack mit dem 'Bib-fit'-Logo überreicht bekamen.
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Bürgerbefragung zur Lebensqualität in der Region
Update: Umfrage zur Lebensqualität in der Region verlängert
Bis zum 31. Juli besteht noch die Möglichkeit, an der Befragung zur Lebensqualität in der Region des Bergischen Rhein-Sieg-Kreises teilzunehmen. Je mehr (anonymisierte) Fragebogen abgegeben werden, desto aussagekräftiger ist die Erhebung für die zukünftige Planungsarbeit.
Im Rahmen des Integrierten Ländlichen Entwicklungs-Konzeptes (ILEK), das die vier "Bergkommunen" des Rhein-Sieg-Kreises derzeit erarbeiten, beschäftigt sich eine Projektgruppe mit dem Erhalt und der Steigerung der Lebensqualität in den Orten. Was aber bedeutet Lebensqualität in den Augen der Betroffenen, der Bürger in Lohmar, Much, Neunkirchen-Seelscheid und Ruppichteroth? Wo liegen die Stärken und Schwächen der einzelnen Orte und der Region? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, wurde ein einseitiger Fragebogen entwickelt. Dieser beschäftigt sich mit der Landschaft, der Mobilität, der Versorgungs-Situation, dem Wohnumfeld, dem Arbeitsmarkt, dem Bildungs-, Freizeit- und Kultur-Angebot, sozialen Fragen sowie dem Grad der Bürgerbeteiligung. Der Fragebogen liegt im Rathaus sowie im Bürgerbüro Seelscheid aus und kann auch im Internet abgerufen werden. Je mehr ausgefüllte Bögen bis zum 30. Juni in den Rathäusern oder per Telefax (0261 / 3043922) eingehen, desto aussagekräftiger ist das Ergebnis für die Ermittlung des Handlungsbedarfs.
Fragebogen im PDF-Format
RegionMittwoch, den 25. Juni 2008
Freizeitmagazin jetzt auch für Ruppichteroth
Mit Ankündigungen und redaktionellen Berichten vor Ort erfahren Sie im 'Freizeitmagazin' Buntgemischtes aus den Gemeinden Neunkirchen-Seelscheid, Much und seit Juli 2008 nun auch aus Ruppichteroth.
Der monatliche Veranstaltungskalender bietet eine vielseitige Übersicht an weiteren Freizeitmöglichkeiten im Juli mit Hinweisen auf Anmeldetermine zu den Ferienangeboten für Kinder und Jugendliche.
Die Juli-Ausgabe erschien am 20. Juni und liegt bereits in Ruppichteroth, Schönenberg und Winterscheid an mehr als 25 Auslagestellen aus, damit man rechtzeitig interessante Angebote für die Urlaubsplanung auch Zuhause findet.
RegionDienstag, den 24. Juni 2008
Scheckübergabe an die ?Tafel Oberberg Süd?
Hans-Jürgen Schnell überreichte 3000 Euro
Rundum glücklich zeigte sich der Ruppichterother Augenarzt Dr. Hans-Jürgen Schnell, der zusammen mit Dr. Martin Radermacher in Waldbröl eine augenärztliche Gemeinschaftspraxis und ein AugenLaserZentrum unterhält. Konnte er doch einen Scheck in Höhe von 3000 ? an die Tafel Oberberg Süd übergeben. Anlässlich seines 60. Geburtstag hatte Dr. Schnell die Gratulanten gebeten, anstatt Geschenken zugunsten der ?Tafel? zu spenden.

v.l.n.r.: Dr. Martin Radermacher, Dr. Hans-Jürgen Schnell, Magdalene Becher, Alfred Freitag
Alfred Freitag und Magdalene Becher, zwei ehrenamtliche Helfer der ?Tafel Oberberg Süd? waren ins Medic-Center am Kreiskrankenhaus gekommen, um den Scheck entgegen zu nehmen. ?Wir können das Geld sehr gut brauchen, da ein Kühlwagen angeschafft werden muss, damit die Lebensmittel ordnungsgemäß transportiert und aufbewahrt werden können. Gerade im Sommer ist dies für uns ein großes Problem?, erklärte Teamleiter Freitag.
Zur Zeit werden rund 900 Personen (darunter 600 Kinder und Jugendliche) von der Waldbröler Tafel unterstützt. Die Hilfesuchenden kommen u.a. aus Windeck, Ruppichteroth, Nümbrecht, Morsbach, Reichshof und Waldbröl. Die Tafel organisiert aus diesen Gemeinden auch die Nahrungsmittel aus Supermärkten oder z.B. Bäckereien. Der Handel gibt die Nahrungsmittel ab, weil sie nur noch ein Mindesthaltbarkeitsdatum von ein paar Tagen haben, oder auch die Verpackungen beschädigt sind, oder Produktumstellungen erfolgen müssen. Manchmal müssen auch Saisonartikel einfach nur dem neuen Angebot weichen. Zusätzlich erhält die Tafel auch Sachspenden von Schulen oder Vereinen.
Jeder Artikel wird von den ehrenamtlichen Helfern genau unter die Lupe genommen. Lebensmittel, die nicht mehr für den Menschen zum Verzehr geeignet sind, erhält ein Landwirt für seine Tiere oder für den Kompost. Zweimal wöchentlich (dienstags und freitags) erfolgt die Lebensmittelausgabe in der Brölbahnstraße 1 in Waldbröl. Mittlerweile werden ca. 3 Tonnen Lebensmittel pro Woche verteilt. Einen symbolischen Beitrag von knapp 2 ? pro Tasche, deren realer Wert zwischen 30 und 40 ? liegt.
Dr. Schnell: ?Ich bin froh, dass so viele meiner Geburtstagsgratulanten meinem Wunsch entsprochen und für diesen guten Zweck gespendet haben. Gerade auch in unserer Konsumgesellschaft darf es nicht sein, dass Lebensmittel verderben oder weggeworfen werden, wenn auf der anderen Seite Menschen nicht das Notwendige zum Leben haben.?
Der Begriff ?Tafel? ist durch eine Dachorganisation geschützt. Bundesweit gehören ihr mehr als 700 Tafeln an. Sie arbeiten alle nach den gleichen Prinzipien. Sie hilft mit Lebensmitteln bedürftigen Menschen (von der Tafel ?Kunden? genannt) unter uns. Die Bedürftigkeit wird durch amtliche Nachweise überprüft.





