Nachrichtenarchiv
Schwerer Unfall im Homburger Bröltal
23.06.08 - Um ca. 15:40 Uhr ereignete sich im Homburger Bröltal, auf der L350 nähe Much-Alefeld, ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 19-Jährige aus Nümbrecht fuhr mit ihrem Opel Corsa in Richtung Much. Aus bisher unbekanntem Grund geriet sie in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Opel Astra einer 53-jährigen Mucherin. Durch die hohe Aufprallwucht drehten sich beide PKWs jeweils um die eigene Achse und kamen erst im Grünstreifen zum Stand.
Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte kümmerten sich Ersthelfer um die Verletzten. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt, sodass die eingeschlossenen Frauen von den 20 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Much aus den Wraks mit hydraulischem Gerät befreit werden mussten. Nach der Erstversorgung durch den per Rettungshubschrauber eingeflogenen Notarzt erfolgte die Überführung mittels zweier Rettungswagen in das Krankenhaus Waldbröl. Nach ersten Einschätzungen der Rettungskräfte erlitt die 19-Jährige schwere Verletzungen, die 53-Jährige leichte.
Laut Erzählungen einer Ersthelferin sind mehrere Fahrzeuge, die vor ihr fuhren, beim Antreffen der Unfallstelle ohne anzuhalten weitergefahren. Der betroffene Straßenabschnitt war bis 19:15 Uhr gesperrt.
BlaulichtFreitag, den 20. Juni 2008
Kleinfeuer im Oelerother Gewerbegebiet
In etwa der 80. Minute des Viertelfinalspiels, Türkei gegen Kroatien, wurde die Freiwillige Feuerwehr Ruppichteroth von einem Anwohner zu einem unklaren Containerbrand auf dem Oelerother Gewerbegebiet gerufen. Bei Ankunft stellte sich bald heraus, dass es sich zwar um ein kontrolliertes, aber nicht erlaubtes Verfeuern von Holzunrat auf einem Privatgrundstück handelte. Da der Grundstückseigentümer keine gültige Genehmigung vorlegen konnte, wurde durch die Polizei die Löschung des nicht angemeldeten Nutzfeuers veranlasst. Ein teures Nachspiel wird es für den Grundstückseigentümer haben, denn ihm werden die Kosten für den Einsatz von der Gemeinde Ruppichteroth in Rechnung gestellt.
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Randalierende Fußballfans sorgen für Feuerwehreinsatz
Nach dem erfolgreichen Viertelfinalspiel der deutschen Nationalmannschaft des vergangenen Abends, hinterliessen einige Chaoten von den etwa 500 Kneipenbesucher und Fussballfans am Hennefer Bahnhof ein Bild der Verwüstung. Papiermülltonnen wurden auf der Bahnhofstrasse ausgekippt, gelbe Müllsäcke durch die Gegend geschossen. Die herbeigerufene Polizei holte die Feuerwehr zu Hilfe. 13 Einsatzkräfte in drei Fahrzeugen rückten an und befreiten die Bahnhofstrasse vom Unrat. Die wiederbefüllten Mülltonnen wurden an sicherer Stelle postiert, um erneute Leerung auf der Strasse zu vermeiden. Nach 45 Minuten Einsatzzeit konnte die Strasse wieder für den Strassenverkehr freigegeben werden. (Foto: Feuerwehr Hennef)
BlaulichtDonnerstag, den 19. Juni 2008
Kleinlaster übersieht Motorradfahrer - leicht verletzt
Gestern Abend gegen 19 Uhr bog ein 29 Jahre alter Ruppichterother mit seinem Kleinlaster von der Bröltalstrasse auf die L350 Richtung Much ab. Da er sich verfahren hatte, wendete er bei der nächstgelegenen Querstrasse "Felderhoferbrücke". Hierbei übersah er einen auf der L350 aus Richtung Much kommenden Motorradfahrer. Es kam zu einem Zusammenstoß, der 50-jährige Kradfahrer kam zu Fall und rutschte die Böschung hinab. Glücklicherweise wurde er nur leicht verletzt. Beide Fahrzeuge wurden durch den Zusammenstoß stark beschädigt und waren nicht mehr Fahrbereit.
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17-jähriger Kradfahrer schwer verletzt
Heute Mittag gegen 13 Uhr ist bei Ruppichteroth-Büchel in Höhe des Klärwerks ein 17-jähriger Leichtkraftradfahrer aus Waldbröl verunfallt. Der aus Richtung Hennef kommende Kradfahrer ist aus einer langezogenen Rechtskurve hinaus getragen worden, berührte dabei zuerst einen entgegenkommenden LKW leicht und konnte das Motorrad der Marke Honda nicht mehr stabilisieren, sodass er letztendlich mit einem PKW frontal zusammenstieß. Wegen der schweren Verletzungen wurde der 17-Jährige mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die B478 war zwischen Ingersau und Büchel für die Unfallaufnahme zwei Stunden lang gesperrt. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf etwa 5.000,- EUR.
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Polizei sucht orientierungslosen 72-jährigen Mann
Am 15.06.2008 gegen 13.00 Uhr nahm sich ein stark demenzkranker 72-jähriger Mann aus Lohmar von seiner Familie unbemerkt die Schlüssel eines VW Passat und machte sich auf den Weg nach Köln-Merheim. Im dortigen Krankenhaus angekommen, beabsichtigte er offenbar seine Frau zu besuchen. Als er gegen 14.00 Uhr dort eintraf, teilte ihm das Krankenhauspersonal mit, dass seine Frau schon seit geraumer Zeit ins Siegburger Krankenhaus verlegt worden war.
Von dieser Zeit an wurde der Lohmarer nicht mehr gesehen. Angehörige vermuten, dass der orientierungslose Mann den Weg nach Hause nicht mehr gefunden hat und baten die Polizei um Hilfe. Eine Fahndung nach dem 72-Jährigen bzw. dem Pkw, einem grünmettalicfarbenen VW Passat Limousine mit dem amtlichen Kennzeichen SU-DJ 336 verlief bislang ohne Erfolg. Der 72-Jährige ist ca. 170cm groß, schlank, hat weiße Haare, Stirnglatze, trägt eine graue Hose, einen grauen Anorak und ein helles Hemd. Aufgrund seiner Krankheit kann er sich nur schlecht artikulieren, nicht einmal seinen Namen nennen. In der Anlage befindet sich ein Bild des Gesuchten. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 11 unter der Tel.: 02241-5413121.
Update 18.06.2008
Eine Streifenwagenbesatzung traf den Gesuchten in der Nacht zum 18.06.2008 in Alsfeld (Hessen) unversehrt an. Er wurde von Angehörigen abgeholt und ist mittlerweile wieder wohlbehalten zu Hause eingetroffen.
BlaulichtDienstag, den 10. Juni 2008
Ziegenalarm auf der B478
10.06.08 - Der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen wurde an diesem Abend zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen. Aus einem Gehege an der Bröltalstraße entliefen fünf Ziegen und tummelten sich auf der Fahrbahn, das Ordnungsamt hatte Unterstützung angefordert.
Nachdem die offene Stelle im Zaun ausgemacht war, versuchte man die Tiere mit Schaufeln und Stöcken wieder in die Einfriedung bei Ingersau zurückzutreiben. Drei der fünf Ausreißer waren schnell eingefangen, die anderen beiden waren zunächst wie vom Erdboden verschluckt. Rund zwei Stunden dauerte es, ehe man alle Vierbeiner beisammen hatte und beginnen konnte, den Zaun zu reparieren. Trotz der gefährlichen Situation, mitten im Berufsverkehr, kam niemand zu Schaden.
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Wieder Überschwemmungen durch Starkregen
07.06.08 - Am Freitag Abend fegte erneut ein Unwetter über den Rhein-Sieg-Kreis. Wie schon die Tage zuvor verursachte der Starkregen erhebliche Schäden.
Die Freiwillige Feuerwehr Hennef und die Löschgruppe Happerschoß wurden gegen 21:00 Uhr zum Dorfplatz in Bröl gerufen, der von Happerschoß in das Tal verlaufende 'Walbach' entwickelte sich innerhalb kürzester zeit zu einem reißenden Gewässer. Bereits am Dienstag hatten die Anwohner mit den Wassermassen zu kämpfen, das Erdgeschoss eines Hauses war komplett überflutet. Grund dafür war ein Sieb vor der Einmündung des Baches in die Kanalisation, welches sich durch heranfließendes Treibgut
immer wieder zusetzte. Die Betroffenen versuchten nach den ersten Überschwemmungen das Sieb herauszutrennen - ohne Erfolg. Der Aggerverband und die Stadt Hennef sahen bisher noch keinen Handlungsbedarf, besuchten aber noch am gestrigen Abend das Geschehen. Vorsorglich hinterließ die Feuerwehr 300 Sandsäcke, um das Wasser bei Bedarf zurückzuhalten.
Im Ruppichterother Ortsteil Reiferscheid ereignete sich Ähnliches, der Abfluss des Straßengrabens verstopfte durch Treibgut, sodass ein ihn durchlaufender Bach über die Ufer trat. Dadurch stand die Garage eines Hauses unter Wasser, größere Schäden blieben aus. Der Löschzug Winterscheid sorgte wieder für den einwandfreien Abauf des Wassers.
Das 'Open Air Festival' des Antoniuskolleg Neunkirchen fiel buchstäblich ins Wasser. Nachdem zunächst die Sonne lachte und zwei Bands ihre Auftritte absolviert hatten, beendete ein starker Schauer die Veranstaltung. Minutenlang regnete es sintflutartig, Zuschauer und Künstler retteten sich in die kleinen Archen gleichenden PKW. Derweil riss die Stimmung in der Pausenhalle nicht ab, mithilfe von CDs und HiFi-Anlagen
verwandelte man den Vorbau in ein bedachtes Open Air-Areal. Notdürftig versuchte man die Elektrik mit Planen abzudecken, entschied sich nach vergeblicher Wartezeit auf Sonnenschein dann doch dazu, die hochempfindlichen Gerätschaften in die Aula zu verfrachten. Ob die mehrere tausend Euro teure Ausrüstung beschädigt wurde, ist noch nicht abzusehen, ebenso wie der Nachholtermin für die Veranstaltung, falls es einen geben wird.
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BlaulichtDienstag, den 3. Juni 2008
Dauereinsatz für Feuerwehr und Polizei wegen Unwetter
In dieser Nacht tobte zwischen 01:45 und drei Uhr ein schweres Unwetter über dem Rhein-Sieg-Kreis. In der Zeit gingen rund 300 Notrufe bei der Polizei ein. Die Feuerwehr war hauptsächlich damit beschäftigt, vollgelaufene Keller leer zu pumpen und umgestürzte Bäume zu entfernen. Die Polizei kümmerte sich unter anderem um die Absperrung überfluteter Strassen.
Vollsperrung der L333 in Alzenbach
Bis ca. 17 Uhr ist die Windecker Strasse bei Alzenbach gesperrt. Das Technische Hilfswerk ist derzeit in Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Straßen und der Polizei dabei, ein verstopftes Rohr unter der Landstraße hindurch zur Sieg wieder frei zu bekommen. Die Verstopfung dieses Rohres führte in der Nacht zur Flutung eines Hauses (siehe unten). Dem Schwerlastverkehr wird dringend empfohlen die L333 zu meiden.
Polizei rettete Frau aus überflutetem Haus
Im Erdgeschoss eines am Hang liegenden Hauses, in der Schönenberger Strasse in Eitorf, stand das Wasser zwei Meter hoch. Durch den oberhalb verlaufenden Bach drang das Wasser in das Haus ein. Die 79-jährige Hausbewohnerin ist ins Obergeschoss geflüchtet und wurde dort durch die Wassermengen eingeschlossen. Ein Streifenwagen der Polizei, der zufällig in der Umgebung unterwegs war, wurde von Verwandten der eingeschlossenen Person um Unterstützung gebeten. Da eine Öffnung der Tür durch den enormen Wasserdruck nicht möglich war, zerschlugen die Beamten die Glasscheiben der Eingangstür und einige Fenster, um dem Wasser Ablaufmöglichkeiten zu bieten. Kurz darauf konnte das Haus betreten werden. Die unter Schock stehende 79-Jährige wurde mit leichter Unterkühlung von Angehörigen vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.
BlaulichtMontag, den 2. Juni 2008
Zeugen erwischen Graffiti-Sprayer auf frischer Tat
Am vergangenen Sonntag Abend hatten Zeugen zwei 14-Jährige beobachtet, wie sie Wände am Tribünengebäude der Sportanlage an der Dr.-Herzfeld-Straße mit Graffiti besprühten. Die Zeugen informierten sofort die Polizei und hielten einen der beiden Täter bis zum Eintreffen der Beamten fest. Der zweite Jugendliche flüchtete zunächst, kam aber nach kurzer Zeit wieder zum Tatort zurück. Die Täter aus Ruppichteroth gaben sofort zu, die Schmierereien begangen zu haben - Spraydosen und Vorlagen übergaben sie der Polizei zur Sicherstellung. Anschließend wurden die Jugendlichen durch die Beamten der Erziehungsberechtigten übergeben und ein Strafverfahren eingeleitet. Zusätzlich überprüft das Kommissariat derzeit, ob die Sprayer für weitere Aktionen verantwortlich sind.
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Zwei Einsätze auf der L312 am Wochenende
Am Wochenende musste die Freiwillige Feuerwehr Ruppichteroth gleich zweimal auf der Landstraße L312 technische Hilfe bei kleinen Verkehrsunfällen leisten. Am Samstag ist ein LKW auf regennasser Fahrbahn in der starken Kurve zwischen Hambuchen und Retscheroth ins Schleudern geraten und durch die Wucht in der Böschung umgekippt. Der Fahrer wurde nicht verletzt und konnte das Fahrzeug eigenständig verlassen. Der LKW wurde mit Hilfe des Rüstwagens wieder auf die Räder gestellt und anschließend aus der Böschung gezogen. (Foto: Feuerwehr Ruppichteroth)
Am Sonntag Nachmittag ist einem Motorradfahrer, der aus Richtung Ruppichteroth kam, kurz vor der Ortschaft Hambuchen ein Reh vor das Motorrad gelaufen. Der Motorradfahrer kam glücklicherweise nicht zum Sturz und konnte normal anhalten. Das Gefährt wurde leicht beschädigt, so dass die Feuerwehr zur Säuberung der durch Betriebsstoffe verunreinigten Fahrbahn gerufen wurde. Der Rettungsdienst übernahm vorsorglich die Betreuung des unter Schock stehenden Kraftfahrer. Das Reh überlebte die Kollision nicht.
BlaulichtSamstag, den 31. Mai 2008
Großübung auf dem Gelände des Siegwerks
Güterzug kollidiert beim Rangiervorgang mit vollbesetztem Pkw
Am Abend des 30. Mai 2008 gegen 22:00 Uhr wurden Polizei, Feuerwehr, THW und Rettungskräfte über Funkmelder, Sirene und Telefon alarmiert.
Beim Rangieren auf einem Bahngleis an der Alfred-Keller-Straße kollidiert ein Güterzug mit geringer Geschwindigkeit mit einem vollbesetzten PKW. Trotz Vollbremsung wurde durch die Trägheit des Zuges der PKW zwischen Zug und einer Trafostation eingeklemmt. Eine Zugbegleitperson wurde durch umkippende Betonfertigteile eingeklemmt. Fässer mit Säure laufen aus und benetzen die eingeklemmte Person. Aus dem Kesselwagon tritt aufgrund der starken Beschädigung aus einem Anschlussflansch Säure in den Mühlengraben aus und bildet ätzende Dämpfe.
Dies war das der Feuerwehr Siegburg unter Beteiligung der Polizei, des THW, des MHD, der Werkfeuerwehr Siegwerk und des DRK zugrunde liegende angenommen Einsatzszenario, mit Ziel neben der rein feuerwehrtechnischen Aufgabe unter anderem auch die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Organisationen zu üben. Die 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 10 Fahrzeugen kümmerten sich sowohl um die Befreiung der eingeklemmten Personen, als auch das Eindämmen von auslaufendem Gefahrgut aus den beschädigten Behältern. Die Polizei sorgte mit vier Streifenwagen dafür, dass der Verkehr im Bereich der Unfallstelle abgeleitet wurde.
Der Unfall, sowie die Personalien der betroffenen Personen wurden ebenfalls aufgenommen. Das Technische Hilfswerk unterstützte mit 24 Einsatzkräften aus Siegburg, 9 Einsatzkräften aus Beuel und 7 Einsatzkräften aus Porz mit schwerem Gerät die Rettung der Verletzten und sorgte für die Ausleuchtung der Einsatzstelle. Die Kommunikation innerhalb der Übungsleitung wurde ebenfalls von Mitarbeitern des THW sichergestellt. Die rettungsdienstliche Versorgung wurde durch einen leitenden Notarzt des Siegburger Krankenhauses mit Unterstützung des Malteser Hilfsdienst sichergestellt. Die Mitarbeiter führten eine Erstversorgung, Registrierung und Transport zum angenommenen Krankenhaus durch.
Die Durchführung der Übung wurde erst durch die tatkräftige Unterstützung und die Bereitstellung eines Zuges der deutschen Bahn, sowie die fachkundige Beratung im Vorfeld, vertreten durch ihren Notfallmanager, ermöglicht. Die Werkfeuerwehr Siegwerk war ebenfalls mit einem Fahrzeug beteiligt.
Unabhängig davon, dass die eigentliche Übungslage nichts mit dem Siegwerk zu tun hatte, war dessen Geschäftsführung sofort bereit, das zum Werk gehörende Gelände den beteiligten Organisationen für die Übung zur Verfügung zu stellen.
Trotz des schlechten Wetters wurden die gesetzten Ziele der Übung überwiegend erreicht. Die nicht zur vollen Zufriedenheit abgearbeiteten Übungsaufgaben werden Gegenstand der kommenden Unterrichte und Nachbesprechungen sein.
BlaulichtMittwoch, den 28. Mai 2008
Cyanit-Austritt bei Huwil
In der Galvanikanlage der Huwil Werke Ruppichteroth ereignete sich am heutigen Mittag ein Zwischenfall. Laut Produktionsleiter Lutz Disselhoff trat eine geringe Menge der hochgiftigen Chemikalie Cyanit aus dem Produktionskreislauf aus.
Da schon im Oktober 2006 ein solches Ereignis große Teile des Brölbachs verseuchte, erstellte man vorsorglich einen Notfallplan, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Mit inbegriffen ist, dass sofort die Feuerwehr, in diesem Falle der Löschzug Ruppichteroth, alarmiert wird. Dieser rückte aus und war mehrere Stunden vor Ort.
Disselhoff erklärte, dass nach vorläufigen Untersuchungen keine Gefahr für die Umwelt bestehe, denn die Chemikalie sei lediglich in ein weiteres Auffangbehältnis vorgedrungen, nicht wie vor 2 Jahren in das Abwassersystem.
Kommentar der Redaktion:
Während unseres Versuches, Informationen über den Zwischenfall zu erhalten, wurden wir des Huwil Geländes verwiesen. Erst später erklärte man sich bereit, uns über den Vorfall zu unterrichten. Trotzdem blieb es uns untersagt, Fotos auf dem Gelände und somit von der Unfallstelle zu machen, sodass wir nur Bilder von außerhalb schießen konnten.
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Schuppen komplett ausgebrannt
Auch am heutigen Abend musste die Feuerwehr Hennef zu einem Brand ausrücken. Im Ortsteil Wasserheß stand ein Schuppen mit angrenzendem Wohnhaus in Flammen.
Als die Einsatzkräfte gegen 20:15 eintrafen, drohte das Feuer auf das zweistöckige Wohnhaus überzugreifen. Sofort wurden weitere Löschzüge alarmiert, sodass am Ende 102 Feuerwehrmänner mit 18 Fahrzeugen aus der gesamten Region vor Ort waren. Stadtbrandinspektor Heinz-Peter Krämer leitete dementsprechend umfangreiche Maßnahmen ein, um größere Schäden am Wohnhaus zu vermeiden - der 24m² große Anbau stand schon in Vollbrand und war nicht mehr zu retten.
Da bereits beim Notruf mitgeteilt wurde, dass in dem Haus eine Anzahl von ca. 120 Reptilien untergebracht seien, benachrichtigte man eine Spezialistin des Reptilienzoos am Drachenfels und ging bei den Löscharbeiten von Innen entsprechend vorsichtig vor. Es konnte jedoch keines der Tiere aus den Unterbringungen entkommen, zudem stellte später die Expertin fest, dass Keines giftig war. Um auch die letzten Glutnester zu lokalisieren, setzte man eine Wärmebildkamera ein, der Anbau wurde abschließend mit einem Schaumteppich versehen.
Die 47-jährige Mieterin des Hauses, welches gleichermaßen zu Wohn- und Gewerbezwecken als Zoohandlung genutzt wird, wurde während des Einsatzes von Notarzt und Rettungsdienst betreut. Da das Gebäude bis auf weiteres unbewohnbar ist, kommen sie und ihre zwei Kinder, beide im Grundschulalter, vorübergehend bei Nachbarn und Freunden unter.
Die Brandursache ist noch unklar, die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
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Feuer im Jugenddorf Abtshof
Über dem Areal des ehemaligen Jugenddorfs Abtshof in Hennef-Geistingen stieg am frühen Abend eine gewaltige Rauchwolke in den Himmel. Der Lagerraum einer Großküche, die von einem gemeinnützigen Bildungsträger unterhalten wird, geriet in Brand. Momentan absolvieren dort 8 Jugendliche im Alter von 18-25 Jahren Lehren zum Koch, Hauswirtschafter oder Beikoch, 11 weitere führen ein sogenanntes Werkstattjahr durch.
Gegen 17:00 Uhr wurde zunächst der Löschzug Hennef alarmiert, eine 51 Jahre alte Köchin und eine 43 Jahre alte Hauswirtschaftsmeisterin entdeckten das Feuer im Lagerhaus.
Bei Eintreffen des Löschzugs schlugen die Flammen bereits aus dem Gebäude, Regale, Plastikgeschirr und weitere Küchenutensilien hatten Feuer gefangen. Man zog die Löschgruppe Söven, sowie jeweils einen Rettungswagen des DRK und der Feuerwehr Hennef hinzu, um unter Atemschutz in das Gebäude einzudringen. Insgesamt waren 37 Feuerwehrleute im Einsatz, 13 Fahrzeuge reihten sich um die Brandstelle.
Eine gute Dreiviertelstunde später war das Feuer gelöscht, die Ausbreitung konnte durch das schnelle Handeln der Feuerwehr Hennef verhindert werden. Ein Wehrmann wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt.
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Polizeibeamter durch unbekannten Motorradfahrer verletzt
Am Abend des 21.05.2008 unterhielten sich zwei Beamte der Wache Eitorf auf der Oelerother Straße in Ruppichteroth mit einem Anwohner. Plötzlich näherte sich ein Motorrad mit hoher Geschwindigkeit aus Richtung der nahe gelegenen Fischteiche in Richtung der Bröltalstrasse. Beim Versuch den Motorradfahrer anzuhalten, beschleunigte dieser seine Maschine weiter und fuhr direkt auf den 39-jährigen Polizisten zu, der deutlich Anhaltezeichen gab. Der Polizist konnte durch einen Sprung zur Seite einen Zusammenstoß vermeiden, er wurde jedoch so stark am Arm getroffen, dass dieser brach und im Krankenhaus behandelt werden musste. Der Kradfahrer flüchtete weiter Richtung B478. Die Anwohner gaben zwischenzeitlich zu Protokoll, den Kradfahrer schon mehrfach gesehen zu haben. Er ist schon mehrfach wegen seiner rasanten Fahrweise in den Ortschaften Schönhausen/Lindscheider Mühle und Ruppichteroth aufgefallen. Die Polizei fahndet derzeit nach einem Mann in mehrfarbiger professioneller Motocross-Bekleidung und Ausrüstung. Er trug zur Tatzeit einen bunten Helm. Die Crossmaschine war ebenfalls mehrfarbig. Hinweise an die Polizeiwache Eitorf werden unter Telefonnummer 02243 943421 erbeten.
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Motorrollerunfall erfordert Großaufgebot von Einsatzkräften
Am heutigen Nachmittag befuhr eine Ruppichterotherin mit ihrem Motorroller die L312 in Ruppichteroth-Retscheroth, als sie plötzlich das Gleichgewicht verlor und stürzte. Zunächst wurde durch die Nachbarschaft ein Rettungswagen alarmiert, der das Mädchen erstversorgte. Anschließend rief man jedoch einen Notarzt hinzu, da ihre gesundheitliche Verfassung nicht eindeutig festgestellt werden konnte. Neben der Polizei musste zusätzlich die Freiwillge Feuerwehr Ruppichteroth ausrücken, um die Unfallstelle von Verunreinigungen zu befreien. Glücklicherweise stellte sich zum Schluss heraus, dass die Rollerführerin lediglich eine Fußverletzung erlitt.
BlaulichtDienstag, den 20. Mai 2008
Öffentlichkeitsfahndung nach Raub und gefährlicher Körperverletzung
Nachdem am Abend des 26.01.2008 ein 19-jähriger Kölner, sowie weitere beteiligte Personen durch Streitigkeiten in der Hennefer Discothek "Dancedome" dem Sicherheitsdienst aufgefallen sind, wurden die Personen der Disco verwiesen. Kurz darauf, etwa gegen 23:30 Uhr, wurde der 19-Jährige von den Personen vor der Discothek zusammengeschlagen. Sie traten mehrfach auf den am Boden liegenden Kölner ein und nahmen ihm sein Handy (Samsung D900) sowie drei Ohrstecker ab. Das Kriminalkommissariat Ost fahndet mit einem Photo nach einem der Täter. Zeugen, die Hinweise zu seiner Identität geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02241/541-3521 zu melden.
Update 23.05.2008: Nachdem ein 16-jähriger Hennefer mehrfach auf die Berichterstattung angesprochen wurde, hat er sich eigenständig bei der Polizei gemeldet. Er gab an, nicht bei der Tat beteiligt gewesen zu sein. Weitere Zeugenaussagen unterstützen seine Aussage.
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Feuer und Durst wurden gelöscht
Feuerwehrhaus Ruppichteroth, 14:00 Uhr. Eine Horde von Kindern belagert das Gebäude. Erfahrenen Feuerwehrmännern steht der Schweiß auf der Stirn. Brandmeister Jan Ketelsen ergreift das Wort, "Willkommen bei der Freiwilligen Feuerwehr Ruppichteroth!" und führt die Gruppe in die heilige Halle des Feuerwehrhauses - den Mannschaftsraum.
Es handelt sich um die alljährliche Brandschutzerziehung, zu der die Kinder aus den Kindergärten des Gemeindegebietes eingeladen werden. Von 09:00 bis 15:00 Uhr nahmen rund 60 Kinder an den Lehrgängen teil, bei denen nicht nur das Wasser spritzte und Sirenen heulten, sondern auch wichtige Verhaltensregeln für den Ernstfall geprobt wurden.
Zuerst erklärt Jan Ketelsen, was die "Freiwillige Feuerwehr" eigentlich ist und was sie macht. Schnell verlieren die Kinder ihre anfänglichen Berührungsängste und lassen sich zu kecken Antworten hinreißen. Als nächstes steht die Übung des Notfalltelefonats an - denn was nützt ein Notruf, wenn man nicht weiß, woher er kommt? Dazu steht auf dem Tisch ein Übungstelefon, mit dem die Kinder fiktiv die Feuerwehr anrufen sollen. Am anderen Ende der Leitung sitzt Ketelsen, der die Leitfragen "Wer? Wo? Was?" stellt.
Anschließend wird der Alarm ausgelöst, zwei Feuerwehrmänner rasen an den Kindern vorbei in die Umkleide, werfen sich in ihre schwere Kluft und verschwinden so schnell im Feuerwehrwagen, wie sie auftauchten. Während der Wagen das Gelände verlässt, trotten die Sprösslinge auf den Vorplatz, um zu erleben, wie der ?Schnelle Rupp? mit lauten Sirenen vorfährt. Die Männer schießen aus dem Wagen und ziehen sich die Atemschutzausrüstung an, die rund 16kg auf die Waage bringt. Plötzlich wird das Schauspiel unterbrochen, die fremd wirkenden Gestalten im Feuerwehranzug knien vor den Kindern nieder. Kleine Finger greifen nach der Ausrüstung, die zugleich erklärt wird ? manchmal guckt man eben auch mit den Händen. Parallel dazu üben die Eltern den Umgang mit dem Feuerlöscher.
Nun wird es nass. Auf dem vorbereiteten Löschareal werden die Schläuche ausgerollt und zusammengebaut, bevor es dann endlich heißt ?Wasser marsch!?. Strahlende Augen, offene Münder ? jeder darf mal mit der Spritze auf die Metallhäuser schießen, in deren Fenster kleine Feuerattrappen brennen.
Die Gruppe nimmt an den aufgebauten Tischen platz, wie bei den Großen muss natürlich nach einem gelöschten Feuer die Kehle befeuchtet werden. Zudem bekommt jeder Teilnehmer eine Urkunde, die den Lehrgang bescheinigt. Zum Abschluss geht es noch in den Rettungswagen, Sanitäter Thomas Fries bittet zum Testliegen auf dem mobilen Krankenbett und macht sogar ein echtes EKG.
So geht eine gelungene Brandschutzerziehung zu Ende. Leiter Dietmar Happ kann stolz auf sich und seine Jungs sein, sowohl wichtige Theorie, als auch Technik und Praxis wurde vermittelt. Die Freiwillige Feuerwehr Ruppichteroth ist eben eine Feuerwehr zum Anfassen.
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Unaufmerksamkeit führte zu Auffahrunfall
Gegen 17:45 krachte es heftig auf der Derenbachtalstraße, inmitten des Berufsverkehrs. Ein 39-jähriger Windecker war in Richtung Hennef unterwegs, als zwei vor ihm fahrende Fahrzeuge zum halten kamen, um in den Ort Tanneck abzubiegen. Womöglich durch Unaufmerksamkeit und die tief stehende Sonne geblendet, bemerkte er die stehenden PKW zu spät. Trotz einer Vollbremsung, die eine meterlange Bremsspur verursachte, raste der Golf II mit voller Wucht in das Heck des zweiten Fahrzeugs, welches durch die Kraft des Aufpralls noch mit dem ersten ruhenden Fahrzeug kollidierte.
Glücklicherweise wurde keiner der Insassen schwer verletzt, es konnten lediglich leichte Läsionen bei zweien der Fahrer festgestellt werden.
Die Freiwillige Feuerwehr Winterscheid streute die ausgelaufenen Betriebsmittel ab und räumte die Unfallstelle auf, sodass der Verkehrsfluss der vielbefahrenen Umleitungsstraße innerhalb kürzester Zeit wiederhergestellt war.
BlaulichtDienstag, den 13. Mai 2008
Kleiner LKW-Brand auf der Bröltalstraße
Am heutigen Mittag wurden die Löschzüge Neunkirchen und Seelscheid zu einem LKW-Brand nach Ingersau an der Bröltalstraße gerufen. Der aus Neuwied stammende Fahrer hatte den Sattelzug nach Bemerken des Brandes auf einem Parkplatz abgestellt und bis zum Eintreffen des Neunkirchener Löschzuges versucht, das Feuer mit Wasser zu löschen. Mit Erfolg, die Seelscheider Feuerwehr konnte noch vor Ankunft den Einsatz abbrechen.
Es stellte sich heraus, dass sich während der Fahrt ein sogenanntes 'Tockband', mit dem Dehnungen der Straße geschlossen werden, um die Achse des LKW gewickelt und durch die Reibung entzündet hatte.
(Bild: Christof Schmoll)
BlaulichtDienstag, den 13. Mai 2008
Dachstuhlbrand in Mühleip
Um 01:00 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Eitorf zu einem Brand im Ortsteil Mühleip gerufen. Beim Eintreffen loderten die Flammen bereits aus dem gesamten Dachstuhl, sodass man vorsorglich weitere Einsatzkräfte aus Hennef und Uckerath alarmierte, diese jedoch nach Klärung der Situation wieder abgezogen werden konnten. So verblieben 40 Feuerwehrmänner und 8 Löschfahrzeuge.
Durch die enorme Hitzeentwicklung zerberstete eine Stromleitung, die RWE kappte die weiteren Verbindungen zu den umliegenden Häusern. Gegen 02:15 Uhr war das Feuer unter Kontrolle gebracht, allerdings noch immer am glimmen. Als man versuchte, das Gebäude zu betreten, stürzten Teile des oberen Geschosses ein - das Löschen von Innen wurde damit unmöglich. Mit der Drehleiter schäumte man zunächst das komplette Dach ein, ehe man sich den Zugang über die Fenster im 1. Stock suchte, um die letzten Flammen zu ersticken.
Der Sachschaden des leerstehenden Hofes beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 100.000 bis 130.000?. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in die späten Morgenstunden an.
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Motorradunfall auf der Bröltalstraße
Gegen 19:00 Uhr ereignete sich an der Abzweigung der Bröl- und Derenbachtalstraße ein leichter Verkehrsunfall. Als eine 64-Jährige mit ihrem Pkw auf die B478 Richtung Hennef-Bröl abbiegen wollte, missachtete sie die Vorfahrt und übersah einen 44-jährigen aus Hennef kommenden Motorradfahrer, der hinter einem weiteren Auto zum Überholvorgang ansetzte - eine Kollision war nicht mehr zu vermeiden.
In diesem Moment tat der Motorradfahrer das einzig Richtige und rutschte seitlich in die linke Front des Pkw, sodass schwere Verletzungen ausblieben. Beide Fahrer wurden in das Krankenhaus Siegburg transportiert, nachdem sie vor Ort erstversorgt wurden. Der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Happerschoß übernahm die Aufräumarbeiten.
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BlaulichtFreitag, den 9. Mai 2008
Neue Homepage der Feuerwehr Ruppichteroth online
Bereits vor einigen Wochen war die Vorankündigung unter der Internetadresse zu sehen. Nach vielen Stunden intensiver Arbeit ist es endlich soweit - die neue Homepage der freiwilligen Feuerwehr Ruppichteroth ist ab sofort unter www.feuerwehr-ruppichteroth.de erreichbar. Auf der Seite befinden sich unter anderem aktuelle Einsätze und Berichte der abgehaltenen Übungen und Dienstversammlungen sowie sehr viel lesenswertes über den Aufbau und die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr. Eine Liste der kompletten Mannschaft samt Photo, der beiden Standorte und die Aufzählung der aktiven und ehemaligen Fahrzeuge runden das Angebot ideal ab. Ein großes Lob an die gesamte Mannschaft, die viele Stunden ihrer Freizeit mit dem Aufbau der Homepage verbracht hat.
BlaulichtFreitag, den 9. Mai 2008
Die Feuerwehr Ruppichteroth läd zur Brandschutzerziehung ein
Am Samstag, den 17.05.2008 in der Zeit von 9.00 Uhr bis ca. 15.00 Uhr läd der ?Löschzug Ruppichteroth? zur Brandschutzerziehung der Vorschulkinder mit Ihren Eltern ein. Die Veranstaltung findet am Feuerwehrhaus Ruppichteroth in der Dr. Herzfeldstraße 10 statt. Es werden etwa 60 Vorschulkinder mit Ihren Eltern erwartet, die nach neusten Konzepten in Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung unterwiesen werden. Eltern und Kinder werden getrennt von einander im richtigen Umgang mit Zündmitteln und das richtige Absetzen eines Notrufes geschult. Nach einer kurzen Theoretischen Einweisung werden die Kinder an einem Spieltelefon (Brandschutzerziehungskoffer) das absetzen mit einem vermeintlichen Leitstellen Disponenten üben. Danach erfahren die Kinder in einer Übung, was passiert eigentlich nach meinem Notruf? Zum Schluß werden die Kinder selber Feuerlöschen üben an simulierten Häuschen. Die Eltern werden nach ihrer Theorie praktisch an einem Feuerlöschtrainer ausgebildet. Ansprechpartner ist Herr Dietmar Happ, Leiter der Brandschutzerziehung.
BlaulichtDonnerstag, den 8. Mai 2008
Zug entzündet Bahnstrecke auf mehrere Kilometer
Am heutigen Nachmittag wurden die Löschgruppen Herchen, Eitorf und Blankenberg zu den örtlichen Bahngleisen gerufen. Eine heiß gelaufene Bremse eines Güterzuges hatte die Böschungen der Strecke auf mehrere Kilometer stellenweise zum brennen gebracht. Die Strecke war während der Löscharbeiten zwischen Hennef und Herchen gesperrt. Der defekte Zug wurde in Herchen am Bahnhof vorerst stillgelegt. Die Löscharbeiten gestalteten sich teilweise durch fehlende Zugangstrassen und starken Bewuchs sowie wegen der hohen Anzahl von kleinen Brandstellen als schwierig und mühselig.
0 KommentareBlaulichtMittwoch, den 7. Mai 2008
Eine Tonne Schlüsselreste gestohlen
Am 06.05.2008 gegen 07.15 Uhr wurden die Angestellten der Firma Huwil auf den Zaun zum Firmengelände aufmerksam. Dieser wurde durchtrennt und ein Pfosten wurde nach außen gebogen. Die Zaunöffnung ermöglichte es mit einem Transportfahrzeug zum Altmetalllager zu gelangen. Unbekannte Täter haben dort aus drei Stahlcontainern Zylinderschlüsselreste aus Stahl und Messing im Gesamtgewicht von etwa einer Tonne gestohlen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere tausend EURO. Die Polizei erbittet Hinweise an das Regionalkommissariat Ost unter der Telefonnummer: 02241-541-3421.
BlaulichtSamstag, den 26. April 2008
Motorradunfall auf der Ruppichterother Straße
Gegen 15:00 Uhr befuhr eine Gruppe von Motorradfahrern die Ruppichterother Straße aus Richtung Ifang kommend und hielt an der Einmündung zur L312 ein, um abzubiegen. Ein 44-jähriger Motorradfahrer übersah die Gruppe, versuchte auszuweichen und stieß mit der Leitplanke zusammen. Erst als er einen Fahrer der Gruppe rammte, kam das Gefährt zum stehen. Durch die Kollision zog sich ein 41-jähriger einen offenen Oberschenkelhalsbruch zu und wurde nach der Erstversorgung in das Krankenhaus eingeflogen, der Verursacher blieb unverletzt. Da es keinerlei Indizien für zu schnelles Fahren gibt, ist die Ursache des Unglücks wohl alleinig der Unaufmerksamkeit des Unfallfahrers zuzuschreiben.
BlaulichtMittwoch, den 23. April 2008
Auffahrunfall auf der B478
Gegen 18:30 ereignete sich auf der Bröltalstraße in Höhe Herrenbröl ein Auffahrunfall. Die Fahrerin eines VW Polo wollte links in die Ortschaft abbiegen, als ihr ein Mazda nahezu ungebremst in das Heck fuhr. Laut Zeugenaussagen fuhr der Mazda die gesamte Strecke von Hennef bis zur Unfallstelle sehr unkonzentriert und auffällig. Da dessen Fahrer weder unter Alkohol-, noch Drogeneinfluss stand und auch nicht zu schnell fuhr, ist mangelnde Verkehrsbeobachtung wohl die Unfallursache. Die Fahrerin des Polo wurde mit leichten Verletzungen in das Krankenhaus Siegburg eingeliefert.
BlaulichtMontag, den 21. April 2008
Unfall auf der B478 - Keine Verletzten
Am Sonntag Mittag, den 20.04.08, ereignete sich auf der B478 kurz vor der Ortseinfahrt Schönenberg, auf der Höhe des alten Steinbruchs, ein nahezu folgenloser Unfall. Der Porsche eines Briten, aus Richtung Ruppichteroth kommend, brach in der Kurve aus und geriet auf die gegnerische Fahrbahn. Dabei kollidierte ein Ford mit dessen Heck, wobei beide Fahrzeuge an den Straßenrand geschleudert wurden.
Das Unglück ging glimpflich aus, alle 4 Insassen der beiden Fahrzeuge blieben unverletzt. Es enstand lediglich Blechschaden.
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PKW mit Anhänger im Graben
Vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit ist am Mittag auf der L86, kurz vor Ruppichteroth-Hänscheid aus Richtung Eitorf kommend, ein PKW samt Anhänger aus der Spur geraten. Der Fahrer konnte das Gespann nicht mehr unter Kontrolle bringen und landete im Graben. Verletzt wurde niemand. Die Unfallstelle wurde zur Bergung des Fahrzeuges von der Polizei gesichert.
BlaulichtMontag, den 7. April 2008
Hausbrand in Ruppichteroth-Hove
Gegen 14:30 Uhr wurde der Löschzug Ruppichteroth nach Hove gerufen. Bei Eintreffen loderten bereits die Flammen aus den Dachfenstern und eine Stromleitung riss durch die enorme Hitzeentwicklung, Einsatzleiter Alexander Franken alarmierte unverzüglich die umliegenden Feuerwehren aus Winterscheid, Waldbröl und Eitorf.
Eitorf verstärkte mit einem kompletten Löschzug, Waldbröl lieferte eine Drehleiter, Siegburg unterstützte mit einem Atemschutzwagen. Desweiteren war ein Rettungswagen der Johanniter und ein RTW am Einsatzort.
Mit rund 80 Feuerwehrleuten konnte der Brand des Dachstuhls schnell unter Kontrolle gebracht werden, mehrere B- und C-Rohre waren im Einsatz, wobei ein Schlauch am Stacheldraht einer Kuhwiese beschädigt wurde.
Die Brandursache ist zur Zeit noch unklar, womöglich ging das Feuer vom Kamin aus. Es gab keine Verletzten.
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