Nachrichtenarchiv
Brandstifter begeht Selbstmord
Wegen 29 Sachbeschädigungen und Brandstiftungen wurde der 'Feuerteufel von Siegburg' vergangenen Mittwoch festgenommen. Die Polizei setzte ihn anschließend wieder auf freien Fuß. Gestern Abend warf sich der 17-jährige Schüler in Sankt Augustin-Buisdorf vor einen Zug.
In Vernehmungen hatte er seinen Taten gestanden. Auf die Spur kamen ihm die Ermittler, als er mehrfach in der Nähe der Tatorte beobachtet wurde. Mit dem Foto einer Überwachungskamera, das am 30. Dezember nach schwerer versuchter Brandstiftung im Kaufland veröffentlicht wurde, brachte man ihn zu einer Aussage.
Seit dem 21. November hielt die Brandserie auf Siegburger Stadtgebiet an, meistens an Wochenenden. Die Feuerwehr musste immer wieder ausrücken, um brennende Mülltonnen und Papiercontainer zu löschen. Allein in der ersten Nacht zündete der 17-Jährige in Wolsdorf 13 Mülltonnen an. Im Kaufland standen am 30. Dezember Kartons in Flammen, der Marktleiter verletze sich bei Löschversuchen leicht. Am gleichen Abend brannte auch noch eine Gartenlaube, das Feuer drohte in beiden Fällen auf Gebäude überzugreifen. In der Zeit hielten sich dort Menschen auf, was die Taten zu Brandstiftungen macht.
Der junge Mann agierte vermutlich zwanghaft. Kurz vor seinem Suizid suchten seine Eltern mit ihm eine psychiatrische Fachklinik auf, zu der die Polizei den Kontakt vermittelt hatte. Er sollte dort in eine ambulante Behandlung gehen.
0 KommentareBlaulichtSamstag, den 9. Januar 2010
Verfolgungsjagd endete in einer Garagenwand
Es war die Szenerie eines Kinofilms: Quer durch das Grenzgebiet von Rheinland-Pfalz und NRW flüchtete ein 36-Jähriger aus Höhr-Grenzhausen (Rheinld.-Pf.) vor der Polizei. Die waghalsige Verfolgungsjagd auf glatter Straße endete in einer Garagenwand, als der betrunkene Fahrer die Kontrolle über sein Auto verlor.
In Rheinland-Pfalz fiel er durch seine gefährliche Fahrweise einer Polizeistreife auf. Versuche, ihn zu stoppen, fruchteten nicht. Er trat auf das Gaspedal und die Verfolgungsjagd begann. Über die B8 raste der Mann nach Uckerath. Dort fuhr er der angeforderten Verstärkung aus Hennef einen Außenspiegel ab. Zwei weitere Polizeiautos beschädigte er auf dem Weg nach Eitorf schwer, mit über 100 Stundenkilometern preschte er rücksichtslos durch die Ortschaften im Siegtal. In Irlenborn dann das plötzliche Ende: Bei einem erneuten Anhalteversuch der Polizei verlor er die Kontrolle über den Pkw und prallte in eine Garagenwand, das Fahrzeug schleuderte auf die Fahrbahn zurück. Die Beamten stellten ihn.
Leicht verletzt wurde der Mann in Gewahrsam genommen und vom Rettungsdienst versorgt. Der 36-Jährige zog sich eine Platzwunde am Kopf zu ? er war nicht angeschnallt und stieß gegen das Lenkrad. Ein vorläufiger Alkoholtest ergab rund 0,8 Promille. Sein Führerschein konnte nicht sichergestellt werden, er besaß nämlich gar keinen mehr. Die genaue Sachschadenshöhe muss noch ermittelt werden. Die Feuerwehr Eitorf räumte die Trümmer der Garagenwand weg, eine dahinter stehende Mercedes S-Klasse wurde stark demoliert.
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Einsatzkräfte wurden falsch alarmiert
Mit mehreren eingeklemmten Personen rechneten die Rettungskräfte am Samstagabend auf dem Weg zu einem Verkehrsunfall auf der Nümbrechter Straße bei der Ortschaft Grunewald. Die Ruppichterother Feuerwehr, zwei Rettungswagen und ein Notarzt eilten zur Unglücksstelle.
Als die Helfer eintrafen, stellte sich heraus, dass ein Pkw auf der schneeglatten Straße lediglich in den Graben gerutscht war. Die Insassen konnten sich unverletzt selbst befreien, obwohl das Auto auf der Seite liegenblieb. Der Einsatz war schnell beendet. Die Wehrmänner stellten das Fahrzeug wieder auf die Räder und kontrollierten, ob Öl oder Kühlwasser ausgetreten waren.
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Qualmender Papierkorb sorgte für Alarm
In das Schloss Merten bei Eitorf wu
rden am Samstagabend gegen 18 Uhr Feuerwehr und Rettungsdienst gerufen. Die Brandmeldeanlage hatte Alarm geschlagen.
Vor Ort konnte allerdings schnell Entwarnung gegeben werden. In einem Papierkorb kokelte es lediglich. Die Einsatzkräfte rückten schnell wieder ab. Verletzte gab es nicht, die Bewohner des Altenheims kamen mit einem Schrecken davon. Pflegepersonal und Rettungsdienst betreuten sie anschließend.
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Sirenen heulen zur Probe
Nicht erschrecken: Die Warnsirenen im Rhein-Sieg-Kreis heulen am 9. Januar von 12 bis 12:30 Uhr. Der Probealarm dient einer technischen Prüfung und der Aufklärung der Bürger. In Ruppichteroth werden die Feuerwehrsirenen zwischen 11 und 12 Uhr getestet.
Für eine Minute ertönt aus den mehr als 300 Sirenen im Kreisgebiet ein auf- und abschwellender Ton, das ist das Zeichen für 'Warnung'. Er signalisiert Gefahr, im Ernstfall gilt es einen geschlossenen Raum aufzusuchen, Fenster und Türen zu schließen und die Nachbarn zu informieren. Ebenso sollte man auf Lautsprecherdurchsagen von Polizei und Feuerwehr achten, im Radio informieren die Sender WDR 2 (100,4 MHz) und Radio Bonn/Rhein-Sieg (91,2 94,2 98,9 99,9 107,9 Mhz) über das aktuelle Geschehen. Auch die Radio-Direkt-Durchsagemöglichkeit ist Teil des Probealarms. Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rhein-Sieg-Kreises kann so Meldungen direkt über die Radiosender verbreiten. Eine genaue Erläuterung aller Signale gibt die Freiwillige Feuerwehr Ruppichteroth auf ihrer
Internetseite.
BlaulichtDonnerstag, den 31. Dezember 2009
Silvester ohne Alkohol am Steuer
Alljährlich zum Jahreswechsel nimmt die Zahl der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinwirkung zu. Bundesweit wurden im Jahr 2008 bei Alkoholunfällen im Straßenverkehr 523 Verkehrsteilnehmer getötet und 24.587 Personen verletzt. Somit kamen 12 Prozent aller Verkehrstoten oder mehr als jedes neunte Verkehrsunfallopfer bei einem Alkoholunfall ums Leben.
Die Polizei Rhein-Sieg weist darauf hin, dass bereits eine Flasche Bier das Reaktionsvermögen einschränkt und das Unfallrisiko bei 0,3 Promille bereits um 20 Prozent steigt. Bei 0,5 Promille Alkohol im Blut ist die Unfallgefahr doppelt so hoch wie im nüchternen Zustand, bei 0,8 Promille steigt die Gefahr bereits um das Vierfache. Hat man einen Verkehrsunfall mit 0,3 Promille, so droht ein Strafverfahren und der Versicherungsschutz ist gefährdet.
Der Abbau von Alkohol im Blut ist sehr langsam. Nach einer langen Feiernacht ist meist am nächsten Morgen Restalkohol im Blut. Kaffee oder 'Promille-Killer' führen nicht ? wie landläufig angenommen - zu einem schnelleren klaren Kopf. Ertappte 'Alkoholsünder' müssen mit spürbaren Konsequenzen rechnen müssen. In leichten Fällen kostet ein Verstoß mindestens 250,00 Euro Geldbuße, ein Fahrverbot und vier Punkte in Flensburg. In schwereren Fällen droht der Komplettverlust des Führerscheins, eine hohe Geld- oder sogar Freiheitsstrafe
Wer gemeinsam mit Freunden per Auto zur Silvesterfeier unterwegs ist, sollte vor Fahrtantritt klären, wer nüchtern bleibt und zurückfährt. Auch das Fahrradfahren unter Alkoholeinfluss kann zum Entzug der Fahrerlaubnis führen. Ebenso können Führerscheinbesitzer belangt werden, die sich als Beifahrer von alkoholisierten Fahrzeugführern mitnehmen lassen.
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Drogendealer sind angeklagt
Die Bande von Drogendealern, die im November 2008 durch einen Großeneinsatz der Polizei festgesetzt wurde (
wir berichteten), kommt nun vor das Bonner Landgericht. In Ruppichteroth, Eitorf, Windeck, Much, Lohmar, Wermelskirchen und Morsbach sollen sie Marihuana angebaut, geerntet und verkauft haben. Durch die Überwachung eines 35 Jahre alten Verdächtigen aus Oberhausen, der Kontakte zu der Bande pflegte, kam die Polizei den Dealern auf die Schliche. Bild: Archiv
800.000 Euro seien laut Staatsanwaltschaft durch sie umgesetzt worden. Elf Männer und eine Frau im Alter von 26 bis 56 Jahren sind wegen banden- und gewerbsmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge angeklagt, so Staatsanwältin Monika Volkhausen. In Wermelskirchen soll alles im Oktober 2006 mit einer ersten Plantage begonnen haben. Der Kopf der Bande ist vermutlich ein 37-Jähriger aus Windeck-Leuscheid. Der Arbeitslose habe nach und nach immer mehr Helfer angeworben. In knapp zwei Jahren seien bei 28 Ernten über 200 Kilogramm Cannabis zusammengekommen. Als Zuchthäuser dienten private Gebäude wie in Ruppichteroth-Bornscheid, aber auch Gewerbe- und Lagerhallen.
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Kälte ließ die Rohre platzen
Von der Decke tropfte das Wasser gestern Abend in einem Haus am Ruppichterother Sonnenhang, als die Feuerwehr eintraf. Vom Obergeschoss bis in den Keller war alles durchnässt. Mit Wasserpumpen rückten die Wehrmänner an.
Mehrere Heizungs- und Wasserrohre waren vermutlich durch den starken Frost der letzten Woche geplatzt. Ein Nachbar bemerkte das Plätschern im unbewohnten Gebäude, seit September stand es leer und war nicht beheizt. Die Besitzerin konnte das Unglück kaum fassen. "Hoffentlich muss das Haus nicht abgerissen werden", sagt sie. Denn das Wasser lief durch alle drei Stockwerke bis in den Keller. Dort pumpte es die Feuerwehr dann ab, zehn Zentimeter stand es hoch. "Den Haupthahn haben wir erstmal abgedreht, so kann kein Wasser mehr nachlaufen", erklärt Einsatzleiter Alexander Franken. Nach anderthalb Stunden, gegen 20 Uhr, war der Einsatz der Feuerwehr beendet.
Ein Sachverständiger muss jetzt den Schaden begutachten und klären, in wie weit die Versicherung haftet. Für längere Zeit bleibt das Haus wohl unbewohnbar.
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Gestankwolke zog über den Rhein-Sieg-Kreis
Nach faulen Eiern roch es am Sonntagabend in vielen Gemeinden im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis. Ab 19:40 Uhr meldeten sich unzählige besorgte Bürger bei der Feuerwehr. Die löste daraufhin Großalarm aus und entsandte sofort alle 14 Messeinheiten des Kreises, um die Luft in den betroffenen Orten zu untersuchen.
Das Ergebnis: Der starke Geruch war Schwefelwasserstoff, der Wind verteilte ihn bis nach Ruppichteroth. Im Wesselinger Shell-Werk trat die Wolke aus, dort bemerkte man die Fehlfunktionen gegen 20:15. Der Stoff hätte eigentlich in einem Kamin verbrannt werden sollen. Die Anlage wurde vorübergehend abgeschaltet. Für die Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden, so Einsatzleiter Dietmar Klein.
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In den Gegenverkehr gerutscht
Vier Menschen verletzten sich gestern Abend bei einem Verkehrsunfall auf der Nümbrechter Straße nahe Grunewald leicht. Die Straße war zwar geräumt und gestreut, jedoch wehte der starke Wind den Schnee am Waldausgang auf die Fahrbahn. Nach einer Rechtskurve rutschte eine 35 Jahre alte Gelsenkirchenerin mit ihrem Geländewagen in den Gegenverkehr. Ihr kam eine 54-Jährige aus Eitorf entgegen, frontal stießen die Fahrzeuge zusammen.
Die Fahrerinnen und ihre jeweiligen Beifahrer wurden anschließend in das Waldbröler Krankenhaus transportiert. Der Volvo der Eitorferin hat Totalschaden. Durch die stabile Bauweise des Geländewagens begrenzten sich dessen Schäden auf das Blech. Den kompletten Sachschaden schätzt die Polizei auf mindestens 10.000 Euro.
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Unfälle blieben gering
65 Verkehrsunfälle registrierte die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis während der starken Schneefälle am Wochenende. Davon krachte es elf Mal wegen glatter Straßen. "Die Unfälle hielten sich offenbar wegen des umsichten Verhaltens der Verkehrsteilnehmer in Grenzen", so Polizeisprecher Markus Grommes.
Mit Sommerreifen war in der Nacht zum Sonntag eine 18-jährige Troisdorferin auf der B56 unterwegs. Sie fuhr so langsam, dass eine 63 Jahre alte Seelscheiderin die Geschwindigkeit falsch einschätzte und ihr hinten auffuhr. Ein Beifahrer erlitt dabei leichte Verletzungen. Der Sachschaden liegt bei etwa 3500 Euro.
"Wir bitten um eine besonders vorsichtige und den Straßenverhätnissen angepasste Fahrweise", sagt Grommes. Die Temperaturen würden sicherlich noch weiter sinken und weiterhin sei mit erheblicher Straßenglätte zu rechnen. Autofahrer sollten auch darauf achten, dass ihre Fahrzeuge mit Winterreifen bestückt sind.
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Windecker Rathaus stand unter Wasser
Zwischen dem zweiten und dritten Stock des Rathauses in Windeck trat gestern Abend Wasser aus. Durch alle Geschosse bis in den Keller liefen die Wassermassen in einer Gebäudehälfte. Die genaue Ursache ist bisher unklar.
Computer und andere technische Geräte räumten die 60 Einsatzkräfte der Windecker Feuerwehr aus den Räumen, ebenso wie Akten aus der Buchhaltung. Untestützt wurden sie dabei von Mitarbeitern von Bauhof und Verwaltung. Mit Plastikfolien deckten die Helfer provisorisch das Mobiliar ab. Das DRK versorgte sie mit Kaffee und Tee, Bürgermeister Jürgen Funke orderte bei einer nahegelegenen Pizzeria Essen. Da der Strom aus Sicherheitsgründen abgeschaltet werden musste, stellten die Wehrmänner die Beleuchtung mit Stromaggregaten sicher.
Das Wasser wurde mit mehreren Wassersaugern entfernt. Noch am Abend traf eine Firma zur Wasserschadenssanierung ein. Die Schadenshöhe konnte noch nicht beziffert werden. Im Verwaltungsgebäude I wird zunächst nicht gearbeitet werden können. Anlaufstelle ist das Bürgerbüro. Die Gemeinde Windeck hat unter der Telefonnummer 02292-601165 ein Servicetelefon geschaltet.
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Das Haus voller Waffen
Es war der größte Waffenfund seit Jahrzenten im Rhein-Sieg-Kreis. Über 50 funktionstüchtige Gewehre und Pistolen stellte die Siegburger Polizei im Haus eines verstorbenen 61-Jährigen Hennefers sicher, rund 60.000 Schuss Munition unterschiedlicher Kaliber hatte er ebenfalls illegal gelagert.
Ende Oktober meldete die Briefträgerin der Polizei, dass der Briefkasten des Mannes im Ortsteil Söven überquellte. Die Beamten fanden den 61-Jährigen tot in seinem Haus im Sessel sitzend auf, ein Mord ist ausgeschlossen. Bei der genaueren Durchsuchung des Hauses stießen sie auf das Waffenarsenal, der Verstorbene hatte alles gut eingepackt und nicht sichtbar untergebracht. "Der Mann war wahrscheinlich ein Waffennarr", sagt Polizeisprecher Burkhard Rick. Über Jahre müsse er sich die Sammlung aufgebaut haben, vor allem über den Schwarzmarkt. Die Ermittlungen über die Verkäufer und Kontaktpersonen laufen auf Hochtouren.
Alle Pistolen und Gewehre, teilweise verbotene Kriegswaffen, waren technisch in einwandfreiem Zustand, darunter auch einige Sammlerstücke. Wie das damalige Ordonnanzgewehr der deutschen Wehrmacht, ein 'K98' oder ein Nachbau der Pistole '08' des schwedischen Herstellers Husqvarna, die schon 1908 entwickelt wurde. Der Wert der Sammlung liegt bei mindestens 25.000 Euro, gemessen an Schwarzmarktpreisen sogar 50.000 Euro. "Wir vermuten, dass er keinen Überblick mehr hatte", so Rick weiter. Viele Waffen waren verstaubt. Die Munition hatte er teilweise selber hergestellt. Hülsen, Zündplättchen und Geschosse sind frei käuflich, nur das hochexplosive Schießpulver nicht. Auch die Waffen baute der ehemalige Laborant um.
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1 KommentarBlaulichtDienstag, den 15. Dezember 2009
Betrunken in die Straßenlaterne
In eine Laterne auf der Mucher Straße in Ruppichteroth fuhr in der Nacht zum Sonntag ein 19-Jähriger Ruppichterother. Betrunken war in Richtung B478 unterwegs, an der katholischen Kirchen kam er nach rechts von der Fahrbahn ab. Mit einem 22 Jahre alten Freund versuchte er den demolierten Pkw abzuschleppen. Vor Ort stellte die alarmierte Polizei fest, dass auch der Helfer unter Alkoholeinfluss stand. Zur Unfallstelle kam der mit seinem eigenem Auto, deshalb wurde beiden Fahrern eine Blutprobe entnommen und die Führerscheine eingezogen. Der entstandene Sachschaden lag bei etwa 3000 Euro. Die Laterne wurde bereits erneuert.
BlaulichtSonntag, den 13. Dezember 2009
Stute rutschte in den Straßengraben
"Da liegt ein Pferd im Graben", meldete am Freitag eine besorgte Anwohnerin dem Feuerwehr-Notruf. In Etzenbach rutschte die Lettenstute Depija beim Auslauf in den schlammigen Straßengraben. Selbständig konnte sie sich nicht mehr aufraffen, da sie mit den Beinen nach oben lag. Über 90 Minuten lang dauerte die Rettung.
Die Besitzerin ritt voran und hatte das Pferd an einer Leine, als es plötzlich umknickte. Auf dem nahegelegenen Pferdehof suchte sie Hilfe, mit einem Trecker rückte ein Bauer an. Die angeforderte Tierärztin ließ jedoch auf sich warten. Decken und haufenweise Heu schleppte man an, um eine Unterkühlung zu verhindern. Da der Kreislauf der Stute zusammenzubrechen drohte, legte die Ärztin eine Infusion.
Mit den stabilen Löschschläuchen der Feuerwehr umwickelten die Helfer das Tier, am Trecker wurden sie befestigt. Dann hob man Depija langsam aus dem Graben. Wieder auf allen Vieren stehend ging es ihr schlagartig besser. Verletzungen zog sie sich nicht zu, trotz des hohen Alters von 28 Jahren. Was blieb war nur der Schock, bei Tier und Besitzerin.
0 KommentareBlaulichtMittwoch, den 2. Dezember 2009
Die Hydrantenschmierer
Winterfest machen die Löschzüge Ruppichteroth und Winterscheid in diesen Tagen die Hydranten in der Gemeinde. Sechs bis acht Wochen dauert die Pflege der weit über 1000 Wasserspender. Jedes Jahr wiederholt sich die Prozedur, bis Mitte Dezember müssen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Die Hydranten werden gesäubert und der Rand mit Fett geschmiert, damit sie im Winter nicht zufrieren. Denn wenn es brennt müssen sie in Sekundenschnelle zu öffnen sein. Durch die Hydranten ist die permanente Wasserversorgung bei Löscharbeiten gesichert. Auch einer allgemeinen Kontrolle werden sie unterzogen. Sind Deckel und Abdeckungen in Ordnung? Sind die Hinweisschilder vorhanden und richtig angebracht?
Mit Karte, Spachtel und Fett bewaffnet durchforsten die Wehrmänner und -frauen in Gruppen die Orte, auch die Jugendfeuerwehr hilft mit. Jedes Jahr wechseln die Touren. "Dadurch bekommt man auch Ortskenntnis und lernt die Lage der Hydranten kennen", sagt Hauptbrandmeister Siegmar Bröhl.
0 KommentareBlaulichtMittwoch, den 25. November 2009
Fahndung mit Phantombild nach Banküberfall
Kurz nach Dienstschluss wurde am 16.11.2009 die Kreissparkasse an der Rathausstraße in Schönenberg überfallen (
wir berichteten). Der Gesuchte betrat gegen 18:05 Uhr die Bank und erbeutete unter Vorhalt einer Pistole mehrere tausend Euro. Entsprechend den Angaben von Zeugen wurde durch Spezialisten des Landeskriminalamtes ein Phantombild des Tatverdächtigen angefertigt.
Die Person wird wie folgt beschrieben:
? etwa 20-25 Jahre alt
? ca. 172 cm groß
? schlanke Statur
? dunkler Teint
? schwarze Haare
? dunkle Bekleidung, als Maskierung nutzte er einen schwarzen Strickschal und eine dunkle Mütze.
Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer kennt den gesuchten Mann und kann Angaben zur Identität bzw. zum Aufenthaltsort machen? Hinweise an das Kriminalkommissariat 31 unter der Tel.: 02241 541 3421.
BlaulichtMontag, den 23. November 2009
Überfallserie der letzten Wochen geklärt
Elf Raubüberfälle auf Tankstellen, Sonnenstudios und Spielhallen in Siegburg und Sankt Augustin hat am Wochenende ein 24-Jähriger gestanden. Die Polizei konnte den Tatverdächtigen am Freitagabend nach einem Überfall auf eine Spielhalle an der Siegburger Luisenstraße festnehmen. Mehrere hundert Euro Beute und eine Pistole trug er bei sich. Bild: Symbolbild
Mit seinen zwei 20 und 28 Jahre alten Komplizen aus Siegburg führte der gebürtige Kölner, der schon längere Zeit ohne festen Wohnsitz in der Kreisstadt lebt, die Taten in den letzten Wochen aus. Auf die Spur kamen ihm die Beamten durch frühere Delikte und Aufnahmen von Videokameras. "Wir hatten ihn nach dem zehnten Überfall im Fokus", sagt Polizeisprecher Markus Grommes. Das Trio wurde nun dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an.
0 KommentareBlaulichtFreitag, den 20. November 2009
Betrunken den Hang hinab
Mit 1,32 Promille war um Mitternacht ein 22-Jähriger Ruppichterother in seinem Auto unterwegs. Auf der Brölstraße fuhr er Richtung Schönenberg, in einer Linkskurve kurz hinter Bröleck rammte er die Leitplanke. Mehrere Meter schrammte der Pkw am Stahl entlang und stürzte dann rechts eine Böschung hinab. Der Wagen hatte danach nur noch Schrottwert. Verletzungen zog sich der junge Mann keine zu. Die Polizisten nahmen ihn mit auf die Eitorfer Wache, um eine Blutprobe zu entnehmen. Auf dem Weg dahin schlief er volltrunken im Polizeiwagen ein.
Die Ruppichterother Feuerwehr rief man zu Aufräumarbeiten hinzu. Neben Öl und Kühlmittel befand sich auch Dreck auf Fahrbahn und Radweg. Die Befürchtung, dass etwas davon ins Erdreich gesickert sein könnte, bestätigte sich nicht.
0 KommentareBlaulichtMontag, den 16. November 2009
Schönenberger Kreissparkasse überfallen
Kurz nach Dienstschluss wurde heute die Kreissparkasse in Schönenberg überfallen. Gegen 18:05 Uhr stürmte ein maskierter Mann die Filiale an der Rathausstraße. Mit einer Pistole bewaffnet forderte er Geld von einer Angestellten. Danach flüchtete er samt Beute, mehrere tausend Euro.
In den umliegenden Wachen wurde sofort Alarm ausgelöst, 16 Beamte aus dem Rhein-Sieg-Kreis waren vor Ort in Schönenberg. Weitere Kräfte aus dem Oberbergischen unterstützten sie bei der Fahndung. Systematisch durchkämmte man die Umgebung, ohne Erfolg. Der Täter ist noch flüchtig.
Der Gesuchte wird wie folgt beschrieben:
? etwa 20-25 Jahre alt
? ca. 172 cm groß
? schlanke Statur
? dunkler Teint
? schwarze Haare
? dunkle Bekleidung, als Maskierung nutzte er einen schwarzen Strickschal und eine dunkle Mütze.
Zeugenhinweise bitte an das Kriminalkommissariat 31 unter der Tel.-Nr.: 02241-5413421.
Es ist bereits der dritte Überfall dieses Jahr auf eine Bank in der Gemeinde.
Im März entkam ein Räuber ohne Beute aus der Ruppichterother Raiffeisenbank.
Im August raubte ein 47 Jahre alter Mann aus Bonn die gleiche Bank aus, mit 20.000 Euro flüchtete er. Ein Polizist konnte ihn jedoch stellen. Nachdem der Täter den Beamten in einem Schusswechsel verletzte, richtete er sich mit einem Schuss in den Kopf.
Stand: 11:35 Uhr
BlaulichtFreitag, den 13. November 2009
Erneut schwerer Unfall im Homburger Bröltal
Bei einem Überholvorgang verlor am Mittwochmorgen ein 24-jähriger Wiehler die Kontrolle über sein Fahrzeug auf der L350 im Homburger Bröltal. In einer Kurve prallte der Wagen hintereinander gegen drei Bäume, raste dann frontal in eine Baumgruppe und schleuderte auf die regennasse Straße zurück. An derselben Stelle verunglückten vor vier Wochen vier Jugendliche, ihr Pkw verfehlte nur knapp die Bäume und überschlug sich auf der Wiese (
wir berichteten). Bilder: www.much-heute.de
Trotz des heftigen Aufpralls verletzte sich der Wiehler nur leicht. Er befreite sich selbstständig aus seinem Fahrzeug. Der Ruppichterother Rettungsdienst transportierte ihn nach der Erstversorgung ins Krankenhaus. Sein Kleinwagen hat nur noch Schrottwert, herumfliegende Karosserieteile trafen einen entgegenkommenden BMW. Der überholte Pkw blieb ohne Schaden.
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Einbrecher geschnappt
Überrascht flüchtete eine 15-jährige Einbrecherin aus einem Einfamilienhaus in der Straße 'Zum Sperber' am Dienstagnachmittag, als die 45 Jahre alte Bewohnerin sie auf frischer Tat ertappte. Kurz zuvor hatte die Jugendliche mit einem Stein ein Loch in die Fensterscheibe geschlagen, die Verriegelung geöffnet und war in die Küche eingestiegen.
Durch das geöffnete Fenster sprang sie heraus und rannte über angrenzende Wiesen Richtung Tannenweg. Die alarmierte Polizei begann sofort mit der Fahndung nach dem Mädchen mit auffallend dunklen Haaren, wie sie die 45-Jährige beschrieb. An einer Bushaltestelle in Ruppichteroth entdeckte ein Beamter das Mädchen aus Köln und einen 37-jährigen Bergheimer, der bereits mit zwei Haftbefehlen in Augsburg und Bielefeld gesucht wurde. Mit Unterstützung einer weiteren Streife wurden die beiden mutmaßlichen Täter festgenommen.
Anlässlich dieses Falles ruft die Polizei die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, in der dunklen Jahreszeit verstärkt Maßnahmen zum Einbruchsschutz zu treffen:
- Auch bei kurzer Abwesenheit Fenster komplett schließen
- Außentüren sind nur sicher, wenn sie abgeschlossen sind
- Auf Wohnungen und Häuser der Nachbarn achten
- Verdächtige Beobachtungen, Personen und Fahrzeuge auch zur Nachtzeit unmittelbar unter 110 der Polizei melden
Weitere Hinweise zum Einbruchschutz gibt es im Internet unter
www.polizei-rhein-sieg.de
BlaulichtDonnerstag, den 12. November 2009
Roller brannte
Ein plötzliches Ende nahm heute Abend die Rollerfahrt eines 20-Jährigen aus Drabenderhöhe. Auf der Bröltalstraße sah er im Rückspiegel, wie Flammen aus dem Heck seines Motorollers der Marke 'CPI' schlugen. Sofort stoppte er am Straßenrand und versuchte vergebens, das Feuer mit seiner Motorradjacke zu ersticken.
Schließlich setzte der junge Mann einen Notruf ab. Als die Ruppichterother Feuerwehr nach nur wenigen Minuten eintraf, war der Roller bereits völlig ausgebrannt. Die Polizei vermutet einen technischen Defekt als Ursache. Den Schaden schätzt der Besitzer auf rund 700 Euro. Die B478 in Höhe des Netto-Marktes war für eine halbe Stunde nur auf einem Fahrstreifen befahrbar.
BlaulichtMittwoch, den 11. November 2009
Sicher durch den Winter
Mit der kalten und dunklen Jahreszeit verändern sich die Fahrbedingungen auf den Straßen. Ist der Herbst noch geprägt durch Laub und zum Teil sehr feuchte Fahrbahnen, wird der kommende Winter die Verkehrsteilnehmer zusätzlich durch Eis und Schnee herausfordern.
Um die steigende Unfallgefahr so gering wie möglich zu halten, rät das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises das Fahrzeug auf den Winter vorzubereiten. Auch das Fahrverhalten sollte den Wetterbedingungen angepasst werden. "Bei ungünstigen Straßen- und Witterungsverhältnissen ist mehr als sonst vorausschauendes und angemessenes Fahren gefordert", so Dieter Siegberg, Leiter des Straßenverkehrsamtes. Besondere Gefahrenquellen sind Brücken, Freiflächen nach Waldstücken oder Tunnelausfahrten, insbesondere bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.
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0 KommentareBlaulichtFreitag, den 6. November 2009
3000 Euro für den Feuerwehrnachwuchs
Bisher gab es von der Raiffeisenbank Much-Ruppichteroth zum Jahreswechsel immer einen Kalender. Weil die im Zeitalter von Computer und Handy zunehmend entbehrlich werden, entschieden sich die Filialen das eingesparte Geld für einen sinvolleren Zweck zu verwenden: Den Feuerwehrnachwuchs. 3000 Euro übergaben die Vorstände Ralf Löbach und André Schmeis den Freiwilligen Feuerwehren in Much und Ruppichteroth. Wichtig sei die Förderung des Nachwuchses, aus ihm gehe später ein Großteil der aktiven Wehrleute hervor. Und so werde zur Sicherheit in der Region beigetragen, da ist man sich einig. Bild v.l. Markus Büscher, Ruppichterother Jugendfeuerwehrwart Sigmar Bröhl, Ralf Löbach und André Schmeis (www.much-heute.de)
Das gespendete Geld soll in Ausbildungstage oder auch in die Ausstattung der Nachwuchsabteilungen fließen. Der Mucher Wehrleiter Markus Büscher hat auch schon eine Investition im Auge. Hochwertige Parkas in blau-orange, der Farbgebung der Jugendfeuerwehr. Die üblichen Overalls sind nur für die wärmeren Jahreszeiten geeignet. Jeweils rund 25 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren umfassen die Jugendfeuerwehren in beiden Gemeinden.
0 KommentareBlaulichtMontag, den 2. November 2009
Mit Eiern auf Autos und Häuser
104 Einsätze zählte die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis in der Halloween-Nacht zum 1. November. Meist waren es Randalierer, die die Beamten auf Trapp hielten. Die Grenze zwischen Streichen und Straftaten wurde dabei oftmals überschritten. In Troisdorf warfen Jugendliche von einer Autobahnbrücke mit Eiern auf vorbeifahrende Fahrzeuge. Die Fahrer reagierten nicht hektisch, mit einem Schrecken kamen sie davon. Folgenschwere Verkehrsunfälle blieben so aus. Ebenso wurden Eier auf Hauswände geworfen, bei Sachbeschädigungen erstatteten die Betroffenen Anzeige.
In Neunkirchen-Seelscheid hatte die Polizei mit der Gemeinde sogar einen gemeinsamen 'Sicherheitstag' ausgerufen. Verstärkt patroullierten die Beamten an bekannten Problemstellen, um den Bürgern ein besseres Sicherheitsgefühl zu vermitteln. Insgesamt 73 Platzverweise sprachen die 20 eingesetzten Ordnungshüter von Polizei und Gemeinde aus. Bei Radar- und Verkehrskontrollen stellten die Polizisten eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr und drei Ordnungswidrigkeiten fest, zehn mal verteilte man Verwarnungsgelder.
0 KommentareBlaulichtDienstag, den 27. Oktober 2009
Frontalzusammenstoß auf der B478
Hoher Sachschaden entstand bei einem Unfall am Sonntagmittag auf der gerade erst wieder freigegebenen Brölstraße bei Ingersau. In Richtung Hennef war ein 63-Jähriger Siegener unterwegs, ihm kam eine 51 Jahre alte Troisdorferin entgegen. Wahrscheinlich wegen einer Unachtsamkeit gerieten beide Fahrzeuge in die Fahrbahnmitte und stießen frontal zusammen. Der Mann aus Siegen und die Beifahrerin des zweiten Autos, eine 71-Jährige Waldbrölerin, mussten mit leichten Verletzungen in das Krankenhaus in Siegburg gefahren werden. Bilder: www.neunkirchen-seelscheid.info
Mit 25.000 Euro beziffert die Polizei den entstandenen Schaden an der Fahrzeugen. Die linken Kotflügel beider Pkw waren demoliert, die linken Vorderräder umgeknickt. Beide mussten abgeschleppt werden, der Opel Tigra des Siegeners mit Totalschaden. Der Neunkirchener Löschzug befreite die Fahrbahn von Verunreinigungen. Über eine Stunde blieb die Straße gesperrt.
0 KommentareBlaulichtMontag, den 26. Oktober 2009
Leserkommentar: 'Unsicherheit in der Bevölkerung'
Broeltal.de-Leser Gerd Biallas aus Ruppichteroth bezieht Stellung zu dem Feuerwehrdiebstahl und einem Bericht darüber im Rhein-Sieg Anzeiger,
Unsicherheit in der Bevölkerung.
Zunächst möchte ich mal konkret wissen, was der Herr Polizeipressesprecher Rick mit den Worten, so Kölner Stadt-Anzeiger, die Zahl der Straftaten in Ruppichteroth liegt ?hinter dem Unsicherheitsgefühl der Bevölkerung zurück? zum Ausdruck bringen möchte? Ist es so zu verstehen, dass etwa Attacken auf Personen beziehungsweise auf fremdes Eigentum so hingenommen, oder wie der Feuerwehrmann Claus Müller schon sagte, totgeschwiegen werden sollen, obwohl die Probleme bei den Einwohnern und der Polizei bekannt sind?
Es geht um den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Ruppichteroth in der Nacht vom 16. zum 17. Oktober 2009. Wie kann man auch mitten in der Nacht, bei einem Brandeinsatz wo Menschenleben in Gefahr sind und höchste Eile geboten ist, vergessen sein Auto auf dem Feuerwehrgelände abzuschließen. Mit anderen Worten: Seid ihr selbst Schuld. Also liebe Feuerwehrkameraden, wenn Ihr demnächst auf einer Einsatzfahrt seid, kehrt lieber noch mal um und prüft, ob Ihr euer Auto auch verschlossen habt.
Es war zwar am Wochenende Kirmes in Ruppichteroth, jedoch hat in dieser Nacht nirgends eine öffentliche Veranstaltung stattgefunden. Hier kann man den Grund nicht suchen! Durch Präsenz der Polizei und des Ordnungsamts an den Kirmestagen ist es ruhig geblieben. Hier möchte ich den Sicherheitskräften, für Ihren Einsatz, ein Lob und Dank aussprechen.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Leserkommentar. Der Inhalt des Beitrages gibt nicht die Meinung der Redaktion wieder. Für den Inhalt ist der Inserent verantwortlich.
0 KommentareBlaulichtSamstag, den 24. Oktober 2009
Schwerer Unfall bei Much
In Lebensgefahr schwebt derzeit noch der 21-jährige Ruppichterother, der gestern gegen 21:50 Uhr bei einem Unfall schwer verletzt wurde. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Seelscheid und Neunkirchen mussten ihn aus dem Wrack befreien, er war eingeklemmt.
In Richtung Overath war der 21-Jährige auf der L318 unterwegs. Bei Much-Növerhof kam er in einer langgezogenen Rechtskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, rammte ein Verkehrsschild und schlug mit der Fahrerseite in einen Baum. Der Aufprall war so heftig, dass sich der Stamm in Höhe der B-Säule des Kleinwagens bis zur Mittelkonsole eindrückte und der Baum entwurzelt wurde. Auf dem Dach blieb der Pkw liegen. Bilder: www.neunkirchen-seelscheid.info
Ohne Bewusstsein war der Fahrer, als die Seelscheider Feuerwehr begann ihn aus dem völlig zerstörten Auto zu befreien. Dabei hatten die Freiwilligen massive Probleme, zu stark verformt war das Fahrzeug, zu schlecht der Zustand des jungen Mannes. Die Helfer entschieden sich für eine 'Crashrettung'. Man gehe dabei nicht vorranig patientenschonend vor, sondern versuche den Verletzten so schnell wie möglich zu befreien, erklärt Pressesprecher Alexander Gehlen. Unter Anleitung eines Notarztes kippten die Wehrleute dabei den Wagen an, bis der Ruppichterother aus der Beifahrerseite herausrutschte. Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon viel Blut verloren. Erst nach über einer Stunde war sein Zustand soweit stabilisiert, dass ihn die Rettungskräfte mit schweren Kopfverletzungen in die Klinik nach Köln-Merheim transportieren konnten.
Ob es überhöhte Geschwindigkeit, ein Ausweichmanöver oder Unachtsamkeit war, die das Unglück herbeiführte, ist noch nicht geklärt. Die Polizei konnte Drogen- und Alkoholkonsum ausschließen.
BlaulichtDonnerstag, den 22. Oktober 2009
250 Euro Belohnung ausgesetzt
Keine neuen Erkenntnisse gibt es zum Feuerwehr-Diebstahl in der Nacht von Freitag auf Samstag.
Wir berichteten Unbekannte brachen in zwei Autos der Einsatzkräfte ein, als diese einen Brand in einem Wohnhaus bekämpften. In der Hektik vergaßen die Helfer, ihre vor der Bröltalhalle stehenden Fahrzeuge abzuschließen. "Wir wurden auch angepöbelt", erzählt Feuerwehrmann Thorsten Biallas. Ein Handy, eine Freisprecheinrichtung und weitere Gegenstände entwendeten die Täter. Ein Teil der Beute lag verstreut im umliegenden Gebüsch. Auch ein Schlüsselbund wurde geklaut. Die Schlösser des Feuerwehrhauses müssen deshalb ausgetauscht werden, die Kosten dafür belaufen sich auf rund 2.000 Euro.
Bisher sind bei der Polizei noch keine Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Deswegen hat die Gemeinde Ruppichteroth nun eine Belohnung in Höhe von 250 Euro auf sachdienliche Hinweise ausgesetzt. "Eine solche Tat kann unter keinen Umständen geduldet werden", so Bürgermeister Mario Loskill. Brandinspektor Claus Müller sieht in den Diebstählen eine neue Grenze der Kriminalität überschritten. "Wie geht es weiter, wenn selbst diejenigen, die die Bürger schützen, nicht mehr sicher sind?" Die Feuerwehr der Gemeinde ist ausschließich aus Freiwilligen Helfern aufgebaut. Es bestünde die Gefahr, dass Kameraden einfach nicht mehr zu Notfällen erscheinen. "Der Unmut ist groß", sagt Müller.
Hoffnung, die Täter zu schnappen, gibt das Bildmaterial der Überwachungskameras an der Bröltalhalle. "Die Auswertung läuft noch", so Polizeisprecher Burkhard Rick. Hinweise zum Diebstahl nimmt das Ruppichterother Ordnungsamt (02295-4925) oder die Polizeiwache Eitorf (02243-9430) entgegen.
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Verstärkte Verkehrskontrollen im Herbst
Witterung und früh einsetzende Dunkelheit machen den Herbst zur gefährlichsten Jahreszeit auf Deutschlands Straßen. Gefallene Blätter und Nässe ververlängern den Bremsweg und lassen die Fahr- zur Rutschbahn werden, Wildwechsel findet verstärkt zu den Hauptverkehrszeiten statt, Nebel, beschlagene Scheiben und Dunkelheit beeinträchtigen die Sicht. So kann auch das eingehaltene Tempolimit manchmal zu schnell sein.
"Aber auch Fußgänger sind im Herbst besonders gefährdet", erklärt Markus Grommes, Pressesprecher der Polizei Rhein-Sieg. 49 Fußgänger waren zwischen Oktober und Dezember 2008 in Unfälle verwickelt, das seien 29 Prozent der überhaupt verunglückten Fußgänger des vergangenen Jahres im Rhein-Sieg-Kreis. "Viele dieser Unfälle hätten durch reflektierende Kleidung vermieden werden können."
"In den kommenden Wochen werden wir verstärkte Verkehrskontrollen durchführen", so Grommes weiter. Für Autofahrer ist neben der richtigen Bereifung von mindestens 1,6 Millimetern Profiltiefe auch die Beleuchtung wichtig. Kostenlose Kontrollen der Scheinwerfer bietet die Kfz-Innung im Oktober an. "In den kommenden Wochen werden wir verstärkte Verkehrskontrollen durchführen", so Grommes weiter. Fahrradfahrer sollten ihre Leuchten selbständig warten. Zahlreiche Fahrradhändler in der Region erklären sich bereit, Beleuchtungsmängel bis Mitte Dezember kostenlos zu reparieren. Nähere Informationen gibt es auf der
Internetseite der Polizeibehörde Rhein-Sieg.
BlaulichtSamstag, den 17. Oktober 2009
Obergeschoss brannte völlig aus
In Flammen stand diese Nacht ein Wohnhaus in Ennenbach. Im Schlafzimmer des Obergeschosses brach das Feuer aus. Die Hauseigentümerin flüchtete durch das Fenster und sprang vier Meter in die Tiefe. Wegen Verbrennungen und einer Rauchvergiftung transportierte der Rettungsdienst die ältere Dame sofort ins Krankenhaus. Ihre Tochter wurde durch Klopfen an der Haustüre geweckt, sie konnte das Haus unverletzt verlassen.
45 Einsatzkräfte aus Ruppichteroth und Winterscheid wurden gegen 1:15 Uhr durch Nachbarn zu dem Brand gerufen. Mit zwei Trupps gingen die Wehrmänner in den Innenangriff, "um die Wasserschäden im Gebäude so gering wie möglich zu halten", erklärt Einsatzleiter Claus Müller. Durch die enorme Hitze schmolz die Dachrinne des Hauses. Eine Drehleiter aus Waldbröl unterstützte die beiden Löschzüge bei den Nachlöscharbeiten, um den Dachstuhl nach versteckten Glutnestern abzusuchen. Die komplette Einrichtung des Schlafzimmers verbrannte, teilweise schmissen die Wehrleute Bücher und Möbel noch glühend aus dem Fenster. Das Wasserwerk der Gemeinde Ruppichteroth musste wegen des hohen Verbrauchs den Wasserdruck kurzzeitig erhöhen. Die RWE kappte die Stromversorgung.
Die Kriminalpolizei beschlagnahmte den Brandort für weitere Ermittlungen. Warum das Feuer ausbrauch ist noch nicht geklärt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich bisher auf etwa 30.000 Euro. Das Obergeschoss des Wohnhauses wurde durch den Brand komplett unbewohnbar.
Abseits des Feuers nutzten Unbekannte den Einsatz der Ruppichterother Feuerwehr aus. Auf dem Parkplatz des Feuerwehrhauses an der Dr.-Herzfeld-Straße stahlen sie aus den Autos der Freiwilligen Gegenstände im Wert von über 800 Euro. Hinweise zur Tat nimmt die Polizei Eitorf unter der Rufnummer 02243-940 entgegen.
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