Nachrichtenarchiv

PolitikDienstag, den 31. August 2010

Laotischer Botschafter zu Gast

Um Umweltschutz, Müllentsorgung, Stadtplanung und Tourismus ging es, als der laotischen Botschafter Bounthong Vongsaly das Siegburger Kreishaus besuchte. Zwei Stunden tauschte sich Bounthong mit Landrat Frithjof Kühn, Wirtschaftsförderer Dr. Herrmann Tengler, dem Präsidenten der Deutsch-Laotischen Freundschaftsgesellschaft Ludwig Neuber, seinem Stellvertreter Padith Phongpachith und der Bundestagsabgeordneten Elisabeth Winkelmeier-Becker aus. Das Ergebnis: Laos sei ein rohstoffreiches, aber armes Land, das große Hoffnung auf Deutschland setzt. Foto: v.l. Dr. Herrmann Tengler, Padith Phongpachith, Elisabeth Winkelmeier-Becker, Bounthong Vongsaly, Frithjof Kühn und Ludwig Neuber (Rhein-Sieg-Kreis)

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PolitikDonnerstag, den 26. August 2010

Ruppichterother Wochenschau

Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus für die 35. Kalenderwoche vom 28. August bis 3. September sind im Menü unter WochenschauWochenschau einzusehen.

Themen:

  • Öffnungszeiten Hallenbad Ruppichteroth
  • Rentensprechtag
  • Notarsprechtag in Ruppichteroth
  • Termingemäße Entrichtung der Wasserverbrauchs- und
  • Abwassergebühren
  • Abfuhr der Restmülltonne, Biotonne und des Grünabfalls
  • Apotheken-Notdienst

   

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PolitikMontag, den 16. August 2010

Unterschriften für Haltestelle gesammelt

Übergangen fühlten sich die Ruppichterother Bürger und Bürgermeister Mario Loskill, als der Kreistag den neuen Nahverkehrsplan absegnete. Deshalb haben die Einwohner mehr als 350 Unterschriften gesammelt, um die Bushaltestelle an der Winterscheider Mühle zu erhalten. Die Liste übergab die Gemeindeverwaltung jetzt dem Kreis. "Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 wird der Nahverkehrsplan umgesetzt", sagt die Pressesprecherin des Kreises, Katja Lorenzini.

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PolitikMontag, den 19. Juli 2010

17 Minuten im Notfall

"17 Minuten sind zu viel", findet Bürgermeister Mario Loskill. So lange braucht zur Zeit ein Rettungswagen im Durchschnitt, um Notfälle in der Bröltalgemeinde anzufahren. Das Land NRW gibt eine Höchstgrenze von 12 Minuten vor. Deshalb ist nun der Kreis tätig geworden: Ein neuer Rettungsdienstbedarfsplan steht zur Diskussion. Much und Ruppichteroth sollen sich eine Rettungswache teilen, die dann an der Gemeindegrenze läge. Der genaue Standort ist aber noch völlig offen.

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PolitikMontag, den 19. Juli 2010

Besonderes Frühstück in der Hauptschule

Brötchen, Gemüse und Äpfel aus Bioanbau. Der Frühstückstisch war reich gedeckt in der Hauptschulklasse. Mit Bürgermeister Mario Loskill, grünen Politikern und Schulleiter Josef Lukas saßen die Schüler zusammen. Klar, dass dann nicht nur über gesundes Essen geredet wurde. Probleme der Jugendlichen und der Hauptschule waren das Thema Nummer eins. "Wir müssen unsere Hautpschule stärken", war die einhellige Meinung. Foto: Erika Beyhl

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PolitikDonnerstag, den 17. Juni 2010

Öl lief ins Schwimmbecken

Das Ruppichterother Hallenbad ist in die Jahre gekommen. "Im Haushalt wurden schon die Grundsteine für eine Sanierung geschaffen", sagte Bürgermeister Mario Loskill in der Sitzung des Ausschusses für Schule und Sport. Schon vor 40 Jahren wurde das Bad in Betrieb genommen, in letzter Zeit häuften sich die technischen Ausfälle. Rund eine Million Euro kostet der gesamte Umbau, erneuert werden sollen das Dach, die komplette Außenhaut und auch die Technik. Dadurch würde der Energiebedarf um 76 Prozent und der CO2-Ausstoß um 79 Prozent sinken.

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PolitikDonnerstag, den 17. Juni 2010

Widerspruch gegen Google Street View

Ein Sammelwiderspruch gegen 'Google Street View' ist noch bis zum 30. Juni in Ruppichteroth möglich. In einem Gespräch mit Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner sagte Google zu, den Dienst 'Street View' in Deutschland erst zu starten, wenn die betroffen Häuser, Wohnungen und Gärten unkenntlich gemacht worden sind. Foto: Google Inc.

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PolitikMontag, den 31. Mai 2010

Naturschutz für Millerscheider Bachtal

Die Bezirksregierung Köln will das Millerscheider Bachtal in Ruppichteroth zum Naturschutzgebiet machen. Auch Bachzuläufe und Wald- und Grünflächen sollen dazugehören. Grund dafür sind viele seltene Tier- und Pflanzenarten, wie Schwarzstorch, Eisvogel und Orchideen. "Dieser Strukturreichtum ist einmalig", sagt Heinz Schumacher vom Naturschutzverein RBN Ruppichteroth.

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PolitikDonnerstag, den 27. Mai 2010

Bald Kreisverkehr an der L312?

Dreimal krachte es in den letzten Wochen an der Kreuzung der Straßen L312 und K55 in Ruppichteroth. Beim letzten Unfall am vergangenen Dienstag wurde ein 50-jähriger Motorradfahrer aus Leichlingen leicht verletzt, als er ungebremst in einen überquerenden Pkw raste. Der 50 Jahre alte Mann aus Ruppichteroth hatte den vorfahrtsberechtigten Biker nicht bemerkt, obwohl er an der Kreuzung wartete. Jetzt sieht die Politik eine neue Chance, den Kreisverkehr zur Verkehrsberuhigung zu realisieren.

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PolitikDienstag, den 25. Mai 2010

Touristikverein stellt sich der Öffentlichkeit vor

Der Touristikverein Bergischer Rhein-Sieg-Kreis stellt sich vor. Im Rahmen der am 26. Mai 2010 stattfindenden Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus stellt sich der Touristikverein Bergischer Rhein-Sieg-Kreis den Ausschussmitgliedern als auch interessierten Bürgerinnen und Bürgern vor. Die Ausschusssitzung findet um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses in Schönenberg statt.

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PolitikDonnerstag, den 13. Mai 2010

Sparen bei Licht und Partnerschaft

Es wird dunkel in Ruppichteroth. Weil die Neuverschuldung des Haushalts bei 2,5 Millionen Euro liegt, gehen die Straßenlaternen künftig früher aus. Das beschloss der Gemeinderat auf seiner letzten Sitzung. Bürgermeister Mario Loskill und Kämmerer Heribert Schwamborn setzten an vielen Ecken den Rotstift. "Durch Einsparungen alleine kann man das Defizit aber nicht in den Griff kriegen", erklärte Loskill. Steuererhöhungen erteilten alle Ratsmitglieder eine Absage.

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PolitikSonntag, den 9. Mai 2010

Schwarz-Gelb verliert Mehrheit

CDU und FDP haben ihre Mehrheit im Düsseldorfer Landtag verloren. Die CDU fällt auf 34,6 Prozent, während sich die FDP auf 6,7 Prozent verbessern kann. Knapp hinter der CDU liegt die SPD mit 34,5 Prozent. Die Grünen legen deutlich zu und kommen auf 12,1 Prozent. Die Linkspartei schafft mit 5,6 Prozent den Einzug in den Landtag knapp. 

Die Wahlbeteiligung in Ruppichteroth lag bei 56,3 Prozent. Hier holte die CDU als stärkste Kraft 38,4 Prozent der Stimmen, mit weitem Abstand zur SPD mit 28,5 Prozent. Auch die Grünen konnten ihren Anteil ausbauen, auf 12,5 Prozent. Auf die FDP fielen mit 7,9 Prozent etwas mehr Stimmen als im Landesdurchschnitt, die Linkspartei kommt auf sechs Prozent.

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PolitikSamstag, den 8. Mai 2010

Kampf um jede Stimme

 

Heute öffnen die Ruppichterother Wahllokale zur Landtagswahl in NRW. Von 8 bis 18 Uhr kann jeder Bürger zwei Stimmen abgeben, für das Direktmandat und eine Partei. Die Wahlergebnisse aus den einzelnen Stimmbezirken werden ab 18 Uhr im Rathaus Schönenberg und live auf broeltal.de bekanntgegeben. Die Wahl wird spannend, denn aktuelle Umfragen zeigen für keine mögliche Landesregierung eine eindeutige Mehrheit.

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PolitikMittwoch, den 5. Mai 2010

Wirtschaftsförderung bleibt "Chefsache"

Einen separaten Wirtschaftsförderer wollte Bürgermeister Mario Loskill für die Gemeinde Ruppichteroth einstellen. "In anderen Kommunen ist das längst gang und gäbe", so der Rathauschef. CDU und FDP lehnten die Pläne wegen der knappen Gemeindekasse schon im Vorfeld ab, dem Haupt- und Finanzausschuss wurde deshalb ein Stellenplan ohne Wirtschaftsförderer vorgelegt. "Jetzt müssen die Aufgaben im Rathaus womöglich neu organisiert werden", sagte Loskill.

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PolitikMittwoch, den 14. April 2010

Mehr Fachkräfte für Jugendbetreuung

Die offene Kinder- und Jugendarbeit der acht Gemeinden, für die das Kreisjugendamt zuständig ist, erhält mehr Personal. Das beschlossen die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses. In Zukunft gibt es 25,1 Stellen für Fachkräfte, den Bedarf dafür ermittelte die Kreisverwaltung. In Ruppichteroth werden die Stellen von 1,7 auf zwei aufgestockt.

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PolitikDonnerstag, den 8. April 2010

"Wald und Wasser" seien Potenziale

Der Touristikverein Bergischer Rhein-Sieg-Kreis nimmt an Fahrt auf: Nachdem sich der Verein im November vergangenen Jahres (Öffnet externen Link in neuem Fensterbroeltal.de berichtete) gegründet hatte, wurde jetzt der Vertrag für Projektleitung und Mitgliederbetreuung im Schönenberger Rathaus unterschrieben. "Mit diesem Team sind wir gut aufgestellt", sagte die Vorsitzende Helga Trimborn. Bild: Ruth Kühn erklärt den Bürgermeistern Wolfgang Röger (Lohmar), Helmut Meng (Neunkirchen-Seelscheid) und Mario Loskill (Ruppichteroth) das Konzept

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PolitikMontag, den 29. März 2010

Haushalt 2010: Verschuldung steigt weiter

Mit 2,5 Millionen Euro wird die Gemeinde am Jahresende in der Kreide stehen. "Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken", appellierte Bürgermeister Mario Loskill bei seiner ersten Haushaltsrede an den Gemeinderat. Man müsse neue Wege gehen, die Einnahmeseite stärken, Ausgaben senken und die Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren und engagieren wollen, unterstützen.

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PolitikFreitag, den 19. März 2010

Ehrenämter im Internet vermitteln

Auch wenn noch nicht jeder in Ruppichteroth DSL hat, setzt die Gemeinde auf das Internet. Eine Freiwilligenbörse soll Ehrenämter online vermitteln, ganz nach dem Vorbild von Jobbörsen: Offene Stellen werden auf einer Internetseite ausgeschrieben, in der sich die Bürger dann passende Stellen aussuchen können.  Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es schon viele solcher Projekte, an denen Vereine, Kirchen und andere Institutionen mitarbeiten.

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PolitikMontag, den 15. März 2010

Haltestelle Winterscheider Mühle soll bleiben

Sie soll bleiben, die Haltestelle an der Winterscheider Mühle. Dafür entschied sich der Ausschuss für Planung und Umweltschutz auf seiner letzten Sitzung. Viele Bürger aus Litterscheid, Stockum und Honscheid waren gekommen, um ihrem Ärger über den neuen Nahverkehrsplan des Kreises (Öffnet externen Link in neuem Fensterbroeltal.de berichtete) Luft zu machen. Nach rund zwei Stunden fanden Ausschuss und Bürger einen Kompromiss. In letzter Instanz muss noch der Kreistag zustimmen.

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PolitikDienstag, den 2. März 2010

FDP will Klarheit über die Wohnsituation älterer Menschen

Die Zahl älterer Menschen nimmt auch in der Gemeinde Ruppichteroth stetig zu. "Daher sollten wir rechtzeitig vorsorgen und den Bau alternativer Wohnformen unterstützen. Bevor Rat und Gemeinde weit reichende Entscheidungen treffen, müssen wir wissen, wie groß die Versorgungslücke für 'Betreutes Wohnen' ist", sagt Alexander Herking von der FDP. Dem Ausschuss für Jugend, Familie und Senioren haben die Liberalen einen Antrag vorgelegt, um Bürgermeister Loskill zu beauftragen, im Vorfeld den Bedarf an seniorengerechtem Wohnraum in der Gemeinde Ruppichteroth festzustellen.

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PolitikDienstag, den 23. Februar 2010

Kleine Dörfer blieben auf der Strecke

Über 500 Einwohner aus den Dörfern Litterscheid, Stockum, Honscheid, Neuenhof und Fußhollen blieben beim neuen Nahverkehrsplan der Buslinie 531 (Öffnet externen Link im aktuellen Fensterbroeltal.de berichtete) auf der Strecke, moniert die SPD-Fraktion. Außerdem wäre die Winterscheider Mühle vom ÖPNV abgeschnitten.

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PolitikDienstag, den 23. Februar 2010

Grüne fordern VHS-Wechsel

Nach Neunkirchen-Seelscheid soll auch die Gemeinde Ruppichteroth in Erwägung ziehen, den Volkshochschulzweckverband zu wechseln. Von der VHS Rhein-Sieg soll es in die VHS Troisdorf/Niederkassel gehen. Die Grünen beantragen, den Wechsel in der nächsten Hauptausschusssitzung zu prüfen.

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PolitikDienstag, den 9. Februar 2010

Zwei Neue im CDU-Vorstand

Kritisch war der Rückblick auf das vergangene Wahljahr bei den Vorstandswahlen des CDU-Ortsverbandes Ruppichteroth. "Trotzdem müssen für die kommende Landtagswahl alle Kräfte mobilisiert werden", sagt Martin Rösler, den die Mitglieder erneut zum Vorsitzenden wählten. Seine Stellvertreter sind Ralf Böhmer und Hermann-Josef Aholt. Neu im Vorstand sind Volker Engelmann und Michael Stein. Quelle Bild: CDU Ruppichteroth

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PolitikDienstag, den 9. Februar 2010

Grüne wollen Gentechnik-freie Zone

In Much, Eitorf, Windeck und Hennef hat man sie schon ausgerufen: Die Gentechnik-freie Zone. Das soll bald auch in Ruppichteroth passieren, wenn es nach den Grünen geht. Hintergrund seien die wirschaftlichen, umwelt- und gesundheitsschädigenden Folgen von genmanipuliertem Saatgut, so die Fraktionsvorsitzende Rita Tondorf. In den Nachbarkommunen ging die Initiative von Landwirten aus, in Ruppichteroth soll nun auch die Politik nachhelfen.

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PolitikFreitag, den 5. Februar 2010

Hauptschule wirbt um Schüler

"Die Hauptschule Ruppichteroth freut sich auf Ihre Kinder", sagt Schulleiter Josef Lukas. Auf der Gemeinschaftshautpschule kann der Mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) erreicht werden. In Mathematik und Englisch gibt es einen Grundkurs und einen erweiterten Kurs. Im Wahlfplichtbereich können Fächer individuell hinzugewählt werden.

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PolitikMontag, den 25. Januar 2010

Diakonieverein übernimmt den Kindergarten Schönenberg

Viele Gerüchte gab es um die Zukunft des katholischen Kindergartens in Schönenberg, dementsprechend hoch war der Zuhörerandrang auf der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Familie und Senioren. Gemeinde, Kreis und Kirche klärten über die Umstrukturierungen des Kindergartens auf. Die katholische Kirchengmeinde gibt die Trägerschaft in Schönenberg zum 1. August ab, der Ökumenische Diakonieverein übernimmt. Ähnliches wird jetzt auch für den kommunalen Kindergarten Büchel angedacht.

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PolitikDonnerstag, den 7. Januar 2010

Schulzweckverband mit Much wieder aktuell

Frischer Wind ist nach der letzten Sitzung des Mucher Gemeinderates in die Schuldiskussion gekommen. Die Gespräche über einen Schulzweckverband mit Ruppichteroth sollen nun wieder aufgenommen werden. Bürgermeister Alfred Haas brachte den Tagesordnungspunkt überraschend ein. Das kritisierten die Grünen. So habe man keine Möglichkeit gehabt sich auf das Thema vorzubereiten, lautete der Tonus aus der Fraktion. Haas begründete die Spontanität damit, dass Ruppichteroth kurzfristig entschied, die schulische Zusammenarbeit auch auf Much auszuweiten.

Den zweigeteilten Beschluss dazu fasste der Ruppichterother Rat auf seiner Sitzung Mitte Dezember. Bürgermeister Mario Loskill solle die gemeinsame Schulentwicklungsplanung mit Windeck und Eitorf auf der einen, mit Much auf der anderen Seite vorantreiben. "Beide Varianten umzusetzen steht allerdings nicht zur Debatte", so Loskill. In der Bröltalgemeinde könne man sich eine Hauptschule mit einer Zweigstelle der Realschule Much als Verbundschule vorstellen. Mit Windeck und Eitorf wäre eine gemeinsame Gesamtschule denkbar.

Bisher ist alles offen. Nur die Ruppichterother Fraktionen von den Grünen und der Linken sprachen sich ausschließlich für eine Gesamtschule und damit für ein Modell mit Windeck und Eitorf aus. Einig ist man sich jedoch in allen Fraktionen des Rates von Ruppichteroth, dass ein neues Konzept für eine weiterführende Schule her muss. Denn voraussichtlich nur bis 2011 sind die Schülerzahlen in der Hauptschule hoch genug, um das Weiterbestehen zu sichern.

Ein Unternehmen wird nun damit beauftragt, Bedarf und Schülerzahlen in den vier Kommunen bis Mitte des Jahres zu analysieren. Die Daten sind dann Grundlage für die weitere Schulentwicklungsplanung. "Die Fehler von vor zwei Jahren dürfen wir nicht wiederholen, die Schulstandorte bleiben auf jedenfall", sagt Loskill. Damals mangelte es an der Zusammenarbeit mit den Eltern, die Politik bezog sie in die Planungen nicht mit ein. Als öffentlich wurde, dass Standorte wegfallen könnten, platzten die Verhandlungen.

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PolitikDonnerstag, den 31. Dezember 2009

Grußwort zum Neuen Jahr

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Jahreswechsel bietet für viele die Gelegenheit, ein klein wenig inne zu halten und zu schauen „wo stehe ich, wo will ich hin“. Ich wünsche Ihnen sehr, dass Sie die Zeit dazu finden. Auch für mich und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus ist das wichtig – wir wollen mit einem klaren Blick ins Neue Jahr gehen. Mein persönlicher Rückblick auf 2009 – das können Sie sich sicher vorstellen – ist stark geprägt vom Wahlkampf um das Bürgermeisteramt in Ruppichteroth. Das liegt hinter mir, liegt hinter uns, und seit September steht die konkrete Arbeit im Rathaus im Mittelpunkt. Die ersten drei Monate, die ersten hundert Tage sind geprägt von vielen Antrittsbesuchen bei verschiedenen Institutionen und Vereinen sowie von vielen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern in meinen Sprechstunden, bei Terminen vor Ort und bei den zahlreichen Veranstaltungen in unserer Gemeinde. Das Einleben im Rathaus, das Kennenlernen und das Angehen von wichtigen und neuen Aufgaben haben ebenfalls die ersten Wochen nach meinem Amtsantritt geprägt. Die Ziele, die ich mir selbst gesteckt hatte, sind erreicht. Bildmontage: KühnMedienkonzept@Design GmbH / Franz Schoys

Gemeinde – das sind wir alle

Auf Ihrer Stärke und derjenigen von allen anderen Bürgerinnen und Bürgern fußt der Erfolg der Gemeinde Ruppichteroth. Dies beruht vor allem auf der Tatkraft und Kreativität, der Initiative und dem Einfallsreichtum aller, die ein Amt bekleiden, ein Unternehmen führen, ihren Job ausfüllen oder sich in Initiativen und Vereinen für ihr Umfeld engagieren: Unternehmer, die ihrem Standort die Treue halten; Geldinstitute, die Kulturevents unterstützen; die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr, die gleich da sind, wenn es irgendwo brennt; die Bürgerinnen und Bürger, die Kranke besuchen oder Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren organisieren – sie alle tun etwas für ihre Mitmenschen und für unsere Gemeinde Ruppichteroth. Sie alle machen vielleicht keine Schlagzeilen, aber sie bewegen viel für ihren Ort, für unsere Gemeinde. Dafür danke ich Ihnen herzlich stellvertretend für viele andere.

Ich möchte Sie alle auch ermuntern – engagieren Sie sich in der Gemeinde, wir brauchen Sie. Menschen, die Verantwortung übernehmen, die sich für allgemeine Ziele einsetzen, die etwas für ihre Mitmenschen machen, gestalten die Gemeinde wärmer und freundlicher. Sie stehen für Werte, die nicht nur zukunftsfähig, sondern auch für unsere Zukunft nötig sind: für Solidarität und Verantwortungsbewusstsein, für Mitmenschlichkeit und Engagement. Sie stehen für Werte, die wir seit je mit Weihnachten verbinden und die heute so aktuell sind wie eh und je.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen für das Neue Jahr 2010 viel Glück und Gesundheit.

Ihr Bürgermeister
Mario Loskill

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PolitikSonntag, den 27. Dezember 2009

Kreishaushalt bleibt in der Schieflage

523 Millionen Euro umfasst der Haushalt Rhein-Sieg-Kreises für 2010. Die Schulden wachsen auf 134,4 Millionen Euro an. Landrat Frithjof Kühn und Kreiskämmerer Karl-Hans Ganseuer legten das Zahlenwerk den Kreistagspolitikern vor. "Ich mache mir ernste Sorgen um die Stabilität der staatlichen und kommunalen Finanzsysteme", so Ganseuer.

"Egal wie verteilt, die kommunalen Finanzen reichen insgesamt nicht aus", sagt Landrat Kühn. Für die kommenden drei Jahre zeigten sich in der Haushaltsplanung die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise. So muss die Kreisumlage um drei Prozent auf 37,03 Prozent angehoben werden, um die Belastungen aus den steigenden sozialen Leistungen und sinkenden Zuwendungen des Landes zu mindern. 57 Millionen Euro erhält der Kreis aus der Landeskasse. Trotzdem bleibt ein Minus von 14,16 Millionen Euro, das durch die Ausgleichsrücklage ausgeglichen werden soll. Der Schein trügt: Die Ausgleichsrücklage existiert nur in den Büchern und tilgt keine Schulden.

Die Kreisumlage wird von den 19 kreisangehörigen Städten und Gemeinden an den Kreis abgeführt und beträgt in 2010 rund 225 Millionen Euro. Davon gehen rund 105,5 Millionen Euro an den Landschaftsverband Rheinland, der übergeordnete Aufgaben im Bereich der Kulturpflege, im Gesundheits-, Schul-, Jugend- und Sozialwesen übernimmt. Bei den sozialen Leistungen werden Mehraufwendungen in Höhe von 4,5 Millionen Euro erwartet, hier insbesondere bei der Grundsicherung im Alter, dem Pflegewohngeld und bei den Eingliederungshilfen. Die Gesamtbelastung aus der Grundsicherung für Arbeitssuchende steigt um rund 13,1 Millionen Euro. Die Kosten der Unterkunft werden auf 84,8 Millionen Euro prognostiziert, das sind 8,3 Millionen mehr als im Vorjahr. Zudem sinken die Zuweisungen des Landes aus der Wohngeldersparnis. Der Kreis rechnet hier mit rund 18,5 Millionen Euro Einnahmen, das sind 3,9 Millionen Euro weniger als in 2009. Für die Personal- und Versorgungsaufwendungen wurden rund 69 Millionen Euro veranschlagt. Hierbei wurde die Besoldung bei den Beamten um 1,2 Prozent und der Tarif bei den Angestellten um zwei Prozent erhöht.

In die Infrastruktur solle aber auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten investiert werden, so Kämmerer Ganseuer. Für die Sanierung kreiseigener Gebäude wie Berufskollegs, Kreishaus und Schulen, Straßenbauprojekte und Ausbau der Kindertageseinrichtungen für die U3-Betreuung plant Ganseuer rund 30,4 Millionen Euro ein. 6,4 Millionen davon werden aus dem Konjunkturpaket finanziert.

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PolitikDienstag, den 22. Dezember 2009

Interkommunale Zusammenarbeit ist das Zauberwort

Seit dem 30. August ist Bürgermeister Mario Loskill im Amt. Hundert Tage nach der Wahl referierte er über die bisherigen Ergebnisse seiner Arbeit. Angesprochen wurden auch die brisanten Punkte DSL-Versorgung, weiterführende Schule und hausärztliche Versorgung. Das Stichwort lautet interkommunale Zusammenarbeit.

Mit den Gemeinden Windeck, Eitorf und Much soll eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden, die die Breitbandversorgung in den ländlichen Gegenden genau unter die Lupe nimmt. Umfragen unter den Bürgerinnen und Bürgern mit eingeschränkter oder keiner DSL-Anbindung sollen das Interesse an derselben erfassen. Danach werden Angebote von Anbietern eingeholt, die das Breitbandnetz auszubauen. Eine Finanzierung durch das Konjunkturpaket II wäre möglich gewesen, das Geld floss jedoch komplett in die drei neuen Kunstrasenplätze. In Windeck wurden für DSL bereits 150.000 Euro aus dem Konjunkturpaket genehmigt. "Um ganz Ruppichteroth mit DSL-Anschlüssen auszustatten müssten etwa sechs bis sieben Millionen Euro in die Hand genommen werden", so Loskill. "Derzeit bearbeiten wir deutschlandweit rund 8000 solchen Anfragen", sagt Telekom-Sprecher Steve George McKinley. In den nächsten Wochen untersuchen auch Telekom-Techniker Ruppichteroth hinsichtlich des DSL-Ausbaus.

Seit Jahren hat die Hauptschule mit sinkenden Anmeldezahlen zu kämpfen. Auch hier wird mit den Gemeinden Windeck, Eitorf und Much nach Lösungen gesucht, eine 'Gesamtschule Obere Sieg - Bröltal' oder eine Verbundschule sind im Gespräch. Bei den U3-Gruppen will man auch im Ort bleiben. Zur Zeit sind alle Plätze für die unter 3-Jährigen belegt. Der Kindergarten Wirbelwinde in Winterscheid wird demnächst erweitert, finanziert durch Landes- und Kreismittel. 2011 folgen Gruppen in den drei Hauptorten. An den Grundschulen in Schönenberg und Winterscheid soll die Ganztagsbetreuung etabliert werden. "Unsere Standorte sind hier gefährdet, die Eltern melden ihre Kinder in Eitorf und Neunkirchen an", so Loskill.

In Sachen hausärztlicher Versorgung stehe es nicht gut, wie die Journalisten Julia Hohenadel vom Rhein-Sieg-Anzeiger anhand ihrer Recherchen vorstellte. Demnach habe man sogar mit die schlechteste Prognose in ganz Nordrhein-Westfalen. Schon vor Loskills Amtsantritt beschloss der Gemeinderat eine Resolution zur Erhaltung und Sicherung der hausärztlichen Versorgung. Die maximale Förderung von Bund und Land für ländliche Regionen wie Ruppichteroth beträgt 50.000 Euro. Eine Finanzierung aus Eigenmitteln der Gemeinde ist nicht möglich. "Es ist einfach kein Geld da", so Loskill. Im Januar lädt er die ortsansässigen Hausärzte zu einem runden Tisch, an dem der Ärztenachwuchs und Werbemaßnahmen dafür zur Diskussion stehen.

Mario Loskills komplette Vorstellung steht als Leitet Herunterladen der Datei einPDF zum Download bereit.

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PolitikMittwoch, den 16. Dezember 2009

Antrittsbesuch von Bürgermeister Loskill bei Landrat Kühn

Seinen offiziellen Antrittsbesuch im Kreishaus und bei Landrat Frithjof  Kühn absolvierte jetzt Bürgermeister Mario Loskill. Im Mittelpunkt des Gespräches standen die allgemeine Finanznot der Kommunen, die Arbeit des Jugendamtes und die Zukunft der so genannten ARGE-Center. Die wesentlichen gemeinsamen Themen wurden angesprochen, die Grundlage für die zukünftige Kooperation sind. Bild: Bürgermeister Loskill (l.) und Landrat Kühn

Einigkeit bestand darin, dass die unzureichende finanzielle Ausstattung der Kommunen alle Ebenen in gleicher Weise trifft. Kreis und Gemeinden sitzen hier in einem Boot sitzen. Weder die Gemeinden, die sich zum großen Teil im Nothaushalt befinden, noch der Kreis, dessen Haushalt fast vollständig durch gesetzliche Aufgaben im sozialen Bereich geprägt ist, verfügen über nennenswerte finanzielle Spielräume. Hinsichtlich der Neuregelung der Unterstützung und Betreuung von Langzeitarbeitslosen teilte man die Auffassung, dass Kreis und Gemeinden diese Aufgabe selbst besser leisten können. Voraussetzung hier: eine gesicherte Finanzierung durch den Bund nach dem Vorbild  „Hilfe zur Arbeit“ durch Kreis und Gemeinden.

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PolitikSonntag, den 13. Dezember 2009

Die kleinen Brölbäche im Visier

Die Missstände an den kleinen Bröl-Nebenbächen standen im Mittelpunkt eines Ortstermins in Nümbrecht, zu dem der Öffnet externen Link in neuem FensterFischschutzverein Bröltal Politiker und Vertreter der Fachbehörden, des Nabu-Oberberg, der Landwirtschaft und des Aggerverbandes eingeladen hatte. Bilder: Horst Stolzenburg

Zentrales Anliegen der Angler waren die Belastungen der Bäche durch die ufernahe Nutzung der angrenzenden Wiesen und die Folgen auf das Ökosystem. Der  Vorsitzende des Vereins, Horst Stolzenburg, referierte über Situation, die er aufgrund umfangreicher Bachkontrollen am Oelsbach wie Harscheider Bach vorgefunden hatte. Über 30 Mal hatte er die Bäche 2008 kontrolliert und einen umfassenden Überblick gewonnen. Auffällig waren die vielen Viehtränken, Furtpassagen und nicht abgezäunten Bereiche an den Bächen. Dadurch, dass das Vieh ungehindert an die Bäche gelangen kann, werde die Grasnarbe aufgebrochen und das Erdreich im großen Stil in die Bäche getreten. Bei der Vielzahl der Viehtränken summierten sich die einzelnen Belastungen dramatisch auf und regelrechte Schlammwellen rauschten dann die Bäche hinunter. "Das hat schlimme Folgen", so Stolzenburg.

Die Bröl gilt als das Vorzeigegewässer im Land, was die Wiederansiedelung von Lachs und Meerforelle angeht. Beide Arten sind sehr empfindlich und zur Vermehrung auf saubere und von sauerstoffreichem Wasser durchströmte Kiesbänke angewiesen. Die Elterntiere schlagen Laichgruben im Untergrund der Bröl und legen dort ihre Eier ab. Durch den Schlamm wird das Lückensystem dieser Kiesbänke verstopft. Forelle und Äsche sind von diesem Missstand ebenfalls betroffen. Auf diese biologischen Zusammenhänge wies auch einer der führenden Lachsforscher, Dr. Detlev Ingendahl vom Landesamt für Natur und Umwelt, hin.

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