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Wirtschaft/PolitikDienstag, den 9. Februar 2010

Grüne wollen Gentechnik-freie Zone


In Much, Eitorf, Windeck und Hennef hat man sie schon ausgerufen: Die Gentechnik-freie Zone. Das soll bald auch in Ruppichteroth passieren, wenn es nach den Grünen geht. Hintergrund seien die wirschaftlichen, umwelt- und gesundheitsschädigenden Folgen von genmanipuliertem Saatgut, so die Fraktionsvorsitzende Rita Tondorf. In den Nachbarkommunen ging die Initiative von Landwirten aus, in Ruppichteroth soll nun auch die Politik nachhelfen.

Voraussetzung für das 'Gentechnik-frei-Siegel' des Naturschutzbundes BUND ist, dass zwei Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche ohne gentechnische Mittel bewirtschaftet wird. Die Landwirte müssen unter eine Selbstverpflichtungserklärung ihre Unterschrift setzen. Darin verpflichtet man sich, mindestens ein Jahr lang kein gentechnisch verändertes Saat- und Pflanzgut zu verwenden. Bisher haben sich deutschlandweit 29.537 Landwirte an der Aktion beteiligt.

Von: jno






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