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RegionDonnerstag, den 16. September 2010

Spinnen-Alarm in Ruppichteroth?


"Spinnen-Alarm" titelt der Express, auch in Ruppichteroth seien sie nun aufgetaucht. Doch ist die auffällig gelb-weiß-schwarz gestreifte Wespenspinne wirklich so gefährlich? "Der Spinnenbiss ist etwa so giftig wie der Stich einer Wespe", erklärt Dr. Carola Seidel vom Giftnotruf der Bonner Uniklinik. Allgemein seien Spinnen in Deutschland eher ungiftig, selbst die oftmals gefürchtete Kreuzspinne. Foto: Der siebenjährige Lucian Meuser aus Ruppichteroth hat eine Wespenspinne im Garten fotografiert (Privat)

Von 30.000 Giftnotrufen- und Beratungen pro Jahr bei der Uniklinik würden sich nur sehr selten Menschen wegen der Wespenspinne melden. Und das obwohl sich die Achtbeiner in den vergangenen Jahren in Deutschland stark ausgebreitet haben. "Es ist sehr unwahrscheinlich, dass das Gift überhaupt in den Körper gelangt", so Seidel. Denn die Klauen der Spinne sind zu kurz, um die Haut des Menschen zu durchstechen. So wäre ein Biss nur an sehr dünnen Hautstellen möglich, wie zum Beispiel dem Ohrläppchen. Schwellungen, Rötungen und leichte Schmerzen können dann auftreten. 

Surftipp:

Informationen zur Wespenspinne: www.arages.de
Artikel des Express: www.express.de

Von: jno






Kommentare zum Artikel

#1 Sandra schrieb am 28.09.2010 18:38 email

So eine Spinne habe ich auch in Much schon gesehen aber auch nur das eine mal und sonst habe ich so eine noch nicht gesehen.

#2 Thorben Tschirschwitz schrieb am 23.08.2011 20:01 email

Ich habe vor kurzem so eine Spinne das erste Mal in Berlin gesehen. Sonst sind ja eher Kreuzspinnen bei uns in Berlin!

#3 Mathias Jung schrieb am 02.10.2011 13:38 email

Eine solche Wespenspinne habe ich die Tage an einem Wirtschaftsweg hier im Vogelsberg gesehen und durch o.g. Artikel weiß ich jetzt auch, wie die heißt. Vielen Dank für die Aufklärung.

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