
Zehn Prozent zu schnell
An Schulen und Kindergärten im Rhein-Sieg-Kreis kontrollierte das Straßenverkehrsamt und die Polizei im September die Geschwindigkeit. Das Ergebnis sei erschreckend, heißt es vom Straßenverkehrsamtsleiter Dieter Siegberg: An 47 verschiedenen Messstellen wurden 20.711 Fahrzeuge überprüft. Dabei wurden 1.983 (9,57 Prozent) Verstöße festgestellt. In einem Bereich, in demTempo 30 gilt, raste ein Autofahrer mit 67 Stundenkilometern. Foto: Radarkontrolle (Archiv)
1.852 Verkehrsteilnehmer müssen mit einem Verwarnungsgeld, 82 Personen mit einem Bußgeldverfahren und Punkten in Flensburg rechnen. Dreizehn Fahrzeugführern muss zusätzlich ein Fahrverbot erteilt werden. "Dieses erschreckende Ergebnis gerade zu Schuljahresbeginn, wo besondere Rücksicht geboten ist, zeigt, wie wichtig und notwendig flächendeckende und kontinuierliche Geschwindigkeitsüberwachung ist", so Siegberg. Gleichzeitig verurteile er scharf das "egoistische Verhalten derjenigen, die zu schnell fahren und damit sich und andere nur wegen eines minimalen Zeitgewinns erheblich gefährden". Deshalb soll die Aktion in den Herbstferien wiederholt werden.
Von: jnoJeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er den
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Kommentare zum Artikel
Na endlich wird kontrolliert. Wurde ja mal Zeit. Das erschreckende Ergebnis wundert mich nicht. Was hier in den Berggemeinden gerast wird, ist nicht normal - es ist kriminell! Also weiter so! Zieht die wahnsinnigen Raser endlich für lange Zeit aus dem Verkehr! Besser klappt das allerdings, wenn die mobilen Knipsgeräte etwas besser getarnt werden. In Much waren die leider oftmals schon von weitem zu erkennen - inkl. des Polzeiaufgebotes.