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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Schwarzgelber Ritter

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Der Schwalbenschwanz (lat. Papilio machaon) ist eine Wärme liebende Schmetterlingsart. Obwohl er unter das Artenschutzegesetz fällt, gilt er in Nordrhein-Westfalen als gefährdet. Oft fällt die überwinternde Generation kalten und nassen Sommern zum Opfer. Ebenso hemmen intensive Weidewirtschaft und das Abschneiden von Puppen tragenden Stängeln das Wachstum.

Wer jetzt im Garten nach seinen Möhren oder dem Fenchel schaut, kann dort vereinzelt die bis zu fünf Zentimeter großen Raupen entdecken. Sie sind grün oder weiß, schwarz geringelt und rot gepunktet. Aktuell fressen die Raupen an den Blättern und Blüten von Doldenblütlern, bevor sie einen geschützten Ort zum Verpuppen und Überwintern aufsuchen.

Im nächsten Mai schlüpft der Falter, der seinen Namen den ausgezogenen Hinterflügeln verdankt, die an die Schwanzgabeln der Schwalbe erinnern. Die Namensgeber sahen in den Fortsätzen eher ein Messerchen. Und da Messer gemeinhin von Kämpfern oder Rittern getragen werden, bekam die ganze Schmetterlingsfamilie den Namen 'Ritterfalter'. Doch tatsächlich ist der Falter wehr- und harmlos. Nur wenn die Raupe gereizt wird, stülpt sie eine grelle orangefarbene Nackengabel aus. Diese, mit stinkendem Sekret gefüllten, Drüsenschläuche sollen vor allem Ameisen vertreiben.

Das Umweltamt des Rhein-Sieg-Kreises gibt folgende Tipps zum Artenschutz des Schwalbenschwanzes:

Pflanzen Sie für den Falter einheimische blau- oder violettblühende Blumen und Stauden an. Typisch sind Dost, Flockenblumen, Disteln und der nicht einheimische Sommerflieder. Sie eignen sich auch als Farbtupfer in einer unaufgeräumten Ecke des Gartens.
Da die Eier an Doldenblütlern wie Möhre, Fenchel, Dill oder Petersilie abgelegt werden und die Raupen niemals die Pflanze kahl fressen, sollte man auch diese Pflanzen blühen lassen und die Raupen nicht absammeln.
Reduzieren Sie den Pflegeaufwand im Garten und lassen Sie die Stängel der Pflanzen, die Puppen tragen, über den Winter stehen.

Weitere Fragen beantwortet das Umwelttelefon unter 02241 - 13 22 00.

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Kleine Künstler ganz groß

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Die Wände im Erdgeschoss des Schönenberger Rathauses bleiben bunt. Nach der Ausstellung von Ute Jaeschke-Stommel hängen dort in den nächsten Wochen verschiedenste Kunstwerke kleiner Künstler. 14 Kinder pinselten bei der Ferienpassaktion ?Sommer-Kunst 2008? unter der Leitung von Hildegard Woiwotka-Stommel mit Aquarell- und Acrylfarben. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Formen und Farben erinnern an die Werke Mirots, ebenso wurde sich der Abdrucktechnik bedient.

Eigentlich war der fünftägige Kurs nur für zehn Personen ausgelegt, am Ende waren es dann 14. Da möchte man meinen, dass ein heilloses Durcheinander herrschte. ?Die Kinder waren völlig konzentriert beim malen?, widerlegt Woiwotka-Stommel, ?trotzdem war ich danach ganz schön platt?, fügt sie hinzu. Jahrzehntelang war sie Lehrerin, interessierte sich schon immer für die Kunst. ?Leider wird die abstrakte Malerei zu wenig gefördert. Kunst ist schön, wenn der Hund wie ein Hund aussieht?, erklärt sie. Die Kreativität bleibe da meist auf der Strecke.

Hausherr Hartmut Drawz war jedenfalls begeistert von der Ausstellung. ?Ich könnte sowas nicht?, schmunzelte er bei der Eröffnungsfeier. Zum Schluss überreichte ihm das Geburtstagskind Hans Hüppelshäuser im Namen der Truppe ein Gemeinschaftsbild. Wie ein Puzzle ist es zusammengesetzt, jeder der sieben bis 15-Jährigen malte einen Teil. ?Damit die Wände auch schön bleiben?, lautete Hans Widmung.

Bis zum 2. Oktober können die Bilder zu den regulären Öffnungszeiten im Rathaus betrachtet werden.

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Geschick auf zwei Rädern

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Pilonen, schmale Pfade aus Holzklötzen und Biergarnitur. So gestaltete sich der Schulhof der Grundschule in Schönenberg beim vierten Sommerfest der SPD. In Zusammenarbeit mit dem ADAC veranstaltete der Ortsverein erstmalig ein Fahrradturnier, am Ende präsentierten die rund 20 Kinder und Jugendlichen stolz ihre errungenen Urkunden.

?Für die Kinder ist das Fahrrad meist das erste und wichtigste Verkehrsmittel. Der immer dichter werdende Straßenverkehr birgt aber auch Gefahren?, erklärt Fraktionsvorsitzender Horst Alefelder. Das ganze Jahr über werden deshalb Fahrsicherheitstrainings an den Grundschulen der Gemeinde durchgeführt. Leiter der Spektakel auf zwei Rädern ist Gerhard Judt, der jedes Jahr knapp 2000 Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr beibringt. Geschick am Lenker wird dabei gleichermaßen gefördert, wie das Erlernen von Regeln und deren Anwendung. Die Besten Fahrer treten in ADAC-Meisterschaften gegeneinander an, dafür gibt es am 13. September ein weiteres Training an der Grundschule.

Die Einnahmen des Festes kamen wie in den Vorjahren einer öffentlichen Einrichtung zugute. Nach dem Jugendzentrum und Kindergärten in Büchel und Winterscheid, konnten sich dieses Mal die Kindergärten in Ruppicheroth über die Geldspende freuen.

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Wurst für den guten Zweck

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Vor einem halben Jahr fiel der Schönenberger Sportplatz unbekannten Vandalen zum Opfer (wir berichteten). Auch vor dem damals neu errichteten Kinderspielplatz machte man nicht halt. Am 19. September um 19 Uhr findet ein Benefizspiel zwischen der zweiten Mannschaft und den Alten Herren des Bröltaler SC auf dem Sportplatz in Schönenberg statt. Der Erlös soll die Reparatur- und Ausbauarbeiten finanzieren. 

Initiatoren sind die Macher von www.siedewurst.de, Florian Ehm und Marco Dörner. Beide spielen in der Seniorenabteliung des BSC. Bei ihrem Projekt 'Kick die Stadionwurst' testen die zwei allerlei Siede- und Bratwürste, manchmal auch Frikadellen, die bei Auswärts-Kreisligaspielen des BSC angeboten werden. Dabei entstehen dann die skurrilsten Videos, Gastauftritte oder exklusive Interviews sorgen für Abwechslung. Die beste Wurst wird am Saisonende gekürt, bewertet wird mit einer Punkteskala von eins bis fünf in verschiednen Kategorien.

Schiedsrichter-Urgestein Heinz Uckermann wird die Partie leiten, "er war direkt bereit, die Bezahlung für Anfahrt und Pfeifen dem guten Zweck zu stiften", erzählt Florian Ehm, in Fußballerkreisen auch als 'Jupp' bekannt. "Da wir bei den Senioren immer viel Spökes machen, ist es natürlich auch mal toll, Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern", fügt er hinzu. Das wird Ihnen damit wohl gelingen. Beim Spiel wird eine DVD mit allen Stadionwurst-Tests, vielen Extras und unveröffentlichtem Videomaterial erhätlich sein. Die Einnahmen werden natürlich auch gespendet.

Nachtrag:

Es wurde bekannt gegeben, dass der Termin des Benefizspiels der zweiten Mannschaft gegen die Alten Herren des Bröltaler SC vom 16. auf den 19. September um 19 Uhr verschoben wird. Ebenso hat sich der Spielort verändert, nun wird auf dem Sportplatz in Schönenberg gespielt.

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2. Bröltaler Familiensonntag - B478 gesperrt

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Zum zweiten Mal jährt sich der Bröltaler Familiensonntag des 'Schaufenster Ruppichteroth'. Zahlreiche Aussteller aus Handwerk, Handel und vielen Dienstleistungsbereichen werden kommenden Sonntag auf der Bröltalstraße in Ruppichteroth ihre Angebote präsentieren. Daneben werden Live-Musik auf zwei Bühnen und Aktionen für Jung und Alt geboten.

Da die Ortsdurchfahrt der Bröltalstraße vom 6. September von 14 Uhr bis zum 7. September um 24 Uhr gesperrt sein wird, sind Umleitungen ausgeschildert. Ab Bröleck über die L350 und die L312 in Retscheroth kann die Sperrung umfahren werden. Aus Richtung Waldbröl kommend wird man ab dem Kreisverkehr in Ruppichteroth umgeleitet. Ebenfalls ist der Busverkehr der Linie 530 betroffen, ab Bröleck folgt der Bus der beschriebenen Strecke. Am Edeka-Markt wird eine Bedarfshaltestelle eingerichtet. Die regulären Stationen entlang der B478, die zwischen dem Ruppichteroth und Bröleck liegen, werden über einen kostenlosen Sonderfahrdienst bedient. Aushänge an den Haltestellen informieren darüber.

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Fahrradfahrer gestürzt

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Leicht verletzt wurde ein 74-Jähriger Fahrradfahrer, der den Radweg der Bröltalstraße in Ruppichteroth befuhr. An der Abzweigung zur Mucher Straße stieß der Waldbröler mit einem PKW zusammen. Ob die 76 Jahre alte Fahrerin aus Siegburg die Vorfahrt des Radlers missachtete oder dieser vor dem abbiegenden Opel hätte halten müssen, wird die Staatsanwaltschaft klären. Durch die geringe Geschwindigkeit blieb größerer Sachschaden aus. Ein Rettungswagen beförderte den Gestürzten zur Beobachtung in das Kreiskrankenhaus Waldbröl.

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