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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Vier Verletzte nach Unfall auf der B478

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Zwei Schwerverletzte, zwei Leichtverletzte und großer Blechschaden. So lautet die Bilanz des Verkehrsunfalls am frühen Morgen auf der Bröltalstraße. Alkoholisiert war die 22-jährige Verursacherin aus Rosbach nach einem Discobesuch in Siegburg unterwegs, zwischen Büchel und Herrenstein fuhr sie um etwa 5:30 Uhr auf die gegnerische Fahrbahn - einige Meter zuvor striff ihr Opel Astra schon die Leitplanke. Bei voller Geschwindigkeit kollidierte der PKW mit einem entgegenkommenden Kombi, die 23-jährige Fahrerin aus Rossel und ihr Beifahrer hatten keine Chance mehr auszuweichen. Mehrmals schleuderte das Fahrzeug mit den zwei Insassen um die eigene Achse, ehe es erneut mit einem Lastwagen zusammenstieß.

Beim zweiten Aufprall bekam das Pärchen die volle Wucht zu spüren, denn die Airbags waren schon ausgelöst. Schwerverletzt mussten sie von der Ruppichterother Feuerwehr aus dem Wrack geborgen werden, die Fahrerin war eingeklemmt. "Reibungslos verliefen die Bergungsarbeiten", erklären Löschzugführer Claus Müller und der stellvertretende Wehrführer Klaus-Friedrich Seuthe, die gemeinsam die Rettungsmaßnahmen koordinierten.

Der Fahrer des Lastwagens war auf dem Weg zum Wochenmarkt in Waldbröl, sein Anhänger mit Kleidung beladen. Da er nicht angeschnallt war, schleuderten ihn die wirkenden Kräfte trotz Airbag gegen die Windschutzscheibe. Alle vier Personen mussten mit Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 13 000 Euro geschätzt. Mehrere Stunden blieb die B478 für den Berufsverkehr gesperrt.

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Zusammenstoß auf Bundestraße 507

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Wieder hat es auf der B507 zwischen Neunkirchen und Ingersau einen Verkehrsunfall gegeben. Auf der regenassen Fahrbahn geriet eine 43-jährigen Neunkirchenerin mit ihrem Golf in einer Kurve in den Gegenverkehr. Der Versuch rechtzeitig abzubremsen und auszuweichen gelang der entgegenkommenden 44 Jahre alten Frau aus Ruppichteroth nur teilweise, schräg stießen die beiden Fahrzeuge mit der Front zusammen. Der Golf kam mit ausgelösten Airbags auf der Straße zum erliegen, der rote Kleintransporter der Ruppichterotherin rutschte noch weiter auf den Grünstreifen und touchierte leicht ein Verkehrsschild, bevor er dort endgültig gebremst wurde.

Die beiden Fahrerinnen wurden trotz des heftigen Aufpralls nur leicht verletzt, zwei Rettungswagen versorgten sie noch vor Ort. Aufgrund von Aufräumarbeiten blieb die Straße für rund 90 Minuten gesperrt, der Neunkirchener Löschzug befreite die Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsmitteln.

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Keine Nadel des Teufels

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Auch wer in seinem Garten keinen Teich hat, kann jetzt noch von einem großen Insekt Besuch bekommen. Ein blau-grün gemusterter Körper und glänzende, faltenreiche Flügel, die ein knatterndes Geräusch verursachen: Gemeint ist die Edellibelle, die so genannte blau-grüne Mosaikjungfer. Sie ist zurzeit auf der Jagd nach den letzten Insekten des Jahres, die sie im Flug fangen kann. Ihre drei Beinpaare bilden dabei einen reusenartigen Fangkorb.

Den Germanen waren die Libellen heilig, sie waren Freia, der Gemahlin Wotans geweiht. Erst später kam die Angst auf, Libellen könnten stechen, und sie erhielten Namen wie 'Teufelsnadeln' oder 'Augenstecher'. Völlig zu unrecht, Libellen haben garkeinen Stachel. Der englische Name trifft es da schon besser, Dragonfly - die Drachenfliege. Denn ihren Beutetieren müssten sie wie wahre Drachen vorkommen, wenn sie mit teilweise über 50 Stundenkilometern heranrauschen, elegant die engsten Kurven nehmen, ja sogar rückwärts fliegen oder wie Hubschrauber in der Luft stehen bleiben.

Libellen sind geschaffen für ein Leben im Flug, so fressen und paaren sie sich auch in der Luft. Forscher in den USA haben erst kürzlich entdeckt, dass zahlreiche Falten in den Flügeln Luftwirbel entstehen lassen, die das Insekt besser tragen können als stromlinienförmige Flügel - bis zu 30 Sekunden Segelflug mit nur einem Schlag sind möglich.

Hingegen sind ihre Larven reine Wassertiere. Aber auch dort präsentieren sie sich als Räuber mit einer speziellen Fangtechnik: einer zusammengefalteten Unterlippe, die plötzlich nach vorne schnellt und die Beute festhält. Dieses Larvenstadium kann ein Jahr, bei den Großlibellen auch bis zu vier Jahre dauern. Dann kriechen sie aus dem Wasser und das fertige Insekt schlüpft. Es fliegt nur einen Sommer, in dem es sich fortpflanzen muss. Die Eier werden je nach Art in Pflanzen eingebohrt oder einfach ins Wasser fallen gelassen. Die meisten Libellen sind jedoch auf bestimmte Gewässer spezialisiert, so gibt es Moor-, Teich-, See-, Fluss- und Sumpflibellen.

Gewässerverschmutzung und vor allem das Verschwinden von Gewässern haben diesen Tieren, die alle unter Artenschutz stehen, in der Vergangenheit sehr geschadet, manche Arten sind bereits ausgestorben. Daher geben die Fachleute des Kreises auch bei den Libellen gerne ein paar Artenschutztipps. So sollte man, wenn möglich, einen Gartenteich anlegen. Dieser muss nicht unbedingt üppig bepflanzt werden. Ganz im Gegenteil: Rohböden und nackte Ufer locken Pionierarten wie den Plattbauch und die Pechlibelle an. Im Laufe der Zeit kommen automatisch die passenden Pflanzen dazu und dann finden sich auch andere Arten ein. Nachteilig für die Lebellen ist das Einsetzen von Fischen, denn diese haben die Larven zum Fressen gern.

Nähere Auskünfte zum Thema Libellen erteilt gerne das Umwelttelefon des Rhein-Sieg-Kreises unter 02241 - 13 22 00.

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Unfallstrecke B507 zeigt erneut ihre Tücken

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Schon viele Verkehrsunfälle hat es auf der B507 zwischen Ingersau und Neunkirchen gegeben, einer der wohl spektakulärsten ereignete sich am vergangenen Abend. Auf der feuchten und rutschigen Fahrbahn schlitterte eine 28-jährige Schönenbergerin mit ihrem Opel Corsa in den 1,50 Meter tiefen Straßengraben - und hatte viel Glück.

Nachdem in einer Kurve zunächst das Heck und anschließend der gesamte PKW ins Schleudern geriet, drehte sich das Fahrzeug um 180 Grad, fuhr rückwärts in den Graben mit Bachlauf und blieb auf der Fahrerseite liegen - eine Handbreit vor einer massiven Brücke mit Mauer. Durch das Schiebedach befreite sich die unverletzte Fahrerin, verständigte Bekannte und Polizei. Das Warten auf den Abschlepper überbrückte man kurzerhand mit Nahrungsaufnahme, die 28-Jährige war auf der Heimfahrt von der Pizzeria, hatte das Abendessen auf der Rückbank. Mit einem Kran des ADAC musste das Wrack geborgen werden, eine Schätzung des entstandenen Sachschadens war noch nicht möglich.

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Noro-Viren im Schullandheim

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Die höchst ansteckenden Noro-Viren sind aller Wahrscheinlichkeit nach verantwortlich für eine ganze Kette von Erkrankungen, die im Schullandheim  Gemünd in den vergangenen Wochen auftraten.

Dieses Fazit zieht jetzt das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises, nachdem in Gemünd keine weiteren Fälle von Brechdurchfallerkrankungen bekannt geworden sind. ?Nach unseren Erkenntnissen?, erklärt der Leiter des Kreisgesundheitsamtes Erich Klemme, ?wies ein Kind schon während der Anreise im Bus Krankheitssymptome auf und hat dort erbrochen. Die Übertragung auf die anderen Schüler, wie sie bei engen Wohnverhältnissen, die in einem Landschulheim anzunehmen sind, war beinahe unvermeidlich.?

Auszuschließen ist, dass Speisen oder hygienische Verhältnisse im Landschulheim die Erkrankungen verursachten. ?Im Gegenteil?, so Klemme, das Schullandheim des Rhein-Sieg-Kreises sei eine hervorragend geführte Einrichtung, in die jährlich viele Schulklassen aus der ganzen Region führen und bei Schülern sowie Lehrern sehr beliebt sei. Beim Heimpersonal zeigten sich keine Krankheitssymptome, sämtliche Kontrolluntersuchungen waren unauffällig, auch alle Proben der ausgegebenen Speisen waren einwandfrei.

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Den Ernstfall gemeinsam proben

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Übung macht den Meister ? das gilt auch für die Feuerwehr. Mit 60 Mann rückte man aus, um einen Brand in der Lagerhalle der Firma Happ in Oeleroth zu bekämpfen.

Giftiger Rauch stieg aus dem Kunstoff verarbeitenden Betrieb an der Brölstraße, innerhalb von fünf Minuten trafen die ersten Einsatzkräfte aus Ruppichteroth ein. Nach und nach rückten die Löschgruppen aus Geilenkausen und Oberelben an. Um das fiktive Feuer zu bekämpfen, ging ein Trupp mit Schlauch und Atemschutzgeräten in den Innenangriff. Zudem waren drei vermisste Arbeiter gemeldet worden, eine schnelle Bergung musste erfolgen. Dann die Horrormeldung: ?Löschtrupp bewusstlos im Gebäude!? Weitere Wehrleute eilten zur Hilfe in die völlig verrauchte Halle. Währenddessen sicherte der Großteil der Männer die Wasserversorgung. Zwar zapfte man zu Anfang die umliegenden Hydranten an, der Wasserdruck hätte im Ernstfall jedoch nicht ausgereicht. Kurzerhand bediente man sich an Brettern, die in einem Container lagerten. Am Bachlauf wurde damit Wasser gestaut und in den Versorgungskreislauf gepumpt.

?Die Übung ist Teil eines 1999 erarbeiteteten Konzeptes?, erklärt Brandinspektor Claus Müller. Darin arbeiten die Feuerwehren der angrenzenden Ortschaften eng zusammen und unterstützen sich, sollten die eigenen Einsatzkräfte im Notfall nicht ausreichen. Jedes Jahr findet das Training statt, jedes Jahr wechseln sich die drei Wehren als Gastgeber ab. Die gewählten Einsatzorte sind dabei Gefahrenschwerpunkte in der Nähe von Wohngebieten, meist Landwirtschafts- und Industriebetriebe, aber auch Schulen. Die Zusammenarbeit und Koordination steht dabei im Vordergrund, ?man muss sich kennenlernen, bevor man sich gegenseitig vertrauen kann und die Einheiten nahtlos ineinandergreifen?, so Müller. Denn die Arbeitsabläufe dürfen auch bei einer großen Gruppe von 60 Mann nicht langsamer werden. Zum Abschluss gab es dann noch eine Manöverkritik, in der penibel alles besprochen wurde, was hätte besser vonstatten gehen können.

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Kostenlose Kleinanzeigen und Stellenangebote

Von Daniel Prior | |   Magazin

Wir haben unser Serviceangebot um zwei nützliche Funktionen erweitert. Ab sofort können völlig kostenlos private Angebote und Gesuche von Gegenständen sowie Dienstleistungen als Kleinanzeige in unsere Datenbank eingetragen werden. Desweiteren besteht die Möglichkeit für Gewerbetreibende, ihre Stellenausschreibungen - ebenfalls kostenlos - auf broeltal.de zu veröffentlichen. Die Einträge werden vor Aktivierung redaktionell überprüft, damit die Qualität des Anzeigenmarktes gewährleistet ist.

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Lernen Sie das Leben anderer Menschen zu retten

Von Daniel Prior | |   Magazin

DRKJeder Besitzer eines PKW-Führerscheins musste vor Erteilung der Fahrerlaubnis den Lehrgang ?Lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort? absolvieren. In diesem Lehrgang werden grundlegende Maßnahmen aus der Ersten Hilfe vermittelt. Bus und LKW-Fahrer hingegen müssen einen zweitägigen Erste-Hilfe-Lehrgang besuchen. Zusätzlich schreiben die Berufsgenossenschaften eine Wiederholung des Lehrgangs alle zwei Jahre vor. Mit dem erworbenen Wissen ist man für nahezu alle Notfälle, die sich im privaten und beruflichen Umfeld ereignen können, gut gerüstet. Es geht in dem Kurs zu einem großen Teil um Notfälle bezüglich Atmung und Kreislauf. Auch die Versorgung von Verbrennungen sowie Vergiftungen wird gelehrt.

Am Samstag und Sonntag dem 11. & 12. Oktober 2008 findet in der Zeit von 9 bis 17 Uhr der nächste Erste-Hilfe-Lehrgang in der DRK Unterkunft Ruppichteroth (Rettungswache), St. Florian-Strasse 8 statt. Der Lehrgang ist gebührenpflichtig und bedarf einer Voranmeldung. Anmelden kann man sich unter der DRK-Homepage www.drk-rhein-sieg.de oder telefonisch unter 02208-500152.

Bei Fragen stehen folgende Personen für eine telefonische Beratung zur Verfügung: Karl-Heinz Nagel (Bereitschaftsleiter) unter 02295-1209, Peter Warzecha unter 02247-3565 und Ralf Heinrich (EH Ausbilder) unter 02295-2839.

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Frontalzusammenstoß im letzten Moment verhindert

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

Es hätte am Abend des 1. Oktobers auf der B478 viel schlimmer ausgehen können. Als eine 21-Jährige Golffahrerin aus Waldbröl in Richtung Rossenbach fuhr, kam ihr in Höhe der Ortschaft Ruh ein PKW auf ihrer Fahrbahn entgegen. Der Geisterfahrer überholte in dem Moment zwei Fahrzeuge derart riskant, dass er erst kurz vor der Kurve den Überholvorgang abschließen konnte, nachdem er sogar an einer Verkehrsinsel links vorbeigefahren ist. Die 21-Jährige konnte im letzten Moment ihr Fahrzeug auf den Grünstreifen lenken und hat damit einen folgenschweren Verkehrsunfall verhindert. Sie prallte dabei gegen einen Leitpfosten und fuhr über eine Bordsteinkante. Der Golf erlitt dabei leichten Schaden.

Der entgegenkommende PKW-Fahrer setzte, ohne seiner Pflicht als Unfallbeteiligter nachzukommen, seine Fahrt fort. Erst vor etwa zwei Wochen kam es nur zwei Kilometer weiter wegen eines Überholmanövers zu einem Unfall mit einer Schwerverletzten (wir berichteten). Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Fluchtfahrzeug machen können, sich unter der Telefonnummer 02261-8199-0 mit dem Verkehrskommissariat in Gummersbach in Verbindung zu setzen.

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