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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Statusbericht "Vögel in Deutschland 2008"

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG-VSW) wurde jetzt der Statusbericht ?Vögel in Deutschland 2008? veröffentlicht. In dem Bericht wird die Situation gefährdeter Vogelarten eingehend analysiert und den Ursachen der Bestandsveränderungen nachgegangen. ?Jede dritte häufige Vogelart nahm zwischen 1990 und 2006 im Bestand ab. Ein alarmierendes Zeichen ist, dass viele bislang häufige Arten wie Kiebitz, Bluthänfling und Star rückläufig sind. Von den 100 häufigsten Arten werden 20 als gefährdet eingestuft oder stehen auf der Vorwarnliste?, erklärte Prof. Dr. Beate Jessel (Präsidentin Bundesamtes für Naturschutz).

Dr. Stefan Jaehne (Geschäftsführer der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten) verglich den Zustand der Vogelwelt mit der aktuellen Finanzmarktkrise: ?Unsere heimischen Brutvögel benötigen ebenfalls einen staatlichen Rettungsschirm. Anders lässt sich der freie Fall einiger unserer ehemals häufigsten Arten, vor allem in der intensiv genutzten Kulturlandschaft, nicht mehr stoppen?. ?Der in den kommenden Jahren zunehmende Anbau nachwachsender Rohstoffe wird die Situation für Feldlerche, Grauammer und Stieglitz weiter verschärfen?, fürchtet Stefan Fischer, Vorsitzender des DDA. Die Herausgeber des neuen Statusberichtes sind sich einig: Es besteht dringender Handlungsbedarf, um den Auswirkungen des vielerorts gravierenden Landschaftswandels zu begegnen. Die vorgestellte Studie ?Vögel in Deutschland 2008? fasst die aktuelle Lage der Vögel in Deutschland zusammen.

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Neue Fenster für Förderschule in Windeck

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

In der Sitzung des Kreisausschusses wurde jetzt die Sanierung der Fenster der Förderschule des Rhein-Sieg-Kreises in Windeck - Rossel beschlossen. Rund 161.000 Euro fließen in die Modernisierung der bestehenden Fensteranlagen. Geplant ist zukünftig weiterhin auch das Dach und die Außenwände zu isolieren. Zur Zeit werden in der Förderschule in Rossel 55 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Den Schulbetrieb nahm die Schule 1980/81 auf. Gefördert werden hier Kinder und Jugendliche unter dem Aspekt der geistigen Entwicklung.

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Regionale 2010: Landschaftsbeirat stimmt Lückenschluss im Siegtalradweg zu

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Seitens des Landschaftsbeirates wurde jetzt die Zustimmung zum Lückenschluss des Siegtalradweges bei Eitorf-Kelters erteilt. Der Radweg entlang der Sieg ist ein wesentlicher Bestandteil des Regionale 2010 Projektes ?Gesamtperspektive Kultur und Natur quer zur Sieg?. Er wird nunmehr von Siegburg bis Windeck durchgängig familiengerecht ausgebaut werden. Die bestehenden Lücken des Siegtalradweges sollen geschlossen, Engpässe und Gefahrenbereiche behoben werden. Bisher müssen die Radfahrer im Bereich Eitorf-Kelters die L78 und den stark befahrenen Knotenpunkt der Brückenstraße überqueren. In Zukunft soll der Radweg unterhalb der Brücke durchgeführt werden. Die bestehenden Wege beiderseits der Brücke werden verbunden. Zum Ausgleich für diesen Eingriff in die Natur wird entsprechendes Teilstück des asphaltierten Siegunterhaltungsweges im Bereich Eitorf-Lützgenauel zurückgebaut werden.

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Betrifft: Frauen - Aktionswochen des Rhein-Sieg-Kreises

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

?Raus aus dem Schatten - Unternehmerin in eigener Sache? ist das Thema einer Infoveranstaltung im Rahmen der kreisweiten Aktionswochen. Auch heute noch verkaufen Frauen ihre Arbeitskraft und Arbeitsleistungen unter Wert. Die Referentin Ela Daum (Coach/Supervisiorin DGSv) wird in ihrem Vortrag die vier Eckpfeiler der erfolgreichen Selbstvermarktung beleuchten: persönliches Kapital, Präsentations- und Vermarktungsfähigkeit, Netzwerk und Gestaltungskraft. Besonders angesprochen sind alle berufstätigen Frauen, die sich im Unternehmen deutlicher positionieren wollen, ihre Karriere planen oder Berufsrückkehrerinnen, die den Wiedereinstieg ins Berufsleben planen. Termin ist Donnerstag, 27. November 2008, ab 18.00 Uhr im Kreishaus Siegburg, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, Raum Sieg.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Veranstaltung können bei Irmgard Schillo (Tel. 02241/13-2172 oder irmgard.schillo(at)rhein-sieg-kreis.de) erfolgen. Kosten: 5,00 Euro.

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SPD Ruppichteroth ehrte verdiente Mitglieder

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Auf 60 Jahre Mitgliedschaft in der Sozial Demokratischen Partei Deutschlands kann Heinz Gürtler zurückschauen. Dies würdigte Ortsverbandsvorsitzender Dieter Keuenhof in besonderer Weise: ?So was gab es in Ruppichteroth noch nie!?.

Mehr als die Hälfte aller Ortsverbandsmitglieder fanden den Weg zur diesjährigen Mitgliederversammlung. Über das aktuelle politische Geschehen auf Kreis-, Landes-, Bundes- und Europaebene berichteten aus erster Hand die Bundestagsabgeordnete Ulrike Merten (Vorsitzende des Verteidigungsausschusses), Achim Tüttenberg (MdL) und Sebastian Hartmann (Vorsitzender SPD Rhein-Sieg und Europaratskandidat).

Des Weiteren wurde geehrt: Alfred Hanses (35 Jahre), Fritz Stommel (25 Jahre) und Lilo Reintges (20Jahre). (Bild: v.l.n.r.: Fritz Stommel, Achim Tüttenberg (MdL), Erika Marx (stv. Vorsitzende), Heinz Gürtler, Lilo Reintges, Dieter Keuenhof, Alfred Hanses, Ulrike Merten (MdB), Sebastian Hartmann)

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Traditionelles Nachwuchskonzert des jmk Ruppichteroth

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Seit Jahrzehnten existent, mittlerweile zur Tradition geworden, ist das Nachwuchskonzert des Akkordeon Orchesters jmk Ruppichteroth. In diesem Jahr musiziert der Nachwuchs am Sonntag, 23. November, ab 17 Uhr in der Bröltalhalle Ruppichteroth. Den Zuhörer erwartet wie immer buntgemischtes Programm der beiden Jugend- und dem Kinderorchester, sowie zahlreicher Junior-Solisten.

Die jmk-Airline lädt zu einer ?Reise um die Welt? in ihrem Düsenjet ein. Bei der Ausarbeitung der musikalischen Routen waren die 70 jungen Musikanten des 2. Jugendorchesters und des Kinderorchesters (Leitung: Anneliese Schumacher) eifrig bei der Sache. Fantasiereiche Kostüme, ausgefallene Bühnenbilder und sachverständige Reiseleiter lassen bei den musikalischen ?Mitreisenden? sicherlich keine Wünsche offen. Mit modernen Rhythmen wartet das 1. Jugendorchester (Leitung: Ulrich Stommel) auf. Ein Hauptaugenmerk des Nachmittages richtet sich sicher auf die jungen Solisten, die zum Teil das erste Mal die Bretter, die die Welt bedeuten, betreten. Ruppichteroth darf gespannt sein auf seine jungen Musiktalente.

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Raketen stiegen bei der Prunksitzung: 1. Wöngterschter Fastelovendsverein feierte

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

?Dabei ist alles?... dies schien das Motto der Prunksitzung des 1. Wöngterschter Fastelovendsverein zu sein, zu der über 400 Jecken den Weg in die Bröltalhalle gefunden hatten. Und augenscheinlich ließ gerade auch der Karneval fundamentale Mauern stürzen. Denn wenn Winterscheider in Ruppichteroth feiern und dann noch zahlreiche Ruppichterother Gäste das jecke Treiben tatkräftig unterstützen, dann hat der rheinische Karneval sein Hauptziel erreicht: ?Miteinander fiere, miteinander lache, miteinander spass zo han!?. Traditionell ernannte der Vorsitzende Werner Peters zu Beginn der Sitzung zwei neue Ehrensenatoren: Hartmut Schulz und Ulrich Wohlgemuth. Folgende Personen sind bereits seit vergangenem Jahr Ehrensenator: Peter Boguschewski, Rita Pulvey, Martin Kleifeld, Frank Korus, Marion Halber, Lydia Reinshagen, Zlata Radojicic und Klaus-Dieter Müller.

Souverän führte Sitzungspräsident Peters mit dem Elferrat durch den Abend. Neben dem Winterscheider Kinderprinzenpaar Amy I. und John Leon I. waren auch die Tollitäten aus Hänscheid Anna I. (Krischker) und Louis I. (Schrewe) mit von der Partie. Anna I. und Louis I. hatten gleich als Hofstaat die ? Hänscheider Tanzgruppe? unter der Leitung von Petra Hupperich mit an Bord. Sie stimmten das Publikum auf das folgende Marathonprogramm der Prunksitzung ein. Guido Cantz ?Dä Mann für alle Fälle? ließ die Lachmuskeln spielen. Herausragende Akrobatik zeigten die ?Tanzenden Sterne? aus Emmelshausen, die als Stewardessen und Stewards der Lufthansa über den Wolken, respektive unter der Hallendecke schwebten.

Mit dabei auch der launige Trompeter Bruce Kapusta, De Blötschkopp, Die Kolibris, die Ruppichterother Tanzgarde der ?Blue Girls? des TV 1888 und viele mehr. Erst in den frühen Morgenstunden lichtete sich die Bröltalhalle, nach ausgiebigem Feiern, Tanzen, Schunkeln. Die Ruppichterother Karnevalssession ist nun eröffnet, die fünfte Jahreszeit nimmt ihren Lauf und da sin mer alle dabei, denn dat is prima... Viva Ruppichteroth!

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Kinderprinzenpaar des 1. Wöngterschten Fastelovendsverein proklamiert

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Amy I. (aus dem Hause Wohlgemuth) und John Leon I. (Schulz) schwingen das Winterscheider närrische Zepter in der Session 2008/2009, die bis zum 25. Februar 2009 andauert. Auf der Proklamation während der Winterscheider Prunksitzung traten die beiden 10-Jährigen wie die Profis auf. Obwohl ihnen der rheinische Karneval nicht mit in die Wiege gelegt wurde. Denn beide Elternpaare sind keine Rheinländer und das ist wohl ein Novum in der Gemeinde. Doch hat sie der Karneval so fasziniert, dass sie Prinzessin Amy I. und John Leon I. mit allen Kräften unterstützen. Amy´s Mutter stammt aus Aberdeen/Schottland, der Vater kommt aus Hamburg. John´s Eltern stammen beide aus Berlin. Und bekanntlich ist erst seit dem Umzug der ?Bonner Republik? nach Berlin der Karneval bei den Preussen eingekehrt. Seit 1999 ist so die ?Ständige Vertretung?, die Lokalität eines Rheinländers in Berlin, Hochburg des rheinischen Karnevals in der entfernten Hauptstadt an der Spree.

Nicht beeindrucken lässt sich davon das Kinderprinzenpaar. Beide freuen sich auf die Session und den Karneval, in dem sie diesmal eine Hauptrolle spielen dürfen, ganz frei nach dem Motto ?Eimol Prinz zo sin...?, oder halt Prinzessin! (Bild: Im feschen Hofstaat: Amy I. und John Leon I.)

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Volkstrauertag - Gestern und heute

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

?Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden? so lautet der heutige Leitsatz des 1919 gegründeten Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Die erste offizielle Feierstunde zum ?Volkstrauertag? fand 1922 im Deutschen Reichstag in Berlin statt. Paul Löbe ? der damalige Reichstagspräsident ? hielt eine international vielbeachtete Rede. Hierin stellte er einer feindseligen Umwelt den Gedanken an Versöhnung und Verständigung gegenüber.

Unter Federführung des Volksbundes erreichte ein eingerichtetes Gremium, dass der Volkstrauertag in den überwiegenden Ländern des Reiches gemeinsam begangen wurde: am Sonntag ?Reminiscere?, dem fünften Sonntag vor Ostern. Gedacht werden sollte den Toten des Ersten Weltkrieges und ein Zeichen der Solidarität mit den Hinterbliebenen der Gefallenen gesetzt werden. Dem Gremium gehörten u.a. die großen Glaubensgemeinschaften sowie auch der  jüdische Frauenbund an.

Durch ein Gesetz bestimmten 1934 die nationalsozialistischen Machthaber den Volkstrauertag zum Staatsfeiertag. Er wurde umbenannt in "Heldengedenktag". Träger waren bis 1945 Wehrmacht und NSDAP. Die Richtlinien über Inhalt und Ausführung erließ der Reichspropagandaminister.

Nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland führte der Volksbund den Volkstrauertag erneut ein. Neben vielen regionalen Veranstaltungen wurde 1950 erstmals eine offizielle Feierstunde im Plenarsaal des Deutschen Bundestages begangen. Auch der Termin wurde verlegt. Nach einer Übereinkunft zwischen Bundesregierung, den Ländern, Katholiken und Protestanten bestimmte man den vorletzten Sonntag im Kirchenjahr (evangelisch) bzw. den 33. Sonntag im Jahreskreis (katholisch). Durch Landesgesetze wurde der Tag geschützt.

Der Volkstrauertag ist heute zu einem Tag der Mahnung zu Versöhnung, Verständigung und Frieden geworden. In Erinnerung an die Opfer der beiden Weltkriege und deren Hinterbliebenen, aber auch an die Opfer aller Kriege, von sinnloser Gewalt und Terrorismus wird gedacht. Jeder einzelne ist gefordert für ein friedliches Miteinander einzutreten. Als Mahnmal und Gedenkstätte betreut der Volksbund die Gräber von etwa zwei Millionen Kriegstoten auf über 827 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten. Er wird dabei unterstützt von mehr als einer Million Mitglieder, Förderer und der Bundesregierung. 

In der Gemeinde Ruppichteroth wird der Gedenkgottesdienst am 16. November, 10.00 Uhr in der Katholischen Pfarrkirche Sankt Severin abgehalten. Im Anschluss ist die feierliche Kranzniederlegung am Ehrenmal an der Brölstraße in Ruppichteroth.

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Kommunalwahl 2009 wirft ihren Schatten voraus

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

FDP-Ruppichteroth berät über die Zusammensetzung der Ratsmannschaft

Die Bürger der Gemeinde Ruppichteroth entscheiden am 7. Juni 2009 mit ihrer Stimme über die Zusammensetzung des Gemeinderates der kommenden Wahlperiode. 30 Mitglieder stark ist Rat. Mit der Stimme des Bürgermeisters, dessen Amt ebenfalls zur Wahl steht, entscheidet dieses Gremium über die Zukunft der Gemeinde Ruppichteroth. Seitdem die Doppelspitze (Bürgermeister und Gemeinde-/Stadtdirektor) 1999 in Nordrhein-Westfalen abgeschafft wurde, ist der dotierte, hauptamtliche Bürgermeister nicht nur Vorsitzender des Gemeinderates, sondern auch Chef der örtlichen Verwaltung in einer Person.

Wie der Fraktionsvorsitzende Klaus-Peter Smielick mitteilte, berät derzeit auch die FDP in Ruppichteroth über die personelle Besetzung ihrer 15 Direktkandidaten und der Reserveliste für den Gemeinderat. Ziel ist es, wieder mit einer sach- und ortskundigen Mannschaft anzutreten. ?Die Liberalen wollen ein Team aus kompetenten und engagierten Persönlichkeiten aufstellen. Dabei ist nicht entscheidend, ob der Direktkandidat Mitglied der FDP ist, sondern Sachkunde und Verbundenheit mit der Gemeinde sind gefragt?, so Smielick. Die Wahl des Gemeinderates steht für die FDP im Vordergrund, aber auch die Wahl des Bürgermeisters ist sehr wichtig. Noch nicht sicher ist allerdings, ob die Freien Demokraten einen eigenen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen schicken werden. ?Auf jeden Fall bekommen beide bisherigen Kandidaten ? der von der CDU nominierte Michael Stein sowie auch der unabhängige Kandidat Mario Loskill (broeltal.de berichtete) - die Chance, sich der FDP vorzustellen.? ?Wir Liberalen vertreten die Ansicht, dass der zukünftige Bürgermeister sich allen Bürgern der Gemeinde verpflichtet fühlen muss. Die Interessen und das Wohl der Gemeinde und seiner Bürger sollten im Mittelpunkt seines Engagements stehen?, erklärte Smielick.

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