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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Bräuche zum Jahreswechsel - Von Bleigießen bis Glücksklee

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Gerade zum Jahreswechsel boomen die Bräuche, die für das neue Jahr das Glück herbeibringen sollen. Das Amt für rheinische Landeskunde (ARL) in Bonn erforscht als Zentrum für regionale Alltagskultur seit Jahren die Entwicklungen der Glück verheißenden Neujahrsbräuche. Glückssymbole wie ein Schwein, der Schornsteinfeger oder Kleeblätter stehen auf den Rängen ganz vorne. Der Schornsteinfeger lässt auf Wohlstand der Besuchten schließen, weil dort der "Schornstein noch raucht". Bei den heutigen Energiepreisen ist dieser Brauchtumsgedanke nicht weit von der Hand zu weisen. Früher war der Schornsteinfeger auch der erste Neujahrsgratulant. Wohl nicht ohne Eigennutz, denn damals kassierten die Schornsteinfegergesellen zu Neujahr ihre Jahresrechnung.

Der Klee gilt als ein Sinnbild der Lebenskraft. Nach christlicher Deutung ist das vierblättrige Kleeblatt ein Zeichen des Kreuzes.

Das beliebteste Orakel in der Silvesternacht ist nach wie vor das Bleigießen. Über einer Kerzenflamme wird Blei in einem Löffel zerschmolzen. Die in kaltem Wasser erstarrten Formen sollen Aufschluss über das zu erwartende Glück im neuen Jahr geben. Bereits in der Antike bei den Griechen soll das Bleigießen verbreitet gewesen sein. Im Mittelalter zählte Kirchenlehrer Thomas von Aquin es allerdings zu abergläubischen, für einen Christen verbotenen Handlungen.

Ebenfalls gilt die Mistel als Glücksbringer. Dem Mistelzweig werden Unheil abwehrende und medizinisch-heilende Eigenschaften zugeschrieben. Diese Überlieferungen von der Heilkraft der Mistel reichen bis in römische und keltische Zeiten zurück. Glück im neuen Jahr verkünden mit der Mistel seit Ende des 19. Jahrhunderts französische oder englische Glückwunschkarten: "No mistletoe, no luck" oder "Pas de gui, pas de chance" oder "Au gui l'an neuf". Auf deutschen Weihnachts- und Neujahrs-Postkarten waren Mistelzweige besonders im Jugendstil beliebte Dekore.

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Sicher ins "Neue Jahr"

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Wohl kaum jemand ist nicht fasziniert von einem bunten, funkelnden Silvesterfeuerwerk. Das es jährlich beim Zündeln der Raketen zu lebensgefährlichen Verletzungen kommt ? meist aus Wagemut und Leichtsinnigkeit ? gerät allzu schnell in Vergessenheit. Zumindest von einem Silvesterfeuerwerk zum anderen. Im Umgang mit Silvesterkrachern ist höchste Vorsicht geboten. Wer Alkohol getrunken hat, sollte den pyrotechnischen Teil des Jahreswechsels lieber nüchternen "Feuerwerkern" überlassen. Das Reaktionsvermögen nach dem Genuss hochprozentiger Getränke lässt meist zu wünschen übrig. Oftmals explodieren Feuerwerkskörper in der Hand, da sie nach dem Entzünden nicht schnell genug weggeworfen werden. Wählt man als Abschussrampe für die Raketen Flaschen, so sollte darauf geachtet werden, dass die Flaschenhälse ordnungsgemäß ausgerichtet sind, damit die Raketen nicht in Richtung Mensch oder Tier fliegen. Oberstes Gebot: nach dem Entzünden der Rakete Abstand halten. Schlimmste Augenverletzungen riskiert so der ungeduldige Feuerwerker, der nur mal eben nachsehen will, ob die Rakete wirklich gezündet hat. Achtung: Feuerwerkskörper gehören nicht in Kinderhand!

Aber nicht nur die Feuerwerkskörper bergen ungeahnte Gefahren in sich. Selbst das Öffnen einer Sektflasche endete schon beim Arzt. Profis fassen den Flaschenhals nie mit bloßer Hand an, sondern immer mit einem Tuch. Nicht ohne Grund nutzen professionelle ?Flaschenöffner? ein Tuch beim Öffnen der Sektflasche. Unter dem Druck des Sektes zersplitterte schon mancher Flaschenhals. Auch wer den Korken als Wurfgeschoss nutzen möchte, sollte sich über die möglichen Konsequenzen bewusst sein. Wer möchte schon das neue Jahr mit einem ?Veilchen? beginnen?

Eine der häufigsten Brandgefahren geht vom Silvesterfondue aus. Arbeitet man mit Spiritus, so sollte man den Behälter sorgsam vor der Speisenzubereitung befüllen. Spiritusdämpfe breiten sich unsichtbar aus, beim Entzünden entsteht leicht ein großer Brandherd.

Last but not least sollte jeder, der ausgelassen feiern möchte, auch daran denken, wie er und seine Begleiter sicher nach Hause gelangen. Finger weg vom Steuer bei Alkohol oder sonstigem bewussseinsstörendem Konsum. Man gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Mit Vernunft und Vorsicht steht einem ungetrübten Jahreswechsel nichts im Wege. Am besten, man lässt das Auto an einem solchen Abend einfach stehen, geht zu Fuß oder hält ein paar Euros für Bus, Bahn oder Taxi bereit.

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Die Angst der Tiere

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Viele Menschen begrüßen das ?Neue Jahr? mit Böllern, Krachern und Raketen. Dass aber für die meisten Tiere dieser ungewohnte Krach puren Stress bedeutet, das vergessen viele.

Der Veterinärdienst des Amtes für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda weist darauf hin, dass Hunde, Katzen, Vögel und andere Haustiere gerade zu Silvester regelrechte Qualen ausstehen müssen. Durch die Lautstärke können Körperzittern und Jaulen bis hin zu Körperfunktionsstörungen, insbesondere des Magen-Darmtrakts, auftreten. Aber auch der Schwefelgehalt der Knaller macht vielen Haustieren zu schaffen. Im Explosionsfeld der Knallkörper ist die Luft stark schwefelhaltig. Dieser Schwefel kann zu Schleimhautreizung mit Augenbrennen führen. Tiere sollten deshalb an Silvester in der Wohnung bleiben. Fenster und Türen sollten geschlossen werden, damit die Lautstärke möglichst gedämpft wird. Beruhigungsmittel sollten nur mit Vorsicht gegeben werden. In jedem Fall ist vorher der Rat eines Tierarztes einzuholen.

Aber nicht nur an die Tiere im Haus muss gedacht werden. Weidetiere sollten die Silvesternacht nicht im Freien verbringen, sondern im Stall. Insbesondere bei Pferden und jungen Rindern besteht die Gefahr, dass sie in Panik geraten und ausbrechen.

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Nestschaukel wurde eingeweiht

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Der ganze Stolz des Katholischen Kindergartens St. Severin ist die jetzt eingeweihte Nestschaukel im Außenbereich. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde übergab der Förderverein des Kindergartens das neue Spielzeug an die Kinder. Zahlreiche Eltern waren erschienen, um das Spielgerät zu bestaunen, welches gleich von den Kleinen in Beschlag genommen wurde. Dabei wäre die Realisierung des Projektes nicht ohne die tatkräftige Unterstützung der Eltern und Erzieherinnen möglich gewesen. ?Bei den Vorbereitungen des Untergrunds für die Schaukel, dem Transport und Einbau der Baustoffe für den Untergrund und dem Aufbau der Schaukel floss so mancher Schweißtropfen, aber es hat sich gelohnt?, so der Vorsitzende Martin Bucksch.

Für den vollständigen Beitrag bitte auf den nachfolgenden Link klicken!

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Bei Glätte rutschte das Heck weg

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Die anhaltenden Temperaturen unter dem Gefrierpunkt haben die Brölstraße (B478) teilweise in eine Eisbahn verwandelt. Das bekam am heutigen Abend, mitten im Feierabendverkehr, ein 68-Jähriger zu spüren, der aus Richtung Hennef mit seinem Mercedes unterwegs war. Zwischen Ingersau und Bröl, nach einer Linkskurve, geriet die E-Klasse bei einem Überholmanöver ins Schleudern. Zunächst rutschte das Fahrzeug über die gegnerische Fahrbahnseite in eine Böschung, ehe es abprallte und an der gegenüberliegenden Leitplanke zum stehen kam.

Der ältere Fahrer klagte lediglich über Rückenschmerzen, das Blech hatte glücklicherweise die größte Wucht abgefangen. Die Stadtwerke Hennef übernahmen die Reinigungsarbeiten am Unfallort, während die Polizei den Verkehr regelte. Der Sachschaden wird auf rund 8000 Euro geschätzt.

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Mannschaften des BSC im neuen Outfit

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Der Nikolaus klingelte auch beim Bröltaler Sport Club. Valeri Harder, Inhaber des Reifenservice Harder aus Ruppichteroth, überreichte im Rahmen der Senioren-Weihnachtsfeier zwei Sätze Trainingsanzüge. Freuen durfte sich darüber die 1. und die 2. Mannschaft des BSC.

Bild: Ein Mix beider Teams im neuen Outfit, Sponsor Harder (stehend re.),  2. Vorsitzender Andre Schiefen (kniend re.).

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Leserbrief zur Bürgermeisterwahl

|   Wirtschaft/Politik

Dass sogenannte ?große Politiker? in Berlin nicht gerade zimperlich miteinander umgehen, ist jedem hinlänglich bekannt, dies zieht sich auch durch Land- und Kreistagspolitik. Leider fühlen sich inzwischen auch die ?kleinen Kommunalpolitiker? schon wie die Großen und meinen, man müßte mal so richtig dem politischen Gegner die Meinung sagen bzw. in diesem Falle gegen den neuen parteilosen Bürgermeisterkandidaten ins Feld ziehen.

Ausgerechnet die Partei mit dem ?C? für christlich nutzt dann die Vorweihnachtszeit, um Wahlkampf zu betreiben, als gäbe es nichts wichtigeres auf dieser Welt als in dieser Zeit Unfrieden zu streuen.

Ein Bürgermeister Hartmut Drawz war und ist immer stolz gewesen auf seinen Werdegang von der Schule am Brölbach gleich rüber ins Rathaus. Er hat diesen Weg von der Lehre angefangen, über Weiterbildungen und Fleiß erfolgreich beschritten. Nun steht auf einmal ein Mario Loskill mit ähnlichen, wenn nicht gleichen Fundamenten bereit, um sich zur Wahl als Bürgermeister von Ruppichteroth zu stellen.

Schenkt man nun den Worten der CDU Glauben, dann ist dies auf einmal alles nicht wahr, nicht mehr nötig. Ein Parteibuch ist zunächst einmal das Wichtigste, eine nicht vorhandene Ausbildung in der Verwaltung, warum, wofür, der neue Bürgermeister solle Dienstleister sein und kein Verwaltungsfachmann.

Man fragt sich, warum werden heute überhaupt noch Menschen für Berufe ausgebildet ? in jedem steckt doch sowieso ein ?Frühstücksdirektor?.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU Martin Rösler spricht von ?Verdummung des Wählers?. Er sollte sich vor Augen halten, dass der Wähler nicht dumm ist und sich erinnern, dass die CDU dies vor Jahren bereits schon geglaubt hat ? er sollte einen ehemaligen Bürgermeister aus den eigenen Reihen hierzu einmal genau befragen.

Kommunalpolitik sollte sich sachlich orientieren, insbesondere in einer so kleinen Gemeinde wie Ruppichteroth. Sollen die, die gerne ?große Politik? machen wollen, doch nach Berlin gehen, damit die anderen hier in Ruhe für Ruppichteroth arbeiten können.

Wolfgang Steimel aus Ruppichteroth


Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen oder einzustellen. Die Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder.

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KSK spendete für Bürgerverein

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Dass ein neues Kleinod am Burgplatz in Ruppichteroth während der Weihnachtszeit erstrahlen kann, dafür hat die Kreissparkasse Köln gesorgt. Anlässlich des 120-jährigen Bestehens des Bürgervereins Ruppichteroth überreichten Zweigstellenleiter Nikolaos Pangontzikis und Bezirksdirektor Peter Schumacher auf der Döörper Weihnacht einen Scheck über 1.000 EUR. Die Spende wurde für einen schmiedeeisernen Schwibbogen aus dem Erzgebirge verwendet, der das Oberdorf nun um eine weitere Attraktion bereichert. (v.l.n.r.: Nikolaos Pagontzikis, Peter Schumacher, Wolfgang Steimel)

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Kurs für werdende Pflegeeltern

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Pflegeeltern werden muss gelernt sein. Das Kreisjugendamt des Rhein-Sieg-Kreises bietet in Zusammenarbeit mit den Jugendämtern von Königswinter und Bad Honnef eine Schulung an.  Vom 20. Januar 2009 bis 10. März 2009 wird an sieben Abenden und einem Wochenende (Freitag bis Sonntag) ein Kurs für Interessenten angeboten, die Pflegeeltern werden möchten. Das Haus Bröltal in Ruppichteroth ist Gastgeber für das Wochenende. Die Bewerberpaare können zu diesem Wochenende ihre Kinder mitbringen, die in eigenen Gruppen kindgerecht an das Thema ?Pflegegeschwister? herangeführt werden.

Themenkomplexe sind unter anderem: Vergangenheit und Herkunft von Pflegekindern; rechtliche Rahmenbedingungen; Rechte und Pflichten von Pflegeeltern; was geht in einem Kind vor, dass seine Familie verlassen muss; Verhaltensmuster u.ä.. Referate, Diskussionsrunden und Workshops bieten hier eine Grundlage. Im Bereich des Kreisjugendamtes (Alfter, Swisttal, Wachtberg, Much, Ruppichteroth, Neunkirchen-Seelscheid, Eitorf und Windeck) gibt es derzeit 98 Pflegeelternpaare.

Nähere Informationen: Susanne Gronki, Tel.: 02223 29865317 Jugendamt der Stadt Königswinter); Marion Kramer Tel.: 02224 184271 (Jugendamt der Stadt Bad Honnef); Helma Reifers Tel.: 02241 9581269 (Kreisjugendamt in Siegburg).

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Meine Heimat - 40 Jahre Rhein-Sieg-Kreis

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Barbara Schaar aus Bornheim kreierte den Sieger-Slogan für das kommende Jubiläumsjahr: ?Meine Heimat - 40 Jahre Rhein-Sieg-Kreis?.

Im Rahmen eines Wettbewerbes gingen 1.236 Vorschläge ein. Einstimmig entschied sich die Jury für Schaar´s Vorschlag. ?Wenn die Bürgerinnen und Bürger sich ein Stück weit mit dem Rhein-Sieg-Kreis identifizieren, dann ist das sicherlich das schönste Geschenk, das man dem Kreis zu seinem 40. Geburtstag machen kann?, so Jury-Mitglied Landrat Frithjof Kühn.

Zu dem Slogan entwickelt wurde auch ein Logo, welches in Publikationen und bei Veranstaltungen des Kreises Verwendung findet. Das mit dem Slogan entworfene Logo ist in Form und Farben an das bisherige Rhein-Sieg-Kreis-Logo angelehnt. Aufgegriffen wurden die Farben rot, grün und blau, die für den Dreiklang Stadt, Land und Fluss stehen. Dieser Dreiklang macht auch das aus, was Heimat ist.

Der Siegerin des Wettbewerbs überreichte der Landrat das Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Barbara Schaar: ?Ich war sehr überrascht und freue mich sehr! Es ist mir eine Ehre, mit meinem Slogan zum Jubiläumsjahr des Rhein-Sieg-Kreises den ersten Preis zu erhalten. Mein Mann und unsere drei Kinder sind ebenfalls begeistert. Das Motto ´Rhein-Sieg-Kreis, meine Heimat´, trifft auf uns alle in vollem Umfang zu.?

Ruppichterother erinnern sich:

Am 1. August 1969 wurde der Rhein-Sieg-Kreis im Rahmen der ersten Phase der kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen gegründet. Der bisherige Siegkreis erweiterte sich um die Kommunen Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg, alle ehemals dem Landkreis Bonn zugehörig, der aufgelöst wurde. Die Reform sollte bereits zum 1. Juli 1969 in Kraft treten. Allerdings verschob eine Klage seitens des Landkreises Bonn, der Städte Beuel und Bad Godesberg, sowie der Gemeinden Uckerath, Wahlscheid, Oberkassel, Oberpleis, Stieldorf, Duisdorf, Lengsdorf und Witterschlick die Neugründung um vier Wochen.

www.broeltal.de sucht Zeitzeugen, die sich an die sicherlich aufregende Zeit der kommunalen Neugliederung und der Gründung des Rhein-Sieg-Kreises erinnern.

Was bedeutete es für die Menschen in Ruppichteroth und im Bröltal aus damaliger Sicht? War man begeistert, verfolgte man es mit Skepsis? Konnte man sich mit dem Gedanken anfreunden, nicht mehr der ?Siegkreis? zu sein, sondern Kreisangehörig mit Menschen, die auf der anderen Seite des Rheines wohnten? Hatte man damals ein Heimatgefühl zum Siegkreis? Welche Vorteile oder Nachteile bedeutete es für den einzelnen Bürger? Diese und viele andere Fragen sind offen.
Beiträge bitte an presse(at)broeltal.de.

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