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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Eisige Temperaturen erschwerten Löscharbeiten

Von jno/dp | |   Blaulicht

Große Rauchschwaden stiegen am heutigen Nachmittag aus einem Wohnhaus in Oberlückerath, im Kellergeschoss sengten Einrichtungsgegenstände einer Küche. Zunächst ging die Ruppichterother Feuerwehr von einem kleinen Zimmerbrand aus, aufgrund der zunehmenden Qualmentwicklung musste man jedoch mit einem eventuell größeren Feuer rechnen. Vor Ort wurden weitere Einsatzkräfte aus Winterscheid nachalarmiert.

Sowie sich das zuerst größer eingeschätzte Ausmaß der Flammen eröffnete, konnten die Winterscheider die Anfahrt abbrechen - die Löscharbeiten wurden dennoch nicht erleichtert. Schnelle Reaktionen der 15 Mann starken Truppe waren gefragt, als sich herausstellte, dass durch die anhaltende Kälte ein Hydrant zugefroren war. Mit dem Wasser aus den Tanks des Löschfahrzeuges rückte man dem Brand zu Leibe, der dann schnell unter Kontrolle war. Ein Überdrucklüfter befreite die Räumlichkeiten vom restlichen Rauch.

Ermittlungen ergaben, dass ein Kurzschluss einer Steckdose in der Küche die Ursache für das Feuer war. Da der Rauch das gesamte Wohnhaus durchzog, sind nahezu alle Räume verrußt. Die Höhe des Sachschadens konnte noch nicht geschätzt werden.

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Zahlreiche Spenden versüßten die Festtage

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Zwischen den Jahren hatte die Lebensmittelausgabe Ruppichteroth noch einmal viel zutun. Nachdem die CDU Kleiderstube ankündigte, eine Zweigstelle im Kellergeschoss des Gebäudes an der Mucher Straße zu eröffnen und 500 Euro spendete, stand Weihnachten vor der Tür. Man rief zur "Weihnachtspäckchenaktion" auf, bei der Privatleute 95 liebevoll gefüllte und verpackte Kisten ablieferten, die den Bedürftigen übergeben wurden.

Viele glasige Kinderaugen gab es, als nach Weihnachten im Wirtshaus an St. Severin eine zweite Bescherung stattfand. Über 1.000 Euro hatten die Inhaber beim alljährlichen Glühweintrinken nach der Christmette eingenommen. In den letzten Jahren profitierte die Kinderstation des Krankenhauses Waldbröl von dem Erlös, diesmal wurden Geschenke für bedürftige Kinder gekauft.

Im großen Kreis feierten die Familien zusammen, vorher hatten die Jungen und Mädchen die Möglichkeit, einen Wunschzettel zu schreiben. So lagen dann rund 70 Geschenke unter dem Baum. Zur Krönung betrat noch der Weihnachtsmann den Saal und verteilte die Überraschungen. Mit einer Spende der Firma Eymold aus Schönenberg startet die Lebensmittelausgabe in das neue Jahr, in der Hoffnung, auch weiterhin den Menschen in der Gemeinde Hilfe zukommen lassen zu können.

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SPD beschließt Strategie zum Konjunkturprogramm II

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Die Sozialdemokraten gehen auf Bundesebene mit der Forderung nach einem 40-Milliarden-Programm in das Koalitionstreffen zum zweiten Konjunkturpaket. Der Vorschlag der SPD-Spitze sieht kommunale Bauvorhaben, Entlastungen für Arbeitnehmer und Familien, eine Verschrottungsprämie für alte Autos sowie eine höhere Spitzensteuer vor.

Nach Ansicht der SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde soll sich auch Ruppichteroth einen Teil des Kuchens sichern, wenn die Verhandlungen in Berlin abgeschlossen sind. Fraktionsvorsitzender Horst Alenfelder fordert auf bereits jetzt zu prüfen, inwieweit wichtige Projekte und Planungen ?in der Schublade liegen?, die in einem knappen Zeitrahmen umsetzbar wären. Falls nicht müsste geklärt werden, ob kurzfristig derartige Pläne erstellt werden könnten. Nur wer schnell reagiere würde Chancen haben, Mittel aus den eventuellen Förderprogrammen zu bekommen, so Alenfelder. So könne nach Einschätzung der SPD-Fraktion das Konjunkturpaket II auch ein Vorziehen von öffentlichen Infrastrukturmaßnahmen beinhalten. Vorrangig denkt die SPD hier an z.B. Sportprojekte, wie den Bau von Rasenplätzen in Schönenberg und Winterscheid oder die Sanierung des Hallenbades unter dem Aspekt von Energieeinsparungen. Aber auch die Sanierung des gemeindlichen Wegenetzes incl. Brückenbauwerke könnte realisiert werden, erläuterte der Fraktionschef. Im Vordergrund allerdings stehe für die SPD-Fraktion - im Hinblick auf die hohe Verschuldung der Gemeinde -  dass auf diesem Weg nur Investitionen getätigt würden, die in den nächsten Jahren ohnehin anstünden. Eine Förderung aus einem Konjunkturpaket würde sich dann mittelfristig entlastend für die Gemeinde darstellen.

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2009 steht im Zeichen der Bundestagswahl

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Am Sonntag, 27. September 2009, ist großer Wahltag in der Bundesrepublik Deutschland. Festgelegt wurde jetzt der Termin für die Wahlen zum Deutschen Bundestag. Rund 62 Millionen Wahlberechtigte (deutsche Staatsbürger ab 18 Jahre) können an die Wahlurne treten, über die Zusammensetzung des 17. Deutschen Bundestages bestimmen. Im Turnus von vier Jahren wird in der Regel der Deutsche Bundestag gewählt. Aufgrund der vorzeitigen Auflösung des Parlaments war die letzte Bundestagswahl knapp ein Jahr früher (18. September 2005).

Das Wahlrecht ist im Grundgesetz verankert. "Alle Macht geht vom Volke aus?, steht es geschrieben. Gemäß Artikel 38 müssen die Wahlen "allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim" sein.

Mit zwei Kreuzen auf dem Stimmzettel können die Wähler zwei wichtige Entscheidungen treffen, die über die Zukunft der kommenden Wahlperiode entscheiden. Gewählt wird in Deutschland nach dem Verhältniswahlrecht, in das Elemente des Mehrheitswahlrechts integriert sind. Mit der "Erststimme? wird der Wahlkreiskandidaten bestimmt. Wer hier die meisten Stimmen erhält ist als Direktkandidat gewählt. Unabhängig davon ist das Gesamtergebnis seiner Partei. Durch dieses Direktmandat wird gewährleistet, dass jeder Wahlkreis Deutschlands im Bundestag vertreten ist. Der Wähler entscheidet mit der "Zweitstimme" über das Sitzverhältnis der Parteien im Deutschen Bundestag. Diese Zweitstimme legt fest, welche Fraktion oder Koalition die Mehrheit im Parlament bekommt und entscheidet somit indirekt, wer Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin wird. Für die Parteien bedeutet die ?Fünf-Prozent-Hürde? eine Sperrklausel. Die Parteien, die bundesweit weniger als fünf Prozent aller abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen, können nicht ohne weiteres in den Bundestag einziehen. Erringen sie allerdings drei Direktmandate, so werden sie bei der Verteilung der Sitze auf die Landeslisten berücksichtigt. Die Hälfte der 598 Abgeordneten sind Direktkandidaten, die andere Hälfte zieht über die Landeslisten ein. Die Landeslisten werden von den Parteien aufgestellt. Die ersten Listenplätze gelten in der Regel als "sichere Plätze?. Wenn allerdings die Zahl der gewonnenen Direktmandate gleich der der Listenplätze eines Landesverbandes ist, so ist es möglich, dass der Spitzenkandidat der Liste nur ins Parlament kommt, wenn er ein Direktmandat gewonnen hat.

Derzeit hat der Deutsche Bundestag 613 Abgeordnete. Das sind 15 Sitze mehr, als eigentlich möglich. Zustande kam dies bei der letzten Wahl durch die Überhangmandate. Erhält eine Partei mehr Direktmandate als ihr laut Verteilung der Zweitstimmen zustehen, bleiben ihr diese Mandate erhalten. Das Bundesverfassungsgericht hat dies teilweise als verfassungswidrig angesehen. Bis 2011 muss hier eine neue Regelung erfolgen. Spätestens 30 Tage nach der Bundestagswahl, so Artikel 39 des Grundgesetzes, muss die konstituierende Sitzung des Parlaments mit der Wahl des Bundestagspräsidenten erfolgen.

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DRK Ruppichteroth - Winterscheid 2009

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Helfen Sie mit Leben zu Retten - lautet der Slogan des DRK Ruppichteroth - Winterscheid für das kommende Jahr. Zwar hat wohl jeder, der irgendwann einmal seinen Führerschein abgelegt hat, einen Erste Hilfe Kurs absolviert, allerdings geraten viele lebensrettende Maßnahmen oft in Vergessenheit.

Das DRK in Ruppichteroth bietet deshalb Kurse für  ?Erste Hilfe- und Lebensrettende Sofortmaßnahmen? im ersten Halbjahr 2009 an. Die Lehrgänge werden in der DRK Unterkunft (Rettungswache) St. Florian-Straße 8, in Ruppichteroth abgehalten. Nach erfolgreichem Abschluss erhält jeder Teilnehmer eine Bescheinigung, die zum Beispiel zum Erwerb aller Führerscheine und zur Vorlage bei den Berufsgenossenschaften dient. Der Die Bescheinigung des Kurs ?LSM? ist nur für den Erwerb der Führerscheinklassen  A-A1-B-BE-M-L-T. Die Lehrgänge sind gebührenpflichtig. Um  Voranmeldung wird gebeten. Sie finden jeweils in der Zeit von 9:00 bis 17:00 Uhr statt. Anmelden kann man sich unter der DRK-Homepage (www.drk-rhein-sieg.de) oder unter 02208-500152.

Termine der EH Lehrgänge im 1. Halbjahr 2009: 17. und 18.1.2009, 11. und 12. 2. 2009, 21. und 22.3.2009, 28. und 29.3.2009, 4. und 5.4.2009, 21. und 22.4.2009, 16. und 17.5.2009, 30. und 31.5.2009, 17. und 18.6. 2009.

LSM Kurse finden statt am: Samstag, 24.1.2009 und Samstag, 6.6.2009.

Nähere Informationen: DRK-Ausbilder Ralf Heinrich (Tel. 02295-2839) oder Bereitschaftsleiter Karl-Heinz Nagel (Tel. 02295-1209).

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JazzKonzert im Eichhof

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Zum Auftakt ihres Tour-Programms 2009 spielt das Trio ?engelberth - simon - körner? mit dem Ruppichterother Pianisten Volker Engelberth am Samstag den 17.01.2009, ab 20.30 Uhr im ?Haus der Begegnung? der Lebensgemeinschaft Eichhof (bei Ruppichteroth-Bröleck).

Das Mannheimer Klaviertrio wurde im Sommer 2008 gegründet. Volker Engelberth (Piano), Martin Simon (Kontrabass) und Kristof Körner (Schlagzeug) haben sich der Interpretation des zeitgenössischen Jazz verschrieben. Fast ausschließlich stammt ihre Musik Trios aus eigener Feder,  ein Großteil davon sind Eigenkompositionen von Volker Engelberth. Modernen europäischen Jazz, beeinflusst und inspiriert von Pianisten wie John Taylor, präsentiert das Trio. Die drei Musiker, die sich in den letzten Jahren deutschlandweit einen Namen gemacht haben, bilden ein pulsierendes, stets interagierendes Gefüge. Mal lyrisch verspielt, mal energetisch groovend entsteht die abwechslungsreiche, individuelle Sprache dieser Band.

Kartenvorverkauf (8 Euro) unter: esk-jazz(at)gmx.de oder in der Gaststätte "Dorfschänke" (Tel. 02295-6229).

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Neue Tarife für Taxifahrten

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Neue Tarife gelten ab dem 1. Februar 2009 für Taxifahrten im Rhein-Sieg-Kreis. Die neue Tarifordnung sieht eine Erhöhung von 10 Cent bei der Grundgebühr und des gefahrenen Kilometers beim Tag- und Nachttarif vor. Ein Zuschlag von einem Euro wird bei der Zahlung durch Kreditkarten fällig. Ab der elften Minute ?Wartezeit? wird ein höheres Wartezeitentgelt angesetzt.

Die Grundgebühr wird in Zukunft 2,80 Euro betragen. Der Tagtarif (6.00 Uhr bis 22.00 Uhr) kostet je gefahrenem Kilometer 1,55 Euro. Der Nachttarif (22.00 Uhr bis 6.00 Uhr) und der Sonn- und Feiertagstarif liegen bei 1,65 Euro. Ein bestelltes Taxi, was bis zu zehn Minuten warten muss, hat Anspruch auf das Wartezeitentgelt von 26 Euro je Stunde. Ab der elften Minute kostet dies 30 Euro je Stunde. Der Zuschlag für ein Großraumtaxi ab vier Fahrgäste aufwärts beträgt - wie bisher - 5,50 Euro. Die ständig steigenden Unterhaltungs- und Wartungskosten für Kraftfahrzeuge bilden die Basis der Tariferhöhung. Die letzte Anpassung der Tarifordnung trat am 1. Juni 2007 in Kraft. Die ständig steigenden Ausgaben deckten die bisherigen Tarifeinnahmen nicht mehr. Dadurch entstand bei den Taxiunternehmen ein nicht mehr ausgleichbares Defizit.

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Eine Bilanz zu Silvester

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Fast schon traditionell werfen die faszinierenden Lichtspiele zu Silvester ihre Schatten in das neue Jahr. So fallen vielerorts die mit Flaschen, Karton und Böllern verschmutzten Straßen und Plätze auf, für die sich anscheinend niemand verantwortlich fühlt. Am wenigsten diejenigen, die dort den Jahreswechsel feierten.

Nicht direkt sichtbar für die breite Masse waren die Einsätze, die Feuerwehr und Polizei in der Nacht auf den Plan riefen. Den Anfang machte schon am Nachmittag ein brennendes Gewächshaus in Eitorf. Mit 30 Wehrleuten und sechs Fahrzeugen rückten die Eitorfer aus, um das Feuer zu löschen. Zeugen gaben der Polizei zu Protokoll, Jugendliche beobachtet zu haben, die vor den mit Folie bespannten Häuschen Feuerwerkskörper zündeten. Nach 0 Uhr gingen Büsche, Mülleimer und Hecken in Flammen auf. Meist hatte die Feuerwehr die Lage jedoch schnell im Griff. Eine brennende Hecke in Ruppichteroth konnte schon durch Anwohner gelöscht werden, bevor der Löschzug eintraf. In Eitorf fiel ein Hasenstall dem Feuer zum Opfer, Einsatzkräfte schäumten die Hütte komplett ein.

Die Polizei registrierte im gesamten Kreisgebiet in der Zeit von 17 bis 7 Uhr 17 Körperverletzungen und Schlägereien, hinzu kamen noch sechs Sachbeschädigungen und fünf zu stark alkoholisierte Personen. Dennoch fällt, im Verlgeich zu den Vorjahren, die Bilanz an Notfällen äußerst positiv aus.

Letztendlich trüben all diese negativen Eindrücke die Neujahrsstimmung nicht. Es wurde viel gefeiert, manche Zeitung spricht sogar von ?in Rekordzahl? abgeschossenen Raketen. Vielleicht ein gutes Zeichen, um die Herausforderungen in 2009 zu meistern.

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