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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Einsatzbilanz zu Weiberfastnacht

Von Christina Ottersbach | |   Blaulicht

Am gestrigen Donnerstag luden traditionell kreisweit große Weiberfastnachtsevents auf den Marktplätzen zum mitfeiern ein.

Siegburg hatte den größten Jeckenansturm: über 4000 Narren trafen sich dort. Im Polizeieinsatz waren dort 31 Beamte. Die Stadt Siegburg hatte 47 Ordnungshüter eingesetzt. Erfreulicherweise gab es keine Probleme mit alkoholisierten Kindern. 12 Schlägereien mussten geschlichtet werden. 135 Personen erhielten Platzverweise, 9 Narren mussten in Gewahrsam genommen werden, davon ein Minderjähriger. Seitens der Polizei wurden 15 Strafanzeigen erstattet. Die Ordnungskräfte ahndeten 59 Ordnungswidrigkeiten. Das DRK half 69 Jecken wieder auf die Beine.

Auf dem Sankt Augustiner Marktplateau feierten rund 3000 Besucher, hauptsächlich Jugendliche. Die Veranstaltung verlief problemlos. Die Rettungskräfte behandelten 20 Personen aufgrund von Alkohol und kleinen Schnittverletzungen. 9 Polizeibeamte sowie eine große Zahl von Ordnungskräften waren hier im Einsatz.

In Hennef stimmten sich rund 600 Jecken auf den kommenden Straßenkarneval auf dem Marktplatz ein. Die Veranstaltung verlief friedlich und ohne größere Störungen. 12 Polizeibeamte und 18 städtische Kräfte waren im Einsatz. Der Bahnhof wurde von 3 Beamten der Bundespolizei überwacht. An der ?Unfallhilfestelle? mussten 22 Personen, hauptsächlich wegen Schnittverletzungen, behandelt werden. Alkoholisierte Kinder wurden nicht gesichtet. Vier Erwachsene wurden in Gewahrsam genommen werden. Die Polizei erstattete 6 Strafanzeigen.

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Karnevalszug in Hänscheid

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Endlich geschafft, das lange Warten hat ein Ende! Am Sonntag, 22. Februar 2009, startet der diesjährige Karnevalszug, unter dem Motto ?Is der Crash och noch so jroß, in Hänscheid is der Deuvel los?, um 14.00 Uhr von der Grundschule in Schönenberg. Von dort aus zieht er durch die Straßen über die Lange Gasse nach Hänscheid. Alle teilnehmenden Gruppen treffen sich schon um 13.00 Uhr zur Aufstellung auf dem Schulhof. Also ihr Jecken, ...macht Euch auf zum Hänscheider Karnevalszoch. Alaaf! Julia Hochschulz

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Energieberatungsstützpunkt Windeck-Rosbach

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Im neu eingerichteten Energieberatungsstützpunkt der Verbraucherzentrale NRW und des Rhein-Sieg-Kreises können sich Interessierte jeden zweiten Freitag zwischen 14 Uhr und 18 Uhr über alle Energiethemen beraten lassen. In einem individuellen, persönlichen Gespräch erläutert ein Energieberater alle offenen Fragen rund ums Thema ?Energie sparen?. Der Service wird vom Bundesministerium für Wirtschaft bezuschusst. Ein Kostenbeitrag von 5 Euro ist zu entrichten.

Interessierte Baufamilien, Althausbesitzer, Mieter und alle, die ihren Energieverbrauch reduzieren wollen, können über das Umwelttelefon des Rhein-Sieg-Kreises unter der Rufnummer 02241/13-2200 einen Termin vereinbaren. Energieberatungsstützpunkt (im Elterntreff Windeck), Grüner Weg 12, 51570 Windeck-Rosbach. Termine sind ab dem 20. Februar möglich.

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Flughafen Köln/Bonn - Neues Anflugverfahren senkt Lärmpegel

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Nach dem Frankfurter Flughafen ist es jetzt auch in Köln/Bonn verbindlich: Piloten müssen nachts (zwischen 22 Uhr und 6 Uhr) das neue Anflugverfahren ?CDA? anwenden. Durch das neue System CDA (Continuous Descent Approach) sollen sich in einer Entfernung zwischen 20 und 50 Kilometern vom Flughafen die maximalen Geräuschpegel am Boden um 4 bis 6 Dezibel verringern. Wie bisher auch werden die Flugzeuge ab etwa 18 Kilometer vor der Landebahn mit Hilfe des Instrumentenlandesystems zum Boden geführt. CDA sorgt allerdings dafür, dass sie länger in größeren Höhen gehalten werden.

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) führt die Maschinen bis in einer Entfernung von 46 Kilometern zur Landebahn zunächst in Höhen oberhalb von 7000 Fuß (etwa 2130 Meter). Von dort aus sinken die Flugzeuge bei minimaler Triebwerksleistung kontinuierlich ab. Durch den gleichmäßigen Sinkflug werden im Gegensatz zum normalen Anflug, unterhalb von 7000 Fuß relativ lärmintensive Horizontalflugphasen vermieden. Ebenso sollen die ?Störklappen? (speedbrakes) von den Piloten seltener eingesetzt werden. Das Ausfahren von Landeklappen und Fahrwerk soll in Zukunft so spät wie möglich erfolgen. Neben dieser zusätzlichen Lärmminderung gibt es noch einen Umweltvorteil: Kerosin wird eingespart.

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Kastanien haben ausgelebt

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Im Zuge der Sanierung der ?Oberen Wilhelmstraße? in Ruppichteroth werden auch die vor dem Anwesen der Familie Kaltenbach stehenden Kastanienbäume gefällt. Ein Gutachten hatte ergeben, dass die  uralten Kastanienbäume eine Standfestigkeit von höchstens zehn Jahren haben würden. Schon jetzt aber bergen sie eine erhebliche Gefahr in stürmischen Zeiten. Nach dem Motto ?Mein Freund der Baum ist tot...? haben zwei alte Bäume, die das Ortsbild seit Generationen geprägt haben, ausgelebt. (Bild: Gerd Biallas)

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Wiege der Weiberfastnacht ist in Bonn-Beuel

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Es ist wieder soweit: Das Rheinland steht Kopf am Wieverfaasteloovend, dann, wenn die ?Weiber? losgelassen werden. Wohl kaum ein Mann weiß sich diesem zu erwehren, es sei denn, er verschanzt sich sicher in seinem Kämmerchen. Denn die Damen übernehmen landein, landaus an diesem Tage das Regiment. Was kaum einer ahnt: die Wiege der Weiberfastnacht steht in Beuel. Und eigentlich sind die Wurzeln des heutigen Kulttages in einer Frauenbewegung.

Die Beueler Wäscherinnen wehrten sich gegen das Patriarchat, die Dominanz der Männer und die damit verbundene Ausbeutung der Frauen. Vor 185 Jahren entstand der Brauch der Wäscherinnen, sich einmal im Jahr - nämlich am Donnerstag vor Karneval - zusammen zu rotten, um sich gegen ihre Männer aufzulehnen. 1824 gründete sich das erste Beueler Damenkomitee. Was heute in karnevalistischer Art mit Umzug und Sitzungen gefeiert wird, hat einen ernsten Hintergrund.

Die Beueler Wäscher- und Bleicherinnen wehrten sich gegen die unzumutbaren physischen und psychischen Belastungen, die ihnen aufgebürdet wurden. Sie trafen sich zum Kaffeeklatsch. Hier galt ein festes Reglement. Die Frauen hatten die Pflicht, über die groben Verstöße ihrer Männer gegen den Hausfrieden und die eheliche Treue oder über deren Alkoholexzesse zu berichten. Die Übeltäter waren selbstverständlich ausgeschlossen. Ihre Probleme wollten die Damen unter sich besprechen. So konnten sie sich ihren ganzen Frust von der Seele reden.

Der Brauch der Wäscherinnen überstand die unterschiedlichen politischen Epochen von der preußischen Besatzung über das Bismarck-Reich, die Monarchie, die erste Demokratie und die Nazi-Zeit bis hin zur heutigen Demokratie, die untrennbar mit dem Namen Bonn verbunden ist. Seit 1958 benennen die Beueler Weiber alljährlich eine Repräsentantin aus ihren eigenen Reihen, die Wäscherinnenprinzessin, die mit ihrem Gefolge an Weiberfastnacht das Beueler Rathaus erstürmt.

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Neuer Kommunalwahltermin 30. August 2009

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Rund zweieinhalb Monate länger dauert nun der Kommunalwahlkampf in Nordrhein-Westfalen. Der bisher angestrebte Termin - die Zusammenlegung mit der Europawahl am 7. Juni 2009 - ist durch den heutigen Entscheid des nordrhein-westfälischen Verfassungsgerichtshofes nicht möglich.

Begründung:  Für das Wahljahr 2009 müsse eine Zusammenlegung von Europa- und Kommunalwahl unterbleiben, da der Zeitabstand zwischen der Kommunalwahl und dem ersten Zusammentritt der neu gewählten Kommunalvertretungen zu lang sei.  Der nordrhein-westfälische Verfassungsgerichtshof hat mit seiner heutigen Entscheidung allerdings bestätigt, dass es verfassungsrechtlich zulässig ist, beide Wahltermine in Zukunft zusam­menzulegen. ?Wir hatten für die Zusammenlegung von Kommunal- und Europawahl bereits in 2009 gute Gründe, die von namhaften Verfassungsrechtlern und nun auch im Wesentlichen vom Verfassungsgerichtshof bestätigt worden sind?, erklärte Innenminister Dr. Ingo Wolf. ?Wir werden die Entscheidung des Gerichts respektieren und die rechtlich notwendigen Schritte zur Festlegung des Wahltermins unverzüglich einleiten?.

Der 30. August 2009 soll nun als Wahltermin für die Kommunalwahlen festgelegt werden. Unter Berücksichtigung der Ferientermine soll so auch eine gute Wahlbeteiligung möglich sein. ?Wir nähern uns mit der Festlegung des Wahltermins im August dem künftig in der Jahresmitte gelegenen ge­meinsamen Wahltermin von Kommunal- und Europawahl. Ab 2014 wird in dann in Nordrhein-Westfalen die Kommunalwahl zusammen mit der Europawahl durchgeführt werden?, so der Innenminister.

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Führungen auf Schloss Homburg in die neue Saison

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Am kommenden Sonntag, 22. Februar 2009, starten in diesem Jahr öffentlichen Führungen im Museum Schloss Homburg. Jeden Sonntag führt fachkundiges Museumspersonal von 14 Uhr bis 15 Uhr interessierte Gäste durch die Sammlungen des Museums ausgehend von der Rüstkammer sowie den prunkvollen Jagdgegenständen der adeligen Welt bis hin zu den bürgerlichen Lebens- und Wohnwelten des 19. Jahrhunderts. Von 15:30 Uhr bis 16:30 Uhr finden dann die Familienführungen statt. Vor allem die kleinen Gäste und ihre Familien sind eingeladen, sich zum Thema ?Ritter und Burgen? das Schloss anzuschauen. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos, Museumseintritt wird erhoben.

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'Bergische Heimatkrippe' spendete an Hospizverein

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

In aller Munde - ob nah ob fern - ist mittlerweile die ?Bergische Heimatkrippe? von Alois Müller und Vera Symanski-Müller aus Hambuchen, die in langjähriger, liebevoller Detailarbeit entstanden ist. (broeltal.de berichtete). Ab der Döörper Weihnacht (Siegfried Klucke chauffierte mit dem vom BVR organisierten und von der Gemeinde kostenfrei zur Verfügung gestellten Pendelbus die Neugierigen) bis Anfang Februar 2009 besuchten wieder unzählige Interessierte das Krippenhaus, welches die Tore für die Besucher geöffnet hielt. Kostenlos war der Eintritt, aber das Ehepaar Müller hatte auch in diesem Jahr erneut die Spendentrommel gerührt. Den stolzen Betrag von 900,00 Euro sammelten sie, den sie jetzt dem Hospizverein LEBENSKREIS e.V. übergeben konnten. Der Verein wurde vor acht Jahren in Hennef gegründet. Hauptaufgaben sind Unterstützung, Beratung und Begleitung von Schwerstkranken, deren Angehörige und trauernder Menschen. Mehr als zwanzig ehrenamtliche, ausgebildete Helferinnen und Helfer sind mittlerweile tätig. Nähere Informationen: www.hospizverein-hennef.de

v.l.n.re.: Ursula Pützstück, Regine Bartholdi, Vera Symanski, Alois Müller

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Louis I. und Anne I., John Leon I. und Amy I. eroberten das Kreishaus

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Ein dreimal ?Siegkreis Alaaf? stimmten auch die Ruppichterother Kinderprinzenpaare Louis I. (Schrewe) und Anne I. (Krischker beide Hänscheid) und John Leon I. (Schulz) und Amy I. (Wohlgemuth, beide Winterscheid) im Siegburger Kreishaus an. Auf  Einladung von  Landrat Frithjof Kühn waren alle Kindertollitäten aus dem Kreisgebiet und der näheren Nachbarschaft zum närrischen Empfang angereist. Rund 250 große und kleine Narren tummelten sich im bunt geschmückten Kasino des Kreishauses. Mit karnevalistischen Klängen sorgte Simone Mück bei Gästen und Gastgebern für närrisch-fröhliche Stimmung. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Landrat Kühn, Kreisdirektorin Annerose Heinze und Vizelandrätin Uta Gräfin Strachwitz begrüßten 16 Prinzenpaare, sechs Prinzessinnen und 2 Dreigestirne aus dem Rhein-Sieg-Kreis sowie das Kinderprinzenpaar aus Bonn und die Kinderwäscherinprinzessin aus Beuel mit ihrem Gefolge. Als Präsent wurde den Tollitäten der Orden des Rhein-Sieg-Kreises ?..Nä, wat sin mer schön!?, anlässlich des 40jährigen Bestehens des Kreises kreiert, überreicht. Ein flottes und abwechslungsreiches Programm mit Gesang und Tänzen, moderiert von Hans-Hermann Klein (KG ?Für uns Pänz?, Neunkirchen-Seelscheid), stimmte die jungen ?Hoheiten? und ihr Gefolge auf die kommenden tollen Tage ein.

Bild: ganz links vorne: das Hänscheider Kinderprinzenpaar Louis I. und Anna I.,
letzte Reihe rechts: das Winterscheider Kinderprinzenpaar John Leon I.  und Amy I.

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