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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Ein Wiehern zog durchs Dorf

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Der kleine Ort Bölkum platzte am Wochenende im wahrsten Sinne des Wortes aus allen Nähten. Pferdefreunde, genauer gesagt Haflinger-Fans aus Nah und Fern trafen sich zur großen EU-Haflinger-Hengstschau auf dem Kiefferhof. Seit 1979 wird hier eine Haflingerzucht betrieben, die mittlerweile national und international einen hervorragenden Ruf genießt. Der Kiefferhof ist der größte Reinzuchtbetrieb in Deutschland. Er umfasst mehr als 100 ha großzügige Weidefläche, unzählige Stallungen und Reithallen. Ideale Basis, damit sich die hochwertigen Zuchthengste - elf an der Zahl - prächtig entfalten können. Neben zahlreichen Neugierigen, die sich durch die unterschiedlichsten Darbietungen von Pferd und Reiter begeistern ließen, fanden sich natürlich auch Besitzer von ?deckungswilligen? Stuten ein. Diese suchten den passenden Zeugungspartner für ihren Liebling und wollten ihn auch hier finden. Zwischen 200 und 300 Stuten werden jährlich auf dem Kiefferhof gedeckt, auf natürliche oder aber auch künstliche Weise.

Diejenigen, für die Haflinger letztendlich erst einmal ?nur? ein Pferd war, waren sicherlich überrascht über die Vielfältigkeit der Rasse. Mit detaillierten Informationen gespickte kleine Vorträge ließen die Zuhörer in die Haflinger-Welt eindringen. Durch Worte, aber auch verschiedene technische und akrobatische Leistungen wurde gezeigt, was in dem Vierbeiner so alles steckt. Ob grazile Kür, Dressur oder burschikoses Westernreiten, die Haflinger zeigten überall ihr Bestes. Nicht umsonst ist diese Rasse des Deutschen liebstes Freizeitpferd.

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"Villa Daheim" hat neue Mitbewohner

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Luzia und Leon Söntjens sind mit ihrer Praxis in die ?Villa Daheim? eingezogen. Die Räume der Jugendstilvilla an der Bröltalstraße erstrahlen in neuem, bisher noch ungewohntem Glanz. Seit neun Jahren praktiziert das Ehepaar Söntjes mittlerweile in Ruppichteroth. Mit seinen drei Mitarbeitern haben sie sich vorwiegend auf Kinderbehandlungen und die Osteopathie spezialisiert. Aber auch traditionelle physiotherapeutische Anwendungen stehen auf dem Programm.

Im gemütlichen Wohlfühlambiente in stimulierenden Wellnessfarben werden hier vom Säugling bis zum Senior alle Patienten betreut, speziell nach individuellen Bedürfnissen und Anliegen. Sehr erfreut über die neuen Bewohner zeigten sich auch Horst Willach - dessen Großvater die Villa erbaute - und sein Sohn Christian, der im gleichen Anwesen die ?Schülerhilfe? eingerichtet hat.

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www.kunstrasen-in-winterscheid.de

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Der Starschuss der neuen Webside des TUS Winterscheid für den geplanten Kunstrasen ist gegeben. Unter www.kunstrasen-in-winterscheid.de können Interessierte alle News rund um den Kunstrasenplatz erhalten. Technik und Nutzen, Planung, Bau, Finanzierung, Sponsoring sind nur einige Themen, über die informiert wird. Online können nun die User auch Pate für ein Stück des wertvollen Grüns werden, damit das erforderliche Eigenkapital in Höhe von 100.000 Euro alsbald vorhanden ist.

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Ruppichterotherin unter Sprengstoffverdacht

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Es war ein Geschenk, für jemanden den man lieb hat: eine Flugreise in die Hauptstadt Berlin mit zahlreichen Überraschungen. Das Valentinsgeschenk endete zwar mit einem Happy-End, allerdings gespickt mit zahlreichen Verwirrungen.

Von ihrer Tochter, die in Berlin wohnt, erhielt sie diesen Gutschein und natürlich hatte sich Muttern sehr darüber gefreut. So wurde gepackt. Nützliches und Unnützes, etwas zum ausgehen und auch etwas, um im fernen Berlin Karneval zu feiern, den ?Preußen? zu zeigen, was der Rheinländer in der fünften Jahreszeit so alles anstellt. Und wie das so bei Frauen ist, der Koffer war voll bis zum letzten Millimeter.

Der treusorgende Gatte fuhr zum Flughafen. Es wurde eingecheckt und in der Wartehalle Platz genommen, neben anderen Hunderten, die auch nach Berlin wollten. Auf einmal kam ungewohnte Unruhe auf. Sicherheitskräfte in gelben Westen beobachteten den Wartesaal. Dann ein Ausruf über Mikrophon: ?Frau Sonja Kaltenbach, bitte zum Check-In.? Das war ich doch, schoss es durch den Kopf von Sonja K.. Sie stand auf, dachte eigentlich nur an eines und begab sich zum Check-In. Die Sicherheitskräfte überprüften die Personalien. ?Und dann ging es ab in die Katakomben des Flughafens Köln/Bonn?, erzählte Sonja Kaltenbach. ?Ich dachte mit schon, was das Problem sei, sicher war ich mir nicht?. Sie frug die Beamten, ob es denn um den ?Panhas? ginge, doch mit ?Panhas? wussten diese gar nichts anzufangen. ?Ist dies ihr Koffer? Würden Sie ihn bitte öffnen?, baten die Sicherheitskräfte. ?Es musste sicher um den Panhas gehen.

Unsere Tochter Sandy hatte gebeten, doch von Vaters leckeren Blut- und Leberwürsten, der Mettwurst und auch dem heißgeliebten Panhas mitzubringen?, so Sonja Kaltenbach. ?Mein Mann und ich hatten alles sorgfältig eingepackt, den Panhas in Alufolie - mit der matten Seite nach oben wegen der Durchleuchtung.? Ein Päckchen von 30cm x 15cm war es geworden, feinsäuberlich eingeschlagen in Alu. Sonja Kaltenbach öffnete ihren Koffer. Zum Vorschein kam neben den vielen Würsten, den Karnevalskostümen und den Ausgehsachen dieser silberne Barren, der für Verwirrung sorgte. ?Das ist Panhas?, erklärte sie. Lediglich ein älterer Beamter wusste, was dies war. Nämlich keine Stange Sprengstoff, sondern eine rheinische Delikatesse.

Nachdem alles sorgfältig kontrolliert worden war und man sich von der Existenz des ?Panhas? überzeugt hatte, durfte Sonja Kaltenbach wieder zurück in die Halle. ?Der Flug nach Berlin wurde mit 20 Minuten Verspätung aufgerufen. Der Unmut der übrigen Passagiere war mir sicher. Alle schauten mich misstrauisch an?, so Kaltenbach. Der Enkel wartete schon ungeduldig in Berlin, als Oma endlich eintrudelte. ?Als ich ihm die Geschichte erzählte, warum ich so spät sei, schüttelte er natürlich lachend den Kopf?. Und die Geschichte mag wohl in die Karnevalsanalen von Berlin eingehen. ?Über eines bin ich froh, es wird kontrolliert in Köln/Bonn und das gibt doch jedem Reisenden Sicherheit?, so Sonja Kaltenbach. Tja, der Panhas selbst hat nicht lange überlebt: die Berliner stürzten sich auf die Delikatesse, die im Übrigen in der Berliner Gegend ?Tote Oma? genannt wird.

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Veranstaltungshinweise und Themen im 'Freizeitmagazin'

Von Elke Fischer | |   Magazin

Die Märzausgabe des 'Freizeitmagazins' weist redaktionell auf zurückliegende und anstehende Veranstaltungen in der Region hin. Mit den 'Bergischen Gesundheits- und Wohlfühltagen' in Much wird diese Messe Anfang März bereits zum dritten Mal durchgeführt. Demonstrationen, Aktionen und Vorträge werden familienfreundlich an zwei Tagen vorgestellt.

Verschiedene Konzerte, Oldtimer-Treffen, Nachtwächter-Führung für Kinder, Garagen-Flohmarkt und Second-Hand-Basare, Beschreibung zweier Familienzentren, des Comenius-Projektes in einer Grundschule sowie das Fazit einer Besucherin der Studienmesse in Köln bestimmen das unterhaltsame und informative Angebot für die kommenden Wochen.

Die Karnevalszeit ist in einigen Bildern und Berichten zusammengefasst. Wer sich für bundesdeutsche Geschichte interessiert, wird diesmal an drei unserer Bundespräsidenten erinnert, die vor 60, 40 und 20 Jahren im Amt waren.

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