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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Grußwort zum Neuen Jahr

Von Mario Loskill | |   Wirtschaft/Politik

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Jahreswechsel bietet für viele die Gelegenheit, ein klein wenig inne zu halten und zu schauen ?wo stehe ich, wo will ich hin?. Ich wünsche Ihnen sehr, dass Sie die Zeit dazu finden. Auch für mich und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus ist das wichtig ? wir wollen mit einem klaren Blick ins Neue Jahr gehen. Mein persönlicher Rückblick auf 2009 ? das können Sie sich sicher vorstellen ? ist stark geprägt vom Wahlkampf um das Bürgermeisteramt in Ruppichteroth. Das liegt hinter mir, liegt hinter uns, und seit September steht die konkrete Arbeit im Rathaus im Mittelpunkt. Die ersten drei Monate, die ersten hundert Tage sind geprägt von vielen Antrittsbesuchen bei verschiedenen Institutionen und Vereinen sowie von vielen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern in meinen Sprechstunden, bei Terminen vor Ort und bei den zahlreichen Veranstaltungen in unserer Gemeinde. Das Einleben im Rathaus, das Kennenlernen und das Angehen von wichtigen und neuen Aufgaben haben ebenfalls die ersten Wochen nach meinem Amtsantritt geprägt. Die Ziele, die ich mir selbst gesteckt hatte, sind erreicht. Bildmontage: KühnMedienkonzept@Design GmbH / Franz Schoys

Gemeinde ? das sind wir alle

Auf Ihrer Stärke und derjenigen von allen anderen Bürgerinnen und Bürgern fußt der Erfolg der Gemeinde Ruppichteroth. Dies beruht vor allem auf der Tatkraft und Kreativität, der Initiative und dem Einfallsreichtum aller, die ein Amt bekleiden, ein Unternehmen führen, ihren Job ausfüllen oder sich in Initiativen und Vereinen für ihr Umfeld engagieren: Unternehmer, die ihrem Standort die Treue halten; Geldinstitute, die Kulturevents unterstützen; die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr, die gleich da sind, wenn es irgendwo brennt; die Bürgerinnen und Bürger, die Kranke besuchen oder Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren organisieren ? sie alle tun etwas für ihre Mitmenschen und für unsere Gemeinde Ruppichteroth. Sie alle machen vielleicht keine Schlagzeilen, aber sie bewegen viel für ihren Ort, für unsere Gemeinde. Dafür danke ich Ihnen herzlich stellvertretend für viele andere.

Ich möchte Sie alle auch ermuntern ? engagieren Sie sich in der Gemeinde, wir brauchen Sie. Menschen, die Verantwortung übernehmen, die sich für allgemeine Ziele einsetzen, die etwas für ihre Mitmenschen machen, gestalten die Gemeinde wärmer und freundlicher. Sie stehen für Werte, die nicht nur zukunftsfähig, sondern auch für unsere Zukunft nötig sind: für Solidarität und Verantwortungsbewusstsein, für Mitmenschlichkeit und Engagement. Sie stehen für Werte, die wir seit je mit Weihnachten verbinden und die heute so aktuell sind wie eh und je.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen für das Neue Jahr 2010 viel Glück und Gesundheit.

Ihr Bürgermeister
Mario Loskill

Für den vollständigen Beitrag bitte auf den nachfolgenden Link klicken!

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Turner feierten Jahresabschluss

Von Christina Ottersbach | |   Sport

Zum Jahresabschluss lud die Turnabteilung des TV 1888 Ruppichteroth Kinder und Jugendliche, Eltern und Turnfreunde in die Bröltalhalle ein. Knapp 60 Turnerinnen und Turner unterschiedlicher Altersgruppen zeigten das, was sie während des Jahres erlernt hatten.

Besondere Bewunderung fanden die Kleinsten der Gruppe Mutter und Kind. Die vor kurzem gegründete Sparte 'Spiel und Bewegung' zeigte neue Aspekte sportlicher Aktivität und Mobilität auf. Beachtliche Leistungen vollbrachten die Ruppichterother Turner an den Geräten. "Einige Mädchen können bald in die Leistungsgruppe übernommen werden", verkündete erfreut Josef Bestgen. Erstmalig wurde hier auch der neue Stufenbarren präsentiert. Der Höhepunkt für Groß und Klein war allerdings der Besuch von St. Nikolaus, der natürlich auch die turnerischen Leistungen in Augenschein nehmen wollte. Nach einigen Ermahnungen zeigte er sich aber gütig wie immer und verteilte die ersehnten Weihnachtstüten.

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Silvester ohne Alkohol am Steuer

Von Christina Ottersbach | |   Blaulicht

Alljährlich zum Jahreswechsel nimmt die Zahl der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinwirkung zu. Bundesweit wurden im Jahr 2008 bei Alkoholunfällen im Straßenverkehr 523 Verkehrsteilnehmer getötet und 24.587 Personen verletzt. Somit kamen 12 Prozent aller Verkehrstoten oder mehr als jedes neunte Verkehrsunfallopfer bei einem Alkoholunfall ums Leben.

Die Polizei Rhein-Sieg weist darauf hin, dass bereits eine Flasche Bier das Reaktionsvermögen einschränkt und das Unfallrisiko bei 0,3 Promille bereits um 20 Prozent steigt. Bei 0,5 Promille Alkohol im Blut ist die Unfallgefahr doppelt so hoch wie im nüchternen Zustand, bei 0,8 Promille steigt die Gefahr bereits um das Vierfache. Hat man einen Verkehrsunfall mit 0,3 Promille, so droht ein Strafverfahren und der Versicherungsschutz ist gefährdet.

Der Abbau von Alkohol im Blut ist sehr langsam. Nach einer langen Feiernacht ist meist am nächsten Morgen Restalkohol im Blut. Kaffee oder 'Promille-Killer' führen nicht ? wie landläufig angenommen - zu einem schnelleren klaren Kopf. Ertappte 'Alkoholsünder' müssen mit spürbaren Konsequenzen rechnen müssen. In leichten Fällen kostet ein Verstoß mindestens 250,00 Euro Geldbuße, ein Fahrverbot und vier Punkte in Flensburg. In schwereren Fällen droht der Komplettverlust des Führerscheins, eine hohe Geld- oder sogar Freiheitsstrafe

Wer gemeinsam mit Freunden per Auto zur Silvesterfeier unterwegs ist, sollte vor Fahrtantritt klären, wer nüchtern bleibt und zurückfährt. Auch das Fahrradfahren unter Alkoholeinfluss kann zum Entzug der Fahrerlaubnis führen. Ebenso können Führerscheinbesitzer belangt werden, die sich als Beifahrer von alkoholisierten Fahrzeugführern mitnehmen lassen.

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Flughafen Köln/Bonn im Aufwind

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Der Flughafen Köln/Bonn kann auf ein positives viertes Quartal 2009 zurückblicken und befindet sich wieder auf Wachstumskurs. In 2009 sind rund 9,7 Millionen Menschen von oder nach Köln/Bonn geflogen, 6 Prozent weniger als 2008 (10,35 Millionen). Die jährliche Luftfrachtmenge liegt mit etwa 560.000 Tonnen 5% Prozent unter Vorjahresniveau. "Unter den gegebenen Rahmenbedingungen muss man damit mehr als zufrieden sein", erklärt Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

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Für Winter und Weihnachten gerüstet

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Pünktlich zum ersten Schneefall wurde das Auto der Ruppichterother Tafel von winterfest gemacht. Das Team von WMS Kfz-Service Ruppichteroth (Reinhard Wirtz, Hansi Müller und Bernd Schmidt) stattete das Tafel-Mobil mit einem Satz Winterrädern aus. Beim transportieren der Geschenke für die große Bescherung im Wirtshaus an Sankt Severin hat sich die Vorsorge schon bewährt. Die CDU-Kleiderstube übergab einen Spendenscheck über 1.500 Euro.

73 Kinder wurden am Sonntag von Nikolaus Markus Neuber aufgerufen, jedes bekam ein Geschenk in die Hand gedrückt. Zuvor verfassten alle Kinder Wunschzettel. Einen Pokemon-Film, ein Spielschwert und ein Spongebob-Walkie-Talkie hatte der 8-jährige Jason darauf stehen - seine Augen strahlten, als er den Film auspackte. Zum Schluss konnte jeder noch einmal unter den Tannenbaum greifen. Dort lag Spielzeug, dass die Grundschule in Bielstein gesammelt hatte.

Finanziert wurde die Bescherung durch den Glühweinverkauf an Heiligabend. Rund 1.300 Euro spülte der in die Kasse von Christian und Katja Eggert, die die Einnahmen dann an die Tafel weitergaben. Unterstützung erhielten sie von zahlreichen Weihnachtsmarktständen. Die spendeten Glühwein, Würstchen und Panhas - Sachen, die auf der Döörper Weihnacht wegen fehlender Besucher nicht verkauft wurden. "Da hat sich das schlechte Wetter doch noch gelohnt", schmunzelt Katja Eggert.

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Ein Leben lang gezeichnet

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Der Künstler Heinrich Küpper ist vergangenen Dienstag im Alter von 90 Jahren im Engelskirchener Krankenhaus verstorben. Morgen um 14 Uhr wird er auf dem Friedhof in Schönenberg beigesetzt. Bis zuletzt hatte er in seinem Haus in Damm an neuen Bildern gearbeitet.

1919 wurde Heinrich Küpper in Düren geboren. Schon in jungen Jahren war er der Kunst verschrieben. Als er zum Krieg eingezogen wurde, vergrub er seine bisher gezeichneten Werke im Garten. Sie sollten nicht bestehen ? im Bombenhagel wurde alles zerstört. An den Kölner Werkschulen studierte er freie Grafik, war dort später 31 Jahre lang als Lehrer tätig und prägte deren Aufbau maßgeblich. Erst im Rentenalter fand er wieder Zeit, sich komplett seiner künstlerischen Seite zu widmen. Von Köln zog er 1981 nach Ruppichteroth. Filigran und aufwändig sind die Zeichnungen aus verschiedenen Materialien. Von weitem wirken sie wie Textilmuster, bei näherem Hinsehen zeigen sich die feinen Striche von Grafit- und Pastellkreide. Waren sie früher noch grau, entwickelten sie sich mehr und mehr zu bunten Kompositionen. Sein Nachlass ist groß, allein das Museum Kolumba pflegt knapp 800 Einzelblätter und rund 100 Buch-Unikate.

Zu Küppers 90. Geburtstag am 16. September eröffnete das Museum eine Ausstellung für seine Werke im Rahmen des Themas 'Hinterlassenschaften' im Turmzimmer. Zudem erschien ein Werkbuch mit zahlreichen Abbildungen.

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Drogendealer sind angeklagt

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Die Bande von Drogendealern, die im November 2008 durch einen Großeneinsatz der Polizei festgesetzt wurde (wir berichteten), kommt nun vor das Bonner Landgericht. In Ruppichteroth, Eitorf, Windeck, Much, Lohmar, Wermelskirchen und Morsbach sollen sie Marihuana angebaut, geerntet und verkauft haben. Durch die Überwachung eines 35 Jahre alten Verdächtigen aus Oberhausen, der Kontakte zu der Bande pflegte, kam die Polizei den Dealern auf die Schliche. Bild: Archiv

800.000 Euro seien laut Staatsanwaltschaft durch sie umgesetzt worden. Elf Männer und eine Frau im Alter von 26 bis 56 Jahren sind wegen banden- und gewerbsmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge angeklagt, so Staatsanwältin Monika Volkhausen. In Wermelskirchen soll alles im Oktober 2006 mit einer ersten Plantage begonnen haben. Der Kopf der Bande ist vermutlich ein 37-Jähriger aus Windeck-Leuscheid. Der Arbeitslose habe nach und nach immer mehr Helfer angeworben. In knapp zwei Jahren seien bei 28 Ernten über 200 Kilogramm Cannabis zusammengekommen. Als Zuchthäuser dienten private Gebäude wie in Ruppichteroth-Bornscheid, aber auch Gewerbe- und Lagerhallen.

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Kreishaushalt bleibt in der Schieflage

Von Nicolas Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

523 Millionen Euro umfasst der Haushalt Rhein-Sieg-Kreises für 2010. Die Schulden wachsen auf 134,4 Millionen Euro an. Landrat Frithjof Kühn und Kreiskämmerer Karl-Hans Ganseuer legten das Zahlenwerk den Kreistagspolitikern vor. "Ich mache mir ernste Sorgen um die Stabilität der staatlichen und kommunalen Finanzsysteme", so Ganseuer.

"Egal wie verteilt, die kommunalen Finanzen reichen insgesamt nicht aus", sagt Landrat Kühn. Für die kommenden drei Jahre zeigten sich in der Haushaltsplanung die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise. So muss die Kreisumlage um drei Prozent auf 37,03 Prozent angehoben werden, um die Belastungen aus den steigenden sozialen Leistungen und sinkenden Zuwendungen des Landes zu mindern. 57 Millionen Euro erhält der Kreis aus der Landeskasse. Trotzdem bleibt ein Minus von 14,16 Millionen Euro, das durch die Ausgleichsrücklage ausgeglichen werden soll. Der Schein trügt: Die Ausgleichsrücklage existiert nur in den Büchern und tilgt keine Schulden.

Die Kreisumlage wird von den 19 kreisangehörigen Städten und Gemeinden an den Kreis abgeführt und beträgt in 2010 rund 225 Millionen Euro. Davon gehen rund 105,5 Millionen Euro an den Landschaftsverband Rheinland, der übergeordnete Aufgaben im Bereich der Kulturpflege, im Gesundheits-, Schul-, Jugend- und Sozialwesen übernimmt. Bei den sozialen Leistungen werden Mehraufwendungen in Höhe von 4,5 Millionen Euro erwartet, hier insbesondere bei der Grundsicherung im Alter, dem Pflegewohngeld und bei den Eingliederungshilfen. Die Gesamtbelastung aus der Grundsicherung für Arbeitssuchende steigt um rund 13,1 Millionen Euro. Die Kosten der Unterkunft werden auf 84,8 Millionen Euro prognostiziert, das sind 8,3 Millionen mehr als im Vorjahr. Zudem sinken die Zuweisungen des Landes aus der Wohngeldersparnis. Der Kreis rechnet hier mit rund 18,5 Millionen Euro Einnahmen, das sind 3,9 Millionen Euro weniger als in 2009. Für die Personal- und Versorgungsaufwendungen wurden rund 69 Millionen Euro veranschlagt. Hierbei wurde die Besoldung bei den Beamten um 1,2 Prozent und der Tarif bei den Angestellten um zwei Prozent erhöht.

In die Infrastruktur solle aber auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten investiert werden, so Kämmerer Ganseuer. Für die Sanierung kreiseigener Gebäude wie Berufskollegs, Kreishaus und Schulen, Straßenbauprojekte und Ausbau der Kindertageseinrichtungen für die U3-Betreuung plant Ganseuer rund 30,4 Millionen Euro ein. 6,4 Millionen davon werden aus dem Konjunkturpaket finanziert.

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Kälte ließ die Rohre platzen

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Von der Decke tropfte das Wasser gestern Abend in einem Haus am Ruppichterother Sonnenhang, als die Feuerwehr eintraf. Vom Obergeschoss bis in den Keller war alles durchnässt. Mit Wasserpumpen rückten die Wehrmänner an.

Mehrere Heizungs- und Wasserrohre waren vermutlich durch den starken Frost der letzten Woche geplatzt. Ein Nachbar bemerkte das Plätschern im unbewohnten Gebäude, seit September stand es leer und war nicht beheizt. Die Besitzerin konnte das Unglück kaum fassen. "Hoffentlich muss das Haus nicht abgerissen werden", sagt sie. Denn das Wasser lief durch alle drei Stockwerke bis in den Keller. Dort pumpte es die Feuerwehr dann ab, zehn Zentimeter stand es hoch. "Den Haupthahn haben wir erstmal abgedreht, so kann kein Wasser mehr nachlaufen", erklärt Einsatzleiter Alexander Franken. Nach anderthalb Stunden, gegen 20 Uhr, war der Einsatz der Feuerwehr beendet.

Ein Sachverständiger muss jetzt den Schaden begutachten und klären, in wie weit die Versicherung haftet. Für längere Zeit bleibt das Haus wohl unbewohnbar.

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Glühwein für den guten Zweck

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Ab 22 Uhr trifft man sich heute zum gemütlichen Beisammensein am großen Weihnachtsbaum vor dem Wirtshaus an St. Severin von Christian und Katja Eggert. Auch in diesem Jahr geht der Erlös des Glühweinverkaufs an die Kinder der Tafel in Ruppichteroth. Nach der Christmette, ab etwa 24 Uhr, spielt der Bröltaler Musikverein weihnachtliche Lieder. Die Bescherung für die Kinder ist am Sonntag, 27.12.2009, ab 16 Uhr im Wirtshaus an St. Severin.

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