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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Gestankwolke zog über den Rhein-Sieg-Kreis

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Nach faulen Eiern roch es am Sonntagabend in vielen Gemeinden im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis. Ab 19:40 Uhr meldeten sich unzählige besorgte Bürger bei der Feuerwehr. Die löste daraufhin Großalarm aus und entsandte sofort alle 14 Messeinheiten des Kreises, um die Luft in den betroffenen Orten zu untersuchen. 

Das Ergebnis: Der starke Geruch war Schwefelwasserstoff, der Wind verteilte ihn bis nach Ruppichteroth. Im Wesselinger Shell-Werk trat die Wolke aus, dort bemerkte man die Fehlfunktionen gegen 20:15. Der Stoff hätte eigentlich in einem Kamin verbrannt werden sollen. Die Anlage wurde vorübergehend abgeschaltet. Für die Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden, so Einsatzleiter Dietmar Klein.

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Hauptschule spendet für Laos-Hilfe

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Einen Scheck in Höhe von 300 Euro konnte die Hauptschule Ruppichteroth dem Vorsitzenden der Deutsch-Laotischen Freundschafts-Vereinigung, Ludwig Neuber, vergangenen Freitag überreichen. Wie in den letzten beiden Jahren stammte das Geld aus Spenden von Schülern und dem Erlös des Weihnachtsmarktes. Die Hauptschule hatte sich mit selbst gebackenen Plätzchen, Marmeladen und einem Glühweinstand beteiligt. Bild: v. l. Andre Tiedemann und Gina Steger (Klasse 10), Schulleiter Josef Lukas, Ludwig Neuber und Schülersprecherin Lara Peters

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Der Eiserne Mann im Kottenforst

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Allerlei magische Kräfte wurden und werden ihr bis heute zugeschrieben: der Stele des 'Eisernen Manns' im Waldgebiet Kottenforst der Gemeinde Swisttal. Der Schriftsteller und Sachbuchautor Erich von Däniken stellte in seinem 1972 veröffentlichten Buch 'Aussaat und Kosmos' die zweifelhafte Behauptung auf, dass der 'Eiserne Mann' anlässlich eines Besuchs von außerirdischen Göttern aufgestellt worden sei. In der 1991 erschienenen Ausgabe des amerikanischen Magazins 'Time Life' fand der 'Eiserne Mann' (the so called Iron Man of Kottenforst) als einzige mythische Besonderheit Deutschlands Erwähnung.

Ganz weltliche Hoffnungen verbinden junge Frauen mit einem Kuss auf die Stele: einen guten Ehemann zu finden. Als Ehestifter, so heißt es, sei er begehrt und genieße einen guten Ruf. Aus Alfter-Impekoven stammt die Überlieferung, der 'Eiserne Mann' bezeichne einen Versammlungsort von Rittern aus Ortschaften der Umgebung. Die Stele selber sei ein verzauberter Ritter, der nur durch den mitternächtlichen Kuss einer Jungfrau erlöst werden könne - wobei alles Bützen bis heute freilich noch umsonst war.

Die Archäologen Klaus Grewe und Walter Sölter haben den Eisernen Mann im Oktober 1973 eingehend untersucht. Welche Geheimnisse sie tatsächlich lüfteten und was vielleicht immer ein Rätsel bleiben wird, steht im Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises 2010 geschrieben. Für 12 Euro ist es im Buchhandel erhältlich. Nähere Informationen gibt es unter www.rhein-sieg-kreis.de/jahrbuch.

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In den Gegenverkehr gerutscht

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Vier Menschen verletzten sich gestern Abend bei einem Verkehrsunfall auf der Nümbrechter Straße nahe Grunewald leicht. Die Straße war zwar geräumt und gestreut, jedoch wehte der starke Wind den Schnee am Waldausgang auf die Fahrbahn. Nach einer Rechtskurve rutschte eine 35 Jahre alte Gelsenkirchenerin mit ihrem Geländewagen in den Gegenverkehr. Ihr kam eine 54-Jährige aus Eitorf entgegen, frontal stießen die Fahrzeuge zusammen. 

Die Fahrerinnen und ihre jeweiligen Beifahrer wurden anschließend in das Waldbröler Krankenhaus transportiert. Der Volvo der Eitorferin hat Totalschaden. Durch die stabile Bauweise des Geländewagens begrenzten sich dessen Schäden auf das Blech. Den kompletten Sachschaden schätzt die Polizei auf mindestens 10.000 Euro.

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Interkommunale Zusammenarbeit ist das Zauberwort

Von Nicolas Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Seit dem 30. August ist Bürgermeister Mario Loskill im Amt. Hundert Tage nach der Wahl referierte er über die bisherigen Ergebnisse seiner Arbeit. Angesprochen wurden auch die brisanten Punkte DSL-Versorgung, weiterführende Schule und hausärztliche Versorgung. Das Stichwort lautet interkommunale Zusammenarbeit.

Mit den Gemeinden Windeck, Eitorf und Much soll eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden, die die Breitbandversorgung in den ländlichen Gegenden genau unter die Lupe nimmt. Umfragen unter den Bürgerinnen und Bürgern mit eingeschränkter oder keiner DSL-Anbindung sollen das Interesse an derselben erfassen. Danach werden Angebote von Anbietern eingeholt, die das Breitbandnetz auszubauen. Eine Finanzierung durch das Konjunkturpaket II wäre möglich gewesen, das Geld floss jedoch komplett in die drei neuen Kunstrasenplätze. In Windeck wurden für DSL bereits 150.000 Euro aus dem Konjunkturpaket genehmigt. "Um ganz Ruppichteroth mit DSL-Anschlüssen auszustatten müssten etwa sechs bis sieben Millionen Euro in die Hand genommen werden", so Loskill. "Derzeit bearbeiten wir deutschlandweit rund 8000 solchen Anfragen", sagt Telekom-Sprecher Steve George McKinley. In den nächsten Wochen untersuchen auch Telekom-Techniker Ruppichteroth hinsichtlich des DSL-Ausbaus.

Seit Jahren hat die Hauptschule mit sinkenden Anmeldezahlen zu kämpfen. Auch hier wird mit den Gemeinden Windeck, Eitorf und Much nach Lösungen gesucht, eine 'Gesamtschule Obere Sieg - Bröltal' oder eine Verbundschule sind im Gespräch. Bei den U3-Gruppen will man auch im Ort bleiben. Zur Zeit sind alle Plätze für die unter 3-Jährigen belegt. Der Kindergarten Wirbelwinde in Winterscheid wird demnächst erweitert, finanziert durch Landes- und Kreismittel. 2011 folgen Gruppen in den drei Hauptorten. An den Grundschulen in Schönenberg und Winterscheid soll die Ganztagsbetreuung etabliert werden. "Unsere Standorte sind hier gefährdet, die Eltern melden ihre Kinder in Eitorf und Neunkirchen an", so Loskill.

In Sachen hausärztlicher Versorgung stehe es nicht gut, wie die Journalisten Julia Hohenadel vom Rhein-Sieg-Anzeiger anhand ihrer Recherchen vorstellte. Demnach habe man sogar mit die schlechteste Prognose in ganz Nordrhein-Westfalen. Schon vor Loskills Amtsantritt beschloss der Gemeinderat eine Resolution zur Erhaltung und Sicherung der hausärztlichen Versorgung. Die maximale Förderung von Bund und Land für ländliche Regionen wie Ruppichteroth beträgt 50.000 Euro. Eine Finanzierung aus Eigenmitteln der Gemeinde ist nicht möglich. "Es ist einfach kein Geld da", so Loskill. Im Januar lädt er die ortsansässigen Hausärzte zu einem runden Tisch, an dem der Ärztenachwuchs und Werbemaßnahmen dafür zur Diskussion stehen.

Mario Loskills komplette Vorstellung steht als PDF zum Download bereit.

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Vogelkirsche wird Baum des Jahres 2010

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Als 'Baum des Jahres 2010' wird die ökologisch wertvolle Vogelkirsche im Mittelpunkt stehen. Die Vogelkirsche ist die Urform der Süßkirsche. Alle Bäume der Süßkirschen gehen züchterisch auf sie zurück. Im Frühling ist der bis zu 20 Meter hohe Baum unübersehbar. Mit schneeweißen Blüten fällt sie ab April an Waldrändern, Hecken und Wäldern ins Auge. Auch Bienen lieben die Blüte als frühe Nahrungsquelle. Die kleinen schwarz-roten Steinfrüchte werden von einer Vielzahl von Tieren und Vögeln als Nahrung genutzt. Für den Menschen ist die rote Kirsche essbar, allerdings besitzen die gezüchteten Formen mehr Fruchtfleisch.

Das Laub der Vogelkirsche ist leicht zersetzbar und trägt damit zur Bodenverbesserung bei, was neben der Nahrung noch ein weiterer Pluspunkt in Sachen Ökologie bedeutet. Das sehr dekorative Holz dieser recht schnellwüchsigen Baumart hat zahlreiche Liebhaber. Die warmen Farbtöne werden von der Möbelindustrie gern verwendet. Da die Vogelkirsche, die etwa 100 Jahre alt werden kann, schon mit 50 Jahren ordentliche Dimensionen erreicht und gut bezahlt wird, lohnt sich der Anbau auch in finanzieller Hinsicht.

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) wird im kommenden Jahr viele Veranstaltungen zum Thema Vogelkirsche durchführen, um den Bekanntheitsgrad dieses wertvollen Baumes zu erhöhen. Ein vierseitiges Info-Blatt über die Vogelkirsche kann bei der Bundesgeschäftsstelle der SDW, in Bonn oder im Internet unter www.sdw.de bestellt werden.

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Unfälle blieben gering

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

65 Verkehrsunfälle registrierte die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis während der starken Schneefälle am Wochenende. Davon krachte es elf Mal wegen glatter Straßen. "Die Unfälle hielten sich offenbar wegen des umsichten Verhaltens der Verkehrsteilnehmer in Grenzen", so Polizeisprecher Markus Grommes.

Mit Sommerreifen war in der Nacht zum Sonntag eine 18-jährige Troisdorferin auf der B56 unterwegs. Sie fuhr so langsam, dass eine 63 Jahre alte Seelscheiderin die Geschwindigkeit falsch einschätzte und ihr hinten auffuhr. Ein Beifahrer erlitt dabei leichte Verletzungen. Der Sachschaden liegt bei etwa 3500 Euro.

"Wir bitten um eine besonders vorsichtige und den Straßenverhätnissen angepasste Fahrweise", sagt Grommes. Die Temperaturen würden sicherlich noch weiter sinken und weiterhin sei mit erheblicher Straßenglätte zu rechnen. Autofahrer sollten auch darauf achten, dass ihre Fahrzeuge mit Winterreifen bestückt sind.

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Windecker Rathaus stand unter Wasser

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Zwischen dem zweiten und dritten Stock des Rathauses in Windeck trat gestern Abend Wasser aus. Durch alle Geschosse bis in den Keller liefen die Wassermassen in einer Gebäudehälfte. Die genaue Ursache ist bisher unklar.

Computer und andere technische Geräte räumten die 60 Einsatzkräfte der Windecker Feuerwehr aus den Räumen, ebenso wie Akten aus der Buchhaltung. Untestützt wurden sie dabei von Mitarbeitern von Bauhof und Verwaltung. Mit Plastikfolien deckten die Helfer provisorisch das Mobiliar ab. Das DRK versorgte sie mit Kaffee und Tee, Bürgermeister Jürgen Funke orderte bei einer nahegelegenen Pizzeria Essen. Da der Strom aus Sicherheitsgründen abgeschaltet werden musste, stellten die Wehrmänner die Beleuchtung mit Stromaggregaten sicher.

Das Wasser wurde mit mehreren Wassersaugern entfernt. Noch am Abend traf eine Firma zur Wasserschadenssanierung ein. Die Schadenshöhe konnte noch nicht beziffert werden. Im Verwaltungsgebäude I wird zunächst nicht gearbeitet werden können. Anlaufstelle ist das Bürgerbüro. Die Gemeinde Windeck hat unter der Telefonnummer 02292-601165 ein Servicetelefon geschaltet.

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Weihnachtsstimmung in der Raiffeisenbank

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Mit dem Nikolaus wurde in der Geschäftsstelle der Raiffeisenbank in Much angestoßen. Alle Vereine, Schulen und Kindergärten, die im Jahr 2009 Zuwendungen der Raiffeisenbank erhielten, waren dazu eingeladen. "Insgesamt haben wir für Sponsoring und Spenden in diesem Jahr über 37.000 Euro ausgegeben. Hierdurch stellen wir unsere uneingeschränkte Verbundenheit zu unserer Region und den hier lebenden Menschen heraus", so Vorstandsmitglied Andre Schmeis. Den vielen Helfern machte er Mut, sich auch weiterhin ehrenamtlich zu engagieren. Dieser Einsatz sei letztlich ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Region.



Durch die Mittel wurde der Bau der Kunstrasenplätze in Schönenberg und Ruppichteroth gefördert, für die Musikvereine T-Shirts oder Noten gekauft und Konzerte unterstützt. Die Erstklässler der Grundschulen bekamen nun schon das fünfte Mal das Leselernbuch 'Der starke Tiger Theodor' gestiftet. Mitfinanziert wurden auch die Aktion 'Keine Kurzen für Kurze' in Much und die 'Mayday Party' in Ruppichteroth, beides Präventivmaßnahmen in Zusammenarbeit der Gemeinden und der Polizei zur Verhinderung von Drogen- und Alkoholmissbrauch und zur Unterstützung von Toleranz und fairem Umgang unter Jugendlichen.

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Hunderte Besucher beim Turmblasen

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Am dritten Adventssonntag öffneten sich wieder die Turmfenster der Kirche Maria Hilfe der Christen und weit über Schönenberg hinaus erklang das traditionelle Turmblasen zum Advent. Nach einer feierlichen  Sakramentsandacht,  musikalisch umrahmt durch den St. Theresienchor (Leitung Schwester Maria Michaela), den Männergesangverein Winterscheid und einer Bläsergruppe, wurde mit Glühwein, heißen Waffeln und weihnachtlichen Köstlichkeiten ein stimmungsvoller Adventsabend gezaubert.

Die Schülerinnen des St. Theresien-Gymnasiums hatten viele Überraschungen für die Gäste parat. Die Kasse klingelte auch beim liebevoll gestalteten Basar. Die Schülerinnen der 10. Klasse hatten emsig gebastelt, um mit dem Erlös einen Teil ihrer Studienfahrt nach England zu bestreiten.

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