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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Winterdienst wird teurer

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Nachdem die Preise für den Winterdienst im letzten Jahr auf ein Minimum gesenkt wurden, schießen sie nun in die Höhe. Ab 1. Januar 2010 steigen die Gebühren von zwei auf 41 Cent pro laufendem Meter Frontlänge von Grundstücken an innerörtlichen Straßen, an überörtlichen Straßen von 17 auf 30 Cent und Anliegerstraßen von 20 auf 45 Cent. Grund ist ein Loch in der Kasse des Bauhofs. "6500 Euro müssen gedeckt werden", so Kämmerer Heribert Schwamborn. Der heftige Wintereinbruch im Februar habe zu den steigenden Kosten beigetragen, jetzt müssten diese ausgeglichen werden.

Im Vergleich zu anderen Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis ist der Ruppichterother Winterdienst dennoch günstig. Dort müssen pro Meter bis zu 70 Cent gezahlt werden.

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Metbudenfest in Ahe

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

War vor vielen Jahrzehnten Ahe weit über die Grenzen durch sein Erntedankfest bekannt, so beginnt in diesem Jahr wohl eine neuartige Tradition im kleinen Dorf. Die Pforten der Metbude öffnen sich doch noch in der Gemeinde Ruppichteroth nach dem dem Metbudenteam in diesem Jahr der Stand auf der Döörper Weihnacht verwehrt wurde. Zum Jahresabschluss soll  den Ruppichterother Metliebhabern der feine Trunk nicht vorenthalten werden.

Die offizielle Döörper Metverköstigung ist am Samstag, 19.12.2009, ab 15 Uhr. "Heißer Met, heißer Traubensaft und heiße Weihnachtsmusik sind am Start, die gute Laune bringen die Gäste mit", so Initiator Andreas Manz. Eine Happy Hour ist von 18 Uhr bis 19 Uhr geplant. Gesammelt wird ? wie auf dem Mucher Weihnachtsmarkt ? für die Ruppichterother Tafel.

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Gutscheine und Geld für krebskranke Kinder

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Fünf Euro für jeden verkauften 'Schönenberger Kalender 2010' spendet die Frauengemeinschaft St. Maria Magdalena an die 'Elterninitiative Krebskranker Kinder e.V.'. Mit dem Erlös des Basars in Schönenberg Ende November kamen insgesamt 700 Euro zusammen.

Durch diese Unterstützung kommt die Elterninitiative dem Bau für ein neues Spielzimmer ein großes Stück näher. Zusätzlich gab es noch 75 McDonald's-Gutscheine. Sie werden im 'Nachtkästchen' aufbewahrt und ausgeteilt, wenn die Kinder den Heimweg nach einer Chemotherapie antreten. Während der Chemotherapie essen sie fast nichts, weil ihnen schlecht ist. "Egal in welche Richtung, jeder Heimweg geht an McDonald's vorbei!", so Ruth Wehner von der Elterninitiative.

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Antrittsbesuch von Bürgermeister Loskill bei Landrat Kühn

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Seinen offiziellen Antrittsbesuch im Kreishaus und bei Landrat Frithjof  Kühn absolvierte jetzt Bürgermeister Mario Loskill. Im Mittelpunkt des Gespräches standen die allgemeine Finanznot der Kommunen, die Arbeit des Jugendamtes und die Zukunft der so genannten ARGE-Center. Die wesentlichen gemeinsamen Themen wurden angesprochen, die Grundlage für die zukünftige Kooperation sind. Bild: Bürgermeister Loskill (l.) und Landrat Kühn

Einigkeit bestand darin, dass die unzureichende finanzielle Ausstattung der Kommunen alle Ebenen in gleicher Weise trifft. Kreis und Gemeinden sitzen hier in einem Boot sitzen. Weder die Gemeinden, die sich zum großen Teil im Nothaushalt befinden, noch der Kreis, dessen Haushalt fast vollständig durch gesetzliche Aufgaben im sozialen Bereich geprägt ist, verfügen über nennenswerte finanzielle Spielräume. Hinsichtlich der Neuregelung der Unterstützung und Betreuung von Langzeitarbeitslosen teilte man die Auffassung, dass Kreis und Gemeinden diese Aufgabe selbst besser leisten können. Voraussetzung hier: eine gesicherte Finanzierung durch den Bund nach dem Vorbild  ?Hilfe zur Arbeit? durch Kreis und Gemeinden.

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Das Haus voller Waffen

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Es war der größte Waffenfund seit Jahrzenten im Rhein-Sieg-Kreis. Über 50 funktionstüchtige Gewehre und Pistolen stellte die Siegburger Polizei im Haus eines verstorbenen 61-Jährigen Hennefers sicher, rund 60.000 Schuss Munition unterschiedlicher Kaliber hatte er ebenfalls illegal gelagert.

Ende Oktober meldete die Briefträgerin der Polizei, dass der Briefkasten des Mannes im Ortsteil Söven überquellte. Die Beamten fanden den 61-Jährigen tot in seinem Haus im Sessel sitzend auf, ein Mord ist ausgeschlossen. Bei der genaueren Durchsuchung des Hauses stießen sie auf das Waffenarsenal, der Verstorbene hatte alles gut eingepackt und nicht sichtbar untergebracht. "Der Mann war wahrscheinlich ein Waffennarr", sagt Polizeisprecher Burkhard Rick. Über Jahre müsse er sich die Sammlung aufgebaut haben, vor allem über den Schwarzmarkt. Die Ermittlungen über die Verkäufer und Kontaktpersonen laufen auf Hochtouren.

Alle Pistolen und Gewehre, teilweise verbotene Kriegswaffen, waren technisch in einwandfreiem Zustand, darunter auch einige Sammlerstücke. Wie das damalige Ordonnanzgewehr der deutschen Wehrmacht, ein 'K98' oder ein Nachbau der Pistole '08' des schwedischen Herstellers Husqvarna, die schon 1908 entwickelt wurde. Der Wert der Sammlung liegt bei mindestens 25.000 Euro, gemessen an Schwarzmarktpreisen sogar 50.000 Euro. "Wir vermuten, dass er keinen Überblick mehr hatte", so Rick weiter. Viele Waffen waren verstaubt. Die Munition hatte er teilweise selber hergestellt. Hülsen, Zündplättchen und Geschosse sind frei käuflich, nur das hochexplosive Schießpulver nicht. Auch die Waffen baute der ehemalige Laborant um.

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Jäger bekämpfen erfolgreich die Schweinepest

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Die Jäger im Rhein-Sieg-Kreis konnten die Schweinepest in der Region eindämmen. 1000 Wildschweine haben sie seit Januar diesen Jahres erlegt. Ziel war es, die Population der Tiere drastisch zu senken. Nun gilt es den Bestand zu halten, um einen Wiederausbruch der Seuche zu verhindern.

158.000 Impfköder wurden zudem in den Jagdrevieren des Kreises verteilt. Durch diese begleitenden Schluckimpfung ist seit Juli bei keinem erlegten Wildschwein mehr der Erreger nachgewiesen worden. Die Impfung wird im 2010 mit der gleichen Ködermenge wiederholt, damit möglichst viele Tiere einen Infektionsschutz besitzen. Jedes erlegte Wildschwein wird seit Ausbruch der Seuche untersucht.

Auch wirtschaftlich ist die Schweinepest ein Problem. Eine existenzielle Bedrohung stellt sie für die Schweine haltende Landwirtschaft dar. Mit ihrer Bekämpfung soll daher insbesondere ein Übergreifen auf die Hausschweinebestände verhindert werden. Noch mindestens ein Jahr lang müssen die Maßnahmen fortgeführt werden. Die Schweinepest betrifft nur Schweine und ist für alle anderen Tierarten und den Menschen vollkommen ungefährlich.

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Betrunken in die Straßenlaterne

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

In eine Laterne auf der Mucher Straße in Ruppichteroth fuhr in der Nacht zum Sonntag ein 19-Jähriger Ruppichterother. Betrunken war in Richtung B478 unterwegs, an der katholischen Kirchen kam er nach rechts von der Fahrbahn ab. Mit einem 22 Jahre alten Freund versuchte er den demolierten Pkw abzuschleppen. Vor Ort stellte die alarmierte Polizei fest, dass auch der Helfer unter Alkoholeinfluss stand. Zur Unfallstelle kam der mit seinem eigenem Auto, deshalb wurde beiden Fahrern eine Blutprobe entnommen und die Führerscheine eingezogen. Der entstandene Sachschaden lag bei etwa 3000 Euro. Die Laterne wurde bereits erneuert.

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Stiftung für Nah und Fern

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Heinz und Hildegard Hochberger aus Ruppichteroth haben nach ihrem Tod ihr Vermögen einer Stiftung vermacht. Das Gründungskapital der 'Heinz und Hildegard Hochberger Stiftung' beträgt rund 150.000 Euro. Die Deutsch-Laotische Freundschafts Gesellschaft (GLFS) und der Ökumenische Diakonieverein sollen jeweils zur Hälfte vom jährlichen Gewinn profitieren. Das Stiftungskapital muss auf alle Zeit bestehen bleiben, jährlich muss es sogar um zehn Prozent des Gewinns erhöht werden.  Regierungspräsident Hans Peter Lindlar überreichte die Stiftungsurkunde. Bild v. l. Markus Neuber, Bürgermeister Mario Loskill, Pfarrer Neuhaus, Hans Peter Lindlar und Ludwig Neuber

"Die soziale Arbeit der beiden Vereine erhält damit eine große Unterstützung", sind sich Ludwig Neuber und Pfarrer Hans Wilhelm Neuhaus einig. Neuber ist Vorsitzender der GLFS und nimmt auch den Vorsitz der Stiftung ein, sein Sohn Markus Neuber ist Vorstandsmitglied. Pfarrer Neuhaus vertritt die ökumenische Kirchengemeinde im Stiftungsvorstand. Lokal und global leisten die Vereine einen großen Beitrag für das menschliche Miteinander. Kümmert sich der Diakonieverein vor allem um die Jüngsten Ruppichteroths, mit dem ökumenischen Familienzentrum 'Unter'm Regenbogen', dem Kindergarten oder der Therapie von Sprachstörungen, baute die GLFS im durch Krieg und Armut geplagten Laos bereits eine Schule, ein Krankenhaus und einen Sportplatz. Dabei ist man, nah wie fern, auf Spenden angewiesen.

Hildegard Hochberger verstarb am 17. Februar 2009 im Alter von 79 Jahren. Ihr Ehemann Heinz acht Jahre zuvor, am 16. Februar 2001, mit 77 Jahren. "Schatz, warum holst Du mich nicht", schrieb sie einen Tag vor ihrem Tod in ihr Tagebuch. Beide wurden im Sudetenland, in der heutigen Tschechei, geboren und flüchteten nach dem zweiten Weltkrieg. 1952 heirateten sie. Heinz Hochberger war Tischlermeister und Innenarchitekt, arbeitete lange Jahre in den Huwil-Werken. In der Gemeinde machte sich Hildegard Hochberger vor allem im Döörper Karneval einen Namen. Sie war Mitglied der 'Möhnen' und Malerin des Bühnenbildes beim Winterfest des TV Ruppichteroth. Ihre Ehe blieb kinderlos. Da Hildegard Hochberger in ihren letzten Lebensjahren pflegebedürftig wurde, kümmerte sich Ludwig Neuber, dessen Frau Anneliese ein gute Freundin der Hochbergers war, um sie. So entstand auch die enge Bindung zur GLFS. Bild: Hildegard und Heinz Hochberger

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Treue Blutspender geehrt

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

In einer Feierstunde wurden fleißige und treue Blutspender des DRK-Ruppichteroth/Winterscheid geehrt. Die Spender erhielten als Dank eine Urkunde und das Ehrenzeichen mit Eichenkranz und Brillanten vom DRK-Blutspendedienst West GmbH Breitscheid, sowie einen Präsentkorb aus den Händen des 1. Vorsitzenden Hartmut Drawz und Bereitschaftsleiter Karl-Heinz Nagel.

Für 75-maliges Spenden bekamen die Auszeichnung Walter Berges, Mark Schuhknecht und  Albert Alenfelder (alle Ruppichteroth). 50 Mal zur Ader gelassen wurden Anton Gorus aus Ruppichteroth und Eckehard Nöltgen aus Waldbröl. In seiner Ansprache dankte Drawz allen Spendern und unterstrich die Dringlichkeit und Wichtigkeit der Blutspende. Im Anschluss feierte man im weihnachtlichen Ambiente. Der nächste Blutspendetermin ist am Mittwoch, 30.Dezember 2009, ab 16 Uhr in der Grundschule Ruppichteroth.

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Müll-Millionen für den Kreis

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Hellmut Trienekens und weitere Beklagte im Müll-Skandal müssen nun insgesamt 26 Millionen Euro Schadensersatz leisten, davon 19 Millionen noch in diesem Jahr. Die Rhein-Sieg-Abfallwirtschaftsgesellschaft (RSAG) hatte bereits im November erklärt, dass sie sich außergerichtlich auf Zahlung eines Schadensersatzes geeinigt habe. Hierdurch konnten die anhängigen Gerichtsverfahren beendet werden.

Die Schadensersatzleistungen, die die RSAG aufgrund verschiedener Anspruchsgrundlagen erhalten hat, sollen dem Gebührenzahler zugute kommen. Die Mitglieder des Kreistages stimmten mehrheitlich dem Antrag von CDU und Grünen zu, wonach aus dem im Kreishaushalt bereits gebildeten Sonderposten für den Gebührenausgleich in den kommenden Jahren Ausgleichszahlungen an den Gebührenhaushalt geleistet werden, um die Abfallgebühren für die Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Sieg-Kreises zumindest bis 2015 stabil zu halten. Über die Anlage der bisher gezahlten 19 Millionen entscheidet der Kreistag im kommenden Jahr.

Die wirtschaftlichen Schäden, die der RSAG in der Vergangenheit zugefügt wurden und zu Lasten der Gebührenzahler gingen, sollen nun ausgeglichen werden. Die RSAG hat die inzwischen gezahlten 19 Millionen Euro auf entsprechende Forderungen des Rhein-Sieg-Kreises hin an den Kreis abgetreten.

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