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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Grüne begrüßen interkommunales Klimaschutzkonzept

Von Nicolas Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Die Grünen in Ruppichteroth begrüßen den Vorschlag von Bürgermeister Mario Loskill, mit den Nachbarkommunen eine integriertes Klimaschutzkonzept zu erstellen. In der kommenden Ausschusssitzung für Planung und Umwelt soll dies beraten werden. Bis zu 80 Prozent der Kosten werden seit 2008 für solche Konzepte vom Bund gefördert. "Da unklar ist, ob die neue Bundesregierung die Förderungen reduziert, soll der Antrag noch in diesem Jahr gestellt werden", so Fraktionsvorsitzende Dr. Rita Tondorf.

Das Klimaschutzkonzept soll die verschiedenen Sektoren Haushalte, Gewerbe und Verkehr einbeziehen, umsetzungsorientiert sein und konkrete Maßnahmen enthalten. Für drei Jahre solle dann auch eine Fachkraft eingestellt werden, die ebenfalls aus Fördermitteln finanziert wird. Damit würde der Bevölkerung konkrete Hilfe bei der Umsetzung von Maßnahmen gegeben.

Wirksamer Klimaschutz sei nach Auffassung der Grünen nur mit mehrere Rahmenbedingungen möglich. Eine gute Basiskonzeption mit konkreten Maßnahmenvorschlägen und einem realistischen Zeitrahmen, eine intensive Öffentlichkeitsarbeit, individuelle Beratung für die Bürgerinnen und Bürger, konkrete finanzielle Hilfen über günstige Kredite oder Zuschüsse, einen direkt spürbaren Anreiz für den Einzelnen, sein Verhalten im Alltag zu ändern, aber auch eine gesellschaftliche Wertschätzung umweltschonenden Verhaltens sollten in diesen Rahmenplan gehören.

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CDU drängt auf schnelle Lösung bei der DSL-Versorgung

Von Nicolas Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

In einem aktuellen Antrag hat die CDU Ruppichteroth Bürgermeister Mario Loskill gebeten, auf der nächsten Sitzung des Ausschusses für Planung und Umweltschutz über den aktuellen Stand der DSL-Versorgung zu berichten. Die Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises und der Kreistag beschäftigen sich seit längerem mit dem Problem der mangelnden Breitbandanbindung auf dem Land.

Schnelle Internetzugänge sind ein wichtiger Standortfaktor, gerade für ländliche Gemeinden. Nicht nur Firmen sind darauf angewiesen, sondern auch Schulen, Ärzte und junge Familien. Gerade für diese ist die Qualität des Internetzugangs ein wichtiger Faktor bei der Wohnortentscheidung. 

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Die Hydrantenschmierer

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Winterfest machen die Löschzüge Ruppichteroth und Winterscheid in diesen Tagen die Hydranten in der Gemeinde. Sechs bis acht Wochen dauert die Pflege der weit über 1000 Wasserspender. Jedes Jahr wiederholt sich die Prozedur, bis Mitte Dezember müssen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Die Hydranten werden gesäubert und der Rand mit Fett geschmiert, damit sie im  Winter nicht zufrieren. Denn wenn es brennt müssen sie in Sekundenschnelle zu öffnen sein. Durch die Hydranten ist die permanente Wasserversorgung bei Löscharbeiten gesichert. Auch einer allgemeinen Kontrolle werden sie unterzogen. Sind Deckel und Abdeckungen in Ordnung? Sind die Hinweisschilder vorhanden und richtig angebracht?

Mit Karte, Spachtel und Fett bewaffnet durchforsten die Wehrmänner und -frauen in Gruppen die Orte, auch die Jugendfeuerwehr hilft mit. Jedes Jahr wechseln die Touren. "Dadurch bekommt man auch Ortskenntnis und lernt die Lage der Hydranten kennen", sagt Hauptbrandmeister Siegmar Bröhl.

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SPD-Fraktionssitzung

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Die Ruppichterother Sozialdemokraten laden am Montag, 7. Dezember 2009, 19 Uhr, zur Fraktionssitzung in die Dorfschänke in Ruppichteroth ein. Zu Gast ist Bürgermeister Mario Loskill. Bereits um 18 Uhr treffen sich alle interessierten neuen Fraktionsmitglieder zur Einführungsschulung "Kommunalpolitik, wie geht das?".

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Blutspenden trotz Grippe-Imfpung

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

"Eine kurz zuvor erfolgte Impfung gegen die saisonale Grippe oder die Schweinegrippe stellt keinen Hinderungsgrund für eine Blutspende dar", sagt Dr. Thomas Zeiler, Ärztlicher Direktor des DRK-Blutspendedienstes West in Ratingen-Breitscheid.

Denn es wird dabei kein Lebend-Impfstoff verwendet. Die Herstellung der Impfstoffe erfolgt ausschließlich mit gereinigten Influenza-Virus-Antigenen. Dadurch ist eine Blutspende direkt nach der Impfung möglich, vorausgesetzt man ist gesund und fit. Dies gilt allerdings nur für die Grippe-Schutzimpfungen, bei weiteren Impfungen können andere Regelungen gelten, die im Verlauf des Gesprächs mit dem Blutspendearzt abgeklärt werden sollten. Im Zweifelsfall kann der kostenlose Anruf im Spender-Service-Center des DRK Klarheit schaffen, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1194911.

Wer in diesem Jahr noch einmal helfen will, kann am Mittwoch, 30. Dezember 2009, ab 16 Uhr in der Grundschule Ruppichteroth Blutspenden. Nähere Informationen bei Karl-Heinz Nagel unter 02295-1209 oder Peter Warzecha unter 02247- 3565.

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Stein für Stein

Von Nicolas Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

"Ich baue selbst und jeder kann mir helfen!", lautete die ehrgeizige Aussage von Hausmeister Pierre Seiberts. Ansonsten kann das geplante 'Minihaus' im Haus Bröltal nicht fertiggestellt werden. Das Fundament ist schon gegossen, es fehlt aber das Geld für die weiteren Baumaßnahmen.

Das 'Minihaus' soll gerade für die kleinen Rollstuhlfahrer zugänglich sein. Im Jahr 2009 wurde viel im Treffpunkt für Ferienaktionen, Weiterbildung und Zusammenkünfte umgebaut, die Kosten waren jedoch höher als zuerst angenommen. Die fertige Bodenplatte liegt deshalb brach. Seiberts bat in den Baumärkten um Unterstützung. So entstand das Projekt 'Schenken Sie uns einen Stein'. Im Baumarkt Mies-Höfer in Ruppichteroth traf er auf Gehör. Für je 2,50 Euro können dort Steine erworben werden, die Stück für Stück eine symbolische Mauer ergeben. 600 Steine fehlen noch für die Grundmauern des Minihauses. Der Holzhandel Langen in Schladern verkauft Balken für den Dachstuhl. Auch die Mithilfe von Handerwerkern ist willkommen.

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