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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Den Ernstfall gemeinsam proben

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Übung macht den Meister ? das gilt auch für die Feuerwehr. Mit 60 Mann rückte man aus, um einen Brand in der Lagerhalle der Firma Happ in Oeleroth zu bekämpfen.

Giftiger Rauch stieg aus dem Kunstoff verarbeitenden Betrieb an der Brölstraße, innerhalb von fünf Minuten trafen die ersten Einsatzkräfte aus Ruppichteroth ein. Nach und nach rückten die Löschgruppen aus Geilenkausen und Oberelben an. Um das fiktive Feuer zu bekämpfen, ging ein Trupp mit Schlauch und Atemschutzgeräten in den Innenangriff. Zudem waren drei vermisste Arbeiter gemeldet worden, eine schnelle Bergung musste erfolgen. Dann die Horrormeldung: ?Löschtrupp bewusstlos im Gebäude!? Weitere Wehrleute eilten zur Hilfe in die völlig verrauchte Halle. Währenddessen sicherte der Großteil der Männer die Wasserversorgung. Zwar zapfte man zu Anfang die umliegenden Hydranten an, der Wasserdruck hätte im Ernstfall jedoch nicht ausgereicht. Kurzerhand bediente man sich an Brettern, die in einem Container lagerten. Am Bachlauf wurde damit Wasser gestaut und in den Versorgungskreislauf gepumpt.

?Die Übung ist Teil eines 1999 erarbeiteteten Konzeptes?, erklärt Brandinspektor Claus Müller. Darin arbeiten die Feuerwehren der angrenzenden Ortschaften eng zusammen und unterstützen sich, sollten die eigenen Einsatzkräfte im Notfall nicht ausreichen. Jedes Jahr findet das Training statt, jedes Jahr wechseln sich die drei Wehren als Gastgeber ab. Die gewählten Einsatzorte sind dabei Gefahrenschwerpunkte in der Nähe von Wohngebieten, meist Landwirtschafts- und Industriebetriebe, aber auch Schulen. Die Zusammenarbeit und Koordination steht dabei im Vordergrund, ?man muss sich kennenlernen, bevor man sich gegenseitig vertrauen kann und die Einheiten nahtlos ineinandergreifen?, so Müller. Denn die Arbeitsabläufe dürfen auch bei einer großen Gruppe von 60 Mann nicht langsamer werden. Zum Abschluss gab es dann noch eine Manöverkritik, in der penibel alles besprochen wurde, was hätte besser vonstatten gehen können.

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Frontalzusammenstoß im letzten Moment verhindert

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

Es hätte am Abend des 1. Oktobers auf der B478 viel schlimmer ausgehen können. Als eine 21-Jährige Golffahrerin aus Waldbröl in Richtung Rossenbach fuhr, kam ihr in Höhe der Ortschaft Ruh ein PKW auf ihrer Fahrbahn entgegen. Der Geisterfahrer überholte in dem Moment zwei Fahrzeuge derart riskant, dass er erst kurz vor der Kurve den Überholvorgang abschließen konnte, nachdem er sogar an einer Verkehrsinsel links vorbeigefahren ist. Die 21-Jährige konnte im letzten Moment ihr Fahrzeug auf den Grünstreifen lenken und hat damit einen folgenschweren Verkehrsunfall verhindert. Sie prallte dabei gegen einen Leitpfosten und fuhr über eine Bordsteinkante. Der Golf erlitt dabei leichten Schaden.

Der entgegenkommende PKW-Fahrer setzte, ohne seiner Pflicht als Unfallbeteiligter nachzukommen, seine Fahrt fort. Erst vor etwa zwei Wochen kam es nur zwei Kilometer weiter wegen eines Überholmanövers zu einem Unfall mit einer Schwerverletzten (wir berichteten). Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Fluchtfahrzeug machen können, sich unter der Telefonnummer 02261-8199-0 mit dem Verkehrskommissariat in Gummersbach in Verbindung zu setzen.

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Munition und Gasflaschen explodierten

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

90 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und Polizei hat am Samstag Mittag ein Garagenbrand auf den Plan gerufen, mitten in Dattenfeld drohte das Feuer auf anliegende Gebäude überzugreifen.

Als mittlerer Brand alarmiert, war nach Eintreffen der ersten Wehrleute klar, dass es sich um einen Großbrand handelte. Das Löschen gestaltete sich auch mit vier Löschgruppen aus Dattenfeld, Herchen, Rosbach und Eitorf schwierig, da Wohnhäuser die Garage umringten. Zudem befand sich eine unbekannte Menge an scharfer Munition, Lacken und Gasflaschen im Anbau, immer wieder explodierte das Material und entfachte weitere Flammen. Weiträumig wurde das Gebeit abgesperrt, um Schaulustige vor herumfliegenden Trümmerteilen und giftigem Qualm zu schützen.

Einsatzleiter Hardy Hasenbach ordnete an, den Brand aus sicherer Entfernung von allen Seiten zu bekämpfen und gleichzeitg die Fassaden der umliegenden Bauten mit Wasser zu kühlen. Ein Übergreifen des Feuers wurde so erfolgreich verhindert. Über die Drehleiter aus Eitorf erstickte man die letzten Flammen mit Schaum. Gegen 17 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden, das Inferno war gebändigt. Jedoch dauerte es noch bis 20 Uhr, ehe alle Glutnester gelöscht waren. Verletzt wurde niemand.

Warum sich die Garage entzündete, ist noch nicht geklärt. Ebenso können bisher keine Angaben zu Schadenshöhe gemacht werden, das völlig ausgebrannte Gebäude dürfte aber nur noch ein Fall für die Abrissbirne sein.

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18-Jährige auf B478 tödlich verunglückt

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Ein tragischer Unfall mit tödlichem Ausgang hat sich am frühen Morgen auf der Bröltalstraße vor der Ortschaft Bröl ereignet. Eine 18-jährige Mucherin verlor nach einer Kurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug, prallte gegen einen Baum und durchbrach linksseitig die Leitplanke. Dabei wurde das eigentlich schützende Metall zur  Todesfalle: Ein ein sechs Meter langes Fragment der Leitplanke bohrte sich durch Beifahrertür und Fahrerin, noch vor Eintreffen des Notarztes erlag sie den schweren Verletzungen. (Foto: Thomas Heinemann)

Die Gründe für das Unglück sind noch unklar. Nach Angaben eines vorausfahrenden Verkehrsteilnehmers, der aus Richtung Waldbröl kommend die junge Frau zuvor überholt hatte, geriet ihr Mercedes plötzlich auf gerader und trockener Strecke ins Schleudern. Frontal fuhr die Mucherin gegen einen Pfosten der Leitplanke, genau an der Stelle, an der zwei Teilstücke aneinander montiert waren. Das Metall barstete vermutlich auseinander und stach regelrecht durch den Wagen, mehrere Meter ragte es aus dem Fahrgastraum heraus. Eine solche Verkettung unglücklicher Umstände hatten selbst die erfahrensten Helfer von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei noch nicht erlebt. Ein Ersthelfer brach aufgrund der grausamen Szenerie zusammen. Ein Sachverständiger wurde zur Rekonstruktion hinzugezogen, bis 9 Uhr blieb die B478 voll gesperrt.

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PKW geriet ins Schleudern

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Glück im Unglück hatte ein 50-jähriger Waldbröler auf der Heimfahrt von der Arbeit. In einer Kurve verlor er auf regenasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen Kleinwagen und fuhr in eine Leitplanke. Im Anschluss drehte sich das Auto und geriet auf die gegnerische Fahrbahn, entgegenkommende Fahrzeuge konnten jedoch rechtzeitig bremsen. "Ich fahre die Strecke nun schon seit vielen Jahren, die Wetterlage habe ich dennoch völlig unterschätzt", erklärte der Waldbröler.

Erst vor kurzem wurde die Leitplanke an der selben Stelle der Bröltalstraße zwischen Bröleck und Schönenberg  erneuert, wenige Wochen zuvor verunfallte ein PKW ebenfalls auf nasser Straße.

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Bänke landeten im Bach

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Nach zahlreichen Schmierereien in der letzten Woche (wir berichteten) haben erneut Unbekannte ihr Unwesen getrieben. In der Nacht zum Samstag wurden mit erheblichem Aufwand mehrere Bänke an der Schönenberger Grundschule in den Brölbach geschmissen. Größtenteils müssen die Sitzgelegenheiten grundsaniert werden, Betonfüße und Bretter sind gebrochen. Zudem fiel die rote Telefonzelle am Longdendale Platz der sinnlosen Zerstörung zum Opfer. Erst vor kurzem wurde diese wieder instandgesetzt - und wieder wurden Fensterscheiben herausgeschlagen. Zeugen und vor allem Anwohner, die Hinweise über die Täter nennen können, werden gebeten, sich unter 02295 - 6772 bei Peter Krill, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Bürgervereins Schönenberg, zu melden.

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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm - das musste in der Nacht zum Freitag auch die Ruppichterother Feuerwehr mehr oder weniger leidig erfahren. In der Wilhelmstraße stürzte unter der Last zahlreicher reifer Früchte der Ast eines Apfelbaumes auf die Fahrbahn und blockierte diese vollständig. Mit Schippen und Mund trat man der Herausforderung entgegen, in den angrenzenden Garten und den Magen beförderte die vier Mann starke Besatzung das wohlschmeckende Stürz-Obst.

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Unfall ging glimpflich aus

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Den Feierabendverkehr auf der Brölstraße hat am Mittowoch ein Unfall ins Stocken gebracht. Laut Zeugenaussagen fuhr ein 37-jähriger Rollerfahrer aus Neunkirchen-Seelscheid aus Wolperath kommend auf die B478 auf, brach sein Abbiegemanöver aufgrund des dichten Verkehrs jedoch immer wieder ab. Sein letzter Versuch wurde ihm zum Verhängnis. Mit einer Gefahrenbremsung verhinderte der Fahrer eines Opel Corsa Schlimmeres, touchierte lediglich den Roller des Abbiegenden. Dieser stürzte, ein Rettungswagen transportierte ihn mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Der 37-Jährige stand wohl so stark unter Schock, dass er nicht einmal mehr sein Alter angeben konnte. Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 1000 Euro geschätzt.

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22-Jährige lebensgefährlich verletzt

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Schwer verletzt wurde am Montag eine 22-jährige Waldbrölerin. Bei dem Versuch, ein Fahrschulauto auf der langen Geraden der Bröltalstraße bei Ziegenhardt zu überholen, verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum.

Während sie überholte, bog ein 21-Jähriger mit seinem PKW aus der Ortschaft Bech kommend auf die B478 ab. Als er den Überholvorgang der Waldbrölerin bemerkte, brach er sein Abbiegemanöver jedoch sofort ab. Die 22-Jährige scherte abrupt vor dem Fahrschulwagen ein, um einen Zusammenprall zu vermeiden. Dabei geriet sie ins Schleudern und fuhr gegen den am Straßenrand stehenden Baum.

Die im Wrack Eingeklemmte erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und musste von der Feuerwehr befreit werden. Ein Rettungshubschrauber flog sie anschließend in eine Spezialklinik. Mit Totalschaden wurde ihr PKW abgeschleppt, die Straße blieb für etwa eine Stunde gesperrt.

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Große Schäden durch Graffiti

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Zahlreiche Graffitischmierereien haben bislang Unbekannte in der Nacht zum Samstag gesprüht. Mit hellblauer und silberner Farbe wurden Gebäudeteile in neun Ortschaften verunreinigt. Entlang der Brölstraße waren Bushäuschen die Ziele der Täter, in Ruppichteroth wurden an der Wilhelmstraße, Burgstraße, Marktstraße und am Sonnenhang Mauern und Garagentore bemalt. Ebenso der Anbau und die Fluchttüre der Hauptschule. Der entstandene Sachschaden wird insgesamt auf mehrere tausend Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter 02241 - 5 41 34 21 zu melden.

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