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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

17-jähriger Kradfahrer schwer verletzt

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

Heute Mittag gegen 13 Uhr ist bei Ruppichteroth-Büchel in Höhe des Klärwerks ein 17-jähriger Leichtkraftradfahrer aus Waldbröl verunfallt. Der aus Richtung Hennef kommende Kradfahrer ist aus einer langezogenen Rechtskurve hinaus getragen worden, berührte dabei zuerst einen entgegenkommenden LKW leicht und konnte das Motorrad der Marke Honda nicht mehr stabilisieren, sodass er letztendlich mit einem PKW frontal zusammenstieß. Wegen der schweren Verletzungen wurde der 17-Jährige mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die B478 war zwischen Ingersau und Büchel für die Unfallaufnahme zwei Stunden lang gesperrt. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf etwa 5.000,- EUR.

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Polizei sucht orientierungslosen 72-jährigen Mann

Von Kreispolizeibehörde Siegburg | |   Blaulicht

Am 15.06.2008 gegen 13.00 Uhr nahm sich ein stark demenzkranker 72-jähriger Mann aus Lohmar von seiner Familie unbemerkt die Schlüssel eines VW Passat und machte sich auf den Weg nach Köln-Merheim. Im dortigen Krankenhaus angekommen, beabsichtigte er offenbar seine Frau zu besuchen. Als er gegen 14.00 Uhr dort eintraf, teilte ihm das Krankenhauspersonal mit, dass seine Frau schon seit geraumer Zeit ins Siegburger Krankenhaus verlegt worden war.

Von dieser Zeit an wurde der Lohmarer nicht mehr gesehen. Angehörige vermuten, dass der orientierungslose Mann den Weg nach Hause nicht mehr gefunden hat und baten die Polizei um Hilfe. Eine Fahndung nach dem 72-Jährigen bzw. dem Pkw, einem grünmettalicfarbenen VW Passat Limousine mit dem amtlichen Kennzeichen SU-DJ 336 verlief bislang ohne Erfolg. Der 72-Jährige ist ca. 170cm groß, schlank, hat weiße Haare, Stirnglatze, trägt eine graue Hose, einen grauen Anorak und ein helles Hemd. Aufgrund seiner Krankheit kann er sich nur schlecht artikulieren, nicht einmal seinen Namen nennen. In der Anlage befindet sich ein Bild des Gesuchten. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 11 unter der Tel.: 02241-5413121.

Update 18.06.2008
Eine Streifenwagenbesatzung traf den Gesuchten in der Nacht zum 18.06.2008 in Alsfeld (Hessen) unversehrt an. Er wurde von Angehörigen abgeholt und ist mittlerweile wieder wohlbehalten zu Hause eingetroffen.

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Ziegenalarm auf der B478

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

10.06.08 - Der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen wurde an diesem Abend zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen. Aus einem Gehege an der Bröltalstraße entliefen fünf Ziegen und tummelten sich auf der Fahrbahn, das Ordnungsamt hatte Unterstützung angefordert.

Nachdem die offene Stelle im Zaun ausgemacht war, versuchte man die Tiere mit Schaufeln und Stöcken wieder in die Einfriedung bei Ingersau zurückzutreiben. Drei der fünf Ausreißer waren schnell eingefangen, die anderen beiden waren zunächst wie vom Erdboden verschluckt. Rund zwei Stunden dauerte es, ehe man alle Vierbeiner beisammen hatte und beginnen konnte, den Zaun zu reparieren. Trotz der gefährlichen Situation, mitten im Berufsverkehr, kam niemand zu Schaden.

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Wieder Überschwemmungen durch Starkregen

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

07.06.08 - Am Freitag Abend fegte erneut ein Unwetter über den Rhein-Sieg-Kreis. Wie schon die Tage zuvor verursachte der Starkregen erhebliche Schäden.

Die Freiwillige Feuerwehr Hennef und die Löschgruppe Happerschoß wurden gegen 21:00 Uhr zum Dorfplatz in Bröl gerufen, der von Happerschoß in das Tal verlaufende 'Walbach' entwickelte sich innerhalb kürzester zeit zu einem reißenden Gewässer. Bereits am Dienstag hatten die Anwohner mit den Wassermassen zu kämpfen, das Erdgeschoss eines Hauses war komplett überflutet. Grund dafür war ein Sieb vor der Einmündung des Baches in die Kanalisation, welches sich durch heranfließendes Treibgut immer wieder zusetzte. Die Betroffenen versuchten nach den ersten Überschwemmungen das Sieb herauszutrennen - ohne Erfolg. Der Aggerverband und die Stadt Hennef sahen bisher noch keinen Handlungsbedarf, besuchten aber noch am gestrigen Abend das Geschehen. Vorsorglich hinterließ die Feuerwehr 300 Sandsäcke, um das Wasser bei Bedarf zurückzuhalten.

Im Ruppichterother Ortsteil Reiferscheid ereignete sich Ähnliches, der Abfluss des Straßengrabens verstopfte durch Treibgut, sodass ein ihn durchlaufender Bach über die Ufer trat. Dadurch stand die Garage eines Hauses unter Wasser, größere Schäden blieben aus. Der Löschzug Winterscheid sorgte wieder für den einwandfreien Abauf des Wassers.

Das 'Open Air Festival' des Antoniuskolleg Neunkirchen fiel buchstäblich ins Wasser. Nachdem zunächst die Sonne lachte und zwei Bands ihre Auftritte absolviert hatten, beendete ein starker Schauer die Veranstaltung. Minutenlang regnete es sintflutartig, Zuschauer und Künstler retteten sich in die kleinen Archen gleichenden PKW. Derweil riss die Stimmung in der Pausenhalle nicht ab, mithilfe von CDs und HiFi-Anlagen verwandelte man den Vorbau in ein bedachtes Open Air-Areal. Notdürftig versuchte man die Elektrik mit Planen abzudecken, entschied sich nach vergeblicher Wartezeit auf Sonnenschein dann doch dazu, die hochempfindlichen Gerätschaften in die Aula zu verfrachten. Ob die mehrere tausend Euro teure Ausrüstung beschädigt wurde, ist noch nicht abzusehen, ebenso wie der Nachholtermin für die Veranstaltung, falls es einen geben wird.

 

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Dauereinsatz für Feuerwehr und Polizei wegen Unwetter

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

In dieser Nacht tobte zwischen 01:45 und drei Uhr ein schweres Unwetter über dem Rhein-Sieg-Kreis. In der Zeit gingen rund 300 Notrufe bei der Polizei ein. Die Feuerwehr war hauptsächlich damit beschäftigt, vollgelaufene Keller leer zu pumpen und umgestürzte Bäume zu entfernen. Die Polizei kümmerte sich unter anderem um die Absperrung überfluteter Strassen.

Vollsperrung der L333 in Alzenbach
Bis ca. 17 Uhr ist die Windecker Strasse bei Alzenbach gesperrt. Das Technische Hilfswerk ist derzeit in Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Straßen und der Polizei dabei, ein verstopftes Rohr unter der Landstraße hindurch zur Sieg wieder frei zu bekommen. Die Verstopfung dieses Rohres führte in der Nacht zur Flutung eines Hauses (siehe unten). Dem Schwerlastverkehr wird dringend empfohlen die L333 zu meiden.

Polizei rettete Frau aus überflutetem Haus
Im Erdgeschoss eines am Hang liegenden Hauses, in der Schönenberger Strasse in Eitorf, stand das Wasser zwei Meter hoch. Durch den oberhalb verlaufenden Bach drang das Wasser in das Haus ein. Die 79-jährige Hausbewohnerin ist ins Obergeschoss geflüchtet und wurde dort durch die Wassermengen eingeschlossen. Ein Streifenwagen der Polizei, der zufällig in der Umgebung unterwegs war, wurde von Verwandten der eingeschlossenen Person um Unterstützung gebeten. Da eine Öffnung der Tür durch den enormen Wasserdruck nicht möglich war, zerschlugen die Beamten die Glasscheiben der Eingangstür und einige Fenster, um dem Wasser Ablaufmöglichkeiten zu bieten. Kurz darauf konnte das Haus betreten werden. Die unter Schock stehende 79-Jährige wurde mit leichter Unterkühlung von Angehörigen vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

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Zeugen erwischen Graffiti-Sprayer auf frischer Tat

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

Am vergangenen Sonntag Abend hatten Zeugen zwei 14-Jährige beobachtet, wie sie Wände am Tribünengebäude der Sportanlage an der Dr.-Herzfeld-Straße mit Graffiti besprühten. Die Zeugen informierten sofort die Polizei und hielten einen der beiden Täter bis zum Eintreffen der Beamten fest. Der zweite Jugendliche flüchtete zunächst, kam aber nach kurzer Zeit wieder zum Tatort zurück. Die Täter aus Ruppichteroth gaben sofort zu, die Schmierereien begangen zu haben - Spraydosen und Vorlagen übergaben sie der Polizei zur Sicherstellung. Anschließend wurden die Jugendlichen durch die Beamten der Erziehungsberechtigten übergeben und ein Strafverfahren eingeleitet. Zusätzlich überprüft das Kommissariat derzeit, ob die Sprayer für weitere Aktionen verantwortlich sind.

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Zwei Einsätze auf der L312 am Wochenende

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

Am Wochenende musste die Freiwillige Feuerwehr Ruppichteroth gleich zweimal auf der Landstraße L312 technische Hilfe bei kleinen Verkehrsunfällen leisten. Am Samstag ist ein LKW auf regennasser Fahrbahn in der starken Kurve zwischen Hambuchen und Retscheroth ins Schleudern geraten und durch die Wucht in der Böschung umgekippt. Der Fahrer wurde nicht verletzt und konnte das Fahrzeug eigenständig verlassen. Der LKW wurde mit Hilfe des Rüstwagens wieder auf die Räder gestellt und anschließend aus der Böschung gezogen. (Foto: Feuerwehr Ruppichteroth)

Am Sonntag Nachmittag ist einem Motorradfahrer, der aus Richtung Ruppichteroth kam, kurz vor der Ortschaft Hambuchen ein Reh vor das Motorrad gelaufen. Der Motorradfahrer kam glücklicherweise nicht zum Sturz und konnte normal anhalten. Das Gefährt wurde leicht beschädigt, so dass die Feuerwehr zur Säuberung der durch Betriebsstoffe verunreinigten Fahrbahn gerufen wurde. Der Rettungsdienst übernahm vorsorglich die Betreuung des unter Schock stehenden Kraftfahrer. Das Reh überlebte die Kollision nicht.

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Großübung auf dem Gelände des Siegwerks

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

Güterzug kollidiert beim Rangiervorgang mit vollbesetztem Pkw

Am Abend des 30. Mai 2008 gegen 22:00 Uhr wurden Polizei, Feuerwehr, THW und Rettungskräfte über Funkmelder, Sirene und Telefon alarmiert.

Beim Rangieren auf einem Bahngleis an der Alfred-Keller-Straße kollidiert ein Güterzug mit geringer Geschwindigkeit mit einem vollbesetzten PKW. Trotz Vollbremsung wurde durch die Trägheit des Zuges der PKW zwischen Zug und einer Trafostation eingeklemmt. Eine Zugbegleitperson wurde durch umkippende Betonfertigteile eingeklemmt. Fässer mit Säure laufen aus und benetzen die eingeklemmte Person. Aus dem Kesselwagon tritt aufgrund der starken Beschädigung aus einem Anschlussflansch Säure in den Mühlengraben aus und bildet ätzende Dämpfe.

Dies war das der Feuerwehr Siegburg unter Beteiligung der Polizei, des THW, des MHD, der Werkfeuerwehr Siegwerk und des DRK zugrunde liegende angenommen Einsatzszenario, mit Ziel neben der rein feuerwehrtechnischen Aufgabe unter anderem auch die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Organisationen zu üben. Die 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 10 Fahrzeugen kümmerten sich sowohl um die Befreiung der eingeklemmten Personen, als auch das Eindämmen von auslaufendem Gefahrgut aus den beschädigten Behältern. Die Polizei sorgte mit vier Streifenwagen dafür, dass der Verkehr im Bereich der Unfallstelle abgeleitet wurde. Der Unfall, sowie die Personalien der betroffenen Personen wurden ebenfalls aufgenommen. Das Technische Hilfswerk unterstützte mit 24 Einsatzkräften aus Siegburg, 9 Einsatzkräften aus Beuel und 7 Einsatzkräften aus Porz mit schwerem Gerät die Rettung der Verletzten und sorgte für die Ausleuchtung der Einsatzstelle. Die Kommunikation innerhalb der Übungsleitung wurde ebenfalls von Mitarbeitern des THW sichergestellt. Die rettungsdienstliche Versorgung wurde durch einen leitenden Notarzt des Siegburger Krankenhauses mit Unterstützung des Malteser Hilfsdienst sichergestellt. Die Mitarbeiter führten eine Erstversorgung, Registrierung und Transport zum angenommenen Krankenhaus durch.

Die Durchführung der Übung wurde erst durch die tatkräftige Unterstützung und die Bereitstellung eines Zuges der deutschen Bahn, sowie die fachkundige Beratung im Vorfeld, vertreten durch ihren Notfallmanager, ermöglicht. Die Werkfeuerwehr Siegwerk war ebenfalls mit einem Fahrzeug beteiligt.

Unabhängig davon, dass die eigentliche Übungslage nichts mit dem Siegwerk zu tun hatte, war dessen Geschäftsführung sofort bereit, das zum Werk gehörende Gelände den beteiligten Organisationen für die Übung zur Verfügung zu stellen.

Trotz des schlechten Wetters wurden die gesetzten Ziele der Übung überwiegend erreicht. Die nicht zur vollen Zufriedenheit abgearbeiteten Übungsaufgaben werden Gegenstand der kommenden Unterrichte und Nachbesprechungen sein.

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Cyanit-Austritt bei Huwil

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

In der Galvanikanlage der Huwil Werke Ruppichteroth ereignete sich am heutigen Mittag ein Zwischenfall. Laut Produktionsleiter Lutz Disselhoff trat eine geringe Menge der hochgiftigen Chemikalie Cyanit aus dem Produktionskreislauf aus.

Da schon im Oktober 2006 ein solches Ereignis große Teile des Brölbachs verseuchte, erstellte man vorsorglich einen Notfallplan, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Mit inbegriffen ist, dass sofort die Feuerwehr, in diesem Falle der Löschzug Ruppichteroth, alarmiert wird. Dieser rückte aus und war mehrere Stunden vor Ort.

Disselhoff erklärte, dass nach vorläufigen Untersuchungen keine Gefahr für die Umwelt bestehe, denn die Chemikalie sei lediglich in ein weiteres Auffangbehältnis vorgedrungen, nicht wie vor 2 Jahren in das Abwassersystem.

Kommentar der Redaktion:

Während unseres Versuches, Informationen über den Zwischenfall zu erhalten, wurden wir des Huwil Geländes verwiesen. Erst später erklärte man sich bereit, uns über den Vorfall zu unterrichten. Trotzdem blieb es uns untersagt, Fotos auf dem Gelände und somit von der Unfallstelle zu machen, sodass wir nur Bilder von außerhalb schießen konnten.

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Schuppen komplett ausgebrannt

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Auch am heutigen Abend musste die Feuerwehr Hennef zu einem Brand ausrücken. Im Ortsteil Wasserheß stand ein Schuppen mit angrenzendem Wohnhaus in Flammen.

Als die Einsatzkräfte gegen 20:15 eintrafen, drohte das Feuer auf das zweistöckige Wohnhaus überzugreifen. Sofort wurden weitere Löschzüge alarmiert, sodass am Ende 102 Feuerwehrmänner mit 18 Fahrzeugen aus der gesamten Region vor Ort waren. Stadtbrandinspektor Heinz-Peter Krämer leitete dementsprechend umfangreiche Maßnahmen ein, um größere Schäden am Wohnhaus zu vermeiden - der 24m² große Anbau stand schon in Vollbrand und war nicht mehr zu retten.

Da bereits beim Notruf mitgeteilt wurde, dass in dem Haus eine Anzahl von ca. 120 Reptilien untergebracht seien, benachrichtigte man eine Spezialistin des Reptilienzoos am Drachenfels und ging bei den Löscharbeiten von Innen entsprechend vorsichtig vor. Es konnte jedoch keines der Tiere aus den Unterbringungen entkommen, zudem stellte später die Expertin fest, dass Keines giftig war. Um auch die letzten Glutnester zu lokalisieren, setzte man eine Wärmebildkamera ein, der Anbau wurde abschließend mit einem Schaumteppich versehen.

Die 47-jährige Mieterin des Hauses, welches gleichermaßen zu Wohn- und Gewerbezwecken als Zoohandlung genutzt wird, wurde während des Einsatzes von Notarzt und Rettungsdienst betreut. Da das Gebäude bis auf weiteres unbewohnbar ist, kommen sie und ihre zwei Kinder, beide im Grundschulalter, vorübergehend bei Nachbarn und Freunden unter.

Die Brandursache ist noch unklar, die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

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