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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Dauereinsatz für Feuerwehr und Polizei wegen Unwetter

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

In dieser Nacht tobte zwischen 01:45 und drei Uhr ein schweres Unwetter über dem Rhein-Sieg-Kreis. In der Zeit gingen rund 300 Notrufe bei der Polizei ein. Die Feuerwehr war hauptsächlich damit beschäftigt, vollgelaufene Keller leer zu pumpen und umgestürzte Bäume zu entfernen. Die Polizei kümmerte sich unter anderem um die Absperrung überfluteter Strassen.

Vollsperrung der L333 in Alzenbach
Bis ca. 17 Uhr ist die Windecker Strasse bei Alzenbach gesperrt. Das Technische Hilfswerk ist derzeit in Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Straßen und der Polizei dabei, ein verstopftes Rohr unter der Landstraße hindurch zur Sieg wieder frei zu bekommen. Die Verstopfung dieses Rohres führte in der Nacht zur Flutung eines Hauses (siehe unten). Dem Schwerlastverkehr wird dringend empfohlen die L333 zu meiden.

Polizei rettete Frau aus überflutetem Haus
Im Erdgeschoss eines am Hang liegenden Hauses, in der Schönenberger Strasse in Eitorf, stand das Wasser zwei Meter hoch. Durch den oberhalb verlaufenden Bach drang das Wasser in das Haus ein. Die 79-jährige Hausbewohnerin ist ins Obergeschoss geflüchtet und wurde dort durch die Wassermengen eingeschlossen. Ein Streifenwagen der Polizei, der zufällig in der Umgebung unterwegs war, wurde von Verwandten der eingeschlossenen Person um Unterstützung gebeten. Da eine Öffnung der Tür durch den enormen Wasserdruck nicht möglich war, zerschlugen die Beamten die Glasscheiben der Eingangstür und einige Fenster, um dem Wasser Ablaufmöglichkeiten zu bieten. Kurz darauf konnte das Haus betreten werden. Die unter Schock stehende 79-Jährige wurde mit leichter Unterkühlung von Angehörigen vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

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Zeugen erwischen Graffiti-Sprayer auf frischer Tat

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

Am vergangenen Sonntag Abend hatten Zeugen zwei 14-Jährige beobachtet, wie sie Wände am Tribünengebäude der Sportanlage an der Dr.-Herzfeld-Straße mit Graffiti besprühten. Die Zeugen informierten sofort die Polizei und hielten einen der beiden Täter bis zum Eintreffen der Beamten fest. Der zweite Jugendliche flüchtete zunächst, kam aber nach kurzer Zeit wieder zum Tatort zurück. Die Täter aus Ruppichteroth gaben sofort zu, die Schmierereien begangen zu haben - Spraydosen und Vorlagen übergaben sie der Polizei zur Sicherstellung. Anschließend wurden die Jugendlichen durch die Beamten der Erziehungsberechtigten übergeben und ein Strafverfahren eingeleitet. Zusätzlich überprüft das Kommissariat derzeit, ob die Sprayer für weitere Aktionen verantwortlich sind.

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Zwei Einsätze auf der L312 am Wochenende

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

Am Wochenende musste die Freiwillige Feuerwehr Ruppichteroth gleich zweimal auf der Landstraße L312 technische Hilfe bei kleinen Verkehrsunfällen leisten. Am Samstag ist ein LKW auf regennasser Fahrbahn in der starken Kurve zwischen Hambuchen und Retscheroth ins Schleudern geraten und durch die Wucht in der Böschung umgekippt. Der Fahrer wurde nicht verletzt und konnte das Fahrzeug eigenständig verlassen. Der LKW wurde mit Hilfe des Rüstwagens wieder auf die Räder gestellt und anschließend aus der Böschung gezogen. (Foto: Feuerwehr Ruppichteroth)

Am Sonntag Nachmittag ist einem Motorradfahrer, der aus Richtung Ruppichteroth kam, kurz vor der Ortschaft Hambuchen ein Reh vor das Motorrad gelaufen. Der Motorradfahrer kam glücklicherweise nicht zum Sturz und konnte normal anhalten. Das Gefährt wurde leicht beschädigt, so dass die Feuerwehr zur Säuberung der durch Betriebsstoffe verunreinigten Fahrbahn gerufen wurde. Der Rettungsdienst übernahm vorsorglich die Betreuung des unter Schock stehenden Kraftfahrer. Das Reh überlebte die Kollision nicht.

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Großübung auf dem Gelände des Siegwerks

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

Güterzug kollidiert beim Rangiervorgang mit vollbesetztem Pkw

Am Abend des 30. Mai 2008 gegen 22:00 Uhr wurden Polizei, Feuerwehr, THW und Rettungskräfte über Funkmelder, Sirene und Telefon alarmiert.

Beim Rangieren auf einem Bahngleis an der Alfred-Keller-Straße kollidiert ein Güterzug mit geringer Geschwindigkeit mit einem vollbesetzten PKW. Trotz Vollbremsung wurde durch die Trägheit des Zuges der PKW zwischen Zug und einer Trafostation eingeklemmt. Eine Zugbegleitperson wurde durch umkippende Betonfertigteile eingeklemmt. Fässer mit Säure laufen aus und benetzen die eingeklemmte Person. Aus dem Kesselwagon tritt aufgrund der starken Beschädigung aus einem Anschlussflansch Säure in den Mühlengraben aus und bildet ätzende Dämpfe.

Dies war das der Feuerwehr Siegburg unter Beteiligung der Polizei, des THW, des MHD, der Werkfeuerwehr Siegwerk und des DRK zugrunde liegende angenommen Einsatzszenario, mit Ziel neben der rein feuerwehrtechnischen Aufgabe unter anderem auch die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Organisationen zu üben. Die 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 10 Fahrzeugen kümmerten sich sowohl um die Befreiung der eingeklemmten Personen, als auch das Eindämmen von auslaufendem Gefahrgut aus den beschädigten Behältern. Die Polizei sorgte mit vier Streifenwagen dafür, dass der Verkehr im Bereich der Unfallstelle abgeleitet wurde. Der Unfall, sowie die Personalien der betroffenen Personen wurden ebenfalls aufgenommen. Das Technische Hilfswerk unterstützte mit 24 Einsatzkräften aus Siegburg, 9 Einsatzkräften aus Beuel und 7 Einsatzkräften aus Porz mit schwerem Gerät die Rettung der Verletzten und sorgte für die Ausleuchtung der Einsatzstelle. Die Kommunikation innerhalb der Übungsleitung wurde ebenfalls von Mitarbeitern des THW sichergestellt. Die rettungsdienstliche Versorgung wurde durch einen leitenden Notarzt des Siegburger Krankenhauses mit Unterstützung des Malteser Hilfsdienst sichergestellt. Die Mitarbeiter führten eine Erstversorgung, Registrierung und Transport zum angenommenen Krankenhaus durch.

Die Durchführung der Übung wurde erst durch die tatkräftige Unterstützung und die Bereitstellung eines Zuges der deutschen Bahn, sowie die fachkundige Beratung im Vorfeld, vertreten durch ihren Notfallmanager, ermöglicht. Die Werkfeuerwehr Siegwerk war ebenfalls mit einem Fahrzeug beteiligt.

Unabhängig davon, dass die eigentliche Übungslage nichts mit dem Siegwerk zu tun hatte, war dessen Geschäftsführung sofort bereit, das zum Werk gehörende Gelände den beteiligten Organisationen für die Übung zur Verfügung zu stellen.

Trotz des schlechten Wetters wurden die gesetzten Ziele der Übung überwiegend erreicht. Die nicht zur vollen Zufriedenheit abgearbeiteten Übungsaufgaben werden Gegenstand der kommenden Unterrichte und Nachbesprechungen sein.

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Cyanit-Austritt bei Huwil

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

In der Galvanikanlage der Huwil Werke Ruppichteroth ereignete sich am heutigen Mittag ein Zwischenfall. Laut Produktionsleiter Lutz Disselhoff trat eine geringe Menge der hochgiftigen Chemikalie Cyanit aus dem Produktionskreislauf aus.

Da schon im Oktober 2006 ein solches Ereignis große Teile des Brölbachs verseuchte, erstellte man vorsorglich einen Notfallplan, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Mit inbegriffen ist, dass sofort die Feuerwehr, in diesem Falle der Löschzug Ruppichteroth, alarmiert wird. Dieser rückte aus und war mehrere Stunden vor Ort.

Disselhoff erklärte, dass nach vorläufigen Untersuchungen keine Gefahr für die Umwelt bestehe, denn die Chemikalie sei lediglich in ein weiteres Auffangbehältnis vorgedrungen, nicht wie vor 2 Jahren in das Abwassersystem.

Kommentar der Redaktion:

Während unseres Versuches, Informationen über den Zwischenfall zu erhalten, wurden wir des Huwil Geländes verwiesen. Erst später erklärte man sich bereit, uns über den Vorfall zu unterrichten. Trotzdem blieb es uns untersagt, Fotos auf dem Gelände und somit von der Unfallstelle zu machen, sodass wir nur Bilder von außerhalb schießen konnten.

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Schuppen komplett ausgebrannt

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Auch am heutigen Abend musste die Feuerwehr Hennef zu einem Brand ausrücken. Im Ortsteil Wasserheß stand ein Schuppen mit angrenzendem Wohnhaus in Flammen.

Als die Einsatzkräfte gegen 20:15 eintrafen, drohte das Feuer auf das zweistöckige Wohnhaus überzugreifen. Sofort wurden weitere Löschzüge alarmiert, sodass am Ende 102 Feuerwehrmänner mit 18 Fahrzeugen aus der gesamten Region vor Ort waren. Stadtbrandinspektor Heinz-Peter Krämer leitete dementsprechend umfangreiche Maßnahmen ein, um größere Schäden am Wohnhaus zu vermeiden - der 24m² große Anbau stand schon in Vollbrand und war nicht mehr zu retten.

Da bereits beim Notruf mitgeteilt wurde, dass in dem Haus eine Anzahl von ca. 120 Reptilien untergebracht seien, benachrichtigte man eine Spezialistin des Reptilienzoos am Drachenfels und ging bei den Löscharbeiten von Innen entsprechend vorsichtig vor. Es konnte jedoch keines der Tiere aus den Unterbringungen entkommen, zudem stellte später die Expertin fest, dass Keines giftig war. Um auch die letzten Glutnester zu lokalisieren, setzte man eine Wärmebildkamera ein, der Anbau wurde abschließend mit einem Schaumteppich versehen.

Die 47-jährige Mieterin des Hauses, welches gleichermaßen zu Wohn- und Gewerbezwecken als Zoohandlung genutzt wird, wurde während des Einsatzes von Notarzt und Rettungsdienst betreut. Da das Gebäude bis auf weiteres unbewohnbar ist, kommen sie und ihre zwei Kinder, beide im Grundschulalter, vorübergehend bei Nachbarn und Freunden unter.

Die Brandursache ist noch unklar, die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

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Feuer im Jugenddorf Abtshof

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Über dem Areal des ehemaligen Jugenddorfs Abtshof in Hennef-Geistingen stieg am frühen Abend eine gewaltige Rauchwolke in den Himmel. Der Lagerraum einer Großküche, die von einem gemeinnützigen Bildungsträger unterhalten wird, geriet in Brand. Momentan absolvieren dort 8 Jugendliche im Alter von 18-25 Jahren Lehren zum Koch, Hauswirtschafter oder Beikoch, 11 weitere führen ein sogenanntes Werkstattjahr durch.

Gegen 17:00 Uhr wurde zunächst der Löschzug Hennef alarmiert, eine 51 Jahre alte Köchin und eine 43 Jahre alte Hauswirtschaftsmeisterin entdeckten das Feuer im Lagerhaus. Bei Eintreffen des Löschzugs schlugen die Flammen bereits aus dem Gebäude, Regale, Plastikgeschirr und weitere Küchenutensilien hatten Feuer gefangen. Man zog die Löschgruppe Söven, sowie jeweils einen Rettungswagen des DRK und der Feuerwehr Hennef hinzu, um unter Atemschutz in das Gebäude einzudringen. Insgesamt waren 37 Feuerwehrleute im Einsatz, 13 Fahrzeuge reihten sich um die Brandstelle.

Eine gute Dreiviertelstunde später war das Feuer gelöscht, die Ausbreitung konnte durch das schnelle Handeln der Feuerwehr Hennef verhindert werden. Ein Wehrmann wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt.

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Polizeibeamter durch unbekannten Motorradfahrer verletzt

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

Am Abend des 21.05.2008 unterhielten sich zwei Beamte der Wache Eitorf auf der Oelerother Straße in Ruppichteroth mit einem Anwohner. Plötzlich näherte sich ein Motorrad mit hoher Geschwindigkeit aus Richtung der nahe gelegenen Fischteiche in Richtung der Bröltalstrasse. Beim Versuch den Motorradfahrer anzuhalten, beschleunigte dieser seine Maschine weiter und fuhr direkt auf den 39-jährigen Polizisten zu, der deutlich Anhaltezeichen gab. Der Polizist konnte durch einen Sprung zur Seite einen Zusammenstoß vermeiden, er wurde jedoch so stark am Arm getroffen, dass dieser brach und im Krankenhaus behandelt werden musste. Der Kradfahrer flüchtete weiter Richtung B478. Die Anwohner gaben zwischenzeitlich zu Protokoll, den Kradfahrer schon mehrfach gesehen zu haben. Er ist schon mehrfach wegen seiner rasanten Fahrweise in den Ortschaften Schönhausen/Lindscheider Mühle und Ruppichteroth aufgefallen. Die Polizei fahndet derzeit nach einem Mann in mehrfarbiger professioneller Motocross-Bekleidung und Ausrüstung. Er trug zur Tatzeit einen bunten Helm. Die Crossmaschine war ebenfalls mehrfarbig. Hinweise an die Polizeiwache Eitorf werden unter Telefonnummer 02243 943421 erbeten.

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Motorrollerunfall erfordert Großaufgebot von Einsatzkräften

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Am heutigen Nachmittag befuhr eine Ruppichterotherin mit ihrem Motorroller die L312 in Ruppichteroth-Retscheroth, als sie plötzlich das Gleichgewicht verlor und stürzte. Zunächst wurde durch die Nachbarschaft ein Rettungswagen alarmiert, der das Mädchen erstversorgte. Anschließend rief man jedoch einen Notarzt hinzu, da ihre gesundheitliche Verfassung nicht eindeutig festgestellt werden konnte. Neben der Polizei musste zusätzlich die Freiwillge Feuerwehr Ruppichteroth ausrücken, um die Unfallstelle von Verunreinigungen zu befreien. Glücklicherweise stellte sich zum Schluss heraus, dass die Rollerführerin lediglich eine Fußverletzung erlitt.

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Öffentlichkeitsfahndung nach Raub und gefährlicher Körperverletzung

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

Nachdem am Abend des 26.01.2008 ein 19-jähriger Kölner, sowie weitere beteiligte Personen durch Streitigkeiten in der Hennefer Discothek "Dancedome" dem Sicherheitsdienst aufgefallen sind, wurden die Personen der Disco verwiesen. Kurz darauf, etwa gegen 23:30 Uhr, wurde der 19-Jährige von den Personen vor der Discothek zusammengeschlagen. Sie traten mehrfach auf den am Boden liegenden Kölner ein und nahmen ihm sein Handy (Samsung D900) sowie drei Ohrstecker ab. Das Kriminalkommissariat Ost fahndet mit einem Photo nach einem der Täter. Zeugen, die Hinweise zu seiner Identität geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02241/541-3521 zu melden.

Update 23.05.2008: Nachdem ein 16-jähriger Hennefer mehrfach auf die Berichterstattung angesprochen wurde, hat er sich eigenständig bei der Polizei gemeldet. Er gab an, nicht bei der Tat beteiligt gewesen zu sein. Weitere Zeugenaussagen unterstützen seine Aussage.

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