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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Seit 30 Jahren Rummel-Ikone

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Ein Hut, eine dicke Zigarre und ein Stuhl. Um ihn herum lauter Lichter. Im Hintergrund Kuscheltiere. Daneben ein Schild, auf dem in verschnörkelter Handschrift "Spiel ohne Nieten" geschrieben steht.

Die Rede ist von Hans Germann, der 1978 das erste Mal mit seiner Losbude auf der Kirmes in Winterscheid stand. Heute ist er immer noch fester Bestandteil und wurde dieses Jahr vom Winterscheider Karnevalsverein dafür geehrt. Selbst als kein Schausteller dazu bereit war, nach Winterscheid zu kommen, blieb er eisern. Seine Losbude parkte damals einsam auf der Hauptstraße. Vor 110 Jahren gründete sein Großvater Wilhelm Germann den Familienbetrieb. "Der Rummel ist mein Leben, ich bin damit groß geworden", lächelt er während die Schubkarren vom Schörreskarrenrennen an ihm vorbeijagen. "Letztes Jahr haben die mir 'nen Kitschen in die Bude gefahren", fügt er hinzu. Im Juni feierte er seinen 70. Geburtstag und denkt noch lange nicht daran, den Schaustellerberuf an den Nagel zu hängen.

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Service für Pilzsammler

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Vom Frühjahr bis in den Spätherbst geht in unseren Breitengraden die Pilzsaison. Wie in den vergangenen Jahren bietet das Veterinäramt des Oberbergische Kreis während dieser Zeit eine kostenlose Beratung für Pilzsammler an. Klaus Dannenberg, anerkannter Pilzsachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie, nimmt auf Wunsch die Pilzkörbe von Sammlern unter die Lupe und kann fachkundig ungenießbare oder gar giftige Arten aussortieren. Weitere Informationen rund um das Thema Pilze gibt es auf www.obk.de.

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Parkplatzmangel am St.-Theresien-Gymnasium

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Am Sonntag endete im Schönenberger St.-Theresien-Gymnasium 13. Sommerakademie der Studentenbewegung St. Thomas von Aquin. 140 Besucher aus ganz Deutschland nahmen an der Veranstaltung teiI, an kaum einem Straßenrand gab es noch einen freien Parkplatz. Dieses Jahr war die Heilige Messe als 'Göttliche Liturgie' das Leitthema. In Vorträgen und Gesprächen vertieften die Studenten und Jungakademiker ihre Kenntnisse, bei gemütlichem Beisammensein und bunten Abenden kam man sich näher.

Ein Höhepunkt war am Samstag eine Heilige Messe im byzantinischen Ritus in kirchenslawischer Sprache. Der Priester einer russischen Kirche, die mit der katholischen Kirche und dem Papst von Rom in Glaubens-, Gebets- und Sakramentengemeinschaft stehen, zelebrierte das Fest. Die Teilnehmer zeigten sich sehr bewegt. Gesänge und viele symbolhafte Gesten verdeutlichten das Fremde und geheimnisvolle Geschehen.

Besondere Beachtung fand der letzte Vortrag der Sommerakademie: Der bekannte Latinist Prof. Dr. Wilfried Stroh aus München sprach auf unverwechselbare und unvergessliche Weise geist- und kenntnisreich über den Zauber des Lateinischen, unter besonderer Berücksichtigung des christlichen Lateins. Die humorvolle und lockere Vortragsart ließ die Zeit wie im Fluge vergehen.

Foto unten: Joachim Volkmann

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Reibekuchen und Püffert

Von Daniel Prior | |   Magazin

Der Bürgerverein Schönenberg lädt wieder zum zum Nachbarschaftsfest am Dorfhaus 'Auf der Burghardt' an der Grundschule ein. Kommenden Freitag ab 18 Uhr sind alle Schönenberger herzlich zum gemeinsamen Verzehr von Püffert, Reibekuchen und Getränken eingeladen. Wie immer ist die Ausgabe der Reibekuchen und Getränke umsonst. Umso mehr freut sich der Verein über jede Spende.

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Eine Stadt in Winterscheid

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Wer wollte nicht einmal eine Stadt errichten und nach seinen eigenen Regeln Leben? Die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) Winterscheid machte das für eine Woche lang möglich. Knapp 40 Kinder und Jugendliche bauten im Rahmen eines Abenteuerspielplatzes eine Stadt nach ihren Maßstäben auf. Es fehlte an nichts, Casino, Verwaltungsgebäude und Mehrzweckhalle waren in großen Zelten untergebracht. Jeder konnte den Traum vom Eigenheim verwirklichen, wenn auch nur mit Holzbrettern, Hammer und Säge. "Die sind da sehr selbstständig und kreativ", erzählt Leiter Wolfgang Domagalla. Mit selbst gezimmerten Bänken und Tischen wurden die Häuser später möbliert, an der Tür hing natürlich auch ein Briefkasten.

Aber wie das in einer echten Stadt nunmal so ist, gab es auch eine Menge Bürokratie. Es mussten Bauanträge gestellt werden und jeder Bewohner hatte den vorher ausgestellten Personalausweis mit sich zu führen.

Auf dem Marktplatz mit Grillhäuschen, das die Firma Stommel Haus aus Eischeid spendete, steppte immer der Bär. Zusammen wurde dort gespielt und geredet, aber vor allem gegessen. Als die Temperaturen immer weiter stiegen, entschied man sich spontan dazu, noch ein  Schwimmbad anzulegen. Die Winterscheider Pfadfinder sind berüchtigt für ihre Geistesblitze. Kurzerhand wurde sich ein Auto-Anhänger ausgeliehen, mit Plane wasserdicht gemacht und auf das Gelände an der Hauptstraße verfrachtet.

Selbst ein Telefonnetz stand den Bürgern zur Verfügung. Mit ausrangierten Kabeln und Telefonen legte das Elektro-Unternehmen CTronix aus Winterscheid Strippen von Haus zu Haus. Wer kurz im echten zu Hause anrufen wollte, um bescheidzusagen, dass man heute etwas später komme, konnte auch aus der Stadt heraustelefonieren.

Autofahrer und Passanten kriegten gar nicht genug von dem Spektakel. "Ständig wurde eingehalten und geguckt, sogar mehrmals die Straße hoch und runtergefahren", sagt Domagalla. Es sei aber auch ganz gut, dass die 'Pfadfinder-City' Aufmerksamkeit erregt. Momentan leiden die Pfadfinder in Winterscheid unter Betreuermangel. Viele Ältere seien mittlerweile mit der Schule fertig und gehen im Herbst studieren. Wer Interesse hat, bekommt auf www.dpsg-winterscheid.de nähere Informationen. Der Spaßfaktor ist bei den Aktionen immer garantiert - wie sonst kommt man auch auf die Idee zur 'Pfadfinder-City'?

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Nationalpark Siebengebirge in Planung

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Das Siebengebirge wird in den letzten Jahren immer intensiver als Erholungsgebiet genutzt. Dem steht die Naturschutzwüdigkeit und die Anweisung, das Areal in einen Nationalpark zu verwandeln, gegenüber. Deshalb wurde es nötig, ein neues Wegekonzept für das Siebengebirge zu entwerfen. Gemeinsam mit den betroffenen Kommunen, den Fachbehörden und zahlreichen Interessenvertretern - darunter Reiter, Radfahrer, Läufer, Waldbesitzer, Naturschutzverbände und interessierte Bürger - wurde ein Vorschlag dafür erarbeitet. Darin werden sowohl die naturschutzfachlichen Ziele einer möglichst ungestörten Flora und Fauna, als auch die Interessen der Bevölkerung an einer wenig eingeschränkten Erholungsnutzung.

Bevor das Verfahren zur Ausweisung des 'Bürgernationalparks Siebengebirge' eingeleitet wird, steht das Konzept der Öffentlichkeit zur Verfügung. Bürger können sich so im Detail mit den geplanten Wander-, Rad- und Reitwegenetz für den beabsichtigten Nationalpark befassen und eigene Ideen vortragen. Die Anregungen werden von der Bezirksregierung Köln ausgewertet und bei der nachfolgenden Erarbeitung der Nationalparkverordnung mit Wegeplan berücksichtigt.

Ab sofort liegt der Entwurf des Wegekonzeptes im Kreishaus in Siegburg aus, sowie in den Rathäusern der Städte Königswinter (Thomasberg) und Bad Honnef, im Stadthaus Bonn, im Rathaus in Beuel und bei der Bezirksregierung in Köln aus. Bis zum 20. Oktober werden die Anregungen entgegengenommen, zu richten in einem formlosen Schreiben per Post an die Bezirksregierung Köln, Dezernat 51, 50606 Köln oder per eMail an siebengebirge(at)bezreg-koeln.nrw.de. Die Schreiben können auch bei den beteiligten Kreis- und Stadtverwaltungen abgegeben werden. Zur Verdeutlichung wird darum gebeten, den Vorschlägen jeweils den entsprechenden Auszug aus dem Wegeplan beizufügen.

Weitere Informationen zum geplanten Nationalpark, sowie die Karten und die Termine der Ortsbegehungen gibt es auf www.buergernationalpark-siebengebirge.de.

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Das 'Freizeitmagazin' im August mit vielen Freizeittipps

Von Elke Fischer | |   Magazin

Mit dem Ende der Sommerferien erscheint diesen Freitag die August-Ausgabe des 'Freizeitmagazins' mit einer Auflage von rund 21.000 Exemplaren. Hinweise zu Veranstaltungen in den Gemeinden Ruppichteroth, Much und Neunkirchen-Seelscheid bieten viele Alternativen für die Freizeitgestaltung.

Ob 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Ruppichteroth, das Streitwagenrennen in Neunkirchen, traditionelle Pfarr-, Erntedank- oder Dorffeste sowie Beach-Soccer für Sportliche, die Auswahl ist vielfältig. Die 200-jährige Geschichte des Hohner Nachbarschaftskreuzes findet Würdigung in einer feierlichen Zeremonie mit Segnung und Interessenten der bildenden Kunst erhalten an einem Tag die Möglichkeit, vier anerkannte Mucher Künstler in ihren Ateliers zu besuchen. Lyrisch geht es zu bei der Sommerwanderung mit Arnold Leifert, begleitet von dem Konzert "Bergische Lieder" mit drei jungen Musikern und Ende des Monats beginnt die Kulturwoche in Seelscheid mit entsprechend vielseitigem Programm. Freuen Sie sich auf gute Unterhaltung in der Region.

Die Redaktion bedankt sich für Ihre Ideen und Anregungen bis zum Redaktions- und Anzeigenschluss am 20. August 2008 zur September-Ausgabe. Sie erreichen uns wie gewohnt unter den Kontaktdaten im Impressum auf Seite 2.

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Kirmes in Winterscheid

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

An diesem Wochenende veranstaltet der 1. Wöngteschter Fastelovendverein die alljährliche Winterscheider Kirmes. Los geht's am Samstag um 17 Uhr mit dem traditionellen Fassanstich. Dazu spielt die Band 'Quer Beat' Live-Musik, anschließend legt DJ Fips bei der Aftershow-Party auf.

Musikalisch gestaltet sich der Sonntag nach der Messe in St. Servatius. Der Winterscheider Musikverein und DJ Fips beschallen den Kirmesplatz. Frühaufsteher kommen auch auf ihre Kosten, ab 7 Uhr läd der Flohmarkt zum bummeln ein.

Das 'Duell der Vereine' beginnt am Montag um 19 Uhr. Beim Schörreskarrenrennen gibt es diesmal wohlschmeckende Preise zu gewinnen, mehr sei nicht verraten.

An allen Tagen bieten eine Cocktailbar, Imbissbuden und viele Attraktionen Unterhaltung auf dér Hauptstraße.

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Schnuppertag bei der VHS

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Die Volkshochschule (VHS) Rhein-Sieg besucht die Bürger der Gemeinde Ruppichteroth. In der Grundschule in Schönenberg finden an einem Nachmittag Schnupperkurse in den Fachbereichen Sprache, Gesundheitsbildung, Arbeit und Beruf, EDV, Kunst und Gestalten statt, kostenfrei. Am 22. August um 16 Uhr beginnt der Schnuppertag mit der Begrüßung durch Bürgermeister Hartmut Drawz und Mechthild Tillmann, Direktorin der VHS. Wer Lust auf mehr hat, kann direkt eine Anmeldung ausfüllen, das Herbstsemester beginnt am 1. September. Neben den Kursen steht die Direktorin zusammen mit ihrem Beratungsteam Interessierten Frage und Antwort.

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Prinzessin will ich sein

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Zehn Kinder inmitten hunderter Bücher. Trotzdem herrschte keine Orientierungslosigkeit beim Vorlesewettbewerb der katholischen öffentlichen Bücherei in Winterscheid. Zwar lasen nur sechs Kinder vor, dafür horchte der Rest aber gebannt. Die siebenjährige Jaqueline schmökerte im Buch ?Prinzessin will ich sein?, selbst die Jungen fanden Gefallen daran, ihr zuzuhören. Jeder bekam am Ende des Lesenachmittages einen Preis überreicht, unabhängig von der Leseleistung. Hier zählte nur das olympische ?dabei sein ist alles?.

Zusammen mit den öffentlichen Büchereien in Schönenberg und Ruppichteroth bildet die Bibliothek im Winterscheider Pfarramt einen Büchereiring. Sie sind Mitglied des Boromäus-Vereins, der die Beschaffung der Lesematerialien organisiert. Über 3000 Medien, darunter CDs, Kassetten, Videos und natürlich Bücher, stehen in Winterscheid zur Verfügung. Der Themenschwerpunkt liegt bei Kinder- und Jugendliteratur. Oft werden ganze Kisten mit Medien zu einem Thema an die benachbarte Grundschule verliehen. Ebenso kommen die Grundschüler klassenweise in die Bücherei ? manche sogar in den Pausen, verrät Leiterin Martina Grönwoldt.

Öffnungszeiten:

Dienstag: 9 bis 11 Uhr
Mittwoch: 18 bis 19.30 Uhr
Sonntag: 10 bis 12 Uhr

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